<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: &#8220;Mit Deutschland geht es strukturell bergab&#8221;	</title>
	<atom:link href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mit-deutschland-geht-es-strukturell-bergab/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mit-deutschland-geht-es-strukturell-bergab/</link>
	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Tue, 06 Sep 2016 23:31:12 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=5.9.19</generator>
	<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mit-deutschland-geht-es-strukturell-bergab/#comment-19393</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Sep 2016 23:31:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=5668#comment-19393</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mit-deutschland-geht-es-strukturell-bergab/#comment-19381&quot;&gt;Daniel Stelter&lt;/a&gt;.

Das ist rational.

Aber dafür müssen Sie den Leuten erst einmal klar machen, dass die Schulden uneinbringbar sind.

Das ist die Krux.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mit-deutschland-geht-es-strukturell-bergab/#comment-19381">Daniel Stelter</a>.</p>
<p>Das ist rational.</p>
<p>Aber dafür müssen Sie den Leuten erst einmal klar machen, dass die Schulden uneinbringbar sind.</p>
<p>Das ist die Krux.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: SMS		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mit-deutschland-geht-es-strukturell-bergab/#comment-19391</link>

		<dc:creator><![CDATA[SMS]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Sep 2016 21:45:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=5668#comment-19391</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mit-deutschland-geht-es-strukturell-bergab/#comment-19367&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@Deutelmoser:
Eine treffende Analyse der Situation in München! 

Der ÖPNV ist wirklich sehr überlastet, wie auch das Strassennetz. Ein einziger Personenunfall auf der S-Bahn-Stammstrecke legt die halbe Stadt lahm. Und vor dieser Situation lässt sich die Obrigkeit alle Zeit der Welt bei der Entscheidung über eine Lösung des Problems. Und herausgekommen ist dabei ein gigantisches Tunnelprojekt, das in erst knapp 10 Jahren zur Besserung beitragen wird. Hier zeigt sich der von Ihnen angesprochene Dilettantismus sehr deutlich.

Was Sie vergessen haben zu nennen ist die IT-Industrie, die in München stark vertreten ist. Zwar auch ist diese nicht sonderlich innovativ, aber viele internationale IT-Firmen haben ihren Deutschland-Sitz in München. Und diese dürften auch in europäischen Krisenzeiten weiterhin einige Jobs bereitstellen.

Schließlich gibt es auch noch zwei der besten Unis Deutschlands (was international aber nicht viel bedeutet), sodass auch Fachkräftenachwuchs verfügbar ist.

Insgesamt also denke ich, dass sich München schon auch weiterhin ganz passabel durchschlagen wird, wenigstens im nationalen Vergleich. Frei nach dem Motto: unter den Blinden ist der Einäugige König...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mit-deutschland-geht-es-strukturell-bergab/#comment-19367">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@Deutelmoser:<br />
Eine treffende Analyse der Situation in München! </p>
<p>Der ÖPNV ist wirklich sehr überlastet, wie auch das Strassennetz. Ein einziger Personenunfall auf der S-Bahn-Stammstrecke legt die halbe Stadt lahm. Und vor dieser Situation lässt sich die Obrigkeit alle Zeit der Welt bei der Entscheidung über eine Lösung des Problems. Und herausgekommen ist dabei ein gigantisches Tunnelprojekt, das in erst knapp 10 Jahren zur Besserung beitragen wird. Hier zeigt sich der von Ihnen angesprochene Dilettantismus sehr deutlich.</p>
<p>Was Sie vergessen haben zu nennen ist die IT-Industrie, die in München stark vertreten ist. Zwar auch ist diese nicht sonderlich innovativ, aber viele internationale IT-Firmen haben ihren Deutschland-Sitz in München. Und diese dürften auch in europäischen Krisenzeiten weiterhin einige Jobs bereitstellen.</p>
<p>Schließlich gibt es auch noch zwei der besten Unis Deutschlands (was international aber nicht viel bedeutet), sodass auch Fachkräftenachwuchs verfügbar ist.</p>
<p>Insgesamt also denke ich, dass sich München schon auch weiterhin ganz passabel durchschlagen wird, wenigstens im nationalen Vergleich. Frei nach dem Motto: unter den Blinden ist der Einäugige König&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Daniel Stelter		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mit-deutschland-geht-es-strukturell-bergab/#comment-19385</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel Stelter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Sep 2016 21:19:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=5668#comment-19385</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mit-deutschland-geht-es-strukturell-bergab/#comment-19365&quot;&gt;Ralph Klages&lt;/a&gt;.

