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	Kommentare zu: Marx: Soso, &#8220;der Kapitalismus geht zugrunde&#8221;	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Mon, 07 May 2018 18:53:54 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/marx-so-so-der-kapitalismus-geht-zugrunde/#comment-39016</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 May 2018 18:53:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/marx-so-so-der-kapitalismus-geht-zugrunde/#comment-38990&quot;&gt;Wolfgang Selig&lt;/a&gt;.

&#062;Oder kurz gesagt: die Ostasiaten brauchten keine Entwicklungshilfe, sie machten es über ihre höhere Wettbewerbsfähigkeit&#062;

Ein wenig Entwicklungshilfe brauchen sie schon und nehmen sie gern, weil sie technologisch noch nicht weit genug sind.

Aber die bekommen sie auch per Lieferung und durch Direktinvestitionen – wachsende Märkte sind ein UNSCHLAGBARES Argument. 

&#062;Und das schmeckte und schmeckt vielen hierzulande nicht.&#062;

Als VERBRAUCHER schmeckt es ihnen schon, jedes halbe Jahr ein neues Handy zum Billigpreis nimmt man gern mit. 

Und für sichere, gut bezahlte Arbeitsplätze hat, bitte schön, die Regierung zu sorgen. 

&#062;… fällt Kapitalismuskritik von Bernie Sanders über die Labourparty und die französischen Gewerkschaften bis zur hiesigen SPD/Grün/Linkspartei-orientierten Debatte so häufig auf fruchtbaren Boden.&#062;

Nicht mehr so häufig wie früher. 

Die Leute sind nicht ganz dumm und merken mittlerweile, dass die versprochenen Geschenke letztlich ein linke Tasche/rechte Tasche-Trick sind. 

Die vermeintliche Rettung wird vermehrt rechts gesucht. 

Auch da sind Enttäuschungen vorprogrammiert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/marx-so-so-der-kapitalismus-geht-zugrunde/#comment-38990">Wolfgang Selig</a>.</p>
<p>&gt;Oder kurz gesagt: die Ostasiaten brauchten keine Entwicklungshilfe, sie machten es über ihre höhere Wettbewerbsfähigkeit&gt;</p>
<p>Ein wenig Entwicklungshilfe brauchen sie schon und nehmen sie gern, weil sie technologisch noch nicht weit genug sind.</p>
<p>Aber die bekommen sie auch per Lieferung und durch Direktinvestitionen – wachsende Märkte sind ein UNSCHLAGBARES Argument. </p>
<p>&gt;Und das schmeckte und schmeckt vielen hierzulande nicht.&gt;</p>
<p>Als VERBRAUCHER schmeckt es ihnen schon, jedes halbe Jahr ein neues Handy zum Billigpreis nimmt man gern mit. </p>
<p>Und für sichere, gut bezahlte Arbeitsplätze hat, bitte schön, die Regierung zu sorgen. </p>
<p>&gt;… fällt Kapitalismuskritik von Bernie Sanders über die Labourparty und die französischen Gewerkschaften bis zur hiesigen SPD/Grün/Linkspartei-orientierten Debatte so häufig auf fruchtbaren Boden.&gt;</p>
<p>Nicht mehr so häufig wie früher. </p>
<p>Die Leute sind nicht ganz dumm und merken mittlerweile, dass die versprochenen Geschenke letztlich ein linke Tasche/rechte Tasche-Trick sind. </p>
<p>Die vermeintliche Rettung wird vermehrt rechts gesucht. </p>
<p>Auch da sind Enttäuschungen vorprogrammiert.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: ikkyu		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/marx-so-so-der-kapitalismus-geht-zugrunde/#comment-39013</link>

		<dc:creator><![CDATA[ikkyu]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 May 2018 18:07:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zitat:
&quot;„Auch Energie dürfte immer billiger werden. Denn ein immer größerer Teil der Energieversorgung basiert auf Sonne und Wind....&quot;

Diese unsinnige sogenannte Energiewende (in Wirklichkeit handelt es sich ja nur um eine Stromwende) mit dem überstürzten Ausstieg aus der Kernenergie wird Deutschland noch schwer auf die Füße fallen. Wenn wir Pech haben, gleichzeitig mit einer Wirtschaftskrise.

