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	Kommentare zu: Hans-Werner Sinn und der ökonomische Populismus	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Mon, 18 Jun 2018 14:27:23 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/hans-werner-sinn-und-der-oekonomische-populismus/#comment-41618</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jun 2018 14:27:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/hans-werner-sinn-und-der-oekonomische-populismus/#comment-41607&quot;&gt;Johannes&lt;/a&gt;.

Nun, wenn man sich Gehör verschaffen möchte, dann geht es wohl nicht ganz ohne Populismus. Das gilt auch für Hans-Werner Sinn. Das Problem mit dem Pro-Europäer Sinn ist aber, dass er mit zwei besonders steilen Thesen extrem populistisch gegen Europa und vor allem gegen die EZB argumentiert, die völlig daneben sind. Das gilt zum einen für seine Vorstellungen zum Thema Inflationsziel und zum anderen für seine Zinsverlustfiktionen: https://zinsfehler.com/2015/02/07/die-wundersame-welt-des-hans-werner-sinn/

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/hans-werner-sinn-und-der-oekonomische-populismus/#comment-41607">Johannes</a>.</p>
<p>Nun, wenn man sich Gehör verschaffen möchte, dann geht es wohl nicht ganz ohne Populismus. Das gilt auch für Hans-Werner Sinn. Das Problem mit dem Pro-Europäer Sinn ist aber, dass er mit zwei besonders steilen Thesen extrem populistisch gegen Europa und vor allem gegen die EZB argumentiert, die völlig daneben sind. Das gilt zum einen für seine Vorstellungen zum Thema Inflationsziel und zum anderen für seine Zinsverlustfiktionen: <a href="https://zinsfehler.com/2015/02/07/die-wundersame-welt-des-hans-werner-sinn/" rel="nofollow ugc">https://zinsfehler.com/2015/02/07/die-wundersame-welt-des-hans-werner-sinn/</a></p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/hans-werner-sinn-und-der-oekonomische-populismus/#comment-41617</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jun 2018 14:16:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/hans-werner-sinn-und-der-oekonomische-populismus/#comment-41601&quot;&gt;Wolfgang Selig&lt;/a&gt;.

Reden wir von dem Hans Werner Sinn, der auch eine Vergangenheit als linker Student hat? http://www.hanswernersinn.de/de/Interview_Handelsblatt_13042017 

Mit Schubladendenken werden wir die Probleme nicht lösen können, Herr Selig. Was bei der Problemanalyse ausschließlich zählen sollte, das ist das bessere Argument; egal von wem es vorgetragen wird. Mit den Grabenkämpfen der Vergangenheit können wir keine Zukunft gestalten. 

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/hans-werner-sinn-und-der-oekonomische-populismus/#comment-41601">Wolfgang Selig</a>.</p>
<p>Reden wir von dem Hans Werner Sinn, der auch eine Vergangenheit als linker Student hat? <a href="http://www.hanswernersinn.de/de/Interview_Handelsblatt_13042017" rel="nofollow ugc">http://www.hanswernersinn.de/de/Interview_Handelsblatt_13042017</a> </p>
<p>Mit Schubladendenken werden wir die Probleme nicht lösen können, Herr Selig. Was bei der Problemanalyse ausschließlich zählen sollte, das ist das bessere Argument; egal von wem es vorgetragen wird. Mit den Grabenkämpfen der Vergangenheit können wir keine Zukunft gestalten. </p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/hans-werner-sinn-und-der-oekonomische-populismus/#comment-41614</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jun 2018 12:56:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wenn Linksradikale keine überzeugenden Argumente mehr haben, dann schreien sie &quot;Nazi&quot; oder, wenn sie etwas besser erzogen sind, &quot;Populist&quot;. Nicht satisfaktionsfähig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Linksradikale keine überzeugenden Argumente mehr haben, dann schreien sie &#8220;Nazi&#8221; oder, wenn sie etwas besser erzogen sind, &#8220;Populist&#8221;. Nicht satisfaktionsfähig.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/hans-werner-sinn-und-der-oekonomische-populismus/#comment-41613</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jun 2018 12:28:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/hans-werner-sinn-und-der-oekonomische-populismus/#comment-41610&quot;&gt;Gibson&lt;/a&gt;.

