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	Kommentare zu: IWF warnt vor der globalen Immobilienblase	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Thu, 10 May 2018 09:55:27 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Evi Dent		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/iwf-warnt-vor-der-globalen-immobilienblase/#comment-39126</link>

		<dc:creator><![CDATA[Evi Dent]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 May 2018 09:55:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Immobilienblase wird nun seit einiger Zeit herbeigeschrieben und will trotzdem nicht so recht kommen. Z.B. steigen in München die Preise ungebremst und haben in guten Lagen 20000€/m² erreicht oder gar überschritten. Dennoch ist der Markt abgegrast . Wo das noch hinführen soll macht mir Angst. Die sogenannte Mittelschicht kann da nicht mehr mithalten, genausowenig bei den Mieten. 

Trendbruch scheint noch nicht in Sicht. Ist das die Party auf der Titanic oder das Gebot der Stunde Cash in Sachwerte zu retten?  Welche Anlage bietet sich sonst angesichts Nullzins und inzwischen ebenfalls teueren Aktien  ?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Immobilienblase wird nun seit einiger Zeit herbeigeschrieben und will trotzdem nicht so recht kommen. Z.B. steigen in München die Preise ungebremst und haben in guten Lagen 20000€/m² erreicht oder gar überschritten. Dennoch ist der Markt abgegrast . Wo das noch hinführen soll macht mir Angst. Die sogenannte Mittelschicht kann da nicht mehr mithalten, genausowenig bei den Mieten. </p>
<p>Trendbruch scheint noch nicht in Sicht. Ist das die Party auf der Titanic oder das Gebot der Stunde Cash in Sachwerte zu retten?  Welche Anlage bietet sich sonst angesichts Nullzins und inzwischen ebenfalls teueren Aktien  ?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Chris		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/iwf-warnt-vor-der-globalen-immobilienblase/#comment-39104</link>

		<dc:creator><![CDATA[Chris]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 May 2018 19:11:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/iwf-warnt-vor-der-globalen-immobilienblase/#comment-39074&quot;&gt;betongold™&lt;/a&gt;.

@betongold

Ich rechne damit, daß sich immer mehr kleine Vermieter zurückziehen. Durch die staatlichen Rahmenbedingungen lohnt es sich nicht. Zum Beispiel hätten die Mieten zur Zeit stärker erhöht werden müssen. Es werden internationale Konzerne und staatliche Planwirtschaftler die künftigen Vermieter sein. Wer kann, rettet sich in die eigengenutzte Immobilie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/iwf-warnt-vor-der-globalen-immobilienblase/#comment-39074">betongold™</a>.</p>
<p>@betongold</p>
<p>Ich rechne damit, daß sich immer mehr kleine Vermieter zurückziehen. Durch die staatlichen Rahmenbedingungen lohnt es sich nicht. Zum Beispiel hätten die Mieten zur Zeit stärker erhöht werden müssen. Es werden internationale Konzerne und staatliche Planwirtschaftler die künftigen Vermieter sein. Wer kann, rettet sich in die eigengenutzte Immobilie.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: SB		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/iwf-warnt-vor-der-globalen-immobilienblase/#comment-39088</link>

		<dc:creator><![CDATA[SB]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 May 2018 13:01:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/iwf-warnt-vor-der-globalen-immobilienblase/#comment-39076&quot;&gt;Jaques&lt;/a&gt;.

@Jaques: &quot;Ich frage mich als Ökonom schon lange ob es volkswirtschaftlich optimal ist, dass ausländisches Kapital Immobilien in einem Land erwerben kann.&quot;

Eine sehr berechtigte Frage!

&quot;Das ist nämlich eine gesellschaftliche und auch soziale Bombe den eine Gesellschaft langfristig nicht verträgt. Der komplett freie Markt hilft uns in diesem Fall einfach nicht weiter.&quot;

Sagen wir mal so: In einer globalisierten, grenzenlosen Welt ist dieser Ansatz totaler Unsinn. Der Großteil der Bevölkerung kann ja nicht einfach dorthin ziehen, wo das Wohnen günstig ist, sondern muss im näheren Umkreis des Arbeitsortes wohnen.

