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	Kommentare zu: Italien – in einem Chart	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Fri, 25 Nov 2016 16:39:56 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-in-einem-chart/#comment-20420</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Oct 2016 17:26:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-in-einem-chart/#comment-20344&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

Lieber Herr Dr. Stelter, 

vielen Dank für den Link zum Paper von Benes und Kumhof. Ich habe es ja bekanntlich nicht so mit Vollgeld und insofern auch nicht mit 100 % Geld, da ich grundsätzlich der Überzeugung bin, dass das Geld hybrider Natur ist. Und wenn ich schon ganz zu Beginn lese, dass die zwei dem infantilen Zeitgeist folgend die ganze Nummer in einem DSGE-Modell simulieren, dann kann eigentlich nicht viel Sinnvolles bei herauskommen. Zu dieser Einsicht bzgl. DSGE sind wohl mittlerweile auch manche unserer Gagagrovos gekommen: http://www.forbes.com/sites/stevekeen/2016/10/04/olivier-blanchard-equilibrium-complexity-and-the-future-of-macroeconomics/.

Staatsschulden, die ständig zu 0 % revolviert werden, haben letztlich eine ähnliche Funktion wie schuldfreies Bestandsgeld. Da eine Gesellschaft ohne Geld zusammenbricht, bedarf es also bei privater Verweigerung immer einer kollektiven Weisheit, die den Rückgang des privaten Kreditgeldes durch staatliche Kreditexpansion kompensiert. Da ich der Auffassung bin, dass das Geld immer leicht inflationiert werden sollte, bedarf es grundsätzlich eines ständigen Zuflusses an Geld, das dann aber auch nachfragewirksam werden muss. Dabei ist es egal, ob dies staatlicher oder aber privater Natur ist. Damit wir einen Überblick behalten, wie viel schuldfreies Bestandsgeld in den Kreislauf injiziert wurde, bin ich grundsätzlich gegen eine Verrechnung von Aktiva und Passiva innerhalb der Zentralbankbilanz. 

Zum Ansatz von Kumhof und Benes teile ich die Einschätzung von Brodbeck:

„Eine modernere Abart davon ist die Idee des Vollgeldes. Hier bindet man den Geldwert nicht an Gold, verbietet aber den Banken, eigenes Geld durch Giralgeld zu schöpfen. Es soll eine 1:1 Einlagesicherung geben. Nur was Sparer und die Zentralbank im Banksystem zur Verfügung stellen. darf wieder als Kredit gesammelt und ausgegeben werden. Diese Idee wurde ursprünglich von dem Chicago-Ökonom Henry Simons entwickelt; später übernommen von Irving Fisher, und neuerdings wird diese Idee auch von Autoren des IMF (Benes und Kumhof, 2012) sowie Anhängern in Deutschland und Österreich vertreten (z.B. von Joseph Huber).&quot; http://www.khbrodbeck.homepage.t-online.de/phaenom.pdf (Seite 27).

