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	Kommentare zu: Lagarde fordert, was nicht funktioniert: Honi soit qui mal y pense!	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Wed, 11 Apr 2018 15:01:48 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Jens		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jens]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Apr 2018 15:01:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In Deutschland dürften Schocks einzelner Bundesländer auch sehr durch die gemeinsamen Sozialkassen abgefedert werden.

Eine gemeinsame Kasse der EU-Länder, aus der jeder im Notfall so viel rauskriegt wie er eingezahlt hat, ist doppelt dumm.

1. Ist der Nutzen der Umverteilung eh fragwürdig.
2. Ist es damit genau keine Umverteilung sondern ein Sparbuch der einzelnen EU Staaten. Diese machen gerade das Gegenteil von sparen. Soll die Kasse mit neuen Schulden aufgefüllt werden?

Das ist doch schon in sich unlogisch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Deutschland dürften Schocks einzelner Bundesländer auch sehr durch die gemeinsamen Sozialkassen abgefedert werden.</p>
<p>Eine gemeinsame Kasse der EU-Länder, aus der jeder im Notfall so viel rauskriegt wie er eingezahlt hat, ist doppelt dumm.</p>
<p>1. Ist der Nutzen der Umverteilung eh fragwürdig.<br />
2. Ist es damit genau keine Umverteilung sondern ein Sparbuch der einzelnen EU Staaten. Diese machen gerade das Gegenteil von sparen. Soll die Kasse mit neuen Schulden aufgefüllt werden?</p>
<p>Das ist doch schon in sich unlogisch.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Ronald Asch		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ronald Asch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Apr 2018 12:28:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Glaube man könne die Währungsunion über Transfers stabilisieren ist absurd, weil man dafür selbst in relativ guten Zeiten jedes jahr 150 bis 200 Milliarden benötigen würde, mit vermutlich deutlich wachsender Tendenz (allein Griechenland braucht jährlich mindestens 20 Milliarden um im Euro zu überleben, Italien eher 60 Milliarden). Die einzigen größeren Nettozahler wären aber Deutschland und die Niederlande – Frankreich wird nie Nettozahlungen leisten, sondern vermutlich eher noch Zuschüsse beanspruchen -  und Deutschland müsste daher rund 80 % der Transfers übernehmen. SPD und Grüne würden das zwar in der Theorie begrüßen, wären in der Praxis aber auch nicht dazu in der Lage, in ausreichender Höhe Steuererhöhungen durchzusetzen, namentlich wenn sich in den nächsten Jahren die demographische Wende in Deutschland stark auswirkt, und sie würden umgekehrt die einzig sinnvolle Maßnahme, drastische Einsparungen im Gesundheitswesen um die Lebenserwartung um mindestens 10 bis 15 % zu senken (weniger Rentner, daher Einsparungen im Sozialetat) vermutlich doch nicht den Mut haben durchzuführen. 
Woher sollen die notwendigen sagen wir 120 Milliarden pro Jahr (mehr als 35 % des jetzigen Bundeshaushalts) in Deutschland dann kommen? Nein der Euro lässt sich nur über eine permanente monetäre Staatsfinanzierung am Leben erhalten, so wie früher auch Lira und Drachme oder heute z. B. die türkische Lira. Das wird allerdings zu einer immer stärkeren Flucht in Sachwerte führen und auf die Dauer das Vertrauen in die Währung überhaupt unterminieren. Ein Übergang in eine Phase der trabenden Inflation in einem späteren Stadium ist sehr wahrscheinlich. Denkbar wäre auch dass sich in der EU sowie in Südamerika eine Fremdwährung als Parallelwährung etabliert weil diese vertrauenswürdiger ist, etwa der Renminbi, der Dollar eher weniger. Es wären aber auch andere Formen von Parallelwährungen auf rein nationaler Ebene denkbar, wie das für Italien ja bereits diskutiert wird (Steuergutscheine, gewissermaßen Assignaten, die auch als Zahlungsmittel dienen). Irgendwann wird man eine umfassende Währungsreform nicht mehr ausweichen können (es gibt Länder wie Brasilien die seit 1942 schon mehrere Währungsreformen durchgeführt haben und auch immer wieder auf die Beine gekommen sind), bei dieser Gelegenheit kann man den Euro dann im Grunde genommen auch ganz auflösen; sicherlich wird das zu enormen Verwerfungen führen, aber die gibt es so oder so, nur das zur Zeit in Deutschland die Ärmeren allein die Rechnung zahlen. Hilfreich wäre es allerdings schon einige Jahre zuvor Kapitalverkehrskontrollen einzuführen wie es sie ja für Zypern und Griechenland in der Vergangenheit bereits gegeben hat und die spätestens in der nächsten großen Wirtschaftskrise auch in der Eurozone wieder Alltag werden könnten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Glaube man könne die Währungsunion über Transfers stabilisieren ist absurd, weil man dafür selbst in relativ guten Zeiten jedes jahr 150 bis 200 Milliarden benötigen würde, mit vermutlich deutlich wachsender Tendenz (allein Griechenland braucht jährlich mindestens 20 Milliarden um im Euro zu überleben, Italien eher 60 Milliarden). Die einzigen größeren Nettozahler wären aber Deutschland und die Niederlande – Frankreich wird nie Nettozahlungen leisten, sondern vermutlich eher noch Zuschüsse beanspruchen &#8211;  und Deutschland müsste daher rund 80 % der Transfers übernehmen. SPD und Grüne würden das zwar in der Theorie begrüßen, wären in der Praxis aber auch nicht dazu in der Lage, in ausreichender Höhe Steuererhöhungen durchzusetzen, namentlich wenn sich in den nächsten Jahren die demographische Wende in Deutschland stark auswirkt, und sie würden umgekehrt die einzig sinnvolle Maßnahme, drastische Einsparungen im Gesundheitswesen um die Lebenserwartung um mindestens 10 bis 15 % zu senken (weniger Rentner, daher Einsparungen im Sozialetat) vermutlich doch nicht den Mut haben durchzuführen.<br />
Woher sollen die notwendigen sagen wir 120 Milliarden pro Jahr (mehr als 35 % des jetzigen Bundeshaushalts) in Deutschland dann kommen? Nein der Euro lässt sich nur über eine permanente monetäre Staatsfinanzierung am Leben erhalten, so wie früher auch Lira und Drachme oder heute z. B. die türkische Lira. Das wird allerdings zu einer immer stärkeren Flucht in Sachwerte führen und auf die Dauer das Vertrauen in die Währung überhaupt unterminieren. Ein Übergang in eine Phase der trabenden Inflation in einem späteren Stadium ist sehr wahrscheinlich. Denkbar wäre auch dass sich in der EU sowie in Südamerika eine Fremdwährung als Parallelwährung etabliert weil diese vertrauenswürdiger ist, etwa der Renminbi, der Dollar eher weniger. Es wären aber auch andere Formen von Parallelwährungen auf rein nationaler Ebene denkbar, wie das für Italien ja bereits diskutiert wird (Steuergutscheine, gewissermaßen Assignaten, die auch als Zahlungsmittel dienen). Irgendwann wird man eine umfassende Währungsreform nicht mehr ausweichen können (es gibt Länder wie Brasilien die seit 1942 schon mehrere Währungsreformen durchgeführt haben und auch immer wieder auf die Beine gekommen sind), bei dieser Gelegenheit kann man den Euro dann im Grunde genommen auch ganz auflösen; sicherlich wird das zu enormen Verwerfungen führen, aber die gibt es so oder so, nur das zur Zeit in Deutschland die Ärmeren allein die Rechnung zahlen. Hilfreich wäre es allerdings schon einige Jahre zuvor Kapitalverkehrskontrollen einzuführen wie es sie ja für Zypern und Griechenland in der Vergangenheit bereits gegeben hat und die spätestens in der nächsten großen Wirtschaftskrise auch in der Eurozone wieder Alltag werden könnten.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Apr 2018 10:26:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/obwohl-der-iwf-sagt-es-funktioniert-nicht-fordert-es-die-franzoesische-iwf-chefin-honi-soit-qui-mal-y-pense/#comment-37858&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@ Wolfgang Selig

