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	Kommentare zu: „Notenbanken vor dem Endspiel?“	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
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		<title>
		Von: Johannes		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/notenbanken-vor-dem-endspiel/#comment-17091</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Mar 2016 06:29:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/notenbanken-vor-dem-endspiel/#comment-17089&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

&quot;Der Preis ist allerdings hoch, nämlich ein Vertrauensverlust der Bevölkerung, der in den Konsequenzen völlig unkalkulierbar ist&quot;

Beispiele für mögliche Konsequenzen hält die Geschichte vorrätig - unsere eigene zuerst. Ich habe in dem gerade zurück liegenden rheinland pfälzischen Landtagswahlkampf in vielen persönlichen Gesprächen mit gestandenen und gebildeten Menschen Sätze gehört, die ich dachte, nie in Deutschland zu hören zu bekommen; der Vertrauensverlust ist bereits beschleunigend in vollem Gange und thematisch umfassend: die &quot;Euro-Rettungspolitik&quot;, die Wirtschafts - und Sozialpolitik, die Schulpolitik und &quot;oben drauf&quot; die &quot;Flüchtlingspoliitk&quot;. &quot;Interessant&quot; ist, das die Menschen zunehmend die &quot;Schnittmengen&quot; und gegenseitigen Abhängigkeiten der Problemzonen erfassen und die so resultierenden gegenseitigen Verstärkungen der Problemzonen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/notenbanken-vor-dem-endspiel/#comment-17089">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>&#8220;Der Preis ist allerdings hoch, nämlich ein Vertrauensverlust der Bevölkerung, der in den Konsequenzen völlig unkalkulierbar ist&#8221;</p>
<p>Beispiele für mögliche Konsequenzen hält die Geschichte vorrätig &#8211; unsere eigene zuerst. Ich habe in dem gerade zurück liegenden rheinland pfälzischen Landtagswahlkampf in vielen persönlichen Gesprächen mit gestandenen und gebildeten Menschen Sätze gehört, die ich dachte, nie in Deutschland zu hören zu bekommen; der Vertrauensverlust ist bereits beschleunigend in vollem Gange und thematisch umfassend: die &#8220;Euro-Rettungspolitik&#8221;, die Wirtschafts &#8211; und Sozialpolitik, die Schulpolitik und &#8220;oben drauf&#8221; die &#8220;Flüchtlingspoliitk&#8221;. &#8220;Interessant&#8221; ist, das die Menschen zunehmend die &#8220;Schnittmengen&#8221; und gegenseitigen Abhängigkeiten der Problemzonen erfassen und die so resultierenden gegenseitigen Verstärkungen der Problemzonen.</p>
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		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/notenbanken-vor-dem-endspiel/#comment-17089</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Mar 2016 21:01:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich wäre etwas vorsichtiger mit Blick auf ein „Endspiel“.

&#062;„Die geldpolitischen ‚Zauberlehrlinge‘ der grossen Notenbanken haben, trotz immer extremerer Ausweitung und Verschärfung ihres monetären Arsenals, bisher erschreckend wenig bewirkt. Weder wurden die angestrebten Inflationsziele auch nur annähernd erreicht, noch hat sich irgendwo auf der Welt das Wachstum zuletzt erkennbar belebt.“&#062;

Die großen Notenbanken haben ihre Ziele nicht erreicht. Das ist nicht dasselbe wie  haben „erschreckend wenig bewirkt“. 

Die EZB z. B. hat verhindert, dass die Währungsunion zerfallen ist. Das ist sehr viel angesichts der Tatsache, dass ein Zerfall kurz- bis mittelfristig zu kaum beherrschbaren politischen und sozialen Krisen geführt haben würde. Was langfristig besser ist, Währungsunion oder Zerfall der Währungsunion, ist ein anderes Thema,

&#062;„Schon zu Beginn der unkonventionellen Geldpolitik (…) war jedem Beobachter klar, dass die extreme Geldpolitik lediglich Zeit kaufen konnte, um strukturelle Probleme und grundlegendere Reformen im System anzugehen.“&#062;

Zeit kaufen – das ist doch etwas. Wenn die Politik die Zeit nicht nutzt, ist das nicht das Versagen der Notenbanken. 

Wenn es so sein sollte, dass unter verstärktem politischen Druck gesellschaftliche Stabilität nur noch durch staatliche Nachfrage basierend auf der  Monetarisierung der Staatsschulden aufrechterhalten werden kann,  ist Hyperinflation vorprogrammiert.

Das heißt aber auch:

Vernichtung der Forderungen, endlich Entschuldung.

