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	Kommentare zu: Italien kommt wieder auf die Agenda	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
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		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-kommt-wieder-auf-die-agenda/#comment-45449</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Aug 2018 08:38:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-kommt-wieder-auf-die-agenda/#comment-45415&quot;&gt;Universaldilletant&lt;/a&gt;.

Für ein besseres Verständnis empfehle ich vorab meine Mythentrilogie: Zinsmythen, Geldmythen und Bankmythen. Sollte mit jeder gängigen Suchmaschine leicht zu finden sein. Und als Trost: Schumpeter hatte auch mal vor, ein Buch zum Thema Geld zu schreiben und hat es nie vollendet. Da war Georg Simmel zuvor erfolgreicher: https://www.3sat.de/page/?source=/scobel/143246/index.html 

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-kommt-wieder-auf-die-agenda/#comment-45415">Universaldilletant</a>.</p>
<p>Für ein besseres Verständnis empfehle ich vorab meine Mythentrilogie: Zinsmythen, Geldmythen und Bankmythen. Sollte mit jeder gängigen Suchmaschine leicht zu finden sein. Und als Trost: Schumpeter hatte auch mal vor, ein Buch zum Thema Geld zu schreiben und hat es nie vollendet. Da war Georg Simmel zuvor erfolgreicher: <a href="https://www.3sat.de/page/?source=/scobel/143246/index.html" rel="nofollow ugc">https://www.3sat.de/page/?source=/scobel/143246/index.html</a> </p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-kommt-wieder-auf-die-agenda/#comment-45448</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Aug 2018 08:37:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-kommt-wieder-auf-die-agenda/#comment-45415&quot;&gt;Universaldilletant&lt;/a&gt;.

„Nach meiner Erfahrung ist es aber nicht egal, ob das Geld auf Ihrem oder meinem Konto liegt.“

Nach meiner Erfahrung auch. Die deutschen Exporteure haben doch ihr Geld auf ihrem Konto. Sie dürfen nicht die Ebenen des Geldsystems verwechseln. Ganz oben stehen die Zentralbanken, darunter die Geschäftsbanken und dann kommt der ganze Rest.

„Ich denke dass ich nicht der einzige bin, der dabei ein Verständnisproblem hat.

Ja, das ist leider so. Auch unter Ökonomen wir heftig darüber gestritten (siehe hierzu aktuell diese Diskussion: http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=23386#comment-240182).

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-kommt-wieder-auf-die-agenda/#comment-45415">Universaldilletant</a>.</p>
<p>„Nach meiner Erfahrung ist es aber nicht egal, ob das Geld auf Ihrem oder meinem Konto liegt.“</p>
<p>Nach meiner Erfahrung auch. Die deutschen Exporteure haben doch ihr Geld auf ihrem Konto. Sie dürfen nicht die Ebenen des Geldsystems verwechseln. Ganz oben stehen die Zentralbanken, darunter die Geschäftsbanken und dann kommt der ganze Rest.</p>
<p>„Ich denke dass ich nicht der einzige bin, der dabei ein Verständnisproblem hat.</p>
<p>Ja, das ist leider so. Auch unter Ökonomen wir heftig darüber gestritten (siehe hierzu aktuell diese Diskussion: <a href="http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=23386#comment-240182" rel="nofollow ugc">http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=23386#comment-240182</a>).</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
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		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-kommt-wieder-auf-die-agenda/#comment-45447</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Aug 2018 08:36:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-kommt-wieder-auf-die-agenda/#comment-45415&quot;&gt;Universaldilletant&lt;/a&gt;.

@ Universaldilletant

„Wieso würde sich real nichts verändern?“

Weil Umbuchungen in den Bilanzen keine realwirtschaftlichen Auswirkungen haben; insbesondere wenn es sich um reine Bestandsbuchungen und nicht um Erfolgsbuchungen handelt.

„Wieso könnte die Bundesbank mit diesen Euros nichts anfangen?“

Eine Zentralbank benötigt zum Shoppen kein Geld von anderen Zentralbanken des gleichen Währungsraums. Jede Zentralbank ist in ihrer eigenen Währung grundsätzlich unbeschränkt.

„Sie könnte doch z.B. einen Staatsfonds auflegen.“

Könnte sie. Aber ist sie auch wirklich klüger und weiser als alle anderen Marktteilnehmer? Und wollen wir die Assetinflation wirklich noch zusätzlich anheizen? Damit doktern wir doch wieder mal nur an den Symptomen herum, aber nicht an den Ursachen.

