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	Kommentare zu: Italien zahlt die Zeche für das deutsch-französische Machtkartell	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Feb 2017 21:12:20 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: egp		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-zahlt-die-zeche-fuer-das-deutsch-franzoesische-machtkartell/#comment-22132</link>

		<dc:creator><![CDATA[egp]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2017 21:12:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-zahlt-die-zeche-fuer-das-deutsch-franzoesische-machtkartell/#comment-22121&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Der Artikel vermittelt eine &quot;Rette sich wer kann&quot; - Stimmung - oder &quot;Die Angst des Torwarts vor dem Elfmeter&quot; - oder der Blick vom 10m Turm vor dem unabwendbaren Sprung in das Schwimmbecken nicht abschätzbarer Tiefe - oder ..... Natürlich ist die &quot;Logik&quot; dreist, aber so ist es bei jedem Verzweifelten und deshalb aus psychologischer Sicht möglicherweise logisch. Man sieht keine Möglichkeit mehr, den Gang der Dinge positiv zu beeinflussen, und so bleibt nur noch die Rechtfertigung und der Selbstbetrug.

Soeben höre ich im Hintergrund (RBB): &quot;Die Stimmung der Wirtschaft in Berlin-Brandenburg ist gut. Unsicherheit verbreiten aber die USA, der Brexit und Rußland&quot; - natürlich die Anderen - nicht so ganz unitalienisch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-zahlt-die-zeche-fuer-das-deutsch-franzoesische-machtkartell/#comment-22121">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Der Artikel vermittelt eine &#8220;Rette sich wer kann&#8221; &#8211; Stimmung &#8211; oder &#8220;Die Angst des Torwarts vor dem Elfmeter&#8221; &#8211; oder der Blick vom 10m Turm vor dem unabwendbaren Sprung in das Schwimmbecken nicht abschätzbarer Tiefe &#8211; oder &#8230;.. Natürlich ist die &#8220;Logik&#8221; dreist, aber so ist es bei jedem Verzweifelten und deshalb aus psychologischer Sicht möglicherweise logisch. Man sieht keine Möglichkeit mehr, den Gang der Dinge positiv zu beeinflussen, und so bleibt nur noch die Rechtfertigung und der Selbstbetrug.</p>
<p>Soeben höre ich im Hintergrund (RBB): &#8220;Die Stimmung der Wirtschaft in Berlin-Brandenburg ist gut. Unsicherheit verbreiten aber die USA, der Brexit und Rußland&#8221; &#8211; natürlich die Anderen &#8211; nicht so ganz unitalienisch.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-zahlt-die-zeche-fuer-das-deutsch-franzoesische-machtkartell/#comment-22129</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2017 17:58:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nur nebenbei:

Das damals schon hochverschuldete Italien konnte der Währungsunion entgegen schwerster ökonomischer Bedenken nur beitreten, weil die POLITIK – Mitterand und Kohl – es so gewollt hat.

Wenn er denn recht hätte, könnte man dem Autor dieses Schuldlamentierens entgegnen:

Was wollen Sie, damals hat das deutsch-französische Machtkartell den Zutritt zur Eurozone ermöglicht und heute ist es wieder das deutsch-französische Machtkartell, das sagt, wo es lang geht.

Das ist doch nur konsequent, was soll die Aufregung?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur nebenbei:</p>
<p>Das damals schon hochverschuldete Italien konnte der Währungsunion entgegen schwerster ökonomischer Bedenken nur beitreten, weil die POLITIK – Mitterand und Kohl – es so gewollt hat.</p>
<p>Wenn er denn recht hätte, könnte man dem Autor dieses Schuldlamentierens entgegnen:</p>
<p>Was wollen Sie, damals hat das deutsch-französische Machtkartell den Zutritt zur Eurozone ermöglicht und heute ist es wieder das deutsch-französische Machtkartell, das sagt, wo es lang geht.</p>
<p>Das ist doch nur konsequent, was soll die Aufregung?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-zahlt-die-zeche-fuer-das-deutsch-franzoesische-machtkartell/#comment-22127</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2017 17:23:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-zahlt-die-zeche-fuer-das-deutsch-franzoesische-machtkartell/#comment-22113&quot;&gt;Otto Ruthenberg&lt;/a&gt;.

