<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: GMO: &#8220;Is Trump a Get Out of Hell Free Card?&#8221;	</title>
	<atom:link href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/gmo-is-trump-a-get-out-of-hell-free-card/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/gmo-is-trump-a-get-out-of-hell-free-card/</link>
	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Mar 2017 21:37:50 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=5.9.16</generator>
	<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/gmo-is-trump-a-get-out-of-hell-free-card/#comment-22848</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Mar 2017 21:37:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=6774#comment-22848</guid>

					<description><![CDATA[@ Michael Stöcker

Bleiben Sie doch mal bei der These und meiner Kritik.

Kühnlenz‘ These:

&#062;Klar ist, dass private Unternehmen in der Marktwirtschaft danach trachten, ihre Profitsumme zu steigern. Denn wer beständig investiert, braucht nicht nur im Verhältnis zu den Arbeitnehmern mindestens den gleichen Anteil, sondern er muss den Gewinn auch im Verhältnis zum investierten Kapital steigern. Daher kommt es, dass die Arbeitgeberseite den Konsens („Soziale Marktwirtschaft“) der bundesdeutschen Nachkriegsgesellschaft so leichtfertig aufgegeben hat.&#062;

Meine Kritik:
Die Arbeitgeber haben nichts aufgegeben.
Arbeitnehmer und Arbeitgeber haben den Konsens beibehalten, allerdings war es seit 1996 ein ANDERER Konsens:

Wir, die Arbeitnehmer halten uns mit Lohnforderungen zurück und wir, die Unternehmer verzichten darauf, noch mehr im Ausland als im Inland zu investieren – und damit Eure Arbeitsplätze, liebe deutsche Arbeitnehmer, zu gefährden oder gar abzubauen.&#062;

Sie argumentieren mit URSÄCHLICHKEITEN wie   neoliberaler Konsens für Rahmenbedingungen, die Erpressermilieu geschaffen haben, Thatcher hat Maß und Mitte verloren … Sie können hier fortfahren, wie Sie wollen.

Ich will dies alles nicht bewerten und nehme einmal an – nur für das Argument –, dass dies alles wahr sei.

So what?

Neue Rahmenbedingungen mit neuen Handlungsoptionen für die Unternehmen, die sie systemkonform für Renditesteigerungen genutzt haben. Und die Gewerkschaften haben zugestimmt, weil ihre Handlungsoptionen nicht mehr so stark waren.

Es gab UNBESTREITBAR einen Konsens. 

Es gab ihn, auch wenn er nicht mehr der von vorher war.

Jetzt sagen Sie mir doch einmal, WER hier was aufgegeben hat und das auch noch vermeintlich leichtfertig.

Wer das behauptet, versteht das System nicht bzw. denkt nicht im System.

Und das ist Käse, wenn man etwas mit RATIONALEM Verhalten erklären will.

Hier eine einfache Analogie:

Gestern war ein warmer, sonniger Tag und Sie waren mit Ihrer Frau im luftigen Outfit unterwegs. Heute ist es deutlich kühler und es regnet – Sie sind besser verpackt und mit dem Schirm unterwegs.

Haben Sie und/oder Ihre Frau etwas aufgegeben, sogar leichtfertig?

Ich sehe nicht, wie man so etwas sinnvollerweise behaupten kann.

Die Umstände hatten sich von einem Tag auf den anderen geändert und sie haben sich angepasst. Klar, die Meteorologie kann erklären, warum das Wetter gewechselt hat. Aber damit ist nicht ihr Verhalten zu KRITISIEREN – Sie haben RATIONAL auf die geänderten Umstände reagiert.

Aufgegeben worden wäre etwas, wenn der Konsens gekündigt worden wäre, wie vermehrt Streiks u. dgl. und bei Ihnen und ihrer Frau, wenn Sie beschlossen hätten, sich nicht mehr dem Wetterbedingungen gemäß zu kleiden.    

