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	Kommentare zu: Kohleausstieg: 80 Milliarden für nichts	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Wed, 30 Dec 2020 12:30:27 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Jens Happel		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kohleausstieg-80-milliarden-fuer-nichts/#comment-171896</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jens Happel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Dec 2020 12:30:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich halte die Klimakrise für eines der größten Probleme der Menscheit, wie allerdings unsere Regierung diese Krise zu &quot;meistern&quot; versucht für ein fast genau so großes Problem.

Effizienz und Effektivität der Massnahmen spielen keinerlei Rolle. In Hamburg Moorburg, wird jetzt das modernste Steinkohlekraftwerk stillgelegt. Dafür laufen uralte Kessel mit schlechtem Wirkungsgrad weiter. Morrburg war sogar schwarzstartfähig. Kann also ohne Strom von außen alleine hochfahren. Irrsinn, dass bei so vielen unsicheren Wind und Solaranlagen dicht zu machen!

In Kiel wurde ein altes Steinkohlekraftwerk abgerissen, das hatte zwar nicht so ein tollen elektrischen Wirkungsgrad  hatte, aber fast die gesamte Fernwärme für Kiel mit erzeugte. In der Summe war der Wirkungsgrad gut.

Das ist alles ohne Plan und vor allem ohne marktwirtschaftliche Vernunft.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich halte die Klimakrise für eines der größten Probleme der Menscheit, wie allerdings unsere Regierung diese Krise zu &#8220;meistern&#8221; versucht für ein fast genau so großes Problem.</p>
<p>Effizienz und Effektivität der Massnahmen spielen keinerlei Rolle. In Hamburg Moorburg, wird jetzt das modernste Steinkohlekraftwerk stillgelegt. Dafür laufen uralte Kessel mit schlechtem Wirkungsgrad weiter. Morrburg war sogar schwarzstartfähig. Kann also ohne Strom von außen alleine hochfahren. Irrsinn, dass bei so vielen unsicheren Wind und Solaranlagen dicht zu machen!</p>
<p>In Kiel wurde ein altes Steinkohlekraftwerk abgerissen, das hatte zwar nicht so ein tollen elektrischen Wirkungsgrad  hatte, aber fast die gesamte Fernwärme für Kiel mit erzeugte. In der Summe war der Wirkungsgrad gut.</p>
<p>Das ist alles ohne Plan und vor allem ohne marktwirtschaftliche Vernunft.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Sie müssen dies sehen		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kohleausstieg-80-milliarden-fuer-nichts/#comment-111341</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sie müssen dies sehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Feb 2020 08:36:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das CO2 Problem ist meines Wissens nach ein weltweites und es klingt fast schon größenwahnsinnig das Deutschland meint, mit seinem winzigen Anteil an der Gesamtemmision, irgendetwas bewirken zu können. Wir schalten die Kohlekraftwerke ab, der Preis steigt für uns, wir kaufen teuren Strom aus Kohlekraftwerken der Nachbarn ein und die produzieren logischerweise auch mehr Strom und damit CO2. Sorry aber die Logik hinter diesem Szenario verstehe ich beim besten Willen nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das CO2 Problem ist meines Wissens nach ein weltweites und es klingt fast schon größenwahnsinnig das Deutschland meint, mit seinem winzigen Anteil an der Gesamtemmision, irgendetwas bewirken zu können. Wir schalten die Kohlekraftwerke ab, der Preis steigt für uns, wir kaufen teuren Strom aus Kohlekraftwerken der Nachbarn ein und die produzieren logischerweise auch mehr Strom und damit CO2. Sorry aber die Logik hinter diesem Szenario verstehe ich beim besten Willen nicht.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: JürgenP		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kohleausstieg-80-milliarden-fuer-nichts/#comment-73334</link>

		<dc:creator><![CDATA[JürgenP]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Jun 2019 16:46:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kohleausstieg-80-milliarden-fuer-nichts/#comment-73109&quot;&gt;ruby&lt;/a&gt;.