@ Gibson 

Mein Kommentar wurde nicht vollständig übertragen, daher die folgende Ergänzung:

&#062;Wie soll man in den aktuellen politischen Konstellationen eine geordnete Auflösung der Euro Zone samt Schuldenrestrukturierung erreichen? Diese Ideallösung scheint in weiter Ferne. Wie soll dieser ökonomisch sinnvolle Prozess politisch durchgesetzt werden? Fragen, auf die auch HW Sinn bisher nicht überzeugend geantwortet hat.&#062;

Diese Ideallösung gibt es nur auf dem Papier, nicht in der Realität.

Daher gibt Sinn auch keine Antwort darauf.

Wenn ich ihn richtig verstehe, fragt er:

Was ist die politisch sinnvolle Lösung, wenn der aktuelle Prozess zu HOHE ökonomische KOSTEN für uns und die anderen generiert?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/hans-werner-sinn-und-der-oekonomische-populismus/#comment-41610">Gibson</a>.</p>
<p>@ Gibson </p>
<p>Mein Kommentar wurde nicht vollständig übertragen, daher die folgende Ergänzung:</p>
<p>&gt;Wie soll man in den aktuellen politischen Konstellationen eine geordnete Auflösung der Euro Zone samt Schuldenrestrukturierung erreichen? Diese Ideallösung scheint in weiter Ferne. Wie soll dieser ökonomisch sinnvolle Prozess politisch durchgesetzt werden? Fragen, auf die auch HW Sinn bisher nicht überzeugend geantwortet hat.&gt;</p>
<p>Diese Ideallösung gibt es nur auf dem Papier, nicht in der Realität.</p>
<p>Daher gibt Sinn auch keine Antwort darauf.</p>
<p>Wenn ich ihn richtig verstehe, fragt er:</p>
<p>Was ist die politisch sinnvolle Lösung, wenn der aktuelle Prozess zu HOHE ökonomische KOSTEN für uns und die anderen generiert?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/hans-werner-sinn-und-der-oekonomische-populismus/#comment-41612</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jun 2018 12:14:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=11553#comment-41612</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/hans-werner-sinn-und-der-oekonomische-populismus/#comment-41610&quot;&gt;Gibson&lt;/a&gt;.

&#062;Diese Ideallösung scheint in weiter Ferne. Wie soll dieser ökonomisch sinnvolle Prozess politisch durchgesetzt werden? Fragen, auf die auch HW Sinn bisher nicht überzeugend geantwortet hatAllen Freunden der AfD, die sich allzu gerne auf Herrn Sinn berufen, sei abschließend noch gesagt: Herr Sinn ist ein unbeirrter Verfechter der Europäischen Integration.&#062;

Ja, aber nicht um JEDEN Preis.

&#062;Es geht ihm nicht um das Bewahren einer angeblich gefährdeten nationalen Identität, sondern um den richtigen Weg, das geeinte Europa zu erreichen.&#062;

Ja, aber auf diesem Weg kann und soll es u. U. auch erst einmal Austritte aus dem soweit geeinten Europa geben dürfen. 

&#062;Deutschland darf das Portemonnaie erst auf den Tisch legen, sofern die politische Integration vollzogen ist, lautet das Argument in verkürzter Form. &#062;

Nein, Deutschland darf das Portemonnaie erst dann auf den Tisch legen, wenn eine FUNKTIONSFÄHIGE, d. h. eine NICHT von Transfers ABHÄNGIGE Integration erreicht ist. Ist sie erreicht, sind durch Drohungen ERZWUNGENE Transfers nicht mehr erforderlich; FREIWILLIG vereinbarte sind möglich.

Wenn das die Position ist, wird man feststellen müssen:

Es wird vermutlich auf sehr, sehr lange Zeit keine Währungsunion geben können, sondern eine EU, in der sich Staaten identischen Interessen entsprechend zu gemeinsamen Maßnahmen verpflichten, etwa der Migrationsabwehr, und ansonsten relativ lockere Vereinbarungen miteinander eingehen.

Es würde nur solche sein, die aller Erfahrung nach auch ERFÜLLBAR sind.

