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	Kommentare zu: KfW gibt Ent&#173;war&#173;nung: Staats&#173;schulden auch von Italien kein Problem	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Tue, 13 Apr 2021 10:54:38 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Jacques		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jacques]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Apr 2021 10:54:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kfw-gibt-entwarnung-staatsschulden-auch-von-italien-kein-problem/#comment-182314&quot;&gt;Gnomae&lt;/a&gt;.

Wir erleben hautnah den Abstieg Europas und nichts wird das verändern. Das 21. Jahrhundert wird das asiatische Jahrhundert,
Nach Europa (19. Jahrhundert) und Amerika (20. Jahrhundert).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kfw-gibt-entwarnung-staatsschulden-auch-von-italien-kein-problem/#comment-182314">Gnomae</a>.</p>
<p>Wir erleben hautnah den Abstieg Europas und nichts wird das verändern. Das 21. Jahrhundert wird das asiatische Jahrhundert,<br />
Nach Europa (19. Jahrhundert) und Amerika (20. Jahrhundert).</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: ruby		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kfw-gibt-entwarnung-staatsschulden-auch-von-italien-kein-problem/#comment-182343</link>

		<dc:creator><![CDATA[ruby]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Apr 2021 07:09:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kfw-gibt-entwarnung-staatsschulden-auch-von-italien-kein-problem/#comment-182311&quot;&gt;Johann Schwarting&lt;/a&gt;.

Danke für die Erläuterungen und die Inspirationen.
Das Abstraktionsprinzip habe ich vergessen bzw. es herrscht verdeckt, unbekannt und markiert die Grenze also Schwelle des Übergangs vom Passivum zum konkreten nutzwilligen  Aktivum. Dort ist der Übetritt in den Kommerz, die Öffentlichkeit und die Gewalten ihrer Herrschaft?
Im Grunde spiegelt es einen täglichen Kampf des Lebens für alles, was man meint zu lieben?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kfw-gibt-entwarnung-staatsschulden-auch-von-italien-kein-problem/#comment-182311">Johann Schwarting</a>.</p>
<p>Danke für die Erläuterungen und die Inspirationen.<br />
Das Abstraktionsprinzip habe ich vergessen bzw. es herrscht verdeckt, unbekannt und markiert die Grenze also Schwelle des Übergangs vom Passivum zum konkreten nutzwilligen  Aktivum. Dort ist der Übetritt in den Kommerz, die Öffentlichkeit und die Gewalten ihrer Herrschaft?<br />
Im Grunde spiegelt es einen täglichen Kampf des Lebens für alles, was man meint zu lieben?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kfw-gibt-entwarnung-staatsschulden-auch-von-italien-kein-problem/#comment-182321</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Apr 2021 21:34:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kfw-gibt-entwarnung-staatsschulden-auch-von-italien-kein-problem/#comment-182314&quot;&gt;Gnomae&lt;/a&gt;.

@Gnomae

&quot; Gelingt es dem Ministerpräsidenten in Italien, die Mittelverwendung &#039;weise&#039; zu steuern, so kann dies auf lange Sicht extrem vorteilhaft für Europa werden.&quot;

In Italien. Von Draghi. Na klar.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kfw-gibt-entwarnung-staatsschulden-auch-von-italien-kein-problem/#comment-182314">Gnomae</a>.</p>
<p>@Gnomae</p>
<p>&#8221; Gelingt es dem Ministerpräsidenten in Italien, die Mittelverwendung &#8216;weise&#8217; zu steuern, so kann dies auf lange Sicht extrem vorteilhaft für Europa werden.&#8221;</p>
<p>In Italien. Von Draghi. Na klar.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Gnomae		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kfw-gibt-entwarnung-staatsschulden-auch-von-italien-kein-problem/#comment-182314</link>

		<dc:creator><![CDATA[Gnomae]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Apr 2021 20:29:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hierzu passt eine Anmerkung von Jamie Dimon von JPMorgan Chase: &quot;spent wisely, it will create more economic opportunity for everyone.&quot;

Dies ist auf den Punkt gebracht. Es kommt also nicht auf den Anstieg der Staatsverschuldung als solche an, sondern auf die Mittelverwendung. Dies gilt auch für Italien. Gelingt es dem Ministerpräsidenten in Italien, die Mittelverwendung &quot;weise&quot; zu steuern, so kann dies auf lange Sicht extrem vorteilhaft für Europa werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hierzu passt eine Anmerkung von Jamie Dimon von JPMorgan Chase: &#8220;spent wisely, it will create more economic opportunity for everyone.&#8221;</p>
<p>Dies ist auf den Punkt gebracht. Es kommt also nicht auf den Anstieg der Staatsverschuldung als solche an, sondern auf die Mittelverwendung. Dies gilt auch für Italien. Gelingt es dem Ministerpräsidenten in Italien, die Mittelverwendung &#8220;weise&#8221; zu steuern, so kann dies auf lange Sicht extrem vorteilhaft für Europa werden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: jobi		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kfw-gibt-entwarnung-staatsschulden-auch-von-italien-kein-problem/#comment-182312</link>

		<dc:creator><![CDATA[jobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Apr 2021 18:11:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kfw-gibt-entwarnung-staatsschulden-auch-von-italien-kein-problem/#comment-182285&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

&quot;No conundrum at all; rates really do act independently.”

Ganz so einfach ist es wohl nicht. Mit zunehmender Verschuldung wurde die Geldpolitik wirkungsloser dafür andere Einflüsse auf das Zinsniveau dominierender. Übrigens sehr gut erkärt von Lacey Hunt im vorgestern verlinkten Interview.