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-in-einem-chart/#comment-20344">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>Lieber Herr Dr. Stelter, </p>
<p>vielen Dank für den Link zum Paper von Benes und Kumhof. Ich habe es ja bekanntlich nicht so mit Vollgeld und insofern auch nicht mit 100 % Geld, da ich grundsätzlich der Überzeugung bin, dass das Geld hybrider Natur ist. Und wenn ich schon ganz zu Beginn lese, dass die zwei dem infantilen Zeitgeist folgend die ganze Nummer in einem DSGE-Modell simulieren, dann kann eigentlich nicht viel Sinnvolles bei herauskommen. Zu dieser Einsicht bzgl. DSGE sind wohl mittlerweile auch manche unserer Gagagrovos gekommen: <a href="http://www.forbes.com/sites/stevekeen/2016/10/04/olivier-blanchard-equilibrium-complexity-and-the-future-of-macroeconomics/" rel="nofollow ugc">http://www.forbes.com/sites/stevekeen/2016/10/04/olivier-blanchard-equilibrium-complexity-and-the-future-of-macroeconomics/</a>.</p>
<p>Staatsschulden, die ständig zu 0 % revolviert werden, haben letztlich eine ähnliche Funktion wie schuldfreies Bestandsgeld. Da eine Gesellschaft ohne Geld zusammenbricht, bedarf es also bei privater Verweigerung immer einer kollektiven Weisheit, die den Rückgang des privaten Kreditgeldes durch staatliche Kreditexpansion kompensiert. Da ich der Auffassung bin, dass das Geld immer leicht inflationiert werden sollte, bedarf es grundsätzlich eines ständigen Zuflusses an Geld, das dann aber auch nachfragewirksam werden muss. Dabei ist es egal, ob dies staatlicher oder aber privater Natur ist. Damit wir einen Überblick behalten, wie viel schuldfreies Bestandsgeld in den Kreislauf injiziert wurde, bin ich grundsätzlich gegen eine Verrechnung von Aktiva und Passiva innerhalb der Zentralbankbilanz. </p>
<p>Zum Ansatz von Kumhof und Benes teile ich die Einschätzung von Brodbeck:</p>
<p>„Eine modernere Abart davon ist die Idee des Vollgeldes. Hier bindet man den Geldwert nicht an Gold, verbietet aber den Banken, eigenes Geld durch Giralgeld zu schöpfen. Es soll eine 1:1 Einlagesicherung geben. Nur was Sparer und die Zentralbank im Banksystem zur Verfügung stellen. darf wieder als Kredit gesammelt und ausgegeben werden. Diese Idee wurde ursprünglich von dem Chicago-Ökonom Henry Simons entwickelt; später übernommen von Irving Fisher, und neuerdings wird diese Idee auch von Autoren des IMF (Benes und Kumhof, 2012) sowie Anhängern in Deutschland und Österreich vertreten (z.B. von Joseph Huber).&#8221; <a href="http://www.khbrodbeck.homepage.t-online.de/phaenom.pdf" rel="nofollow ugc">http://www.khbrodbeck.homepage.t-online.de/phaenom.pdf</a> (Seite 27).</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-in-einem-chart/#comment-20400</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2016 17:47:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-in-einem-chart/#comment-20344&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

Lieber Hannes H.,

ich habe mir die Buchungen von Mayer mal angeschaut. Das ist alles buchungstechnisch gut durchdacht und somit grundsätzlich möglich. Das ist allerdings nur die buchungstechnische Seite, die jedoch nicht die Natur des Geldes widerspiegelt. Wir können den Menschen nicht vorschreiben, womit sie ihre gegenseitigen Forderungen und Verbindlichkeiten erfüllen möchten.

Damit kann aber das Versprechen bzw. das Ziel der Vollgeldbewegung nicht erfüllt werden. Es bleibt nämlich lediglich die Menge an gesetzlichem Zahlungsmittel stabil, nicht jedoch die Geldmenge an sich; es sei denn, wir führen massive Einschränkungen bei der Vertragsfreiheit sowie beim Devisenverkehr ein.

Und dann habe ich mit einem weiteren Satz von Mayer ganz große Probleme:

„Das heisst, die Nationalbank darf schuldfreies Geld nur in dem Ausmass in Umlauf bringen, wie es für die kommenden Jahrzehnte in jedem Falle benötigt wird. Darüber hinaus sollte die Nationalbank Darlehen an Banken vergeben oder Vermögensgüter kaufen.“

Woher zum Teufel weiß die Nationalbank, wie hoch in den kommenden JahrZEHNTEN der Bedarf ist???

