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	Kommentare zu: „Helikoptergeld: Zentralbanken als ‚Spender of Last Resort‘?“	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Tue, 28 Nov 2017 07:39:48 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: FX		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/helikoptergeld-zentralbanken-als-spender-of-last-resort-2/#comment-29600</link>

		<dc:creator><![CDATA[FX]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Nov 2017 07:39:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/helikoptergeld-zentralbanken-als-spender-of-last-resort-2/#comment-29558&quot;&gt;Wolfgang Selig&lt;/a&gt;.

Ähnlich wie ab 1950 die Währungen der wieder aufstrebenden  Weltkriegsverlierer Deutschland und Japan avancierten geschieht dies heute beim chinesischen Renminbi und zukünftig ggf. bei der indischen Rupie.

Ansonsten wird überall manipuliert: Währungen, Unternehmensergebnisse, Nahrungsmittel, Abgasgrenzwerte, etc.

Wichtig ist eher, nicht in einem sinkenden Schiff zu sitzen (z. B. gerade als Immobilieninvestor).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/helikoptergeld-zentralbanken-als-spender-of-last-resort-2/#comment-29558">Wolfgang Selig</a>.</p>
<p>Ähnlich wie ab 1950 die Währungen der wieder aufstrebenden  Weltkriegsverlierer Deutschland und Japan avancierten geschieht dies heute beim chinesischen Renminbi und zukünftig ggf. bei der indischen Rupie.</p>
<p>Ansonsten wird überall manipuliert: Währungen, Unternehmensergebnisse, Nahrungsmittel, Abgasgrenzwerte, etc.</p>
<p>Wichtig ist eher, nicht in einem sinkenden Schiff zu sitzen (z. B. gerade als Immobilieninvestor).</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/helikoptergeld-zentralbanken-als-spender-of-last-resort-2/#comment-29571</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Nov 2017 22:43:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es geht bei A. Turner dem Artikel nach um vier verschiedene Aspekte:

a) die Schaffung von zusätzlicher Nachfrage durch den Staat, weil die Privatwirtschaft aus unterschiedlichen Gründen dazu nicht in der Lage ist (zu hohe Verschuldung, zu hohe Sparquote, zu geringe Einkommen aufgrund der Globalisierung etc.)

b) das aber so, dass der Staat sich dabei nicht selbst überschuldet, d. h. die Grenzen der Schuldentragfähigkeit nicht überschreitet, was bei kontinuierlicher Fortführung im Schuldgeldsystem irgendwann einmal der Fall sein würde.  

Das Mittel dafür die Finanzierung mit „Helikoptergeld“ durch die Zentralbank als „Spender of last Resort“.  

Das hat A. Turner im AKUTELLEREN Interview mit der NZZ dargelegt und wurde heute Morgen besprochen:

https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/in-der-falle-billigen-geldes-und-hoher-schulden/ - comment-29528

c) denkbar ist auch, dass die Zentralbank NUR die bestehenden Staatsschulden aufkauft und stilllegt, bzw. – theoretisch möglich – die laufenden Zinszahlungen auf Staatsschulden immer wieder durch neue Kredite finanziert.

Damit sind die BESTEHENDEN Schulden sterilisiert, also keine Belastung für den Staat. Er könnte das Spiel der Neuverschuldung am Markt wie gehabt wieder aufnehmen. 

Damit er aber nicht oder nicht zu schnell die Grenze der Schuldentragfähigkeit erreicht, muss es 

d) geben, d. h. makroprudentielle Regulierung. Diese zielt auf eine Verteuerung der Kreditschöpfung. 

Bei diesen Finanzierungsmodalitäten stellt sich die Frage:

&#062;Ist wirklich zu erwarten, dass die Inflationserwartungen davon unbeeinflusst bleiben oder sich im Idealfall nur im Rahmen der stabilitätspolitisch erwünschten Preisveränderungsraten bewegen?“&#062;

Die Antwort darauf:

&#062;bto: Das ist die einzige relevante Frage. Ich denke immer mehr, dass die Masse der Menschen es nicht merkt. Bleibt die Frage, was die Vermögenden machen.&#062;

Wenn die Masse der Menschen nicht merkt, dass sich die Inflationserwartungen ändern, dann ist es auch nicht eine sonderlich relevante Frage.

Wenn sich aber die Inflationserwartungen ändern, d. h. die Inflationserwartungen sich z. B. erhöhen und die Masse der Menschen es merkt, die höheren Inflationserwartungen und in der Folge die Preissteigerungen aber nicht durch Einkommenserhöhungen kompensieren können – dann was?   

Der Staat könnte z, B. die Steuern senken und/oder die Transferleistungen erhöhen.
Er bräuchte dann mehr Helikoptergeld oder müsste die Verschuldung erhöhen. 

