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	Kommentare zu: MMT ist nicht nur Neo-Keynesianismus	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Mon, 24 Aug 2020 10:08:03 +0000</lastBuildDate>
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		Von: Alexander		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mmt-ist-nicht-nur-neo-keynesianismus/#comment-159773</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2020 10:08:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mmt-ist-nicht-nur-neo-keynesianismus/#comment-159660&quot;&gt;Alexander&lt;/a&gt;.

@Johann Schwarting

Niemand bezweifelt, dass binnen weniger Jahre 100 Billionen an Forderungen geschaffen werden können.Ashitaka folgert aus diesen Summen auch die Aufrüstung Europas in gigantischem Ausmaß....und hier scheiden sich die Geister. 

Ashitaka steht den &quot;internationalen Beratergremien&quot; näher als den Orten der Wertschöpfung, wo diese Gelder in reale Güter umgewandelt werden sollen. Wie alle BWLlastigen nimmt er die Leistungsfähigkeit der BRD von vor 25 Jahren auch für die kommenden 25 Jahre an, gerade so als ob wir unser Niveau gehalten hätten. 

Gerne würde ich mit Ashitaka durch die Fertigung/Montage eines Konzernes seiner Wahl wandern um ihm zu zeigen - wer, was herstellt mit welchen Fähigkeiten und in welchem Alter die Schlüsselpositionen besetzt sind. 
Natürlich sind die Zulieferernetzwerke schlechter dran und dort haben ziemliche Genies schon Positionen eingenommen, welche die Geschäftsleitung nur deshalb nicht fürchten macht - weil die auch nicht besser ist. 

Wann hat Ashitaka das letzte mal mit hohen Offizieren der Bundeswehr gesprochen, über Personal und Material? Selbst wenn morgen Beschaffungsorgien so erfolgreich sind, dass das Gerät zum ersten mal auf Anhieb funktioniert, hat das Niveau der Bewerber so gelitten, dass ich in keinen Einsatz ziehen wollte - nicht mals als Koch. 

Gewisse Teile der hiesigen Bevölkerung haben gar kein Potential mehr, andere sind für handwerkliche Tätigkeiten nur deshalb geeignet, weil man die Anforderung senkte. Massenbeschäftigung gibt es nur noch in der Massenautoproduktion, wobei von den Ü50ern keiner mehr seinen erlernten Beruf beherrscht. 
Im Gegenteil fällt immer mehr Eigentum auf immer weniger Erben, die immer weniger Ausbildungsanstrengung auf sich nehmen müssen - um bequem zu leben. 

Dieses Teufelskreis aus Bequemlichkeitsabstieg durchbricht man nur, wenn der Anreiz existentiell ist. Die Vernichtung von Vermögen ist zwingend, damit man Lebensarbeitszeiten verlängern kann und Druck für letzte Söhne aufbaut - sich anzustrengen. 

Geldschöpfung kann das nicht. Deshalb ist m.E.n. Defla gesetzt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mmt-ist-nicht-nur-neo-keynesianismus/#comment-159660">Alexander</a>.</p>
<p>@Johann Schwarting</p>
<p>Niemand bezweifelt, dass binnen weniger Jahre 100 Billionen an Forderungen geschaffen werden können.Ashitaka folgert aus diesen Summen auch die Aufrüstung Europas in gigantischem Ausmaß&#8230;.und hier scheiden sich die Geister. </p>
<p>Ashitaka steht den &#8220;internationalen Beratergremien&#8221; näher als den Orten der Wertschöpfung, wo diese Gelder in reale Güter umgewandelt werden sollen. Wie alle BWLlastigen nimmt er die Leistungsfähigkeit der BRD von vor 25 Jahren auch für die kommenden 25 Jahre an, gerade so als ob wir unser Niveau gehalten hätten. </p>
<p>Gerne würde ich mit Ashitaka durch die Fertigung/Montage eines Konzernes seiner Wahl wandern um ihm zu zeigen &#8211; wer, was herstellt mit welchen Fähigkeiten und in welchem Alter die Schlüsselpositionen besetzt sind.<br />
Natürlich sind die Zulieferernetzwerke schlechter dran und dort haben ziemliche Genies schon Positionen eingenommen, welche die Geschäftsleitung nur deshalb nicht fürchten macht &#8211; weil die auch nicht besser ist. </p>
<p>Wann hat Ashitaka das letzte mal mit hohen Offizieren der Bundeswehr gesprochen, über Personal und Material? Selbst wenn morgen Beschaffungsorgien so erfolgreich sind, dass das Gerät zum ersten mal auf Anhieb funktioniert, hat das Niveau der Bewerber so gelitten, dass ich in keinen Einsatz ziehen wollte &#8211; nicht mals als Koch. </p>
<p>Gewisse Teile der hiesigen Bevölkerung haben gar kein Potential mehr, andere sind für handwerkliche Tätigkeiten nur deshalb geeignet, weil man die Anforderung senkte. Massenbeschäftigung gibt es nur noch in der Massenautoproduktion, wobei von den Ü50ern keiner mehr seinen erlernten Beruf beherrscht.<br />
Im Gegenteil fällt immer mehr Eigentum auf immer weniger Erben, die immer weniger Ausbildungsanstrengung auf sich nehmen müssen &#8211; um bequem zu leben. </p>
<p>Dieses Teufelskreis aus Bequemlichkeitsabstieg durchbricht man nur, wenn der Anreiz existentiell ist. Die Vernichtung von Vermögen ist zwingend, damit man Lebensarbeitszeiten verlängern kann und Druck für letzte Söhne aufbaut &#8211; sich anzustrengen. </p>
<p>Geldschöpfung kann das nicht. Deshalb ist m.E.n. Defla gesetzt.</p>
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		<title>
		Von: Johann Schwarting		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mmt-ist-nicht-nur-neo-keynesianismus/#comment-159767</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johann Schwarting]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2020 07:59:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mmt-ist-nicht-nur-neo-keynesianismus/#comment-159660&quot;&gt;Alexander&lt;/a&gt;.

