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	Kommentare zu: &#8220;IMF admits disastrous love affair with the euro&#8221;	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Wed, 03 Aug 2016 19:12:42 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/imf-admits-disastrous-love-affair-with-the-euro/#comment-18927</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Aug 2016 20:47:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der IWF ist an der Eurorettung beteiligt und muss daher am Ergebnis (mit)gemessen werden. Wer beim IWF auf welcher Basis wie beraten hat und warum wie entschieden wurde, kann von Außenstehenden ohne tiefes Faktenwissen nicht geklärt werden. 

Da der IWF Teil eines „Konsortiums“ war, der sogenannten Troika, das sich mit den Krisenländern befasste, sind „groupthink“ und „intellectual capture“ nachvollziehbar. Wie anders hätte man auch GEMEINSAM etwas erreichen wollen. Wenn mit diesen Begriffen eine Kritik verbunden sein soll, dann ist beruht sie auf Unverständnis, wie man im Kollektiv zu Entscheidungen kommt.  

Es kann sein, dass das „Independet Evaluation Office“ des IMF recht hat mit Behauptungen wie „culture of complaceny“ oder „superficial and mechanistic analysis“. Wenn nicht an Hand von Fakten substantiiert dargelegt wird, auf was sie beruhen, sind sie freilich nichts wert.   

Tatsache ist, dass der IWF speziell bezüglich Griechenlands die Rezession falsch eingeschätzt hat – wie andere auch. Das mag auch daran liegen, dass man zumindest anfangs die sozio-ökonomischen Verhältnisse nicht wirklich begriffen hat, z. B. das Unvermögen, hinreichend Steuern zu erheben. Das ist keine Entschuldigung, aber eine Erklärung, die in eine Bewertung eingehen muss.

Andere Aussagen, speziell zu Griechenland, sind m. A. n. FALSCH.

Dazu nur das, was Blanchard seinen Kritikern erwidert:

https://blog-imfdirect.imf.org/2015/07/09/greece-past-critiques-and-the-path-forward/  

Ich würde gern einmal hören, was A. Evans-Pritchard dem entgegen zuhalten hätte. 

Man muss es einfach mal kapieren:

Es ist eine Sache, in einer dramatischen Situation das Schlimmste zu verhindern, hier: nach Lehman die nächst Finanzkrise.

Es ist eine andere, damit das Gewünschte bzw. Erhoffte nicht zu erreichen, hier u. a.: die wirtschaftliche Gesundung Griechenlands und anderer Länder. 

Wo Blanchard m. A. n. falsch liegt:

 &#062;In sum, we still believe there is a path forward.&#062;

Klar, den Pfad gibt es immer und er wurde auch in 2015 beschritten.

Die Aussage impliziert, dass damit auch Griechenland geholfen würde. 

Das ist mehr als zweifellhaft.

Das sieht auch der IWF – zumindest, wenn es keinen nominalen Schuldenschnitt für Griechenland gibt.

Vor Ende des Jahres wird darüber entschieden. Das ist der Test für den IWF.

Kommt dieser Schuldenschnitt nicht – wofür alles spricht – und der IWF ist weiterhin als Geldgeber und nicht nur Berater dabei, dann wäre dies eine Katastrophe, die alles in den Schatten stellte, was hier Negatives über ihn geschrieben wurde.

