<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: Japan: „Vorbild“ für die westliche Welt?	</title>
	<atom:link href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/japan-vorbild-fuer-die-westliche-welt/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/japan-vorbild-fuer-die-westliche-welt/</link>
	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Fri, 01 Apr 2016 10:20:19 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=5.9.16</generator>
	<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/japan-vorbild-fuer-die-westliche-welt/#comment-17363</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Apr 2016 10:20:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=5158#comment-17363</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/japan-vorbild-fuer-die-westliche-welt/#comment-17306&quot;&gt;Meiner Einer&lt;/a&gt;.

Gunter Schnabel schreibt wie immer viel Richtiges, aber er blockiert sich mal wieder durch seine geistige Nähe zu den Austrians. Selbstverständlich ist Geldpolitik niemals verteilungsneutral. Aufgrund des Cantillon-Effekts verstärkt sich zudem der Matthäus-Effekt. Von daher ja QE4P statt QE4W (Wallstreet). Hatte so ähnlich auch Bernanke 2002 empfohlen: https://www.federalreserve.gov/boarddocs/Speeches/2002/20021121/default.htm

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/japan-vorbild-fuer-die-westliche-welt/#comment-17306">Meiner Einer</a>.</p>
<p>Gunter Schnabel schreibt wie immer viel Richtiges, aber er blockiert sich mal wieder durch seine geistige Nähe zu den Austrians. Selbstverständlich ist Geldpolitik niemals verteilungsneutral. Aufgrund des Cantillon-Effekts verstärkt sich zudem der Matthäus-Effekt. Von daher ja QE4P statt QE4W (Wallstreet). Hatte so ähnlich auch Bernanke 2002 empfohlen: <a href="https://www.federalreserve.gov/boarddocs/Speeches/2002/20021121/default.htm" rel="nofollow ugc">https://www.federalreserve.gov/boarddocs/Speeches/2002/20021121/default.htm</a></p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/japan-vorbild-fuer-die-westliche-welt/#comment-17361</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Apr 2016 09:49:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=5158#comment-17361</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/japan-vorbild-fuer-die-westliche-welt/#comment-17356&quot;&gt;Rob&lt;/a&gt;.

Das Binswanger-Papier schließt dies keinesfalls aus. Im Gegenteil: Es ist genau das Szenario, das Binswanger beschreibt. Japan hat sich nur deshalb stabilisiert und ist nicht abgestürzt, weil es massives Deficit-Spending betrieben hat. Japan wird nun ex post seine Schulden via BoJ-Bilanz monetisieren. Hätte man auch ex ante machen können. Und auch dies entspricht der grundsätzlichen Empfehlung von Binswanger.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/japan-vorbild-fuer-die-westliche-welt/#comment-17356">Rob</a>.</p>
<p>Das Binswanger-Papier schließt dies keinesfalls aus. Im Gegenteil: Es ist genau das Szenario, das Binswanger beschreibt. Japan hat sich nur deshalb stabilisiert und ist nicht abgestürzt, weil es massives Deficit-Spending betrieben hat. Japan wird nun ex post seine Schulden via BoJ-Bilanz monetisieren. Hätte man auch ex ante machen können. Und auch dies entspricht der grundsätzlichen Empfehlung von Binswanger.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/japan-vorbild-fuer-die-westliche-welt/#comment-17360</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Apr 2016 09:48:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=5158#comment-17360</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/japan-vorbild-fuer-die-westliche-welt/#comment-17324&quot;&gt;Philipp H.&lt;/a&gt;.

Die Renditevorstellungen lassen sich in gesättigten Märkten mit realem Wachstum nicht umsetzen. Der Kreditgeldkapitalismus ist aber ein System, dass immer wieder einer Anschlussfinanzierung bedarf, die nicht abreißen darf. Da Zinsen/Renditen als Gewinnbestandteil nur dauerhaft in einer wachsenden Wirtschaft möglich sind, kommt es bei tendenzieller Marktsättigung zu einer Entwicklung, die Binswanger in seinem Buch „Die Wachstumsspirale“ beschrieben hat. Durch QE4P wird es eine Stabilisierung der Nachfrage geben, da es einen Nachholbedarf beim abgehängten Prekariat gibt, vermutlich dann auch noch etwas höheres Wachstum für einen eng begrenzten Zeitraum. Danach werden die realen Wachstumsraten wieder weiter abflachen.

