Gedanken zum Migrationspakt

Der UN-Migrationspakt schlägt zunehmend Wellen in der öffentlichen Diskussion und ist definitiv ein vermintes Gebiet. Werfen wir rein ökonomisch einen Blick auf das, was da passiert.

Zunächst steckt hinter dem angedachten Abkommen die schlichte Feststellung, dass (über)alternde Gesellschaften einer Bevölkerungsexplosion vor ihrer Haustür gegenüberstehen. Wirtschaft und Politik sehen nun in der Zuwanderung der Bevölkerung aus den Wachstumsregionen in jene mit schrumpfender Bevölkerung eine Lösung für beide Probleme:

  • Die Reduktion der Spannungen in den Ländern mit starkem Bevölkerungswachstum: also weniger Bürgerkriege, Kriege, Terrorismus, Genozide etc., die zwangsweise die Folge von so starkem Bevölkerungswachstum sind wie nicht nur Gunnar Heinsohn so eindrücklich erklärt:

Quelle: Gunnar Heinsohn

  • die Finanzierung der Sozialkassen, für die kein Politiker vorgesorgt hat, und natürlich auch die Versorgung der Wirtschaft mit Arbeitskräften:

Quelle: Oxford University, Citibank

Klar ersichtlich ist hier, dass für Europa, die USA und Kanada und Ozeanien die größten Vorteile durch Zuwanderung erhofft werden. Asien wird hingegen – trotz des absehbaren Rückgangs der Bevölkerung – nicht auf Migration setzen.

Der Grund dafür ist klar. Die Asiaten wissen, dass es nicht auf die Quantität, sondern auf die Qualität der Migranten ankommt. Und hier sieht es schlecht aus:

Quelle: Gunnar Heinsohn

Das Problem ist nun, dass nur wenige Menschen aus den Ländern mit einem Wert über 500 – vor allem wenn sie zu jenen gehören, die zu dem Wert von über 500 beitragen – Lust haben, zu uns zu wandern. Aber sehr viele aus den Ländern auf der rechten Seite der Abbildung haben großes Interesse, zu uns zu kommen!

Das sieht man auch an der Zusammensetzung der Migration:

Quelle: Oxford University, Citibank

Eingewandert wird in die „High-Income-Countries“, was auch klar ist. Die Folge dieser Zuwanderung ist übrigens ein zunehmender Lohndruck gerade im niedrig-qualifizierten Bereich. Was nun wirklich nicht wundern darf!

Quelle: Oxford University, Citibank

Wundern tut einen dann nur, weshalb gerade jene Politiker, die sich für die sozial Schwachen besonders einsetzen, die Migration und damit den Lohndruck begünstigen.

Hinzu kommt, dass wir vor einer gigantischen Automatisierungswelle stehen, die gerade – aber nicht nur! – im unteren Lohnsegment massiv zuschlagen wird:

Quelle: Bain

Dies bedeutet übersetzt, dass die Migration der Zukunft die Sozialsysteme noch mehr als bisher fordern wird, einfach, weil das Qualifikationsniveau der Zuwanderer völlig unzureichend ist.

Dies heißt, der Sozialstaat, so, wie wir ihn kennen, wird unfinanzierbar. Das wusste schon Milton Friedman, immerhin Träger des Wirtschaftsnobelpreises: Offene Grenzen und Sozialstaat sind nicht vereinbar.

Im UN-Migrations-Pakt steht:  „Arbeitsmigranten aller Qualifikationsniveaus“ sollen „Zugang zu Sozialschutz“ erhalten sowie „Grundleistungen“. Und darüber hinaus: „Wir verpflichten uns, die Optionen und Wege für eine reguläre Migration in einer Weise anzupassen, die in Widerspiegelung der demografischen Wirklichkeit und der Realität auf dem Arbeitsmarkt Arbeitskräftemobilität und menschenwürdige Arbeit erleichtert, Bildungschancen optimiert, das Recht auf ein Familienleben wahrt und den Bedürfnissen von Migranten in einer prekären Situation gerecht wird, mit dem Ziel, die Verfügbarkeit von Wegen für eine sichere, geordnete und reguläre Migration zu verbessern und zu diversifizieren.“ – bto: Das klingt nach a) keine echte Beschränkung der Zuwanderung und b) großzügige finanzielle Unterstützung. Wie gesagt, es ist eine ökonomische Überforderung.

Wenn man zu dem Schluss kommt – und das kann man ja – dass es eine Welt ist, in der jeder überall leben kann, wo er will, kann man nicht gleichzeitig, Sozialleistungen für alle versprechen, zumindest nicht auf dem aktuellen Niveau. Schon heute sind wir aufgrund der großzügigen Leistungen hierzulande sehr beliebt:

Quelle: Oxford University, Citibank

Und wie großzügig die Unterstützung ist, kann man hier ablesen:

Quelle: Oxford University, Citibank

Was unterstreicht, wie sehr die Politik ihr eigenes Märchen vom reichen Land glaubt. Denn finanzierbar wird das nicht sein. Die Lösung lautet eindeutig: Beschränkung auf qualifizierte Zuwanderung.

Nun könnte man meinen, ein Lösungsansatz wäre eine Reduktion der finanziellen Anreize und eine restriktivere Aufnahmepolitik, um auf diese Weise die Migration auf ein nutzbringendes und finanzierbares Niveau zu beschränken. Doch weit gefehlt. Die Regierung begründet ihr Eintreten für den UN-Migrationspakt so (CDU-Politiker Stephan Harbarth im Deutschlandfunk): „Wir sind im Bereich der Migration mit einer ganz großen globalen Herausforderung konfrontiert. Wir sehen, dass wir nach Europa und nach Deutschland einen erheblichen Migrationsdruck haben. Warum? Wir haben diesen Migrationsdruck deshalb, weil Migranten in vielen anderen Ländern der Welt nicht in den Genuss von Mindeststandards kommen: Keine Gesundheitsversorgung, keine staatlichen Grundleistungen, kein Zugang zum Arbeitsmarkt und so weiter. Das führt dazu, dass wir eine regelrechte Sogwirkung, eine Magnetwirkung in Richtung Europa und Deutschland haben, und deshalb muss es unser nationales Interesse sein, Mindeststandards im Umgang mit Migranten als politische Absichtserklärung global vorzusehen, um den Migrationsdruck zu reduzieren. Wir wollen, dass Migranten auch in anderen Ländern bleiben und sich nicht auf den Weg nach Deutschland machen.“ – bto: Die Regierung denkt also allen Ernstes, man könne die anderen Länder dazu verpflichten, unsere eigenen völlig überhöhten Standards zu übernehmen?? Das klappt bekanntlich gut, wie man an der Umverteilung der Migranten in der EU sieht.

Noch besser ist diese Aussage: „Wir sind der festen Überzeugung, dass die Vorteile dieses Migrationspakts aus deutscher Perspektive die Nachteile weit überwiegen. Es ist ein Pakt, dem ungefähr 180 Länder dieser Welt beitreten möchten.“ – bto. Es geht nicht um die Anzahl der Länder, die beitreten. Denn der größte Teil dieser Länder sind Länder, aus denen ausgewandert wird! Entscheidend ist, dass die Einwanderungsländer alle mitmachen (tun sie nicht) und wenn sie mitmachen, sich auch daran halten. Letzteres dürften wiederum nur wir Deutsche machen, wie ein Blick auf die EU und vor allem die Eurozone zeigt. 

CDU-Politiker Stephan Harbarth: „Aus meiner Sicht hat man die Sprengkraft dieses Themas und das Verhetzungspotenzial, das hinter diesem Thema steht, lange verkannt. Man hat unterschätzt, wie sehr Rechtspopulisten den Inhalt dieses Pakts verdrehen können. Die Kommunikation aus dem Bereich der Politik heraus ist schlecht gelaufen. Daran gibt es überhaupt keinen Zweifel. Das hilft uns aber jetzt nicht weiter. Jetzt geht es um die Frage, ist dieses Dokument aus deutscher Sicht vernünftig, oder ist es unvernünftig. Wir meinen, es ist vernünftig. Das werden wir ab sofort mit voller Überzeugung und in ganz klarer Kommunikation nach außen tragen.“ – bto: Ich muss gestehen, ich finde es unvernünftig.