Das wäre die Lehre aus den politischen Fehlentscheidungen der Vergangenheit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/hans-werner-sinn-und-der-oekonomische-populismus/#comment-41610">Gibson</a>.</p>
<p>&gt;Diese Ideallösung scheint in weiter Ferne. Wie soll dieser ökonomisch sinnvolle Prozess politisch durchgesetzt werden? Fragen, auf die auch HW Sinn bisher nicht überzeugend geantwortet hatAllen Freunden der AfD, die sich allzu gerne auf Herrn Sinn berufen, sei abschließend noch gesagt: Herr Sinn ist ein unbeirrter Verfechter der Europäischen Integration.&gt;</p>
<p>Ja, aber nicht um JEDEN Preis.</p>
<p>&gt;Es geht ihm nicht um das Bewahren einer angeblich gefährdeten nationalen Identität, sondern um den richtigen Weg, das geeinte Europa zu erreichen.&gt;</p>
<p>Ja, aber auf diesem Weg kann und soll es u. U. auch erst einmal Austritte aus dem soweit geeinten Europa geben dürfen. </p>
<p>&gt;Deutschland darf das Portemonnaie erst auf den Tisch legen, sofern die politische Integration vollzogen ist, lautet das Argument in verkürzter Form. &gt;</p>
<p>Nein, Deutschland darf das Portemonnaie erst dann auf den Tisch legen, wenn eine FUNKTIONSFÄHIGE, d. h. eine NICHT von Transfers ABHÄNGIGE Integration erreicht ist. Ist sie erreicht, sind durch Drohungen ERZWUNGENE Transfers nicht mehr erforderlich; FREIWILLIG vereinbarte sind möglich.</p>
<p>Wenn das die Position ist, wird man feststellen müssen:</p>
<p>Es wird vermutlich auf sehr, sehr lange Zeit keine Währungsunion geben können, sondern eine EU, in der sich Staaten identischen Interessen entsprechend zu gemeinsamen Maßnahmen verpflichten, etwa der Migrationsabwehr, und ansonsten relativ lockere Vereinbarungen miteinander eingehen.</p>
<p>Es würde nur solche sein, die aller Erfahrung nach auch ERFÜLLBAR sind.</p>
<p>Das wäre die Lehre aus den politischen Fehlentscheidungen der Vergangenheit.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/hans-werner-sinn-und-der-oekonomische-populismus/#comment-41611</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jun 2018 12:10:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/hans-werner-sinn-und-der-oekonomische-populismus/#comment-41610&quot;&gt;Gibson&lt;/a&gt;.

@Gibson: &quot;Wie soll man in den aktuellen politischen Konstellationen eine geordnete Auflösung der Euro Zone samt Schuldenrestrukturierung erreichen? Diese Ideallösung scheint in weiter Ferne. Wie soll dieser ökonomisch sinnvolle Prozess politisch durchgesetzt werden?&quot;

Das wird die Zukunft zeigen. Ich vermute mal Folgendes:

Die Verteilungskämpfe werden aufgrund der Demographie steigen. Der Brexit zeigt, dass Austritte (zwar mit Magenschmerzen) grundsätzlich funktionieren. Die letzten WKII-Zeitzeugen (z.B. Henry Kissinger) sterben weg, so dass die Bedeutung der EU als friedensstiftende Institution von den Entscheidungsträgern unwichtiger gesehen wird. Und Stück für Stück wählen immer mehr Leute nationalstaatlich orientierte Parteien. Dann lassen Sie als Schlussakkord den französischen Präsidenten noch vom FN kommen und den deutschen Kanzler von einer CDU-AFD-FDP-Koalition und schon wird das Ganze rückabgewickelt. Illusorisch? Vielleicht, aber vieles was heute real ist hielt ich vor 10 Jahren auch noch für illusorisch...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/hans-werner-sinn-und-der-oekonomische-populismus/#comment-41610">Gibson</a>.</p>
<p>@Gibson: &#8220;Wie soll man in den aktuellen politischen Konstellationen eine geordnete Auflösung der Euro Zone samt Schuldenrestrukturierung erreichen? Diese Ideallösung scheint in weiter Ferne. Wie soll dieser ökonomisch sinnvolle Prozess politisch durchgesetzt werden?&#8221;</p>
<p>Das wird die Zukunft zeigen. Ich vermute mal Folgendes:</p>
<p>Die Verteilungskämpfe werden aufgrund der Demographie steigen. Der Brexit zeigt, dass Austritte (zwar mit Magenschmerzen) grundsätzlich funktionieren. Die letzten WKII-Zeitzeugen (z.B. Henry Kissinger) sterben weg, so dass die Bedeutung der EU als friedensstiftende Institution von den Entscheidungsträgern unwichtiger gesehen wird. Und Stück für Stück wählen immer mehr Leute nationalstaatlich orientierte Parteien. Dann lassen Sie als Schlussakkord den französischen Präsidenten noch vom FN kommen und den deutschen Kanzler von einer CDU-AFD-FDP-Koalition und schon wird das Ganze rückabgewickelt. Illusorisch? Vielleicht, aber vieles was heute real ist hielt ich vor 10 Jahren auch noch für illusorisch&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Gibson		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/hans-werner-sinn-und-der-oekonomische-populismus/#comment-41610</link>