Es muss doch zu verstehen sein, dass ich eine systembezogen stimmige Erklärung abgebe und Kühnlenz Behauptungen aufstellt, die sich auf ein Vorgestern mit völlig anderen Bedingungen beziehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Michael Stöcker</p>
<p>Bleiben Sie doch mal bei der These und meiner Kritik.</p>
<p>Kühnlenz‘ These:</p>
<p>&gt;Klar ist, dass private Unternehmen in der Marktwirtschaft danach trachten, ihre Profitsumme zu steigern. Denn wer beständig investiert, braucht nicht nur im Verhältnis zu den Arbeitnehmern mindestens den gleichen Anteil, sondern er muss den Gewinn auch im Verhältnis zum investierten Kapital steigern. Daher kommt es, dass die Arbeitgeberseite den Konsens („Soziale Marktwirtschaft“) der bundesdeutschen Nachkriegsgesellschaft so leichtfertig aufgegeben hat.&gt;</p>
<p>Meine Kritik:<br />
Die Arbeitgeber haben nichts aufgegeben.<br />
Arbeitnehmer und Arbeitgeber haben den Konsens beibehalten, allerdings war es seit 1996 ein ANDERER Konsens:</p>
<p>Wir, die Arbeitnehmer halten uns mit Lohnforderungen zurück und wir, die Unternehmer verzichten darauf, noch mehr im Ausland als im Inland zu investieren – und damit Eure Arbeitsplätze, liebe deutsche Arbeitnehmer, zu gefährden oder gar abzubauen.&gt;</p>
<p>Sie argumentieren mit URSÄCHLICHKEITEN wie   neoliberaler Konsens für Rahmenbedingungen, die Erpressermilieu geschaffen haben, Thatcher hat Maß und Mitte verloren … Sie können hier fortfahren, wie Sie wollen.</p>
<p>Ich will dies alles nicht bewerten und nehme einmal an – nur für das Argument –, dass dies alles wahr sei.</p>
<p>So what?</p>
<p>Neue Rahmenbedingungen mit neuen Handlungsoptionen für die Unternehmen, die sie systemkonform für Renditesteigerungen genutzt haben. Und die Gewerkschaften haben zugestimmt, weil ihre Handlungsoptionen nicht mehr so stark waren.</p>
<p>Es gab UNBESTREITBAR einen Konsens. </p>
<p>Es gab ihn, auch wenn er nicht mehr der von vorher war.</p>
<p>Jetzt sagen Sie mir doch einmal, WER hier was aufgegeben hat und das auch noch vermeintlich leichtfertig.</p>
<p>Wer das behauptet, versteht das System nicht bzw. denkt nicht im System.</p>
<p>Und das ist Käse, wenn man etwas mit RATIONALEM Verhalten erklären will.</p>
<p>Hier eine einfache Analogie:</p>
<p>Gestern war ein warmer, sonniger Tag und Sie waren mit Ihrer Frau im luftigen Outfit unterwegs. Heute ist es deutlich kühler und es regnet – Sie sind besser verpackt und mit dem Schirm unterwegs.</p>
<p>Haben Sie und/oder Ihre Frau etwas aufgegeben, sogar leichtfertig?</p>
<p>Ich sehe nicht, wie man so etwas sinnvollerweise behaupten kann.</p>
<p>Die Umstände hatten sich von einem Tag auf den anderen geändert und sie haben sich angepasst. Klar, die Meteorologie kann erklären, warum das Wetter gewechselt hat. Aber damit ist nicht ihr Verhalten zu KRITISIEREN – Sie haben RATIONAL auf die geänderten Umstände reagiert.</p>
<p>Aufgegeben worden wäre etwas, wenn der Konsens gekündigt worden wäre, wie vermehrt Streiks u. dgl. und bei Ihnen und ihrer Frau, wenn Sie beschlossen hätten, sich nicht mehr dem Wetterbedingungen gemäß zu kleiden.    </p>
<p>Es muss doch zu verstehen sein, dass ich eine systembezogen stimmige Erklärung abgebe und Kühnlenz Behauptungen aufstellt, die sich auf ein Vorgestern mit völlig anderen Bedingungen beziehen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/gmo-is-trump-a-get-out-of-hell-free-card/#comment-22644</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Mar 2017 14:54:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=6774#comment-22644</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/gmo-is-trump-a-get-out-of-hell-free-card/#comment-22610&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

„Sie büchsen – leider wieder einmal – thematisch aus.“

Diese Feststellung ist ganz offensichtlich falsch.

„Hätte es keinen Konsens mehr gegeben, dann müsste mehr gestreikt worden sein als in der Vergangenheit, in der es einen gegeben hatte.“

Sie ignorieren die veränderten Rahmenbedingungen die durch Thatcher und Reagan initiiert wurden und mit zeitlicher Verzögerung dann auch in Deutschland umgesetzt wurden. Die schnelle Öffnung gen Osteuropa hatte zusätzliche Fakten geschaffen, die diesen „anderen Konsens“ beförderte. Insbesondere aber die Liberalisierung der Finanzmärkte setzte im Rahmen der Finanzialisierung viele Unternehmen unter zusätzlichen Renditezwang, der durch die Parasiten gnadenlos auf sogenannten Grillpartys (Meetings, bei denen das Management „gegrillt“ wurde) exekutiert wurde.

Es sind die im neoliberalen Konsens durch die Politik geschaffenen Rahmenbedingungen, die dieses Erpressungsmilieu zu Gunsten der 1 % überhaupt ermöglicht haben.

In Deutschland wurde schon immer relativ wenig gestreikt. Die neoliberale Agenda hat an dieser Konsensorientierung nichts geändert. Bis in die 90er Jahre gab es eine relativ ausgewogene Entwicklung bei den Löhnen und Gehältern, seitdem wirkte das Standortargument disziplinierend.

„Bevor sie an die Macht kam, waren die Gewerkschaften dabei, das Land durch anarchische, teilweise sehr gewalttätige Dauerstreiks quasi erpresserisch in den Ruin zu treiben.“

Das ist korrekt. Aber Thatcher hatte den Teufel mit dem Beelzebub (City of London) ausgetrieben und dabei Maß und Mitte verloren. Wir stehen heute vor den Scherben (Brexit, Trump &#038; Co.) dieser Politik: https://www.youtube.com/watch?v=vtIk7WlINPQ

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/gmo-is-trump-a-get-out-of-hell-free-card/#comment-22610">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>„Sie büchsen – leider wieder einmal – thematisch aus.“</p>
<p>Diese Feststellung ist ganz offensichtlich falsch.</p>
<p>„Hätte es keinen Konsens mehr gegeben, dann müsste mehr gestreikt worden sein als in der Vergangenheit, in der es einen gegeben hatte.“</p>
<p>Sie ignorieren die veränderten Rahmenbedingungen die durch Thatcher und Reagan initiiert wurden und mit zeitlicher Verzögerung dann auch in Deutschland umgesetzt wurden. Die schnelle Öffnung gen Osteuropa hatte zusätzliche Fakten geschaffen, die diesen „anderen Konsens“ beförderte. Insbesondere aber die Liberalisierung der Finanzmärkte setzte im Rahmen der Finanzialisierung viele Unternehmen unter zusätzlichen Renditezwang, der durch die Parasiten gnadenlos auf sogenannten Grillpartys (Meetings, bei denen das Management „gegrillt“ wurde) exekutiert wurde.</p>
<p>Es sind die im neoliberalen Konsens durch die Politik geschaffenen Rahmenbedingungen, die dieses Erpressungsmilieu zu Gunsten der 1 % überhaupt ermöglicht haben.</p>
<p>In Deutschland wurde schon immer relativ wenig gestreikt. Die neoliberale Agenda hat an dieser Konsensorientierung nichts geändert. Bis in die 90er Jahre gab es eine relativ ausgewogene Entwicklung bei den Löhnen und Gehältern, seitdem wirkte das Standortargument disziplinierend.</p>
<p>„Bevor sie an die Macht kam, waren die Gewerkschaften dabei, das Land durch anarchische, teilweise sehr gewalttätige Dauerstreiks quasi erpresserisch in den Ruin zu treiben.“</p>
<p>Das ist korrekt. Aber Thatcher hatte den Teufel mit dem Beelzebub (City of London) ausgetrieben und dabei Maß und Mitte verloren. Wir stehen heute vor den Scherben (Brexit, Trump &amp; Co.) dieser Politik: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=vtIk7WlINPQ" rel="nofollow ugc">https://www.youtube.com/watch?v=vtIk7WlINPQ</a></p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/gmo-is-trump-a-get-out-of-hell-free-card/#comment-22613</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Feb 2017 16:46:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=6774#comment-22613</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/gmo-is-trump-a-get-out-of-hell-free-card/#comment-22610&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