Wir können unsere demografischen Probleme überhaupt nicht mit Zuwanderung lösen, denn die großen Mengen an qualifizierten Zuwanderern sind gar nicht verfügbar und sie gehen im Zweifel in andere Länder. Die Automatisierung wird die Qualifikationsanforderungen noch steigern. Lassen wir dann eine Zuwanderung in das Sozialsystem weiter zu, wird es unfinanzierbar. Das kann man alles machen, sollte es aber auch offen so kommunizieren.

Die Charts aus der Oxford Studie hatten wir schon mal bei bto:

→ Ernüchternde Fakten zu den finanziellen Folgen unserer Migrationspolitik

Die Folgen der Automatisierung hier:

→ BAIN: Fakten zu Folgen der Automatisierung

Das erhellende Interview im Deutschlandfunk hier:

→ Deutschlandfunk: „Die Vorteile des Migrationspakts überwiegen“, 8. November 2018

Und hier die 16 Fragen, die die BILD-Zeitung (!) aufgeworfen hat:

→ bild.de: „Diese 16 Punkte muss uns die Regierung erklären“, 8. November 2018

64 Kommentare
  1. Hansjörg Pfister sagte:

    Es ist ja nun nicht nur so, dass die meisten Migranten bei uns in das Sozialsystem einwandern, diese weisen darüber hinaus auch eine weit höhere Geburtenrate als die autochthone Bevölkerung auf und sie sind mehrheitlich Muslime. Sie produzieren jede Menge Kinder und denken dabei „Allah wird sie schon vorsorgen“. In Wahrheit sind es natürlich die Ungläubigen die sie versorgen. Die Ungläubigen werden aber zunehmend weniger in der Lage sein sie ausreichend zu versorgen. Eine sehr explosive und suizidale Gemengelage.

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    • Udo Werninger sagte:

      Die letzten Wochen war ich einige Male in Geburtskrankenhäusern in Bonn und erstaunt, welch ungutes Gefühl mir teilweise unbewusst durch den Körper fuhr als ich unsere Zukunft sah. Natürlich ist dieser ungünstige Umstand bekannt, wurde jedoch bei direkter Einbeziehung nochmals verstärkt wahrgenommen.

      Leider war es nicht nur das Bild, welches evtl. falsch wahrgenommen sein kann, sondern auch der direkte Kontakt, der wenig Positives mit sich brachte. Eine Anspruchshaltung die den Krankenhausmitarbeitern zu schaffen machte, eine Vielzahl an aktiven, lauten Kindern/Familienangehörigen, die schwierigen Gespräche mit den Patienten (ich meine hier einfache Kommunikation z.B. über den süßen Nachwuchs oder die überraschend gute Verpflegung)…

      Für Eltern erscheint mir NRW als Aufwuchsort für Nachwuchs sehr schwierig. Es gibt hier m.E. keine taugliche Bildung bis zur Hochschulreife, insbesondere vor oben genannten Randbedingungen. Eine komplizierte Lage, die durch einen Wegzug nach Sachsen, Bayern oder Thüringen -wahrscheinlich wären div. andere Länder außerhalb von DE die bessere Wahl- verbessert werden könnte (wenn es denn so einfach wäre)?

      Ich frage mich fast täglich, wo soll das enden. Die ersten Ausläufer der „suizialen Gemengelage“ rattern bereits täglich über die Nachrichtenticker…

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  2. SB sagte:

    „Wundern tut einen dann nur, weshalb gerade jene Politiker, die sich für die sozial Schwachen besonders einsetzen, die Migration und damit den Lohndruck begünstigen.“

    Sie sagen das eine und tun das andere, weil sie das was sie sagen, gar nicht meinen. Man darf nicht vergessen, dass der deutsche, liberal-globalistisch ausgerichtete, linksgrün-sozialistische Politik-Mainstream (und der fängt bei CDU/CSU an), ein Treiber diesen Migrationspaktes war und ist. Es geht hier weder um Verjüngung der Bevölkerung (diese hätte man auch mit einer geeigneten Familienförderung im nationalen Rahmen erreichen können) und auch nur am Rande um Arbeitskräftebeschaffung (denn die vielen unqualifizierten Arbeitskräfte benötigt hier niemand). Es geht um ein ganz anderes, übergeordnetes Ziel: die Abschaffung der Nationalstaaten mit ihren indigenen Bevölkerungen und die Errichtung des Eine-Welt-Projektes. Nichts anderes ist das Projekt EU übrigens im Kleinen. In diesem Eine-Welt-Projekt ist Deutschland mit seiner linksgrün-sozialistischen „Elite“ die treibende Kraft und diese „Elite“ nimmt dafür jedes (Sonder-) Opfer, dass diese Entwicklung für die deutsche Bevölkerung mit sich bringt, ganz bewusst in Kauf.

    Göring Eckardt hat 2016 bei Anne Will geäußert: „Dieses Land wird sich verändern. Und es wird sich ziemlich drastisch verändern. Und es wir ein schwerer Weg sein, aber dann glaube ich, können wir wirklich ein besseres Land sein. (…) Das ist wahrscheinlich sogar noch mehr als die deutsche Einheit, was wir da erreichen können.“
    https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/katrin-goering-eckardt-nichts-sonst-jetzt/

    Wer auf die Fakten schaut – und nur diese interessieren – erkennt, dass genau das seit dem Jahr 2015 eingetreten ist. Mit dem Migrationspakt soll dieser „schwere Weg“ noch stärker vorangetrieben werden, bis Deutschland im linksgrünen Neusprech endlich „ein besseres Land“ ist, was übersetzt nichts anderes heißt, als das es das Land nicht mehr gibt, weil es abgeschafft wurde.

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  3. Johannes sagte:

    In dem Pakt steht auch, dass sich die Regierung verpflichten positviv auf die Berichterstattung und Meinungsbildung einfuss zu nehmen. Und Medien zu sanktionieren die systematisch Intoleranz fördern. Was alles unter „Intoleranz“ fallen wird … nun ja…

    „Um diese Verpflichtung zu verwirklichen, werden wir aus den folgenden Maßnahmen schöpfen. Wir werden

    a) Rechtsvorschriften erlassen, umsetzen oder aufrechterhalten, die Hassstraftaten und schwerere Hassstraftaten, die sich gegen Migranten richten, unter Strafe stellen, und Strafverfolgungs- und andere Beamte darin schulen, solche Straftaten und andere Gewalttaten, die sich gegen Migranten richten, zu erkennen, zu verhindern und darauf zu reagieren sowie den Opfern medizinische, rechtliche und psychosoziale Hilfe zu leisten;

    b) Migranten und Gemeinschaften befähigen, jede Aufstachelung zu Gewalt gegen Migranten anzuzeigen, indem sie über vorhandene Rechtsbehelfsmechanismen informiert werden, und sicherstellen, dass diejenigen, die sich aktiv an der Begehung einer Hassstraftat gegen Migranten beteiligen, im Einklang mit den innerstaatlichen Rechtsvorschriften zur Rechenschaft gezogen werden, wobei die internationalen Menschenrechtsnormen, insbesondere das Recht auf freie Meinungsäußerung, zu wahren sind;

    c) unter voller Achtung der Medienfreiheit eine unabhängige, objektive und hochwertige Berichterstattung durch die Medien, einschließlich Informationen im Internet, fördern, unter anderem durch Sensibilisierung und Aufklärung von Medienschaffenden hinsichtlich Migrationsfragen und -begriffen, durch Investitionen in ethische Standards der Berichterstattung und Werbung und durch Einstellung der öffentlichen Finanzierung oder materiellen Unterstützung von Medien, die systematisch Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und andere Formen der Diskriminierung gegenüber Migranten fördern;“

    https://juergenfritz.com/2018/10/24/un-migrationspakt/

    Sorry, Orwell hätte seine wahre Freude an diesem Pakt.

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    • Dietmar Tischer sagte:

      @ Johannes

      Sie verweisen auf die Schieflage des Pakts, legen den Finger in die Wunde, hier Ziel 17, Punkt f) noch einmal vollständig zitiert:

      „Aufklärungskampagnen fördern, die an die Gesellschaften in den Herkunfts-, Transit- und Zielländern gerichtet sind und den Zweck haben, auf der Grundlage von Beweisen und Fakten die öffentliche Wahrnehmung des positiven Beitrags einer sicheren, geordneten und regulären Migration zu gestalten und Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und die Stigmatisierung aller Migranten zu beenden;“

      Aufklärungskampagnen, die Beiträge über negative Auswirkungen der Migration ausblenden – auch wenn diese sicher, geordnet und regulär ist –, können nicht beanspruchen, Aufklärung zu sein.