Ihre Sicht stimmt nicht.

Die Eurozone – etwas anderes als Europa –  ist nicht in der Krise, weil der Respekt voreinander durch die Versuche des Rettens und Zwangsreformierens mit den Schuldzuweisungen verlorengegangen ist. 

Die Eurozone war schon vorher in der Krise, weil die Bedingungen für ein Funktionieren national nicht herzustellen waren und supranational keine Institutionen bzw. Mechanismen eingerichtet worden waren, die sie hätten herstellen können. Die Maastricht-Kriterien, was immer ihre Einhaltung hätte bewirken können, wurden OHNE Sanktionen an die hundertmal verletzt. 

Eine Koalition der Willigen, die ihr Ding macht, wird es nicht einfach mal so geben, wie Sie als Konsequenz der unbefriedigenden Situation suggerieren. 

Das Kriterium, dem zufolge GEWOLLT mögliche Veränderungen stattfinden, sind die antizipierten KOSTEN der Veränderung (im weitesten Sinn begriffen). Wenn diese für eine Veränderung HÖHER angesetzt werden als ein Verbleiben (auch mit Kosten), gibt es keine gewollte Veränderung.

Es kann aber selbstverständlich UNBEABSICHIGTE Veränderungen geben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-zahlt-die-zeche-fuer-das-deutsch-franzoesische-machtkartell/#comment-22113">Otto Ruthenberg</a>.</p>
<p>Ihre Sicht stimmt nicht.</p>
<p>Die Eurozone – etwas anderes als Europa –  ist nicht in der Krise, weil der Respekt voreinander durch die Versuche des Rettens und Zwangsreformierens mit den Schuldzuweisungen verlorengegangen ist. </p>
<p>Die Eurozone war schon vorher in der Krise, weil die Bedingungen für ein Funktionieren national nicht herzustellen waren und supranational keine Institutionen bzw. Mechanismen eingerichtet worden waren, die sie hätten herstellen können. Die Maastricht-Kriterien, was immer ihre Einhaltung hätte bewirken können, wurden OHNE Sanktionen an die hundertmal verletzt. </p>
<p>Eine Koalition der Willigen, die ihr Ding macht, wird es nicht einfach mal so geben, wie Sie als Konsequenz der unbefriedigenden Situation suggerieren. </p>
<p>Das Kriterium, dem zufolge GEWOLLT mögliche Veränderungen stattfinden, sind die antizipierten KOSTEN der Veränderung (im weitesten Sinn begriffen). Wenn diese für eine Veränderung HÖHER angesetzt werden als ein Verbleiben (auch mit Kosten), gibt es keine gewollte Veränderung.</p>
<p>Es kann aber selbstverständlich UNBEABSICHIGTE Veränderungen geben.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-zahlt-die-zeche-fuer-das-deutsch-franzoesische-machtkartell/#comment-22122</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2017 15:12:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;Zeit, dass Italien sein Schicksal in die Hand nimmt. – bto: Tut es das, so dürfte dies das Ende des Euro einläuten.&quot; 