@ Alexander

Der Ansicht

&quot;Weiter glaube ich, dass wir aktuell sehr viele Privatiers haben, deren (ererbte) Immobilien genug abwerfen um ein arbeitsfreies angenehmen Leben führen zu dürfen. Auch hier macht der Staat der Selbstverrentung ein Ende …&quot; 

bin ich nicht. Der Ausgangspunkt ist @Ashitakas Betrachtung, wie sich aus der Ausweitung der Basis aller notenbankfähigen Sicherheiten (Kreditforderungen) mit den 8-10 Billionen beleihbaren Forderungen, die in der jetzigen Korrekturphase entstehen, binnen weniger Jahre 100 Billionen und mehr an Forderungen schaffen lassen.
 
Quelle:  https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=536239
 
Sein PCM Zitat aus dem Jahr 2001: 

&quot;Bei einem lupenreinen Kreditgeldsystem (also ohne jemals eine &quot;Ware&quot; als Basis zu haben) kann ich die betreffenden Forderungen nicht nur zedieren (bei Banknoten = sog. &quot;Geldumlauf&quot;), sondern ihrerseits immer neu beleihen, und dies im Rahmen ihrer Fristigkeit. So entstehen die bekannten &quot;Kreditpyramiden&quot;, die zutreffend bezeichnet sind.&quot;

Quelle: https://archiv.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=66245
 
weist in die Richtung der Anfänge der Währungsreform mit der &quot;Ausgleichsforderung&quot; und der darauf aufbauenden und entstehenden DM. Analog zur damaligen &quot;Ausgleichsforderung&quot; wird heute in den Beraternetzwerken zwecks Vermeidung der Implosion des Systems darüber nachgedacht, &quot;wie einfach in Rekordzeit von unten eine neue globale Pyramide um die alte, fristentechnisch langsam aber sicher in sich zusammenfallende Pyramide&quot; aufgebaut werden kann. 
 