In Polen gab es bis 2009 entsprechende Beschränkungen, die aber (ganz im Sinne des global vagabundierenden Kapitals) abgeschafft wurde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/iwf-warnt-vor-der-globalen-immobilienblase/#comment-39076">Jaques</a>.</p>
<p>@Jaques: &#8220;Ich frage mich als Ökonom schon lange ob es volkswirtschaftlich optimal ist, dass ausländisches Kapital Immobilien in einem Land erwerben kann.&#8221;</p>
<p>Eine sehr berechtigte Frage!</p>
<p>&#8220;Das ist nämlich eine gesellschaftliche und auch soziale Bombe den eine Gesellschaft langfristig nicht verträgt. Der komplett freie Markt hilft uns in diesem Fall einfach nicht weiter.&#8221;</p>
<p>Sagen wir mal so: In einer globalisierten, grenzenlosen Welt ist dieser Ansatz totaler Unsinn. Der Großteil der Bevölkerung kann ja nicht einfach dorthin ziehen, wo das Wohnen günstig ist, sondern muss im näheren Umkreis des Arbeitsortes wohnen.</p>
<p>In Polen gab es bis 2009 entsprechende Beschränkungen, die aber (ganz im Sinne des global vagabundierenden Kapitals) abgeschafft wurde.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jaques		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/iwf-warnt-vor-der-globalen-immobilienblase/#comment-39085</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jaques]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 May 2018 11:00:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/iwf-warnt-vor-der-globalen-immobilienblase/#comment-39078&quot;&gt;bob the builder&lt;/a&gt;.

Das der Staat dadurch Erträge erzielt bedeutet aber nicht das es volkswirtschaftlich optimal ist.

Ausländisches Kapital zur Errichtung von Immobilien ist gewünscht, allerdings zum Wohle der Bevölkerung und nicht zum Bau von Elfenbeintürmen für die globale Elite.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/iwf-warnt-vor-der-globalen-immobilienblase/#comment-39078">bob the builder</a>.</p>
<p>Das der Staat dadurch Erträge erzielt bedeutet aber nicht das es volkswirtschaftlich optimal ist.</p>
<p>Ausländisches Kapital zur Errichtung von Immobilien ist gewünscht, allerdings zum Wohle der Bevölkerung und nicht zum Bau von Elfenbeintürmen für die globale Elite.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: troodon		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/iwf-warnt-vor-der-globalen-immobilienblase/#comment-39084</link>

		<dc:creator><![CDATA[troodon]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 May 2018 10:53:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Für die vom IWF genannte Bubble-Region Toronto scheint die Trendwende down eingesetzt zu haben:
https://wolfstreet.com/2018/05/03/toronto-house-price-bubble-bust-april-sales-prices/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für die vom IWF genannte Bubble-Region Toronto scheint die Trendwende down eingesetzt zu haben:<br />
<a href="https://wolfstreet.com/2018/05/03/toronto-house-price-bubble-bust-april-sales-prices/" rel="nofollow ugc">https://wolfstreet.com/2018/05/03/toronto-house-price-bubble-bust-april-sales-prices/</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Bateman		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/iwf-warnt-vor-der-globalen-immobilienblase/#comment-39083</link>

		<dc:creator><![CDATA[Bateman]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 May 2018 10:47:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/iwf-warnt-vor-der-globalen-immobilienblase/#comment-39071&quot;&gt;Veking&lt;/a&gt;.

good point zu den Privaten - allerdings stehen die bei einem kippenden Markt - bzw. dem Auslöser dessen, der kippenden Wirtschaft - ebenso vor dem Problem, ihren Kredit nicht mehr bedienen zu können weil sie ihren Job verlieren und/oder an anderer Stelle kurzfristige Kredite (Auto, Konsum, und sonstiger Schwachsinn) fällig werden. Langfristigkeit und Assetpreis hin oder her...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/iwf-warnt-vor-der-globalen-immobilienblase/#comment-39071">Veking</a>.</p>
<p>good point zu den Privaten &#8211; allerdings stehen die bei einem kippenden Markt &#8211; bzw. dem Auslöser dessen, der kippenden Wirtschaft &#8211; ebenso vor dem Problem, ihren Kredit nicht mehr bedienen zu können weil sie ihren Job verlieren und/oder an anderer Stelle kurzfristige Kredite (Auto, Konsum, und sonstiger Schwachsinn) fällig werden. Langfristigkeit und Assetpreis hin oder her&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: bob the builder		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/iwf-warnt-vor-der-globalen-immobilienblase/#comment-39078</link>