„Was wäre denn so schlecht daran Devisenreserven einzubuchen?“

Ich dachte, es ginge um den Abbau der TARGET-Salden? Und TARGET-Salden sind letztlich nichts anderes als Devisenreserven. Vielleicht sollten Sie zuvor doch noch einmal meinen Beitrag zu den TARGET Verirrungen lesen: https://zinsfehler.com/2018/07/30/target-und-kein-ende/

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-kommt-wieder-auf-die-agenda/#comment-45415">Universaldilletant</a>.</p>
<p>@ Universaldilletant</p>
<p>„Wieso würde sich real nichts verändern?“</p>
<p>Weil Umbuchungen in den Bilanzen keine realwirtschaftlichen Auswirkungen haben; insbesondere wenn es sich um reine Bestandsbuchungen und nicht um Erfolgsbuchungen handelt.</p>
<p>„Wieso könnte die Bundesbank mit diesen Euros nichts anfangen?“</p>
<p>Eine Zentralbank benötigt zum Shoppen kein Geld von anderen Zentralbanken des gleichen Währungsraums. Jede Zentralbank ist in ihrer eigenen Währung grundsätzlich unbeschränkt.</p>
<p>„Sie könnte doch z.B. einen Staatsfonds auflegen.“</p>
<p>Könnte sie. Aber ist sie auch wirklich klüger und weiser als alle anderen Marktteilnehmer? Und wollen wir die Assetinflation wirklich noch zusätzlich anheizen? Damit doktern wir doch wieder mal nur an den Symptomen herum, aber nicht an den Ursachen.</p>
<p>„Was wäre denn so schlecht daran Devisenreserven einzubuchen?“</p>
<p>Ich dachte, es ginge um den Abbau der TARGET-Salden? Und TARGET-Salden sind letztlich nichts anderes als Devisenreserven. Vielleicht sollten Sie zuvor doch noch einmal meinen Beitrag zu den TARGET Verirrungen lesen: <a href="https://zinsfehler.com/2018/07/30/target-und-kein-ende/" rel="nofollow ugc">https://zinsfehler.com/2018/07/30/target-und-kein-ende/</a></p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-kommt-wieder-auf-die-agenda/#comment-45423</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Aug 2018 22:41:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-kommt-wieder-auf-die-agenda/#comment-45415&quot;&gt;Universaldilletant&lt;/a&gt;.

@Universaldilletant: Sie haben recht, Sie sind nicht der einzige. Ich würde sogar sagen, die meisten haben dabei ein Verständnisproblem. Viel Erfolg bei dem Thema, ich habe die Debatte aufgegeben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-kommt-wieder-auf-die-agenda/#comment-45415">Universaldilletant</a>.</p>
<p>@Universaldilletant: Sie haben recht, Sie sind nicht der einzige. Ich würde sogar sagen, die meisten haben dabei ein Verständnisproblem. Viel Erfolg bei dem Thema, ich habe die Debatte aufgegeben.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Universaldilletant		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-kommt-wieder-auf-die-agenda/#comment-45415</link>

		<dc:creator><![CDATA[Universaldilletant]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Aug 2018 17:57:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=12045#comment-45415</guid>