Die Protagonisten dieses Schwachsinns werden dann einen sehr schweren Stand haben, weil die Konsequenzen einer unsicheren und völlig überteuerten Energieversorgung für die Bevölkerung  brutal sein werden. Billige und jederzeit verfügbare Energie ist die Grundvoraussetzung für unseren Wohlstand!

Die Baseler Zeitung verweist auf bereits jetzt sichtbare Probleme:

Zur Kostenexplosion:
&quot;Die deutschen Stromverbraucher bezahlen jährlich rund 25 Milliarden Euro für die Förderung von Alternativstrom, mit steigender Tendenz.&quot;

https://bazonline.ch/ausland/europa/kosten-fuer-energiewende-explodieren/story/13230493

oder über das Auslaufen der Subventionen für Windkraftanlagen und deren Abbau:

&quot;Konkret läuft 2020 die Förderung für 5700 Anlagen mit einer gesamten installierten Leistung von 4500 Megawatt (MW) aus. In den darauf folgenden Jahren dürften es jeweils zwischen 2000 und 3000 MW sein, für die die staatliche Subventionierung wegfällt.&quot;

https://bazonline.ch/ausland/europa/abbruchstimmung-in-deutschland/story/18862585

Wie lange wird der deutsche Öko-Michel noch feiern?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zitat:<br />
&#8220;„Auch Energie dürfte immer billiger werden. Denn ein immer größerer Teil der Energieversorgung basiert auf Sonne und Wind&#8230;.&#8221;</p>
<p>Diese unsinnige sogenannte Energiewende (in Wirklichkeit handelt es sich ja nur um eine Stromwende) mit dem überstürzten Ausstieg aus der Kernenergie wird Deutschland noch schwer auf die Füße fallen. Wenn wir Pech haben, gleichzeitig mit einer Wirtschaftskrise.</p>
<p>Die Protagonisten dieses Schwachsinns werden dann einen sehr schweren Stand haben, weil die Konsequenzen einer unsicheren und völlig überteuerten Energieversorgung für die Bevölkerung  brutal sein werden. Billige und jederzeit verfügbare Energie ist die Grundvoraussetzung für unseren Wohlstand!</p>
<p>Die Baseler Zeitung verweist auf bereits jetzt sichtbare Probleme:</p>
<p>Zur Kostenexplosion:<br />
&#8220;Die deutschen Stromverbraucher bezahlen jährlich rund 25 Milliarden Euro für die Förderung von Alternativstrom, mit steigender Tendenz.&#8221;</p>
<p><a href="https://bazonline.ch/ausland/europa/kosten-fuer-energiewende-explodieren/story/13230493" rel="nofollow ugc">https://bazonline.ch/ausland/europa/kosten-fuer-energiewende-explodieren/story/13230493</a></p>
<p>oder über das Auslaufen der Subventionen für Windkraftanlagen und deren Abbau:</p>
<p>&#8220;Konkret läuft 2020 die Förderung für 5700 Anlagen mit einer gesamten installierten Leistung von 4500 Megawatt (MW) aus. In den darauf folgenden Jahren dürften es jeweils zwischen 2000 und 3000 MW sein, für die die staatliche Subventionierung wegfällt.&#8221;</p>
<p><a href="https://bazonline.ch/ausland/europa/abbruchstimmung-in-deutschland/story/18862585" rel="nofollow ugc">https://bazonline.ch/ausland/europa/abbruchstimmung-in-deutschland/story/18862585</a></p>
<p>Wie lange wird der deutsche Öko-Michel noch feiern?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/marx-so-so-der-kapitalismus-geht-zugrunde/#comment-38999</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 May 2018 12:40:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=11218#comment-38999</guid>

					<description><![CDATA[Wie üblich geht mal wieder alles durcheinander, schon bei H. Müller. 

Zu Marx:

Viele seiner Beobachtungen und Einschätzungen waren nachvollziehbar richtig – zu SEINER Zeit – und einige sind nach wie vor gültig. Es ist z. B. nicht bestreitbar, dass sich unsere Lebensverhältnisse immer mehr VERDINGLICHEN, d. h. die ÖKONOMISIERUNG mehr und mehr Lebensbereiche erfasst. 

Seine ökonomische THEORIE als Kern einer global gesamtgesellschaftlichen basiert auf der spekulativen Geschichtsphilosophie Hegels und bedient sich im Kern eines MONOKAUSALEN Mechanismus – der fortschreitenden Akkumulation von Kapital  einerseits und gleichzeitig, damit untrennbar verbunden und bedingt, der Verelendung der abhängig Beschäftigten auf Reproduktionsniveau –, um darzulegen, dass der Kapitalismus im Sozialismus münden MUSS. 