Sie büchsen – leider wieder einmal –  thematisch aus.

Wenn das Thema ist, ob die Unternehmen einen Konsens leichtfertig aufgegeben haben,
dann ist zu prüfen, ob er aufgegeben worden ist oder ob „nur“ ein anderer Konsens zustande kam.

Hätte es keinen Konsens mehr gegeben, dann müsste mehr gestreikt worden sein als in der Vergangenheit, in der es einen gegeben hatte.

Das ist nicht der Fall, meine These steht und ist untermauert. Es ist vielmehr weniger gestreikt worden.

Wie reagieren Sie?

Sie erklären, wer vermeintlich was vorbereitet hat und was Politik braucht. 

Das ist völlig am Thema vorbei – was soll das?

Ich habe keine Lust, über Thatcher zu diskutieren.

Nur meine Meinung dazu, nicht auf Wunschdenken beruhend und sie nicht heiligsprechend:

Bevor sie an die Macht kam, waren die Gewerkschaften dabei, das Land durch anarchische, teilweise sehr gewalttätige Dauerstreiks quasi erpresserisch in den Ruin zu treiben. 

Das ist FAKT.

Es ist nicht abwegig, hier von der Aufgabe eines Konsenses zu reden, wenn man so agiert, wie sie es damals taten.

Und Thatcher kam demokratisch an die Macht, die sie nicht undemokratisch missbraucht hat.  

Sie hat ganz einfach aufgeräumt, was aufzuräumen war.

DAFÜR wurde sie gewählt.

Kann schon sein, dass dies vielen nicht gefallen hat. 

Und diejenigen, denen es bis heute nicht gefällt, können ja versuchen, andere Zustände herbeiführen.

Es ist nicht verboten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/gmo-is-trump-a-get-out-of-hell-free-card/#comment-22610">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>Sie büchsen – leider wieder einmal –  thematisch aus.</p>
<p>Wenn das Thema ist, ob die Unternehmen einen Konsens leichtfertig aufgegeben haben,<br />
dann ist zu prüfen, ob er aufgegeben worden ist oder ob „nur“ ein anderer Konsens zustande kam.</p>
<p>Hätte es keinen Konsens mehr gegeben, dann müsste mehr gestreikt worden sein als in der Vergangenheit, in der es einen gegeben hatte.</p>
<p>Das ist nicht der Fall, meine These steht und ist untermauert. Es ist vielmehr weniger gestreikt worden.</p>
<p>Wie reagieren Sie?</p>
<p>Sie erklären, wer vermeintlich was vorbereitet hat und was Politik braucht. </p>
<p>Das ist völlig am Thema vorbei – was soll das?</p>
<p>Ich habe keine Lust, über Thatcher zu diskutieren.</p>
<p>Nur meine Meinung dazu, nicht auf Wunschdenken beruhend und sie nicht heiligsprechend:</p>
<p>Bevor sie an die Macht kam, waren die Gewerkschaften dabei, das Land durch anarchische, teilweise sehr gewalttätige Dauerstreiks quasi erpresserisch in den Ruin zu treiben. </p>
<p>Das ist FAKT.</p>
<p>Es ist nicht abwegig, hier von der Aufgabe eines Konsenses zu reden, wenn man so agiert, wie sie es damals taten.</p>
<p>Und Thatcher kam demokratisch an die Macht, die sie nicht undemokratisch missbraucht hat.  </p>
<p>Sie hat ganz einfach aufgeräumt, was aufzuräumen war.</p>
<p>DAFÜR wurde sie gewählt.</p>
<p>Kann schon sein, dass dies vielen nicht gefallen hat. </p>
<p>Und diejenigen, denen es bis heute nicht gefällt, können ja versuchen, andere Zustände herbeiführen.</p>
<p>Es ist nicht verboten.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/gmo-is-trump-a-get-out-of-hell-free-card/#comment-22610</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Feb 2017 15:16:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=6774#comment-22610</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/gmo-is-trump-a-get-out-of-hell-free-card/#comment-22604&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

„Sie müssen vom Renditewettbewerb ausgehen“

Sie sollten eigentlich aus unseren bisherigen Diskussionen in Erinnerung haben, dass genau dieser Aspekt im Zentrum meiner Argumentation steht. Sie müssen das Bild aber noch ein wenig größer spannen; denn für einen internationalen Renditewettbewerb brauchen wir auch das entsprechende politische Umfeld. Und exakt dieses Umfeld wurde durch die pervertierte neoliberale Agenda im Übermaß geschaffen; intellektuell vorbereitet durch die Mont Pèlerin Society, exekutiert durch Thatcher &#038; Co. im Namen von TINA.