					<description><![CDATA[Hallo Herr Stöcker,
ich als ökonomischer Laie habe ein Verständnisproblem. Vielleicht können Sie mir helfen.
&quot;Weil bei dieser ökologisch und ökonomisch unsinnigen Aktion viel Papier hin- und hergekarrt werden müsste, ohne dass sich real irgendetwas verändert hätte. Der TARGET-Saldo wäre zwar eliminiert, aber bei einem Ausscheiden Italiens müssten sodann in gleicher Höhe bei der BB Devisenreserven eingebucht werden oder aber wieder unsinnigerweise italienische Banknoten nach Deutschland gekarrt werden, die dann statt weniger Bits und Bytes auf der Festplatte ganze Bunker der Bundesbank befüllen; denn mit so vielen Lira Banknoten wüsste die BB ebenso wenig anzufangen wie mit den ganzen zuvor angekarrten Euronoten.&quot;
Dazu ein paar Fragen: Wieso würde sich real nichts verändern?
Wieso könnte die Bundesbank mit diesen Euros nichts anfangen? Sie könnte doch z.B. einen Staatsfonds auflegen. Was wäre denn so schlecht daran Devisenreserven einzubuchen?
So wie Sie es schildern, ist es völlig egal wo das Geld liegt. Nach meiner Erfahrung ist es aber nicht egal, ob das Geld auf Ihrem oder meinem Konto liegt.
Ich denke dass ich nicht der einzige bin, der dabei ein Verständnisproblem hat.
Vielen Dank]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Stöcker,<br />
ich als ökonomischer Laie habe ein Verständnisproblem. Vielleicht können Sie mir helfen.<br />
&#8220;Weil bei dieser ökologisch und ökonomisch unsinnigen Aktion viel Papier hin- und hergekarrt werden müsste, ohne dass sich real irgendetwas verändert hätte. Der TARGET-Saldo wäre zwar eliminiert, aber bei einem Ausscheiden Italiens müssten sodann in gleicher Höhe bei der BB Devisenreserven eingebucht werden oder aber wieder unsinnigerweise italienische Banknoten nach Deutschland gekarrt werden, die dann statt weniger Bits und Bytes auf der Festplatte ganze Bunker der Bundesbank befüllen; denn mit so vielen Lira Banknoten wüsste die BB ebenso wenig anzufangen wie mit den ganzen zuvor angekarrten Euronoten.&#8221;<br />
Dazu ein paar Fragen: Wieso würde sich real nichts verändern?<br />
Wieso könnte die Bundesbank mit diesen Euros nichts anfangen? Sie könnte doch z.B. einen Staatsfonds auflegen. Was wäre denn so schlecht daran Devisenreserven einzubuchen?<br />
So wie Sie es schildern, ist es völlig egal wo das Geld liegt. Nach meiner Erfahrung ist es aber nicht egal, ob das Geld auf Ihrem oder meinem Konto liegt.<br />
Ich denke dass ich nicht der einzige bin, der dabei ein Verständnisproblem hat.<br />
Vielen Dank</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: troodon		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-kommt-wieder-auf-die-agenda/#comment-45403</link>

		<dc:creator><![CDATA[troodon]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Aug 2018 15:30:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-kommt-wieder-auf-die-agenda/#comment-45347&quot;&gt;troodon&lt;/a&gt;.

@ MS
Vielen Dank für die Erläuterungen !

&quot; Nehmen wir als Referenzzeitraum 1999 bis heute, so schrumpfen die kumulierten LB-Defizite auf nur noch 100 Mrd. &quot;
Wobei doch wahrscheinlich eine Betrachtung der italienischen (Teil)Leistungsbilanz nur innerhalb der Eurozone noch etwas genauere Anhaltspunkte liefern würde in Bezug auf Targetsalden. Oder ist da ein weiterer Denkfehler bei mir ?

&quot;Nehmen wir als Referenzzeitraum 1999 bis heute, so schrumpfen die kumulierten LB-Defizite auf nur noch 100 Mrd. Insofern haben Sie mit Ihrer Einschätzung wohl recht.&quot;
Wenn dem so ist, dann sollte sich unter Berücksichtigung von zukünftigen LB Überschüssen das Target Thema in Bezug auf Italien in nächster Zeit entspannen, da zudem die EZB Ankäufe auslaufen. Und bei dem deutlich angestiegenen Spread zu Bunds wird wahrscheinlich auch langsam der ein oder andere Investor wieder interessierter auf BTP&#039;s schauen...

Allerdings frage ich mich, warum die härtesten Target Mahner dies nicht auch sehen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-kommt-wieder-auf-die-agenda/#comment-45347">troodon</a>.</p>
<p>@ MS<br />
Vielen Dank für die Erläuterungen !</p>
<p>&#8221; Nehmen wir als Referenzzeitraum 1999 bis heute, so schrumpfen die kumulierten LB-Defizite auf nur noch 100 Mrd. &#8221;<br />
Wobei doch wahrscheinlich eine Betrachtung der italienischen (Teil)Leistungsbilanz nur innerhalb der Eurozone noch etwas genauere Anhaltspunkte liefern würde in Bezug auf Targetsalden. Oder ist da ein weiterer Denkfehler bei mir ?</p>
<p>&#8220;Nehmen wir als Referenzzeitraum 1999 bis heute, so schrumpfen die kumulierten LB-Defizite auf nur noch 100 Mrd. Insofern haben Sie mit Ihrer Einschätzung wohl recht.&#8221;<br />
Wenn dem so ist, dann sollte sich unter Berücksichtigung von zukünftigen LB Überschüssen das Target Thema in Bezug auf Italien in nächster Zeit entspannen, da zudem die EZB Ankäufe auslaufen. Und bei dem deutlich angestiegenen Spread zu Bunds wird wahrscheinlich auch langsam der ein oder andere Investor wieder interessierter auf BTP&#8217;s schauen&#8230;</p>
<p>Allerdings frage ich mich, warum die härtesten Target Mahner dies nicht auch sehen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-kommt-wieder-auf-die-agenda/#comment-45393</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Aug 2018 14:16:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-kommt-wieder-auf-die-agenda/#comment-45347&quot;&gt;troodon&lt;/a&gt;.