?  vielen Dank für Ihre Schublade. &quot;Management by Horizon&quot; ist totaler Quatsch by längst vergessenen &quot;Beratern&quot; und hat mit dem was ich meine wenig bis gar nichts zu tun.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kohleausstieg-80-milliarden-fuer-nichts/#comment-73109">ruby</a>.</p>
<p>?  vielen Dank für Ihre Schublade. &#8220;Management by Horizon&#8221; ist totaler Quatsch by längst vergessenen &#8220;Beratern&#8221; und hat mit dem was ich meine wenig bis gar nichts zu tun.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: JürgenP		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kohleausstieg-80-milliarden-fuer-nichts/#comment-73237</link>

		<dc:creator><![CDATA[JürgenP]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Jun 2019 06:55:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kohleausstieg-80-milliarden-fuer-nichts/#comment-73084&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Lieber Herr Tischer, neben dem Verständnis für das Management unter Komplexitätsbedingungen sprechen Sie das zweite Kernproblem an, dass unmittelbar mit der immensen Komplextitätsentwicklung zusammenhängt. Es ist die Art und Weise, wie Willensbildungsprozesse laufen und Entscheidungen unter diesen Bedingungen herbeigefügt und final getroffen werden. Das darf nicht so desaströs weiterlaufen, wie in den letzten Jahren der politischen Endscheidungsfindung.

Ich möchte Ihnen mal ein Beispiel zeigen, welchen Wandel die Willensbildungsprozesse in einem sehr bekannten Unternehmen durchlaufen. Der Vortragende ist ein erstklassiger „Systemdenker“ und – das macht diesen Ansatz besonders interessant – pflanzt dem Unternehmen quasi unterschwellig das Kommunikationsmuster des Viable System Model von Stafford Beer ein: 
https://vimeo.com/262174835 

Es gibt noch die Methode, die Malik beschreibt (sog. Syntegration), die auf dasselbe Kommunikationsmuster von Beer zurückzuführen ist:
https://www.computerwoche.de/a/syntegration-die-methode,1879256

Ich meine, solche Ansätze bieten viel Potenzial und sollten ausprobiert werden, bspw. um noch einmal die 80-Mia-VersenkungsAktion der „Kohleausstiegskommission“ zu hinterfragen. Ich denke, da hat Herr Stelter recht. Mit viel weniger Geld könnte viel mehr erreicht werden, wenn eben die Menschen incl. der Altersgruppe &#062;75 ihren sinnvollen Beitrag zur Entscheidungsfindung leisten könnten. 

Über dieses Thema können wir uns hier leider nicht mehr weiter austauschen, denn die nächsten Threads sind schon am Laufen. Weiter geht’s mit den Streitereien über CO2-%-Punkte hier und Tonne-da … ganz wie im richtigen Leben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kohleausstieg-80-milliarden-fuer-nichts/#comment-73084">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Lieber Herr Tischer, neben dem Verständnis für das Management unter Komplexitätsbedingungen sprechen Sie das zweite Kernproblem an, dass unmittelbar mit der immensen Komplextitätsentwicklung zusammenhängt. Es ist die Art und Weise, wie Willensbildungsprozesse laufen und Entscheidungen unter diesen Bedingungen herbeigefügt und final getroffen werden. Das darf nicht so desaströs weiterlaufen, wie in den letzten Jahren der politischen Endscheidungsfindung.</p>
<p>Ich möchte Ihnen mal ein Beispiel zeigen, welchen Wandel die Willensbildungsprozesse in einem sehr bekannten Unternehmen durchlaufen. Der Vortragende ist ein erstklassiger „Systemdenker“ und – das macht diesen Ansatz besonders interessant – pflanzt dem Unternehmen quasi unterschwellig das Kommunikationsmuster des Viable System Model von Stafford Beer ein:<br />
<a href="https://vimeo.com/262174835" rel="nofollow ugc">https://vimeo.com/262174835</a> </p>
<p>Es gibt noch die Methode, die Malik beschreibt (sog. Syntegration), die auf dasselbe Kommunikationsmuster von Beer zurückzuführen ist:<br />
<a href="https://www.computerwoche.de/a/syntegration-die-methode,1879256" rel="nofollow ugc">https://www.computerwoche.de/a/syntegration-die-methode,1879256</a></p>
<p>Ich meine, solche Ansätze bieten viel Potenzial und sollten ausprobiert werden, bspw. um noch einmal die 80-Mia-VersenkungsAktion der „Kohleausstiegskommission“ zu hinterfragen. Ich denke, da hat Herr Stelter recht. Mit viel weniger Geld könnte viel mehr erreicht werden, wenn eben die Menschen incl. der Altersgruppe &gt;75 ihren sinnvollen Beitrag zur Entscheidungsfindung leisten könnten. </p>
<p>Über dieses Thema können wir uns hier leider nicht mehr weiter austauschen, denn die nächsten Threads sind schon am Laufen. Weiter geht’s mit den Streitereien über CO2-%-Punkte hier und Tonne-da … ganz wie im richtigen Leben.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kohleausstieg-80-milliarden-fuer-nichts/#comment-73208</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jun 2019 22:24:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=15223#comment-73208</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kohleausstieg-80-milliarden-fuer-nichts/#comment-73040&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@Horst
 