Zu diesen Einflüssen gehört u.a. auch der Eurodollarmarkt, der von der Fed wiederholt ignoriert bzw. falsch eingeschätzt wurde, was maßgeblich zur falschen Zinspolitik ab 2006 und zuletzt 2018/19 geführt hatte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kfw-gibt-entwarnung-staatsschulden-auch-von-italien-kein-problem/#comment-182285">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>&#8220;No conundrum at all; rates really do act independently.”</p>
<p>Ganz so einfach ist es wohl nicht. Mit zunehmender Verschuldung wurde die Geldpolitik wirkungsloser dafür andere Einflüsse auf das Zinsniveau dominierender. Übrigens sehr gut erkärt von Lacey Hunt im vorgestern verlinkten Interview.</p>
<p>Zu diesen Einflüssen gehört u.a. auch der Eurodollarmarkt, der von der Fed wiederholt ignoriert bzw. falsch eingeschätzt wurde, was maßgeblich zur falschen Zinspolitik ab 2006 und zuletzt 2018/19 geführt hatte.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Johann Schwarting		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kfw-gibt-entwarnung-staatsschulden-auch-von-italien-kein-problem/#comment-182311</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johann Schwarting]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Apr 2021 18:00:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kfw-gibt-entwarnung-staatsschulden-auch-von-italien-kein-problem/#comment-182302&quot;&gt;ruby&lt;/a&gt;.

@ruby

Das

&quot;Regeln und Schiedsrichter sind auch abhandengekommen.&quot; 

ist gerade die Simulation - die Regeln und Schiedsrichter sind NICHT abhandengekommen!

Es gibt so passende Momente, in denen die Herzen geöffnet werden: Biden Says &quot;I don&#039;t know what I&#039;m signing&quot; Kamala says &quot;sign it anyways&quot; https://www.youtube.com/watch?v=mQXdiGaYgYQ Gerade einmal 15 Sekunden lang. Seehofers Ausführungen sind schon etwas länger: &quot;Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt, und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden.&quot; https://www.bing.com/videos/search?q=seehofer%3a+diejenigen%2c+die+gew%c3%a4hlt+werden%2c+haben+nichts+zu+entscheiden.+diejenigen%2c+die+etwas+zu+entscheiden+haben%2c+werden+nicht+gew%c3%a4hlt.&#038;docid=608003245610174695&#038;mid=C429101CA6504D5A2F87C429101CA6504D5A2F87&#038;view=detail&#038;FORM=VIRE
   
Ich denke, dass wir vom Politiker-Bashing Abschied nehmen sollten. Die debitistischen Systeme funktionieren angesichts ihrer Komplexität heute mehr denn je ohne politische Einflussnahme. Die Politiker sind völlig ahnungslos und desorientiert - sie sind nur Schauspieler. Es ist sowieso egal - die Beraternetzwerke haben mehr denn je freie Hand. Am 23. April 2018, 19:00, hatten sich die ehemaligen Bundestagsabgeordneten Wolfgang Bosbach und Christian Ströbele in dem Video &#039;Mensch, Macht, Demokratie&#039;, das nicht mehr online ist, im Zusammenhang mit der Griechenland-Krise, dessen Gesetze sie am Vorabend der Abstimmung zur Begutachtung bekamen, schon offenbart (00:25:00 bis 00:27:30). BOSBACH: &quot;Es ist ein klassischer Fall objektiver Unmöglichkeit, alles zu lesen und dann auch noch gedanklich zu durchdringen, was man als Abgeordneter an Vorlagen an Ausschussdrucksachen bekommt und deswegen muss man sich ja gerade in vielen Fällen auf diejenigen verlassen, die die Detailkenntnisse haben müssen, weil es deren Thematik ist.&quot;
 
Am 16. März 2021, 18:58, schrieb ich, an @Gnomae gerichtet, dass sich die Ausgaben für Berater vervielfacht haben und dass es eine Tatsache ist - unterliegt aber der Verschwiegenheit und ist in der Öffentlichkeit kein Thema -, dass hunderttausende Berater aus zahlreichen international tätigen Großkanzleien und Beratungsgesellschaften mit unterschiedlichsten Kompetenzbereichen (in der EU &#039;Linklaters&#039; und in DE &#039;Freshfields&#039;) den Staaten auf der Grundlage des debitistischen Denkmodells (&#039;Schulden als Waffe und Heilsstab&#039;) zur Seite stehen.
 
In dem Beitrag &quot;Das Scheitern historischer Währungsräume: Kann sich die Geschichte auch für die Eurozone wiederholen?&quot; von Norbert Berthold, Stella Braun und Mustafa Coban werden die Währungsunionen &quot;Die Lateinische Münzunion&quot; (1865 – 1927 Frankreich, Schweiz, Belgien, Italien und Griechenland), &quot;Die Skandinavische Münz-/Währungsunion&quot; (1872 – 1924 Schweden, Norwegen und Dänemark) und &quot;Die Kronenzone&quot; (1918 – 1924 Österreich, Ungarn, …) in ihrer Entwicklung vorgestellt. Sie sind gescheitert, weil versucht wurde, mittels einer Währungsunion eine politische Union zu verwirklichen – also die Wirtschaft der Politik voranzustellen. Das steht ganz im Gegensatz zu den im 19. Jahrhundert geschaffenen Währungsunionen. Es waren lediglich jene von Dauer, die vorher durch die Bildung eines Zentralstaates politisch abgesichert wurden (Politische Union). Beispiele hierzu bilden die Schweiz, Italien und Deutschland. Das stimmt ja auch mit Paul C. Martins Debitismus und Machtheorie überein: Geld, Wirtschaft und Markt sind Derivate der Macht. Heute wird mit Gewalt aus einer Währungsunion ein Brüsseler Prinzip.
 