Der Sozialismus ist die materielle Variante der Hegelschen Vorstellung einer zielgerichteten Geschichtsvollendung.    

Was die Marxsche Theorie behauptet, ist nicht geschehen. 

Weder hat sich die Welt zum Sozialismus gewandelt, noch verelenden die abhängig Beschäftigten.

Marx muss man daher als THEORETIKER ein für alle Mal abhaken. 

Wer es nicht tut, ist Nostalgiker. 

Zum Kapitalismus: 

Er verändert sich auf vielfältige Weise, hier nur exemplarisch angedeutet:  

Technologisch (Robotisierung, Digitalisierung, Vernetzung)  institutionell (Staat, Regulierung, Zentralbanken), organisatorisch (intern: Homeoffice, extern: Handelsabkommen, Schaffung großer homogener Märkte), gesellschaftlich (sich ändernde Bedürfnisse und Erwartungen von Mehrheiten der Bevölkerungen) … 

Unterliegend sind Megatrends, die GEWOLLT nicht von einer oder allen Regierungen zusammen geändert werden können, und hier auch nur angedeutet werden können: 

Globalisierung mit weltweiter Arbeitsteilung, demografischen Entwickungen mit abnehmender Bevölkerung in den entwickelten Volkswirtschaften und stark zunehmender insbesondere in Afrika, klimatische Veränderungen mit Wassermangel und sich ausweitenden Dürrezonen, steigende Armutsmigration … 

Wohin das unterm Strich führt, weiß NIEMAND.

Wir können bestenfalls PARTIKULARE Entwicklungen erkennen und ihnen eine Signifikanz zuschreiben. 

Zu nennen ist hier u. a.:

Potenziell höheres Wachstum in den Entwicklungsländern als in den entwickelten Volkswirtschaften; in den entwickelten Volkswirtschaften eine Migration der Beschäftigung von den relativ hochbezahlten Jobs der Güterproduktion zu den im Durchschnitt weniger gut bezahlten in den Dienstleistungsbranchen; z. T. hohe Arbeitslosigkeit mit enormen zukünftigen Armutspotenzial für ganze Bevölkerungen; wachsender Staatseinfluss zur Lösung gesellschaftlicher Probleme, wachsende Konflikte zwischen alter, auf Besitz beharrender, und junger, Entwicklungsperspektiven suchender Bevölkerung …, ein Finanzsektor, der nicht mehr wohlstandsmehrend agiert bzw. agieren kann … Blockierungsmechanismen durch extrem hohe Verschuldung …  

Zu den Kapitalismus-Erklärungen: 

Der heutige Kapitalismus ist z. B. nicht mehr das, was er vor 50 Jahren war.

DAVON aber Pauschalurteile abzuleiten, etwa dass „die klassischen Mechanismen des Kapitalismus“ außer Kraft gesetzt worden sind, ist Unsinn.

Wir haben als die wesentliche, treibende Kraft immer noch den Renditewettbewerb, den auch Marx klar erkannte. 

Es ist aber einer, der unter ANDEREN Bedingungen stattfindet als in der  Mittel des 19. Oder 20. Jahrhunderts. 

Die wegweisende Frage ist, WIE er AUSGEÜBT wird unter den anderen Bedingungen, etwas relativ geringeren Wachstums in den entwickelten Volkswirtschaften. 

Wie gesagt: 

Das ist umfassend nicht zu erkennen. Wenn aber überhaupt etwas zu erkennen ist, dann muss man mehr auf die Realwirtschaft insgesamt schauen (ohne die monetäre Ebene zu vernachlässigen) als ALLEIN aus konzeptioneller Begrifflichkeit, etwa „Null-Grenzkosten“ eine „Null-Grenzkosten-Gesellschaft“ zu konstatieren oder gar zu prognostizieren. 