Wir reden einander vorbei.

Sie sagen:

&#062;Wir, aber auch unsere Nachbarländer in der Eurozone haben in der Geschichte schon einige überstanden und werden bei Bedarf auch die nächste überstehen.&#062;

Das ist richtig: Währungsreformen NACH – oft genug – einem Desaster wie Krieg.  

Und man kann ja auch fürs Überstehen plädieren, etwa derart:

Das ist dann so wie ein kurzer Krieg, durch den alles auf den Kopf gestellt wird – hier, Gott sei Dank, friedlich – und dann geht es auf bereinigtem Gelände weiter.   

Im Grunde ganz einfach, fügen Sie hinzu: 

&#062;Und Strukturreformen bis zum Austritt aus der EU sind im Zweifelsfall in drei bis sechs Monaten durch, …&#062;

Sie verkennen die FOLGEN eines Austritts bzw. Zerfalls der Währungsunion.   

Nur beispielsweise:

Schon jetzt, aber sich extrem beschleunigend würden Gelder nach Deutschland transferiert werden und hier die Immobilienpreise in schwindelerregende Höhen treiben, wenn auch nur ABSEHBAR wäre, dass die Eurozone aufgelöst würde. Wir haben schon heute Fluchtgelder aus Italien zu verzeichnen. 

Oder nehmen Sie den Fall, dass Griechenland Insolvenz hätten erklären müssen. Nur das Land betrachtend, wäre das ein Desaster ohnegleichen geworden: Der Staatshaushalt pro Jahr mit ca. 15% durch Schulden finanziert, die nicht zu ersetzen gewesen wären, weil keiner dem Land noch etwas geborgt hätte. Was da eingetreten wäre, halte ich mit Unruhen umschrieben für eine Untertreibung. 

Sie unterschätzen die Duldsamkeit der Bevölkerungen.

Schauen Sie auf Frankreich. Ja, Macron will die Transfers, geht aber auch Strukturreformen im eigenen Land an. Stand der Dinge, noch am Anfang dessen, was er tun will und muss:

Die französische Staatsbahn SCNF hat aktuell etwa 46 Milliarden Euro Schulden.  Macron will sie übernehmen, dafür aber einen wettbewerbsfähige SCNF auf einem Schienennetz haben, das auch andere Unternehmen nutzen dürfen. Für die Wettbewerbsfähigkeit müssen die Privilegien der ca. 150.000 Beschäftigten, zu 92% mit Beamtenstatus, beschnitten werden: Hochsetzen des Pensionsalters von aktuell durchschnittlich 52 Jahren auf 62 Jahre. Das soll NUR für neu eingestellte Mitarbeiter gelten. Ergebnis: Leute, die NICHT betroffen sind, legen den Schienenverkehr lahm.  

Was glauben Sie, würde geschehen, wenn die SCNF nach einem Zerfall der Währungsunion pleite wäre, weil sie ihre Schulden in Euro nicht mehr bedienen könnte?

Nicht nur die Politik, auch die Eliten mit irgendeiner Art von Verantwortung, sei es für Institutionen, Unternehmen oder Menschen (Gewerkschaften) wollen derartige Konfrontationen und in der Folge vielleicht nicht mehr kontrollierbare Destabilisierung vermeiden. 

