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	Kommentare zu: Jetzt kommt er doch, der Protektionismus	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
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		<title>
		Von: Hans-Joachim Schmidt		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/jetzt-kommt-er-doch-der-protektionismus/#comment-19793</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hans-Joachim Schmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Sep 2016 00:08:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Vielleicht sind alle ihre Ansichten richtig vielleicht auch nicht. Letztendlich ist es eine Frage der ökonomischen Schule der man anhängt und wie extrem man diese vertritt. Sind niedrige Steuern ein Anzeichen für eine gesunde Wirtschaft? Der Neoklassiker sagt Ja, der Keynesianer Nein. Sind Steuern ein Hindernis oder ein geeignetes Steuerungsmittel für wirtschaftliches Wachstum? Wie jeder Wettbewerb kann auch der Steuersenkungswettbewerb gesund und ungesund sein. Falls Steuersenkungen das Resultat  fiskalischer Disziplin eines Landes ist, kann das durchaus wachstumsfördernd und Zeichen einer gesunden Wirtschaft sein. Falls Steuersenkungen aber das Resultat einer &quot;Beggar your Neighbour Strategy&quot; sind und zu einem auf dem Kapitalmarkt überschuldeten Haushalt führen - kann dies vielleicht (kurzfristig) zu wirtschaftlichen Wachstumsimpulsen führen. Aber ob es auch nachhaltig &quot;wohlfahrtsoptimierend&quot; für ein Land ist, bleibt zu diskutieren. Meine Empfehlung zur Veranschaulichung: Fragen Sie nach einem Röntgentermin in Irland und Deutschland. 

VG

HJS]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht sind alle ihre Ansichten richtig vielleicht auch nicht. Letztendlich ist es eine Frage der ökonomischen Schule der man anhängt und wie extrem man diese vertritt. Sind niedrige Steuern ein Anzeichen für eine gesunde Wirtschaft? Der Neoklassiker sagt Ja, der Keynesianer Nein. Sind Steuern ein Hindernis oder ein geeignetes Steuerungsmittel für wirtschaftliches Wachstum? Wie jeder Wettbewerb kann auch der Steuersenkungswettbewerb gesund und ungesund sein. Falls Steuersenkungen das Resultat  fiskalischer Disziplin eines Landes ist, kann das durchaus wachstumsfördernd und Zeichen einer gesunden Wirtschaft sein. Falls Steuersenkungen aber das Resultat einer &#8220;Beggar your Neighbour Strategy&#8221; sind und zu einem auf dem Kapitalmarkt überschuldeten Haushalt führen &#8211; kann dies vielleicht (kurzfristig) zu wirtschaftlichen Wachstumsimpulsen führen. Aber ob es auch nachhaltig &#8220;wohlfahrtsoptimierend&#8221; für ein Land ist, bleibt zu diskutieren. Meine Empfehlung zur Veranschaulichung: Fragen Sie nach einem Röntgentermin in Irland und Deutschland. </p>
<p>VG</p>
<p>HJS</p>
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		<title>
		Von: KBX		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/jetzt-kommt-er-doch-der-protektionismus/#comment-19693</link>

		<dc:creator><![CDATA[KBX]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Sep 2016 08:11:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/jetzt-kommt-er-doch-der-protektionismus/#comment-19667&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

Wenn alle sparen sinken die Preise - was gut ist. Das bedeutet, dass weniger Ressourcen verbraucht werden um die Bedürfnisse der Leute zu erfüllen. Klar gibt es Arbeitslose und Pleiten. Hier kann der Staat letztenendes die Leute auffangen, denn es passiert genau das warum überhaupt gewirtschaftet wird - dem Menschen wird sein größtes Gut zurückgegeben  - seine Zeit. Reichtum: &quot;man kann sich das leisten was man will&quot; kann von zwei Seiten betrachtet werden: man verdient mehr und kann sich mehr leisten oder man will weniger und muss weniger leisten...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/jetzt-kommt-er-doch-der-protektionismus/#comment-19667">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>Wenn alle sparen sinken die Preise &#8211; was gut ist. Das bedeutet, dass weniger Ressourcen verbraucht werden um die Bedürfnisse der Leute zu erfüllen. Klar gibt es Arbeitslose und Pleiten. Hier kann der Staat letztenendes die Leute auffangen, denn es passiert genau das warum überhaupt gewirtschaftet wird &#8211; dem Menschen wird sein größtes Gut zurückgegeben  &#8211; seine Zeit. Reichtum: &#8220;man kann sich das leisten was man will&#8221; kann von zwei Seiten betrachtet werden: man verdient mehr und kann sich mehr leisten oder man will weniger und muss weniger leisten&#8230;</p>
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		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/jetzt-kommt-er-doch-der-protektionismus/#comment-19692</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Sep 2016 08:10:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/jetzt-kommt-er-doch-der-protektionismus/#comment-19670&quot;&gt;Manuel Hollinger&lt;/a&gt;.