Wer rafft es, dass wir in interessanten Zeiten leben!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mmt-ist-nicht-nur-neo-keynesianismus/#comment-159660">Alexander</a>.</p>
<p>@ Alexander</p>
<p>Der Ansicht</p>
<p>&#8220;Weiter glaube ich, dass wir aktuell sehr viele Privatiers haben, deren (ererbte) Immobilien genug abwerfen um ein arbeitsfreies angenehmen Leben führen zu dürfen. Auch hier macht der Staat der Selbstverrentung ein Ende …&#8221; </p>
<p>bin ich nicht. Der Ausgangspunkt ist @Ashitakas Betrachtung, wie sich aus der Ausweitung der Basis aller notenbankfähigen Sicherheiten (Kreditforderungen) mit den 8-10 Billionen beleihbaren Forderungen, die in der jetzigen Korrekturphase entstehen, binnen weniger Jahre 100 Billionen und mehr an Forderungen schaffen lassen.</p>
<p>Quelle:  <a href="https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=536239" rel="nofollow ugc">https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=536239</a></p>
<p>Sein PCM Zitat aus dem Jahr 2001: </p>
<p>&#8220;Bei einem lupenreinen Kreditgeldsystem (also ohne jemals eine &#8220;Ware&#8221; als Basis zu haben) kann ich die betreffenden Forderungen nicht nur zedieren (bei Banknoten = sog. &#8220;Geldumlauf&#8221;), sondern ihrerseits immer neu beleihen, und dies im Rahmen ihrer Fristigkeit. So entstehen die bekannten &#8220;Kreditpyramiden&#8221;, die zutreffend bezeichnet sind.&#8221;</p>
<p>Quelle: <a href="https://archiv.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=66245" rel="nofollow ugc">https://archiv.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=66245</a></p>
<p>weist in die Richtung der Anfänge der Währungsreform mit der &#8220;Ausgleichsforderung&#8221; und der darauf aufbauenden und entstehenden DM. Analog zur damaligen &#8220;Ausgleichsforderung&#8221; wird heute in den Beraternetzwerken zwecks Vermeidung der Implosion des Systems darüber nachgedacht, &#8220;wie einfach in Rekordzeit von unten eine neue globale Pyramide um die alte, fristentechnisch langsam aber sicher in sich zusammenfallende Pyramide&#8221; aufgebaut werden kann. </p>
<p>Wer rafft es, dass wir in interessanten Zeiten leben!</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Alexander		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mmt-ist-nicht-nur-neo-keynesianismus/#comment-159741</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Aug 2020 19:38:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mmt-ist-nicht-nur-neo-keynesianismus/#comment-159660&quot;&gt;Alexander&lt;/a&gt;.

@ Nachtrag Kapitalstock

Wenn die Allierten Siegermächte so nachsichtig waren, den Kern der deutschen Rüstungsindustrie nicht zu zerstören, haben sie schon die Zeit nach Adolf Hitler gedacht und an Eigentümer.
Die historische Altstadt (von wegen Rüstungsindustrie) der Stadt Nürnberg wurde zu 90% zerstört, das Parteitagsgelände überstand wundersam wie die Altstadt von Fürth (10km entfernt). Die Ursache liegt in der Geschichte von Fürth, dem &quot;fränkischen Jerusalem&quot; &#038; dem Reichtum, der z.B. ein wunderbares Theater ermöglichte... https://youtu.be/jY88llBIYYg

Menschen verlieren radikalisiert ihren Wert als Kapitalstock, die Überlebenden kämpfen später dankbar umso härter für den Wiederaufbau.

Für mein Empfinden endete die Depression von 1929 mit dem II. Weltkrieg als bequeme Lösung ohne strukturelle Reformen in allen teilnehmenden Wirtschaftsmächten. 

Deutschland zu vernichten wäre weit weniger rentabel gewesen, wenn der Unterlegene seine Besatzungskosten genauso erwirtschaften kann wie er als Kunde für heimische Nachfrage sorgen kann. An der Stelle beginnt für mich wieder der Debitismus, der schon nach dem ersten Weltkrieg über Finanzierungsketten zwischen den USA und Europa neue Machtverhältnisse entstehen sieht...

@Johann Schwarting

Das BGE sehe ich ähnlich wie MMT nur als Trittbrett für neue Finanzierungsrunden mit Zugriff auf noch unverpfändete private Eigentümer. Zwar bekommen Zuwanderer um des Friedens willen quasi BGE, der Rest erst nach Zusammenbruch des Sozialwesens aus demographischen Gründen - mit Betrug um ihre Beitragsjahrzehnte. 

