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	Kommentare zu: „I&#8217;ll eat my hat if we are anywhere near a global recession“ – What could we do if he is wrong?	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
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		Von: Michael Stöcker		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Nov 2015 11:35:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Einen überproportionalen Anstieg der Geldmenge gab es auch schon vor der Finanzkrise (M3 &#062; BIP-Wachstum) und hat letztlich aufgrund mangelnder fiskalischer Redistribution sowie großer Leistungsbilanzungleichgewichte zur Finanzkrise geführt. Die entscheidende Frage ist also nicht, ob die Geldmenge steigt, sonder warum sie steigt. Werden hiermit vor allem vorhandene Assets erworben oder springt wieder die private Konsumverschuldung an, dann ist der realwirtschaftliche Effekt in der Zeit wieder gleich null. Hat hier jemand weitergehende Analysen, wofür die Kredite vergeben werden (außer Finanzierung von Flüchtlingsausgaben)? Konsumtive Staatsschulden sind in der Zukunft auch nur noch vergangenes Nichts und müssten entweder fiskalisch neutralisiert werden (z. B. über eine höhere Erbschaftssteuer) oder aber über OMF monetisiert werden.

Die entscheidende Frage ist also: Wie hoch ist der Anteil des Kreditwachstums/M1 für investive Zwecke? https://zinsfehler.wordpress.com/2014/10/27/schuldmythen-und-das-dilemma-der-schwarzen-null/

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen überproportionalen Anstieg der Geldmenge gab es auch schon vor der Finanzkrise (M3 &gt; BIP-Wachstum) und hat letztlich aufgrund mangelnder fiskalischer Redistribution sowie großer Leistungsbilanzungleichgewichte zur Finanzkrise geführt. Die entscheidende Frage ist also nicht, ob die Geldmenge steigt, sonder warum sie steigt. Werden hiermit vor allem vorhandene Assets erworben oder springt wieder die private Konsumverschuldung an, dann ist der realwirtschaftliche Effekt in der Zeit wieder gleich null. Hat hier jemand weitergehende Analysen, wofür die Kredite vergeben werden (außer Finanzierung von Flüchtlingsausgaben)? Konsumtive Staatsschulden sind in der Zukunft auch nur noch vergangenes Nichts und müssten entweder fiskalisch neutralisiert werden (z. B. über eine höhere Erbschaftssteuer) oder aber über OMF monetisiert werden.</p>
<p>Die entscheidende Frage ist also: Wie hoch ist der Anteil des Kreditwachstums/M1 für investive Zwecke? <a href="https://zinsfehler.wordpress.com/2014/10/27/schuldmythen-und-das-dilemma-der-schwarzen-null/" rel="nofollow ugc">https://zinsfehler.wordpress.com/2014/10/27/schuldmythen-und-das-dilemma-der-schwarzen-null/</a></p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
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		Von: Michael Stöcker		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Nov 2015 09:39:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich kann allen, die an einer nachhaltigen Lösung interessiert sind, das neue Buch von Adair Turner empfehlen. Ich bin zwar noch nicht ganz durch, aber es ist mit großem Abstand das Beste, was ich bislang zum Thema Finanzkrise gelesen habe: http://press.princeton.edu/titles/10546.html 

Wer die Kurzform bevorzugt, der kann sich auch den jüngsten Vortrag von der IMF-Konferenz anschauen: http://www.imf.org/external/mmedia/view.aspx?vid=4598431166001 (ab Minute 3:00).

Mein Vorschlag zu einer Citoyage geht in die gleiche Richtung: https://zinsfehler.wordpress.com/2015/03/23/die-citoyage-keynesianischer-monetarismus-als-ordnungspolitisches-korrektiv/. Hier die wichtigsten Vorteile gegenüber dem Vorschlag von Turner:

1. Keine Änderung von Art. 123 AEUV nötig, da lediglich eine direkte Staatsfinanzierung verboten ist, nicht aber eine direkte Bürgerfinanzierung.

2. Der Cantillon-Effekt wird symmetrisch/demokratisch auf alle Bürger von Euroland verteilt.

3. Wir haben es nicht nur mit zu hoher staatlicher Verschuldung zu tun, sondern insbesondere auch mit zu hoher privater Verschuldung.

Diese drei Punkte sprechen für eine direkte Bürgerfinanzierung (Citoyage) mit indirekter positiver Staatsfinanzierung (OMF/Turner).

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann allen, die an einer nachhaltigen Lösung interessiert sind, das neue Buch von Adair Turner empfehlen. Ich bin zwar noch nicht ganz durch, aber es ist mit großem Abstand das Beste, was ich bislang zum Thema Finanzkrise gelesen habe: <a href="http://press.princeton.edu/titles/10546.html" rel="nofollow ugc">http://press.princeton.edu/titles/10546.html</a> </p>
<p>Wer die Kurzform bevorzugt, der kann sich auch den jüngsten Vortrag von der IMF-Konferenz anschauen: <a href="http://www.imf.org/external/mmedia/view.aspx?vid=4598431166001" rel="nofollow ugc">http://www.imf.org/external/mmedia/view.aspx?vid=4598431166001</a> (ab Minute 3:00).</p>
<p>Mein Vorschlag zu einer Citoyage geht in die gleiche Richtung: <a href="https://zinsfehler.wordpress.com/2015/03/23/die-citoyage-keynesianischer-monetarismus-als-ordnungspolitisches-korrektiv/" rel="nofollow ugc">https://zinsfehler.wordpress.com/2015/03/23/die-citoyage-keynesianischer-monetarismus-als-ordnungspolitisches-korrektiv/</a>. Hier die wichtigsten Vorteile gegenüber dem Vorschlag von Turner:</p>
<p>1. Keine Änderung von Art. 123 AEUV nötig, da lediglich eine direkte Staatsfinanzierung verboten ist, nicht aber eine direkte Bürgerfinanzierung.</p>
<p>2. Der Cantillon-Effekt wird symmetrisch/demokratisch auf alle Bürger von Euroland verteilt.</p>
<p>3. Wir haben es nicht nur mit zu hoher staatlicher Verschuldung zu tun, sondern insbesondere auch mit zu hoher privater Verschuldung.</p>
<p>Diese drei Punkte sprechen für eine direkte Bürgerfinanzierung (Citoyage) mit indirekter positiver Staatsfinanzierung (OMF/Turner).</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
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