		<dc:creator><![CDATA[Gibson]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jun 2018 11:33:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hans Böckler und Jan Priewe haben zweifelsohne nicht das Format eines HW Sinn. Aber die Frage nach der Ausgleichswirkung von staatlichen und privaten Kapitalflüssen eins zu eins von den USA auf Deutschland zu übertragen, ist nicht korrekt. Immerhin ist der Länderfinanzausgleich neben Bundessteuern und Sozialversicherungen nur ein kleiner Teil der Transfers. Insofern könnte die Rechnung in Deutschland mit seiner exorbitanten Staatsquote schon anders aussehen.

Ebenso ist der Hinweis auf die mangelnde Konvergenz ein einseitiges Argument. Natürlich zahlt Norditalien für den Süden, im Gegenzug geht aber auch jeder junge, intelligente Süditaliener in den Norden. Hier gibt es viele weitere Faktoren, die den Bruttotransfer deutlich größer aussehen lassen, als den nicht exakt messbaren Nettotransfer. 

Wie soll man in den aktuellen politischen Konstellationen eine geordnete Auflösung der Euro Zone samt Schuldenrestrukturierung erreichen? Diese Ideallösung scheint in weiter Ferne. Wie soll dieser ökonomisch sinnvolle Prozess politisch durchgesetzt werden? Fragen, auf die auch HW Sinn bisher nicht überzeugend geantwortet hat.
 
Allen Freunden der AfD, die sich allzu gerne auf Herrn Sinn berufen, sei abschließend noch gesagt: Herr Sinn ist ein unbeirrter Verfechter der Europäischen Integration. Es geht ihm nicht um das Bewahren einer angeblich gefährdeten nationalen Identität, sondern um den richtigen Weg, das geeinte Europa zu erreichen. Deutschland darf das Portemonnaie erst auf den Tisch legen, sofern die politische Integration vollzogen ist, lautet das Argument in verkürzter Form.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hans Böckler und Jan Priewe haben zweifelsohne nicht das Format eines HW Sinn. Aber die Frage nach der Ausgleichswirkung von staatlichen und privaten Kapitalflüssen eins zu eins von den USA auf Deutschland zu übertragen, ist nicht korrekt. Immerhin ist der Länderfinanzausgleich neben Bundessteuern und Sozialversicherungen nur ein kleiner Teil der Transfers. Insofern könnte die Rechnung in Deutschland mit seiner exorbitanten Staatsquote schon anders aussehen.</p>
<p>Ebenso ist der Hinweis auf die mangelnde Konvergenz ein einseitiges Argument. Natürlich zahlt Norditalien für den Süden, im Gegenzug geht aber auch jeder junge, intelligente Süditaliener in den Norden. Hier gibt es viele weitere Faktoren, die den Bruttotransfer deutlich größer aussehen lassen, als den nicht exakt messbaren Nettotransfer. </p>
<p>Wie soll man in den aktuellen politischen Konstellationen eine geordnete Auflösung der Euro Zone samt Schuldenrestrukturierung erreichen? Diese Ideallösung scheint in weiter Ferne. Wie soll dieser ökonomisch sinnvolle Prozess politisch durchgesetzt werden? Fragen, auf die auch HW Sinn bisher nicht überzeugend geantwortet hat.</p>
<p>Allen Freunden der AfD, die sich allzu gerne auf Herrn Sinn berufen, sei abschließend noch gesagt: Herr Sinn ist ein unbeirrter Verfechter der Europäischen Integration. Es geht ihm nicht um das Bewahren einer angeblich gefährdeten nationalen Identität, sondern um den richtigen Weg, das geeinte Europa zu erreichen. Deutschland darf das Portemonnaie erst auf den Tisch legen, sofern die politische Integration vollzogen ist, lautet das Argument in verkürzter Form.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/hans-werner-sinn-und-der-oekonomische-populismus/#comment-41608</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jun 2018 10:51:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#062;„Seine Schlachtrufe lauten vor allem ‚Keine Haftungsunion!‘ und ‚Keine Transferunion!‘. Hier zeigt sich erneut, dass der frühere Präsident des ifo Instituts es wie kein anderer deutscher Ökonom verstanden hat, volkswirtschaftliche Zusammenhänge Stammtisch-kompatibel aufzubereiten (…).“&#062;

Das ist ein großes Lob.