@ troodon

„Die gedruckten € Scheine würden dann in den Tresoren der BB verschwinden ?“

So ist es; Geld (eigenes) hat für eine Zentralbank keinen Wert (Ausnahme: Deckung der eigenen Ausgaben). Zentralbankgeld ist der Standard, mit dem auf der zweiten Ebene unseres Geldsystems potentielle Salden ausgeglichen werden. In früheren Zeiten war dies Gold. Diese Funktion des Goldes haben die Reservewährungen übernommen. Hohe Reservebestände sind ein Indikator von Ungleichgewichten, die nach Ausgleich drängen. 

„Der deutsche Exportüberschuss mit Italien beträgt doch p.a. „nur“ rd. € 10 Mrd.“

Eine Fokussierung auf die bilateralen Ungleichgewichte ist hier nicht hilfreich. Die Gesamtbilanz über die letzten 20 bis 30 Jahre ist relevant. Und hier ist die Entwicklung eindeutig positiv, da Italien seit 2013 wieder eine positive Leistungsbilanz ausweist: 2017 ca. 2,9 % bzw. 50 Mrd.

„Die EZB Ankäufe von italienischen Staatsanleihen und das von I nach D geflüchtete Kapital muss somit doch für den weitaus größten Teil der Target Salden verantwortlich sein.“

Der aktuelle Saldo liegt bei Italien bei -465 Mrd. Die kumulierten LB-Defizite von 2003 bis 2012 betrugen 351 Mrd. Nehmen wir als Referenzzeitraum 1999 bis heute, so schrumpfen die kumulierten LB-Defizite auf nur noch 100 Mrd. Insofern haben Sie mit Ihrer Einschätzung wohl recht.

„Wäre nicht im Falle eines Austritts von Italien aus der Währungsunion ebenfalls eine Umstellung von Kontoguthaben in „neue Lira“ von Devisenausländern aus I in D denkbar bzw. eine entsprechend hohe Besteuerung von Immobilienbesitz in D von diesen Personen?“

Bei der Kontoumstellung vermutlich/hoffentlich ja, bei Immobilienbesitz sicherlich nein, da Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz. Zudem: Retorsionsmaßnahmen/Vergeltungssteuern von Italien ließen nicht lange auf sich warten. Kein gutes Signal für ein friedliches Europa.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-kommt-wieder-auf-die-agenda/#comment-45347">troodon</a>.</p>
<p>@ troodon</p>
<p>„Die gedruckten € Scheine würden dann in den Tresoren der BB verschwinden ?“</p>
<p>So ist es; Geld (eigenes) hat für eine Zentralbank keinen Wert (Ausnahme: Deckung der eigenen Ausgaben). Zentralbankgeld ist der Standard, mit dem auf der zweiten Ebene unseres Geldsystems potentielle Salden ausgeglichen werden. In früheren Zeiten war dies Gold. Diese Funktion des Goldes haben die Reservewährungen übernommen. Hohe Reservebestände sind ein Indikator von Ungleichgewichten, die nach Ausgleich drängen. </p>
<p>„Der deutsche Exportüberschuss mit Italien beträgt doch p.a. „nur“ rd. € 10 Mrd.“</p>
<p>Eine Fokussierung auf die bilateralen Ungleichgewichte ist hier nicht hilfreich. Die Gesamtbilanz über die letzten 20 bis 30 Jahre ist relevant. Und hier ist die Entwicklung eindeutig positiv, da Italien seit 2013 wieder eine positive Leistungsbilanz ausweist: 2017 ca. 2,9 % bzw. 50 Mrd.</p>
<p>„Die EZB Ankäufe von italienischen Staatsanleihen und das von I nach D geflüchtete Kapital muss somit doch für den weitaus größten Teil der Target Salden verantwortlich sein.“</p>
<p>Der aktuelle Saldo liegt bei Italien bei -465 Mrd. Die kumulierten LB-Defizite von 2003 bis 2012 betrugen 351 Mrd. Nehmen wir als Referenzzeitraum 1999 bis heute, so schrumpfen die kumulierten LB-Defizite auf nur noch 100 Mrd. Insofern haben Sie mit Ihrer Einschätzung wohl recht.</p>
<p>„Wäre nicht im Falle eines Austritts von Italien aus der Währungsunion ebenfalls eine Umstellung von Kontoguthaben in „neue Lira“ von Devisenausländern aus I in D denkbar bzw. eine entsprechend hohe Besteuerung von Immobilienbesitz in D von diesen Personen?“</p>
<p>Bei der Kontoumstellung vermutlich/hoffentlich ja, bei Immobilienbesitz sicherlich nein, da Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz. Zudem: Retorsionsmaßnahmen/Vergeltungssteuern von Italien ließen nicht lange auf sich warten. Kein gutes Signal für ein friedliches Europa.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-kommt-wieder-auf-die-agenda/#comment-45388</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Aug 2018 12:05:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-kommt-wieder-auf-die-agenda/#comment-45338&quot;&gt;Horst&lt;/a&gt;.