Mein größtes Problem besteht jedoch darin, dass auf diesem Wege dem Geld ein tatsächlicher Wert zugesprochen werden soll. Geld hat aber keinen Wert an sich, sondern erhält seinen Wert erst durch die Verwendung (Ausgabe). Die Geldvermögensakkumulation wird also belohnt, wenn diese Beträge nun durch die ZB nominell garantiert werden. Wir sollten nicht hinter die Erkenntnisse von Platon und Aristoteles zurückfallen: http://www.digitalis.uni-koeln.de/JWG/jwg_138_177-187.pdf. Ein erzwungenes einstufiges Geldsystem fördert den von Platon zu recht gegeißelten Chrematismus und wurde von Aristoteles so übernommen.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-in-einem-chart/#comment-20344">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>Lieber Hannes H.,</p>
<p>ich habe mir die Buchungen von Mayer mal angeschaut. Das ist alles buchungstechnisch gut durchdacht und somit grundsätzlich möglich. Das ist allerdings nur die buchungstechnische Seite, die jedoch nicht die Natur des Geldes widerspiegelt. Wir können den Menschen nicht vorschreiben, womit sie ihre gegenseitigen Forderungen und Verbindlichkeiten erfüllen möchten.</p>
<p>Damit kann aber das Versprechen bzw. das Ziel der Vollgeldbewegung nicht erfüllt werden. Es bleibt nämlich lediglich die Menge an gesetzlichem Zahlungsmittel stabil, nicht jedoch die Geldmenge an sich; es sei denn, wir führen massive Einschränkungen bei der Vertragsfreiheit sowie beim Devisenverkehr ein.</p>
<p>Und dann habe ich mit einem weiteren Satz von Mayer ganz große Probleme:</p>
<p>„Das heisst, die Nationalbank darf schuldfreies Geld nur in dem Ausmass in Umlauf bringen, wie es für die kommenden Jahrzehnte in jedem Falle benötigt wird. Darüber hinaus sollte die Nationalbank Darlehen an Banken vergeben oder Vermögensgüter kaufen.“</p>
<p>Woher zum Teufel weiß die Nationalbank, wie hoch in den kommenden JahrZEHNTEN der Bedarf ist???</p>
<p>Mein größtes Problem besteht jedoch darin, dass auf diesem Wege dem Geld ein tatsächlicher Wert zugesprochen werden soll. Geld hat aber keinen Wert an sich, sondern erhält seinen Wert erst durch die Verwendung (Ausgabe). Die Geldvermögensakkumulation wird also belohnt, wenn diese Beträge nun durch die ZB nominell garantiert werden. Wir sollten nicht hinter die Erkenntnisse von Platon und Aristoteles zurückfallen: <a href="http://www.digitalis.uni-koeln.de/JWG/jwg_138_177-187.pdf" rel="nofollow ugc">http://www.digitalis.uni-koeln.de/JWG/jwg_138_177-187.pdf</a>. Ein erzwungenes einstufiges Geldsystem fördert den von Platon zu recht gegeißelten Chrematismus und wurde von Aristoteles so übernommen.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-in-einem-chart/#comment-20394</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2016 15:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@ Daniel Stelter

 &#062;Letztlich funktioniert unsere Geldordnung wenn Kredite nur zu produktiven Zwecken vergeben werden und die Kreditgeber volles Konkursrisiko haben.&#062;

Klar, sie funktioniert nicht, wenn Kredite überwiegend oder nur für konsumtive Zwecke vergeben werden.

Ist deshalb der Umkehrschluss richtig?

Ich habe Zweifel:

Die Kredite können NUR für produktive Zwecke vergeben werden und DENNOCH zu einem Kollaps des Geldsystems (nicht der Geldordnung) führen und zwar dann, wenn mit den produktiven Zwecken die Kreditkosten nicht verdient werden können. Das ist in einer deflationären Phase tendenziell der Fall.

Wenn derart produktive Unternehmen pleitegehen, werden – falls sie das VOLLE Konkursrisiko haben – auch Banken pleitegehen. Und dann werden aufgrund der Kreditverkettung weitere Banken pleitegehen… Im ungünstigsten Fall kollabiert das Finanzsystem und damit auch das Geldsystem.

Als weitere Bedingungen sind m. A. n. hinzuzufügen:

Normale wirtschaftliche Entwicklung mit kontinuierlich hinreichend positivem Wachstum, eine Finanzsystem, das durch Regulierung krisenfest gemacht wird und eine makroprudentielle Wirtschaftspolitik, die krisenträchtigen Entwicklungen entgegenwirkt. 