Denn volkswirtschaftliche Zusammenhänge Stammtisch-kompatibel aufzubereiten – Hut ab, wenn das einer kann. 

Im Übrigen glaube ich, dass der Stammtisch schon begriffen hat, worum es geht:

Bei einer Haftungsunion und Transfers geht es letztlich IMMER um das Geld FÜR die ANDEREN. Das ist z. B. bei der Autoversicherung so.  Allerdings ist das dauerhaft nur dann akzeptabel, wenn die Versicherten eine relativ homogene Gruppe sind. Sind sie es nicht, BEZAHLEN die einen UNFAIRERERWEISE für die anderen mit dem höherem Schadensrisiko.  

In der Währungsunion gibt es diese Homogenität nicht. Sie ist bezüglich der Kostengerechtigkeit unfair. 

Man SOLLTE dennoch bezahlen, wenn der Nutzen für die Zahler in höher ist als ohne die Versicherung. 

Das wäre dem Stammtisch bezüglich der Eurozone nachzuweisen, wenn man wie Herr Priewe argumentiert. 

Stattdessen wird gesagt, dass es Haftungsunion und Transfers geben MÜSSE, weil es nur so per „Vertiefung“ zu einer dauerhaften Stabilität kommen könne und die doch nützlich sei. 

Hier schwingt im Hintergrund mit, dass es dem Stammtisch nicht geheuer ist, ohne Versicherung dazustehen und er daher deren Auflösung nicht will. 

Es geht also bei der Eurozone darum:

Wollen wir weiterhin ein System haben, das nur UNFAIR weiterbestehen kann oder wollen wir es uns leisten, auf Fairness zu BESTEHEN und uns daher mit ALLEN Konsequenzen für uns und andere von der Währungsunion zu verabschieden?

Das ist keine ökonomische, sondern eine POLITISCHE Entscheidung. 

Die Frage wird so nicht gestellt und die Entscheidung fällt daher auch nicht anhand dieser Frage.

Sie entscheidet sich vielmehr anhand der Frage, ob die zu leistenden Haftung und die Transfers noch TRAGBAR für uns sind bzw. ob sie die anderen als HINREICHEND bewerten. 

Sie wird sich auch ohne die Zutaten von Ökonomen stellen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;„Seine Schlachtrufe lauten vor allem ‚Keine Haftungsunion!‘ und ‚Keine Transferunion!‘. Hier zeigt sich erneut, dass der frühere Präsident des ifo Instituts es wie kein anderer deutscher Ökonom verstanden hat, volkswirtschaftliche Zusammenhänge Stammtisch-kompatibel aufzubereiten (…).“&gt;</p>
<p>Das ist ein großes Lob.</p>
<p>Denn volkswirtschaftliche Zusammenhänge Stammtisch-kompatibel aufzubereiten – Hut ab, wenn das einer kann. </p>
<p>Im Übrigen glaube ich, dass der Stammtisch schon begriffen hat, worum es geht:</p>
<p>Bei einer Haftungsunion und Transfers geht es letztlich IMMER um das Geld FÜR die ANDEREN. Das ist z. B. bei der Autoversicherung so.  Allerdings ist das dauerhaft nur dann akzeptabel, wenn die Versicherten eine relativ homogene Gruppe sind. Sind sie es nicht, BEZAHLEN die einen UNFAIRERERWEISE für die anderen mit dem höherem Schadensrisiko.  </p>
<p>In der Währungsunion gibt es diese Homogenität nicht. Sie ist bezüglich der Kostengerechtigkeit unfair. </p>
<p>Man SOLLTE dennoch bezahlen, wenn der Nutzen für die Zahler in höher ist als ohne die Versicherung. </p>
<p>Das wäre dem Stammtisch bezüglich der Eurozone nachzuweisen, wenn man wie Herr Priewe argumentiert. </p>
<p>Stattdessen wird gesagt, dass es Haftungsunion und Transfers geben MÜSSE, weil es nur so per „Vertiefung“ zu einer dauerhaften Stabilität kommen könne und die doch nützlich sei. </p>
<p>Hier schwingt im Hintergrund mit, dass es dem Stammtisch nicht geheuer ist, ohne Versicherung dazustehen und er daher deren Auflösung nicht will. </p>
<p>Es geht also bei der Eurozone darum:</p>
<p>Wollen wir weiterhin ein System haben, das nur UNFAIR weiterbestehen kann oder wollen wir es uns leisten, auf Fairness zu BESTEHEN und uns daher mit ALLEN Konsequenzen für uns und andere von der Währungsunion zu verabschieden?</p>
<p>Das ist keine ökonomische, sondern eine POLITISCHE Entscheidung. </p>
<p>Die Frage wird so nicht gestellt und die Entscheidung fällt daher auch nicht anhand dieser Frage.</p>
<p>Sie entscheidet sich vielmehr anhand der Frage, ob die zu leistenden Haftung und die Transfers noch TRAGBAR für uns sind bzw. ob sie die anderen als HINREICHEND bewerten. </p>
<p>Sie wird sich auch ohne die Zutaten von Ökonomen stellen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Johannes		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/hans-werner-sinn-und-der-oekonomische-populismus/#comment-41607</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jun 2018 10:43:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Gegen Herr Sinn die Populismus-Keule zu schwingen sagt mehr über Herrn Priewe selbst aus, als über die Person, die er damit treffen will. Setzen, sechs, Herr Priewe fällt mir da nur noch ein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gegen Herr Sinn die Populismus-Keule zu schwingen sagt mehr über Herrn Priewe selbst aus, als über die Person, die er damit treffen will. Setzen, sechs, Herr Priewe fällt mir da nur noch ein.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Otto Ruthenberg		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/hans-werner-sinn-und-der-oekonomische-populismus/#comment-41604</link>