Nominelles Wachstum pro Kopf ist hingegen immer möglich, sofern genügend zusätzliche Liquidität via QE4P in den Markt fließt. Somit lassen sich dauerhaft monetäre Renditen erzielen (und nur die sind relevant), die sich mit der Funktionsweise des Kreditgeldkapitalismus vertragen.

Wenn wir aus ökologischen Gründen das Wachstum begrenzen möchten oder aber die Inflation stärker zunimmt als gewünscht, dann vertrete ich hier ganz die Auffassung von Larry Summers, der für diesen Fall eine Erhöhung der Energiesteuer empfiehlt.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/japan-vorbild-fuer-die-westliche-welt/#comment-17324">Philipp H.</a>.</p>
<p>Die Renditevorstellungen lassen sich in gesättigten Märkten mit realem Wachstum nicht umsetzen. Der Kreditgeldkapitalismus ist aber ein System, dass immer wieder einer Anschlussfinanzierung bedarf, die nicht abreißen darf. Da Zinsen/Renditen als Gewinnbestandteil nur dauerhaft in einer wachsenden Wirtschaft möglich sind, kommt es bei tendenzieller Marktsättigung zu einer Entwicklung, die Binswanger in seinem Buch „Die Wachstumsspirale“ beschrieben hat. Durch QE4P wird es eine Stabilisierung der Nachfrage geben, da es einen Nachholbedarf beim abgehängten Prekariat gibt, vermutlich dann auch noch etwas höheres Wachstum für einen eng begrenzten Zeitraum. Danach werden die realen Wachstumsraten wieder weiter abflachen.</p>
<p>Nominelles Wachstum pro Kopf ist hingegen immer möglich, sofern genügend zusätzliche Liquidität via QE4P in den Markt fließt. Somit lassen sich dauerhaft monetäre Renditen erzielen (und nur die sind relevant), die sich mit der Funktionsweise des Kreditgeldkapitalismus vertragen.</p>
<p>Wenn wir aus ökologischen Gründen das Wachstum begrenzen möchten oder aber die Inflation stärker zunimmt als gewünscht, dann vertrete ich hier ganz die Auffassung von Larry Summers, der für diesen Fall eine Erhöhung der Energiesteuer empfiehlt.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Rob		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/japan-vorbild-fuer-die-westliche-welt/#comment-17356</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rob]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Mar 2016 20:15:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=5158#comment-17356</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/japan-vorbild-fuer-die-westliche-welt/#comment-17301&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

Erstaunlich, das Japan lt. Schaubild seit etwa 1993 Nullwachstum beim BIP aufweist. Das Binswanger-Papier schließt diese Möglichkeit aus ;)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/japan-vorbild-fuer-die-westliche-welt/#comment-17301">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>Erstaunlich, das Japan lt. Schaubild seit etwa 1993 Nullwachstum beim BIP aufweist. Das Binswanger-Papier schließt diese Möglichkeit aus ;)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Philipp H.		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/japan-vorbild-fuer-die-westliche-welt/#comment-17324</link>

		<dc:creator><![CDATA[Philipp H.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Mar 2016 12:33:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=5158#comment-17324</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/japan-vorbild-fuer-die-westliche-welt/#comment-17301&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

Sehr interessanter Punkt! Ich hatte bisher eigentlich alle Ideen in Zusammenhang mit Helikoptergeld als &quot;(nominelles) Wachstum um jeden Preis&quot; gebucht. Nun hier Ihr Argument, dies eher als &quot;weniger Zwang zum Wachstum&quot; zu positionieren. 
Ehrlich gesagt bekomme ich aber die Kurve noch nicht ganz hin? Inwiefern ist der Zwang zum Wachstum niedriger in Ihrem Modell (80€ pro Bürger und Monat)? Wird der Zwang zum nominellen Wachstum nicht sogar höher (weil die Inflation potentiell auf 2% steigt)? Und wie wäre das reale Wachstum betroffen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/japan-vorbild-fuer-die-westliche-welt/#comment-17301">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>Sehr interessanter Punkt! Ich hatte bisher eigentlich alle Ideen in Zusammenhang mit Helikoptergeld als &#8220;(nominelles) Wachstum um jeden Preis&#8221; gebucht. Nun hier Ihr Argument, dies eher als &#8220;weniger Zwang zum Wachstum&#8221; zu positionieren.<br />
Ehrlich gesagt bekomme ich aber die Kurve noch nicht ganz hin? Inwiefern ist der Zwang zum Wachstum niedriger in Ihrem Modell (80€ pro Bürger und Monat)? Wird der Zwang zum nominellen Wachstum nicht sogar höher (weil die Inflation potentiell auf 2% steigt)? Und wie wäre das reale Wachstum betroffen?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Meiner Einer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/japan-vorbild-fuer-die-westliche-welt/#comment-17306</link>