Ich lese gerade, dass die Regierung überlegt, den zinsinduziert angeheizten Wohnungsbau bzw. Erwerb von Immobilien durch strengere Eigenkapitalanforderungen zu dämpfen. Ob das wirkt, ist eine Sache. Dass das angebracht ist, halte ich nicht für abwegig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Daniel Stelter</p>
<p> &gt;Letztlich funktioniert unsere Geldordnung wenn Kredite nur zu produktiven Zwecken vergeben werden und die Kreditgeber volles Konkursrisiko haben.&gt;</p>
<p>Klar, sie funktioniert nicht, wenn Kredite überwiegend oder nur für konsumtive Zwecke vergeben werden.</p>
<p>Ist deshalb der Umkehrschluss richtig?</p>
<p>Ich habe Zweifel:</p>
<p>Die Kredite können NUR für produktive Zwecke vergeben werden und DENNOCH zu einem Kollaps des Geldsystems (nicht der Geldordnung) führen und zwar dann, wenn mit den produktiven Zwecken die Kreditkosten nicht verdient werden können. Das ist in einer deflationären Phase tendenziell der Fall.</p>
<p>Wenn derart produktive Unternehmen pleitegehen, werden – falls sie das VOLLE Konkursrisiko haben – auch Banken pleitegehen. Und dann werden aufgrund der Kreditverkettung weitere Banken pleitegehen… Im ungünstigsten Fall kollabiert das Finanzsystem und damit auch das Geldsystem.</p>
<p>Als weitere Bedingungen sind m. A. n. hinzuzufügen:</p>
<p>Normale wirtschaftliche Entwicklung mit kontinuierlich hinreichend positivem Wachstum, eine Finanzsystem, das durch Regulierung krisenfest gemacht wird und eine makroprudentielle Wirtschaftspolitik, die krisenträchtigen Entwicklungen entgegenwirkt. </p>
<p>Ich lese gerade, dass die Regierung überlegt, den zinsinduziert angeheizten Wohnungsbau bzw. Erwerb von Immobilien durch strengere Eigenkapitalanforderungen zu dämpfen. Ob das wirkt, ist eine Sache. Dass das angebracht ist, halte ich nicht für abwegig.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-in-einem-chart/#comment-20391</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2016 13:35:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-in-einem-chart/#comment-20382&quot;&gt;Daniel Stelter&lt;/a&gt;.

Ja, wäre ….

Wird aber nicht, da bin ich ganz sicher.

Wenn wir (Deutschland) irgendwann einmal Inflation haben würden, dann wird man die Zinsen nicht tief halten können.

Der deutsche Geldsparer würde durchdrehen.

Denn das wäre es so etwas wie Enteignung durch Inflation ohne entsprechenden Zugewinn bei den Zinseinkünften.

JETZT ist noch relative Ruhe an der Geldsparerfront, weil es keine Inflation gibt, was die Lebenshaltungskosten anlangt und daher das Gerede von der Enteignung des Geldsparers Unsinn ist. Das Sparziel kann trotz niedriger Zinsen erreicht werden, entweder dauert es länger oder man spart mehr. 

Bei Inflation haben wir ein ganz anderes Szenario.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-in-einem-chart/#comment-20382">Daniel Stelter</a>.</p>
<p>Ja, wäre ….</p>
<p>Wird aber nicht, da bin ich ganz sicher.</p>
<p>Wenn wir (Deutschland) irgendwann einmal Inflation haben würden, dann wird man die Zinsen nicht tief halten können.</p>
<p>Der deutsche Geldsparer würde durchdrehen.</p>
<p>Denn das wäre es so etwas wie Enteignung durch Inflation ohne entsprechenden Zugewinn bei den Zinseinkünften.</p>
<p>JETZT ist noch relative Ruhe an der Geldsparerfront, weil es keine Inflation gibt, was die Lebenshaltungskosten anlangt und daher das Gerede von der Enteignung des Geldsparers Unsinn ist. Das Sparziel kann trotz niedriger Zinsen erreicht werden, entweder dauert es länger oder man spart mehr. </p>
<p>Bei Inflation haben wir ein ganz anderes Szenario.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Daniel Stelter		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-in-einem-chart/#comment-20383</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel Stelter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2016 09:26:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-in-einem-chart/#comment-20347&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

Letztlich funktioniert unsere Geldordnung wenn Kredite nur zu produktiven Zwecken vergeben werden und die Kreditgeber volles Konkursrisiko haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-in-einem-chart/#comment-20347">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>Letztlich funktioniert unsere Geldordnung wenn Kredite nur zu produktiven Zwecken vergeben werden und die Kreditgeber volles Konkursrisiko haben.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Daniel Stelter		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-in-einem-chart/#comment-20382</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel Stelter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2016 09:21:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-in-einem-chart/#comment-20353&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Sollte es wirklich Inflation geben und zugleich gelingen die Zinsen tief zu halten, wäre das doch genau der schöne Weg des Deleveraging von dem alle träumen. Dann kann ich bto wirklich einstellen, denn die Krise wäre dann bewältigt. Springen die Zinsen jedoch an oder aber die Inflation bleibt doch aus - siehe AEP morgen - droht die nächste Runde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-in-einem-chart/#comment-20353">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Sollte es wirklich Inflation geben und zugleich gelingen die Zinsen tief zu halten, wäre das doch genau der schöne Weg des Deleveraging von dem alle träumen. Dann kann ich bto wirklich einstellen, denn die Krise wäre dann bewältigt. Springen die Zinsen jedoch an oder aber die Inflation bleibt doch aus &#8211; siehe AEP morgen &#8211; droht die nächste Runde.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Daniel Stelter		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-in-einem-chart/#comment-20379</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel Stelter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2016 09:13:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-in-einem-chart/#comment-20363&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