      Sie sind Desinformation – bereits PRAKTIZIERTE, so wie die den Pakt unterstützenden Regierungsparteien im Bundestag darüber debattiert haben.

      Das ist nicht Sophisterei, sondern wird ganz klar als wesentliche Schieflage des Pakts erkannt, etwa auch von Boris Palmer, hier:

      https://www.welt.de/politik/deutschland/article183695092/Boris-Palmer-Viele-Zweifel-am-UN-Migrationspakt-sind-berechtigt.html

      Auch in der CDU – und zwar weit unten – blickt man durch:

      http://www.lvz.de/Region/Mitteldeutschland/Streitfall-UN-Migrationspakt-Leipziger-CDU-fordert-Ablehnung-der-Bundesregierung

      Die Regierung kann ja eine legalistische Basta-Politik betreiben – etwa wie Merkel mit der Bemerkung „Können wir unterschreiben, verpflichtet uns rechtlich zu nichts“ –, sollte sich aber über die Folgen nicht wundern.

      Mit dieser Einstellung verabschiedet sich die CDU von ihrem Anspruch, Volkspartei sein zu wollen.

      Die nächsten Wahlen werden es zeigen.

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  4. Zweifler sagte:

    Migration hin oder her, aber es ist ein Nebenproblem. Sie eignet sich zwar gut als Projektionsfläche für Politiker, die sich profilieren wollen, aber in einem qualitativ hochstehenden Forum über Ökonomie wie diesem, scheint es mir überbewertet angesichts der großen übrigen Probleme. Bin auch kein Freund unkontrollierter, illegaler Migration, aber das Thema wird langweilig. Derzeit kommen, wenn überhaupt, 100 Migranten täglich übers Mittelmeer nach Europa, nicht gerade existenzbedrohend. Wenns kracht, wird keiner mehr von Migration reden…oder ihr die Schuld an allem geben.

    Antworten
    • SB sagte:

      @Zweifler:

      In Sachen Migration und Gewichtung als Problematik, haben Sie noch erheblichen Informationsnachholbedarf, z.B. hier https://de.statista.com/statistik/daten/studie/663689/umfrage/monatlich-neu-registrierte-fluechtlinge-in-deutschland/ und hier https://de.statista.com/infografik/11815/familiennachzug-von-fluechtlingen/ sowie hier https://www.domradio.de/themen/kirche-und-politik/2017-10-11/aktuelle-zahlen-zum-familiennachzug
      Nur, weil die Migration in den Mainstream-Medien (planmäßig) kein Thema mehr ist, heißt das nicht, dass sie nicht weiterhin in erheblichem Umfang stattfindet. Derzeit insbesondere auch in völlig stillschweigender Form des groß angelegten Familiennachzugs. Und nur, weil für Sie die Migration keine Existenzbedrohung darstellt (Glückwunsch!), heißt das nicht, dass sie es nicht für große Teile der Bevölkerung ist. Das wird doch oben im Artikel auch thematisiert (Lohndruck, Wohnkostenverteuerung..).
      Im Übrigen ist das Thema nicht langweiliger, als die schon viel länger laufenden Themen Euro, Schulden, Geldsystem etc. pp. Aber das ist natürlich Ansichtssache.

      Antworten
      • SB sagte:

        @Zweifler: Natürlich lese ich die Artikel von Dr. Stelter. Vielleicht wollen Sie aber noch einmal zum Thema Migration schauen, was hier auf bto schon geschrieben wurde. Wie gesagt: Sie scheinen insofern noch Nachhokbedarf zu haben.
        Nur nebenbei: Wenn der Euro oder die Schulden oder, was wahrscheinlich ist, beide zusammen platzen, wird’s schon schwierig genug. Kulturell anders gelagerte Gegengesellschaften, die ganz anders ticken, als die indigene Bevölkerung, die schon einen wesentlichen Teil der Gesamtbevölkerung ausmachen und die zudem großteils von Sozialtransfers leben, werden den Reset „nicht einfacher“ machen. Je größer diese Gruppe ist, desto größer die Probleme mit ihr in solch einer schwierigen Situation. Die sind sogar ohne Währungs- und Schulden-Reset schon gewaltig.

    • troodon sagte:

      @ Zweifler
      „Migration hin oder her, aber es ist ein Nebenproblem.“
      Das mag für den gelten, der nur den Status quo betrachtet. Wer sich mit zukünftigen Entwicklungen beschäftigt und die Art der Migration betrachtet, für den dürfte das kaum gelten. Zumindest dann, wenn er bei klarem wirtschaftlichen Verstand ist.

      Antworten
      • Zweifler sagte:

        @Troodon
        Die Angst vor den „zukünftigen Entwicklungen“ in dieser Hinsicht schaut mir ein wenig nach Paranoia aus. Die neuen Regierungen(Ungarn, Italien, Österreich, USA und bald auch andere) lassen ja eh keine Maus mehr herein. Wovor ängstigen Sie sich?
        Kleiner Scherz von Karl Valentin: „Ich hab ja nichts gegen Fremde, aber sie sind halt nicht von hier“

      • troodin sagte:

        @ Zweifler
        Ich habe NICHT von Angst geschrieben. Verstehe nicht, warum Sie das jetzt so verdrehen…
        Sie schrieben, dass Migration ein Nebenproblem sein. Das sehe ich, unter Berücksichtigung der Art der möglichen Migration für die zukünftige Entwicklung Deutschland tatsächlich anders.

        Schreiben Sie doch bitte passende Gegenargumente zu den heutigen Ausführungen von Dr. Stelter, dann kann man diskutieren.

      • troodon sagte:

        Falls der Post jetzt doppelt kommt, dann sorry…

        @ Zweifler
        Ich habe NICHT von Angst geschrieben. Verstehe nicht, warum Sie das jetzt so verdrehen…
        Sie schrieben, dass Migration ein Nebenproblem sein. Das sehe ich, unter Berücksichtigung der Art der möglichen Migration für die zukünftige Entwicklung Deutschland tatsächlich anders.

        Schreiben Sie doch bitte passende Gegenargumente zu den heutigen Ausführungen von Dr. Stelter, dann kann man diskutieren.

    • Jacques sagte:

      @Zweifler:
      Wie bitte? Monat für Monat kommen hier weiterhin über 10.000 Menschen unkontrolliert ins Land. Die Zahlen liegen immer noch weit über dem, was man vor 2015 als „beunruhigend“ und „zu hoch“ in der CDU tituliert hat! 170.000 ist die Prognose dieses Jahr und das ist langfristig gesellschaftlich nicht durchzuhalten!

      Antworten
  5. RaS sagte:

    Wenn ich nicht irre, handelt es sich bei dem von Herrn Dr. Stelter zitierten „CDU-Politiker“ um den kommenden Verfassungsrichter/Verfassungsgerichtspräsidenten:

    „Berlin/Heidelberg. (her/hol/bma) Der CDU-Abgeordnete Stephan Harbarth wechselt ans Bundesverfassungsgericht und soll dort 2020 die Nachfolge des Präsidenten Andreas Voßkuhle übernehmen. Darauf haben sich die Fraktionsspitzen von Union, SPD, Grünen und FDP verständigt. Harbarth übernimmt zunächst den Vorsitz im Ersten Senat. Wenn 2020 Voßkuhle in Ruhestand geht, rückt Harbarth auf das protokollarisch fünfthöchste Amt im Staate auf….“
    Quelle: https://www.rnz.de/nachrichten/metropolregion_artikel,-bundesverfassungsgericht-stephan-harbarth-wird-verfassungsrichter-update-_arid,399363.html

    Die rechtsverbindliche Umsetzung des Migrationspaktes in D dürfte damit nur noch eine Frage der Zeit/Instanzen sein.

    Die Schlinge zieht sich zu.