Ja, wobei es doch schön ist, wenn diskutiert wird!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mit-deutschland-geht-es-strukturell-bergab/#comment-19365">Ralph Klages</a>.</p>
<p>Ja, wobei es doch schön ist, wenn diskutiert wird!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Daniel Stelter		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mit-deutschland-geht-es-strukturell-bergab/#comment-19383</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel Stelter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Sep 2016 21:13:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=5668#comment-19383</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mit-deutschland-geht-es-strukturell-bergab/#comment-19379&quot;&gt;Peter&lt;/a&gt;.

Das ist eine gute Frage und erkärt zugleich sehr schön, wie Schlagzeilen in die Irre führen. Damit kritisiere ich nicht Sie, sondern die Medien. Ich habe natürlich die Nachrichten heute auch gehört. Warum das ziemlich schlecht ist, was wir da machen, u.a. hier erklärt: http://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/der-irrsinn-der-doppelnull/ Herzlich, Dst]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mit-deutschland-geht-es-strukturell-bergab/#comment-19379">Peter</a>.</p>
<p>Das ist eine gute Frage und erkärt zugleich sehr schön, wie Schlagzeilen in die Irre führen. Damit kritisiere ich nicht Sie, sondern die Medien. Ich habe natürlich die Nachrichten heute auch gehört. Warum das ziemlich schlecht ist, was wir da machen, u.a. hier erklärt: <a href="http://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/der-irrsinn-der-doppelnull/" rel="nofollow ugc">http://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/der-irrsinn-der-doppelnull/</a> Herzlich, Dst</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Daniel Stelter		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mit-deutschland-geht-es-strukturell-bergab/#comment-19381</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel Stelter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Sep 2016 21:07:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=5668#comment-19381</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mit-deutschland-geht-es-strukturell-bergab/#comment-19361&quot;&gt;Ondoron&lt;/a&gt;.

Ich denke allerdings wir sollten ohnehin uneinbringliche Schulden in einem geordneten Prozess aus der Welt schaffen und dann auch die Eurozone restrukturieren/auflösen. Ist schon ein kleiner Unterschied...denke ich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mit-deutschland-geht-es-strukturell-bergab/#comment-19361">Ondoron</a>.</p>
<p>Ich denke allerdings wir sollten ohnehin uneinbringliche Schulden in einem geordneten Prozess aus der Welt schaffen und dann auch die Eurozone restrukturieren/auflösen. Ist schon ein kleiner Unterschied&#8230;denke ich.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: deutelmoser1994		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mit-deutschland-geht-es-strukturell-bergab/#comment-19380</link>

		<dc:creator><![CDATA[deutelmoser1994]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Sep 2016 18:28:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=5668#comment-19380</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mit-deutschland-geht-es-strukturell-bergab/#comment-19367&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