Ich bin nicht sicher, ob diese Darstellung des Ablaufs des Chicago-Plans die Frage beantwortet: http://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/so-glaubt-der-oekonom-loesen-sich-schulden-in-nichts-auf/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-in-einem-chart/#comment-20363">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>Ich bin nicht sicher, ob diese Darstellung des Ablaufs des Chicago-Plans die Frage beantwortet: <a href="http://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/so-glaubt-der-oekonom-loesen-sich-schulden-in-nichts-auf/" rel="nofollow ugc">http://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/so-glaubt-der-oekonom-loesen-sich-schulden-in-nichts-auf/</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Katalin		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-in-einem-chart/#comment-20365</link>

		<dc:creator><![CDATA[Katalin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2016 08:33:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-in-einem-chart/#comment-20329&quot;&gt;Hannes H.&lt;/a&gt;.

Hallo Hannes, 

Danke, aber es war ein anderes Dokument, den ich leider immer noch nicht gefunden habe. 

Gruß]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-in-einem-chart/#comment-20329">Hannes H.</a>.</p>
<p>Hallo Hannes, </p>
<p>Danke, aber es war ein anderes Dokument, den ich leider immer noch nicht gefunden habe. </p>
<p>Gruß</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-in-einem-chart/#comment-20363</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Oct 2016 16:51:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=5846#comment-20363</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-in-einem-chart/#comment-20344&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

Vielen Dank für den Link. Ich werde das in der kommenden Woche mal von der buchungstechnischen Seite prüfen und durchdenken. Völlig einverstanden bin ich mit der Verbuchung der ewigen Schuld parallel zum Münzgeld. Dies entspricht exakt meinem Vorschlag, den Braunberger nicht verstehen konnte oder aber verstehen wollte: http://blogs.faz.net/fazit/2016/08/01/abschaffung-des-bargelds-eine-irrefuehrende-begriffswahl-7939/#comment-5982. Etwas Ähnliches schwebt ja dem anderen Thomas Mayer (ex DB) vor, dessen Idee eines privaten Konkurrenzgeldes ich aber letztlich für absurd halte, da tumbe Austrian-Denke und zudem an der Realität bereits vielfach gescheitert.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-in-einem-chart/#comment-20344">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>Vielen Dank für den Link. Ich werde das in der kommenden Woche mal von der buchungstechnischen Seite prüfen und durchdenken. Völlig einverstanden bin ich mit der Verbuchung der ewigen Schuld parallel zum Münzgeld. Dies entspricht exakt meinem Vorschlag, den Braunberger nicht verstehen konnte oder aber verstehen wollte: <a href="http://blogs.faz.net/fazit/2016/08/01/abschaffung-des-bargelds-eine-irrefuehrende-begriffswahl-7939/#comment-5982" rel="nofollow ugc">http://blogs.faz.net/fazit/2016/08/01/abschaffung-des-bargelds-eine-irrefuehrende-begriffswahl-7939/#comment-5982</a>. Etwas Ähnliches schwebt ja dem anderen Thomas Mayer (ex DB) vor, dessen Idee eines privaten Konkurrenzgeldes ich aber letztlich für absurd halte, da tumbe Austrian-Denke und zudem an der Realität bereits vielfach gescheitert.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hannes H.		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-in-einem-chart/#comment-20357</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hannes H.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Oct 2016 15:32:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=5846#comment-20357</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-in-einem-chart/#comment-20344&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

&quot;Wie lauten zudem die Buchungssätze, bei dem bei einer Überweisung an eine andere Bank das Vollgeld wieder aus der Bankbilanz verschwindet?&quot;