Der Debitismus und die Simulationen spulen eben ihre Programme ab, ganz egal welche Tricks die Politik macht. Dazu gehört die Rücknahme der den Untertanen gewährten Machtzessionen - das chinesische Social-Credit-System steht schon vor der Tür. Paul C. Martin wird als ehemaliger Anhänger des Monetarismus am 1. Dezember 2002 nach langen inneren Kämpfen bewusst, dass Geld = Macht ein Passivum ist:

&quot;Demnach werden mir Deutungsversuche von &#039;Geld&#039; als eines &#039;Aktivums&#039; (Warengeld, Metallgeld) immer unheimlicher. Denn wozu brauche ich etwas, das mir genau das gibt, was ich haben will, dies aber schon bevor ich es haben MUSS?&quot;

&quot;Alle diese &quot;Prämien&quot;-Vorstellungen (Eigentumsprämie, Liquiditätsprämie, ebenso: &quot;Tauschwert&quot; oder gar &quot;Gebrauchswert&quot;, wobei &quot;Wert&quot; ja nichts anderes wäre als eine Prämie, ein Agio oder Ähnliches) führen ins Nichts. Es hilft auch nichts, ein solches &quot;Prämien&quot;-Aktivum zu halten: Denn solange man es nicht selbst haben muss (sondern einfach nur hat), kann es keine Prämie haben, und wenn andere existieren, die es haben müssen (ohne es zu haben), ließe ich eine &quot;Prämie&quot; nur vorstellen, wenn jemand darauf spekuliert, dass ein anderer es nicht hat, wenn er es haben muss.&quot;