@ Richard Ott

Danke für die Klarstellung. 

Ich habe die Begriffe falsch verwendet, aber mit der Nennung der Parteien bzw. mit dem konkreten Verweis auf sie das gemeint, was Radikale kennzeichnet.

Was diese angeht, die ich  als „deutlich vom Mainstream der etablierten Parteien abweichend“ eingestuft habe, ist m. A. n. klar, dass ihre Politik zu KRISEN führt (was nicht heißt, dass dies bei der etablierter Parteien nicht der Fall sei). 

Das ist mein Punkt im Kontext der Diskussion. 

Ob Krisen dazu führen, dass der Radikalismus in den Extremismus umschlägt, lasse ich offen. 

Der Unterschied zwischen Extremisten und Radikalen, den Sie hier herausarbeiten, ist jedenfalls wichtig und letztlich entscheidend.

Auf den qualitativen Unterschied zwischen Links- und Rechtsextremismus, den ich anhand Ihrer Ausführungen zu erkennen meine, müssen wir hier nicht eingehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-kommt-wieder-auf-die-agenda/#comment-45338">Horst</a>.</p>
<p>@ Richard Ott</p>
<p>Danke für die Klarstellung. </p>
<p>Ich habe die Begriffe falsch verwendet, aber mit der Nennung der Parteien bzw. mit dem konkreten Verweis auf sie das gemeint, was Radikale kennzeichnet.</p>
<p>Was diese angeht, die ich  als „deutlich vom Mainstream der etablierten Parteien abweichend“ eingestuft habe, ist m. A. n. klar, dass ihre Politik zu KRISEN führt (was nicht heißt, dass dies bei der etablierter Parteien nicht der Fall sei). </p>
<p>Das ist mein Punkt im Kontext der Diskussion. </p>
<p>Ob Krisen dazu führen, dass der Radikalismus in den Extremismus umschlägt, lasse ich offen. </p>
<p>Der Unterschied zwischen Extremisten und Radikalen, den Sie hier herausarbeiten, ist jedenfalls wichtig und letztlich entscheidend.</p>
<p>Auf den qualitativen Unterschied zwischen Links- und Rechtsextremismus, den ich anhand Ihrer Ausführungen zu erkennen meine, müssen wir hier nicht eingehen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: troodon		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-kommt-wieder-auf-die-agenda/#comment-45378</link>