		<dc:creator><![CDATA[Otto Ruthenberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jun 2018 09:04:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Allein aus der Überschrift „Mit ökonomischem Populismus wird sich der Euro nicht reformieren lassen“ lässt sich ableiten, dass der Artikel vor allem Kritik - wie polemisch auch immer - aber keinen besseren Vorschlag vorträgt, also pro Status quo argumentiert. Vermutlich ist der Author im Status quo investiert - also CDU-nah oder Exportindustrie. Wer mit dem Status quo unzufrieden ist möge anderweitig Erkenntnisgewinn suchen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Allein aus der Überschrift „Mit ökonomischem Populismus wird sich der Euro nicht reformieren lassen“ lässt sich ableiten, dass der Artikel vor allem Kritik &#8211; wie polemisch auch immer &#8211; aber keinen besseren Vorschlag vorträgt, also pro Status quo argumentiert. Vermutlich ist der Author im Status quo investiert &#8211; also CDU-nah oder Exportindustrie. Wer mit dem Status quo unzufrieden ist möge anderweitig Erkenntnisgewinn suchen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/hans-werner-sinn-und-der-oekonomische-populismus/#comment-41602</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jun 2018 08:41:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Handelt es sich um den Jan Priewe, der auch bekanntes Mitglied in folgender Organisation war?:

https://de.wikipedia.org/wiki/Marxistischer_Studentenbund_Spartakus

Dann, Herr Dr. Stelter, habe ich hierzu keine weiteren Fragen mehr.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Handelt es sich um den Jan Priewe, der auch bekanntes Mitglied in folgender Organisation war?:</p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Marxistischer_Studentenbund_Spartakus" rel="nofollow ugc">https://de.wikipedia.org/wiki/Marxistischer_Studentenbund_Spartakus</a></p>
<p>Dann, Herr Dr. Stelter, habe ich hierzu keine weiteren Fragen mehr.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/hans-werner-sinn-und-der-oekonomische-populismus/#comment-41601</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jun 2018 08:37:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=11553#comment-41601</guid>

					<description><![CDATA[Reden wir von dem Jan Priewe, der auch bekanntes Mitglied des Marxistischen Studentenbundes &quot;Spartakus&quot; war?

https://de.wikipedia.org/wiki/Marxistischer_Studentenbund_Spartakus

Dann gibt es keine weiteren Fragen von mir, Herr Dr. Stelter.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Reden wir von dem Jan Priewe, der auch bekanntes Mitglied des Marxistischen Studentenbundes &#8220;Spartakus&#8221; war?</p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Marxistischer_Studentenbund_Spartakus" rel="nofollow ugc">https://de.wikipedia.org/wiki/Marxistischer_Studentenbund_Spartakus</a></p>
<p>Dann gibt es keine weiteren Fragen von mir, Herr Dr. Stelter.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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