Jeder kann rechnen wie er will, insbesondere dann, wenn er wie das Öko-Institut offensichtlich eine politische Agenda verfolgt. Bei einer ehrlichen Rechnung, die externe Kosten einschließt, müsste aber auch der externe Nutzen berücksichtigt werden - und sobald externe Effekte auftreten stellt sich natürlich grundsätzlich immer die Frage, wie die eigentlich in Geld quantifiziert werden. Bei der angeblich so schädlichen CO2-Externalität hat das Öko-Institut die Kosten sicherlich zu hoch angesetzt, schon um das ideologisch gewünschte Ergebnis zu produzieren und der aktuellen Klimahysterie gerecht zu werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kohleausstieg-80-milliarden-fuer-nichts/#comment-73040">Richard Ott</a>.</p>
<p>@Horst</p>
<p>Jeder kann rechnen wie er will, insbesondere dann, wenn er wie das Öko-Institut offensichtlich eine politische Agenda verfolgt. Bei einer ehrlichen Rechnung, die externe Kosten einschließt, müsste aber auch der externe Nutzen berücksichtigt werden &#8211; und sobald externe Effekte auftreten stellt sich natürlich grundsätzlich immer die Frage, wie die eigentlich in Geld quantifiziert werden. Bei der angeblich so schädlichen CO2-Externalität hat das Öko-Institut die Kosten sicherlich zu hoch angesetzt, schon um das ideologisch gewünschte Ergebnis zu produzieren und der aktuellen Klimahysterie gerecht zu werden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kohleausstieg-80-milliarden-fuer-nichts/#comment-73205</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jun 2019 22:17:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=15223#comment-73205</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kohleausstieg-80-milliarden-fuer-nichts/#comment-73084&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@ JürgenP. 

Freut mich, dass Sie meine Darlegungen so verstehen, wie ich sie mir als Beitrag zum Verständnis wünsche. 

Zur Ergänzung: 

&#062;Ab einem bestimmten Komplexitätsgrad können im Grunde nur Systemwissenschaftler mit diesen Kriterien etwas anfangen. Sie haben die Methoden, um „Destablisierung“ in frühesten Stadien sichtbar machen zu können und wichtig: um „Überlebensfähigkeit“ zu prognostizieren. Sie verfügen auch über die Methoden, um u.U. extremen Entwicklungen etwas Sinnvolles entgegen zu stellen.&#062;

Ich stimme Ihnen zu. 

Lassen Sie uns zur weiteren Klärung ein Gedankenexperiment durchführen:

Frau Merkel habe das Buch „Das Märchen vom reichen Land“ gelesen und daraufhin Dr. Stelter gebeten, Vorschläge zu unterbreiten, wie die Destabilisierung Deutschlands zu vermeiden und seine Überlebensfähigkeit herzustellen seien. 

Er legt sie vor, ohne dabei an der Schwarzen Null zu kratzen und  so den Volkszorn zu erregen.

Frau Merkel macht sich mit „wir schaffen das“ an die Umsetzung.

Was wird daraufhin geschehen?

Ihre Umfragewerte werden derart fallen, dass entweder die eigene Partei sie demontieren würde oder die Wähler sie aus dem Amt jagten.

Der Systemwissenschaftler würde nicht scheitern, sondern die Kanzlerin, die den Volkswillen ignoriert hat. 

Die allermeisten Menschen verstehen eben nicht, dass Stabilität und Überlebensfähigkeit in der ZUKUNFT von Investitionen abhängen, die HEUTE weniger Konsum bedeuten. 

Und auch das:

Die Menschen, die – sagen wir – 75 Jahre alt sind und ihre Lebenserwartung über die statistischen 80 Jahre auf vorsichtshalber 85 Jahre ansetzen, könnten RATIONAL begründet sagen:

Alles, was Dr. Stelter mit Wirkung ab meinem 85. Lebensjahr vorschlägt und die nächsten 10 Jahre meinen Lebensstandard beeinträchtigt, lehne ich ab. 

Kurzum: 

Die Systemwissenschaft hat nicht nur angesichts der Komplexitäten beim Wissen eine Begrenzung, sondern – und das ist m. A. n. entscheidend –, sie ist angesichts demokratischer Willensbildungsprozesse nicht in der Lage, ihr Wissen so umzusetzen, dass  MÖGLICHE Stabilisierung und Überlebensfähigkeit  gesichert werden können.