Quelle: https://archiv.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=156243]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kfw-gibt-entwarnung-staatsschulden-auch-von-italien-kein-problem/#comment-182302">ruby</a>.</p>
<p>@ruby</p>
<p>Das</p>
<p>&#8220;Regeln und Schiedsrichter sind auch abhandengekommen.&#8221; </p>
<p>ist gerade die Simulation &#8211; die Regeln und Schiedsrichter sind NICHT abhandengekommen!</p>
<p>Es gibt so passende Momente, in denen die Herzen geöffnet werden: Biden Says &#8220;I don&#8217;t know what I&#8217;m signing&#8221; Kamala says &#8220;sign it anyways&#8221; <a href="https://www.youtube.com/watch?v=mQXdiGaYgYQ" rel="nofollow ugc">https://www.youtube.com/watch?v=mQXdiGaYgYQ</a> Gerade einmal 15 Sekunden lang. Seehofers Ausführungen sind schon etwas länger: &#8220;Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt, und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden.&#8221; <a href="https://www.bing.com/videos/search?q=seehofer%3a+diejenigen%2c+die+gew%c3%a4hlt+werden%2c+haben+nichts+zu+entscheiden.+diejenigen%2c+die+etwas+zu+entscheiden+haben%2c+werden+nicht+gew%c3%a4hlt.&#038;docid=608003245610174695&#038;mid=C429101CA6504D5A2F87C429101CA6504D5A2F87&#038;view=detail&#038;FORM=VIRE" rel="nofollow ugc">https://www.bing.com/videos/search?q=seehofer%3a+diejenigen%2c+die+gew%c3%a4hlt+werden%2c+haben+nichts+zu+entscheiden.+diejenigen%2c+die+etwas+zu+entscheiden+haben%2c+werden+nicht+gew%c3%a4hlt.&#038;docid=608003245610174695&#038;mid=C429101CA6504D5A2F87C429101CA6504D5A2F87&#038;view=detail&#038;FORM=VIRE</a></p>
<p>Ich denke, dass wir vom Politiker-Bashing Abschied nehmen sollten. Die debitistischen Systeme funktionieren angesichts ihrer Komplexität heute mehr denn je ohne politische Einflussnahme. Die Politiker sind völlig ahnungslos und desorientiert &#8211; sie sind nur Schauspieler. Es ist sowieso egal &#8211; die Beraternetzwerke haben mehr denn je freie Hand. Am 23. April 2018, 19:00, hatten sich die ehemaligen Bundestagsabgeordneten Wolfgang Bosbach und Christian Ströbele in dem Video &#8216;Mensch, Macht, Demokratie&#8217;, das nicht mehr online ist, im Zusammenhang mit der Griechenland-Krise, dessen Gesetze sie am Vorabend der Abstimmung zur Begutachtung bekamen, schon offenbart (00:25:00 bis 00:27:30). BOSBACH: &#8220;Es ist ein klassischer Fall objektiver Unmöglichkeit, alles zu lesen und dann auch noch gedanklich zu durchdringen, was man als Abgeordneter an Vorlagen an Ausschussdrucksachen bekommt und deswegen muss man sich ja gerade in vielen Fällen auf diejenigen verlassen, die die Detailkenntnisse haben müssen, weil es deren Thematik ist.&#8221;</p>
<p>Am 16. März 2021, 18:58, schrieb ich, an @Gnomae gerichtet, dass sich die Ausgaben für Berater vervielfacht haben und dass es eine Tatsache ist &#8211; unterliegt aber der Verschwiegenheit und ist in der Öffentlichkeit kein Thema -, dass hunderttausende Berater aus zahlreichen international tätigen Großkanzleien und Beratungsgesellschaften mit unterschiedlichsten Kompetenzbereichen (in der EU &#8216;Linklaters&#8217; und in DE &#8216;Freshfields&#8217;) den Staaten auf der Grundlage des debitistischen Denkmodells (&#8216;Schulden als Waffe und Heilsstab&#8217;) zur Seite stehen.</p>
<p>In dem Beitrag &#8220;Das Scheitern historischer Währungsräume: Kann sich die Geschichte auch für die Eurozone wiederholen?&#8221; von Norbert Berthold, Stella Braun und Mustafa Coban werden die Währungsunionen &#8220;Die Lateinische Münzunion&#8221; (1865 – 1927 Frankreich, Schweiz, Belgien, Italien und Griechenland), &#8220;Die Skandinavische Münz-/Währungsunion&#8221; (1872 – 1924 Schweden, Norwegen und Dänemark) und &#8220;Die Kronenzone&#8221; (1918 – 1924 Österreich, Ungarn, …) in ihrer Entwicklung vorgestellt. Sie sind gescheitert, weil versucht wurde, mittels einer Währungsunion eine politische Union zu verwirklichen – also die Wirtschaft der Politik voranzustellen. Das steht ganz im Gegensatz zu den im 19. Jahrhundert geschaffenen Währungsunionen. Es waren lediglich jene von Dauer, die vorher durch die Bildung eines Zentralstaates politisch abgesichert wurden (Politische Union). Beispiele hierzu bilden die Schweiz, Italien und Deutschland. Das stimmt ja auch mit Paul C. Martins Debitismus und Machtheorie überein: Geld, Wirtschaft und Markt sind Derivate der Macht. Heute wird mit Gewalt aus einer Währungsunion ein Brüsseler Prinzip.</p>
<p>Der Debitismus und die Simulationen spulen eben ihre Programme ab, ganz egal welche Tricks die Politik macht. Dazu gehört die Rücknahme der den Untertanen gewährten Machtzessionen &#8211; das chinesische Social-Credit-System steht schon vor der Tür. Paul C. Martin wird als ehemaliger Anhänger des Monetarismus am 1. Dezember 2002 nach langen inneren Kämpfen bewusst, dass Geld = Macht ein Passivum ist:</p>
<p>&#8220;Demnach werden mir Deutungsversuche von &#8216;Geld&#8217; als eines &#8216;Aktivums&#8217; (Warengeld, Metallgeld) immer unheimlicher. Denn wozu brauche ich etwas, das mir genau das gibt, was ich haben will, dies aber schon bevor ich es haben MUSS?&#8221;</p>
<p>&#8220;Alle diese &#8220;Prämien&#8221;-Vorstellungen (Eigentumsprämie, Liquiditätsprämie, ebenso: &#8220;Tauschwert&#8221; oder gar &#8220;Gebrauchswert&#8221;, wobei &#8220;Wert&#8221; ja nichts anderes wäre als eine Prämie, ein Agio oder Ähnliches) führen ins Nichts. Es hilft auch nichts, ein solches &#8220;Prämien&#8221;-Aktivum zu halten: Denn solange man es nicht selbst haben muss (sondern einfach nur hat), kann es keine Prämie haben, und wenn andere existieren, die es haben müssen (ohne es zu haben), ließe ich eine &#8220;Prämie&#8221; nur vorstellen, wenn jemand darauf spekuliert, dass ein anderer es nicht hat, wenn er es haben muss.&#8221;</p>
<p>Quelle: <a href="https://archiv.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=156243" rel="nofollow ugc">https://archiv.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=156243</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kfw-gibt-entwarnung-staatsschulden-auch-von-italien-kein-problem/#comment-182310</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Apr 2021 17:44:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kfw-gibt-entwarnung-staatsschulden-auch-von-italien-kein-problem/#comment-182286&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

@ jobi

Sehe ich auch so:

Die Notenbanken können und werden sich nicht heraushalten, weil es keinen Entscheider mit Vernunft gibt, der auch nur mit dem Gedanken daran spielen würde.

Das Desaster wäre so offensichtlich, dass dies geradezu UNDENKBAR ist.

Es könnte aber einen „Unfall“ geben, wer weiß …

Am Ende des Tages werden die Märkte erkennen, was der Fall ist und/oder die MENSCHEN werden reagieren, etwa wenn die Inflation nicht mehr zu kontrollieren sein sollte.

Wie immer:

Die REALITÄT lässt sich eine Zeit lang überspielen, aber NICHT ewig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kfw-gibt-entwarnung-staatsschulden-auch-von-italien-kein-problem/#comment-182286">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>@ jobi</p>
<p>Sehe ich auch so:</p>
<p>Die Notenbanken können und werden sich nicht heraushalten, weil es keinen Entscheider mit Vernunft gibt, der auch nur mit dem Gedanken daran spielen würde.</p>
<p>Das Desaster wäre so offensichtlich, dass dies geradezu UNDENKBAR ist.</p>
<p>Es könnte aber einen „Unfall“ geben, wer weiß …</p>
<p>Am Ende des Tages werden die Märkte erkennen, was der Fall ist und/oder die MENSCHEN werden reagieren, etwa wenn die Inflation nicht mehr zu kontrollieren sein sollte.</p>
<p>Wie immer:</p>
<p>Die REALITÄT lässt sich eine Zeit lang überspielen, aber NICHT ewig.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: foxxly		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kfw-gibt-entwarnung-staatsschulden-auch-von-italien-kein-problem/#comment-182309</link>

