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	Kommentare zu: Flassbeck versus Stelter	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Mon, 10 Dec 2018 17:45:39 +0000</lastBuildDate>
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		Von: irgendjemand		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[irgendjemand]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Dec 2018 17:45:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sie schreiben: &quot;Wir sind in einem globalen Wettbewerb mit anderen Ländern und wir können unseren Wohlstand nur sichern, wenn wir besser sind als andere&quot;.
Was versteht man in der Ökonomie unter dem Begriff &quot;besser&quot; und unter &quot;besser als die Anderen&quot;?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie schreiben: &#8220;Wir sind in einem globalen Wettbewerb mit anderen Ländern und wir können unseren Wohlstand nur sichern, wenn wir besser sind als andere&#8221;.<br />
Was versteht man in der Ökonomie unter dem Begriff &#8220;besser&#8221; und unter &#8220;besser als die Anderen&#8221;?</p>
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		<title>
		Von: Dieter Krause		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/oekonom-flassbeck-es-ist-nicht-nur-griechenland/#comment-13928</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dieter Krause]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2015 15:35:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/oekonom-flassbeck-es-ist-nicht-nur-griechenland/#comment-13927&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

Sie treffen mit Ihrer Einschätzung voll ins Schwarze, Herr Müller! Anstatt mit konservativen Mitteln (gegen den Strom der anderen grossen Nationalbanken) den Schweizer Franken weiter zu stärken, sollte die SNB CHF drucken, damit jeden Schweizer Bürger beglücken und die besten EU-Aktien kaufen und als Staatsfonds anlegen. Folge: Der CHF schwächt sich ab, die SNB erstarkt, der Bürger wird entlastet, und die CHF Spekulanten haben das (berechtigte) Nachsehen. Man müsste Sie zum SNB Chef machen!

Das sollten Sie mal Frau Merkel, erzählen, Herr Stöcker! Die &quot;schwäbische Hausfrau&quot; fällte danach im Kanzleramt gleich vom Stuhl. Bei der Calvinistin Merkel wäre so etwas wie oben wohl die monetäre Ursünde! - Aber lange dauert es nicht mehr, bis auch die Frau umdenken muss. Oder sie ist 2017 schlicht Geschichte, weil sich auch die Italiener und andere aus dem Zwangskorsett EURO verabschieden werden (Beppo Grillas Truppe und die Lega Nord dürften dafür wohl bald eine Mehrheit in Italien haben)! Tja, die nationalen Mentalitäten in Europa sind eben doch nicht wirklich Euro-kompatibel!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/oekonom-flassbeck-es-ist-nicht-nur-griechenland/#comment-13927">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>Sie treffen mit Ihrer Einschätzung voll ins Schwarze, Herr Müller! Anstatt mit konservativen Mitteln (gegen den Strom der anderen grossen Nationalbanken) den Schweizer Franken weiter zu stärken, sollte die SNB CHF drucken, damit jeden Schweizer Bürger beglücken und die besten EU-Aktien kaufen und als Staatsfonds anlegen. Folge: Der CHF schwächt sich ab, die SNB erstarkt, der Bürger wird entlastet, und die CHF Spekulanten haben das (berechtigte) Nachsehen. Man müsste Sie zum SNB Chef machen!</p>
<p>Das sollten Sie mal Frau Merkel, erzählen, Herr Stöcker! Die &#8220;schwäbische Hausfrau&#8221; fällte danach im Kanzleramt gleich vom Stuhl. Bei der Calvinistin Merkel wäre so etwas wie oben wohl die monetäre Ursünde! &#8211; Aber lange dauert es nicht mehr, bis auch die Frau umdenken muss. Oder sie ist 2017 schlicht Geschichte, weil sich auch die Italiener und andere aus dem Zwangskorsett EURO verabschieden werden (Beppo Grillas Truppe und die Lega Nord dürften dafür wohl bald eine Mehrheit in Italien haben)! Tja, die nationalen Mentalitäten in Europa sind eben doch nicht wirklich Euro-kompatibel!</p>
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		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/oekonom-flassbeck-es-ist-nicht-nur-griechenland/#comment-13927</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2015 14:05:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/oekonom-flassbeck-es-ist-nicht-nur-griechenland/#comment-13924&quot;&gt;Dieter Krause&lt;/a&gt;.