So ist es - was München anbelangt, verhält es sich mit der (falschen) Einschätzung des Status Quo ähnlich wie auf Bundesebene. Neben der Automobilindustrie, die vor großen Herausforderungen steht, gibt es in München einen starken Versicherungssektor und halbwegs starken Bankensektor, die beide unter dem geldpolitischen Umfeld leiden. Des Weiteren einen Mediensektor, der schwer mit der Berliner Konkurrenz  zu kämpfen hat, einen Rüstungssektor, der in Gefahr steht an Frankreich &quot;verschenkt&quot; zu werden. Lichtblick mag vielleicht noch der Maschinenbau sein, bei der Chemie vulgo Linde, weiß man auch nicht wohin der Weg führt. Natürlich gibt es in München einen starken Mittelstand, der aber letztendlich vom wohl und wehe der Branchengrößen abhängt. Wirklich innovative Branchen tun sich - wie in ganz Deutschland - schwer. Von Seiten der Stadt kann man nur sehr wenig erwarten. Selbst beim Lieblingsthema, der Schaffung von Alternativen zum motorisierten Individualverkehr gelang es der Verwaltung - trotz jahrelanger Beteiligung der Grünen - nicht einmal ein vernünftiges Radwegenetz einzurichten. Der ÖPNV ist zwar gut ausgebaut, aber überlastet, weil seit Jahrzehnten nur wenig Neues realisiert und das alles trotz finanziell (noch) recht guter Ausstattung, zumindest im Vergleich mit anderen Kommunen.
Eigentlich ist München als Kommune ein Spiegelbild Deutschlands – sehr gute Voraussetzung seitens der Wirtschaft, prinzipiell hohe Einsatzbereitschaft der Manpower, relativ viel verfügbares Kapital aber überbordender Dilettantismus bei der Verwaltung dieser Ressourcen. 
Soweit mir bekannt, ist die Situation in Stuttgart zumindest nicht grundlegend anders – leider.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mit-deutschland-geht-es-strukturell-bergab/#comment-19367">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>So ist es &#8211; was München anbelangt, verhält es sich mit der (falschen) Einschätzung des Status Quo ähnlich wie auf Bundesebene. Neben der Automobilindustrie, die vor großen Herausforderungen steht, gibt es in München einen starken Versicherungssektor und halbwegs starken Bankensektor, die beide unter dem geldpolitischen Umfeld leiden. Des Weiteren einen Mediensektor, der schwer mit der Berliner Konkurrenz  zu kämpfen hat, einen Rüstungssektor, der in Gefahr steht an Frankreich &#8220;verschenkt&#8221; zu werden. Lichtblick mag vielleicht noch der Maschinenbau sein, bei der Chemie vulgo Linde, weiß man auch nicht wohin der Weg führt. Natürlich gibt es in München einen starken Mittelstand, der aber letztendlich vom wohl und wehe der Branchengrößen abhängt. Wirklich innovative Branchen tun sich &#8211; wie in ganz Deutschland &#8211; schwer. Von Seiten der Stadt kann man nur sehr wenig erwarten. Selbst beim Lieblingsthema, der Schaffung von Alternativen zum motorisierten Individualverkehr gelang es der Verwaltung &#8211; trotz jahrelanger Beteiligung der Grünen &#8211; nicht einmal ein vernünftiges Radwegenetz einzurichten. Der ÖPNV ist zwar gut ausgebaut, aber überlastet, weil seit Jahrzehnten nur wenig Neues realisiert und das alles trotz finanziell (noch) recht guter Ausstattung, zumindest im Vergleich mit anderen Kommunen.<br />
Eigentlich ist München als Kommune ein Spiegelbild Deutschlands – sehr gute Voraussetzung seitens der Wirtschaft, prinzipiell hohe Einsatzbereitschaft der Manpower, relativ viel verfügbares Kapital aber überbordender Dilettantismus bei der Verwaltung dieser Ressourcen.<br />
Soweit mir bekannt, ist die Situation in Stuttgart zumindest nicht grundlegend anders – leider.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Peter		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mit-deutschland-geht-es-strukturell-bergab/#comment-19379</link>

		<dc:creator><![CDATA[Peter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Sep 2016 18:25:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=5668#comment-19379</guid>

					<description><![CDATA[Mal ne blöde Frage: hat D aktuell nicht gerade China bei der Exportquote(?) überholt?
Und steht D strukturell nicht deutlich besser dar, als seine Nachbarn? Wenn man sich beispielsweise den Verschuldungsgrad der anderen Länder anschaut?