Man muss das ja nicht gutheißen.

Aber verstehen sollte man es schon und ihnen daher abnehmen, dass sie einen GRUND haben, u. a. die Transferunion verfestigen zu wollen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/obwohl-der-iwf-sagt-es-funktioniert-nicht-fordert-es-die-franzoesische-iwf-chefin-honi-soit-qui-mal-y-pense/#comment-37858">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@ Wolfgang Selig</p>
<p>Wir reden einander vorbei.</p>
<p>Sie sagen:</p>
<p>&gt;Wir, aber auch unsere Nachbarländer in der Eurozone haben in der Geschichte schon einige überstanden und werden bei Bedarf auch die nächste überstehen.&gt;</p>
<p>Das ist richtig: Währungsreformen NACH – oft genug – einem Desaster wie Krieg.  </p>
<p>Und man kann ja auch fürs Überstehen plädieren, etwa derart:</p>
<p>Das ist dann so wie ein kurzer Krieg, durch den alles auf den Kopf gestellt wird – hier, Gott sei Dank, friedlich – und dann geht es auf bereinigtem Gelände weiter.   </p>
<p>Im Grunde ganz einfach, fügen Sie hinzu: </p>
<p>&gt;Und Strukturreformen bis zum Austritt aus der EU sind im Zweifelsfall in drei bis sechs Monaten durch, …&gt;</p>
<p>Sie verkennen die FOLGEN eines Austritts bzw. Zerfalls der Währungsunion.   </p>
<p>Nur beispielsweise:</p>
<p>Schon jetzt, aber sich extrem beschleunigend würden Gelder nach Deutschland transferiert werden und hier die Immobilienpreise in schwindelerregende Höhen treiben, wenn auch nur ABSEHBAR wäre, dass die Eurozone aufgelöst würde. Wir haben schon heute Fluchtgelder aus Italien zu verzeichnen. </p>
<p>Oder nehmen Sie den Fall, dass Griechenland Insolvenz hätten erklären müssen. Nur das Land betrachtend, wäre das ein Desaster ohnegleichen geworden: Der Staatshaushalt pro Jahr mit ca. 15% durch Schulden finanziert, die nicht zu ersetzen gewesen wären, weil keiner dem Land noch etwas geborgt hätte. Was da eingetreten wäre, halte ich mit Unruhen umschrieben für eine Untertreibung. </p>
<p>Sie unterschätzen die Duldsamkeit der Bevölkerungen.</p>
<p>Schauen Sie auf Frankreich. Ja, Macron will die Transfers, geht aber auch Strukturreformen im eigenen Land an. Stand der Dinge, noch am Anfang dessen, was er tun will und muss:</p>
<p>Die französische Staatsbahn SCNF hat aktuell etwa 46 Milliarden Euro Schulden.  Macron will sie übernehmen, dafür aber einen wettbewerbsfähige SCNF auf einem Schienennetz haben, das auch andere Unternehmen nutzen dürfen. Für die Wettbewerbsfähigkeit müssen die Privilegien der ca. 150.000 Beschäftigten, zu 92% mit Beamtenstatus, beschnitten werden: Hochsetzen des Pensionsalters von aktuell durchschnittlich 52 Jahren auf 62 Jahre. Das soll NUR für neu eingestellte Mitarbeiter gelten. Ergebnis: Leute, die NICHT betroffen sind, legen den Schienenverkehr lahm.  </p>
<p>Was glauben Sie, würde geschehen, wenn die SCNF nach einem Zerfall der Währungsunion pleite wäre, weil sie ihre Schulden in Euro nicht mehr bedienen könnte?</p>
<p>Nicht nur die Politik, auch die Eliten mit irgendeiner Art von Verantwortung, sei es für Institutionen, Unternehmen oder Menschen (Gewerkschaften) wollen derartige Konfrontationen und in der Folge vielleicht nicht mehr kontrollierbare Destabilisierung vermeiden. </p>
<p>Man muss das ja nicht gutheißen.</p>
<p>Aber verstehen sollte man es schon und ihnen daher abnehmen, dass sie einen GRUND haben, u. a. die Transferunion verfestigen zu wollen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/obwohl-der-iwf-sagt-es-funktioniert-nicht-fordert-es-die-franzoesische-iwf-chefin-honi-soit-qui-mal-y-pense/#comment-37885</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Apr 2018 02:35:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/obwohl-der-iwf-sagt-es-funktioniert-nicht-fordert-es-die-franzoesische-iwf-chefin-honi-soit-qui-mal-y-pense/#comment-37858&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@Herrn Tischer: Widerspruch! Nicht nur, wenn man bei 0 anfangen würde, sondern jederzeit wäre diese Richtung sinnvoll, auch in kleinen Schritten. Das wäre auch vertrauensbildend bei Investoren, dass endlich wieder eine marktwirtschaftliche Ordnung gewünscht wird. Sie ist nur nicht gewollt, da kein Staat bisher seine Insolvenz eingestehen will bzw. alternativ  seine hausgemachten Probleme mittels Arbeitsmarktreformen und Lastenausgleich o.ä.  ernsthaft angehen will. Und Strukturreformen bis zum Austritt aus der EU sind im Zweifelsfall in drei bis sechs Monaten durch, wenn der Druck groß genug ist. Ist er aber nicht, da Transferzahlungen möglich erscheinen, weil die deutsche Politik mit ihnen ständig liebäugelt. Eine Insolvenzordnung für Staaten gibt es nicht, wie Sie zurecht anmerken. Muss auch nicht zwingend sein, denn hilfsweise kann das jeder Staat für seine Insolvenz eigenständig regeln. Vermeidet natürlich jeder so lange es geht. Wenn man Island heute und vor ein paar Jahren ansieht, kann man schön erkennen, dass auch kurzfristig Erfolge ohne externe Transfers möglich sind. Ein Horrorszenario wie seinerzeit in den Raum gestellt hat es nicht gegeben und das ich auch in der Eurozone nicht, denn an jedem Tag, an dem die Eigenverantwortung von Nationen bzw. Gebietskörperschaften unterwandert wird, ändert sich die Mentalität der Bewohner mehr in die falsche Richtung von Transferempfängern. Die USA machen es vor: da steht Alaska oder Hawaii auch nicht für Kalifornien oder Illinois ein, obwohl neben der Währungsunion sogar noch ein gemeinsames Nationalgefühl bzw. ein Nationalstaat vorliegt. Nur Mut zum Risiko, Herr Tischer, und keine Angst vor einer Währungsreform, falls sie kommt. Wir, aber auch unsere Nachbarländer in der Eurozone haben in der Geschichte  schon einige überstanden und werden bei Bedarf auch die nächste überstehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/obwohl-der-iwf-sagt-es-funktioniert-nicht-fordert-es-die-franzoesische-iwf-chefin-honi-soit-qui-mal-y-pense/#comment-37858">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@Herrn Tischer: Widerspruch! Nicht nur, wenn man bei 0 anfangen würde, sondern jederzeit wäre diese Richtung sinnvoll, auch in kleinen Schritten. Das wäre auch vertrauensbildend bei Investoren, dass endlich wieder eine marktwirtschaftliche Ordnung gewünscht wird. Sie ist nur nicht gewollt, da kein Staat bisher seine Insolvenz eingestehen will bzw. alternativ  seine hausgemachten Probleme mittels Arbeitsmarktreformen und Lastenausgleich o.ä.  ernsthaft angehen will. Und Strukturreformen bis zum Austritt aus der EU sind im Zweifelsfall in drei bis sechs Monaten durch, wenn der Druck groß genug ist. Ist er aber nicht, da Transferzahlungen möglich erscheinen, weil die deutsche Politik mit ihnen ständig liebäugelt. Eine Insolvenzordnung für Staaten gibt es nicht, wie Sie zurecht anmerken. Muss auch nicht zwingend sein, denn hilfsweise kann das jeder Staat für seine Insolvenz eigenständig regeln. Vermeidet natürlich jeder so lange es geht. Wenn man Island heute und vor ein paar Jahren ansieht, kann man schön erkennen, dass auch kurzfristig Erfolge ohne externe Transfers möglich sind. Ein Horrorszenario wie seinerzeit in den Raum gestellt hat es nicht gegeben und das ich auch in der Eurozone nicht, denn an jedem Tag, an dem die Eigenverantwortung von Nationen bzw. Gebietskörperschaften unterwandert wird, ändert sich die Mentalität der Bewohner mehr in die falsche Richtung von Transferempfängern. Die USA machen es vor: da steht Alaska oder Hawaii auch nicht für Kalifornien oder Illinois ein, obwohl neben der Währungsunion sogar noch ein gemeinsames Nationalgefühl bzw. ein Nationalstaat vorliegt. Nur Mut zum Risiko, Herr Tischer, und keine Angst vor einer Währungsreform, falls sie kommt. Wir, aber auch unsere Nachbarländer in der Eurozone haben in der Geschichte  schon einige überstanden und werden bei Bedarf auch die nächste überstehen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/obwohl-der-iwf-sagt-es-funktioniert-nicht-fordert-es-die-franzoesische-iwf-chefin-honi-soit-qui-mal-y-pense/#comment-37881</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Apr 2018 23:59:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/obwohl-der-iwf-sagt-es-funktioniert-nicht-fordert-es-die-franzoesische-iwf-chefin-honi-soit-qui-mal-y-pense/#comment-37858&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@ Wolfgang Selig