		<dc:creator><![CDATA[bob the builder]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 May 2018 09:17:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/iwf-warnt-vor-der-globalen-immobilienblase/#comment-39076&quot;&gt;Jaques&lt;/a&gt;.

Das ist völliger Blödsinn:

Überlegen Sie nur, wieviel Steuern der Staat aus Errichtung, laufendem Unterhalt und den Erträgnissen einer Vermietung erhält.

Außerdem sind die heutigen Investoren dumm, sich teilweise mit Mietrenditen um 3% zufrieden zu geben, derweil man mit einer Trendfolgestrategie ca. 10% an einer vermiedenen Währungsabwertung und ca. 20% bis 30% durch die Teilnahme an einer Zwischenhausse verdienen kann.

Ich weiß auch nicht genau, wann solche Chancen international auftreten, werde es aber mitbekommen und daran teilhaben. Derweil sitzen Immobilieninvestoren regelmäßig kreditfinanziert auf ihrem Betongold vor Ort und dürfen sich mit Mietern und Behörden herumärgern.

Außerdem sind die Mieten nicht ansatzweise wie die Kaufpreise angestiegen, was dem zugute kommt, der mietet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/iwf-warnt-vor-der-globalen-immobilienblase/#comment-39076">Jaques</a>.</p>
<p>Das ist völliger Blödsinn:</p>
<p>Überlegen Sie nur, wieviel Steuern der Staat aus Errichtung, laufendem Unterhalt und den Erträgnissen einer Vermietung erhält.</p>
<p>Außerdem sind die heutigen Investoren dumm, sich teilweise mit Mietrenditen um 3% zufrieden zu geben, derweil man mit einer Trendfolgestrategie ca. 10% an einer vermiedenen Währungsabwertung und ca. 20% bis 30% durch die Teilnahme an einer Zwischenhausse verdienen kann.</p>
<p>Ich weiß auch nicht genau, wann solche Chancen international auftreten, werde es aber mitbekommen und daran teilhaben. Derweil sitzen Immobilieninvestoren regelmäßig kreditfinanziert auf ihrem Betongold vor Ort und dürfen sich mit Mietern und Behörden herumärgern.</p>
<p>Außerdem sind die Mieten nicht ansatzweise wie die Kaufpreise angestiegen, was dem zugute kommt, der mietet.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jaques		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/iwf-warnt-vor-der-globalen-immobilienblase/#comment-39076</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jaques]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 May 2018 08:55:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich frage mich als Ökonom schon lange ob es volkswirtschaftlich optimal ist, dass ausländisches Kapital Immobilien in einem Land erwerben kann. Denn Wohneigentum ist in erster Linie für die Bevölkerung und wenn die Bevölkerung wie bspw. in London durch superreiche Oligarchen/Ölprinzen etc. immer mehr aus der Stadt gedrängt wird und die Stadt selbst sich teilweise in eine nicht bewohnte Stadt wandelt, dann kann das für mich nicht optimal sein. In dieser Hinsicht müsste es eigentlich Beschränkungen geben. Denn diese Preistreiberei kann im worst case in einem Crash enden und somit wird die normale Bevölkerung wieder in Mitleidenschaft gezogen. Nachdem sie vorher eine unglaublich Miet- und Kaufpreisinflation erleben musste, wird sie in die Arbeitslosigkeit in der Rezession gedrängt. Es muss verboten werden, dass Immobilien gekauft werden in denen im Grunde keiner wohnt, bzw. es muss Beschränkungen geben wieviele Immobilien verkauft werden in denen sich kein inländischer Arbeitnehmer aufhält. Das ist nämlich eine gesellschaftliche und auch soziale Bombe den eine Gesellschaft langfristig nicht verträgt. Der komplett freie Markt hilft uns in diesem Fall einfach nicht weiter.
Über Ideen zur Lösung des Problems wäre ich dankbar!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich frage mich als Ökonom schon lange ob es volkswirtschaftlich optimal ist, dass ausländisches Kapital Immobilien in einem Land erwerben kann. Denn Wohneigentum ist in erster Linie für die Bevölkerung und wenn die Bevölkerung wie bspw. in London durch superreiche Oligarchen/Ölprinzen etc. immer mehr aus der Stadt gedrängt wird und die Stadt selbst sich teilweise in eine nicht bewohnte Stadt wandelt, dann kann das für mich nicht optimal sein. In dieser Hinsicht müsste es eigentlich Beschränkungen geben. Denn diese Preistreiberei kann im worst case in einem Crash enden und somit wird die normale Bevölkerung wieder in Mitleidenschaft gezogen. Nachdem sie vorher eine unglaublich Miet- und Kaufpreisinflation erleben musste, wird sie in die Arbeitslosigkeit in der Rezession gedrängt. Es muss verboten werden, dass Immobilien gekauft werden in denen im Grunde keiner wohnt, bzw. es muss Beschränkungen geben wieviele Immobilien verkauft werden in denen sich kein inländischer Arbeitnehmer aufhält. Das ist nämlich eine gesellschaftliche und auch soziale Bombe den eine Gesellschaft langfristig nicht verträgt. Der komplett freie Markt hilft uns in diesem Fall einfach nicht weiter.<br />
Über Ideen zur Lösung des Problems wäre ich dankbar!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: betongold™		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/iwf-warnt-vor-der-globalen-immobilienblase/#comment-39074</link>