Weiter glaube ich, dass wir aktuell sehr viele Privatiers haben, deren (ererbte) Immobilien genug abwerfen um ein arbeitsfreies angenehmen Leben führen zu dürfen. Auch hier macht der Staat der Selbstverrentung ein Ende und die Stöckerschen Wünsche nach Erbschaftssteuer, Vermögenssteuer etc. sind nur eine Frage des Gemeinwohles und der erzeugten Not nach Covid-ff.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mmt-ist-nicht-nur-neo-keynesianismus/#comment-159660">Alexander</a>.</p>
<p>@ Nachtrag Kapitalstock</p>
<p>Wenn die Allierten Siegermächte so nachsichtig waren, den Kern der deutschen Rüstungsindustrie nicht zu zerstören, haben sie schon die Zeit nach Adolf Hitler gedacht und an Eigentümer.<br />
Die historische Altstadt (von wegen Rüstungsindustrie) der Stadt Nürnberg wurde zu 90% zerstört, das Parteitagsgelände überstand wundersam wie die Altstadt von Fürth (10km entfernt). Die Ursache liegt in der Geschichte von Fürth, dem &#8220;fränkischen Jerusalem&#8221; &amp; dem Reichtum, der z.B. ein wunderbares Theater ermöglichte&#8230; <a href="https://youtu.be/jY88llBIYYg" rel="nofollow ugc">https://youtu.be/jY88llBIYYg</a></p>
<p>Menschen verlieren radikalisiert ihren Wert als Kapitalstock, die Überlebenden kämpfen später dankbar umso härter für den Wiederaufbau.</p>
<p>Für mein Empfinden endete die Depression von 1929 mit dem II. Weltkrieg als bequeme Lösung ohne strukturelle Reformen in allen teilnehmenden Wirtschaftsmächten. </p>
<p>Deutschland zu vernichten wäre weit weniger rentabel gewesen, wenn der Unterlegene seine Besatzungskosten genauso erwirtschaften kann wie er als Kunde für heimische Nachfrage sorgen kann. An der Stelle beginnt für mich wieder der Debitismus, der schon nach dem ersten Weltkrieg über Finanzierungsketten zwischen den USA und Europa neue Machtverhältnisse entstehen sieht&#8230;</p>
<p>@Johann Schwarting</p>
<p>Das BGE sehe ich ähnlich wie MMT nur als Trittbrett für neue Finanzierungsrunden mit Zugriff auf noch unverpfändete private Eigentümer. Zwar bekommen Zuwanderer um des Friedens willen quasi BGE, der Rest erst nach Zusammenbruch des Sozialwesens aus demographischen Gründen &#8211; mit Betrug um ihre Beitragsjahrzehnte. </p>
<p>Weiter glaube ich, dass wir aktuell sehr viele Privatiers haben, deren (ererbte) Immobilien genug abwerfen um ein arbeitsfreies angenehmen Leben führen zu dürfen. Auch hier macht der Staat der Selbstverrentung ein Ende und die Stöckerschen Wünsche nach Erbschaftssteuer, Vermögenssteuer etc. sind nur eine Frage des Gemeinwohles und der erzeugten Not nach Covid-ff.</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: ruby		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mmt-ist-nicht-nur-neo-keynesianismus/#comment-159710</link>

		<dc:creator><![CDATA[ruby]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Aug 2020 09:28:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mmt-ist-nicht-nur-neo-keynesianismus/#comment-159660&quot;&gt;Alexander&lt;/a&gt;.

@ Herr Schwarting
Es sind die Menschen als Akteure, des Nichtkrieges, Nichtwirtschaften, Nichtgebildetsein, Nichtkönnenwollens ...nicht irgendetwas Abstraktes sondern das genau Konkrete.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mmt-ist-nicht-nur-neo-keynesianismus/#comment-159660">Alexander</a>.</p>
<p>@ Herr Schwarting<br />
Es sind die Menschen als Akteure, des Nichtkrieges, Nichtwirtschaften, Nichtgebildetsein, Nichtkönnenwollens &#8230;nicht irgendetwas Abstraktes sondern das genau Konkrete.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Johann Schwarting		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mmt-ist-nicht-nur-neo-keynesianismus/#comment-159697</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johann Schwarting]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Aug 2020 06:08:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=19622#comment-159697</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mmt-ist-nicht-nur-neo-keynesianismus/#comment-159660&quot;&gt;Alexander&lt;/a&gt;.

@ Alexander

Genauso

&quot;Tatsächlich verdanken bedeutende Industriekonzerne der jungen Bundesrepublik ihren Aufstieg der Rüstung vor und während der Kriege (I+II). Sie waren Ziel (nazi-) staatlicher Interventionen (incl. Enteignungen von Juden) und später erneut wichtige Arbeitgeber und Initiatoren einer bundesdeutschen Wirtschaftserholung – natürlich auch der Rüstung für andere Kriegsschauplätze. &quot;Schließlich war nie alles schlecht&quot;.&quot;

ist es. Der Kapitalismus ist ohne die Macht des Staates nicht definierbar und der Krieg ist der Vater aller Dinge. 

https://archiv.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=324181
 
Zitat PCM: &quot;Geld ist ein Kriegskind, nichts anderes. Ist es groß und stark, wird es zum Kriegsvater.&quot; Siehe gegenwärtig die Vereinigten Staaten von Amerika! Wie lange noch?