Ich würde ergänzen: ...das Ende des Euro IN DER BISHER BEKANNTEN FORM einläuten.&quot; Ich denke nicht, dass ein Austritt Italiens gleich zu einem kompletten Zerfall der Währungsunion führen würde, aber wenn das Fortschritte beim eigenen Arbeitsmarkt bringen würde, würden Länder wie Spanien sicherlich prüfen, das eventuell zu kopieren. Dann lösen sich die Target2-Forderungen der Bundesbank in Luft auf und der geänderte Euro wertet gegen den US$ auf. Wir bekommen eine harte und hoffentlich kurze Rezession. Ob dann später die Niederlande, Deutschland oder Österreich auch austreten würden, wage ich zu bezweifeln. Das Entstehen eines &quot;Nord-Euro&quot; erscheint mir dann relativ wahrscheinlich und ist vielleicht langfristig geldpolitisch nicht einmal das schlechteste. Kritisch wird aber wohl v.a. die Übergangsphase, eventuell auch relativ chaotisch, wenn das  nicht zügig und professionell organisiert wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Zeit, dass Italien sein Schicksal in die Hand nimmt. – bto: Tut es das, so dürfte dies das Ende des Euro einläuten.&#8221; </p>
<p>Ich würde ergänzen: &#8230;das Ende des Euro IN DER BISHER BEKANNTEN FORM einläuten.&#8221; Ich denke nicht, dass ein Austritt Italiens gleich zu einem kompletten Zerfall der Währungsunion führen würde, aber wenn das Fortschritte beim eigenen Arbeitsmarkt bringen würde, würden Länder wie Spanien sicherlich prüfen, das eventuell zu kopieren. Dann lösen sich die Target2-Forderungen der Bundesbank in Luft auf und der geänderte Euro wertet gegen den US$ auf. Wir bekommen eine harte und hoffentlich kurze Rezession. Ob dann später die Niederlande, Deutschland oder Österreich auch austreten würden, wage ich zu bezweifeln. Das Entstehen eines &#8220;Nord-Euro&#8221; erscheint mir dann relativ wahrscheinlich und ist vielleicht langfristig geldpolitisch nicht einmal das schlechteste. Kritisch wird aber wohl v.a. die Übergangsphase, eventuell auch relativ chaotisch, wenn das  nicht zügig und professionell organisiert wird.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-zahlt-die-zeche-fuer-das-deutsch-franzoesische-machtkartell/#comment-22121</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2017 12:43:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-zahlt-die-zeche-fuer-das-deutsch-franzoesische-machtkartell/#comment-22120&quot;&gt;Ralph Klages&lt;/a&gt;.

Nachvollziehbar, was Sie zu den spanischen Banken sagen.

Unabhängig davon finde ich es erstaunlich, mit welcher dreisten „Logik“ manche durchs Land ziehen.

Offensichtlich ist eine konsistente Position wertlos, wenn es darum geht, woanders Schuldige zu orten. 

Was kann man da noch erwarten?

Ein Bemühen um konstruktive Lösungen sicher nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-zahlt-die-zeche-fuer-das-deutsch-franzoesische-machtkartell/#comment-22120">Ralph Klages</a>.</p>
<p>Nachvollziehbar, was Sie zu den spanischen Banken sagen.</p>
<p>Unabhängig davon finde ich es erstaunlich, mit welcher dreisten „Logik“ manche durchs Land ziehen.</p>
<p>Offensichtlich ist eine konsistente Position wertlos, wenn es darum geht, woanders Schuldige zu orten. </p>
<p>Was kann man da noch erwarten?</p>
<p>Ein Bemühen um konstruktive Lösungen sicher nicht.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ralph Klages		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-zahlt-die-zeche-fuer-das-deutsch-franzoesische-machtkartell/#comment-22120</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ralph Klages]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2017 12:02:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Flankierend sei bemerkt, das die spanischen Banken immer noch - nach acht Jahren (!) - völlig hinfällige Immobilienkredite in ihren Büchern stehen haben.Tatsächlich werden die dazugehörigen Liegenschaften peu a peu verschleudert, fast durchwegs zu weniger als 20% ihrer sicherlich überzogenen Kreditbewertung. Ein Grund mit, weshalb derzeit scharenweise Schnäppchenjäger -auch aus Deutschland- unterwegs sind. Dennoch ist der Überlebenskampf der Banken in Spanien noch lange nicht gelaufen, man tut bestenfalls so. Und der spanische Staat hilft, wo er kann. Das Ganze passt natürlich in die Philosophie eines geschundenen und ausgebeuteten Italiens. Wers glaubt.....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Flankierend sei bemerkt, das die spanischen Banken immer noch &#8211; nach acht Jahren (!) &#8211; völlig hinfällige Immobilienkredite in ihren Büchern stehen haben.Tatsächlich werden die dazugehörigen Liegenschaften peu a peu verschleudert, fast durchwegs zu weniger als 20% ihrer sicherlich überzogenen Kreditbewertung. Ein Grund mit, weshalb derzeit scharenweise Schnäppchenjäger -auch aus Deutschland- unterwegs sind. Dennoch ist der Überlebenskampf der Banken in Spanien noch lange nicht gelaufen, man tut bestenfalls so. Und der spanische Staat hilft, wo er kann. Das Ganze passt natürlich in die Philosophie eines geschundenen und ausgebeuteten Italiens. Wers glaubt&#8230;..</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: MFK		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-zahlt-die-zeche-fuer-das-deutsch-franzoesische-machtkartell/#comment-22119</link>

