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	Kommentare zu: Gibt es die Gefahr steigender Zinsen?	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Thu, 25 Jan 2018 09:48:37 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Jacques		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/gibt-es-die-gefahr-steigender-zinsen/#comment-34512</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jacques]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jan 2018 09:48:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Da die Leitzinsen gerade im Euro Raum kaum bis 2021 über 2% steigen werden (wegen Schuldenlast) sehe ich von dieser Seite keine große Gefahr für die Aktienmärkte. Die FED und die Treasuries werden sicher höher notieren aber durch das fundamentale weltweit synchrone Wachstum gibt es aktuell keine Anlass zu großer Sorge an den Aktienmärkten. 

An den Anleihemärkten sieht es natürlich anders aus...da ist die wahre Blase.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da die Leitzinsen gerade im Euro Raum kaum bis 2021 über 2% steigen werden (wegen Schuldenlast) sehe ich von dieser Seite keine große Gefahr für die Aktienmärkte. Die FED und die Treasuries werden sicher höher notieren aber durch das fundamentale weltweit synchrone Wachstum gibt es aktuell keine Anlass zu großer Sorge an den Aktienmärkten. </p>
<p>An den Anleihemärkten sieht es natürlich anders aus&#8230;da ist die wahre Blase.</p>
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		<title>
		Von: Johannes		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/gibt-es-die-gefahr-steigender-zinsen/#comment-34509</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jan 2018 08:22:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Notenbanken werden sicher versuchen, einen stärkeren Zinsanstieg zu verhindern. Wird es ihnen auch gelingen? Hier habe ich Zweifel. Die Zinsen am &quot;langen Ende&quot; werden durch die Märkte &quot;gemacht&quot;. Das viele Geld, dass die Notenbanken insbesondere in den letzten 10 Jahren erzeugt haben, findet seinen Weg in die Realwirtschaft, langsam aber sicher und wirkt zunehmend inflationär.  Und die Notenbanken können infolge der hohen Schuldenstände nicht wie noch in den 70er und 80er Jahren einfach die Leitzinsen erhöhen. D.H., die Notenbanken werden zum Zuschauen &quot;verdammt&quot; sein. Die Finanzierung der Staaten via langlaufender Staatsanleihen wird ins Stocken geraten. Hier ein Artikel aus 2012 zu diesem Thema:

https://www.welt.de/newsticker/news3/article109003548/Zu-hohe-Renditen-machen-Staatsschulden-unbezahlbar.html

Damals wurden Zinssätze von 7% für Spanien und Italien als grenzwertig disktutiert....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Notenbanken werden sicher versuchen, einen stärkeren Zinsanstieg zu verhindern. Wird es ihnen auch gelingen? Hier habe ich Zweifel. Die Zinsen am &#8220;langen Ende&#8221; werden durch die Märkte &#8220;gemacht&#8221;. Das viele Geld, dass die Notenbanken insbesondere in den letzten 10 Jahren erzeugt haben, findet seinen Weg in die Realwirtschaft, langsam aber sicher und wirkt zunehmend inflationär.  Und die Notenbanken können infolge der hohen Schuldenstände nicht wie noch in den 70er und 80er Jahren einfach die Leitzinsen erhöhen. D.H., die Notenbanken werden zum Zuschauen &#8220;verdammt&#8221; sein. Die Finanzierung der Staaten via langlaufender Staatsanleihen wird ins Stocken geraten. Hier ein Artikel aus 2012 zu diesem Thema:</p>
<p><a href="https://www.welt.de/newsticker/news3/article109003548/Zu-hohe-Renditen-machen-Staatsschulden-unbezahlbar.html" rel="nofollow ugc">https://www.welt.de/newsticker/news3/article109003548/Zu-hohe-Renditen-machen-Staatsschulden-unbezahlbar.html</a></p>
<p>Damals wurden Zinssätze von 7% für Spanien und Italien als grenzwertig disktutiert&#8230;.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: betongold		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/gibt-es-die-gefahr-steigender-zinsen/#comment-34504</link>

		<dc:creator><![CDATA[betongold]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jan 2018 05:17:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/gibt-es-die-gefahr-steigender-zinsen/#comment-34500&quot;&gt;MSt&lt;/a&gt;.