    Antworten
  6. Christian sagte:

    Im UN-Migrationspakt laufen meines Erachtens die Enden der Fäden „Globalisierung“, „Soziale Gerechtigkeit & Teilhabe (auf globaler Ebene)“, „Klimawandel“ und „Systemfrage“ zusammen und es steht für mich außer Frage, dass wir uns gerade am Beginn einer Zeitenwende befinden. Das aktuell vorherrschende Wirtschaftssystem ist auf immerwährendes Wachstum ausgelegt, dabei haben wir nur einen Planeten Erde. Die Weltbevölkerung wird laut UN im Jahr 2050 bei knapp unter 10 Milliarden Menschen liegen, was zusätzliche Anbauflächen sowie eine effizientere Nutzung der vorhandenen Ressourcen nötig macht. Gleichzeitig nimmt die Umweltverschmutzung zu, die zur „grünen Lunge“ unseres Planeten gehörenden Flächen werden jährlich kleiner und es gibt in den unterentwickelten Regionen dieser Welt immer mehr Menschen ohne Existenzgrundlage. Aktuell wird im Rahmen des Migrationspaktes noch von Arbeitsmigration gesprochen, dabei fällt auch ein aus archaischen Gesellschaftsstrukturen stammender Analphabet, dessen Beruf das Ziegenhüten ist, unter diese Definition. Die Grenze von dieser Art der Arbeitsmigration hin zur Armutsmigration ist in meinen Augen fließend und bewusst schwammig gehalten. Ich möchte nicht in Abrede stellen, dass es Facetten gibt, in denen die westlichen Länder (mit ihrem Sozialstaat) von Migration profitieren. Ich bin jedoch fest davon überzeugt, dass die Kernabsicht des UN-Migrationspaktes eher darin besteht, die wirtschaftlich Minderprivilegierten dieser Welt am (noch vorhandenen) Wohlstand der westlichen Gesellschaften partizipieren zu lassen. Es ist die (noch sanft formulierte) Forderung, dass sich die Gesellschaften der westlichen Länder freiwillig für Migranten bzw. diese Partizipation öffnen, denn wenn sie es nicht tun, wird der Migrationsdruck bei denjenigen ohne Existenzgrundlage derart ansteigen, dass sie sich ihren Anteil sonst irgendwann mit Gewalt holen. Insofern sehe ich in dem UN-Migrationspakt nur einen Schritt auf dem Weg zum Modell „Eine Welt, eine Menschheit, keine Grenzen, Wohlstand bzw. Teilhabe für jeden“.

    Antworten
    • Hansjörg Pfister sagte:

      „Eine Welt, eine Menschheit, keine Grenzen, Wohlstand bzw. Teilhabe für jeden“.
      Mit einem Wort: Sozialismus. Und der führt bekannntlich immer zum völligen wirtschaftlichen und moralischen Bankrott. Man schlachtet die Kuh die man melken will. Nicht die „Armen“ werden auf das Niveau der „Reichen“ gehoben, sondern die „Reichen“ auf das Niveau der Armen. Aber Hauptsache alle sind gleich.

      Antworten
      • Christian sagte:

        Dem ist leider so und am Ende steht wahrscheinlich eine neue Form von Totalitarismus. Etwas Ahnliches können wir ja derzeit im Rahmen der Ungleichgewichte in der EU bzw. zwischen den Euro-Ländern sehen: die finanziell weniger soliden Länder werden nicht auf das Niveau der „reichen“ Länder gehoben, sondern die „Reichen“ werden durch Hilfsgelder, Bürgschaften, gemeinsame Verschuldung, etc. so lange finanziell strapaziert, bis sie auf demselben Niveau wie die „Armen“ landen, also eine Angleichung nach unten. Hauptsache alle sind gleich!

      • Hansjörg Pfister sagte:

        @Christian, das Paradoxe am Sozialismus ist doch, dass er am Ende extreme Ungleichheit produziert. Einmal innerhalb des Sozialimus, weil ja einige immer viel gleicher als die anderen sind. Wenn er dann zusammenbricht, sind die Cleveren und Skrupeloseren wieder erheblich im Vorteil und schaffen eine eue Klasse. Wohin uns die Reise letztendlich führt, wissen wir nicht. Möglich sind Sozialismus / Totalitarismus wie auch bürgerkriegsähnliche Verhältnisse weil die verbliebene autochthone Bevölkerung zusammen mit Teilen der assimillierten Altmigranten sich die aggressive Landnahme vor allem der Moslems nicht mehr länger gefallen lässt.Vielleicht werden wir auch eine Mischung aus all dem haben. Es wird auf jeden Fall ungemütlich. Meine Umgebung wird sich auf lange Sicht nicht mehr ihrer Biedermeier – Idylle erfreuen können.

      • Jacques sagte:

        @ Pfister:

        Wie heißt es so schön:
        “How did you go bankrupt?“
        Two ways. Gradually, then suddenly.”
        Genau dies verstehen 99% der Bürger nicht. Schauen sie nach Argentinien, vor 100 Jahren noch äußerst wohlhabend sodass man davon schwärmte „so reich wie ein Argentinier“ zu sein. Innerhalb von Jahrzehnten abgewirtschaftet.
        Der gesellschaftliche und wirtschaftliche Niedergang geht immer langsam und graduell vonstatten, bis nichts mehr davon übrig ist. Aber man sägt immer weiter bisschen in den Ast rein, auf dem man sitzt.

        Die Abwanderung Hochqualifizierter aus Deutschland wird sich drastisch verschärfen und damit nach und nach dem Staat Steuerzahler entziehen. Früher oder später wird der Staat entscheiden müssen, inwieweit der Sozialstaat dann noch tragbar ist und vllt ist genau dies das Ziel?
        Am Ende werden ganz andere Politiker die Führung übernehmen und eine abwehrende Politik fahren, wie es sich die Grünen noch nichtmal in ihren schlimmsten Alpträumen denken können.

  7. Klaus der Denker sagte:

    Hat sich schon mal jemand Gedanken darüber gemacht, welche Signale an den jungen Menschen in ärmeren Ländern gegeben werden? Vielleicht das er nichts lernen und arbeiten muss, sondern einfach nur emigrieren muss, um besser zu leben als seine Häuptlinge?

    Welche Signale werden durch den UN Migrationspakt an die Menschen in den entwickelten Ländern gegeben? Vielleicht: Warum arbeitest, lernst du und strengst dich an, wenn du davon nichst mehr hast? Warum zahlst du überhaupt Sozialabgaben, Renten- und sonstige Versicherungsbeiträge, wenn die höchstwahrscheinlich verfrühstückt sind, wenn du sie brauchst?
    Warum bin ich überhaupt noch in diesem Land?

    Ist der Reichtum der entwickelten Staaten durch eine gute Fee gestern geliefert worden oder durch Menschen über Jahrhunderte von Jahren erarbeitet worden, indem sie teilweise über 80 Stunden die Woche gearbeitet haben und dadurch sich mit immer komplexeren Vorgängen auseinander setzen und lernen mussten?

    Kann so überhaupt noch eine Zivilisation gehalten werden?

    Antworten
  8. Tyler Schmidt sagte:

    „Zunächst steckt hinter dem angedachten Abkommen die schlichte Feststellung, dass (über)alternde Gesellschaften einer Bevölkerungsexplosion vor ihrer Haustür gegenüberstehen. Wirtschaft und Politik sehen nun in der Zuwanderung der Bevölkerung aus den Wachstumsregionen in jene mit schrumpfender Bevölkerung eine Lösung für beide Probleme:“

    Hm, noch ein paar Anmerkungen dazu:

    1. Die Politik ist massgeblich mitverantwortlich fuer die Migrationsstroeme.
    2. Die Politik ist absolut verantwortlich fuer die schrumpfende Bevölkerung.
    3. Alles, was in der Politik geschieht, ist geplant

    Die Politik kreiert also ein „Problem“ (schrumpfende Bevoelkerung), um es dann mit den selbst verursachten Fluechtlingsstroemen zu loesen….

    Frage: was stimmt hier nicht?

    Es soll bloss keiner sagen, die Politik koenne die Demographische Entwicklung nicht beeinflussen. Waere nur ein Bruchteil der aktuell anfallenden Kosten fuer Migration vorher in Familienpolitik, Kindergeld oder bessere Unterstuetzung fuer Familien geflossen, dann waeren wesentlich mehr Kinder da.

    Punkt 2, auch ganz wichtig: die Abtreibung.

    In Deutschland werden jaehrlich 100000 Kinder abgetrieben (Hunderttausend!!).

    Ich bin mir sicher, die meisten davon weder aus medizinischer Notwendigkeit, noch als Folge von Vergewaltigung.

    Ich kann einerseits die Frau als Individuum und ihre Selbstentfaltung foerdern, oder aber die Frau als wichtigstes Glied in einer Familie und ihrer Mutterrolle foerdern. Beides zusammen scheint nicht wirklich zu funktionieren – ansonsten gaebe es keine „schrumpfende Bevölkerung“…

    Antworten
    • Thomas sagte:

      Schon der Nietzsche hat vorausgesehen wie sich eine Gesellschaft entwickelt wenn man Frauen dieselben Rechte einräumt wie Männer. Er war sehr hellsichtig. Es geht einfach nicht, bzw. nur so lange bis das aufgebaute zivilisatorische Kapital aufgebracht ist. Wir erahnen jetzt langsam das Ende. Männliche „Barbarengruppen“ verschaffen sich Einlass, bejubelt von jungen und alten Frauen. Women invite. Men invade.