Wie tief hätten Sie es denn gern, Herr Hollinger? Da findet sich doch sicherlich noch der eine oder andere unnütze Tentakel, der sich abschlagen lässt: https://www.youtube.com/watch?v=axjKUg7tQBg. Falls Ihnen der Bezug unklar sein sollte, dann lesen Sie diesen Kommentar von mir von gestern im Herdentrieb: http://blog.zeit.de/herdentrieb/2016/09/16/wie-das-finanzministerium-sich-die-investitionsquote-schoen-rechnet_9835?sort=asc&#038;comments_page=2#comment-217531

Aber Spaß beiseite: Auch ich habe mal früher an diesen Unsinn geglaubt. Die neoliberale Spielanordnung der letzten 40 Jahre hat uns unseren Verstand vernebelt. Ein paar Beispiele hierzu:
http://www.insm.de/insm.html
https://lobbypedia.de/wiki/Deutsche_Verm%C3%B6gensberatung#PR-Texte_an_Schulen (Diese Rolle spielt nun die Flossbach von Storch Stiftung)
Stephan Schulmeister ist auch eine gute Adresse: http://stephan.schulmeister.wifo.ac.at/index.php?id=6 
oder auch dieser Kommentar von mir sowie die Antwort von sadoma: http://www.querschuesse.de/eurozone-ausstehendes-kreditvolumen-november-2015/#comment-92455

Es kommt nicht so sehr darauf an, ob die Steuern tief oder hoch sind, sondern vielmehr, was der Staat mit seinen Einnahmen macht und in welcher Phase des Kreditzyklus wir uns befinden. Und: Es gibt nicht nur Staatsversagen sondern eben auch Marktversagen. Weder die Dämonisierung des Marktes noch eine Dämonisierung des Staates ist zielführend.

Wenn jetzt sogar das neoliberale Zentralorgan diesen parasitären Steuerwettbewerb skandalisiert, dann ist wirklich etwas faul im Staate Dänemark: http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=19723. 

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/jetzt-kommt-er-doch-der-protektionismus/#comment-19670">Manuel Hollinger</a>.</p>
<p>Wie tief hätten Sie es denn gern, Herr Hollinger? Da findet sich doch sicherlich noch der eine oder andere unnütze Tentakel, der sich abschlagen lässt: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=axjKUg7tQBg" rel="nofollow ugc">https://www.youtube.com/watch?v=axjKUg7tQBg</a>. Falls Ihnen der Bezug unklar sein sollte, dann lesen Sie diesen Kommentar von mir von gestern im Herdentrieb: <a href="http://blog.zeit.de/herdentrieb/2016/09/16/wie-das-finanzministerium-sich-die-investitionsquote-schoen-rechnet_9835?sort=asc&#038;comments_page=2#comment-217531" rel="nofollow ugc">http://blog.zeit.de/herdentrieb/2016/09/16/wie-das-finanzministerium-sich-die-investitionsquote-schoen-rechnet_9835?sort=asc&#038;comments_page=2#comment-217531</a></p>
<p>Aber Spaß beiseite: Auch ich habe mal früher an diesen Unsinn geglaubt. Die neoliberale Spielanordnung der letzten 40 Jahre hat uns unseren Verstand vernebelt. Ein paar Beispiele hierzu:<br />
<a href="http://www.insm.de/insm.html" rel="nofollow ugc">http://www.insm.de/insm.html</a><br />
<a href="https://lobbypedia.de/wiki/Deutsche_Verm%C3%B6gensberatung#PR-Texte_an_Schulen" rel="nofollow ugc">https://lobbypedia.de/wiki/Deutsche_Verm%C3%B6gensberatung#PR-Texte_an_Schulen</a> (Diese Rolle spielt nun die Flossbach von Storch Stiftung)<br />
Stephan Schulmeister ist auch eine gute Adresse: <a href="http://stephan.schulmeister.wifo.ac.at/index.php?id=6" rel="nofollow ugc">http://stephan.schulmeister.wifo.ac.at/index.php?id=6</a><br />
oder auch dieser Kommentar von mir sowie die Antwort von sadoma: <a href="http://www.querschuesse.de/eurozone-ausstehendes-kreditvolumen-november-2015/#comment-92455" rel="nofollow ugc">http://www.querschuesse.de/eurozone-ausstehendes-kreditvolumen-november-2015/#comment-92455</a></p>
<p>Es kommt nicht so sehr darauf an, ob die Steuern tief oder hoch sind, sondern vielmehr, was der Staat mit seinen Einnahmen macht und in welcher Phase des Kreditzyklus wir uns befinden. Und: Es gibt nicht nur Staatsversagen sondern eben auch Marktversagen. Weder die Dämonisierung des Marktes noch eine Dämonisierung des Staates ist zielführend.</p>
<p>Wenn jetzt sogar das neoliberale Zentralorgan diesen parasitären Steuerwettbewerb skandalisiert, dann ist wirklich etwas faul im Staate Dänemark: <a href="http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=19723" rel="nofollow ugc">http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=19723</a>. </p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
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		<title>
		Von: Uli49		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/jetzt-kommt-er-doch-der-protektionismus/#comment-19672</link>