Das sehe ich auch so.

Nachdem man mittels der extremen Geldpolitik Anleihen quasi in eine tote Anlageklasse verwandelt wurden sind es demnächst Immobilien, wenn deren Preise sinken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/gibt-es-die-gefahr-steigender-zinsen/#comment-34500">MSt</a>.</p>
<p>Das sehe ich auch so.</p>
<p>Nachdem man mittels der extremen Geldpolitik Anleihen quasi in eine tote Anlageklasse verwandelt wurden sind es demnächst Immobilien, wenn deren Preise sinken.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: MSt		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/gibt-es-die-gefahr-steigender-zinsen/#comment-34500</link>

		<dc:creator><![CDATA[MSt]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jan 2018 22:15:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/gibt-es-die-gefahr-steigender-zinsen/#comment-34495&quot;&gt;betongold&lt;/a&gt;.

Dagegen scheint schon ein Mittel in Vorbereitung zu sein: Baukindergeld, bessere Abschreibungsmöglichkeiten, Grunderwerbsteuerfreibeträge etc. Anders kann es gar nicht sein. Ich meine gelesen zu haben, dass 15% der Wirtschaftsleistung direkt oder indirekt (z.B. Hypothekenbanken) an der Bautätigkeit hängen. wenn hier der Einbruch kommt, dann ist es mit dem selbsttragenden Aufschwung schnell wieder vorbei.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/gibt-es-die-gefahr-steigender-zinsen/#comment-34495">betongold</a>.</p>
<p>Dagegen scheint schon ein Mittel in Vorbereitung zu sein: Baukindergeld, bessere Abschreibungsmöglichkeiten, Grunderwerbsteuerfreibeträge etc. Anders kann es gar nicht sein. Ich meine gelesen zu haben, dass 15% der Wirtschaftsleistung direkt oder indirekt (z.B. Hypothekenbanken) an der Bautätigkeit hängen. wenn hier der Einbruch kommt, dann ist es mit dem selbsttragenden Aufschwung schnell wieder vorbei.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/gibt-es-die-gefahr-steigender-zinsen/#comment-34499</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jan 2018 20:26:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/gibt-es-die-gefahr-steigender-zinsen/#comment-34497&quot;&gt;troodon&lt;/a&gt;.

&#062;Theoretisch ist es m.E. schon möglich ohne weitere Schulden zu wachsen. Teilweise extrem hohe Besteuerung von privaten Vermögen, würde z.B. theoretisch Staatsverschuldung in D auf Null bringen können.&#062;

Der Mechanismus ist wirksam – aber sicher nicht ewig.

Das private Vermögen erhält seinen Startimpuls im Allgemeinen durch überdurchschnittlich bezahlte Arbeit, was Ersparnisse ermöglicht, die durch Rendite im Lauf der Zeit den wesentlichen Vermögenszuwachs generieren. 

Bei extrem hoher Besteuerung des Vermögens dürfte der Anreiz zurückgehen, Vermögen zu bilden und damit auch der Anreiz produktives Sachvermögen zu schaffen.