Ein Erklärungswettbewerb mit Totalitätsanspruch auf diesem Niveau ist nicht erkenntnisfördernd.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie üblich geht mal wieder alles durcheinander, schon bei H. Müller. </p>
<p>Zu Marx:</p>
<p>Viele seiner Beobachtungen und Einschätzungen waren nachvollziehbar richtig – zu SEINER Zeit – und einige sind nach wie vor gültig. Es ist z. B. nicht bestreitbar, dass sich unsere Lebensverhältnisse immer mehr VERDINGLICHEN, d. h. die ÖKONOMISIERUNG mehr und mehr Lebensbereiche erfasst. </p>
<p>Seine ökonomische THEORIE als Kern einer global gesamtgesellschaftlichen basiert auf der spekulativen Geschichtsphilosophie Hegels und bedient sich im Kern eines MONOKAUSALEN Mechanismus – der fortschreitenden Akkumulation von Kapital  einerseits und gleichzeitig, damit untrennbar verbunden und bedingt, der Verelendung der abhängig Beschäftigten auf Reproduktionsniveau –, um darzulegen, dass der Kapitalismus im Sozialismus münden MUSS. </p>
<p>Der Sozialismus ist die materielle Variante der Hegelschen Vorstellung einer zielgerichteten Geschichtsvollendung.    </p>
<p>Was die Marxsche Theorie behauptet, ist nicht geschehen. </p>
<p>Weder hat sich die Welt zum Sozialismus gewandelt, noch verelenden die abhängig Beschäftigten.</p>
<p>Marx muss man daher als THEORETIKER ein für alle Mal abhaken. </p>
<p>Wer es nicht tut, ist Nostalgiker. </p>
<p>Zum Kapitalismus: </p>
<p>Er verändert sich auf vielfältige Weise, hier nur exemplarisch angedeutet:  </p>
<p>Technologisch (Robotisierung, Digitalisierung, Vernetzung)  institutionell (Staat, Regulierung, Zentralbanken), organisatorisch (intern: Homeoffice, extern: Handelsabkommen, Schaffung großer homogener Märkte), gesellschaftlich (sich ändernde Bedürfnisse und Erwartungen von Mehrheiten der Bevölkerungen) … </p>
<p>Unterliegend sind Megatrends, die GEWOLLT nicht von einer oder allen Regierungen zusammen geändert werden können, und hier auch nur angedeutet werden können: </p>
<p>Globalisierung mit weltweiter Arbeitsteilung, demografischen Entwickungen mit abnehmender Bevölkerung in den entwickelten Volkswirtschaften und stark zunehmender insbesondere in Afrika, klimatische Veränderungen mit Wassermangel und sich ausweitenden Dürrezonen, steigende Armutsmigration … </p>
<p>Wohin das unterm Strich führt, weiß NIEMAND.</p>
<p>Wir können bestenfalls PARTIKULARE Entwicklungen erkennen und ihnen eine Signifikanz zuschreiben. </p>
<p>Zu nennen ist hier u. a.:</p>
<p>Potenziell höheres Wachstum in den Entwicklungsländern als in den entwickelten Volkswirtschaften; in den entwickelten Volkswirtschaften eine Migration der Beschäftigung von den relativ hochbezahlten Jobs der Güterproduktion zu den im Durchschnitt weniger gut bezahlten in den Dienstleistungsbranchen; z. T. hohe Arbeitslosigkeit mit enormen zukünftigen Armutspotenzial für ganze Bevölkerungen; wachsender Staatseinfluss zur Lösung gesellschaftlicher Probleme, wachsende Konflikte zwischen alter, auf Besitz beharrender, und junger, Entwicklungsperspektiven suchender Bevölkerung …, ein Finanzsektor, der nicht mehr wohlstandsmehrend agiert bzw. agieren kann … Blockierungsmechanismen durch extrem hohe Verschuldung …  </p>
<p>Zu den Kapitalismus-Erklärungen: </p>
<p>Der heutige Kapitalismus ist z. B. nicht mehr das, was er vor 50 Jahren war.</p>
<p>DAVON aber Pauschalurteile abzuleiten, etwa dass „die klassischen Mechanismen des Kapitalismus“ außer Kraft gesetzt worden sind, ist Unsinn.</p>
<p>Wir haben als die wesentliche, treibende Kraft immer noch den Renditewettbewerb, den auch Marx klar erkannte. </p>
<p>Es ist aber einer, der unter ANDEREN Bedingungen stattfindet als in der  Mittel des 19. Oder 20. Jahrhunderts. </p>
<p>Die wegweisende Frage ist, WIE er AUSGEÜBT wird unter den anderen Bedingungen, etwas relativ geringeren Wachstums in den entwickelten Volkswirtschaften. </p>
<p>Wie gesagt: </p>
<p>Das ist umfassend nicht zu erkennen. Wenn aber überhaupt etwas zu erkennen ist, dann muss man mehr auf die Realwirtschaft insgesamt schauen (ohne die monetäre Ebene zu vernachlässigen) als ALLEIN aus konzeptioneller Begrifflichkeit, etwa „Null-Grenzkosten“ eine „Null-Grenzkosten-Gesellschaft“ zu konstatieren oder gar zu prognostizieren. </p>
<p>Ein Erklärungswettbewerb mit Totalitätsanspruch auf diesem Niveau ist nicht erkenntnisfördernd.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ondoron		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/marx-so-so-der-kapitalismus-geht-zugrunde/#comment-38995</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ondoron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 May 2018 11:37:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=11218#comment-38995</guid>