 &#062;Die vier Grundfreiheiten, gemeinsame Grenzkontrollen, Zölle und technische Standards würden genügen.&#062;

Ja, WENN man bei null anfangen würde.

Wir fangen aber nicht bei null an, sondern haben eine WÄHRUNGSUNION, die man nicht „zurückbauen“ kann. Vielmehr gilt nach Lage der Dinge: 

Entweder sanieren (Strukturreformen), recht und schlecht am Leben erhalten (Transfers) oder zerfallen lassen (Crash).

Etwas anderes kann ich nicht erkennen, eine Insolvenzordnung für Staaten der Währungsunion gibt es nicht. 

Strukturreformen sind politisch nicht durchsetzbar trotz QE der EZB und der Zerfall wäre extrem teuer, zumindest auf kurze Sicht. 

Bleibt als zumindest kurzfristig BILLIGSTE Alternative die Zahlung von Transfers.

Die billigste Alternative – das ist der Grund für Transfers. 

Ihre Argumentation ist vertretbar und ich teile sie bezüglich der Schlussfolgerung:

Der Zerfall wird spätestens dann erfolgen, wenn die Nettozahler nicht mehr zahlen können oder wollen.

Ich bin mir sicher, dass wir irgendwann diesen Punkt erreichen werden, es sei denn jemand mit Gewicht aus den Empfängerländern steigt vorher aus und die Währungsunion ist dadurch am Ende. 

Nur:

Das ist eine andere Argumentation, u. a. eine zur NACHHALTIGKEIT von Transferzahlungen. 