      Antworten
      • Thomas M. sagte:

        Na ja, also so 0-1 ist es ja nun wirklich nicht. Ich les immer wieder mal hier und woanders, dass „die Frauen uns Männer das eingebrockt haben“.

        Ich hab leider keine schöne Statistik zur Einstellung gefunden, auf die Schnelle nur mal von zeit.de (ausgerechnet da…)

        https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-02/sicherheit-deutschland-umfrage-frauen-sicherheitsgefuehl

        „Allerdings haben viele Frauen nach eigenen Angaben ihr eigenes Verhalten in den vergangenen beiden Jahren verändert. So vermeiden 62 Prozent aller Frauen abends grundsätzlich bestimmte Straßen, Parks oder Plätze – ein reichliches Drittel gibt an, dies seit zwei Jahren häufiger zu tun. Öffentliche Verkehrsmittel am Abend vermeidet fast jede dritte befragte Frau. Annähernd die Hälfte von ihnen tut dies häufiger als vor zwei Jahren. Ein gesteigertes Bedrohungsgefühl zeigt sich vor allem daran, dass 13 Prozent aller befragten Frauen Reizgas bei sich tragen. “

        Als Mann sollte man bei dem Thema m.E. nicht auch noch einen Geschlechterkrieg vom Zaun brechen. Es ist zwar richtig, dass Frauen im Mittel noch immer positiver bzgl. der Immigration urteilen, aber es gibt mehr als genug Frauen, die diese Form der Immigration richtig sch… finden.

  9. Matthias sagte:

    >>Was unterstreicht, wie sehr die Politik ihr eigenes Märchen vom reichen Land glaubt. Denn finanzierbar wird das nicht sein. <<

    Nein, die Politik glaubt nicht an das Märchen vom reichen Land.

    Die Abschaffung der Sozialsysteme ist gewollt.

    Es geht um das "Drücken der Löhne" und das "Schleifen des Sozialstaates" und am Ende heißt es dann "Friss oder stirb".

    Genu DAS ist geplant und gewollt!

    Zu glauben, dass DIE nicht wissen was da passiert, ist naiv.

    Antworten
  10. Matthias sagte:

    Übrigens:

    Die Regierung hat weitere Zugeständnisse beim Migrationspakt gemacht. Diese „Zugeständnisse“ sind aber geheim und sollen nicht an die Öffentlichkeit gelangen.

    Das Auswärtige Amt verweigert eine Auskunft zu den Verhandlungen für den UN-Migrationspakt.

    https://www.tagesspiegel.de/politik/auswaertiges-amt-sperrt-sich-regierung-verschweigt-zugestaendnisse-beim-migrationspakt/23619872.html

    Antworten
  11. Evi Dent sagte:

    Es ist ziemlich sicher, dass Frau Dr. Merkel im Namen der deutschen Regierung diesen Pakt unterschreiben wird, auch wenn sie das Schreibgerät mit allerletzter Kraft in der Faust umklammert führen muss. Da wird der Amtseid dann modern ausgelegt („alle, die in diesem Land leben“) oder gleich als nicht kümmerungswürdiges Geschwätz von gestern interpretiert.

    Inzwischen werden auch Petitionen immer mehr als gewinselte Bettelei entlarvt und ihre Nutzlosigkeit erkannt.
    Da können sich Autor und Kommentatoren dieses Blogs die Finger wund schreiben, die hohle Gasse ist bereits beschritten.

    Ich möchte das Pferd als Gedankenspielerei von hinten aufzäumen: Wenn die autochtone Bevölkerung der paktisch geplanten Zielländer ihrerseits zu migrieren gedenkt, wohin würde sie wandern? Würde sie die derzeit sehr restriktiven Creme-de-la-creme- Einwanderungsländer auf- bzw. heimsuchen? Würde sie Putin ein Stück Taiga und Tundra abtrotzen? Würde sie sich schwimmende Städte bauen? Oder würde sie,quasi als Austausch, das dann weitgehend entvölkerte Afrika übernehmen?

    Antworten
    • Matthias sagte:

      @Evi Dent

      Sie werden sehen, dass die Regierung das Abwandern der autochtonen Bevölkerung verhindern wird.

      Die Illegalen werden in Millionen ins Land kommen (weil man die Grenze angeblich nicht sichern kann) aber sobald die Abwanderung der echten autochtonen Fachkräfte großflächig einsetzt, wird das die Regierung unterbinden.

      Das wird nicht wie in DDR laufen und keine Mauer gebaut werden, aber die werden den Auswanderern nicht nur das Vermögen abnehmen, um ein Abwandern unattraktiv zu machen (und weil sie das Vermögen ja für ihr „neues Volk“ brauchen), sondern auch mit anderen (Zwangs)Maßnahmen „entgegenwirken“.

      „Reichsfluchtsteuer“ & Co. gab es alles schon.

      Das Unterbinden der (großflächigen) Abwanderung der autochtonen Bevölkerung wird der nächste logische Schritt sein.

      Antworten
  12. Dietmar Tischer sagte:

    Ich wundere mich immer wieder darüber, was manche WISSEN, beispielsweise:

    >Zunächst steckt hinter dem angedachten Abkommen die schlichte Feststellung, dass (über)alternde Gesellschaften einer Bevölkerungsexplosion vor ihrer Haustür gegenüberstehen. Wirtschaft und Politik sehen nun in der Zuwanderung der Bevölkerung aus den Wachstumsregionen in jene mit schrumpfender Bevölkerung eine Lösung für beide Probleme>

    Wenn man NUR die demografische Entwicklung in der Welt betrachtet, kann man durchaus zur Überzeugung gelangen, dass Migration vorteilhaft sein könnte.

    Wirtschaft und Politik sowie andere – nicht nur hier an diesem Blog – betrachten weit MEHR als nur die demografische Entwicklung und erkennen daher u. a. sehr wohl:

    >Wir können unsere demografischen Probleme überhaupt nicht mit Zuwanderung lösen, denn die großen Mengen an qualifizierten Zuwanderern sind gar nicht verfügbar und sie gehen im Zweifel in andere Länder.>

    Auf Basis allein dieser Erkenntnis ist die oben aufgestellte Behauptung aus der Luft gegriffen, dass Wirtschaft und Politik im vorliegenden UN-Migrationspakt die LÖSUNG beider Probleme sehen.

    Warum können Wirtschaft und Politik im Pakt nicht den VERSUCH sehen, die GLOBALEN Probleme nicht noch größer werden zu lassen, als sie schon sind und sich vermutlich durch „wilde“ Migration verschärfen, und sie daher möglicherweise durch KOOPERATION vermindern zu können?

    Ich weiß nicht, ob sie das so sehen und ganz gewiss macht diese Sicht den Migrationspakt nicht besser als er ist.

    Wenn aber dieses politische Verständnis des Pakt nicht ausschließt, muss man nicht, wie auch hier am Blog festzustellen, den Politikern Dummheit, Planung, Abschaffung des Sozialsystems bis hin zur „Umvolkung“ unterstellen.

    Man kann sehr wohl auf die DEFIZITE und die Schieflage des Pakts verweisen, ohne zwangsweise GEWOLLT üble Politik damit zu verbinden.

    Manche sind anscheinend mit so viel Differenzierung überfordert.

    Antworten
  13. Alexander sagte:

    „Wer halb Kalkutta aufnimmt, rettet nicht Kalkutta sondern wird selbst Kalkutta.“
    (Peter Scholl Latour)

    Ich unterstelle der vorherrschenden europäischen Politik und der UN nicht weniger Verstand, als Herrn Scholl Latour. Dass sich Berlin kein Mandat seiner Wähler für die Zustimmung zu Migrationspakten holt, offenbart keine Dummheit sondern ungeahnte Bösartigkeit.

    Dieselbe Bösartigkeit diffamiert die Opfer der bisherigen gesetzlosen Massenmigration und ihre Kritker. Die Phallanx aus GEzwangfinanzierter Kunst und Politik scheint ganz vergessen zu haben, wer hier immer noch mehrheitlich die Rechnungen bezahlt, auch wenn die EZB Schuldtitel kauft.