		<dc:creator><![CDATA[betongold™]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 May 2018 08:34:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wenn Notenbanken Anleihen zu einer toten Anlageklasse machen, ist das explodierende Betongold wohl die Folge in Gesellschaften, wo die allermeisten dergestalt sozialisiert sind, daß sie keinen oder nur wenig internationalen wirtschaftlichen Überblick haben.

Wer durch familäre Prägung oder von Berufs wegen bereits mit Immobilieninvestments zu tun hatte und die gern vergessenen bzw. verschwiegenen (Renovierungs-)Kosten bzw. Leerstandsrisiken kennt, kann sich im Moment nur noch wundern.

Auch angesichts der zukünftig anstehenden (Vermögens-)Verluste. Noch bitterer bei der branchenüblichen, fremdfinanzierten Hebelung.

Nun ja, so hat man eben für ein paar Jahre das gesuchte &quot;Wirtschaftswachstum&quot; aus dem Hut gezaubert zu Lasten vieler zukünftig Ruinierter. War seinerzeits beim Ostimmobilienboom ähnlich.

Mal sehen, was in ein paar Jahren in Zwangsversteigerungen zu einem Bruchteil des heutigen Neupreises günstig zu erwerben ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Notenbanken Anleihen zu einer toten Anlageklasse machen, ist das explodierende Betongold wohl die Folge in Gesellschaften, wo die allermeisten dergestalt sozialisiert sind, daß sie keinen oder nur wenig internationalen wirtschaftlichen Überblick haben.</p>
<p>Wer durch familäre Prägung oder von Berufs wegen bereits mit Immobilieninvestments zu tun hatte und die gern vergessenen bzw. verschwiegenen (Renovierungs-)Kosten bzw. Leerstandsrisiken kennt, kann sich im Moment nur noch wundern.</p>
<p>Auch angesichts der zukünftig anstehenden (Vermögens-)Verluste. Noch bitterer bei der branchenüblichen, fremdfinanzierten Hebelung.</p>
<p>Nun ja, so hat man eben für ein paar Jahre das gesuchte &#8220;Wirtschaftswachstum&#8221; aus dem Hut gezaubert zu Lasten vieler zukünftig Ruinierter. War seinerzeits beim Ostimmobilienboom ähnlich.</p>
<p>Mal sehen, was in ein paar Jahren in Zwangsversteigerungen zu einem Bruchteil des heutigen Neupreises günstig zu erwerben ist.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Veking		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/iwf-warnt-vor-der-globalen-immobilienblase/#comment-39071</link>