Nein, nein, es gibt immer Alternativen. Wir haben die soziale Marktwirtschaft des Rheinischen Kapitalismus der neoliberalen Trickle-down-Theorie geopfert und bestaunen nun angsterfüllt die Konsequenzen dieses selbstzerstörerischen Renditewettbewerbs. Adalbert Winkler hat hierzu jüngst im Wirtschaftsdienst viel Richtiges geschrieben: https://ftdwirtschaftswunder.files.wordpress.com/2017/02/wirtschaftsdienst-winkler-makrooekonomie-und-populismus-h-2-2017.pdf

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/gmo-is-trump-a-get-out-of-hell-free-card/#comment-22604">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>„Sie müssen vom Renditewettbewerb ausgehen“</p>
<p>Sie sollten eigentlich aus unseren bisherigen Diskussionen in Erinnerung haben, dass genau dieser Aspekt im Zentrum meiner Argumentation steht. Sie müssen das Bild aber noch ein wenig größer spannen; denn für einen internationalen Renditewettbewerb brauchen wir auch das entsprechende politische Umfeld. Und exakt dieses Umfeld wurde durch die pervertierte neoliberale Agenda im Übermaß geschaffen; intellektuell vorbereitet durch die Mont Pèlerin Society, exekutiert durch Thatcher &amp; Co. im Namen von TINA.</p>
<p>Nein, nein, es gibt immer Alternativen. Wir haben die soziale Marktwirtschaft des Rheinischen Kapitalismus der neoliberalen Trickle-down-Theorie geopfert und bestaunen nun angsterfüllt die Konsequenzen dieses selbstzerstörerischen Renditewettbewerbs. Adalbert Winkler hat hierzu jüngst im Wirtschaftsdienst viel Richtiges geschrieben: <a href="https://ftdwirtschaftswunder.files.wordpress.com/2017/02/wirtschaftsdienst-winkler-makrooekonomie-und-populismus-h-2-2017.pdf" rel="nofollow ugc">https://ftdwirtschaftswunder.files.wordpress.com/2017/02/wirtschaftsdienst-winkler-makrooekonomie-und-populismus-h-2-2017.pdf</a></p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/gmo-is-trump-a-get-out-of-hell-free-card/#comment-22604</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Feb 2017 11:53:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=6774#comment-22604</guid>

					<description><![CDATA[@ M. Stöcker

&#062;Denn die Automobilindustrie, Pharma, Chemie sowie die Hidden-Champions haben gar kein Lohnkosten-Problem.&#062;

Es geht nicht darum, ob sie ein Lohnkosten-Problem hatten oder nicht.

Es geht darum, dass diese Unternehmen eine höhere Rendite hätten erwirtschaften können durch vermehrte Investitionen im Ausland, wäre es nicht zu Zugeständnissen bei den Lohnkosten gekommen. 

Privatisierte Staatsunternehmen unterliegen natürlich auch dem internationalen Wettbewerb, weil bei uns eine Vielzahl weltweit agierender Unternehmen tätig ist. 

Sie müssen vom Renditewettbewerb ausgehen

Die Betrachtung von Kühnlenz und auch Ihre ist:

Die Unternehmen hätten doch Lohnzugeständnisse machen können, dies hätte dann diese oder jene positive Konsequenz gehabt.

Das mag ja sein, beruht aber auf einer REALITÄTSFREMDEN Wahrnehmung.

Für eine ERKLÄRUNG dessen was geschehen ist oder geschieht, geht es darum, anhand der jeweiligen Optionen zu erkennen, warum z. B. die Unternehmen so und nicht anders gehandelt haben und dass dies aus DEREN Sicht – nicht Ihrer oder der von Kommentatoren – RATIONAL war mit Blick auf den Renditewettbewerb.

Es war rational und rational in diesem Sinne war auch, dass die Gewerkschaften nicht gestreikt haben.

Damit entfällt auch die ewig unfruchtbare Schuldzuweisung.

Natürlich kann und muss man sich auch über die Konsequenzen unterhalten.

Das ist aber etwas anderes.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ M. Stöcker</p>
<p>&gt;Denn die Automobilindustrie, Pharma, Chemie sowie die Hidden-Champions haben gar kein Lohnkosten-Problem.&gt;</p>
<p>Es geht nicht darum, ob sie ein Lohnkosten-Problem hatten oder nicht.</p>
<p>Es geht darum, dass diese Unternehmen eine höhere Rendite hätten erwirtschaften können durch vermehrte Investitionen im Ausland, wäre es nicht zu Zugeständnissen bei den Lohnkosten gekommen. </p>
<p>Privatisierte Staatsunternehmen unterliegen natürlich auch dem internationalen Wettbewerb, weil bei uns eine Vielzahl weltweit agierender Unternehmen tätig ist. </p>
<p>Sie müssen vom Renditewettbewerb ausgehen</p>
<p>Die Betrachtung von Kühnlenz und auch Ihre ist:</p>
<p>Die Unternehmen hätten doch Lohnzugeständnisse machen können, dies hätte dann diese oder jene positive Konsequenz gehabt.</p>
<p>Das mag ja sein, beruht aber auf einer REALITÄTSFREMDEN Wahrnehmung.</p>
<p>Für eine ERKLÄRUNG dessen was geschehen ist oder geschieht, geht es darum, anhand der jeweiligen Optionen zu erkennen, warum z. B. die Unternehmen so und nicht anders gehandelt haben und dass dies aus DEREN Sicht – nicht Ihrer oder der von Kommentatoren – RATIONAL war mit Blick auf den Renditewettbewerb.</p>
<p>Es war rational und rational in diesem Sinne war auch, dass die Gewerkschaften nicht gestreikt haben.</p>
<p>Damit entfällt auch die ewig unfruchtbare Schuldzuweisung.</p>
<p>Natürlich kann und muss man sich auch über die Konsequenzen unterhalten.</p>
<p>Das ist aber etwas anderes.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/gmo-is-trump-a-get-out-of-hell-free-card/#comment-22599</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Feb 2017 09:54:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=6774#comment-22599</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/gmo-is-trump-a-get-out-of-hell-free-card/#comment-22585&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

@ Dietmar Tischer

„Wir, die Arbeitnehmer halten uns mit Lohnforderungen zurück und wir, die Unternehmer verzichten darauf, noch mehr im Ausland als im Inland zu investieren – und damit Eure Arbeitsplätze, liebe deutsche Arbeitnehmer, zu gefährden oder gar abzubauen.“

Das ist nur ein Teil der Wahrheit und vermutlich nicht der entscheidende. Denn die Automobilindustrie, Pharma, Chemie sowie die Hidden-Champions haben gar kein Lohnkosten-Problem. Es war insbesondere der Druck auf die Löhne im Dienstleitungsbereich (Post, Transport, Gebäudereinigung etc.), der diese Schere erzeugt hat sowie der Rückzug des Staates bei den Investitionen. Das sind gerade keine kompetitiven Exportzweige. Insofern liegt Kühnlenz auch nicht „voll“ daneben, sondern legt den Finger in die offene Wunde.