Die Aufklärung hat den Menschen versichert, dass sie ihren Verstand gebrauchen können und die Französische Revolution, dass dies alle Menschen tun dürfen.

Niemand hat aber dafür gesorgt und offensichtlich kann auch niemand dafür sorgen, dass sie ihn nicht nur zur individuellen Interessenverfolgung, sondern auch für ein NACHHALTIG stabiles System mit Überlebensfähigkeit gebrauchen SOLLTEN.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kohleausstieg-80-milliarden-fuer-nichts/#comment-73084">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@ JürgenP. </p>
<p>Freut mich, dass Sie meine Darlegungen so verstehen, wie ich sie mir als Beitrag zum Verständnis wünsche. </p>
<p>Zur Ergänzung: </p>
<p>&gt;Ab einem bestimmten Komplexitätsgrad können im Grunde nur Systemwissenschaftler mit diesen Kriterien etwas anfangen. Sie haben die Methoden, um „Destablisierung“ in frühesten Stadien sichtbar machen zu können und wichtig: um „Überlebensfähigkeit“ zu prognostizieren. Sie verfügen auch über die Methoden, um u.U. extremen Entwicklungen etwas Sinnvolles entgegen zu stellen.&gt;</p>
<p>Ich stimme Ihnen zu. </p>
<p>Lassen Sie uns zur weiteren Klärung ein Gedankenexperiment durchführen:</p>
<p>Frau Merkel habe das Buch „Das Märchen vom reichen Land“ gelesen und daraufhin Dr. Stelter gebeten, Vorschläge zu unterbreiten, wie die Destabilisierung Deutschlands zu vermeiden und seine Überlebensfähigkeit herzustellen seien. </p>
<p>Er legt sie vor, ohne dabei an der Schwarzen Null zu kratzen und  so den Volkszorn zu erregen.</p>
<p>Frau Merkel macht sich mit „wir schaffen das“ an die Umsetzung.</p>
<p>Was wird daraufhin geschehen?</p>
<p>Ihre Umfragewerte werden derart fallen, dass entweder die eigene Partei sie demontieren würde oder die Wähler sie aus dem Amt jagten.</p>
<p>Der Systemwissenschaftler würde nicht scheitern, sondern die Kanzlerin, die den Volkswillen ignoriert hat. </p>
<p>Die allermeisten Menschen verstehen eben nicht, dass Stabilität und Überlebensfähigkeit in der ZUKUNFT von Investitionen abhängen, die HEUTE weniger Konsum bedeuten. </p>
<p>Und auch das:</p>
<p>Die Menschen, die – sagen wir – 75 Jahre alt sind und ihre Lebenserwartung über die statistischen 80 Jahre auf vorsichtshalber 85 Jahre ansetzen, könnten RATIONAL begründet sagen:</p>
<p>Alles, was Dr. Stelter mit Wirkung ab meinem 85. Lebensjahr vorschlägt und die nächsten 10 Jahre meinen Lebensstandard beeinträchtigt, lehne ich ab. </p>
<p>Kurzum: </p>
<p>Die Systemwissenschaft hat nicht nur angesichts der Komplexitäten beim Wissen eine Begrenzung, sondern – und das ist m. A. n. entscheidend –, sie ist angesichts demokratischer Willensbildungsprozesse nicht in der Lage, ihr Wissen so umzusetzen, dass  MÖGLICHE Stabilisierung und Überlebensfähigkeit  gesichert werden können.</p>
<p>Die Aufklärung hat den Menschen versichert, dass sie ihren Verstand gebrauchen können und die Französische Revolution, dass dies alle Menschen tun dürfen.</p>
<p>Niemand hat aber dafür gesorgt und offensichtlich kann auch niemand dafür sorgen, dass sie ihn nicht nur zur individuellen Interessenverfolgung, sondern auch für ein NACHHALTIG stabiles System mit Überlebensfähigkeit gebrauchen SOLLTEN.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kohleausstieg-80-milliarden-fuer-nichts/#comment-73200</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jun 2019 21:28:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kohleausstieg-80-milliarden-fuer-nichts/#comment-73062&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

@ Michael Stöcker

&#062;Es ist nur deshalb falsch, weil Sie mich falsch verstehen wollen. Es ist eine Binse, dass bislang die erneuerbaren Energien staatlich gefördert wurden; ebenso wie Kohle und Kernkraft.&#062;

Natürlich ist das eine Binse.

Aber ich habe Sie trotzdem nicht falsch verstanden, sondern sie haben falsch formuliert.