Sie hat nichts mit der BEGRÜNDUNG für Transferzahlungen zu tun.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/obwohl-der-iwf-sagt-es-funktioniert-nicht-fordert-es-die-franzoesische-iwf-chefin-honi-soit-qui-mal-y-pense/#comment-37858">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@ Wolfgang Selig</p>
<p> &gt;Die vier Grundfreiheiten, gemeinsame Grenzkontrollen, Zölle und technische Standards würden genügen.&gt;</p>
<p>Ja, WENN man bei null anfangen würde.</p>
<p>Wir fangen aber nicht bei null an, sondern haben eine WÄHRUNGSUNION, die man nicht „zurückbauen“ kann. Vielmehr gilt nach Lage der Dinge: </p>
<p>Entweder sanieren (Strukturreformen), recht und schlecht am Leben erhalten (Transfers) oder zerfallen lassen (Crash).</p>
<p>Etwas anderes kann ich nicht erkennen, eine Insolvenzordnung für Staaten der Währungsunion gibt es nicht. </p>
<p>Strukturreformen sind politisch nicht durchsetzbar trotz QE der EZB und der Zerfall wäre extrem teuer, zumindest auf kurze Sicht. </p>
<p>Bleibt als zumindest kurzfristig BILLIGSTE Alternative die Zahlung von Transfers.</p>
<p>Die billigste Alternative – das ist der Grund für Transfers. </p>
<p>Ihre Argumentation ist vertretbar und ich teile sie bezüglich der Schlussfolgerung:</p>
<p>Der Zerfall wird spätestens dann erfolgen, wenn die Nettozahler nicht mehr zahlen können oder wollen.</p>
<p>Ich bin mir sicher, dass wir irgendwann diesen Punkt erreichen werden, es sei denn jemand mit Gewicht aus den Empfängerländern steigt vorher aus und die Währungsunion ist dadurch am Ende. </p>
<p>Nur:</p>
<p>Das ist eine andere Argumentation, u. a. eine zur NACHHALTIGKEIT von Transferzahlungen. </p>
<p>Sie hat nichts mit der BEGRÜNDUNG für Transferzahlungen zu tun.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/obwohl-der-iwf-sagt-es-funktioniert-nicht-fordert-es-die-franzoesische-iwf-chefin-honi-soit-qui-mal-y-pense/#comment-37873</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Apr 2018 19:48:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/obwohl-der-iwf-sagt-es-funktioniert-nicht-fordert-es-die-franzoesische-iwf-chefin-honi-soit-qui-mal-y-pense/#comment-37858&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@Herr Tischer: ich bleibe dabei, dass die Umverteilung grundlos ist (wenn man Großmannssucht und Sozialismus so wie ich als sachlichen Grund ausschließt). Die vier Grundfreiheiten, gemeinsame Grenzkontrollen, Zölle und technische Standards würden genügen. Aber nein, man muss sich als finanzstarkes Land in die Innenpolitik andere Länder einmischen bzw. als ärmeres Land die wohlhabenden zur Vermeidung eigener Anstrengungen anpumpen. Und schon wird aus einer Gemeinschaft mit gleichgerichteten Interessen ein Selbstbedienungsladen bzw. ein Gerangel. Daher meine klare Haltung: entweder Rückbesinnung auf die Wurzeln oder Auflösung der EU. Dauerhafte Transfers stärken nur Vorurteile und radikale Gruppen, da es kein nationales Bewusstsein der Völker der Mitgliedsstaaten gibt. Vielleicht in 500 Jahren, aber nicht in den nächsten Dekaden. Natürlich wird keiner auf mich hören, aber dann zerfällt der Laden halt dann, wenn die Nettozahler selbst pleite sind. Denn dann endet der Grund für den Zusammenhalt, wenn Transfers wichtiger geworden sind als die grundlegenden Überzeugungen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/obwohl-der-iwf-sagt-es-funktioniert-nicht-fordert-es-die-franzoesische-iwf-chefin-honi-soit-qui-mal-y-pense/#comment-37858">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@Herr Tischer: ich bleibe dabei, dass die Umverteilung grundlos ist (wenn man Großmannssucht und Sozialismus so wie ich als sachlichen Grund ausschließt). Die vier Grundfreiheiten, gemeinsame Grenzkontrollen, Zölle und technische Standards würden genügen. Aber nein, man muss sich als finanzstarkes Land in die Innenpolitik andere Länder einmischen bzw. als ärmeres Land die wohlhabenden zur Vermeidung eigener Anstrengungen anpumpen. Und schon wird aus einer Gemeinschaft mit gleichgerichteten Interessen ein Selbstbedienungsladen bzw. ein Gerangel. Daher meine klare Haltung: entweder Rückbesinnung auf die Wurzeln oder Auflösung der EU. Dauerhafte Transfers stärken nur Vorurteile und radikale Gruppen, da es kein nationales Bewusstsein der Völker der Mitgliedsstaaten gibt. Vielleicht in 500 Jahren, aber nicht in den nächsten Dekaden. Natürlich wird keiner auf mich hören, aber dann zerfällt der Laden halt dann, wenn die Nettozahler selbst pleite sind. Denn dann endet der Grund für den Zusammenhalt, wenn Transfers wichtiger geworden sind als die grundlegenden Überzeugungen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/obwohl-der-iwf-sagt-es-funktioniert-nicht-fordert-es-die-franzoesische-iwf-chefin-honi-soit-qui-mal-y-pense/#comment-37858</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Apr 2018 13:37:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/obwohl-der-iwf-sagt-es-funktioniert-nicht-fordert-es-die-franzoesische-iwf-chefin-honi-soit-qui-mal-y-pense/#comment-37832&quot;&gt;Wolfgang Selig&lt;/a&gt;.

@ Wolfgang Selig

&#062;Es ist dies nur der gefühlt tausendste Versuch, eine erhebliche grundlose Umverteilung innerhalb der EU zulasten der etwas solideren Länder durchzusetzen.&#062;

Ich schätze Ihre differenzierenden Beiträge sehr, aber hier liegen Sie völlig falsch.