„Asoziale Marktwirtschaft oder längst keine Marktwirtschaft mehr?“

Ich würde eher sagen: Asoziale Machtwirtschaft!

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/gmo-is-trump-a-get-out-of-hell-free-card/#comment-22585">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>@ Dietmar Tischer</p>
<p>„Wir, die Arbeitnehmer halten uns mit Lohnforderungen zurück und wir, die Unternehmer verzichten darauf, noch mehr im Ausland als im Inland zu investieren – und damit Eure Arbeitsplätze, liebe deutsche Arbeitnehmer, zu gefährden oder gar abzubauen.“</p>
<p>Das ist nur ein Teil der Wahrheit und vermutlich nicht der entscheidende. Denn die Automobilindustrie, Pharma, Chemie sowie die Hidden-Champions haben gar kein Lohnkosten-Problem. Es war insbesondere der Druck auf die Löhne im Dienstleitungsbereich (Post, Transport, Gebäudereinigung etc.), der diese Schere erzeugt hat sowie der Rückzug des Staates bei den Investitionen. Das sind gerade keine kompetitiven Exportzweige. Insofern liegt Kühnlenz auch nicht „voll“ daneben, sondern legt den Finger in die offene Wunde.</p>
<p>„Asoziale Marktwirtschaft oder längst keine Marktwirtschaft mehr?“</p>
<p>Ich würde eher sagen: Asoziale Machtwirtschaft!</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/gmo-is-trump-a-get-out-of-hell-free-card/#comment-22598</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Feb 2017 09:52:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=6774#comment-22598</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/gmo-is-trump-a-get-out-of-hell-free-card/#comment-22585&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

@ Horst

Ja, es gibt in der Tat viele Bullshit-Jobs. Sie kennen vielleicht schon meinen Spruch dazu: Banker in die Pflege; da können sie dann mal so richtig auf die Kacke hauen. Statt Banker können Sie natürlich auch Unternehmensberater etc. einfügen.

Aber auch die sinnvolle Arbeit wird uns schon nicht ausgehen. Zunehmende Robotik schafft weiteren Freiraum für Arbeitszeitverkürzung. Warum müssen wir 5 oder 6 Tage die Woche arbeiten, warum 40 Stunden in der Woche? Mehr Flexibilität bei der Wochen- und bei der Lebensarbeitszeit. Uns fehlt es nicht an Arbeitsplätzen, uns fehlt es an Ideen und Flexibilität. Für das politische Führungspersonal sollten wir aber doch Höchstgrenzen bei der Lebensarbeitszeit einführen. Die Gefahr des Altersstarrsinns manifestiert sich schon jetzt in lauter schwarzen Nullen.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/gmo-is-trump-a-get-out-of-hell-free-card/#comment-22585">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>@ Horst</p>
<p>Ja, es gibt in der Tat viele Bullshit-Jobs. Sie kennen vielleicht schon meinen Spruch dazu: Banker in die Pflege; da können sie dann mal so richtig auf die Kacke hauen. Statt Banker können Sie natürlich auch Unternehmensberater etc. einfügen.</p>
<p>Aber auch die sinnvolle Arbeit wird uns schon nicht ausgehen. Zunehmende Robotik schafft weiteren Freiraum für Arbeitszeitverkürzung. Warum müssen wir 5 oder 6 Tage die Woche arbeiten, warum 40 Stunden in der Woche? Mehr Flexibilität bei der Wochen- und bei der Lebensarbeitszeit. Uns fehlt es nicht an Arbeitsplätzen, uns fehlt es an Ideen und Flexibilität. Für das politische Führungspersonal sollten wir aber doch Höchstgrenzen bei der Lebensarbeitszeit einführen. Die Gefahr des Altersstarrsinns manifestiert sich schon jetzt in lauter schwarzen Nullen.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/gmo-is-trump-a-get-out-of-hell-free-card/#comment-22591</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Feb 2017 20:08:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=6774#comment-22591</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/gmo-is-trump-a-get-out-of-hell-free-card/#comment-22585&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

&#062;Bei den meisten Entwicklungen sind uns die USA 10 Jahre voraus. Wir sollten es erst gar nicht so weit kommen lassen.&#062; 

Einverstanden insoweit, wie es sinnvollerweise verhindert werden kann; aber nicht so zu verhindern suchen, dass die Kosten des Verhinderns höher werden als der Effekt, der durch das Verhindern erreicht wird. Das ist eine rationale Überlegung, für die es in der Realität keine verlässlichen Kriterien gibt. Es muss durch Konsensbildung entschieden werden, wobei eine aufklärerische Diskussion aus meiner Sicher wichtiger wäre als ein paar Grad mehr oder weniger in diese oder jene Richtung.

&#062;Klar ist, dass private Unternehmen in der Marktwirtschaft danach trachten, ihre Profitsumme zu steigern. Denn wer beständig investiert, braucht nicht nur im Verhältnis zu den Arbeitnehmern mindestens den gleichen Anteil, sondern er muss den Gewinn auch im Verhältnis zum investierten Kapital steigern. Daher kommt es, dass die Arbeitgeberseite den Konsens („Soziale Marktwirtschaft“) der bundesdeutschen Nachkriegsgesellschaft so leichtfertig aufgegeben hat.&#062;

Kühnlenz ist auch einer, der Schuldige sucht und liegt dabei voll daneben.