Ich habe von alldem keine Ahnung, aber dieser Beitrag wirkt auf mich sehr reißerisch im Sinne des allgemeinen Politikbashings einiger weniger.
Aus meiner Einschätzung stehen wir in einer Zeit extremer Unsicherheiten der Weltwirtschaft so gut da, wie nur wenige andere Länder.
Und das der *Prozentuale* Anteil des BIP für Infrastruktur aufgewendet wird, ist doch eher positiv: wir brauchen gerade keine staatlichen Subventionen in die Infrastruktur - das wird früh genug relevant, wenn es mal nicht mehr so gut laufen sollte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mal ne blöde Frage: hat D aktuell nicht gerade China bei der Exportquote(?) überholt?<br />
Und steht D strukturell nicht deutlich besser dar, als seine Nachbarn? Wenn man sich beispielsweise den Verschuldungsgrad der anderen Länder anschaut?</p>
<p>Ich habe von alldem keine Ahnung, aber dieser Beitrag wirkt auf mich sehr reißerisch im Sinne des allgemeinen Politikbashings einiger weniger.<br />
Aus meiner Einschätzung stehen wir in einer Zeit extremer Unsicherheiten der Weltwirtschaft so gut da, wie nur wenige andere Länder.<br />
Und das der *Prozentuale* Anteil des BIP für Infrastruktur aufgewendet wird, ist doch eher positiv: wir brauchen gerade keine staatlichen Subventionen in die Infrastruktur &#8211; das wird früh genug relevant, wenn es mal nicht mehr so gut laufen sollte.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: SMS		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mit-deutschland-geht-es-strukturell-bergab/#comment-19373</link>

		<dc:creator><![CDATA[SMS]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Sep 2016 14:07:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=5668#comment-19373</guid>

					<description><![CDATA[Aus einer ökonomischen und politischen Perspektive muss man sicherlich das große Ganze sehen, das ich richtig. Als Privatperson interessieren mich aber aber primär mal meine persönlichen wirtschaftlichen Lebensbedingungen. Und die können eben in einer wirtschaftlich starken Metropolregion wie München oder Stuttgart eben trotz einer gesamtwirtschaftlich sehr negativen Entwicklung gut sein. Wenn Sie z.B. mal den Lebensstandard in Moskau und anderen Teilen Russlands vergleichen, dann sehen Sie was ich damit meine. Das &quot;eine Russland&quot; gibt es nicht...

Nichts desto trotz haben Sie speziell mit der problematischen Abhängigkeit unserer Wirtschaft von der Autoindustrie Recht. Alle Standorte, die einseitig von der Automobilindustrie abhängen, haben wohl im Falle einer Wirtschaftskrise schlechte Karten (Ingolstadt, Wolfsburg). Oder auf welches Konsumgut kann man im allgemeinen bei knappem Geld besser verzichten, als auf ein neues Auto? Da wären auch München (BMW) und Stuttgart (Porsche, Daimler) stark betroffen. Insofern kann ich auch nicht verstehen, weshalb zur Zeit mit einer Diskussion zur Abschaffung der Dieseltechnologie (auch wenn ökologisch vielleicht richtig) hierzulande versucht wird die eigene Autoindustrie noch weiter zu schädigen, zumal diese ja u.a. durch die USA schon massiv gebeutelt wird...

Nun ist aber Deutschland schon auch noch mehr als Autos. IT-mäßig hinken wir hinterher, ich denke aber, dass wir im Anlagen- und Maschinenbau nach wie vor top und nicht so teuer wie die Schweizer sind. Das ganze Zeug, dass es z.B. so in den Baumärkten (übrigens auch in vielen anderen Teilen Europas) gibt, kommt ja auch zu einem großen Teil aus Deutschland.

Nur werden diese konkurrenzfähigen Produkte eben im Allgemeinen nicht im mondänen Berlin gefertigt, sondern in den wirtschaftlich starken, durchaus auch ländlichen Regionen vor allem in BW und Bayern (sicherlich nicht nur, aber hier ist meines Wissens schon ein großer Teil des produzierenden Mittelstands zuhause). Während sich diese Regionen also auch unter erschwerten Bedingungen durchschlagen können sollten, sähe es für andere wie z.B. das subventionierte Berlin dann wohl deutlich schlechter aus würde ich auch sagen ...