Der Preis ist allerdings hoch, nämlich ein Vertrauensverlust der Bevölkerung, der in den Konsequenzen völlig unkalkulierbar ist. Zudem würde der Verschuldungsmechanismus wieder angeworfen. Denn Entschuldung ändert per se nichts am Zustand der Realwirtschaft.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wäre etwas vorsichtiger mit Blick auf ein „Endspiel“.</p>
<p>&gt;„Die geldpolitischen ‚Zauberlehrlinge‘ der grossen Notenbanken haben, trotz immer extremerer Ausweitung und Verschärfung ihres monetären Arsenals, bisher erschreckend wenig bewirkt. Weder wurden die angestrebten Inflationsziele auch nur annähernd erreicht, noch hat sich irgendwo auf der Welt das Wachstum zuletzt erkennbar belebt.“&gt;</p>
<p>Die großen Notenbanken haben ihre Ziele nicht erreicht. Das ist nicht dasselbe wie  haben „erschreckend wenig bewirkt“. </p>
<p>Die EZB z. B. hat verhindert, dass die Währungsunion zerfallen ist. Das ist sehr viel angesichts der Tatsache, dass ein Zerfall kurz- bis mittelfristig zu kaum beherrschbaren politischen und sozialen Krisen geführt haben würde. Was langfristig besser ist, Währungsunion oder Zerfall der Währungsunion, ist ein anderes Thema,</p>
<p>&gt;„Schon zu Beginn der unkonventionellen Geldpolitik (…) war jedem Beobachter klar, dass die extreme Geldpolitik lediglich Zeit kaufen konnte, um strukturelle Probleme und grundlegendere Reformen im System anzugehen.“&gt;</p>
<p>Zeit kaufen – das ist doch etwas. Wenn die Politik die Zeit nicht nutzt, ist das nicht das Versagen der Notenbanken. </p>
<p>Wenn es so sein sollte, dass unter verstärktem politischen Druck gesellschaftliche Stabilität nur noch durch staatliche Nachfrage basierend auf der  Monetarisierung der Staatsschulden aufrechterhalten werden kann,  ist Hyperinflation vorprogrammiert.</p>
<p>Das heißt aber auch:</p>
<p>Vernichtung der Forderungen, endlich Entschuldung.</p>
<p>Der Preis ist allerdings hoch, nämlich ein Vertrauensverlust der Bevölkerung, der in den Konsequenzen völlig unkalkulierbar ist. Zudem würde der Verschuldungsmechanismus wieder angeworfen. Denn Entschuldung ändert per se nichts am Zustand der Realwirtschaft.</p>
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		<title>
		Von: Axel		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/notenbanken-vor-dem-endspiel/#comment-17088</link>

		<dc:creator><![CDATA[Axel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Mar 2016 19:26:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Bin mal gespannt, wann das pasiert und in welchem Umfang. Wenn das Geld in Infrastrukturmaßnahmen, soziale  Projekt, etc. investiert wird, könnte es mit sinkenden Arbeitslosenzahlen, geringere Staatsausgaben, usw. ja sogar eine Weile gut gehen und überschüßige Liquidität z.b. über Mehrwertsteuererhöhung wieder aus dem Markt genommen werden, um einer Hyperinflation vorzusorgen.
Wenn die Staatsfinanzierung streng reglemtiert wird, könnte Panik vermieden werden. Das Geld mit Wert (Pfand) unterlegt sein muß gehört dann der geldhistorischen finanzphilosophischen Vergangenheit an und ist ebenso wie das Vertrauen in das Zentralbankgeld ein Relikt der letzten Jahrhunderte. Was dann zählt, ist nur noch die Praktibilität.
Wie der Finanzmarkt allerdings reagiert, weiß niemand. Vielleicht wird er an die Leine genommen...
Das Problem dürften aber demokratische Wahlen sein, in denen sich die Parteien mit &quot;Konjunkturprogrammen&quot; gegenseitig zu übertrumpfen versuchen und so jede Maßvolle Geldpolitik schon im Vorfeld zunichte machen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bin mal gespannt, wann das pasiert und in welchem Umfang. Wenn das Geld in Infrastrukturmaßnahmen, soziale  Projekt, etc. investiert wird, könnte es mit sinkenden Arbeitslosenzahlen, geringere Staatsausgaben, usw. ja sogar eine Weile gut gehen und überschüßige Liquidität z.b. über Mehrwertsteuererhöhung wieder aus dem Markt genommen werden, um einer Hyperinflation vorzusorgen.<br />
Wenn die Staatsfinanzierung streng reglemtiert wird, könnte Panik vermieden werden. Das Geld mit Wert (Pfand) unterlegt sein muß gehört dann der geldhistorischen finanzphilosophischen Vergangenheit an und ist ebenso wie das Vertrauen in das Zentralbankgeld ein Relikt der letzten Jahrhunderte. Was dann zählt, ist nur noch die Praktibilität.<br />
Wie der Finanzmarkt allerdings reagiert, weiß niemand. Vielleicht wird er an die Leine genommen&#8230;<br />
Das Problem dürften aber demokratische Wahlen sein, in denen sich die Parteien mit &#8220;Konjunkturprogrammen&#8221; gegenseitig zu übertrumpfen versuchen und so jede Maßvolle Geldpolitik schon im Vorfeld zunichte machen.</p>
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		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/notenbanken-vor-dem-endspiel/#comment-17082</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Mar 2016 14:44:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich würde es positiv formulieren: Die Notenbanken vor dem Beginn einer demokratischen Neuausrichtung der Geldpolitik im Sinne von Keynes und Friedman: https://zinsfehler.wordpress.com/2015/03/23/die-citoyage-keynesianischer-monetarismus-als-ordnungspolitisches-korrektiv/

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich würde es positiv formulieren: Die Notenbanken vor dem Beginn einer demokratischen Neuausrichtung der Geldpolitik im Sinne von Keynes und Friedman: <a href="https://zinsfehler.wordpress.com/2015/03/23/die-citoyage-keynesianischer-monetarismus-als-ordnungspolitisches-korrektiv/" rel="nofollow ugc">https://zinsfehler.wordpress.com/2015/03/23/die-citoyage-keynesianischer-monetarismus-als-ordnungspolitisches-korrektiv/</a></p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
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