Dann sind wir in der Spur zu einer Inflationsentwicklung, die  von der Masse der Menschen dann doch bemerkt wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es geht bei A. Turner dem Artikel nach um vier verschiedene Aspekte:</p>
<p>a) die Schaffung von zusätzlicher Nachfrage durch den Staat, weil die Privatwirtschaft aus unterschiedlichen Gründen dazu nicht in der Lage ist (zu hohe Verschuldung, zu hohe Sparquote, zu geringe Einkommen aufgrund der Globalisierung etc.)</p>
<p>b) das aber so, dass der Staat sich dabei nicht selbst überschuldet, d. h. die Grenzen der Schuldentragfähigkeit nicht überschreitet, was bei kontinuierlicher Fortführung im Schuldgeldsystem irgendwann einmal der Fall sein würde.  </p>
<p>Das Mittel dafür die Finanzierung mit „Helikoptergeld“ durch die Zentralbank als „Spender of last Resort“.  </p>
<p>Das hat A. Turner im AKUTELLEREN Interview mit der NZZ dargelegt und wurde heute Morgen besprochen:</p>
<p><a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/in-der-falle-billigen-geldes-und-hoher-schulden/" rel="nofollow ugc">https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/in-der-falle-billigen-geldes-und-hoher-schulden/</a> &#8211; comment-29528</p>
<p>c) denkbar ist auch, dass die Zentralbank NUR die bestehenden Staatsschulden aufkauft und stilllegt, bzw. – theoretisch möglich – die laufenden Zinszahlungen auf Staatsschulden immer wieder durch neue Kredite finanziert.</p>
<p>Damit sind die BESTEHENDEN Schulden sterilisiert, also keine Belastung für den Staat. Er könnte das Spiel der Neuverschuldung am Markt wie gehabt wieder aufnehmen. </p>
<p>Damit er aber nicht oder nicht zu schnell die Grenze der Schuldentragfähigkeit erreicht, muss es </p>
<p>d) geben, d. h. makroprudentielle Regulierung. Diese zielt auf eine Verteuerung der Kreditschöpfung. </p>
<p>Bei diesen Finanzierungsmodalitäten stellt sich die Frage:</p>
<p>&gt;Ist wirklich zu erwarten, dass die Inflationserwartungen davon unbeeinflusst bleiben oder sich im Idealfall nur im Rahmen der stabilitätspolitisch erwünschten Preisveränderungsraten bewegen?“&gt;</p>
<p>Die Antwort darauf:</p>
<p>&gt;bto: Das ist die einzige relevante Frage. Ich denke immer mehr, dass die Masse der Menschen es nicht merkt. Bleibt die Frage, was die Vermögenden machen.&gt;</p>
<p>Wenn die Masse der Menschen nicht merkt, dass sich die Inflationserwartungen ändern, dann ist es auch nicht eine sonderlich relevante Frage.</p>
<p>Wenn sich aber die Inflationserwartungen ändern, d. h. die Inflationserwartungen sich z. B. erhöhen und die Masse der Menschen es merkt, die höheren Inflationserwartungen und in der Folge die Preissteigerungen aber nicht durch Einkommenserhöhungen kompensieren können – dann was?   </p>
<p>Der Staat könnte z, B. die Steuern senken und/oder die Transferleistungen erhöhen.<br />
Er bräuchte dann mehr Helikoptergeld oder müsste die Verschuldung erhöhen. </p>
<p>Dann sind wir in der Spur zu einer Inflationsentwicklung, die  von der Masse der Menschen dann doch bemerkt wird.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/helikoptergeld-zentralbanken-als-spender-of-last-resort-2/#comment-29558</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Nov 2017 19:54:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/helikoptergeld-zentralbanken-als-spender-of-last-resort-2/#comment-29533&quot;&gt;ZIRP&lt;/a&gt;.

Wenn Sie aus dem manipulierten Währungen gehen, welche bleiben denn da übrig? Mir fallen nicht viele seriöse ein, die nicht von den manipulierten abhängig sind.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/helikoptergeld-zentralbanken-als-spender-of-last-resort-2/#comment-29533">ZIRP</a>.</p>
<p>Wenn Sie aus dem manipulierten Währungen gehen, welche bleiben denn da übrig? Mir fallen nicht viele seriöse ein, die nicht von den manipulierten abhängig sind.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/helikoptergeld-zentralbanken-als-spender-of-last-resort-2/#comment-29549</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Nov 2017 18:11:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=9547#comment-29549</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/helikoptergeld-zentralbanken-als-spender-of-last-resort-2/#comment-29533&quot;&gt;ZIRP&lt;/a&gt;.

„Für einen international erfahrenen Investor hingegen ist eine – mit was auch immer – expansiver werdende Notenbank ein Alarmsignal, aus dieser Währung zu gehen.“

In welche Währung würde denn der „international erfahrenen Investor“ flüchten? Die ZIRPer sind doch sogar zu den NIRPern geflüchtet (wem das nichts sagen sollte, einfach mal hier nachlesen und dann an die Schweiz denken: https://www.cnbc.com/2016/02/09/from-zirp-to-nirp-whats-the-feds-next-move.html.