		<dc:creator><![CDATA[MFK]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2017 11:50:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-zahlt-die-zeche-fuer-das-deutsch-franzoesische-machtkartell/#comment-22112&quot;&gt;Johannes&lt;/a&gt;.

Staatsschulden werden nicht zurück gezahlt (Schäuble).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-zahlt-die-zeche-fuer-das-deutsch-franzoesische-machtkartell/#comment-22112">Johannes</a>.</p>
<p>Staatsschulden werden nicht zurück gezahlt (Schäuble).</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Otto Ruthenberg		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-zahlt-die-zeche-fuer-das-deutsch-franzoesische-machtkartell/#comment-22118</link>

		<dc:creator><![CDATA[Otto Ruthenberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2017 11:28:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-zahlt-die-zeche-fuer-das-deutsch-franzoesische-machtkartell/#comment-22112&quot;&gt;Johannes&lt;/a&gt;.

wenn die bande zerschnitten sind - oder das auch nur absehbar ist - wird auch keine rechnung mehr beglichen! draghi träumt und sucht leichtgläubige trottel in der richtigen erwartung, sie auch unter den auch risikoaversen zu finden. aber staaten sind souverän und fragen einfach das volk ob altlasten bedient werden sollen oder zukunftsprojekte. die antwort ist immer offensichtlich. reparationen durchsetzen führt zu krieg. es ist also auch richtig so.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-zahlt-die-zeche-fuer-das-deutsch-franzoesische-machtkartell/#comment-22112">Johannes</a>.</p>
<p>wenn die bande zerschnitten sind &#8211; oder das auch nur absehbar ist &#8211; wird auch keine rechnung mehr beglichen! draghi träumt und sucht leichtgläubige trottel in der richtigen erwartung, sie auch unter den auch risikoaversen zu finden. aber staaten sind souverän und fragen einfach das volk ob altlasten bedient werden sollen oder zukunftsprojekte. die antwort ist immer offensichtlich. reparationen durchsetzen führt zu krieg. es ist also auch richtig so.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-zahlt-die-zeche-fuer-das-deutsch-franzoesische-machtkartell/#comment-22117</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2017 11:21:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Danke für Ihre Bemühungen, auch einmal einer italienischen Stimme am Blog Gehör zu verschaffen. 

Wenn die faulen Schulden der italienischen Banken wie behauptet mit ENTSPRECHENDEN Sicherheiten – werthaltigen Immobilien – hinterlegt sein sollten, dann könnten doch die Banken diese Sicherheiten nutzen, um sich zu sanieren. Sie müssten nur dem hier ausdrücklich erwähnten Modell der Spanier folgen – Übernahme der Immobilien insolventer Zahler.

Das Problem ist, dass dann Italien einen Aufstand erleben würde, wie es ihn seit Spartakus dort nicht mehr gegeben hat.  