    Dieselbe Bösartikeit verhindert jeden Reformversuch zur Lösung der Eurokrise und behauptet überlegen man könne ein Schuldgeldsystem durch Kreditaufnahme von seinen Metastasen kurieren.

    Weder die Politik, noch eine längst globalisierte Wirtschaf,t noch die althergebrachten Institutionen (=Kirchen) legen irgendeinen Wert auf die schon länger hier lebende Bevölkerung. Es herrscht kein Arbeitskräftemangel und niemand will die Rente von Kleinbürgern sichern….die Ursachen die Migration liegen mehr in den Hauptstädten der Zielländer als in den Hütten der Armen.

    Ändern wird sich leider erst etwas, wenn der hiesige Kleinbürger die Auswirkungen dieser Politik mehr fürchtet als die Folgen von politischem Engagement gegen den Zeitgeist. Sein Egoismus steht ihm noch im Weg

    @ Tyler Schmidt
    https://charismatismus.wordpress.com/2017/08/02/italien-katholische-kontroverse-um-ultralinke-massenabtreiberin-emma-bonino/ …. der Papst gehört auch dazu. Ostrom (Moskau) bietet orthodoxen Christen Entsatz während der Vatikan schmutzige Füße wäscht

    Antworten
  14. Thierry Lemarin sagte:

    In einem Monat werden die Totenglocken läuten für das Europa wie wir es kennen.

    Laut einer EU-Studie von bereits 2009 (!) sind Deutschland bis zu 274’539’094 Migranten zugedacht, siehe link: https://www.youtube.com/watch?v=VNOK1RxSigA, Seite 1-16. Die Bevölkerungsdichte steigt dann bei gleichbleibender gegenwärtiger Bevölkerung auf etwa 1000 E/km2, etwa wie Singapur.

    Fragt sich nur, woher dann das Steueraufkommen kommt, um alle zu bewirten und sozial zu verhätscheln. Von mir und meinen Nachkommen bestimmt nicht mehr.

    Antworten
  15. Thomas sagte:

    Das bedeutet das das schöne Leben das wir kennen mittelfristig vorbei sein wird. Ich finde es total faszinierend wie ignorant die meisten Deutschen sind. My best bet ist das irgendwann ein rechtsnationaler Diktator kommt, dann wenn die Zustände unhaltbar geworden sein werden. Ich glaube nicht das die Deutschen akzeptieren werden das ihr Land ein shithole country wird.

    Antworten
      • Matthias sagte:

        Alle (negativen) Auswirkungen eines „rechtsnationalen Diktators“ kann man anschließend wieder aufbauen bzw. beheben.

        Das, was Merkel, UN & Co. vorhaben, wird uns hingegen irreversibel zerstören.

        Danach gibt es nichts mehr zum Aufbauen.

        Die Gesellschaft wird frankmentiert im Maximum sein, und diese „Frankmentierungen“ werden von den Eliten, die sich in „Gated Communities“ verstecken, so lange sie können, gnadenlos gegeneinander ausgespielt. Es gibt dann kein gesellschaftliches Zusammengehörigkeitsgefühl mehr, dafür unzählige konkurrierende islamische Strömungen, die auf einem brennenden Shicehaufen, das früher unser Land war, sich die Köpfe einschlagen werden (so wie das in vielen Regionen des Nahen Ostens der Fall ist).

        Wir enden als Kapitel in einem Geschichtsbuch.

        Das, was Hitler und Honecker nicht geschafft haben, wird dann Realität, irreversibel.

        Finis Germaniae.

  16. Thomas M. sagte:

    @Jacques
    “How did you go bankrupt?“
    Two ways. Gradually, then suddenly.”

    Den kannte ich noch gar nicht – muss ich mir aber unbedingt merken.

    Sie haben recht: Was viele sicherlich unterschätzen bzw. als Konzept nicht einmal kennen: Zum einen gilt die Nichtlinearität, die beim Wachstum schön ist (z.B. in Form von Zinseszins oder Synergien) vermutlich auch nach unten beim Zerfall (und mit Nichtlinearität kommen wir nachgewiesen ja nur schlecht zurecht). Zum anderen hilft die Entropie in die Richtung noch einmal ordentlich nach.

    Ich denke mal viel mehr als 2-3 Jahrzehnte braucht es nicht, um eine Top10-Nation kaputt zu machen. Historische Beispiele gibt es bestimmt genug?!

    Antworten
  17. Bürger Deutschlands sagte:

    Ich habe verschiedene Argumentationsstränge betrachtet: wirtschaftlich, humanitär, Asyl, Krieg…
    Ich komme immer wieder zu dem Ergebnis, dass diese nicht passen, so auch hier. Wenn es z. B. um eine Entlastung der Länder mit massiver demographischer Entwicklung ginge, wäre die Lösung eine bereits vor längerer Zeit begonnene Geburtenkontrolle. Dass das blanke Theorie bleibt, ist selbstverständlich.

    Es bleibt die Frage, was Merkel tatsächlich vorhat?
    Sie hat sich bisher nicht erklärt. Darum folgende Theorie: Es geht um den Umbau Europas und die Auflösung der Nationalstaaten – durch Migration.
    Ihre Forderung nach einer europäischen Armee ist da nur ein weiterer Baustein.

    Antworten
  18. RaS sagte:

    „GCM
    Migration – einklagbares Recht unter dem Dach der Bundesrepublik
    von Tomas Spahn
    Der Global Compact for Migration ist nur offiziell auf Initiative der Vereinten Nationen entstanden. Maßgeblich verantwortlich dafür aber zeichnet niemand anderes als Merkels schwarzrotes Kabinett.
    …..“
    https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/spahns-spitzwege/migration-einklagbares-recht-unter-dem-dach-der-bundesrepublik/

    …ist auf jeden Fall „einen Blick“ wert.

    Antworten
    • Dietmar Tischer sagte:

      @ RaS

      Überschrift des verlinkten Artikels:

      „Migration – einklagbares Recht unter dem Dach der Bundesrepublik“

      Im Text ein Zitat nicht aus dem Pakt, sondern aus einem GFMD-Papier:

      „Der Marrakesch-Gipfel bietet eine bedeutungsvolle Gelegenheit… um den Weg zu bereiten für die Annahme des allerersten Globalen Abkommens für Migration, welches einklagbarere Verbindlichkeiten darlegt, um ein effektives Management von Migration sicherzustellen“.

      Ist „einklagbares Recht“ dasselbe wie „den Weg zu bereiten für …“?

      Für den Autor T. Spahn und Tichys Einblicke ist das offensichtlich so.

      Es kann nur hilfreich sein und ist zu begrüßen, wenn dargelegt wird, wer an was mit welchen Absichten beteiligt ist.

      Wenn man das allerdings so offensichtlich tendenziös präsentiert, wie es hier geschieht, ist es nicht viel wert.

      Es fehlt die GLAUBWÜRDIGKEIT, dass man aufklären will. Hinter der Monstranz, es besser zu wissen und daher unparteilich die Sachverhalte als WAHR darzulegen, wird Polarisierung betrieben.

      Mag schon sein, dass es dafür Beifall aus dem Gral gibt; wer sich selbst Gedanken macht, kann darauf verzichten.

      Antworten
      • SB sagte:

        @Dietmar Tischer:

        „Wenn man das allerdings so offensichtlich tendenziös präsentiert, wie es hier geschieht, ist es nicht viel wert.“

        O.k., dann hier noch die kritische Einschätzung eines Professors (SPD-Mitglied) zu dem Pakt: https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/alexander-wallasch-heute/un-migrationspakt-legalisiert-parallelgesellschaften/

        Glaubwürdigkeit und Wahrheit sind natürlich immer subjektive Wahrnehmungen, die – zu einem guten Teil auch unbewusst – von der eigenen Sicht der Dinge beeinflusst werden.

        „…wer sich selbst Gedanken macht, kann darauf verzichten.“

        Dazu braucht man allerdings objektive Informationen. Von öffentlicher Seite erhalten Sie zu dem Pakt so gut wie gar keine Informationen. Das ist übrigens ganz sicher nicht unbeabsichtigt und man darf fragen, warum das so ist. Und ob die Informationen, die Herrn Spahn liefert, nun „offensichtlich tendenziös“ sind oder die Art der Darstellung gar „monströs“, liegt wie immer im Auge des Betrachters.