Flassbeck und Sinn sind beide streitbare Ökonomen, die beide ihre Verdienste haben. Sie argumentieren beide überwiegend auf makroökonomischer Ebene und vernachlässigen dabei die betriebliche Realität. Wir müssen aber mit beiden Augen auf die Probleme dieser übervermögenden/überschuldeten Welt schauen. Es sind genau diese Asymmetrien, auf die Herr Stelter immer wieder aufmerksam macht. Und diese Asymmetrien gibt es eben auch bei den Lohnstückkosten sowie der betrieblichen Geldvermögenskonzentration. Auf betrieblicher Ebene ist hier aber ein flassbeck‘scher produktivitätsorientierter Durchschnittslohn die falsche Benchmark, wenn der Mitwettbewerber in Indien oder China produzieren lässt. Und dies sehen auch die Gewerkschaften so, weil der aktuelle Job wichtiger ist als ein langfristiges makroökonomisches Gleichgewicht. Es gibt eben einen Widerspruch zwischen betriebswirtschaftlicher Realität und volkswirtschaftlicher Notwendigkeit. Es ist das klassische Gefangenendilemma.

Ohne fiskalische Redistribution hoher Einkommen und Gewinne gibt es wegen des Matthäus-Effekts aber keine langfristig stabilen Systeme. Hier wurden aber in den letzten 30 Jahren die falschen Weichen gestellt. Die Alternative zu höheren Steuern wäre eine indirekte Inflationsbesteuerung via ZB-Geldtransfer; ein Vorschlag, den auch Herr Stelter hier schon mehrfach ins die Diskussion gebracht hatte. So verrückt scheint dieser Vorschlag wohl nicht mehr zu sein. Immerhin plädiert nun auch der CEO der Banque CIC (Suisse) für diese Idee und verdoppelt mal direkt die 5.000 EUR von Stelter: http://www.fuw.ch/article/10%E2%80%85000-fr-fur-jeden-bewohner-der-schweiz/
LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/oekonom-flassbeck-es-ist-nicht-nur-griechenland/#comment-13924">Dieter Krause</a>.</p>
<p>Flassbeck und Sinn sind beide streitbare Ökonomen, die beide ihre Verdienste haben. Sie argumentieren beide überwiegend auf makroökonomischer Ebene und vernachlässigen dabei die betriebliche Realität. Wir müssen aber mit beiden Augen auf die Probleme dieser übervermögenden/überschuldeten Welt schauen. Es sind genau diese Asymmetrien, auf die Herr Stelter immer wieder aufmerksam macht. Und diese Asymmetrien gibt es eben auch bei den Lohnstückkosten sowie der betrieblichen Geldvermögenskonzentration. Auf betrieblicher Ebene ist hier aber ein flassbeck‘scher produktivitätsorientierter Durchschnittslohn die falsche Benchmark, wenn der Mitwettbewerber in Indien oder China produzieren lässt. Und dies sehen auch die Gewerkschaften so, weil der aktuelle Job wichtiger ist als ein langfristiges makroökonomisches Gleichgewicht. Es gibt eben einen Widerspruch zwischen betriebswirtschaftlicher Realität und volkswirtschaftlicher Notwendigkeit. Es ist das klassische Gefangenendilemma.</p>
<p>Ohne fiskalische Redistribution hoher Einkommen und Gewinne gibt es wegen des Matthäus-Effekts aber keine langfristig stabilen Systeme. Hier wurden aber in den letzten 30 Jahren die falschen Weichen gestellt. Die Alternative zu höheren Steuern wäre eine indirekte Inflationsbesteuerung via ZB-Geldtransfer; ein Vorschlag, den auch Herr Stelter hier schon mehrfach ins die Diskussion gebracht hatte. So verrückt scheint dieser Vorschlag wohl nicht mehr zu sein. Immerhin plädiert nun auch der CEO der Banque CIC (Suisse) für diese Idee und verdoppelt mal direkt die 5.000 EUR von Stelter: <a href="http://www.fuw.ch/article/10%E2%80%85000-fr-fur-jeden-bewohner-der-schweiz/" rel="nofollow ugc">http://www.fuw.ch/article/10%E2%80%85000-fr-fur-jeden-bewohner-der-schweiz/</a><br />
LG Michael Stöcker</p>
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		<title>
		Von: Daniel Stelter		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/oekonom-flassbeck-es-ist-nicht-nur-griechenland/#comment-13926</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel Stelter]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2015 12:36:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/oekonom-flassbeck-es-ist-nicht-nur-griechenland/#comment-13924&quot;&gt;Dieter Krause&lt;/a&gt;.