MMT und BGE führen zur letztendlichen &quot;Selbstverrentung des Kapitalismus&quot; und damit zur Selbstzerstörung des Systems.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mmt-ist-nicht-nur-neo-keynesianismus/#comment-159660">Alexander</a>.</p>
<p>@ Alexander</p>
<p>Genauso</p>
<p>&#8220;Tatsächlich verdanken bedeutende Industriekonzerne der jungen Bundesrepublik ihren Aufstieg der Rüstung vor und während der Kriege (I+II). Sie waren Ziel (nazi-) staatlicher Interventionen (incl. Enteignungen von Juden) und später erneut wichtige Arbeitgeber und Initiatoren einer bundesdeutschen Wirtschaftserholung – natürlich auch der Rüstung für andere Kriegsschauplätze. &#8220;Schließlich war nie alles schlecht&#8221;.&#8221;</p>
<p>ist es. Der Kapitalismus ist ohne die Macht des Staates nicht definierbar und der Krieg ist der Vater aller Dinge. </p>
<p><a href="https://archiv.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=324181" rel="nofollow ugc">https://archiv.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=324181</a></p>
<p>Zitat PCM: &#8220;Geld ist ein Kriegskind, nichts anderes. Ist es groß und stark, wird es zum Kriegsvater.&#8221; Siehe gegenwärtig die Vereinigten Staaten von Amerika! Wie lange noch?</p>
<p>MMT und BGE führen zur letztendlichen &#8220;Selbstverrentung des Kapitalismus&#8221; und damit zur Selbstzerstörung des Systems.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alexander		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mmt-ist-nicht-nur-neo-keynesianismus/#comment-159660</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Aug 2020 16:03:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=19622#comment-159660</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mmt-ist-nicht-nur-neo-keynesianismus/#comment-159649&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

@ Kapitalstock &#038; Weltkriege

Da der Kapitalstock durch keinen der beiden Weltkriege - ja noch nicht einmal beim Verlierer - gelitten hat, frage ich mich wer die Kosten der Kriege bezahlt hat, da der Kapitalstock die Vermögensverteilung spiegelt. Aus diesem Grund gilt der ganze Dank des 0.1% einem Lord Keynes und seinen Inflationisten - sogar in den Nachfolgestaaten der deutschen Reiche, bis heute!

Tatsächlich verdanken bedeutende Industriekonzerne der jungen Bundesrepublik ihren Aufstieg der Rüstung vor und während der Kriege (I+II). Sie waren Ziel (nazi-) staatlicher Interventionen (incl. Enteignungen von Juden) und später erneut wichtigte Arbeitgeber und Intiatoren einer bundesdeutschen Wirtschaftserholung - natürlich auch der Rüstung für andere Kriegsschauplätze. &quot;Schließlich war nie alles schlecht&quot;.

Damit alles so bleibt wie es ist, in der besten aller denkbaren Welten, können wir auf Inflation hoffen.....wenn der Kapitalstock nicht leidet?

Ich glaube nicht, denn der Kapitalstock der BRD schrumpft mit Globalisierung beständig. Nicht nur verlorene Schlüsselkompetenzen sondern auch die Menschen dafür sind Vergangenheit, wenn es an den Ausbildern der Ausbilder mangelt. 
Die Demographie lässt weiter nicht auf einen Anstieg der Ressource Mensch hoffen, so dass höherer Wettbewerbsdruck auf schwächere Arbeitskräfte trifft - auch wenn die Akademisierung voranschreitet. 

Deshalb bietet Krall keine Lösungen für die anstehenden Probleme, denn seine Absicht ist Besitzstandswahrung für eine schrumpfvergreisende Minderheit an Profiteuren der letzten drei Dekaden. Private Gewinne durch Goldbesitz ist ziemlich naiv.

Wenn Geldschöpfung auf eine potente Gesellschaft trifft, ist sogar ein Weltkrieg möglich, trifft dieselbe Geldschöpfung auf Unfähigkeit, dann hört der Markt einfach auf zu sein. 