		<dc:creator><![CDATA[troodon]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Aug 2018 07:42:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-kommt-wieder-auf-die-agenda/#comment-45368&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Sinnvoll wäre sicherlich eine Begrenzung von nicht durch EK zu unterlegende Staatsanleihenkäufe im Verhältnis zum vorhandenen EK. 
Würde diese festgelegte Grenze dann überwunden, müssten weitere Käufe mit steigendem EK Anteil unterlegt werden.
Kurzfristig durchsetzbar ist das aber leider kaum... und somit werden wir uns noch viel zu lange mit zu hohem Leverage Ratio im Bankensystem herumschlagen müssen. Mit den entsprechenden Folgen in der nächsten Krise...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-kommt-wieder-auf-die-agenda/#comment-45368">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Sinnvoll wäre sicherlich eine Begrenzung von nicht durch EK zu unterlegende Staatsanleihenkäufe im Verhältnis zum vorhandenen EK.<br />
Würde diese festgelegte Grenze dann überwunden, müssten weitere Käufe mit steigendem EK Anteil unterlegt werden.<br />
Kurzfristig durchsetzbar ist das aber leider kaum&#8230; und somit werden wir uns noch viel zu lange mit zu hohem Leverage Ratio im Bankensystem herumschlagen müssen. Mit den entsprechenden Folgen in der nächsten Krise&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-kommt-wieder-auf-die-agenda/#comment-45368</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Aug 2018 23:39:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=12045#comment-45368</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-kommt-wieder-auf-die-agenda/#comment-45324&quot;&gt;troodon&lt;/a&gt;.

@ troodon

Danke für die Links. 

Wieder einmal zeigt sich, wie unheilvoll die Verbindung von Staatsverschuldung und der Solidität der Banken ist: Wird die Verschuldung durch steigende Zinsen zu teuer, schmilzt die Eigenkapitalbasis der Banken. 

Daher auch die Drohung der italienischen Regierung (!) an die EZB, die Verschuldungskosten des italienischen Staates nicht ansteigen zu lassen.

Es ist eine leere Drohung, sei es dass die EZB ihr Kaufprogramm (QE) reduzieren wird, sei es dass die Länderquoten keine höheren Käufe italienischer Staatsanleihen erlauben. 

Das Problem besteht daher weiterhin.

Da das jeder weiß, muss ein anderes Instrument her.

Es wird der ESM sein, der zu einem „Lender of last resort“ der Eurozone aufgepäppelt wird.

Die Lösung liegt dann dort, wo sie hingehört – bei der Politik. 

Zugleich wird damit die Haftungsunion verfestigt. 

Ich bin gespannt, was im Bundestag passiert, wenn dieser – nach dem Urteil des BVerfG unumgänglich – die Kredite absegnen muss.

Ich glaube nicht, dass sie diese Hürde lautlos nehmen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-kommt-wieder-auf-die-agenda/#comment-45324">troodon</a>.</p>
<p>@ troodon</p>
<p>Danke für die Links. </p>
<p>Wieder einmal zeigt sich, wie unheilvoll die Verbindung von Staatsverschuldung und der Solidität der Banken ist: Wird die Verschuldung durch steigende Zinsen zu teuer, schmilzt die Eigenkapitalbasis der Banken. </p>
<p>Daher auch die Drohung der italienischen Regierung (!) an die EZB, die Verschuldungskosten des italienischen Staates nicht ansteigen zu lassen.</p>
<p>Es ist eine leere Drohung, sei es dass die EZB ihr Kaufprogramm (QE) reduzieren wird, sei es dass die Länderquoten keine höheren Käufe italienischer Staatsanleihen erlauben. </p>
<p>Das Problem besteht daher weiterhin.</p>
<p>Da das jeder weiß, muss ein anderes Instrument her.</p>
<p>Es wird der ESM sein, der zu einem „Lender of last resort“ der Eurozone aufgepäppelt wird.</p>
<p>Die Lösung liegt dann dort, wo sie hingehört – bei der Politik. </p>
<p>Zugleich wird damit die Haftungsunion verfestigt. </p>
<p>Ich bin gespannt, was im Bundestag passiert, wenn dieser – nach dem Urteil des BVerfG unumgänglich – die Kredite absegnen muss.</p>
<p>Ich glaube nicht, dass sie diese Hürde lautlos nehmen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-kommt-wieder-auf-die-agenda/#comment-45365</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Aug 2018 21:59:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=12045#comment-45365</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-kommt-wieder-auf-die-agenda/#comment-45338&quot;&gt;Horst&lt;/a&gt;.

Herr Tischer, 

was Sie beschreiben, sind allerhöchstens &quot;Radikale&quot;, aber keine Extremisten. In der Politikwissenschaft sind Extremisten diejenigen, welche die Grundprinzipien einer staatlichen Ordnung ändern wollen. In Deutschland würde das also konkret bedeuten, zum Beispiel Demokratie oder die Grundrechte oder die soziale Marktwirtschaft abschaffen zu wollen.