Sie haben jetzt nicht nur präzisiert, sondern ANDERS formuliert.

Dieser neuen Formulierung ist entgegenzusetzen, dass die solare Kreislaufwirtschaft selbstverständlich WEITER  subventioniert wird und daher Ihre Überzeugung auf einem counterfactual beruht – was wertlos ist, weil man nicht von etwas überzeugt sein kann, was es nicht gibt.  

Sie hätten sagen müssen:

„ … durchsetzen WÜRDE …“

Damit würden Sie ausgedrückt haben, was Ihrer Meinung der Fall wäre, wenn etwas anderes geschehe, hier: wenn nicht mehr subventioniert würde. 

Das wäre eine Überzeugung, die man haben oder nicht haben, aber nicht als unlogisch angreifen kann. 

Alles mal wieder Spitzfindigkeit, na klar.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kohleausstieg-80-milliarden-fuer-nichts/#comment-73062">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>@ Michael Stöcker</p>
<p>&gt;Es ist nur deshalb falsch, weil Sie mich falsch verstehen wollen. Es ist eine Binse, dass bislang die erneuerbaren Energien staatlich gefördert wurden; ebenso wie Kohle und Kernkraft.&gt;</p>
<p>Natürlich ist das eine Binse.</p>
<p>Aber ich habe Sie trotzdem nicht falsch verstanden, sondern sie haben falsch formuliert.</p>
<p>Sie haben jetzt nicht nur präzisiert, sondern ANDERS formuliert.</p>
<p>Dieser neuen Formulierung ist entgegenzusetzen, dass die solare Kreislaufwirtschaft selbstverständlich WEITER  subventioniert wird und daher Ihre Überzeugung auf einem counterfactual beruht – was wertlos ist, weil man nicht von etwas überzeugt sein kann, was es nicht gibt.  </p>
<p>Sie hätten sagen müssen:</p>
<p>„ … durchsetzen WÜRDE …“</p>
<p>Damit würden Sie ausgedrückt haben, was Ihrer Meinung der Fall wäre, wenn etwas anderes geschehe, hier: wenn nicht mehr subventioniert würde. </p>
<p>Das wäre eine Überzeugung, die man haben oder nicht haben, aber nicht als unlogisch angreifen kann. </p>
<p>Alles mal wieder Spitzfindigkeit, na klar.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Horst		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kohleausstieg-80-milliarden-fuer-nichts/#comment-73159</link>

		<dc:creator><![CDATA[Horst]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jun 2019 17:51:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=15223#comment-73159</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kohleausstieg-80-milliarden-fuer-nichts/#comment-73040&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

Es ist erstaunlich, dass Sie derjenige zu sein scheinen, der darüber entscheidet, dass externe Kosten NICHT einberechnet werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kohleausstieg-80-milliarden-fuer-nichts/#comment-73040">Richard Ott</a>.</p>
<p>Es ist erstaunlich, dass Sie derjenige zu sein scheinen, der darüber entscheidet, dass externe Kosten NICHT einberechnet werden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: JürgenP		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kohleausstieg-80-milliarden-fuer-nichts/#comment-73133</link>

		<dc:creator><![CDATA[JürgenP]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jun 2019 15:58:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=15223#comment-73133</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kohleausstieg-80-milliarden-fuer-nichts/#comment-73103&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

Aber welchen Nutzen hat eine Pseudo-Heuristik, die erst hinterher sagen kann, welche Handlung empfehlenswert war und welche schlecht?

Gar keine, da gebe ich Ihnen recht. Um im Wasserfall-Beispiel von Herr Tischer zu bleiben: was hilft die beste Regel, wenn übersehen wurde, dass es auf der Strecke eine Klippe geben könnte, geben wird. Wer es trotzdem wagt, sich auf den Weg zu machen, muss vom Ziel her lenken (managen). 

Das methodisch richtig aufgesetzt, sagt Ihnen vorher, welches Verhalten potenziell richtig ist, nicht hinterher. Die Modelle dafür sind im Ergebnis relativ simpel, in der Erarbeitung vergleichsweise mühsam, was stark operativ veranlagten Managern - wie Sie ? - dazu verleitet, darauf zu verzichten und erst mal ins Boot steigen und losrudern. Dabei wird viel gequatscht und geblendet, um zu verdecken, das schon auf den ersten Metern die Übersicht verloren ging, geschweige denn das Ziel überhaupt klar ist und verfolgt werden kann.