Man schreibt mir:

Nachricht: Hallo Herr Dr. Stelter,
vielen Dank für &quot;Flassbeck versus Stelter&quot; – das hilft ungemein, Herrn Flassbeck etwas zu entzaubern, bietet er doch für viele Denkfaule im linken Spektrum sowohl einfache Lösungen als auch das gern genommene Klischee „Deutschland ist an allem schuld“. Der ifo-Artikel steht übrigens bei Herrn Gauweiler online http://www.peter-gauweiler.de/pdf/artikel/SD-9-15.pdf 

Mfg.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/oekonom-flassbeck-es-ist-nicht-nur-griechenland/#comment-13924">Dieter Krause</a>.</p>
<p>Man schreibt mir:</p>
<p>Nachricht: Hallo Herr Dr. Stelter,<br />
vielen Dank für &#8220;Flassbeck versus Stelter&#8221; – das hilft ungemein, Herrn Flassbeck etwas zu entzaubern, bietet er doch für viele Denkfaule im linken Spektrum sowohl einfache Lösungen als auch das gern genommene Klischee „Deutschland ist an allem schuld“. Der ifo-Artikel steht übrigens bei Herrn Gauweiler online <a href="http://www.peter-gauweiler.de/pdf/artikel/SD-9-15.pdf" rel="nofollow ugc">http://www.peter-gauweiler.de/pdf/artikel/SD-9-15.pdf</a> </p>
<p>Mfg.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dieter Krause		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/oekonom-flassbeck-es-ist-nicht-nur-griechenland/#comment-13924</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dieter Krause]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2015 09:32:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Flaßbeck ist nicht flexibel genug - genauso wie Hans-Werner Sinn vom Ifo-Institut! Irgendwann wollen sie in der Euro-Krise einfach mal recht haben - und dann werden sie dogmatisch! Dass in Griecheland der Staat schlicht nicht funktioniert, interessiert Flaßbeck gar nicht. Er will nur immer mehr Geld reinstopfen! Und Sinn beschwört einen Wirtschaftsaufschwung nach Wiedereinführung der Drachme, an den er wohl selber nicht wirklich glaubt. Wer braucht Griechenland eigentlich als Produktionsstandort, wenn dort die Löhne viermal(!) so hoch sind wie in Bulgarien? Niemand oder? Es sei denn, die Griechen deflationieren mit ihrer Inflations-Drachme die Löhne dann weiter bis auf das bulgarisches Niveau! Bis dahin sind aber alle qualifizierten Griechen wohl längst ausgewandert - den neuen Wirtschaftsaufschwung müssen dann eben die Rentner stemmen! Viel Glück!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Flaßbeck ist nicht flexibel genug &#8211; genauso wie Hans-Werner Sinn vom Ifo-Institut! Irgendwann wollen sie in der Euro-Krise einfach mal recht haben &#8211; und dann werden sie dogmatisch! Dass in Griecheland der Staat schlicht nicht funktioniert, interessiert Flaßbeck gar nicht. Er will nur immer mehr Geld reinstopfen! Und Sinn beschwört einen Wirtschaftsaufschwung nach Wiedereinführung der Drachme, an den er wohl selber nicht wirklich glaubt. Wer braucht Griechenland eigentlich als Produktionsstandort, wenn dort die Löhne viermal(!) so hoch sind wie in Bulgarien? Niemand oder? Es sei denn, die Griechen deflationieren mit ihrer Inflations-Drachme die Löhne dann weiter bis auf das bulgarisches Niveau! Bis dahin sind aber alle qualifizierten Griechen wohl längst ausgewandert &#8211; den neuen Wirtschaftsaufschwung müssen dann eben die Rentner stemmen! Viel Glück!</p>
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