Die Bilanzierung (Überweisung an andere Bank, Kreditvergabe ...) ist z.B. hier dargelegt (siehe Kap. 10):

https://www.dropbox.com/s/5bpyuu48l2hwnye/Thomas%20Mayer%20-%20Bilanzierung%20von%20Vollgeld%202016.pdf?dl=0]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-in-einem-chart/#comment-20344">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>&#8220;Wie lauten zudem die Buchungssätze, bei dem bei einer Überweisung an eine andere Bank das Vollgeld wieder aus der Bankbilanz verschwindet?&#8221;</p>
<p>Die Bilanzierung (Überweisung an andere Bank, Kreditvergabe &#8230;) ist z.B. hier dargelegt (siehe Kap. 10):</p>
<p><a href="https://www.dropbox.com/s/5bpyuu48l2hwnye/Thomas%20Mayer%20-%20Bilanzierung%20von%20Vollgeld%202016.pdf?dl=0" rel="nofollow ugc">https://www.dropbox.com/s/5bpyuu48l2hwnye/Thomas%20Mayer%20-%20Bilanzierung%20von%20Vollgeld%202016.pdf?dl=0</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-in-einem-chart/#comment-20355</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Oct 2016 13:47:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=5846#comment-20355</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-in-einem-chart/#comment-20354&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

&#062;Es fehlen sämtliche Inflationsimpulse,&#062;

Das halte ich für ein Gerücht.

Die Inflation zieht an in USA:  

http://www.usinflationcalculator.com/inflation/current-inflation-rates/

Ich prognostiziere daraus nichts.

Die Gewerkschaften waren in der Vergangenheit das große Thema für die Entwicklung der Inflation. Die Ursachen wandeln sich. Die Partizipationsrate wird für die Entwicklung der Inflation ebenso eine Rolle spielen wie möglicherweise eine protektionistische Handelspolitik, für die auch Clinton steht.

Abwarten ist hier angesagt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-in-einem-chart/#comment-20354">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>&gt;Es fehlen sämtliche Inflationsimpulse,&gt;</p>
<p>Das halte ich für ein Gerücht.</p>
<p>Die Inflation zieht an in USA:  </p>
<p><a href="http://www.usinflationcalculator.com/inflation/current-inflation-rates/" rel="nofollow ugc">http://www.usinflationcalculator.com/inflation/current-inflation-rates/</a></p>
<p>Ich prognostiziere daraus nichts.</p>
<p>Die Gewerkschaften waren in der Vergangenheit das große Thema für die Entwicklung der Inflation. Die Ursachen wandeln sich. Die Partizipationsrate wird für die Entwicklung der Inflation ebenso eine Rolle spielen wie möglicherweise eine protektionistische Handelspolitik, für die auch Clinton steht.</p>
<p>Abwarten ist hier angesagt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-in-einem-chart/#comment-20354</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Oct 2016 09:56:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=5846#comment-20354</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-in-einem-chart/#comment-20353&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

„Ich sehe nicht, dass dies zukünftig anders sein wird.“

Sehe ich genauso. Aber: Ohne starke Gewerkschaften wird es keine Inflation in den USA geben. Wo soll die herkommen? Und Zinsen kann es nur in einer wachsenden Wirtschaft geben. Hier die nüchterne Einschätzung von unverdächtiger Stelle: http://www.frbsf.org/economic-research/publications/economic-letter/2016/october/new-normal-for-gdp-growth/. Es fehlen sämtliche Inflationsimpulse, zumal eine importlastige Wirtschaft wie die USA bei einer Dollar-Aufwertung aufgrund der internationalen Zinsparität Deflation importieren würde.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/italien-in-einem-chart/#comment-20353">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>„Ich sehe nicht, dass dies zukünftig anders sein wird.“</p>
<p>Sehe ich genauso. Aber: Ohne starke Gewerkschaften wird es keine Inflation in den USA geben. Wo soll die herkommen? Und Zinsen kann es nur in einer wachsenden Wirtschaft geben. Hier die nüchterne Einschätzung von unverdächtiger Stelle: <a href="http://www.frbsf.org/economic-research/publications/economic-letter/2016/october/new-normal-for-gdp-growth/" rel="nofollow ugc">http://www.frbsf.org/economic-research/publications/economic-letter/2016/october/new-normal-for-gdp-growth/</a>. Es fehlen sämtliche Inflationsimpulse, zumal eine importlastige Wirtschaft wie die USA bei einer Dollar-Aufwertung aufgrund der internationalen Zinsparität Deflation importieren würde.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
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