					<description><![CDATA[Entweder kollabiert die EU, oder es gibt die EUSSR. So wie unsere Politiker ticken, mit NetzDG und dergleichen, tippe ich auf EUSSR. Interessant ist es, die Statuten der EU mit denen der untergegangenen Sowjetunion zu vergleichen. Günther Janich hat das gemacht. Aber der ist selbstverständlich ein libertärer Verschwörungstheoretiker.

Der Terminus Kapitalismus umfasst ein komplexes Narrativ. Die Explikation des Begriffs und ein Abgleich mit Beobachtungsdaten zeigt, wie disparat die Dinge sind: Haben wir überhaupt Kapitalismus? Oder eher einen Geldsozialismus? Das sagen die Libertären beispielsweise. Und das bedeutet, dass das hiesige System auch am Sozialismus zugrunde gehen wird. Und das will ich mir doch fest wünschen; denn sonst ist der letzte Rest der Freiheit perdu.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Entweder kollabiert die EU, oder es gibt die EUSSR. So wie unsere Politiker ticken, mit NetzDG und dergleichen, tippe ich auf EUSSR. Interessant ist es, die Statuten der EU mit denen der untergegangenen Sowjetunion zu vergleichen. Günther Janich hat das gemacht. Aber der ist selbstverständlich ein libertärer Verschwörungstheoretiker.</p>
<p>Der Terminus Kapitalismus umfasst ein komplexes Narrativ. Die Explikation des Begriffs und ein Abgleich mit Beobachtungsdaten zeigt, wie disparat die Dinge sind: Haben wir überhaupt Kapitalismus? Oder eher einen Geldsozialismus? Das sagen die Libertären beispielsweise. Und das bedeutet, dass das hiesige System auch am Sozialismus zugrunde gehen wird. Und das will ich mir doch fest wünschen; denn sonst ist der letzte Rest der Freiheit perdu.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: markus		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/marx-so-so-der-kapitalismus-geht-zugrunde/#comment-38993</link>

		<dc:creator><![CDATA[markus]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 May 2018 10:25:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=11218#comment-38993</guid>

					<description><![CDATA[- Google hat ein Monopol. Punkt.
- Für Informationsinfrastruktur braucht man Kapital. Und zwar für Aufbau und Erhalt. Punkt.
- Dass Energie (und allgemein Rohstoffe) immer billiger werden ist ziemlich unrealistisch. Immerhin steigt die Erdbevölkerung immer noch ordentlich und dir Ressourcen sind endlich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8211; Google hat ein Monopol. Punkt.<br />
&#8211; Für Informationsinfrastruktur braucht man Kapital. Und zwar für Aufbau und Erhalt. Punkt.<br />
&#8211; Dass Energie (und allgemein Rohstoffe) immer billiger werden ist ziemlich unrealistisch. Immerhin steigt die Erdbevölkerung immer noch ordentlich und dir Ressourcen sind endlich.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: SB		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/marx-so-so-der-kapitalismus-geht-zugrunde/#comment-38992</link>

		<dc:creator><![CDATA[SB]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 May 2018 10:06:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=11218#comment-38992</guid>

					<description><![CDATA[Vielen Dank an Herrn Dr. Stelter für die Besprechung des Müller-Artikels, welcher der Fach- und Sachkunde, die man gewöhnlicherweise von einem Professor erwarten darf, meiner Ansicht nach nicht gerecht wird.

Grundsätzlich: Wenn ein System an den Folgen des Auseinanderfallens von Verantwortung und Haftung zugrunde geht, ist dieses System dann noch Kapitalismus? Wenn nicht: Welches System geht dann hier gerade zugrunde?