      • Dietmar Tischer sagte:

        @ SB

        >Und ob die Informationen, die Herrn Spahn liefert, nun „offensichtlich tendenziös“ sind oder die Art der Darstellung gar „monströs“, liegt wie immer im Auge des Betrachters.>

        Das stimmt nicht.

        Informationen sind im Kontext der Diskussion Aussagen über etwas, das der Fall ist oder nicht der Fall ist.

        Manchmal kann man den Sinn von Aussagen nicht klären, dann sind sie auch keine Aussagen im Sinne einer Information darüber, was der Fall und nicht der Fall ist.

        Wenn die Überschrift allerdings etwas behauptet, was im Text nicht eingelöst wird, dann ist die Information – hier der Artikel als Ganzes – nicht als informierend zu werten und zwar auch dann nicht, wenn Teilaussagen richtig sind.

        Das ist über den Artikel von T. Spahn aufgrund klar zuweisender Textaussagen zu sagen – als Information an diejenigen, die meinen Beitrag lesen und dies überprüfen können.

        Demnach:

        > … Wahrheit .. immer subjektive Wahrnehmung…<

        ist zwar richtig insoweit immer ein Subjekt oder mehrere im Diskurs über Wahrheit befinden, aber falsch insoweit damit gemeint ist, dass es keine objektiven Sachverhalte gäbe, Wahrheit festzustellen.

        Anders mit Glaubwürdigkeit:

        Sie ist subjektiv, richtig.

        Zum anderen:

        Ich habe weiter oben dargelegt, was ich an den Aussagen des Pakts für defizitär halte und auch im Sinne einer öffentlichen Meinungsbildung für völlig abträglich.

        Dazu gehört vor allem auch, dass von Regierungsseite und im Parlament der Pakt von den Abgeordneten der Regierungsparteien schöngeredet wird.

        Traurig, mehr als traurig, dass sich kein Abgeordneter hinstellt und sagt:

        "Das Migrationsproblem ist ein globales. Wenn überhaupt etwas Konstruktives bewirkt werden kann, dann nur zusammen mit anderen. Deshalb haben wir uns im Uno-Pakt über Prinzipien verständigt. Dabei mussten nach Lage der Dinge Kompromisse eingegangen werden. Nicht jeder Satz in dem Dokument ist Ausdruck unserer Interessen und ist als unsere Sicht der Dinge anzusehen. Wir werden auch weiterhin deutsche Interessen verfolgen und uns daher nicht dazu verpflichten, gegen unsere Interessen zu handeln.

        Wir unterschreiben deshalb den Pakt, um zu signalisieren, dass wir bereit sind, das Migrationsproblem mit anderen anzugehen."

        Das kann jeder nachvollziehen, ist nicht unvernünftig und legt Maßstäbe dar, an denen die Regierung gemessen werden kann.

        Politik täte gut daran so zu verfahren statt auf apodiktischer Rechthaberei zu beharren.

      • SB sagte:

        @Dietmar Tischer:

        „Das Migrationsproblem ist ein globales…“

        Diese Behauptung ist auch nur unter der Bedingung richtig, dass man der globalen Migration den Weg ebnet. Dieser wird durch bedingungslos offene Grenzen und einen für jedermann offenen Sozialstaat mit überaus üppigen Leistungen aktiv (!) von der Politik ermöglicht. Schließen Sie beides, machen also eine andere Politik und das Migrationsproblem ist zu 99 Prozent sofort gelöst. Das ist aber natürlich nicht das Ziel der linksgrün-sozialistischen Eine-Welt-Einheitsparteien, die jedem Menschen den gleichen Lebensstandard zubilligen wollen und dazu die einen zwangsweise für die anderen arbeiten lassen.

        Die Behauptung „Das Migrationsproblem ist ein globales…“, müsste also richtigerweise heißen; „Das Migrationsproblem ist ein globales, wenn man die Grenzen nicht schützt und jedem Migranten ein bedingungsloses Grundeinkommen gewährt.“

      • Dietmar Tischer sagte:

        @ SB

        >Diese Behauptung ist auch nur unter der Bedingung richtig, dass man der globalen Migration den Weg ebnet.>

        Nein, sondern:

        Es gäbe kein globales Migrationsproblem, wenn jeder Staat es schaffen würde, die Mobilität seiner Bevölkerung auf innerstaatliche Wanderung zu begrenzen. Den „Weg ebnen“ ist staatlichem Wollen, also der Politik nach etwas anderes als „zu begrenzen“.

        Es kommt auf die innerstaatliche Begrenzung an.

        Die ist aussichtslos, daher ist Migration ein globales Problem.

        Richtig ist auch:

        Das Migrationsproblem würde uns zumindest nicht direkt berühren, wenn es gelänge, unsere Grenzen zu schließen, so dass niemand einwandern könnte.

        Das würden wir nach Lage der Dinge wohl nicht schaffen.

        Wenn doch, wäre es indirekt möglicherweise schon ein Problem, wenn andere mit der Migration bestimmte Probleme haben und insofern nicht mehr so handeln können, wie wir es uns wünschen.

        Richtig ist weiterhin:

        Wenn wir Migranten FREIWILLIG aufnehmen und sie INTEGRIEREN, also sie nicht nur eigentlich ungewollt aufnehmen und integrieren, sie somit nicht nur als „Kosten“ ansehen, sollten wir KEIN prinzipielles Problem mit DIESEN Migranten haben.

        Das betrifft Länder wie Australien und Kanada und den Fall des indischen S/W-Spezialisten, der nicht zu uns kommt, sondern in diese Länder migriert.

        Ich habe mir mal die Zahlen angesehen:

        Australien nimmt etwas mehr als 100 Migranten auf 10.000 Einwohner auf.

        Das sind aufs Verhältnis bezogen so viele wie wir 2015 aufgenommen haben (ca. 850.000 bei einer Bevölkerung von ca. 82 Millionen).

        Kanada liegt bei etwas über 80 Migranten auf 10.000 Einwohner, hat letztes Jahr jedoch die Zuwanderungsquote um 27% gesteigert.

        Alternde Gesellschaften erkennen an, dass es globale Migration gibt und sind längst im Wettbewerb um ATTRAKTIVE Migranten.

        Wir sind immer noch im Modus der ABWEHR.

        Einer unserer sich verstärkenden Wettbewerbsnachteile …

      • SB sagte:

        @Dietmar Tischer:

        „Alternde Gesellschaften erkennen an, dass es globale Migration gibt und sind längst im Wettbewerb um ATTRAKTIVE Migranten.“ –> Ja, denn irgendwer muss die Arbeit ja machen, die die Alten nicht mehr machen können.

        “ Wir sind immer noch im Modus der ABWEHR.“ –> Nein. Seit 2015 wurde über 5,5 Millionen Zuwanderer nach D geholt.

        „Einer unserer sich verstärkenden Wettbewerbsnachteile.“ –> Die deutsche Politik verstärkt den durch die Demographie entstehenden Wettbewerbsnachteil zusätzlich durch Einwanderung kulturfremder und bildungsferner Milieus. Nahezu ausschließlich diese holt die deutsche, linksgrüne Politik nach Deutschland. Der Wettbewerbsnachteil, den D erleidet ist also in doppelter Hinsicht politisch gemacht und gewollt: Eine fehlende sachgerechte Familienpolitik mit Blick auf die deutsche Bevölkerung und die Förderung der Einwanderung kulturfremder und bildungsferner Milieus.

  19. Alexander sagte:

    @ Wenn wir Migranten FREIWILLIG aufnehmen und sie INTEGRIEREN, also sie nicht nur eigentlich ungewollt aufnehmen und integrieren, sie somit nicht nur als „Kosten“ ansehen, sollten wir KEIN prinzipielles Problem mit DIESEN Migranten haben.

    Zuwanderungsrecht würde nach Qualifikation=Integrationchance selektieren=diskriminieren.
    Weil der Westen den Anspruch auf non profit hat, erübrigt sich jedes Zuwanderungsrecht in dem Bedingungen formuliert sind.

    Bedinungslose Zuwanderung bedeutet automatisch ungewollte Menschen (vgl. ungewollte Schwangerschaft).und diese bringt Kosten.

    Kein Mensch ist illegal = keine Ansprüche sind illegal = offene Grenzen.

    Wie lange werden wir demokratische Humanisten solche Zuwanderung als Teilhabe an unseren unverdienten Wohlstand erleben?