Die Umverteilung, die hier beabsichtigt wird, ist NICHT grundlos.

Nichts ist grundlos, wenn Entscheider wie Lagarde Vorschläge zur Umverteilung oder zu anderem unterbreiten. Lagarde, Merkel, Macron und andere haben hochqualifizierte Beraterstäbe, die Szenarien durchspielen und auf Folgeentwicklungen hin einschätzen – und daraufhin EMPFEHLUNGEN aussprechen.

Im vorliegenden Fall ist es die WACHSENDE Befürchtung, dass die Eurozone in finanzielle Instabilität fallen könnte und letztlich zerfallen würde. Derartige Befürchtungen sind begründet aufgrund der sich umorientierenden Geldpolitik der Notenbanken, nach wie vor hochverschuldeter Staaten und eines immer noch anfälligen Bankensektors sowie sich verstärkender nationalistischer politischer Tendenzen wie jüngst in Italien.  

Ein Zerfall der Eurozone wäre ein DESASTER für alle Beteiligten und darüber hinaus mehr oder weniger auch für den Rest der Welt.

Das IST so, auch wenn es Gründe gibt, das Desaster geschehen zu lassen. 

Man muss Entscheidern wie Lagarde zugestehen, dass sie ein Desaster derartigen Ausmaßes verhindern wollen. 

Wollen sie es verhindern, müssen sie Wege aufzeigen, die es verhindern könnten.

Lagarde hat einen aufgezeigt.  

Das ist insoweit in Ordnung.

Der Skandal dabei ist die BEGRÜNDUNG, mit der sie die „Lösung“ verkauft.

Sie grenzt an Betrug. 

Sie hätte sagen MÜSSEN:

Mitgliedsländer der Eurozone, insbesondere ihr Deutschen, überlegt, was Euch die die Eurozone wert ist. Ist sie Euch etwas wert, muss sie erhalten werden. Erhalten wird sie nach Lage der Dinge nur, wenn ein Teil nationaler Steuern TRANSFERIERT wird. 

Erfolgt das nicht, wird sie zerfallen.

Überlegt und entscheidet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/obwohl-der-iwf-sagt-es-funktioniert-nicht-fordert-es-die-franzoesische-iwf-chefin-honi-soit-qui-mal-y-pense/#comment-37832">Wolfgang Selig</a>.</p>
<p>@ Wolfgang Selig</p>
<p>&gt;Es ist dies nur der gefühlt tausendste Versuch, eine erhebliche grundlose Umverteilung innerhalb der EU zulasten der etwas solideren Länder durchzusetzen.&gt;</p>
<p>Ich schätze Ihre differenzierenden Beiträge sehr, aber hier liegen Sie völlig falsch.</p>
<p>Die Umverteilung, die hier beabsichtigt wird, ist NICHT grundlos.</p>
<p>Nichts ist grundlos, wenn Entscheider wie Lagarde Vorschläge zur Umverteilung oder zu anderem unterbreiten. Lagarde, Merkel, Macron und andere haben hochqualifizierte Beraterstäbe, die Szenarien durchspielen und auf Folgeentwicklungen hin einschätzen – und daraufhin EMPFEHLUNGEN aussprechen.</p>
<p>Im vorliegenden Fall ist es die WACHSENDE Befürchtung, dass die Eurozone in finanzielle Instabilität fallen könnte und letztlich zerfallen würde. Derartige Befürchtungen sind begründet aufgrund der sich umorientierenden Geldpolitik der Notenbanken, nach wie vor hochverschuldeter Staaten und eines immer noch anfälligen Bankensektors sowie sich verstärkender nationalistischer politischer Tendenzen wie jüngst in Italien.  </p>
<p>Ein Zerfall der Eurozone wäre ein DESASTER für alle Beteiligten und darüber hinaus mehr oder weniger auch für den Rest der Welt.</p>
<p>Das IST so, auch wenn es Gründe gibt, das Desaster geschehen zu lassen. </p>
<p>Man muss Entscheidern wie Lagarde zugestehen, dass sie ein Desaster derartigen Ausmaßes verhindern wollen. </p>
<p>Wollen sie es verhindern, müssen sie Wege aufzeigen, die es verhindern könnten.</p>
<p>Lagarde hat einen aufgezeigt.  </p>
<p>Das ist insoweit in Ordnung.</p>
<p>Der Skandal dabei ist die BEGRÜNDUNG, mit der sie die „Lösung“ verkauft.</p>
<p>Sie grenzt an Betrug. </p>
<p>Sie hätte sagen MÜSSEN:</p>
<p>Mitgliedsländer der Eurozone, insbesondere ihr Deutschen, überlegt, was Euch die die Eurozone wert ist. Ist sie Euch etwas wert, muss sie erhalten werden. Erhalten wird sie nach Lage der Dinge nur, wenn ein Teil nationaler Steuern TRANSFERIERT wird. </p>
<p>Erfolgt das nicht, wird sie zerfallen.</p>
<p>Überlegt und entscheidet.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: eurosklerose		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/obwohl-der-iwf-sagt-es-funktioniert-nicht-fordert-es-die-franzoesische-iwf-chefin-honi-soit-qui-mal-y-pense/#comment-37843</link>

		<dc:creator><![CDATA[eurosklerose]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Apr 2018 07:23:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=10946#comment-37843</guid>

					<description><![CDATA[Warum muß man den Leuten, die (speziell Süd-)Europa zum heutigen Zustand abgewirtschaftet haben, noch mehr Macht und (Umverteilungs-)Befugnisse einräumen?