		<dc:creator><![CDATA[Uli49]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Sep 2016 12:02:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Warum ist bitte das Ende der Phase der Globalisierung erreicht, wenn der Welthandel sich auf sehr hohem Niveau stabilisiert hat? Nur weil die Kurve nicht mehr ansteigt, bedeutet das doch nicht, daß der Warenaustausch abnimmt. Die Vernetzung und Abhängigkeit der Märkte wird weiterhin hoch bleiben. Sogen würde ich mir erst machen, wenn das Welthandelsvolumen tatsächlich abnimmt.
Grüße U.R.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum ist bitte das Ende der Phase der Globalisierung erreicht, wenn der Welthandel sich auf sehr hohem Niveau stabilisiert hat? Nur weil die Kurve nicht mehr ansteigt, bedeutet das doch nicht, daß der Warenaustausch abnimmt. Die Vernetzung und Abhängigkeit der Märkte wird weiterhin hoch bleiben. Sogen würde ich mir erst machen, wenn das Welthandelsvolumen tatsächlich abnimmt.<br />
Grüße U.R.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Manuel Hollinger		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/jetzt-kommt-er-doch-der-protektionismus/#comment-19670</link>

		<dc:creator><![CDATA[Manuel Hollinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Sep 2016 10:38:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/jetzt-kommt-er-doch-der-protektionismus/#comment-19667&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

Nicht parasitär, denn tiefe Steuern sind ein Zeichen für einen gesunden Staatshaushalt. Dieser Wettbewerb ist eine Notwendigkeit. Welcher Anreiz hätte sonst ein Staat, sorgfältig zu Haushalten? Nebenbei erwähnt, das Maß an Steuerhinterziehung ist ein Gradmesser für überhöhte Steuern. Erstaunlicherweise hat Deutschland das nicht begreifen wollen und versucht das Problem hinter den Landesgrenzen zu lösen - wobei jedes Mittel Recht ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/jetzt-kommt-er-doch-der-protektionismus/#comment-19667">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>Nicht parasitär, denn tiefe Steuern sind ein Zeichen für einen gesunden Staatshaushalt. Dieser Wettbewerb ist eine Notwendigkeit. Welcher Anreiz hätte sonst ein Staat, sorgfältig zu Haushalten? Nebenbei erwähnt, das Maß an Steuerhinterziehung ist ein Gradmesser für überhöhte Steuern. Erstaunlicherweise hat Deutschland das nicht begreifen wollen und versucht das Problem hinter den Landesgrenzen zu lösen &#8211; wobei jedes Mittel Recht ist.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/jetzt-kommt-er-doch-der-protektionismus/#comment-19667</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Sep 2016 08:28:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Auch der parasitäre Steuersenkungswettbewerb ist eine Art Subventionierung: https://makroskop.eu/2016/09/warum-erschiesst-man-tote-schweine/

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch der parasitäre Steuersenkungswettbewerb ist eine Art Subventionierung: <a href="https://makroskop.eu/2016/09/warum-erschiesst-man-tote-schweine/" rel="nofollow ugc">https://makroskop.eu/2016/09/warum-erschiesst-man-tote-schweine/</a></p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/jetzt-kommt-er-doch-der-protektionismus/#comment-19666</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Sep 2016 08:27:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es muss nicht bei dieser Zeitlupe bleiben (siehe Rudi Dornbusch, den ich hier schon des Öfteren zitiert hatte: https://en.wikiquote.org/wiki/Rudiger_Dornbusch#Quotes).

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es muss nicht bei dieser Zeitlupe bleiben (siehe Rudi Dornbusch, den ich hier schon des Öfteren zitiert hatte: <a href="https://en.wikiquote.org/wiki/Rudiger_Dornbusch#Quotes" rel="nofollow ugc">https://en.wikiquote.org/wiki/Rudiger_Dornbusch#Quotes</a>).</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
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