		<dc:creator><![CDATA[foxxly]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Apr 2021 17:29:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=21884#comment-182309</guid>

					<description><![CDATA[@  ff   verschulung kein problem!?????

dies ist eine arglistische täuschung, weil es in diesen kreditgeldsystem keine rettung, oder lösung gibt!
die verschulung ist immer höher, als der kredit selber. 
dieses geldsystem ist verurteilt in größeren zeitabständen an die wand fahren mit einem totalschaden. ausweglos!

es gibt allerdings die möglichkeit die exonentielle geschwindigkeit (bis zur zerstöung) zu reduzieren.

wenn wir deutschland (wenn es unbedingt sein muss, dann auch die EU), als eine art genossenschaft betrachten und führen würden, dann würde/müsste folgendes vorrangig geschehen:

länder wie griechenland usw. müssen mit eigenen geld/kredit der &quot;genossenschafts banken&quot; gerettet werden. zinsgeld, darf die genossenschaft nicht verlassen und fremdfinanzierungen sind zu unterlassen.

das anlage-geld der genossenschaft muss in der realwirtschaft ankommen.
ein exportüberschuss muss im lande bleiben.
überschüssiges geld kann so angelegt werden, dass es die kaufkraft der genossenschaft erhöht, also zurück fließt

banken müssen genossenschaftsbanken sein, ohne eigene interessen.

also, jedes geld, welches dauerhaft abfließt ist schädlich und unbedingt zu vermeiden.
die geldschöpfung für kredite bleibt im lande.
und die disparität zwischen realwirtschaft und finanzwirtschaft, ist zu beseitigen. (idealerweise gibt es auch eine gerechtere verteilung von einkommen und vermögen, aber unter der prämisse, dass sich mehrleistung lohnen muss)

mit diesen oben genannten parametern ließe sich die systemische fehlentwicklung des kreditgeldsystem nicht aufheben, aber spürbar mildern.
ich denke auch, dass alle innerhalb dieser art genossenschaft, besser profieren könnten, als dies mit diesen aktuellen , alten geldsystem es der fall ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@  ff   verschulung kein problem!?????</p>
<p>dies ist eine arglistische täuschung, weil es in diesen kreditgeldsystem keine rettung, oder lösung gibt!<br />
die verschulung ist immer höher, als der kredit selber.<br />
dieses geldsystem ist verurteilt in größeren zeitabständen an die wand fahren mit einem totalschaden. ausweglos!</p>
<p>es gibt allerdings die möglichkeit die exonentielle geschwindigkeit (bis zur zerstöung) zu reduzieren.</p>
<p>wenn wir deutschland (wenn es unbedingt sein muss, dann auch die EU), als eine art genossenschaft betrachten und führen würden, dann würde/müsste folgendes vorrangig geschehen:</p>
<p>länder wie griechenland usw. müssen mit eigenen geld/kredit der &#8220;genossenschafts banken&#8221; gerettet werden. zinsgeld, darf die genossenschaft nicht verlassen und fremdfinanzierungen sind zu unterlassen.</p>
<p>das anlage-geld der genossenschaft muss in der realwirtschaft ankommen.<br />
ein exportüberschuss muss im lande bleiben.<br />
überschüssiges geld kann so angelegt werden, dass es die kaufkraft der genossenschaft erhöht, also zurück fließt</p>
<p>banken müssen genossenschaftsbanken sein, ohne eigene interessen.</p>
<p>also, jedes geld, welches dauerhaft abfließt ist schädlich und unbedingt zu vermeiden.<br />
die geldschöpfung für kredite bleibt im lande.<br />
und die disparität zwischen realwirtschaft und finanzwirtschaft, ist zu beseitigen. (idealerweise gibt es auch eine gerechtere verteilung von einkommen und vermögen, aber unter der prämisse, dass sich mehrleistung lohnen muss)</p>
<p>mit diesen oben genannten parametern ließe sich die systemische fehlentwicklung des kreditgeldsystem nicht aufheben, aber spürbar mildern.<br />
ich denke auch, dass alle innerhalb dieser art genossenschaft, besser profieren könnten, als dies mit diesen aktuellen , alten geldsystem es der fall ist.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: jobi		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kfw-gibt-entwarnung-staatsschulden-auch-von-italien-kein-problem/#comment-182308</link>

		<dc:creator><![CDATA[jobi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Apr 2021 17:27:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=21884#comment-182308</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kfw-gibt-entwarnung-staatsschulden-auch-von-italien-kein-problem/#comment-182286&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

@RealTerm

Die &quot;richtige These&quot; ist richtig, obwohl es nicht die ganze Wahrheit sein kann, denn Negativzinsen wären unter Marktbedingungen wohl kaum möglich.