Weitere interessante Gedanken zu Herrn Müllers Artikel: https://unbesorgt.de/marx-mueller-und-der-untergang-des-kapitalismus/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank an Herrn Dr. Stelter für die Besprechung des Müller-Artikels, welcher der Fach- und Sachkunde, die man gewöhnlicherweise von einem Professor erwarten darf, meiner Ansicht nach nicht gerecht wird.</p>
<p>Grundsätzlich: Wenn ein System an den Folgen des Auseinanderfallens von Verantwortung und Haftung zugrunde geht, ist dieses System dann noch Kapitalismus? Wenn nicht: Welches System geht dann hier gerade zugrunde?</p>
<p>Weitere interessante Gedanken zu Herrn Müllers Artikel: <a href="https://unbesorgt.de/marx-mueller-und-der-untergang-des-kapitalismus/" rel="nofollow ugc">https://unbesorgt.de/marx-mueller-und-der-untergang-des-kapitalismus/</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Bateman		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/marx-so-so-der-kapitalismus-geht-zugrunde/#comment-38991</link>

		<dc:creator><![CDATA[Bateman]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 May 2018 09:23:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=11218#comment-38991</guid>

					<description><![CDATA[sorry, aber so ein Zeugs wie der liebe Herr Müller kann nur jemand schreiben, der absolut keine Ahnung von der Funktionsweise des Internets hat.

&quot;Weil die „Produktion“ jeder weiteren Einheit – jeder weitere Abruf – quasi keine Kosten verursacht. Heutige Ökonomen würden sagen: Die Grenzkosten sind Null.“ 

Die Grenzkosten mögen auf der Seite von Facebook und Google bei Null liegen, dass alleine sagt aber noch nichts aus. Denn entscheidend sind die Grenzkosten der Abnehmer dieser Abrufe, sprich Werbetreibende; diese sind mal steigend, mal fallend, je nach Qualität der Datensätze in Bezug auf das beworbene Produkt. Die Datensätze haben keinen Nutzwert in sich, wie das bspw. bei klassischen (d.h. kapitalintensiven Gütern) der Fall ist. Insofern ist es die Null-Grenzkosten-Theorie nur für die angesprochenen Monopolisten zutreffend, für den Großteil der Unternehmen allerdings nicht. Deshalb ist der Wettbewerb im Internet in der Regel auch entsprechend hart, weil eben fast perfekte Marktbedingungen vorherrschen. Kapital mag &quot;keine&quot; Rolle mehr in der Produktion spielen, in der Vermarktung tut es das umso mehr (siehe Phänomen Rocket Internet).