Schöne Grüße
SMS]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus einer ökonomischen und politischen Perspektive muss man sicherlich das große Ganze sehen, das ich richtig. Als Privatperson interessieren mich aber aber primär mal meine persönlichen wirtschaftlichen Lebensbedingungen. Und die können eben in einer wirtschaftlich starken Metropolregion wie München oder Stuttgart eben trotz einer gesamtwirtschaftlich sehr negativen Entwicklung gut sein. Wenn Sie z.B. mal den Lebensstandard in Moskau und anderen Teilen Russlands vergleichen, dann sehen Sie was ich damit meine. Das &#8220;eine Russland&#8221; gibt es nicht&#8230;</p>
<p>Nichts desto trotz haben Sie speziell mit der problematischen Abhängigkeit unserer Wirtschaft von der Autoindustrie Recht. Alle Standorte, die einseitig von der Automobilindustrie abhängen, haben wohl im Falle einer Wirtschaftskrise schlechte Karten (Ingolstadt, Wolfsburg). Oder auf welches Konsumgut kann man im allgemeinen bei knappem Geld besser verzichten, als auf ein neues Auto? Da wären auch München (BMW) und Stuttgart (Porsche, Daimler) stark betroffen. Insofern kann ich auch nicht verstehen, weshalb zur Zeit mit einer Diskussion zur Abschaffung der Dieseltechnologie (auch wenn ökologisch vielleicht richtig) hierzulande versucht wird die eigene Autoindustrie noch weiter zu schädigen, zumal diese ja u.a. durch die USA schon massiv gebeutelt wird&#8230;</p>
<p>Nun ist aber Deutschland schon auch noch mehr als Autos. IT-mäßig hinken wir hinterher, ich denke aber, dass wir im Anlagen- und Maschinenbau nach wie vor top und nicht so teuer wie die Schweizer sind. Das ganze Zeug, dass es z.B. so in den Baumärkten (übrigens auch in vielen anderen Teilen Europas) gibt, kommt ja auch zu einem großen Teil aus Deutschland.</p>
<p>Nur werden diese konkurrenzfähigen Produkte eben im Allgemeinen nicht im mondänen Berlin gefertigt, sondern in den wirtschaftlich starken, durchaus auch ländlichen Regionen vor allem in BW und Bayern (sicherlich nicht nur, aber hier ist meines Wissens schon ein großer Teil des produzierenden Mittelstands zuhause). Während sich diese Regionen also auch unter erschwerten Bedingungen durchschlagen können sollten, sähe es für andere wie z.B. das subventionierte Berlin dann wohl deutlich schlechter aus würde ich auch sagen &#8230;</p>
<p>Schöne Grüße<br />
SMS</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mit-deutschland-geht-es-strukturell-bergab/#comment-19367</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Sep 2016 11:27:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=5668#comment-19367</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mit-deutschland-geht-es-strukturell-bergab/#comment-19366&quot;&gt;SMS&lt;/a&gt;.

Das große GANZE sehen.

In Stuttgart und München kann  vieles getan werden,  was dem strukturellen Abstieg entgegenwirkt. Wird auch getan, obwohl auch dort die Probleme wachsen (Wohnungsmarkt).

Das ist aber noch nicht einmal die halbe Miete.

Wenn China, USA etc. nicht mehr hinreichend deutsche Automobile kaufen, werden in diesen Städten  die Lichter flackern. Und in Berlin z. B., die Harz IV-Hauptstadt, werden sie ausgehen, weil der Länderfinanzausgleich nicht mehr so wie jetzt funktionieren wird. Dann gute Nacht, kann ich nur sagen. 

Allein der Dieselskandal von VW bringt wegen rückläufiger Gewerbesteuern Städte wie Wolfsburg und Emden in große Bedrängnis. Gebühren werden erhöht etc. … die Lebensqualität sinkt in den VW-Standorten.

Was soll Merkel da machen?   