Die Krise ab 2008 in Europa hängt im wesentlichen mit der unglücklichen Einheitswährung Euro zusammen, die Europa fragmentiert und spaltet. Im Grunde war die Eurokrise ab 2010 so etwas wie eine Rückabwicklung der ab 1995 im Rahmen der Euro - Konvergenzphantasie erzeugten Wohlstands- und Vermögenspreisblasen.

Übetragen sagt Frau Lagarde, daß momentan wieder alles derart schief läuft, so daß sie jetzt schon Geld beseite legen will, um die Folgen von sicher zu erwartetenden zukünftigen Krisen abzumildern.

Also eine Art politischer Offenbarungseid!

Deshalb Reduzierung der EU auf den Umfang der einstigen EWG als Organisation zur gegenseitigen Wirtschaftsförderung und Rückkehr zu nationalen Währungen!

Was haben denn die Eurokraten anstatt dessen zu bieten?

Wohlstandsverluste, Umverteilung und Nullzinsen in alle Ewigkeit!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum muß man den Leuten, die (speziell Süd-)Europa zum heutigen Zustand abgewirtschaftet haben, noch mehr Macht und (Umverteilungs-)Befugnisse einräumen?</p>
<p>Die Krise ab 2008 in Europa hängt im wesentlichen mit der unglücklichen Einheitswährung Euro zusammen, die Europa fragmentiert und spaltet. Im Grunde war die Eurokrise ab 2010 so etwas wie eine Rückabwicklung der ab 1995 im Rahmen der Euro &#8211; Konvergenzphantasie erzeugten Wohlstands- und Vermögenspreisblasen.</p>
<p>Übetragen sagt Frau Lagarde, daß momentan wieder alles derart schief läuft, so daß sie jetzt schon Geld beseite legen will, um die Folgen von sicher zu erwartetenden zukünftigen Krisen abzumildern.</p>
<p>Also eine Art politischer Offenbarungseid!</p>
<p>Deshalb Reduzierung der EU auf den Umfang der einstigen EWG als Organisation zur gegenseitigen Wirtschaftsförderung und Rückkehr zu nationalen Währungen!</p>
<p>Was haben denn die Eurokraten anstatt dessen zu bieten?</p>
<p>Wohlstandsverluste, Umverteilung und Nullzinsen in alle Ewigkeit!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/obwohl-der-iwf-sagt-es-funktioniert-nicht-fordert-es-die-franzoesische-iwf-chefin-honi-soit-qui-mal-y-pense/#comment-37832</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Apr 2018 01:42:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=10946#comment-37832</guid>

					<description><![CDATA[Liebe Mitforisten,

versuchen Sie bitte, sich nicht aufzuregen. Es ist dies nur der gefühlt tausendste Versuch, eine erhebliche grundlose Umverteilung innerhalb der EU zulasten der etwas solideren Länder durchzusetzen. Oder, um einen alten Romantitel zu zitieren: „Im Westen nichts Neues“. War mal auf die Front im 1. Weltkrieg gemünzt, lässt sich aber auch gut als Beschreibung für die unablässigen Umverteilungswünsche verwenden. Das ist nicht der erste Vorstoß gewesen und es war sicher nicht der letzte. Ohne Änderungen in den Köpfen der deutschen Wähler werden die Versuche nicht aufhören, da sie nicht auf geballten Widerstand stoßen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Mitforisten,</p>
<p>versuchen Sie bitte, sich nicht aufzuregen. Es ist dies nur der gefühlt tausendste Versuch, eine erhebliche grundlose Umverteilung innerhalb der EU zulasten der etwas solideren Länder durchzusetzen. Oder, um einen alten Romantitel zu zitieren: „Im Westen nichts Neues“. War mal auf die Front im 1. Weltkrieg gemünzt, lässt sich aber auch gut als Beschreibung für die unablässigen Umverteilungswünsche verwenden. Das ist nicht der erste Vorstoß gewesen und es war sicher nicht der letzte. Ohne Änderungen in den Köpfen der deutschen Wähler werden die Versuche nicht aufhören, da sie nicht auf geballten Widerstand stoßen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/obwohl-der-iwf-sagt-es-funktioniert-nicht-fordert-es-die-franzoesische-iwf-chefin-honi-soit-qui-mal-y-pense/#comment-37815</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Apr 2018 17:23:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=10946#comment-37815</guid>

					<description><![CDATA[Was Lagarde vorstellt, ist ein Affront, um nicht Verar****** zu sagen:

„Voraussetzung, um Leistungen aus dem Fonds zu erhalten, sei die Einhaltung der EU-Fiskalregeln, stellte die IWF-Chefin klar.“

Seit wann kann irgendjemand darauf vertrauen, dass die Regeln eingehalten werden?

Was die Eurozone angeht, wurden sie mit den Maastricht-Regeln beginnend von Anfang an gebrochen – das &quot;reiche Deutschland&quot; war mit der Regierung Schröder eines der ersten Mitgliedsländer, die das praktiziert haben. 

Voraussetzung für die Leistungsgewährung ist nicht die Einhaltung der EU-Fiskalregeln, sondern die Missachtung vernünftiger Politik. 

Lagarde verhöhnt, wenn sie das auch noch beispielhaft erklärt:

„Der Fonds soll nach dem Prinzip der Kfz-Versicherung funktionieren“, erklärte die IWF-Chefin. „Nur wer vorher eingezahlt hat, kann später in den Genuss von Leistungen kommen.“

Der Fonds zahlt aus an Nationen, die keine hinreichenden Anstrengungen unternehmen, Unfälle zu verhindern und daher die Solidargemeinschaft der Versicherten SCHÄDIGEN. 

Normalerweise werden derartige Versicherungsnehmer aus der Kfz-Versicherung hinauskomplimentiert. 