@D.Tischer

Die Machtlos-These ist richtig und brandgefährlich - aber nicht deshalb weil die Notenbanken sich heraushalten könnten (sie werden das Gegenteil tun) sondern weil die Märkte es am Ende erkennen werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kfw-gibt-entwarnung-staatsschulden-auch-von-italien-kein-problem/#comment-182286">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>@RealTerm</p>
<p>Die &#8220;richtige These&#8221; ist richtig, obwohl es nicht die ganze Wahrheit sein kann, denn Negativzinsen wären unter Marktbedingungen wohl kaum möglich.</p>
<p>@D.Tischer</p>
<p>Die Machtlos-These ist richtig und brandgefährlich &#8211; aber nicht deshalb weil die Notenbanken sich heraushalten könnten (sie werden das Gegenteil tun) sondern weil die Märkte es am Ende erkennen werden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: ruby		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kfw-gibt-entwarnung-staatsschulden-auch-von-italien-kein-problem/#comment-182302</link>

		<dc:creator><![CDATA[ruby]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Apr 2021 14:21:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=21884#comment-182302</guid>

					<description><![CDATA[@ Herr Schwarting
Sie haben sehr überzeugend die historische Verbindung der Stadtstaaten (Venedigsflotte Macht zur Zession) mit dem Bestreben einen Staatenbund zentraler Herrschaftsinstitutionen zu etablieren. Dabei wird wieder der Konstruktionsfehler der Währungsbande Euroraum, den Dr. Menendez so früh und unnachahmlich klar offenlegte.
Sind wir in den Erklärungsversuchen staatlicher und globaler bzw renationalisierender Machtbestrebungen bedeutet  und handlungsfähig  oder seit langer Zeit (ab 1919) nicht rudimentärer Spielball, der gar keine Mannschft noch Spielseite vorweist, sondern einfach in die Richtungen der Erfolgstore gekickt wird?
Regeln und Schiedsrichter sind auch abhandengekommen. Und wie soll sich ein Team nach Verlängerung und Elferschiessen überhaupt fit für die folgende Spielrunde machen - Abpfiff!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Herr Schwarting<br />
Sie haben sehr überzeugend die historische Verbindung der Stadtstaaten (Venedigsflotte Macht zur Zession) mit dem Bestreben einen Staatenbund zentraler Herrschaftsinstitutionen zu etablieren. Dabei wird wieder der Konstruktionsfehler der Währungsbande Euroraum, den Dr. Menendez so früh und unnachahmlich klar offenlegte.<br />
Sind wir in den Erklärungsversuchen staatlicher und globaler bzw renationalisierender Machtbestrebungen bedeutet  und handlungsfähig  oder seit langer Zeit (ab 1919) nicht rudimentärer Spielball, der gar keine Mannschft noch Spielseite vorweist, sondern einfach in die Richtungen der Erfolgstore gekickt wird?<br />
Regeln und Schiedsrichter sind auch abhandengekommen. Und wie soll sich ein Team nach Verlängerung und Elferschiessen überhaupt fit für die folgende Spielrunde machen &#8211; Abpfiff!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Johann Schwarting		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kfw-gibt-entwarnung-staatsschulden-auch-von-italien-kein-problem/#comment-182298</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johann Schwarting]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Apr 2021 12:07:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=21884#comment-182298</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kfw-gibt-entwarnung-staatsschulden-auch-von-italien-kein-problem/#comment-182273&quot;&gt;markus&lt;/a&gt;.

@markus

&quot;In den Wirtschaftswissenschaften scheint nur fleißig linear extrapoliert zu werden.&quot;

Dem ist unmittelbar nicht so - ich weiß, dass ich mich damit auf&#039;s Spiel setze!

Am 1. Dezember 2020, 18:03, hatte ich - an @Bakwahn gepostet - erklärt, dass mit der Währungsreform 1948 der ökonomische Neustart des Landes mithilfe einer Kreditpyramide (=Wirtschaftswunder) gelang, die rund auf die Ausgleichsforderung konstruiert wurde.

Die Summe des bekannten ‚Kopfgeldes‘ wurde vom Staat mithilfe der Bank deutscher Länder an die Bevölkerung verteilt. Die nachfolgende Bundesbank verbuchte das Kopfgeld als Passivum und dagegen aktiv eine ‚Ausgleichsforderung‘ gegen den Staat, die im Rahmen des Vertrages von Maastricht bis 2024 getilgt und bis dahin mit 1 % p.a. verzinst wird. Da der Staat nicht bilanziert, müsste er diese AGlF der nachfolgenden Bundesbank gegenüber passiv verbuchen. Die AGlF als ‚Kredit‘ der BdL an den Staat erzeugt kein Nettogeld, sondern wird später nach Umwandlung in eine Staatsanleihe ein Teil der gesamten Staatsverschuldung.

Dr. Gerald Braunberger, seines Zeichens Herausgeber der FAZ, führt in seinem seit 12 Tagen kommentarlos gebliebenen Fazit Beitrag &#039;Monetäre Apokalypse: Lehren aus Venedig&#039; m. E. unbewusst debitistisch erklärend aus, dass der italienische Stadtstaat Venedig im 12. Jahrhundert die erste Republik war, die sich bei ihren eigenen Bürgern zwecks Staatsfinanzierung durch Zwangsanleihen verschuldete. Der venezianische Adel (= Signoria) musste diese Anleihen mit 2% Verzinsung zeichnen. Diese Anleihen, die an den Börsen gehandelt wurden und in Münzen getauscht werden konnten, führten zu einem Geldsystem, das letztendlich auf Krediten aufbaute. Sie bildeten die Basis einer venezianischen Kreditpyramide, die aus debitistischen Gründen den Aufstieg und Niedergang Venedigs widerspiegelte. Bei Zwangsanleihen erlaubte der Papst Zinszahlungen - sie wurden einfach zu Entschädigung erklärt. An dem sich entwickelnde florierende Sekundärmarkt konnte man ablesen, wie hoch das Vertrauen in den Staat war. Die Stadt wurde am 14. Mai 1797 besetzt, der Große Rat hatte die Adelsrepublik bereits aufgelöst und die Macht an Napoleon übergeben - die venezianischen Anleihen waren wertlos.