Haben Sie schon das Buch von Turner gelesen oder wie begründen Sie Ihre Abneigung? Turners Vorschlag verstößt allerdings gegen Art. 123 AEUV. Es gibt jedoch legale Alternativen, die zudem noch weitere Vorteile haben: https://makronom.de/14-argumente-fuer-ein-zentralbankfinanziertes-buergergeld-17593

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/helikoptergeld-zentralbanken-als-spender-of-last-resort-2/#comment-29533">ZIRP</a>.</p>
<p>„Für einen international erfahrenen Investor hingegen ist eine – mit was auch immer – expansiver werdende Notenbank ein Alarmsignal, aus dieser Währung zu gehen.“</p>
<p>In welche Währung würde denn der „international erfahrenen Investor“ flüchten? Die ZIRPer sind doch sogar zu den NIRPern geflüchtet (wem das nichts sagen sollte, einfach mal hier nachlesen und dann an die Schweiz denken: <a href="https://www.cnbc.com/2016/02/09/from-zirp-to-nirp-whats-the-feds-next-move.html" rel="nofollow ugc">https://www.cnbc.com/2016/02/09/from-zirp-to-nirp-whats-the-feds-next-move.html</a>.</p>
<p>Haben Sie schon das Buch von Turner gelesen oder wie begründen Sie Ihre Abneigung? Turners Vorschlag verstößt allerdings gegen Art. 123 AEUV. Es gibt jedoch legale Alternativen, die zudem noch weitere Vorteile haben: <a href="https://makronom.de/14-argumente-fuer-ein-zentralbankfinanziertes-buergergeld-17593" rel="nofollow ugc">https://makronom.de/14-argumente-fuer-ein-zentralbankfinanziertes-buergergeld-17593</a></p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: ZIRP		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/helikoptergeld-zentralbanken-als-spender-of-last-resort-2/#comment-29533</link>

		<dc:creator><![CDATA[ZIRP]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Nov 2017 14:33:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Idde des &quot;Helikoptergeldes&quot; ist eine ähnliche geistige Verirrung wie die Gefahr einer angeblichen &quot;Deflation&quot; ab Mitte 2014 durch den statistischen Effekt von in kurzer Zeit rasch abgesunkenen Energiepreisen auf die Teuerung, was es so in der jüngeren Kapitalmarktgeschichte schon öfters gab, ohne daß Notenbankvertreter dies wie jüngst genutzt haben, um ein Programm zur monetären Staatsfinanzierung aufzugleisen:

https://www.reuters.com/article/us-france-ecb/hollande-draghi-agree-on-threat-of-deflation-official-idUSKBN0GW2WU20140901

https://www.wellenreiter-invest.de/sites/default/files/ChartderWoche/20100306.20prozent.png

http://www.inflation-deutschland.de/images/inflationsrate-deutschland-1951-2014.PNG

Letztlich geht es im wesentlichen darum, Naive ohne internationalen Überblick in vorhersehbarer Weise zu manipulieren bzw. diese dazu zu bewegen, vor Ort zu konsumieren und investieren.

Für einen international erfahrenen Investor hingegen ist eine - mit was auch immer - expansiver werdende Notenbank ein Alarmsignal, aus dieser Währung zu gehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Idde des &#8220;Helikoptergeldes&#8221; ist eine ähnliche geistige Verirrung wie die Gefahr einer angeblichen &#8220;Deflation&#8221; ab Mitte 2014 durch den statistischen Effekt von in kurzer Zeit rasch abgesunkenen Energiepreisen auf die Teuerung, was es so in der jüngeren Kapitalmarktgeschichte schon öfters gab, ohne daß Notenbankvertreter dies wie jüngst genutzt haben, um ein Programm zur monetären Staatsfinanzierung aufzugleisen:</p>
<p><a href="https://www.reuters.com/article/us-france-ecb/hollande-draghi-agree-on-threat-of-deflation-official-idUSKBN0GW2WU20140901" rel="nofollow ugc">https://www.reuters.com/article/us-france-ecb/hollande-draghi-agree-on-threat-of-deflation-official-idUSKBN0GW2WU20140901</a></p>
<p><a href="https://www.wellenreiter-invest.de/sites/default/files/ChartderWoche/20100306.20prozent.png" rel="nofollow ugc">https://www.wellenreiter-invest.de/sites/default/files/ChartderWoche/20100306.20prozent.png</a></p>
<p><a href="http://www.inflation-deutschland.de/images/inflationsrate-deutschland-1951-2014.PNG" rel="nofollow ugc">http://www.inflation-deutschland.de/images/inflationsrate-deutschland-1951-2014.PNG</a></p>
<p>Letztlich geht es im wesentlichen darum, Naive ohne internationalen Überblick in vorhersehbarer Weise zu manipulieren bzw. diese dazu zu bewegen, vor Ort zu konsumieren und investieren.</p>
<p>Für einen international erfahrenen Investor hingegen ist eine &#8211; mit was auch immer &#8211; expansiver werdende Notenbank ein Alarmsignal, aus dieser Währung zu gehen.</p>
]]></content:encoded>
		
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