Unter Banalbedingung ist das alles kein Problem. Unter Bedingungen von Komplexität, zu der Kategorie gehören sämtliche in dem Blog ausgetauschten Themen incl. Klimaschutz, stellt schon die richtige Zielformulierung einen hohen Anspruch *). Die Prozessgestaltung und -führung zur Zielerreichung erst recht, und passende Organisationen zu formen und aufrecht zu erhalten gelingt nur den Besten. 

Für Sie ist das sicher alles kein Problem …, bis auf so manche Spezialthemen, da geht es Ihnen evtl. wie armen Politikern, die gerade über eine Vorlage zum *) „Ziel von Klimaschutz und CO2-Reduktion“ zu entscheiden haben, deren Zusammenfassung sie mangels Zeit nicht mal lesen konnten. Erst mal losrudern, es wird schon werden, ist die Devise. Ist übrigens auch eine Heuristik für den Fall, dass einem das Wasser bis zum Halse steht …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kohleausstieg-80-milliarden-fuer-nichts/#comment-73103">Richard Ott</a>.</p>
<p>Aber welchen Nutzen hat eine Pseudo-Heuristik, die erst hinterher sagen kann, welche Handlung empfehlenswert war und welche schlecht?</p>
<p>Gar keine, da gebe ich Ihnen recht. Um im Wasserfall-Beispiel von Herr Tischer zu bleiben: was hilft die beste Regel, wenn übersehen wurde, dass es auf der Strecke eine Klippe geben könnte, geben wird. Wer es trotzdem wagt, sich auf den Weg zu machen, muss vom Ziel her lenken (managen). </p>
<p>Das methodisch richtig aufgesetzt, sagt Ihnen vorher, welches Verhalten potenziell richtig ist, nicht hinterher. Die Modelle dafür sind im Ergebnis relativ simpel, in der Erarbeitung vergleichsweise mühsam, was stark operativ veranlagten Managern &#8211; wie Sie ? &#8211; dazu verleitet, darauf zu verzichten und erst mal ins Boot steigen und losrudern. Dabei wird viel gequatscht und geblendet, um zu verdecken, das schon auf den ersten Metern die Übersicht verloren ging, geschweige denn das Ziel überhaupt klar ist und verfolgt werden kann.</p>
<p>Unter Banalbedingung ist das alles kein Problem. Unter Bedingungen von Komplexität, zu der Kategorie gehören sämtliche in dem Blog ausgetauschten Themen incl. Klimaschutz, stellt schon die richtige Zielformulierung einen hohen Anspruch *). Die Prozessgestaltung und -führung zur Zielerreichung erst recht, und passende Organisationen zu formen und aufrecht zu erhalten gelingt nur den Besten. </p>
<p>Für Sie ist das sicher alles kein Problem …, bis auf so manche Spezialthemen, da geht es Ihnen evtl. wie armen Politikern, die gerade über eine Vorlage zum *) „Ziel von Klimaschutz und CO2-Reduktion“ zu entscheiden haben, deren Zusammenfassung sie mangels Zeit nicht mal lesen konnten. Erst mal losrudern, es wird schon werden, ist die Devise. Ist übrigens auch eine Heuristik für den Fall, dass einem das Wasser bis zum Halse steht …</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kohleausstieg-80-milliarden-fuer-nichts/#comment-73124</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jun 2019 14:37:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=15223#comment-73124</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kohleausstieg-80-milliarden-fuer-nichts/#comment-73040&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@Horst

Sie müssen schon richtig lesen. Aus Ihrer verlinkten Quelle, Seite 62:
Begünstigungen für die Braunkohlewirtschaft
min. 279 Mio. EUR
Energiesteuervergünstigungen für Kohle
190 Mio. EUR
Dazu noch aus dem verlinkten RP-Artikel:
&quot;Auf den Strom, den Braunkohle-Bagger und Kraftwerke benötigen, müssen RWE und Co. kaum Ökostrom-Umlage zahlen, das bedeutet eine Vergünstigung von 1,3 Milliarden Euro im Jahr. Als größten Brocken (13,2 Milliarden) führt die Studie die externen Kosten auf, die durch Feinstaub-, Quecksilber- und Kohlendioxid-Emissionen entstehen. Dazu zählen Gesundheits- und Umweltschäden.&quot;

85% von den angeblichen 15 Milliarden &quot;Subventionen&quot; sind von einem Öko-Institut postulierte angebliche externe Kosten basierend auf fiktiven Preisen für die bösen CO2-Emissionen und so weiter, tatsächliche Subventionen im volkswirtschaftlichen Sinn sind ungefähr 1,5 Milliarden EUR pro Jahr. Dagegen sind 80 Milliarden schon ein ganz schön großer Betrag, oder?