Die historischen Beispiele &#039;Währungsreform 1948&#039; und &#039;Seerepublik Venedig&#039; zeigen, dass Paul C. Martins Erkenntnis vom 11. Juni 2001 gültig ist:

&quot;Bei einem lupenreinen Kreditgeldsystem (also ohne jemals eine &#039;Ware&#039; als Basis zu haben) kann ich die betreffenden Forderungen nicht nur zedieren (bei Banknoten = sog. &#039;Geldumlauf&#039;), sondern ihrerseits immer neu beleihen, und dies im Rahmen ihrer Fristigkeit. So entstehen die bekannten &#039;Kreditpyramiden&#039;, die zutreffend bezeichnet sind.&quot;
 
Das Wort &#039;Schuldenberg&#039; hatte übrigens seinen Ursprung im mittelalterlichen Venedig. Die angehäuften Verbindlichkeiten wurden &#039;monte vecchio&#039; (alter Berg) bzw. &#039;monte nuovo&quot; (neuer Berg) genannt.
 
Diese historischen Abläufe zeigen deutlich, dass Geld immer aus einem Machtakt entsteht - heute mithilfe der bevollmächtigten Notenbank und nicht per Kredit. Die Kreditforderung, die in der heutigen Zeit an der Basis der Ökonomie gegen Pfänder entsteht, stellt gleichzeitig die Basis der notenbankfähigen Sicherheiten dar. Sie ist wie die übrigen zentralbankfähigen Sicherheiten das Mittel der Kreditinstitute für den Erhalt des Geldes von den Zentralbanken. Geld ist also ein Derivat der Macht!
 
In der aktuellen Situation gilt der debitistische Ansatz als Lösung: Das Denken und Handeln ausschließlich in Schulden mit Finanzierungs- und Refinanzierungszeiträumen und Kapitaldiensten und wegen des &#039;Vorher-Nachher-Problems&#039; in Weiterverschuldung und in Erweiterung der Haftungsräume. Vielleicht bilden 70 bis 80 Prozent der in der jetzigen Krise zusätzlich entstandene privater und staatlicher Verschuldung die Basis einer neuen globalen Kreditpyramide auf der Grundlage von Eurobonds mit sehr langfristigen Laufzeiten zu einem sehr geringen Zinssatz, für die, wenn nicht die gesamte VSE den Haftungsraum mit der entsprechenden Steuerhoheit und dem Zwang zur Steuererhebung übernehmen will, so doch wenigstens im Hinblick auf die Finanzierung eingeschränkter gemeinsamer Infrastrukturmaßnahmen die Kernstaaten D, Fr, Sp und I mit den Vorteilen für diese vier Länder und dem Nachsehen der im Abseits bleibenden Staaten.
 