Da es das Problem nicht geben darf, müssen eben andere schuld an der italienischen Bankenmisere sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für Ihre Bemühungen, auch einmal einer italienischen Stimme am Blog Gehör zu verschaffen. </p>
<p>Wenn die faulen Schulden der italienischen Banken wie behauptet mit ENTSPRECHENDEN Sicherheiten – werthaltigen Immobilien – hinterlegt sein sollten, dann könnten doch die Banken diese Sicherheiten nutzen, um sich zu sanieren. Sie müssten nur dem hier ausdrücklich erwähnten Modell der Spanier folgen – Übernahme der Immobilien insolventer Zahler.</p>
<p>Das Problem ist, dass dann Italien einen Aufstand erleben würde, wie es ihn seit Spartakus dort nicht mehr gegeben hat.  </p>
<p>Da es das Problem nicht geben darf, müssen eben andere schuld an der italienischen Bankenmisere sein.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Paul		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-zahlt-die-zeche-fuer-das-deutsch-franzoesische-machtkartell/#comment-22116</link>

		<dc:creator><![CDATA[Paul]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2017 11:06:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-zahlt-die-zeche-fuer-das-deutsch-franzoesische-machtkartell/#comment-22111&quot;&gt;MFK&lt;/a&gt;.

Viel wichtiger als die Frage, ob diese Thesen stimmen, finde ich, dass offenbar die Wirtschaftselite in Italien offen gegen das EU/Euro-System mault und entsprechende Forderungen aufstellt. Das ist m.W. in D, F, GR, etc. nicht so.
Es wird langsam wieder spannend..]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-zahlt-die-zeche-fuer-das-deutsch-franzoesische-machtkartell/#comment-22111">MFK</a>.</p>
<p>Viel wichtiger als die Frage, ob diese Thesen stimmen, finde ich, dass offenbar die Wirtschaftselite in Italien offen gegen das EU/Euro-System mault und entsprechende Forderungen aufstellt. Das ist m.W. in D, F, GR, etc. nicht so.<br />
Es wird langsam wieder spannend..</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Bagehot		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-zahlt-die-zeche-fuer-das-deutsch-franzoesische-machtkartell/#comment-22115</link>

		<dc:creator><![CDATA[Bagehot]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2017 10:57:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=6544#comment-22115</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-zahlt-die-zeche-fuer-das-deutsch-franzoesische-machtkartell/#comment-22112&quot;&gt;Johannes&lt;/a&gt;.

Es ist bekannt, dass die Zentralbank die Target-Salden ausgleichen muss, wenn ein Land die Eurozone verlässt.

Dies muss aber nicht mit einer Einmal-Zahlung geschehen. Wie der Vorstand der Bundesbank neulich festgestellt hat, könnte die Rückzahlung zeitlich gestreckt werden. 

Vorbild für einen solchen Zahlungsplan könnte das Londoner Schuldenabkommen aus den 1950er Jahren sein, mit dem die damals noch ganz junge Bundesrepublik Altschulden des Deutschen Reiches anerkannte. 

Für die Rückzahlung erhielt Deutschland rund ein halbes Jahrhundert Zeit. Die letzten Raten wurden erst vor wenigen Jahren überwiesen. 

Außerdem könnte Italien ein Teil der Schulden gegenüber dem Euro-System erlassen werden. In den Bilanzen der EZB wie auch der nationalen Notenbanken ist genügend Spielraum, um einen partiellen Schuldenerlass zu verkraften. Allein die Bundesbank weist für 2015 eine Neubewertungsreserve von rund 100 Milliarden Euro aus, mit der ein Ausfall von Target-Forderungen kompensiert werden könnte.

Mit anderen Worten: Italien bräuchte nach einem Italexit nur einige wenige Milliarden Euro pro Jahr an die EZB zahlen. Das entspricht einem Jahresgewinn der Banca d&#039;Italia. 