Die Arbeitgeber haben nichts aufgegeben. 

Arbeitnehmer und Arbeitgeber haben den Konsens beibehalten, allerdings war es seit 1996 ein ANDERER Konsens:

Wir, die Arbeitnehmer halten uns mit Lohnforderungen zurück und wir, die Unternehmer verzichten darauf, noch mehr im Ausland als im Inland zu investieren – und damit Eure Arbeitsplätze, liebe deutsche Arbeitnehmer, zu gefährden oder gar abzubauen.

Es ist nun einmal so, dass die Globalisierung den Kapitaleignern bzw. Arbeitgebern eine zusätzliche Option des Investierens eröffnet hat, die sie auch systemkonform genutzt haben. 

Dort wo diese Option mit der Folge von Arbeitsplatzverlust nicht besteht, nämlich im öffentlichen Dienst, kann natürlich flott gestreikt werden (wenn das überhaupt noch notwendig ist), obwohl da kaum Produktivitätssteigerungen möglich sind. Ist aber kein Problem, weil der Steuerzahler GEZWUNGEN werden kann, die Zeche zu bezahlen.  

Asoziale Marktwirtschaft oder längst keine Marktwirtschaft mehr?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/gmo-is-trump-a-get-out-of-hell-free-card/#comment-22585">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>&gt;Bei den meisten Entwicklungen sind uns die USA 10 Jahre voraus. Wir sollten es erst gar nicht so weit kommen lassen.&gt; </p>
<p>Einverstanden insoweit, wie es sinnvollerweise verhindert werden kann; aber nicht so zu verhindern suchen, dass die Kosten des Verhinderns höher werden als der Effekt, der durch das Verhindern erreicht wird. Das ist eine rationale Überlegung, für die es in der Realität keine verlässlichen Kriterien gibt. Es muss durch Konsensbildung entschieden werden, wobei eine aufklärerische Diskussion aus meiner Sicher wichtiger wäre als ein paar Grad mehr oder weniger in diese oder jene Richtung.</p>
<p>&gt;Klar ist, dass private Unternehmen in der Marktwirtschaft danach trachten, ihre Profitsumme zu steigern. Denn wer beständig investiert, braucht nicht nur im Verhältnis zu den Arbeitnehmern mindestens den gleichen Anteil, sondern er muss den Gewinn auch im Verhältnis zum investierten Kapital steigern. Daher kommt es, dass die Arbeitgeberseite den Konsens („Soziale Marktwirtschaft“) der bundesdeutschen Nachkriegsgesellschaft so leichtfertig aufgegeben hat.&gt;</p>
<p>Kühnlenz ist auch einer, der Schuldige sucht und liegt dabei voll daneben.</p>
<p>Die Arbeitgeber haben nichts aufgegeben. </p>
<p>Arbeitnehmer und Arbeitgeber haben den Konsens beibehalten, allerdings war es seit 1996 ein ANDERER Konsens:</p>
<p>Wir, die Arbeitnehmer halten uns mit Lohnforderungen zurück und wir, die Unternehmer verzichten darauf, noch mehr im Ausland als im Inland zu investieren – und damit Eure Arbeitsplätze, liebe deutsche Arbeitnehmer, zu gefährden oder gar abzubauen.</p>
<p>Es ist nun einmal so, dass die Globalisierung den Kapitaleignern bzw. Arbeitgebern eine zusätzliche Option des Investierens eröffnet hat, die sie auch systemkonform genutzt haben. </p>
<p>Dort wo diese Option mit der Folge von Arbeitsplatzverlust nicht besteht, nämlich im öffentlichen Dienst, kann natürlich flott gestreikt werden (wenn das überhaupt noch notwendig ist), obwohl da kaum Produktivitätssteigerungen möglich sind. Ist aber kein Problem, weil der Steuerzahler GEZWUNGEN werden kann, die Zeche zu bezahlen.  </p>
<p>Asoziale Marktwirtschaft oder längst keine Marktwirtschaft mehr?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Horst		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/gmo-is-trump-a-get-out-of-hell-free-card/#comment-22590</link>

		<dc:creator><![CDATA[Horst]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Feb 2017 20:06:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=6774#comment-22590</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/gmo-is-trump-a-get-out-of-hell-free-card/#comment-22585&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

&quot;...sowie Flexibilisierung der Lebensarbeitszeit Richtung 70.&quot;

Ich frage mich, woher in naher Zukunft all die Arbeit kommen soll, die uns bis zum 70-igsten Lebensjahr beschäftigen wird bei gleichzeitiger weiterer Entwicklung der Robotik (ebenfalls der KI) sowie - ich nehme es an - einem Einbrechen des wichtigsten Wirtschaftszweiges, der Automobilbranche durch das Verschlafen auf dem Feld Elektro.