Hinzu kommt noch, was Sie in Ihrem Begeisterungsschub für die Energie von MORGEN (wird die noch etwa innovativer und klimafreundlicher WENN MAN WÖRTER IN GROSSBUCHSTABEN SCHREIBT?) offenbar vergessen, dass grundlastfähige Energie einen externen Nutzen hat. Wie groß der ist, werden Sie spätestens dann feststellen, wenn Sie in der ersten Dunkelflaute zu Hause ohne Strom dasitzen und sich dann nicht einmal bei mir in der Kommentarfunktion ausheulen können. 

Ein hanebüchener Finanzierungsplan übrigens, und da nennen Sie mich noch einen Hasardeur - zahlt der Staat von dem frisch gedruckten Geld dann auch eine Entschädigung bei Stromausfällen? Wenn ja, dann wären ja alle glücklich. ;)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kohleausstieg-80-milliarden-fuer-nichts/#comment-73040">Richard Ott</a>.</p>
<p>@Horst</p>
<p>Sie müssen schon richtig lesen. Aus Ihrer verlinkten Quelle, Seite 62:<br />
Begünstigungen für die Braunkohlewirtschaft<br />
min. 279 Mio. EUR<br />
Energiesteuervergünstigungen für Kohle<br />
190 Mio. EUR<br />
Dazu noch aus dem verlinkten RP-Artikel:<br />
&#8220;Auf den Strom, den Braunkohle-Bagger und Kraftwerke benötigen, müssen RWE und Co. kaum Ökostrom-Umlage zahlen, das bedeutet eine Vergünstigung von 1,3 Milliarden Euro im Jahr. Als größten Brocken (13,2 Milliarden) führt die Studie die externen Kosten auf, die durch Feinstaub-, Quecksilber- und Kohlendioxid-Emissionen entstehen. Dazu zählen Gesundheits- und Umweltschäden.&#8221;</p>
<p>85% von den angeblichen 15 Milliarden &#8220;Subventionen&#8221; sind von einem Öko-Institut postulierte angebliche externe Kosten basierend auf fiktiven Preisen für die bösen CO2-Emissionen und so weiter, tatsächliche Subventionen im volkswirtschaftlichen Sinn sind ungefähr 1,5 Milliarden EUR pro Jahr. Dagegen sind 80 Milliarden schon ein ganz schön großer Betrag, oder?</p>
<p>Hinzu kommt noch, was Sie in Ihrem Begeisterungsschub für die Energie von MORGEN (wird die noch etwa innovativer und klimafreundlicher WENN MAN WÖRTER IN GROSSBUCHSTABEN SCHREIBT?) offenbar vergessen, dass grundlastfähige Energie einen externen Nutzen hat. Wie groß der ist, werden Sie spätestens dann feststellen, wenn Sie in der ersten Dunkelflaute zu Hause ohne Strom dasitzen und sich dann nicht einmal bei mir in der Kommentarfunktion ausheulen können. </p>
<p>Ein hanebüchener Finanzierungsplan übrigens, und da nennen Sie mich noch einen Hasardeur &#8211; zahlt der Staat von dem frisch gedruckten Geld dann auch eine Entschädigung bei Stromausfällen? Wenn ja, dann wären ja alle glücklich. ;)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kohleausstieg-80-milliarden-fuer-nichts/#comment-73123</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jun 2019 14:24:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=15223#comment-73123</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kohleausstieg-80-milliarden-fuer-nichts/#comment-73103&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

Jaja, ex post ist natürlich offensichtlich, welche der Manager Fehler gemacht hatten und in Ihrem Sinne &quot;qualifiziert&quot; waren. Aber welchen Nutzen hat eine Pseudo-Heuristik, die erst hinterher sagen kann, welche Handlung empfehlenswert war und welche schlecht?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kohleausstieg-80-milliarden-fuer-nichts/#comment-73103">Richard Ott</a>.</p>
<p>Jaja, ex post ist natürlich offensichtlich, welche der Manager Fehler gemacht hatten und in Ihrem Sinne &#8220;qualifiziert&#8221; waren. Aber welchen Nutzen hat eine Pseudo-Heuristik, die erst hinterher sagen kann, welche Handlung empfehlenswert war und welche schlecht?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: JürgenP		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kohleausstieg-80-milliarden-fuer-nichts/#comment-73116</link>

		<dc:creator><![CDATA[JürgenP]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jun 2019 13:20:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=15223#comment-73116</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kohleausstieg-80-milliarden-fuer-nichts/#comment-73103&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@ Herr Ott
„… was für eine unsinnige Behauptung Sie da aufstellen“.
Die zitierte Aussage ist eine Heuristik, eine Regel, wie man sich als qualifizierter Manager (von komplexen Systemen) unter den Gesichtspunkten der Stabilität, Lebensfähigkeit und Überlebensfähigkeit generell verhalten sollte, um nicht mit einem Unternehmen, einem Schiff o.dgl. unterzugehen.