--&#062; Das vermute ich angesichts des shutdowns, der grünen Revolution, der Demographie, der privaten Verschuldung (anders als bei WK I+II) und den vielen Erlösungsphantasien wo Unternehmungsgeist gefragt gewesen wäre.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mmt-ist-nicht-nur-neo-keynesianismus/#comment-159649">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>@ Kapitalstock &amp; Weltkriege</p>
<p>Da der Kapitalstock durch keinen der beiden Weltkriege &#8211; ja noch nicht einmal beim Verlierer &#8211; gelitten hat, frage ich mich wer die Kosten der Kriege bezahlt hat, da der Kapitalstock die Vermögensverteilung spiegelt. Aus diesem Grund gilt der ganze Dank des 0.1% einem Lord Keynes und seinen Inflationisten &#8211; sogar in den Nachfolgestaaten der deutschen Reiche, bis heute!</p>
<p>Tatsächlich verdanken bedeutende Industriekonzerne der jungen Bundesrepublik ihren Aufstieg der Rüstung vor und während der Kriege (I+II). Sie waren Ziel (nazi-) staatlicher Interventionen (incl. Enteignungen von Juden) und später erneut wichtigte Arbeitgeber und Intiatoren einer bundesdeutschen Wirtschaftserholung &#8211; natürlich auch der Rüstung für andere Kriegsschauplätze. &#8220;Schließlich war nie alles schlecht&#8221;.</p>
<p>Damit alles so bleibt wie es ist, in der besten aller denkbaren Welten, können wir auf Inflation hoffen&#8230;..wenn der Kapitalstock nicht leidet?</p>
<p>Ich glaube nicht, denn der Kapitalstock der BRD schrumpft mit Globalisierung beständig. Nicht nur verlorene Schlüsselkompetenzen sondern auch die Menschen dafür sind Vergangenheit, wenn es an den Ausbildern der Ausbilder mangelt.<br />
Die Demographie lässt weiter nicht auf einen Anstieg der Ressource Mensch hoffen, so dass höherer Wettbewerbsdruck auf schwächere Arbeitskräfte trifft &#8211; auch wenn die Akademisierung voranschreitet. </p>
<p>Deshalb bietet Krall keine Lösungen für die anstehenden Probleme, denn seine Absicht ist Besitzstandswahrung für eine schrumpfvergreisende Minderheit an Profiteuren der letzten drei Dekaden. Private Gewinne durch Goldbesitz ist ziemlich naiv.</p>
<p>Wenn Geldschöpfung auf eine potente Gesellschaft trifft, ist sogar ein Weltkrieg möglich, trifft dieselbe Geldschöpfung auf Unfähigkeit, dann hört der Markt einfach auf zu sein. </p>
<p>&#8211;&gt; Das vermute ich angesichts des shutdowns, der grünen Revolution, der Demographie, der privaten Verschuldung (anders als bei WK I+II) und den vielen Erlösungsphantasien wo Unternehmungsgeist gefragt gewesen wäre.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mmt-ist-nicht-nur-neo-keynesianismus/#comment-159653</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Aug 2020 14:59:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@ Rolf Peter

„Die Forderung an den Staat und die Steuerverpflichtungen heben sich auf“

Ob aus der Staatsverschuldung tatsächlich auch eine Steuerverpflichtung wird, hängt ganz davon ab, WER die Anleihen hält und ob sie jemals zurückgezahlt werden. Ist es nicht die Zentralbank, so kommt es aber bei positiven Zinsen in jedem Fall zu einer Umverteilung zu Gunsten der Anleihebesitzer; also vor allem der 1 %. Liegt der Zinssatz über der Inflationsrate, so handelt es sich zugleich um einen Realtransfer von den 99 % zu den 1 %.

Davon unbenommen ist Ihre Kernaussage völlig korrekt: Das Nettogeldvermögen einer Volkswirtschaft ändert sich NICHT durch die Kreditvergabe. Bei ausgeglichener Leistungsbilanz beträgt es immer exakt 0,00 EUR.

Aber: Wenn dieses zusätzliche Geld in Umlauf gebracht wird und hiermit auf brachliegende Ressourcen zurückgegriffen wird, um z. B. in Infrastruktur und Bildung zu investieren, dann ist das Nettogeldvermögen am Ende weiterhin 0,00 EUR, aber der Kapitalstock ist deutlich besser und somit auch produktiver. 

Ob also der Geldwert „verwässert“ wird, hängt ganz davon ab WIE der Staat das Geld verausgabt. Damit es aber überhaupt verwässert werden kann (Stichwort Zielinflation), benötigen wir die Staatsverschuldung und/oder eine andere Lohnpolitik.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Rolf Peter</p>
<p>„Die Forderung an den Staat und die Steuerverpflichtungen heben sich auf“</p>
<p>Ob aus der Staatsverschuldung tatsächlich auch eine Steuerverpflichtung wird, hängt ganz davon ab, WER die Anleihen hält und ob sie jemals zurückgezahlt werden. Ist es nicht die Zentralbank, so kommt es aber bei positiven Zinsen in jedem Fall zu einer Umverteilung zu Gunsten der Anleihebesitzer; also vor allem der 1 %. Liegt der Zinssatz über der Inflationsrate, so handelt es sich zugleich um einen Realtransfer von den 99 % zu den 1 %.</p>
<p>Davon unbenommen ist Ihre Kernaussage völlig korrekt: Das Nettogeldvermögen einer Volkswirtschaft ändert sich NICHT durch die Kreditvergabe. Bei ausgeglichener Leistungsbilanz beträgt es immer exakt 0,00 EUR.</p>
<p>Aber: Wenn dieses zusätzliche Geld in Umlauf gebracht wird und hiermit auf brachliegende Ressourcen zurückgegriffen wird, um z. B. in Infrastruktur und Bildung zu investieren, dann ist das Nettogeldvermögen am Ende weiterhin 0,00 EUR, aber der Kapitalstock ist deutlich besser und somit auch produktiver. </p>
<p>Ob also der Geldwert „verwässert“ wird, hängt ganz davon ab WIE der Staat das Geld verausgabt. Damit es aber überhaupt verwässert werden kann (Stichwort Zielinflation), benötigen wir die Staatsverschuldung und/oder eine andere Lohnpolitik.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mmt-ist-nicht-nur-neo-keynesianismus/#comment-159651</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Aug 2020 14:56:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=19622#comment-159651</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mmt-ist-nicht-nur-neo-keynesianismus/#comment-159553&quot;&gt;Ulrich Kalscheuer&lt;/a&gt;.