Sie kann nur darauf hinarbeiten und hoffen, dass in China oder USA nicht Leute wie Trump wegen der dortigen Probleme den Stecker ziehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mit-deutschland-geht-es-strukturell-bergab/#comment-19366">SMS</a>.</p>
<p>Das große GANZE sehen.</p>
<p>In Stuttgart und München kann  vieles getan werden,  was dem strukturellen Abstieg entgegenwirkt. Wird auch getan, obwohl auch dort die Probleme wachsen (Wohnungsmarkt).</p>
<p>Das ist aber noch nicht einmal die halbe Miete.</p>
<p>Wenn China, USA etc. nicht mehr hinreichend deutsche Automobile kaufen, werden in diesen Städten  die Lichter flackern. Und in Berlin z. B., die Harz IV-Hauptstadt, werden sie ausgehen, weil der Länderfinanzausgleich nicht mehr so wie jetzt funktionieren wird. Dann gute Nacht, kann ich nur sagen. </p>
<p>Allein der Dieselskandal von VW bringt wegen rückläufiger Gewerbesteuern Städte wie Wolfsburg und Emden in große Bedrängnis. Gebühren werden erhöht etc. … die Lebensqualität sinkt in den VW-Standorten.</p>
<p>Was soll Merkel da machen?   </p>
<p>Sie kann nur darauf hinarbeiten und hoffen, dass in China oder USA nicht Leute wie Trump wegen der dortigen Probleme den Stecker ziehen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: SMS		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mit-deutschland-geht-es-strukturell-bergab/#comment-19366</link>

		<dc:creator><![CDATA[SMS]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Sep 2016 11:08:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=5668#comment-19366</guid>

					<description><![CDATA[Dass es mit Deutschland als ganzem wirtschaftlich abwärts geht, wird hier wie auch anderen Stellen in diesem Blog deutlich aufgezeigt. Nun ist aber Deutschland in sich wirtschaftlich alles andere als eine homogene Einheit. Ich denke, dass es trotz eines gesamtwirtschaftlichen Niedergangs doch Metropolregionen wie München oder Stuttgart weiterhin schaffen können, wirtschaftlich stark zu bleiben. Sicherlich werden diese auch durch allgemeine Tendenzen beeinflusst, aber ich denke, dass dort aufgrund guter Infrastruktur &#038; starker Industrie der Entwicklung gegengewirkt werden kann...

Schöne Grüße
SMS]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass es mit Deutschland als ganzem wirtschaftlich abwärts geht, wird hier wie auch anderen Stellen in diesem Blog deutlich aufgezeigt. Nun ist aber Deutschland in sich wirtschaftlich alles andere als eine homogene Einheit. Ich denke, dass es trotz eines gesamtwirtschaftlichen Niedergangs doch Metropolregionen wie München oder Stuttgart weiterhin schaffen können, wirtschaftlich stark zu bleiben. Sicherlich werden diese auch durch allgemeine Tendenzen beeinflusst, aber ich denke, dass dort aufgrund guter Infrastruktur &amp; starker Industrie der Entwicklung gegengewirkt werden kann&#8230;</p>
<p>Schöne Grüße<br />
SMS</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ralph Klages		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mit-deutschland-geht-es-strukturell-bergab/#comment-19365</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ralph Klages]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Sep 2016 10:57:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=5668#comment-19365</guid>

					<description><![CDATA[Na, die letzten Tage ging es ja heiß her in diesem Blog. Ich empfehle zur Besinnung den Artikel von Ricardo Hausmann in der FuW. http://www.fuw.ch/article/die-lektion-aus-dem-fall-venezuela/
Hat mit V. nur wenig zu tun. Lädt aber ein, über die Paradigmen speziell unserer Administration einmal nachzudenken.   LG      P.s. : Weiter so !]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Na, die letzten Tage ging es ja heiß her in diesem Blog. Ich empfehle zur Besinnung den Artikel von Ricardo Hausmann in der FuW. <a href="http://www.fuw.ch/article/die-lektion-aus-dem-fall-venezuela/" rel="nofollow ugc">http://www.fuw.ch/article/die-lektion-aus-dem-fall-venezuela/</a><br />
Hat mit V. nur wenig zu tun. Lädt aber ein, über die Paradigmen speziell unserer Administration einmal nachzudenken.   LG      P.s. : Weiter so !</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mit-deutschland-geht-es-strukturell-bergab/#comment-19363</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Sep 2016 10:00:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=5668#comment-19363</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mit-deutschland-geht-es-strukturell-bergab/#comment-19361&quot;&gt;Ondoron&lt;/a&gt;.