Ich würde daher genauso wie Sie ein paar deutliche Fragezeichen setzen,]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/gibt-es-die-gefahr-steigender-zinsen/#comment-34497">troodon</a>.</p>
<p>&gt;Theoretisch ist es m.E. schon möglich ohne weitere Schulden zu wachsen. Teilweise extrem hohe Besteuerung von privaten Vermögen, würde z.B. theoretisch Staatsverschuldung in D auf Null bringen können.&gt;</p>
<p>Der Mechanismus ist wirksam – aber sicher nicht ewig.</p>
<p>Das private Vermögen erhält seinen Startimpuls im Allgemeinen durch überdurchschnittlich bezahlte Arbeit, was Ersparnisse ermöglicht, die durch Rendite im Lauf der Zeit den wesentlichen Vermögenszuwachs generieren. </p>
<p>Bei extrem hoher Besteuerung des Vermögens dürfte der Anreiz zurückgehen, Vermögen zu bilden und damit auch der Anreiz produktives Sachvermögen zu schaffen.</p>
<p>Ich würde daher genauso wie Sie ein paar deutliche Fragezeichen setzen,</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: troodon		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/gibt-es-die-gefahr-steigender-zinsen/#comment-34497</link>

		<dc:creator><![CDATA[troodon]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jan 2018 18:36:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=10107#comment-34497</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/gibt-es-die-gefahr-steigender-zinsen/#comment-34490&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Mit der Aussage:
&quot;Empirisch zeigt Gundlach jedoch, dass, sobald der siebenjährige gleitende Durchschnitt des
BIP-Wachstums über dem Zins der zehnjährigen US-Staatsanleihen liegt, Letztere steigen.&quot;
habe ich ebenfalls,allerdings aus einem anderen Grund, meine Probleme. Denn wenn dem so wäre, dann müssten die Zinsen für 10jährige Anleihen bereite seit ca. 2001 steigen.
Es müsste eher heißen: &quot;...sobald der siebenjährige gleitende Durchschnitt des
BIP-Wachstums über dem Zins der zehnjährigen US-Staatsanleihen liegt UND der siebenjährige gleitende Durchschnitt des
BIP-Wachstums STEIGT, dann steigen mehrheitlich die Zinsen für zehnjährigen US-Staatsanleihen.&quot; Aber auch davon gab es in der Vergangenheit Abweichungen, z.B. am Anfang der Siebzigerjahre..

&quot;Die andere Unbekannte sind die Notenbanken. Sie werden m. A. n. ohne Zögern eine Kehrtwende hinlegen, wenn das Finanzsystem wegen zu hoher Verschuldung ins Straucheln kommt und wenn die Nachfrage wegen zu hoher Verschuldung einbrechen würde.&quot;
Das ist auch meine Erwartung, so dass ich bei den langfristigen Zinsen nicht von einer mean reversion ausgehe.

&quot;Eine hoch verschuldete Wirtschaft kann nur weiter funktionieren, solange Geld weiter billig bleibt und vor allem die Schulden weiterwachsen.&quot;
Theoretisch ist es m.E. schon möglich ohne weitere Schulden zu wachsen. Teilweise extrem hohe Besteuerung von privaten Vermögen, würde z.B. theoretisch Staatsverschuldung in D auf Null bringen können. Ob dies tatsächlich das zukünftige Wachstum in D einschränken würde? Ob dies sinnvoll und machbar wäre, ist eine ganz andere Frage...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/gibt-es-die-gefahr-steigender-zinsen/#comment-34490">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Mit der Aussage:<br />
&#8220;Empirisch zeigt Gundlach jedoch, dass, sobald der siebenjährige gleitende Durchschnitt des<br />
BIP-Wachstums über dem Zins der zehnjährigen US-Staatsanleihen liegt, Letztere steigen.&#8221;<br />
habe ich ebenfalls,allerdings aus einem anderen Grund, meine Probleme. Denn wenn dem so wäre, dann müssten die Zinsen für 10jährige Anleihen bereite seit ca. 2001 steigen.<br />
Es müsste eher heißen: &#8220;&#8230;sobald der siebenjährige gleitende Durchschnitt des<br />
BIP-Wachstums über dem Zins der zehnjährigen US-Staatsanleihen liegt UND der siebenjährige gleitende Durchschnitt des<br />
BIP-Wachstums STEIGT, dann steigen mehrheitlich die Zinsen für zehnjährigen US-Staatsanleihen.&#8221; Aber auch davon gab es in der Vergangenheit Abweichungen, z.B. am Anfang der Siebzigerjahre..</p>
<p>&#8220;Die andere Unbekannte sind die Notenbanken. Sie werden m. A. n. ohne Zögern eine Kehrtwende hinlegen, wenn das Finanzsystem wegen zu hoher Verschuldung ins Straucheln kommt und wenn die Nachfrage wegen zu hoher Verschuldung einbrechen würde.&#8221;<br />
Das ist auch meine Erwartung, so dass ich bei den langfristigen Zinsen nicht von einer mean reversion ausgehe.</p>
<p>&#8220;Eine hoch verschuldete Wirtschaft kann nur weiter funktionieren, solange Geld weiter billig bleibt und vor allem die Schulden weiterwachsen.&#8221;<br />
Theoretisch ist es m.E. schon möglich ohne weitere Schulden zu wachsen. Teilweise extrem hohe Besteuerung von privaten Vermögen, würde z.B. theoretisch Staatsverschuldung in D auf Null bringen können. Ob dies tatsächlich das zukünftige Wachstum in D einschränken würde? Ob dies sinnvoll und machbar wäre, ist eine ganz andere Frage&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: betongold		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/gibt-es-die-gefahr-steigender-zinsen/#comment-34495</link>