&quot;Der höchst wertvolle Service einer Suchmaschine mag keinen Preis haben, aber er ist nicht umsonst. Finanziert wird er durch die Daten der Nutzer, die der Konzern wiederum wirtschaftlich nutzen kann.&quot; Wer sich ein bisschen mit Onlinemarketing befasst und evtl. sogar noch einen Blick in die G+V von Alphabet wagt, weiß, dass ein Großteil der Einnahmen bei Google nach wie vor aus dem Bereich adwords kommt, also paid search. Die arbeitet aber nur zu einem gewissen Anteil mit Nutzerdaten, die meist auch anonym sind (location, cookie daten, browsersprache etc.). Das cash-cow von Google ist auch arbeitsfähig ohne große Nutzung von Nutzerdaten. Hier gilt im Prinzip die gleiche Logik wie bei dem vermeintlich kostenfreien Fernsehen, das durch Werbung finanziert wird. Und auch bei den anderen Einnahmequellen von Google (Displaymarketing) spielen echte Nutzerdaten im Vergleich zu anonymen cookiedaten eine eher sekundäre Rolle. Interessanterweise sitzt Google zwar auf einem unheimlichen Datenvolumen, dass es über seine diversen Produkte sammelt, an der Kapitalisierung dessen hapert es allerdings noch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>sorry, aber so ein Zeugs wie der liebe Herr Müller kann nur jemand schreiben, der absolut keine Ahnung von der Funktionsweise des Internets hat.</p>
<p>&#8220;Weil die „Produktion“ jeder weiteren Einheit – jeder weitere Abruf – quasi keine Kosten verursacht. Heutige Ökonomen würden sagen: Die Grenzkosten sind Null.“ </p>
<p>Die Grenzkosten mögen auf der Seite von Facebook und Google bei Null liegen, dass alleine sagt aber noch nichts aus. Denn entscheidend sind die Grenzkosten der Abnehmer dieser Abrufe, sprich Werbetreibende; diese sind mal steigend, mal fallend, je nach Qualität der Datensätze in Bezug auf das beworbene Produkt. Die Datensätze haben keinen Nutzwert in sich, wie das bspw. bei klassischen (d.h. kapitalintensiven Gütern) der Fall ist. Insofern ist es die Null-Grenzkosten-Theorie nur für die angesprochenen Monopolisten zutreffend, für den Großteil der Unternehmen allerdings nicht. Deshalb ist der Wettbewerb im Internet in der Regel auch entsprechend hart, weil eben fast perfekte Marktbedingungen vorherrschen. Kapital mag &#8220;keine&#8221; Rolle mehr in der Produktion spielen, in der Vermarktung tut es das umso mehr (siehe Phänomen Rocket Internet).</p>
<p>&#8220;Der höchst wertvolle Service einer Suchmaschine mag keinen Preis haben, aber er ist nicht umsonst. Finanziert wird er durch die Daten der Nutzer, die der Konzern wiederum wirtschaftlich nutzen kann.&#8221; Wer sich ein bisschen mit Onlinemarketing befasst und evtl. sogar noch einen Blick in die G+V von Alphabet wagt, weiß, dass ein Großteil der Einnahmen bei Google nach wie vor aus dem Bereich adwords kommt, also paid search. Die arbeitet aber nur zu einem gewissen Anteil mit Nutzerdaten, die meist auch anonym sind (location, cookie daten, browsersprache etc.). Das cash-cow von Google ist auch arbeitsfähig ohne große Nutzung von Nutzerdaten. Hier gilt im Prinzip die gleiche Logik wie bei dem vermeintlich kostenfreien Fernsehen, das durch Werbung finanziert wird. Und auch bei den anderen Einnahmequellen von Google (Displaymarketing) spielen echte Nutzerdaten im Vergleich zu anonymen cookiedaten eine eher sekundäre Rolle. Interessanterweise sitzt Google zwar auf einem unheimlichen Datenvolumen, dass es über seine diversen Produkte sammelt, an der Kapitalisierung dessen hapert es allerdings noch.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/marx-so-so-der-kapitalismus-geht-zugrunde/#comment-38990</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 May 2018 08:28:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=11218#comment-38990</guid>

					<description><![CDATA[bto: kein Wirtschaftssystem hat so viele Menschen aus der Armut geholt. Es hat aber einen Nachteil, es basiert nämlich auf Druck. Kein Wunder, dass es so vielen Menschen nicht schmeckt!

Es gibt noch einen anderen Punkt m.E.: der Kapitalismus hat in den letzten 30 Jahren viele Leute in den damaligen Entwicklungs- und Schwellenländern aus der Armut geholt, natürlich immer mal wieder zu Lasten westlicher Arbeitsplätze, denn bei uns war diese Phase historisch schon durch. Und darum fällt Kapitalismuskritik von Bernie Sanders über die Labourparty und die französischen Gewerkschaften bis zur hiesigen SPD/Grün/Linkspartei-orientierten Debatte so häufig auf fruchtbaren Boden. Oder kurz gesagt: die Ostasiaten brauchten keine Entwicklungshilfe, sie machten es über ihre höhere Wettbewerbsfähigkeit. Und das schmeckte und schmeckt vielen hierzulande nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>bto: kein Wirtschaftssystem hat so viele Menschen aus der Armut geholt. Es hat aber einen Nachteil, es basiert nämlich auf Druck. Kein Wunder, dass es so vielen Menschen nicht schmeckt!</p>
<p>Es gibt noch einen anderen Punkt m.E.: der Kapitalismus hat in den letzten 30 Jahren viele Leute in den damaligen Entwicklungs- und Schwellenländern aus der Armut geholt, natürlich immer mal wieder zu Lasten westlicher Arbeitsplätze, denn bei uns war diese Phase historisch schon durch. Und darum fällt Kapitalismuskritik von Bernie Sanders über die Labourparty und die französischen Gewerkschaften bis zur hiesigen SPD/Grün/Linkspartei-orientierten Debatte so häufig auf fruchtbaren Boden. Oder kurz gesagt: die Ostasiaten brauchten keine Entwicklungshilfe, sie machten es über ihre höhere Wettbewerbsfähigkeit. Und das schmeckte und schmeckt vielen hierzulande nicht.</p>
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