Jedem seinen ...job?
http://www.zeit.de/karriere/beruf/2016-08/david-graeber-berufe-bullshitjobs-unternehmensberater]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/gmo-is-trump-a-get-out-of-hell-free-card/#comment-22585">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>&#8220;&#8230;sowie Flexibilisierung der Lebensarbeitszeit Richtung 70.&#8221;</p>
<p>Ich frage mich, woher in naher Zukunft all die Arbeit kommen soll, die uns bis zum 70-igsten Lebensjahr beschäftigen wird bei gleichzeitiger weiterer Entwicklung der Robotik (ebenfalls der KI) sowie &#8211; ich nehme es an &#8211; einem Einbrechen des wichtigsten Wirtschaftszweiges, der Automobilbranche durch das Verschlafen auf dem Feld Elektro.</p>
<p>Jedem seinen &#8230;job?<br />
<a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2016-08/david-graeber-berufe-bullshitjobs-unternehmensberater" rel="nofollow ugc">http://www.zeit.de/karriere/beruf/2016-08/david-graeber-berufe-bullshitjobs-unternehmensberater</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/gmo-is-trump-a-get-out-of-hell-free-card/#comment-22585</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Feb 2017 13:34:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=6774#comment-22585</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/gmo-is-trump-a-get-out-of-hell-free-card/#comment-22584&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

„Ich wundere mich über mich selbst, kann es aber auch nicht ändern:

In der gegebenen, grundsätzlich fundamental NICHT änderbaren Situation MUSS man für den Ausbau des Sozialstaats sein (anders als bei uns).“

Bei den meisten Entwicklungen sind uns die USA 10 Jahre voraus. Wir sollten es erst gar nicht so weit kommen lassen. Von daher schon heute mehr soziale Wohltaten im Sinne von mehr Investitionen in Bildung und Infrastruktur bei gleichzeitiger Reaktivierung der gesetzlichen Rente sowie Flexibilisierung der Lebensarbeitszeit Richtung 70.

Das zentrale Problem von Deutschland hat André Kühnlenz schon des Öfteren analysiert; hier in einer aktuellen Fassung: http://makronom.de/darum-wird-in-diesem-wahlkampf-jede-standortdebatte-spurlos-versickern-19586

Auch wegen dieser Entwicklung hat diese Branche nun ein Problem: http://www.faz.net/aktuell/finanzen/aktien/investorenmesse-super-return-findet-in-berlin-statt-14893990.html. Das ließe sich doch eigentlich ganz einfach lösen. Aber nein, Herr Welter, das wäre ja wettbewerbsschädlich. Wir benötigen natürlich noch mehr Steuersenkungswettbewerb: http://blogs.faz.net/fazit/2017/02/27/der-brexit-als-gluecksfall-8551/

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/gmo-is-trump-a-get-out-of-hell-free-card/#comment-22584">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>„Ich wundere mich über mich selbst, kann es aber auch nicht ändern:</p>
<p>In der gegebenen, grundsätzlich fundamental NICHT änderbaren Situation MUSS man für den Ausbau des Sozialstaats sein (anders als bei uns).“</p>
<p>Bei den meisten Entwicklungen sind uns die USA 10 Jahre voraus. Wir sollten es erst gar nicht so weit kommen lassen. Von daher schon heute mehr soziale Wohltaten im Sinne von mehr Investitionen in Bildung und Infrastruktur bei gleichzeitiger Reaktivierung der gesetzlichen Rente sowie Flexibilisierung der Lebensarbeitszeit Richtung 70.</p>
<p>Das zentrale Problem von Deutschland hat André Kühnlenz schon des Öfteren analysiert; hier in einer aktuellen Fassung: <a href="http://makronom.de/darum-wird-in-diesem-wahlkampf-jede-standortdebatte-spurlos-versickern-19586" rel="nofollow ugc">http://makronom.de/darum-wird-in-diesem-wahlkampf-jede-standortdebatte-spurlos-versickern-19586</a></p>
<p>Auch wegen dieser Entwicklung hat diese Branche nun ein Problem: <a href="http://www.faz.net/aktuell/finanzen/aktien/investorenmesse-super-return-findet-in-berlin-statt-14893990.html" rel="nofollow ugc">http://www.faz.net/aktuell/finanzen/aktien/investorenmesse-super-return-findet-in-berlin-statt-14893990.html</a>. Das ließe sich doch eigentlich ganz einfach lösen. Aber nein, Herr Welter, das wäre ja wettbewerbsschädlich. Wir benötigen natürlich noch mehr Steuersenkungswettbewerb: <a href="http://blogs.faz.net/fazit/2017/02/27/der-brexit-als-gluecksfall-8551/" rel="nofollow ugc">http://blogs.faz.net/fazit/2017/02/27/der-brexit-als-gluecksfall-8551/</a></p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/gmo-is-trump-a-get-out-of-hell-free-card/#comment-22584</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Feb 2017 12:11:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=6774#comment-22584</guid>

					<description><![CDATA[&#062;bto: Deshalb sollte man noch mal so richtig Gas geben,  um die Wirtschaft aus der Krise zu bekommen. Etwa das, was nun Trump andeutet.&#062;

Gas geben – mit Aktivierung welcher Ressourcen?

Noch eimal – wie in der Vergangenheit mit einer noch höheren Verschuldung?

Die Situation in USA ist kein Konjunktureinbruch, der kompensiert werden müsste.

Sie ist das Ergebnis struktureller Änderungen, die u. a. auf hoher Verschuldung, insbesondere des privaten Sektors, der Globalisierung und auch ungleicher Vermögensverteilung beruhen.

Ob diese Änderungen sich so hätten ereignen müssen, ist schon deshalb eine drittrangige Frage, weil sie NICHT rückgängig zu machen sind. 

TATSACHE ist, dass wir das Ergebnis haben und das ist NAHEZU VOLLBESCHÄFTIGUNG.

Alles bestens also bis auf ein Problem: 

Es gibt eine große Zahl prekärer Arbeitsverhältnisse, die viele Menschen einem hohen Risiko existenziellen Scheiterns durch Krankheit, Altersarmut etc. aussetzen.

Dies muss reduziert werden durch Maßnahmen, die vor allem durch Umverteilung von oben nach unten finanziert werden müssen. Im Klartext: Umverteilung nicht, um Wachstumsimpulse zu setzen, sondern um Risiken für Problemgruppen zu mindern – in der FOLGE sicher auch mit Wachstumseffekten.

Ich wundere mich über mich selbst, kann es aber auch nicht ändern:

In der gegebenen, grundsätzlich fundamental NICHT änderbaren Situation MUSS man für den Ausbau des Sozialstaats sein (anders als bei uns). 