Ein Ausstieg Italiens könnte also vom Euro-System so sutsche verkraftet werden, dass die Bürger und die Steuerzahler davon nichts mitbekommen würden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-zahlt-die-zeche-fuer-das-deutsch-franzoesische-machtkartell/#comment-22112">Johannes</a>.</p>
<p>Es ist bekannt, dass die Zentralbank die Target-Salden ausgleichen muss, wenn ein Land die Eurozone verlässt.</p>
<p>Dies muss aber nicht mit einer Einmal-Zahlung geschehen. Wie der Vorstand der Bundesbank neulich festgestellt hat, könnte die Rückzahlung zeitlich gestreckt werden. </p>
<p>Vorbild für einen solchen Zahlungsplan könnte das Londoner Schuldenabkommen aus den 1950er Jahren sein, mit dem die damals noch ganz junge Bundesrepublik Altschulden des Deutschen Reiches anerkannte. </p>
<p>Für die Rückzahlung erhielt Deutschland rund ein halbes Jahrhundert Zeit. Die letzten Raten wurden erst vor wenigen Jahren überwiesen. </p>
<p>Außerdem könnte Italien ein Teil der Schulden gegenüber dem Euro-System erlassen werden. In den Bilanzen der EZB wie auch der nationalen Notenbanken ist genügend Spielraum, um einen partiellen Schuldenerlass zu verkraften. Allein die Bundesbank weist für 2015 eine Neubewertungsreserve von rund 100 Milliarden Euro aus, mit der ein Ausfall von Target-Forderungen kompensiert werden könnte.</p>
<p>Mit anderen Worten: Italien bräuchte nach einem Italexit nur einige wenige Milliarden Euro pro Jahr an die EZB zahlen. Das entspricht einem Jahresgewinn der Banca d&#8217;Italia. </p>
<p>Ein Ausstieg Italiens könnte also vom Euro-System so sutsche verkraftet werden, dass die Bürger und die Steuerzahler davon nichts mitbekommen würden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Otto Ruthenberg		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-zahlt-die-zeche-fuer-das-deutsch-franzoesische-machtkartell/#comment-22113</link>

		<dc:creator><![CDATA[Otto Ruthenberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2017 10:23:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[es ist doch nicht so schwer zu erkennen, dass D die probleme in Griechenland oder Italien nicht konvergent zu den eigenen vorstellungen gestalten kann (das muss wohl immer wieder neu gelernt werden!). Die konsequenz kann doch nur lauten, die Exposure zu verringern. Wenn jeder wieder auf eigene Rechnung agiert kann auch wieder neuer Respekt voreinander entstehen. Der ist durch die Versuche des &#039;rettens&#039; und &#039;zwangsreformierens&#039; mit seinen diversen schuldzuweisungen verloren gegangen und europa ist deshalb in der krise. wenn es keinen gemeinsamen nenner gibt der trägt, dann bleibt eben eine nur koalition der willigen und die eigenwilligen machen eben ihr ding, aber das bedeutet noch lange nicht krieg - nur eine strenge grenze.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>es ist doch nicht so schwer zu erkennen, dass D die probleme in Griechenland oder Italien nicht konvergent zu den eigenen vorstellungen gestalten kann (das muss wohl immer wieder neu gelernt werden!). Die konsequenz kann doch nur lauten, die Exposure zu verringern. Wenn jeder wieder auf eigene Rechnung agiert kann auch wieder neuer Respekt voreinander entstehen. Der ist durch die Versuche des &#8216;rettens&#8217; und &#8216;zwangsreformierens&#8217; mit seinen diversen schuldzuweisungen verloren gegangen und europa ist deshalb in der krise. wenn es keinen gemeinsamen nenner gibt der trägt, dann bleibt eben eine nur koalition der willigen und die eigenwilligen machen eben ihr ding, aber das bedeutet noch lange nicht krieg &#8211; nur eine strenge grenze.</p>
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