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	Kommentare zu: Globale Wachstumsverlangsamung ‒ permanent oder temporär?	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Tue, 09 Jun 2015 06:34:24 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Daniel Stelter		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/globale-wachstumsverlangsamung-permanent-oder-temporaer/#comment-13385</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel Stelter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2015 06:34:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/globale-wachstumsverlangsamung-permanent-oder-temporaer/#comment-13270&quot;&gt;Stefan Ludwig&lt;/a&gt;.

Lieber Herr Ludwig,

es ist immer gut, wenn ein Kommentar bei einem der aktuellen Beiträge ist, denn da wird er besser gesehen. Vielleicht finde ich ja für den Relaunch der Seite einen besseren Ort für Kommentare. Darüber hinaus gilt: Es gibt hier keine Meinungszensur. Wenn Sie mir widersprechen, ist das völlig o.k. und wird auch gebracht. Solange es nicht sprachlich aus dem Rahmen fällt ‒ aber das tun Sie ja nicht!

Zum Inhalt: Ich denke, das System braucht Druck und funktioniert so lange gut, wie es nicht manipuliert wird. Zusätzlich brauchen wir zwei Dinge: a) laufende Umverteilung und Investition in Bildung etc. für eine echte Chancengerechtigkeit ‒ nicht Ergebnisgleichheit!; b) eine Internalisierung der externen Kosten, also der Umweltschäden. Ich weiß, Sie werden jetzt sagen, dass das nicht funktioniert hat. Stimmt. Ich denke aber, schon die ersten Fortschritte sind wichtig. 

Sozialismus war ‒ soweit ich mich erinnere ‒ noch weniger umweltfreundlich ...

Der Kapitalismus sucht immer nach maximaler Effizienz (wenn man ihn nicht oligopolistische Strukturen bauen lässt) und dies beinhaltet auch Ressourceneffizienz. Ich denke, darauf sollten wir setzen. 

LG

DSt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/globale-wachstumsverlangsamung-permanent-oder-temporaer/#comment-13270">Stefan Ludwig</a>.</p>
<p>Lieber Herr Ludwig,</p>
<p>es ist immer gut, wenn ein Kommentar bei einem der aktuellen Beiträge ist, denn da wird er besser gesehen. Vielleicht finde ich ja für den Relaunch der Seite einen besseren Ort für Kommentare. Darüber hinaus gilt: Es gibt hier keine Meinungszensur. Wenn Sie mir widersprechen, ist das völlig o.k. und wird auch gebracht. Solange es nicht sprachlich aus dem Rahmen fällt ‒ aber das tun Sie ja nicht!</p>
<p>Zum Inhalt: Ich denke, das System braucht Druck und funktioniert so lange gut, wie es nicht manipuliert wird. Zusätzlich brauchen wir zwei Dinge: a) laufende Umverteilung und Investition in Bildung etc. für eine echte Chancengerechtigkeit ‒ nicht Ergebnisgleichheit!; b) eine Internalisierung der externen Kosten, also der Umweltschäden. Ich weiß, Sie werden jetzt sagen, dass das nicht funktioniert hat. Stimmt. Ich denke aber, schon die ersten Fortschritte sind wichtig. </p>
<p>Sozialismus war ‒ soweit ich mich erinnere ‒ noch weniger umweltfreundlich &#8230;</p>
<p>Der Kapitalismus sucht immer nach maximaler Effizienz (wenn man ihn nicht oligopolistische Strukturen bauen lässt) und dies beinhaltet auch Ressourceneffizienz. Ich denke, darauf sollten wir setzen. </p>
<p>LG</p>
<p>DSt</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Stefan Ludwig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/globale-wachstumsverlangsamung-permanent-oder-temporaer/#comment-13270</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stefan Ludwig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jun 2015 06:31:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es gibt jede Menge Probleme mehr Wachstum zu erzeugen. Den demografischen Wandel wirklich abzufangen hat die Welt verpennt. Das sind Prozesse die bald Jahrzehnte Vorlauf haben bis sie wirklich zum Tragen kommen. Mit dem Wachstum der Wirtschaft ist es noch extremer. Wie will man denn eine Weltwirtschaft in einem Jahr herunterbremsen wenn man auf einmal feststellt ups! in einem Jahr haben wir sämtliche Flächen mit Straßen und Fabriken überbaut! Da fährt der Zug doch nahezu ungebremst vor die Wand und dann bleiben nur so kleine Bruchstücke übrig wie von dem Airbus der in den Alpen zerschellt ist. Ich übertreibe. Die Grundaussage bleibt: Je länger man damit wartet umso härter wird das Abbremsen und der Aufprall. 

Wenn man jetzt die Endlichkeit des Planeten Erde ERNSTHAFT in den Blick nimmt dann kann man die &quot;momentane&quot; Wachstumsschwäche auch als Chance sehen von endlosem Wachstum wegzukommen.