Anwendung auf Ihr Beispiel:
Immobilienpreise vor der Finanzkrise sind exponentiell gestiegen, sie tun es grad wieder, ebenso die Baupreise.

In der Anfangsphase eines Anstiegs auf Kreditausfallversicherungen zu setzen ist sowohl in Bezug auf das Sachsystem „Kreditsicherung unter den Bedingungen der Finanzwirtschaft“ sehr clever, als auch relativ einfach zu managen, weil’s sowieso gut läuft. In der Endphase der Wachstumskurve trennt sich dann sie Spreu vom Weizen, weil es nicht mehr von allein gut läuft. Man kann gut mit solchen Entwicklungen sehr gut arbeiten, muss aber rechtzeitig raus aus dem Geschehen sein oder wieder rein gehen. 

Und: was waren die Manager der AIG? Waren die Leute höchst qualifiziert? 

Meine Vermutung:  zwei von den Höchstqualifizierten hatten – um im Bild der Niagarafälle s.o. zu bleiben – den rettenden Fallschirm zur Hand und konnten auf Kosten anderer entschweben. Der Rest der Höchstqualifizierten ging in den Turbulenzen unter mitsamt dem Unternehmen. Managementfehler. 

Behauptung „Konkret“ umsetzen: ja, geht:  Anfang 2008 die Entwicklung zur Finanzkrise frühzeitig erkannt, Vergabe von Bauleistungen verzögert und voraussehbar drastisch fallierende Baupreise ab 08/2008 durch passendes Vergabeverhalten abgewartet und ausgenutzt, rd. x Mio. gespart bei besserer Qualität. Hatten ja Zeit zum Planen ... die nächste Gelegenheit kommt demnächst.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kohleausstieg-80-milliarden-fuer-nichts/#comment-73103">Richard Ott</a>.</p>
<p>@ Herr Ott<br />
„… was für eine unsinnige Behauptung Sie da aufstellen“.<br />
Die zitierte Aussage ist eine Heuristik, eine Regel, wie man sich als qualifizierter Manager (von komplexen Systemen) unter den Gesichtspunkten der Stabilität, Lebensfähigkeit und Überlebensfähigkeit generell verhalten sollte, um nicht mit einem Unternehmen, einem Schiff o.dgl. unterzugehen.</p>
<p>Anwendung auf Ihr Beispiel:<br />
Immobilienpreise vor der Finanzkrise sind exponentiell gestiegen, sie tun es grad wieder, ebenso die Baupreise.</p>
<p>In der Anfangsphase eines Anstiegs auf Kreditausfallversicherungen zu setzen ist sowohl in Bezug auf das Sachsystem „Kreditsicherung unter den Bedingungen der Finanzwirtschaft“ sehr clever, als auch relativ einfach zu managen, weil’s sowieso gut läuft. In der Endphase der Wachstumskurve trennt sich dann sie Spreu vom Weizen, weil es nicht mehr von allein gut läuft. Man kann gut mit solchen Entwicklungen sehr gut arbeiten, muss aber rechtzeitig raus aus dem Geschehen sein oder wieder rein gehen. </p>
<p>Und: was waren die Manager der AIG? Waren die Leute höchst qualifiziert? </p>
<p>Meine Vermutung:  zwei von den Höchstqualifizierten hatten – um im Bild der Niagarafälle s.o. zu bleiben – den rettenden Fallschirm zur Hand und konnten auf Kosten anderer entschweben. Der Rest der Höchstqualifizierten ging in den Turbulenzen unter mitsamt dem Unternehmen. Managementfehler. </p>
<p>Behauptung „Konkret“ umsetzen: ja, geht:  Anfang 2008 die Entwicklung zur Finanzkrise frühzeitig erkannt, Vergabe von Bauleistungen verzögert und voraussehbar drastisch fallierende Baupreise ab 08/2008 durch passendes Vergabeverhalten abgewartet und ausgenutzt, rd. x Mio. gespart bei besserer Qualität. Hatten ja Zeit zum Planen &#8230; die nächste Gelegenheit kommt demnächst.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
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