Nicht bei DIESER Versicherung.

Denn wenn auch nur einer diese Versicherung verlässt, besteht die Gefahr, dass der Verkehr zusammenbricht.

Jeder weiß das und spekuliert darauf, dass fleißig eingezahlt wird.

Fratzscher disqualifiziert sich so gut er kann, wenn die Veralberung auch noch mit Binsenweisheiten wie dieser garniert:

„Wenn der Topf leer ist, ist er leer“. 

Mein Eindruck ist, dass manche so leer sind, dass sie besser den Mund halten sollten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was Lagarde vorstellt, ist ein Affront, um nicht Verar****** zu sagen:</p>
<p>„Voraussetzung, um Leistungen aus dem Fonds zu erhalten, sei die Einhaltung der EU-Fiskalregeln, stellte die IWF-Chefin klar.“</p>
<p>Seit wann kann irgendjemand darauf vertrauen, dass die Regeln eingehalten werden?</p>
<p>Was die Eurozone angeht, wurden sie mit den Maastricht-Regeln beginnend von Anfang an gebrochen – das &#8220;reiche Deutschland&#8221; war mit der Regierung Schröder eines der ersten Mitgliedsländer, die das praktiziert haben. </p>
<p>Voraussetzung für die Leistungsgewährung ist nicht die Einhaltung der EU-Fiskalregeln, sondern die Missachtung vernünftiger Politik. </p>
<p>Lagarde verhöhnt, wenn sie das auch noch beispielhaft erklärt:</p>
<p>„Der Fonds soll nach dem Prinzip der Kfz-Versicherung funktionieren“, erklärte die IWF-Chefin. „Nur wer vorher eingezahlt hat, kann später in den Genuss von Leistungen kommen.“</p>
<p>Der Fonds zahlt aus an Nationen, die keine hinreichenden Anstrengungen unternehmen, Unfälle zu verhindern und daher die Solidargemeinschaft der Versicherten SCHÄDIGEN. </p>
<p>Normalerweise werden derartige Versicherungsnehmer aus der Kfz-Versicherung hinauskomplimentiert. </p>
<p>Nicht bei DIESER Versicherung.</p>
<p>Denn wenn auch nur einer diese Versicherung verlässt, besteht die Gefahr, dass der Verkehr zusammenbricht.</p>
<p>Jeder weiß das und spekuliert darauf, dass fleißig eingezahlt wird.</p>
<p>Fratzscher disqualifiziert sich so gut er kann, wenn die Veralberung auch noch mit Binsenweisheiten wie dieser garniert:</p>
<p>„Wenn der Topf leer ist, ist er leer“. </p>
<p>Mein Eindruck ist, dass manche so leer sind, dass sie besser den Mund halten sollten.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: SB		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/obwohl-der-iwf-sagt-es-funktioniert-nicht-fordert-es-die-franzoesische-iwf-chefin-honi-soit-qui-mal-y-pense/#comment-37807</link>

		<dc:creator><![CDATA[SB]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Apr 2018 13:39:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=10946#comment-37807</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/obwohl-der-iwf-sagt-es-funktioniert-nicht-fordert-es-die-franzoesische-iwf-chefin-honi-soit-qui-mal-y-pense/#comment-37802&quot;&gt;Johannes&lt;/a&gt;.

@Johannes:
Die Masse der Bürger denkt einfach nicht eigenverantwortlich. Deshalb nimmt sie zumindest in Kauf, oder will sogar aktiv fremdbestimmt werden. Und zwar mit den möglichen und wahrscheinlichen negativen Folgen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/obwohl-der-iwf-sagt-es-funktioniert-nicht-fordert-es-die-franzoesische-iwf-chefin-honi-soit-qui-mal-y-pense/#comment-37802">Johannes</a>.</p>
<p>@Johannes:<br />
Die Masse der Bürger denkt einfach nicht eigenverantwortlich. Deshalb nimmt sie zumindest in Kauf, oder will sogar aktiv fremdbestimmt werden. Und zwar mit den möglichen und wahrscheinlichen negativen Folgen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Johannes		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/obwohl-der-iwf-sagt-es-funktioniert-nicht-fordert-es-die-franzoesische-iwf-chefin-honi-soit-qui-mal-y-pense/#comment-37802</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Apr 2018 11:49:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=10946#comment-37802</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/obwohl-der-iwf-sagt-es-funktioniert-nicht-fordert-es-die-franzoesische-iwf-chefin-honi-soit-qui-mal-y-pense/#comment-37794&quot;&gt;SB&lt;/a&gt;.

Die Frage ist zu stellen, wer hat die Deutungs- und Erklärhoheit in Deutschland. Die, die diese aktuell und mehrheitlich (noch) innehaben, sind ganz auf der Linie von Frau Lagarde u.a. 

Darum verwundert mich das Wahlverhalten vieler Mitbürger nicht. Es ist m. E. erst dann Änderung in Sicht wenn die Informationen auch richtig gebracht und erläutert werden. Erste Ansätze gibt es inzwischen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/obwohl-der-iwf-sagt-es-funktioniert-nicht-fordert-es-die-franzoesische-iwf-chefin-honi-soit-qui-mal-y-pense/#comment-37794">SB</a>.</p>
<p>Die Frage ist zu stellen, wer hat die Deutungs- und Erklärhoheit in Deutschland. Die, die diese aktuell und mehrheitlich (noch) innehaben, sind ganz auf der Linie von Frau Lagarde u.a. </p>
<p>Darum verwundert mich das Wahlverhalten vieler Mitbürger nicht. Es ist m. E. erst dann Änderung in Sicht wenn die Informationen auch richtig gebracht und erläutert werden. Erste Ansätze gibt es inzwischen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
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