Das wäre die HAUPTAUFGABE einer amerikanischen Regierung.

Renovierung und Ausbau der Infrastruktur, auch günstigere und bessere Bildung – auch die kann das Existenzrisiko mindern –  für viele wären auch Aufgaben, die soweit die Ressourcen dafür vorhanden sind, in Angriff genommen werden sollten. 

Kurzum:

Trump kann gar nicht  Gas geben wegen des Arbeitsmarktes. Er müsste sich Ressourcen von außen holen, was er aber nicht will. Wenn die Partizipationsrate im Arbeitsmarkt so niedrig ist, kann Besteuerung helfen, sie zu erhöhen. Auch das will er nicht.

Mit dem, was er will, wird er scheitern.  

Dies übrigens schon deshalb, weil er massiv GEGEN die Interessen vieler Wirtschaftakteure verstößt. Das Silicon Valley und der Einzelhandel sind nur die ersten, die darauf verweisen. 

Es geht nur noch darum, Schuldige für das Scheitern zu finden, etwa die Presse als „Feinde des Volkes“.

Die USA sind da bereits auf einem guten Wege. 

PS:

Exhibit 1, links unten  von Jan-47 bis Apr-81, zeigt genau genommen nicht, deutet aber an, worauf ich am anderen Thread verwiesen hatte: Die Schulden müssen nicht IMMER absolut zunehmen, wenn – natürlich unter bestimmten Bedingungen – hohes Wachstum gegeben ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;bto: Deshalb sollte man noch mal so richtig Gas geben,  um die Wirtschaft aus der Krise zu bekommen. Etwa das, was nun Trump andeutet.&gt;</p>
<p>Gas geben – mit Aktivierung welcher Ressourcen?</p>
<p>Noch eimal – wie in der Vergangenheit mit einer noch höheren Verschuldung?</p>
<p>Die Situation in USA ist kein Konjunktureinbruch, der kompensiert werden müsste.</p>
<p>Sie ist das Ergebnis struktureller Änderungen, die u. a. auf hoher Verschuldung, insbesondere des privaten Sektors, der Globalisierung und auch ungleicher Vermögensverteilung beruhen.</p>
<p>Ob diese Änderungen sich so hätten ereignen müssen, ist schon deshalb eine drittrangige Frage, weil sie NICHT rückgängig zu machen sind. </p>
<p>TATSACHE ist, dass wir das Ergebnis haben und das ist NAHEZU VOLLBESCHÄFTIGUNG.</p>
<p>Alles bestens also bis auf ein Problem: </p>
<p>Es gibt eine große Zahl prekärer Arbeitsverhältnisse, die viele Menschen einem hohen Risiko existenziellen Scheiterns durch Krankheit, Altersarmut etc. aussetzen.</p>
<p>Dies muss reduziert werden durch Maßnahmen, die vor allem durch Umverteilung von oben nach unten finanziert werden müssen. Im Klartext: Umverteilung nicht, um Wachstumsimpulse zu setzen, sondern um Risiken für Problemgruppen zu mindern – in der FOLGE sicher auch mit Wachstumseffekten.</p>
<p>Ich wundere mich über mich selbst, kann es aber auch nicht ändern:</p>
<p>In der gegebenen, grundsätzlich fundamental NICHT änderbaren Situation MUSS man für den Ausbau des Sozialstaats sein (anders als bei uns). </p>
<p>Das wäre die HAUPTAUFGABE einer amerikanischen Regierung.</p>
<p>Renovierung und Ausbau der Infrastruktur, auch günstigere und bessere Bildung – auch die kann das Existenzrisiko mindern –  für viele wären auch Aufgaben, die soweit die Ressourcen dafür vorhanden sind, in Angriff genommen werden sollten. </p>
<p>Kurzum:</p>
<p>Trump kann gar nicht  Gas geben wegen des Arbeitsmarktes. Er müsste sich Ressourcen von außen holen, was er aber nicht will. Wenn die Partizipationsrate im Arbeitsmarkt so niedrig ist, kann Besteuerung helfen, sie zu erhöhen. Auch das will er nicht.</p>
<p>Mit dem, was er will, wird er scheitern.  </p>
<p>Dies übrigens schon deshalb, weil er massiv GEGEN die Interessen vieler Wirtschaftakteure verstößt. Das Silicon Valley und der Einzelhandel sind nur die ersten, die darauf verweisen. </p>
<p>Es geht nur noch darum, Schuldige für das Scheitern zu finden, etwa die Presse als „Feinde des Volkes“.</p>
<p>Die USA sind da bereits auf einem guten Wege. </p>
<p>PS:</p>
<p>Exhibit 1, links unten  von Jan-47 bis Apr-81, zeigt genau genommen nicht, deutet aber an, worauf ich am anderen Thread verwiesen hatte: Die Schulden müssen nicht IMMER absolut zunehmen, wenn – natürlich unter bestimmten Bedingungen – hohes Wachstum gegeben ist.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/gmo-is-trump-a-get-out-of-hell-free-card/#comment-22580</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Feb 2017 09:37:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=6774#comment-22580</guid>

					<description><![CDATA[„Deshalb sollte man noch mal so richtig Gas geben, um die Wirtschaft aus der Krise zu bekommen. Etwa das, was nun Trump andeutet.“

Schuknecht deutet exakt das Gegenteil an: http://www.weitwinkelsubjektiv.com/2017/02/26/griechischen-zahlentricksereien/

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Deshalb sollte man noch mal so richtig Gas geben, um die Wirtschaft aus der Krise zu bekommen. Etwa das, was nun Trump andeutet.“</p>
<p>Schuknecht deutet exakt das Gegenteil an: <a href="http://www.weitwinkelsubjektiv.com/2017/02/26/griechischen-zahlentricksereien/" rel="nofollow ugc">http://www.weitwinkelsubjektiv.com/2017/02/26/griechischen-zahlentricksereien/</a></p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