Der Unterschied ist sehr wichtig. &quot;Radikal&quot; zu sein, ist im Rahmen eines pluralistischen politischen Systems grundsätzlich erlaubt, aber Extremisten werden vom Staat bekämpft, weil sie die existierende staatliche Ordnung grundlegend ablehnen. Hier die Definitionen von unserem deutschen Inlands-Geheimdienst, der die Extremisten beobachten und bekämpfen soll: 

https://www.verfassungsschutz.de/de/arbeitsfelder/af-linksextremismus/was-ist-linksextremismus
&quot;Linksextremisten wollen unsere Staats- und Gesellschaftsordnung überwinden, unsere Demokratie soll durch ein kommunistisches oder anarchistisches System ersetzt werden.&quot;

https://www.verfassungsschutz.de/de/arbeitsfelder/af-rechtsextremismus/was-ist-rechtsextremismus
&quot;Im Rechtsextremismus herrscht die Auffassung vor, die Zugehörigkeit zu einer Ethnie, Nation oder Rasse entscheide über den Wert eines Menschen. Eine auf diesen Kriterien fußende „Volksgemeinschaft“ als Gegenentwurf zur bestehenden pluralistischen Gesellschaftsordnung würde zentrale Werte der freiheitlichen demokratischen Grundordnung missachten. Rechtsextremistische Agitation ist geprägt von Fremdenfeindlichkeit und Rassismus, Antisemitismus und Geschichtsrevisionismus sowie einer grundsätzlichen Demokratiefeindschaft. Neben diesen Ideologiefragmenten verbindet Rechtsextremisten in aller Regel ihr autoritäres Staatsverständnis, in dem der Staat und das nach ihrer Vorstellung ethnisch homogene Volk als angeblich natürliche Ordnung in einer Einheit verschmelzen. Gemäß dieser Ideologie der „Volksgemeinschaft“ sollen die staatlichen Führer intuitiv nach dem vermeintlich einheitlichen Willen des Volkes handeln. In einem rechtsextremistisch geprägten Staat würden somit wesentliche Kontrollelemente der freiheitlichen demokratischen Grundordnung, wie das Recht des Volkes, die Staatsgewalt in Wahlen auszuüben, oder das Recht auf Bildung und Ausübung einer parlamentarischen Opposition, fehlen.&quot;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-kommt-wieder-auf-die-agenda/#comment-45338">Horst</a>.</p>
<p>Herr Tischer, </p>
<p>was Sie beschreiben, sind allerhöchstens &#8220;Radikale&#8221;, aber keine Extremisten. In der Politikwissenschaft sind Extremisten diejenigen, welche die Grundprinzipien einer staatlichen Ordnung ändern wollen. In Deutschland würde das also konkret bedeuten, zum Beispiel Demokratie oder die Grundrechte oder die soziale Marktwirtschaft abschaffen zu wollen.</p>
<p>Der Unterschied ist sehr wichtig. &#8220;Radikal&#8221; zu sein, ist im Rahmen eines pluralistischen politischen Systems grundsätzlich erlaubt, aber Extremisten werden vom Staat bekämpft, weil sie die existierende staatliche Ordnung grundlegend ablehnen. Hier die Definitionen von unserem deutschen Inlands-Geheimdienst, der die Extremisten beobachten und bekämpfen soll: </p>
<p><a href="https://www.verfassungsschutz.de/de/arbeitsfelder/af-linksextremismus/was-ist-linksextremismus" rel="nofollow ugc">https://www.verfassungsschutz.de/de/arbeitsfelder/af-linksextremismus/was-ist-linksextremismus</a><br />
&#8220;Linksextremisten wollen unsere Staats- und Gesellschaftsordnung überwinden, unsere Demokratie soll durch ein kommunistisches oder anarchistisches System ersetzt werden.&#8221;</p>
<p><a href="https://www.verfassungsschutz.de/de/arbeitsfelder/af-rechtsextremismus/was-ist-rechtsextremismus" rel="nofollow ugc">https://www.verfassungsschutz.de/de/arbeitsfelder/af-rechtsextremismus/was-ist-rechtsextremismus</a><br />
&#8220;Im Rechtsextremismus herrscht die Auffassung vor, die Zugehörigkeit zu einer Ethnie, Nation oder Rasse entscheide über den Wert eines Menschen. Eine auf diesen Kriterien fußende „Volksgemeinschaft“ als Gegenentwurf zur bestehenden pluralistischen Gesellschaftsordnung würde zentrale Werte der freiheitlichen demokratischen Grundordnung missachten. Rechtsextremistische Agitation ist geprägt von Fremdenfeindlichkeit und Rassismus, Antisemitismus und Geschichtsrevisionismus sowie einer grundsätzlichen Demokratiefeindschaft. Neben diesen Ideologiefragmenten verbindet Rechtsextremisten in aller Regel ihr autoritäres Staatsverständnis, in dem der Staat und das nach ihrer Vorstellung ethnisch homogene Volk als angeblich natürliche Ordnung in einer Einheit verschmelzen. Gemäß dieser Ideologie der „Volksgemeinschaft“ sollen die staatlichen Führer intuitiv nach dem vermeintlich einheitlichen Willen des Volkes handeln. In einem rechtsextremistisch geprägten Staat würden somit wesentliche Kontrollelemente der freiheitlichen demokratischen Grundordnung, wie das Recht des Volkes, die Staatsgewalt in Wahlen auszuüben, oder das Recht auf Bildung und Ausübung einer parlamentarischen Opposition, fehlen.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: troodon		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-kommt-wieder-auf-die-agenda/#comment-45361</link>