Diese „triftigen“ Gründe des eloquenten Markus Krall sind weitestgehend nichts Weiteres als Glaubenssätze aus dem Gebetbuch des Neoliberalismus. So sucht sich jeder in diesen unsicheren Zeiten seine Ersatzreligion.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mmt-ist-nicht-nur-neo-keynesianismus/#comment-159553">Ulrich Kalscheuer</a>.</p>
<p>Diese „triftigen“ Gründe des eloquenten Markus Krall sind weitestgehend nichts Weiteres als Glaubenssätze aus dem Gebetbuch des Neoliberalismus. So sucht sich jeder in diesen unsicheren Zeiten seine Ersatzreligion.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mmt-ist-nicht-nur-neo-keynesianismus/#comment-159650</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Aug 2020 14:54:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=19622#comment-159650</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mmt-ist-nicht-nur-neo-keynesianismus/#comment-159649&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

Nun zu Napier und der Entwicklung von M2: Der Anstieg in den USA ist schon sehr gewaltig, während er in Euroland noch weit entfernt von einem dramatischen Anstieg ist. Ich habe allerdings größte Zweifel, dass diese Beträge tatsächlich inflationär wirken werden, da diese finanziellen Mittel dafür in die Hände der Konsumenten gelangen müssten. Ich sehe diesen Weg nicht. Vielmehr handelt es sich um Kredite, die insbesondere von den Großunternehmen VORSORGLICH aufgenommen wurden, um die Wirkungen des Lockdown zu kompensieren sowie für weiteres Ungemach gewappnet zu sein. Oder um mit Jeff Snider zu sprechen: Die Großkonzerne haben sich mit Krediten vollgesogen und sitzen auf hohen Cashreserven, um ihre Pfründe zu verteidigen. Ein Grund mehr, warum der Vorschlag von Herrn Stelter (Umsatzausfall) deutlich besser war, diese Krise zu überbrücken.

Und meine Sicht zur Kontrolle der Inflation sowie der Zinsen durch die Zentralbank kennen Sie ja sicherlich: Die ZBen bestimmen weder das Zinsniveau noch die Inflation. Insofern haben die Zentralbanken auch keine Macht verloren. Diese hatten sie nämlich noch nie. Alles nur großes Illusionstheater. Mehr dazu bei Jeff Snider: https://youtu.be/BDeV39rTU8s

Ansonsten teile ich viele Ihrer Einschätzungen, bin aber in der Tendenz etwas positiver gestimmt.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mmt-ist-nicht-nur-neo-keynesianismus/#comment-159649">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>Nun zu Napier und der Entwicklung von M2: Der Anstieg in den USA ist schon sehr gewaltig, während er in Euroland noch weit entfernt von einem dramatischen Anstieg ist. Ich habe allerdings größte Zweifel, dass diese Beträge tatsächlich inflationär wirken werden, da diese finanziellen Mittel dafür in die Hände der Konsumenten gelangen müssten. Ich sehe diesen Weg nicht. Vielmehr handelt es sich um Kredite, die insbesondere von den Großunternehmen VORSORGLICH aufgenommen wurden, um die Wirkungen des Lockdown zu kompensieren sowie für weiteres Ungemach gewappnet zu sein. Oder um mit Jeff Snider zu sprechen: Die Großkonzerne haben sich mit Krediten vollgesogen und sitzen auf hohen Cashreserven, um ihre Pfründe zu verteidigen. Ein Grund mehr, warum der Vorschlag von Herrn Stelter (Umsatzausfall) deutlich besser war, diese Krise zu überbrücken.</p>
<p>Und meine Sicht zur Kontrolle der Inflation sowie der Zinsen durch die Zentralbank kennen Sie ja sicherlich: Die ZBen bestimmen weder das Zinsniveau noch die Inflation. Insofern haben die Zentralbanken auch keine Macht verloren. Diese hatten sie nämlich noch nie. Alles nur großes Illusionstheater. Mehr dazu bei Jeff Snider: <a href="https://youtu.be/BDeV39rTU8s" rel="nofollow ugc">https://youtu.be/BDeV39rTU8s</a></p>
<p>Ansonsten teile ich viele Ihrer Einschätzungen, bin aber in der Tendenz etwas positiver gestimmt.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mmt-ist-nicht-nur-neo-keynesianismus/#comment-159649</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Aug 2020 14:52:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@ Wolfgang Selig, Horst und Dietmar Tischer

Vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort, Herr Selig, sowie für die Richtigstellung meines Bullshit-Kommentars zum Kapitalstock in WK I. Ursächlich für die Inflation war die Umstellung auf eine Kriegswirtschaft, die zu Knappheit bei den täglichen Gütern führte. Zu Beginn wurde der Krieg noch über Anleihen finanziert, zunehmend aber über die Druckerpresse. Eine gute Übersicht gibt es hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Inflation_1914_bis_1923

Und Herr Tischer hat auch mit seiner Einschätzung Recht, dass auch in WK II die Zerstörung des Kapitalstocks nicht maßgeblich für die Hyperinflation war.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Wolfgang Selig, Horst und Dietmar Tischer</p>
<p>Vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort, Herr Selig, sowie für die Richtigstellung meines Bullshit-Kommentars zum Kapitalstock in WK I. Ursächlich für die Inflation war die Umstellung auf eine Kriegswirtschaft, die zu Knappheit bei den täglichen Gütern führte. Zu Beginn wurde der Krieg noch über Anleihen finanziert, zunehmend aber über die Druckerpresse. Eine gute Übersicht gibt es hier: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Inflation_1914_bis_1923" rel="nofollow ugc">https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Inflation_1914_bis_1923</a></p>
<p>Und Herr Tischer hat auch mit seiner Einschätzung Recht, dass auch in WK II die Zerstörung des Kapitalstocks nicht maßgeblich für die Hyperinflation war.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ulrich Kalscheuer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mmt-ist-nicht-nur-neo-keynesianismus/#comment-159553</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ulrich Kalscheuer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2020 09:21:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=19622#comment-159553</guid>

					<description><![CDATA[Hochinteressante Kommentare! Ich schließe mich dennoch Dr. Krall an, der den Keynesianismus und MMT grundsätzlich aus triftigen Gründen ablehnt!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hochinteressante Kommentare! Ich schließe mich dennoch Dr. Krall an, der den Keynesianismus und MMT grundsätzlich aus triftigen Gründen ablehnt!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mmt-ist-nicht-nur-neo-keynesianismus/#comment-159548</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2020 08:49:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=19622#comment-159548</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mmt-ist-nicht-nur-neo-keynesianismus/#comment-159474&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

@Herr Selig

&quot;Daher: die MMT-Befürworter werden gewinnen, da bin ich mir ganz sicher.&quot;

Da wäre ich mir nicht so sicher. Die MMT-Clique macht einen schweren Fehler, wenn sie ihre Gelddruck-Theorie mit der neuen Klimareligion verflechtet und sich als Finanzierungsquelle für den &quot;Green New Deal&quot; anbietet. 

Nach dem ersten flächendeckenden Stromausfall sind dann nämlich beide Konzepte diskreditiert - MMT und &quot;Energiewende&quot;. 

Die Toleranz der, nennen wir sie mal &quot;Normal-Bevölkerung&quot; ohne größeres politisches Interesse, ist ganz schnell zu Ende wenn der eigene Alltag ernsthaft negativ beeinträchtigt wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mmt-ist-nicht-nur-neo-keynesianismus/#comment-159474">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>@Herr Selig</p>
<p>&#8220;Daher: die MMT-Befürworter werden gewinnen, da bin ich mir ganz sicher.&#8221;</p>
<p>Da wäre ich mir nicht so sicher. Die MMT-Clique macht einen schweren Fehler, wenn sie ihre Gelddruck-Theorie mit der neuen Klimareligion verflechtet und sich als Finanzierungsquelle für den &#8220;Green New Deal&#8221; anbietet. </p>
<p>Nach dem ersten flächendeckenden Stromausfall sind dann nämlich beide Konzepte diskreditiert &#8211; MMT und &#8220;Energiewende&#8221;. </p>
<p>Die Toleranz der, nennen wir sie mal &#8220;Normal-Bevölkerung&#8221; ohne größeres politisches Interesse, ist ganz schnell zu Ende wenn der eigene Alltag ernsthaft negativ beeinträchtigt wird.</p>
]]></content:encoded>
		
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