Sie verwechseln GRUNDSÄTZLICHES.

Es ist eine Sache die Eurozone erhalten zu wollen, weil – wenn sie nicht erhalten wird – mit kaum zu beherrschenden Konsequenzen zu rechnen ist.

Es ist eine andere Sache, sie nicht erhalten zu wollen, weil – so wie sich die Dinge entwickeln – für einige oder alle nur die Kosten der Erhaltung steigen, ohne dass dafür irgend ein Mehrwert erzielbar ist. 

Das ist die Position von Dr. Stelter, wobei er dafür plädiert, dass die Auflösung  geordnet vor sich geht, u. a. durch eine supranational vereinbarte Entschuldung. Das ist nicht weitere Umverteilung, sondern deren Ende, aber unvermeidlich  zugleich eine Lösung, die mit Kosten verbunden ist (Anspruchsverluste der Gläubiger).

Schäuble will, dass die Eurozone erhalten bleibt – siehe oben, erster Satz.

Er will dies aber nicht um jeden Preis. 

Daher hat er letztes Jahr für einen Austritt Griechenlands plädiert.

Er würde, wenn das die Alternative ist, auch für ein Europa der zwei Geschwindigkeiten plädieren statt für einen europäischen Superstaat, der bei allen unseren deutschen Anstrengungen nie wettbewerbsfähig wird.

Bei Merkel bin ich mir da überhaupt nicht sicher. 

Bei der „Griechenland-Lösung“ im letzten Jahr, hat sie Schäuble zurückgepfiffen. 

Es wird sich zeigen, wie lange sie diese Position durchhält.

Die nächsten Griechenland-Kredite können zwar im Hinterzimmer in Luxemburg ausgehandelt werden, müssen aber durch den Deutschen Bundestag. Das habe ich in Karlsruhe mit erstritten. Wir werden sehen, was da los ist, wenn die Wohlfühlblase nicht mehr so prall gefüllt ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/mit-deutschland-geht-es-strukturell-bergab/#comment-19361">Ondoron</a>.</p>
<p>Sie verwechseln GRUNDSÄTZLICHES.</p>
<p>Es ist eine Sache die Eurozone erhalten zu wollen, weil – wenn sie nicht erhalten wird – mit kaum zu beherrschenden Konsequenzen zu rechnen ist.</p>
<p>Es ist eine andere Sache, sie nicht erhalten zu wollen, weil – so wie sich die Dinge entwickeln – für einige oder alle nur die Kosten der Erhaltung steigen, ohne dass dafür irgend ein Mehrwert erzielbar ist. </p>
<p>Das ist die Position von Dr. Stelter, wobei er dafür plädiert, dass die Auflösung  geordnet vor sich geht, u. a. durch eine supranational vereinbarte Entschuldung. Das ist nicht weitere Umverteilung, sondern deren Ende, aber unvermeidlich  zugleich eine Lösung, die mit Kosten verbunden ist (Anspruchsverluste der Gläubiger).</p>
<p>Schäuble will, dass die Eurozone erhalten bleibt – siehe oben, erster Satz.</p>
<p>Er will dies aber nicht um jeden Preis. </p>
<p>Daher hat er letztes Jahr für einen Austritt Griechenlands plädiert.</p>
<p>Er würde, wenn das die Alternative ist, auch für ein Europa der zwei Geschwindigkeiten plädieren statt für einen europäischen Superstaat, der bei allen unseren deutschen Anstrengungen nie wettbewerbsfähig wird.</p>
<p>Bei Merkel bin ich mir da überhaupt nicht sicher. </p>
<p>Bei der „Griechenland-Lösung“ im letzten Jahr, hat sie Schäuble zurückgepfiffen. </p>
<p>Es wird sich zeigen, wie lange sie diese Position durchhält.</p>
<p>Die nächsten Griechenland-Kredite können zwar im Hinterzimmer in Luxemburg ausgehandelt werden, müssen aber durch den Deutschen Bundestag. Das habe ich in Karlsruhe mit erstritten. Wir werden sehen, was da los ist, wenn die Wohlfühlblase nicht mehr so prall gefüllt ist.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