Das bedeutet nichts weniger als den Kapitalismus zu überwinden. Solange man Kapitalismus hat braucht man Wachstum. Nun werden die Kritiker einwenden &quot;na det is jetzt zwee Nummern zu viel verlangt!&quot;
Selbst Prof. Heinsohn wird möglicherweise antworten: &quot;ohne den Druck der Schulden keine Innovationen (oder nur extrem langsamer) Fortschritt&quot;

Wenn man die mögliche Kritik mal ganz platt ausdrückt: Wenn wir den Kapitalismus abschaffen und nur noch gleichmäßige Wohlstandsverteilung praktizieren dann wird das erreichte zivilisatorische Niveau immer weiter absinken weil alle nur noch in der Hängematte liegen und CO2-neutral gekühlten Bio-Apfelsaft schlürfen anstatt sich Innovationen auszudenken und zur Marktreife zu bringen.

Nun DAS finde ich eine wirklich spannende Frage: Kann man den Wachstumszwang (=Kapitalismus) überwinden und gleichzeitig einen gewissen Druck zu technischem und sozial gesellschaftlichem Fortschritt aufrechterhalten?

Ich persönlich traue da der Kybernetik eine Menge zu. 
Insbesondere das Viable System Model von Stafford Beer hat meiner Ansicht nach das Zeug dazu.
Weil das Viable System Model auf langfristige Überlebensfähigkeit des Systems ausgerichtet ist.

@Herrn Stelter:
Wenn dieses Posting nicht in diesen Thread passt versetzen sie den Beitrag. 
Oder wenn sie finden das es gar nicht in ihr Blog passt weil zu starke Abweichung von ihren Themen schreiben sie mir eine Email mit einem Vorschlag wo mein Beitrag besser hinpasst.

mit freundlichen Grüßen 

Stefan Ludwig]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt jede Menge Probleme mehr Wachstum zu erzeugen. Den demografischen Wandel wirklich abzufangen hat die Welt verpennt. Das sind Prozesse die bald Jahrzehnte Vorlauf haben bis sie wirklich zum Tragen kommen. Mit dem Wachstum der Wirtschaft ist es noch extremer. Wie will man denn eine Weltwirtschaft in einem Jahr herunterbremsen wenn man auf einmal feststellt ups! in einem Jahr haben wir sämtliche Flächen mit Straßen und Fabriken überbaut! Da fährt der Zug doch nahezu ungebremst vor die Wand und dann bleiben nur so kleine Bruchstücke übrig wie von dem Airbus der in den Alpen zerschellt ist. Ich übertreibe. Die Grundaussage bleibt: Je länger man damit wartet umso härter wird das Abbremsen und der Aufprall. </p>
<p>Wenn man jetzt die Endlichkeit des Planeten Erde ERNSTHAFT in den Blick nimmt dann kann man die &#8220;momentane&#8221; Wachstumsschwäche auch als Chance sehen von endlosem Wachstum wegzukommen.</p>
<p>Das bedeutet nichts weniger als den Kapitalismus zu überwinden. Solange man Kapitalismus hat braucht man Wachstum. Nun werden die Kritiker einwenden &#8220;na det is jetzt zwee Nummern zu viel verlangt!&#8221;<br />
Selbst Prof. Heinsohn wird möglicherweise antworten: &#8220;ohne den Druck der Schulden keine Innovationen (oder nur extrem langsamer) Fortschritt&#8221;</p>
<p>Wenn man die mögliche Kritik mal ganz platt ausdrückt: Wenn wir den Kapitalismus abschaffen und nur noch gleichmäßige Wohlstandsverteilung praktizieren dann wird das erreichte zivilisatorische Niveau immer weiter absinken weil alle nur noch in der Hängematte liegen und CO2-neutral gekühlten Bio-Apfelsaft schlürfen anstatt sich Innovationen auszudenken und zur Marktreife zu bringen.</p>
<p>Nun DAS finde ich eine wirklich spannende Frage: Kann man den Wachstumszwang (=Kapitalismus) überwinden und gleichzeitig einen gewissen Druck zu technischem und sozial gesellschaftlichem Fortschritt aufrechterhalten?</p>
<p>Ich persönlich traue da der Kybernetik eine Menge zu.<br />
Insbesondere das Viable System Model von Stafford Beer hat meiner Ansicht nach das Zeug dazu.<br />
Weil das Viable System Model auf langfristige Überlebensfähigkeit des Systems ausgerichtet ist.</p>
<p>@Herrn Stelter:<br />
Wenn dieses Posting nicht in diesen Thread passt versetzen sie den Beitrag.<br />
Oder wenn sie finden das es gar nicht in ihr Blog passt weil zu starke Abweichung von ihren Themen schreiben sie mir eine Email mit einem Vorschlag wo mein Beitrag besser hinpasst.</p>
<p>mit freundlichen Grüßen </p>
<p>Stefan Ludwig</p>
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