Es geht in systemischer Hinsicht schließlich nicht um die Höhe der Verschuldung insgesamt, sondern um Sicherung der Spitzenrefinanzierungen und Kapitaldienstfähigkeiten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kfw-gibt-entwarnung-staatsschulden-auch-von-italien-kein-problem/#comment-182273">markus</a>.</p>
<p>@markus</p>
<p>&#8220;In den Wirtschaftswissenschaften scheint nur fleißig linear extrapoliert zu werden.&#8221;</p>
<p>Dem ist unmittelbar nicht so &#8211; ich weiß, dass ich mich damit auf&#8217;s Spiel setze!</p>
<p>Am 1. Dezember 2020, 18:03, hatte ich &#8211; an @Bakwahn gepostet &#8211; erklärt, dass mit der Währungsreform 1948 der ökonomische Neustart des Landes mithilfe einer Kreditpyramide (=Wirtschaftswunder) gelang, die rund auf die Ausgleichsforderung konstruiert wurde.</p>
<p>Die Summe des bekannten ‚Kopfgeldes‘ wurde vom Staat mithilfe der Bank deutscher Länder an die Bevölkerung verteilt. Die nachfolgende Bundesbank verbuchte das Kopfgeld als Passivum und dagegen aktiv eine ‚Ausgleichsforderung‘ gegen den Staat, die im Rahmen des Vertrages von Maastricht bis 2024 getilgt und bis dahin mit 1 % p.a. verzinst wird. Da der Staat nicht bilanziert, müsste er diese AGlF der nachfolgenden Bundesbank gegenüber passiv verbuchen. Die AGlF als ‚Kredit‘ der BdL an den Staat erzeugt kein Nettogeld, sondern wird später nach Umwandlung in eine Staatsanleihe ein Teil der gesamten Staatsverschuldung.</p>
<p>Dr. Gerald Braunberger, seines Zeichens Herausgeber der FAZ, führt in seinem seit 12 Tagen kommentarlos gebliebenen Fazit Beitrag &#8216;Monetäre Apokalypse: Lehren aus Venedig&#8217; m. E. unbewusst debitistisch erklärend aus, dass der italienische Stadtstaat Venedig im 12. Jahrhundert die erste Republik war, die sich bei ihren eigenen Bürgern zwecks Staatsfinanzierung durch Zwangsanleihen verschuldete. Der venezianische Adel (= Signoria) musste diese Anleihen mit 2% Verzinsung zeichnen. Diese Anleihen, die an den Börsen gehandelt wurden und in Münzen getauscht werden konnten, führten zu einem Geldsystem, das letztendlich auf Krediten aufbaute. Sie bildeten die Basis einer venezianischen Kreditpyramide, die aus debitistischen Gründen den Aufstieg und Niedergang Venedigs widerspiegelte. Bei Zwangsanleihen erlaubte der Papst Zinszahlungen &#8211; sie wurden einfach zu Entschädigung erklärt. An dem sich entwickelnde florierende Sekundärmarkt konnte man ablesen, wie hoch das Vertrauen in den Staat war. Die Stadt wurde am 14. Mai 1797 besetzt, der Große Rat hatte die Adelsrepublik bereits aufgelöst und die Macht an Napoleon übergeben &#8211; die venezianischen Anleihen waren wertlos.</p>
<p>Die historischen Beispiele &#8216;Währungsreform 1948&#8217; und &#8216;Seerepublik Venedig&#8217; zeigen, dass Paul C. Martins Erkenntnis vom 11. Juni 2001 gültig ist:</p>
<p>&#8220;Bei einem lupenreinen Kreditgeldsystem (also ohne jemals eine &#8216;Ware&#8217; als Basis zu haben) kann ich die betreffenden Forderungen nicht nur zedieren (bei Banknoten = sog. &#8216;Geldumlauf&#8217;), sondern ihrerseits immer neu beleihen, und dies im Rahmen ihrer Fristigkeit. So entstehen die bekannten &#8216;Kreditpyramiden&#8217;, die zutreffend bezeichnet sind.&#8221;</p>
<p>Das Wort &#8216;Schuldenberg&#8217; hatte übrigens seinen Ursprung im mittelalterlichen Venedig. Die angehäuften Verbindlichkeiten wurden &#8216;monte vecchio&#8217; (alter Berg) bzw. &#8216;monte nuovo&#8221; (neuer Berg) genannt.</p>
<p>Diese historischen Abläufe zeigen deutlich, dass Geld immer aus einem Machtakt entsteht &#8211; heute mithilfe der bevollmächtigten Notenbank und nicht per Kredit. Die Kreditforderung, die in der heutigen Zeit an der Basis der Ökonomie gegen Pfänder entsteht, stellt gleichzeitig die Basis der notenbankfähigen Sicherheiten dar. Sie ist wie die übrigen zentralbankfähigen Sicherheiten das Mittel der Kreditinstitute für den Erhalt des Geldes von den Zentralbanken. Geld ist also ein Derivat der Macht!</p>
<p>In der aktuellen Situation gilt der debitistische Ansatz als Lösung: Das Denken und Handeln ausschließlich in Schulden mit Finanzierungs- und Refinanzierungszeiträumen und Kapitaldiensten und wegen des &#8216;Vorher-Nachher-Problems&#8217; in Weiterverschuldung und in Erweiterung der Haftungsräume. Vielleicht bilden 70 bis 80 Prozent der in der jetzigen Krise zusätzlich entstandene privater und staatlicher Verschuldung die Basis einer neuen globalen Kreditpyramide auf der Grundlage von Eurobonds mit sehr langfristigen Laufzeiten zu einem sehr geringen Zinssatz, für die, wenn nicht die gesamte VSE den Haftungsraum mit der entsprechenden Steuerhoheit und dem Zwang zur Steuererhebung übernehmen will, so doch wenigstens im Hinblick auf die Finanzierung eingeschränkter gemeinsamer Infrastrukturmaßnahmen die Kernstaaten D, Fr, Sp und I mit den Vorteilen für diese vier Länder und dem Nachsehen der im Abseits bleibenden Staaten.</p>
<p>Es geht in systemischer Hinsicht schließlich nicht um die Höhe der Verschuldung insgesamt, sondern um Sicherung der Spitzenrefinanzierungen und Kapitaldienstfähigkeiten.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kfw-gibt-entwarnung-staatsschulden-auch-von-italien-kein-problem/#comment-182295</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Apr 2021 11:44:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=21884#comment-182295</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kfw-gibt-entwarnung-staatsschulden-auch-von-italien-kein-problem/#comment-182286&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

@  RealTerm

&#062;Stimmt diese “richtige These” ist die Zentralbank am Ende machtlos.&#062;

Die „richtige These“ ist RICHTIG.

Aber unabhängig davon ist die Zentralbank NICHT machtlos. 

Sie kann zwar unter herrschenden Bedingungen KEIN Wachstum erzwingen, aber zumindest auf Zeit 
wirtschaftliche Instabilität VERHINDERN.

Die Machtlos-These ist nicht nur falsch, sie ist auch brandgefährlich.

Denn wer im ersten Schritt machtlos sagt, wird im zweiten folgerichtig sagen:

Sollen die Zentralbanken sich doch raushalten.

Würde sie das tun, hätten wir ein DESASTER. 

Siehe die Diskussion um die italienischen Staatsanleihen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kfw-gibt-entwarnung-staatsschulden-auch-von-italien-kein-problem/#comment-182286">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>@  RealTerm</p>
<p>&gt;Stimmt diese “richtige These” ist die Zentralbank am Ende machtlos.&gt;</p>
<p>Die „richtige These“ ist RICHTIG.</p>
<p>Aber unabhängig davon ist die Zentralbank NICHT machtlos. </p>
<p>Sie kann zwar unter herrschenden Bedingungen KEIN Wachstum erzwingen, aber zumindest auf Zeit<br />
wirtschaftliche Instabilität VERHINDERN.</p>
<p>Die Machtlos-These ist nicht nur falsch, sie ist auch brandgefährlich.</p>
<p>Denn wer im ersten Schritt machtlos sagt, wird im zweiten folgerichtig sagen:</p>
<p>Sollen die Zentralbanken sich doch raushalten.</p>
<p>Würde sie das tun, hätten wir ein DESASTER. </p>
<p>Siehe die Diskussion um die italienischen Staatsanleihen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
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