		<dc:creator><![CDATA[Meiner Einer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Mar 2016 17:13:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=5158#comment-17306</guid>

					<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Stelter,

in der FAZ ist heute ein Artikel über die Geldpolitk in Japan: 

&quot;Langes Leiden unter billigem Geld.

Die ultralockere Geldpolitik hat über Umverteilungseffekte einschneidende gesellschaftliche Auswirkungen. Das zeigt sich in Japan in aller Deutlichkeit. Welche Lehren sollte die Europäische Zentralbank daraus ziehen?&quot;

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/die-lockere-geldpolitik-in-japan-sorgt-fuer-umverteilungseffekte-14142197.html

War es nicht einmal Japan, das unserer Industrie Ende der 70er Anfang der 80er mit Kaizen und schlagkräftigen Fabriken und qualitätiv hochwertigen Produkten das Fürchten lehrte? Die Erklärung, daß der Niedergang mit einer Wechselkursanhebung zum US Dollar begann ist mir zu einfach.
Wie sehen Sie es?

Vielen Dank!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Stelter,</p>
<p>in der FAZ ist heute ein Artikel über die Geldpolitk in Japan: </p>
<p>&#8220;Langes Leiden unter billigem Geld.</p>
<p>Die ultralockere Geldpolitik hat über Umverteilungseffekte einschneidende gesellschaftliche Auswirkungen. Das zeigt sich in Japan in aller Deutlichkeit. Welche Lehren sollte die Europäische Zentralbank daraus ziehen?&#8221;</p>
<p><a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/die-lockere-geldpolitik-in-japan-sorgt-fuer-umverteilungseffekte-14142197.html" rel="nofollow ugc">http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/die-lockere-geldpolitik-in-japan-sorgt-fuer-umverteilungseffekte-14142197.html</a></p>
<p>War es nicht einmal Japan, das unserer Industrie Ende der 70er Anfang der 80er mit Kaizen und schlagkräftigen Fabriken und qualitätiv hochwertigen Produkten das Fürchten lehrte? Die Erklärung, daß der Niedergang mit einer Wechselkursanhebung zum US Dollar begann ist mir zu einfach.<br />
Wie sehen Sie es?</p>
<p>Vielen Dank!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/japan-vorbild-fuer-die-westliche-welt/#comment-17301</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Mar 2016 08:24:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=5158#comment-17301</guid>

					<description><![CDATA[Lieber Herr Stelter,

dazu passt mein Kommentar von heute früh zum Helikoptergeld. Hier nochmals der Link zu Binswanger: http://www.postwachstumsoekonomie.de/wp-content/uploads/2008-11-12_Binswanger-Wachstumszwang-vs-Nachhaltigkeit.pdf. Wer verstehen möchte, warum ich so vehement für ein kontinuierliches niedriges Helikoptergeld plädiere, der sollte sich mit den Thesen von Binswanger auseinandersetzen.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Stelter,</p>
<p>dazu passt mein Kommentar von heute früh zum Helikoptergeld. Hier nochmals der Link zu Binswanger: <a href="http://www.postwachstumsoekonomie.de/wp-content/uploads/2008-11-12_Binswanger-Wachstumszwang-vs-Nachhaltigkeit.pdf" rel="nofollow ugc">http://www.postwachstumsoekonomie.de/wp-content/uploads/2008-11-12_Binswanger-Wachstumszwang-vs-Nachhaltigkeit.pdf</a>. Wer verstehen möchte, warum ich so vehement für ein kontinuierliches niedriges Helikoptergeld plädiere, der sollte sich mit den Thesen von Binswanger auseinandersetzen.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