		<dc:creator><![CDATA[betongold]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jan 2018 17:30:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wenn es hier wieder 2% Zinsen auf Bundesanleihen gibt - wie zuletzt Ende 2013 - wird niemand mehr Anlageimmobilien mit 3% Mietrendite und weniger kaufen. Es sind gerade nur noch ca. 140 Basispunkte bis dahin. Wenn man den Zinsanstieg von 80 Basispunkten während der vergangenen zwei Jahre fortschreibt, ist es in ungefähr drei Jahren soweit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn es hier wieder 2% Zinsen auf Bundesanleihen gibt &#8211; wie zuletzt Ende 2013 &#8211; wird niemand mehr Anlageimmobilien mit 3% Mietrendite und weniger kaufen. Es sind gerade nur noch ca. 140 Basispunkte bis dahin. Wenn man den Zinsanstieg von 80 Basispunkten während der vergangenen zwei Jahre fortschreibt, ist es in ungefähr drei Jahren soweit.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/gibt-es-die-gefahr-steigender-zinsen/#comment-34491</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jan 2018 16:03:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[bto: &quot;Ich denke nicht, dass wir langsam Richtung – beispielsweise – sechs Prozent marschieren und dann crasht es. Der Knackpunkt liegt früher.&quot;
Alle Quellen, die ich lese, geben Ihnen recht. Der Knackpunkt liegt wohl ungefähr bei 3 %. Zumindest wenn man den Bondexperten wie z.B. Bill Gross, Andrew Bossomworth, u.a. glauben darf. Aus meiner Sicht klingt deren Argumentation recht plausibel. Das deckt sich auch mit meinen eigenen Erfahrungen aus dem Immobilienmarkt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>bto: &#8220;Ich denke nicht, dass wir langsam Richtung – beispielsweise – sechs Prozent marschieren und dann crasht es. Der Knackpunkt liegt früher.&#8221;<br />
Alle Quellen, die ich lese, geben Ihnen recht. Der Knackpunkt liegt wohl ungefähr bei 3 %. Zumindest wenn man den Bondexperten wie z.B. Bill Gross, Andrew Bossomworth, u.a. glauben darf. Aus meiner Sicht klingt deren Argumentation recht plausibel. Das deckt sich auch mit meinen eigenen Erfahrungen aus dem Immobilienmarkt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/gibt-es-die-gefahr-steigender-zinsen/#comment-34490</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jan 2018 15:35:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zum Verständnis:

&#062;Empirisch zeigt Grundlach jedoch, dass, sobald der siebenjährige gleitende Durchschnitt des
BIP-Wachstums über dem Zins der zehnjährigen US-Staatsanleihen liegt, Letztere steigen.&#062;

Ich denke, dass es heißen müsste:

&#062;… US-Staatsanleihen liegt, die Zinsen letzterer steigen.&#062;

Das Schaubild verwirrt jedenfalls insoweit es „10y UST Yield“ in der Überschrift sagt, aber die blaue Kurve mit „10y UST“ bezeichnet.  