Denn der IWF wäre entgegen seinen Satzungen handelnd ENDGÜLTIG unglaubwürdig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der IWF ist an der Eurorettung beteiligt und muss daher am Ergebnis (mit)gemessen werden. Wer beim IWF auf welcher Basis wie beraten hat und warum wie entschieden wurde, kann von Außenstehenden ohne tiefes Faktenwissen nicht geklärt werden. </p>
<p>Da der IWF Teil eines „Konsortiums“ war, der sogenannten Troika, das sich mit den Krisenländern befasste, sind „groupthink“ und „intellectual capture“ nachvollziehbar. Wie anders hätte man auch GEMEINSAM etwas erreichen wollen. Wenn mit diesen Begriffen eine Kritik verbunden sein soll, dann ist beruht sie auf Unverständnis, wie man im Kollektiv zu Entscheidungen kommt.  </p>
<p>Es kann sein, dass das „Independet Evaluation Office“ des IMF recht hat mit Behauptungen wie „culture of complaceny“ oder „superficial and mechanistic analysis“. Wenn nicht an Hand von Fakten substantiiert dargelegt wird, auf was sie beruhen, sind sie freilich nichts wert.   </p>
<p>Tatsache ist, dass der IWF speziell bezüglich Griechenlands die Rezession falsch eingeschätzt hat – wie andere auch. Das mag auch daran liegen, dass man zumindest anfangs die sozio-ökonomischen Verhältnisse nicht wirklich begriffen hat, z. B. das Unvermögen, hinreichend Steuern zu erheben. Das ist keine Entschuldigung, aber eine Erklärung, die in eine Bewertung eingehen muss.</p>
<p>Andere Aussagen, speziell zu Griechenland, sind m. A. n. FALSCH.</p>
<p>Dazu nur das, was Blanchard seinen Kritikern erwidert:</p>
<p><a href="https://blog-imfdirect.imf.org/2015/07/09/greece-past-critiques-and-the-path-forward/" rel="nofollow ugc">https://blog-imfdirect.imf.org/2015/07/09/greece-past-critiques-and-the-path-forward/</a>  </p>
<p>Ich würde gern einmal hören, was A. Evans-Pritchard dem entgegen zuhalten hätte. </p>
<p>Man muss es einfach mal kapieren:</p>
<p>Es ist eine Sache, in einer dramatischen Situation das Schlimmste zu verhindern, hier: nach Lehman die nächst Finanzkrise.</p>
<p>Es ist eine andere, damit das Gewünschte bzw. Erhoffte nicht zu erreichen, hier u. a.: die wirtschaftliche Gesundung Griechenlands und anderer Länder. </p>
<p>Wo Blanchard m. A. n. falsch liegt:</p>
<p> &gt;In sum, we still believe there is a path forward.&gt;</p>
<p>Klar, den Pfad gibt es immer und er wurde auch in 2015 beschritten.</p>
<p>Die Aussage impliziert, dass damit auch Griechenland geholfen würde. </p>
<p>Das ist mehr als zweifellhaft.</p>
<p>Das sieht auch der IWF – zumindest, wenn es keinen nominalen Schuldenschnitt für Griechenland gibt.</p>
<p>Vor Ende des Jahres wird darüber entschieden. Das ist der Test für den IWF.</p>
<p>Kommt dieser Schuldenschnitt nicht – wofür alles spricht – und der IWF ist weiterhin als Geldgeber und nicht nur Berater dabei, dann wäre dies eine Katastrophe, die alles in den Schatten stellte, was hier Negatives über ihn geschrieben wurde.</p>
<p>Denn der IWF wäre entgegen seinen Satzungen handelnd ENDGÜLTIG unglaubwürdig.</p>
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		<title>
		Von: Ralph Klages		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/imf-admits-disastrous-love-affair-with-the-euro/#comment-18926</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ralph Klages]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Aug 2016 10:57:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Dann kann man doch gut verstehen, dass die Physikerin die ach so brave Mdm. Lagarde unbedingt nicht von der Angel lassen will. 
Ehrlos sei, wer mafiöse Zustände dabei denkt. 
LG]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dann kann man doch gut verstehen, dass die Physikerin die ach so brave Mdm. Lagarde unbedingt nicht von der Angel lassen will.<br />
Ehrlos sei, wer mafiöse Zustände dabei denkt.<br />
LG</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ondoron		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/imf-admits-disastrous-love-affair-with-the-euro/#comment-18923</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ondoron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Aug 2016 08:53:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Im Westen nichts Neues! Das &quot;politische Projekt&quot; ist bankrott. Der Zensurminister und die &quot;demokratische&quot; Kanzlerin bereiten den Weg in den EU-Totalitarismus. Flankiert von den Mainstreammedien.
Nichts von dem, was im Beitrag oben steht, ist neu!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Westen nichts Neues! Das &#8220;politische Projekt&#8221; ist bankrott. Der Zensurminister und die &#8220;demokratische&#8221; Kanzlerin bereiten den Weg in den EU-Totalitarismus. Flankiert von den Mainstreammedien.<br />
Nichts von dem, was im Beitrag oben steht, ist neu!</p>
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