		<dc:creator><![CDATA[troodon]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Aug 2018 18:56:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=12045#comment-45361</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-kommt-wieder-auf-die-agenda/#comment-45347&quot;&gt;troodon&lt;/a&gt;.

@MS
Vielen Dank für Ihre Antwort.
Die gedruckten € Scheine würden dann in den Tresoren der BB verschwinden ?

&quot;Weil bei dieser ökologisch und ökonomisch unsinnigen Aktion viel Papier hin- und hergekarrt werden müsste, ohne dass sich real irgendetwas verändert hätte.&quot; Okay, somit kann sich Italien nicht &quot;herausdrucken&quot;...

&quot;Wenn wir einen realwirtschaftlichen Abbau dieser Salden erreichen wollen, dann müssen wir einfach mehr italienische Waren und Dienstleistungen in Anspruch nehmen.&quot;
Der deutsche Exportüberschuss mit Italien beträgt doch p.a. &quot;nur&quot; rd. € 10 Mrd.
Eigentlich eine überschaubare Summe (im Verhältnis zu den aktuellen Target Salden)...
Die EZB Ankäufe von italienischen Staatsanleihen und das von I nach D geflüchtete Kapital muss somit doch für den weitaus größten Teil der Target Salden verantwortlich sein. 
Wäre nicht im Falle eines Austritts von Italien aus der Währungsunion ebenfalls eine Umstellung von Kontoguthaben in &quot;neue Lira&quot; von Devisenausländern aus I in D denkbar bzw. eine entsprechend hohe Besteuerung von Immobilienbesitz in D von diesen Personen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-kommt-wieder-auf-die-agenda/#comment-45347">troodon</a>.</p>
<p>@MS<br />
Vielen Dank für Ihre Antwort.<br />
Die gedruckten € Scheine würden dann in den Tresoren der BB verschwinden ?</p>
<p>&#8220;Weil bei dieser ökologisch und ökonomisch unsinnigen Aktion viel Papier hin- und hergekarrt werden müsste, ohne dass sich real irgendetwas verändert hätte.&#8221; Okay, somit kann sich Italien nicht &#8220;herausdrucken&#8221;&#8230;</p>
<p>&#8220;Wenn wir einen realwirtschaftlichen Abbau dieser Salden erreichen wollen, dann müssen wir einfach mehr italienische Waren und Dienstleistungen in Anspruch nehmen.&#8221;<br />
Der deutsche Exportüberschuss mit Italien beträgt doch p.a. &#8220;nur&#8221; rd. € 10 Mrd.<br />
Eigentlich eine überschaubare Summe (im Verhältnis zu den aktuellen Target Salden)&#8230;<br />
Die EZB Ankäufe von italienischen Staatsanleihen und das von I nach D geflüchtete Kapital muss somit doch für den weitaus größten Teil der Target Salden verantwortlich sein.<br />
Wäre nicht im Falle eines Austritts von Italien aus der Währungsunion ebenfalls eine Umstellung von Kontoguthaben in &#8220;neue Lira&#8221; von Devisenausländern aus I in D denkbar bzw. eine entsprechend hohe Besteuerung von Immobilienbesitz in D von diesen Personen?</p>
]]></content:encoded>
		
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