		<dc:creator><![CDATA[Veking]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 May 2018 07:41:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=11020#comment-39071</guid>

					<description><![CDATA[So, wie der Aktienanleger auf Schwellenländer ausweichen, um noch eine akzeptable Rendite zu erzielen, so wird im Immobilienmarkt zur Zeit viel in health care und logistic investiert, da office / retail und residential in großen Städten selbst geleveraged kaum noch eine Rendite von 4 - 5 % bringen. Dabei ist die Berechnung der netto Rendite oftmals nicht so einfach. Denn neben dem Zinserhöhungsrisiko gibt es z.B. auch noch das Risiko des Instandhaltungsrückstaus, da ausländische Gesellschaften nicht gerade dafür bekannt sind, in Deutschland viel in die Objekte zu investieren. Es ist also notwendig, die Objekte in verhältnismäßig kurzer Zeit wieder weiterzuverkaufen, nach Möglichkeit an einen anderen ausländischen Anleger, der keine genaue Prüfung vor Ort durchführt, bevor der Markt oder die Vermietungssituation wieder kippt. Daher sind Finanzierungen meist auch nicht langfristig.
Gerade Berlin ist ein gutes Beispiel dafür, daß Gesellschaften sich einen großen Immobilienbestand aufbauen, die Gesellschaftsanteile an die Börse bringen, das Risiko auf die Anleger verteilen und den Gewinn für die ehemaligen Gesellschafter sichern. Wenn man dann noch eine zweite Firma hat, die einen Vertrag für das asset und property management erhält, sichert man sich auch noch einen laufenden cash flow.
Mit dem privaten Immobilienbereich sollte man dies aber nicht vergleichen, da hier die Kreditbedingungen verschärft wurden und der Eigenkapitalanteil verhältnismäßig hoch sein sollte. Auch sind private in der Regel mit einer langfristigen Finanzierung risikoärmer aufgestellt und nicht immer gleich zum Verkauf gezwungen, wenn der Markt kippt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, wie der Aktienanleger auf Schwellenländer ausweichen, um noch eine akzeptable Rendite zu erzielen, so wird im Immobilienmarkt zur Zeit viel in health care und logistic investiert, da office / retail und residential in großen Städten selbst geleveraged kaum noch eine Rendite von 4 &#8211; 5 % bringen. Dabei ist die Berechnung der netto Rendite oftmals nicht so einfach. Denn neben dem Zinserhöhungsrisiko gibt es z.B. auch noch das Risiko des Instandhaltungsrückstaus, da ausländische Gesellschaften nicht gerade dafür bekannt sind, in Deutschland viel in die Objekte zu investieren. Es ist also notwendig, die Objekte in verhältnismäßig kurzer Zeit wieder weiterzuverkaufen, nach Möglichkeit an einen anderen ausländischen Anleger, der keine genaue Prüfung vor Ort durchführt, bevor der Markt oder die Vermietungssituation wieder kippt. Daher sind Finanzierungen meist auch nicht langfristig.<br />
Gerade Berlin ist ein gutes Beispiel dafür, daß Gesellschaften sich einen großen Immobilienbestand aufbauen, die Gesellschaftsanteile an die Börse bringen, das Risiko auf die Anleger verteilen und den Gewinn für die ehemaligen Gesellschafter sichern. Wenn man dann noch eine zweite Firma hat, die einen Vertrag für das asset und property management erhält, sichert man sich auch noch einen laufenden cash flow.<br />
Mit dem privaten Immobilienbereich sollte man dies aber nicht vergleichen, da hier die Kreditbedingungen verschärft wurden und der Eigenkapitalanteil verhältnismäßig hoch sein sollte. Auch sind private in der Regel mit einer langfristigen Finanzierung risikoärmer aufgestellt und nicht immer gleich zum Verkauf gezwungen, wenn der Markt kippt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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