Zum Argument:

&#062;Nun kann man natürlich – wie ich in der Eiszeit – die Meinung vertreten, dass das Wachstum nur temporär höher liegt, weil Schulden, Produktivität und Demografie gegen eine bessere Entwicklung sprechen.&#062;

Die Eiszeit-Auffassung argumentiert STRUKTURELL.

Dagegen steht: 

Die Tatsache, dass das globale Wachstum ZURZEIT deutlich zunimmt, ist nicht zu übersehen.

Es ist von daher ziemlich schlüssig, dass die Inflation und die Zinsen tendenziell steigen werden; diese insbesondere wie dargelegt auch deshalb, weil die Notenbanken QE zurückfahren. 

Die Frage ist, ob das Wachstum so NACHALTIG und so STARK sein kann, dass es zumindest auf Jahre hinaus die zunehmende Verschuldungslast – abhängig ganz WESENTLICH von der Zinshöhe – übertrifft.

Eine, wenn nicht die Bedingung dafür ist länger anhaltendes Wachstum OHNE oder nur mit GERINGER Inflation.

Ist das möglich?

In Teilen der Welt schon, glaube ich, aber nicht dort, wo die entscheidenden Wachstumstreiber sitzen – in China  und USA.

In China kann das hohe Wachstum aus politischen Gründen auf absehbare Zeit nicht zurückgefahren werden und daher auch nicht die dort herrschende, vergleichsweise HOHE Inflation nicht wesentlich runterkommen.  

In USA werden wir kein extrem hohes, aber doch ein ansehnlich hohes Wachstum bei nahezu VOLLBESCHÄFTIGUNG bekommen. Das bedeutet steigende Inflation.

Insoweit sind zumindest in diesen beiden großen Wirtschaftsräumen hohe bzw. steigende Zinsen vorprogrammiert.

Die m. A. n. kurz- bis mittelfristig nicht wirklich einschätzbare Unbekannte sind die Währungen der beiden Länder, die einen Einfluss darauf haben, ob und inwieweit steigende Zinsen in die Weltwirtschaft streuen.

Selbst wenn das weitgehend vermieden würde – was sehr fraglich ist –, tendiere ich zu der Auffassung, dass wir nicht aus der Falle kommen.

Denn Kompensationsversuche, über die Währungsrelationen die Ausbreitung der Inflationseffekte zu verhindern und damit zu stark steigenden Zinsen entgegenzuwirken, würden wiederum das Wachstum SCHWÄCHEN und damit die „Zähmung“ des Schuldenrisikos konterkarieren. Dies kann bei den enormen Handelsströmen zwischen diesen beiden Ländern nicht anders sein. 

Die andere Unbekannte sind die Notenbanken. Sie werden m. A. n. ohne Zögern eine Kehrtwende hinlegen, wenn das Finanzsystem wegen zu hoher Verschuldung ins Straucheln kommt und wenn die Nachfrage wegen zu hoher Verschuldung einbrechen würde.

Auslöse für einbrechende Nachfrage wegen zu hoher Verschuldung ist der amerikanische Konsument.  

Kommt es wieder zu weltweit schwacher Nachfrage, entwickeln sich die Dinge mit weiter steigender Gesamtverschuldung auf Linie des Eiszeit-Arguments.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Verständnis:</p>
<p>&gt;Empirisch zeigt Grundlach jedoch, dass, sobald der siebenjährige gleitende Durchschnitt des<br />
BIP-Wachstums über dem Zins der zehnjährigen US-Staatsanleihen liegt, Letztere steigen.&gt;</p>
<p>Ich denke, dass es heißen müsste:</p>
<p>&gt;… US-Staatsanleihen liegt, die Zinsen letzterer steigen.&gt;</p>
<p>Das Schaubild verwirrt jedenfalls insoweit es „10y UST Yield“ in der Überschrift sagt, aber die blaue Kurve mit „10y UST“ bezeichnet.  </p>
<p>Zum Argument:</p>
<p>&gt;Nun kann man natürlich – wie ich in der Eiszeit – die Meinung vertreten, dass das Wachstum nur temporär höher liegt, weil Schulden, Produktivität und Demografie gegen eine bessere Entwicklung sprechen.&gt;</p>
<p>Die Eiszeit-Auffassung argumentiert STRUKTURELL.</p>
<p>Dagegen steht: </p>
<p>Die Tatsache, dass das globale Wachstum ZURZEIT deutlich zunimmt, ist nicht zu übersehen.</p>
<p>Es ist von daher ziemlich schlüssig, dass die Inflation und die Zinsen tendenziell steigen werden; diese insbesondere wie dargelegt auch deshalb, weil die Notenbanken QE zurückfahren. </p>
<p>Die Frage ist, ob das Wachstum so NACHALTIG und so STARK sein kann, dass es zumindest auf Jahre hinaus die zunehmende Verschuldungslast – abhängig ganz WESENTLICH von der Zinshöhe – übertrifft.</p>
<p>Eine, wenn nicht die Bedingung dafür ist länger anhaltendes Wachstum OHNE oder nur mit GERINGER Inflation.</p>
<p>Ist das möglich?</p>
<p>In Teilen der Welt schon, glaube ich, aber nicht dort, wo die entscheidenden Wachstumstreiber sitzen – in China  und USA.</p>
<p>In China kann das hohe Wachstum aus politischen Gründen auf absehbare Zeit nicht zurückgefahren werden und daher auch nicht die dort herrschende, vergleichsweise HOHE Inflation nicht wesentlich runterkommen.  </p>
<p>In USA werden wir kein extrem hohes, aber doch ein ansehnlich hohes Wachstum bei nahezu VOLLBESCHÄFTIGUNG bekommen. Das bedeutet steigende Inflation.</p>
<p>Insoweit sind zumindest in diesen beiden großen Wirtschaftsräumen hohe bzw. steigende Zinsen vorprogrammiert.</p>
<p>Die m. A. n. kurz- bis mittelfristig nicht wirklich einschätzbare Unbekannte sind die Währungen der beiden Länder, die einen Einfluss darauf haben, ob und inwieweit steigende Zinsen in die Weltwirtschaft streuen.</p>
<p>Selbst wenn das weitgehend vermieden würde – was sehr fraglich ist –, tendiere ich zu der Auffassung, dass wir nicht aus der Falle kommen.</p>
<p>Denn Kompensationsversuche, über die Währungsrelationen die Ausbreitung der Inflationseffekte zu verhindern und damit zu stark steigenden Zinsen entgegenzuwirken, würden wiederum das Wachstum SCHWÄCHEN und damit die „Zähmung“ des Schuldenrisikos konterkarieren. Dies kann bei den enormen Handelsströmen zwischen diesen beiden Ländern nicht anders sein. </p>
<p>Die andere Unbekannte sind die Notenbanken. Sie werden m. A. n. ohne Zögern eine Kehrtwende hinlegen, wenn das Finanzsystem wegen zu hoher Verschuldung ins Straucheln kommt und wenn die Nachfrage wegen zu hoher Verschuldung einbrechen würde.</p>
<p>Auslöse für einbrechende Nachfrage wegen zu hoher Verschuldung ist der amerikanische Konsument.  </p>
<p>Kommt es wieder zu weltweit schwacher Nachfrage, entwickeln sich die Dinge mit weiter steigender Gesamtverschuldung auf Linie des Eiszeit-Arguments.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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