    –> Solange bis unser Wohlstand auf ein Niveau herabgesunken ist, der die Zuwanderung als ein renditeloses Unterfangen sinnlos macht. Dabei wird jeder Einwanderer niemals seine Familie im Heimatland vergessen und für seine Lieben Verantwortung tragen. Er wird versuchen Familiennachzug zu ermöglichen und Hilfen zurück überweisen.

    Unser Wohlstand ist erst dann keine Einreiseeinladung mehr, wenn wir aufgehört haben Lebensmittel an Hunde und Katzen zu verfüttern – ohne die Absicht dieses Viechzeug zum Verzehr zu mästen.

    Bis wir aufhören Lebensmittel zu verschwenden und gleichzeitig Kinder in shitholes an Hunger oder Centkrankheiten elendig zugrunde gehen, braucht niemand erklären wir hätten nun genug Migration gesehen. Unsere gegenwärtige Humanität ist Heuchelei.

    Wir arm die Menschen außerhalb sind zeigt die Dokumentation workingman´s death ….:
    https://www.youtube.com/watch?v=_I0li4iTAA0

    Antworten
    • Dietmar Tischer sagte:

      @ Alexander

      >Wie lange werden wir demokratische Humanisten solche Zuwanderung als Teilhabe an unseren unverdienten Wohlstand erleben?

      –> Solange bis unser Wohlstand auf ein Niveau herabgesunken ist, der die Zuwanderung als ein renditeloses Unterfangen sinnlos macht.>

      Später, aber früher als viele denken.

      Auch „demokratische Humanisten“ sind wandlungsfähig.

      Sie werden dann ihre Einstellung zum Humanismus ändern, wenn dieser auf den EIGENEN Geldbeutel durchschlägt.

      Die Situation:

      Die jüngste Einwanderungswelle ab 2015 wirft auf absehbare Zeit keine Rendite ab und ist vielmehr ein wohlstandsmindernder Faktor (Tut mir leid, Kriegsflüchtlinge, aber es ist so – ohne dass ihr schuldig seid.) Wir sind also bereits jenseits Ihres Kriteriums „renditelos“.

      Das merken immer mehr, aber noch nicht der harte Kern der „demokratischen Humanisten“.

      Die Grünen sind jedenfalls vorsichtiger geworden als sie es einmal waren. Die Klügeren unter ihnen wissen genau, dass sie es nicht überziehen können, wenn sie noch mehr Wähler gewinnen wollen.

      Und der Uno-Pakt hin oder her, auch in der Union werden schon andere Töne angeschlagen.

      Die Stimmverluste der Union steckt niemand in der Partei einfach mal so weg, zumal man sehr genau weiße, warum die Wähler wohin gegangen sind.

      Antworten
      • Alexander sagte:

        @ Dietmar Tischer

        Ich hätte mir gewünscht, dass sie sich vom „unverdienten“ Wohlstand ebenso verleiten lassen. Das Schuldgefühl der Ausbeutung lässt viele Wähler ihre Befürchtungen bezüglich klarer Verluste noch vergessen.

        Ist der europäischen Wohlstand Ergebnis von Ausbeutung oder Folge von Jahrhunderten Entwicklung zu einer säkularen Gesellschaft mit Schwerpunnkt in Bildung und Leistung….? Könnten wir doppelt soviel Kreditgeld für seltene Erden bezahlen oder können wir uns nur die Refugees leisten?

        Die Geschichte klärt darüber auf und die Skalverei aus dem Orient übersteigt zahlenmäßig die Verschleppten nach Europa + Nord- Südamerika…vgl. Egon Flaig, Ende der Sklaverei.

        Schuld an Kriegsflüchtlingen tragen tatsächlich europäische Regierungen durch ihre illegalen WaffenGESCHENKE an Bürgerkriegsparteien. So kommt es, dass Fundamentalisten fliehen und gemäßigte Alawiten + orthodoxe Christen für Assad kämpfen.

        Ob wir unseren Wohlstand werden halten können, wenn bildungsferne Politiker verkünden der Multikulturalismus/Patriarchat/Theokratie sei unsere Zukunft?

        Als Nettozahler und aufgrund von Erfahrung mit Arbeitskräften aus Migration weis ich um die Grenzen von Leistungskraft in Sachen Integration. Für offene Grenzen stimmen nur solche Menschen, die weder materiall noch ideell schmerzhafte Beiträge zu Aufnahme leisten….offene Grenzen gefährden alles, wofür Menschen (+Migrationshintergrund) in Europa bisher gearbeitet haben.

        Diese Tatsache ist grundsätzlich und keine Frage der Zahl.

        Aus Sicht von Zuwanderern aus shitholes sind wir zu dumm unsere Ressourcen zu schützen, ein Asylant von vor 2015 erklärte mir einmal „besser deine Mutter weint, als meine Mutter“.

  20. Naumann sagte:

    Interessant wäre eine generationenbezogene Analyse der 18-30jährigen, vor allem der Männer, unter Einbeziehung der Migranten. Prozentualer Anteil der Migranten an der Gesamtkohorte, Bildungsstand, erlernter Beruf bzw. Studienrichtung begonnen oder abgeschlossen, IQ, Religion, jeweils für Deutsche und für Migranten. Abschätzung der zukünftigen prozentualen Verteilung unmittelbarer oder mittelbarer Alimentationsempfänger zu Wertschaffenden. Nach meinen unvollständigen und laienhaften Berechnungen aus verschiedenen Einzelinformationen kann dies nur als bildungsdemografische Katastrophe bezeichnet werden. Es wird wohl keinen Abschwung, sondern einen gewaltigen Absturz geben, wahrscheinlich mit bislang unbekannten gewalttätigen Begleiterscheinungen.

    Antworten
    • Dietmar Tischer sagte:

      @ Naumann

      Schon einige wenige Schlüsseldaten sagen meinem laienhaften Verständnis, dass Sie die Richtung und die Fallhöhe richtig erkannt haben:

      Kein Abschwung, sondern ein Absturz, von dem nicht bekannt ist, wie er für die Gesellschaft endet – ist sie „nur“ schwer verletzt und noch lebensfähig oder war es das.

      Die Migranten sind ohne Zweifel ein Faktor in der Entwicklung, aber nicht der entscheidende m. A. n.

      Wenn schon heute 25% der Schüler keinen Abschluss erreichen, also nicht einmal den Nachweis zur Befähigung, einen Handwerksberuf ausüben zu können (mit zunehmender App-Intelligenz, die man nicht mit Datteln beherrscht), ein hoher Anteil von Hochschulabgängern in den Staatsdienst will und die Mittelstandsbetriebe, auf denen unser Wohlstand ganz wesentlich beruht, Nachfolgeprobleme haben (weil es offensichtlich unattraktiv ist, sich da zu engagieren), dann ist es zu spät.

      Keine Partei, keine Regierungskoalition, keine wundersame EU, kein Sonne, die im Osten oder irgendwo sonst in der Welt aufgeht, wird uns aus der vorgezeichneten Bahn werfen.

      Ich glaube nicht an Schicksal, bin aber überzeugt, dass es die WENDE, die dieses Szenario abwenden würde, nicht geben wird.

      Wir selbst und NUR wir selbst könnten sie herbeiführen.

      Dafür dürften wir nicht die Gesellschaft sein, die wir heute sind.

      Also wird sie nicht herbeigeführt.

      Antworten
  21. Felix Haller sagte:

    Fundierte Diskussion. Jedoch! Sie nützt nichts, rein gar nichts.
    Warum?
    Ein Großteil der deutschen Bevölkerung scheint mit dem eigenen Niedergang und der eigenen Auslöschung einverstanden zu sein. 1,5 Millionen Armutszuwanderer bisher, jedes kommende Jahr zwischen 300.000 bis 500.000 Neuzugänge, „sekundäre Zuwanderung“. Fast ausschließlich Moslems, darunter ca. 80% junge Männer, die allermeisten unqualifiziert, in der Nähe des Analphabetismus; die Masse mit einem IQ zwischen 85 – 95 (der Durchschnitt bei und Deutschen liegt bei 100); die einschlägige Literatur zeigt das unwiderleglich.

    Das aktuell vorherrschende gesellschaftliche Bewußtsein kann folgendermaßen skizziert werden:

    Wir wissen, daß man Wohlstand nur mit „Brainpower“, also mit Intelligenz, mit Bildung und qualifizierter beruflicher Ausbildung erreichen kann, gepaart mit Fleiß, Leistungsbereitschaft und all den anderen Tugenden, die Individuen und Gesellschaften zu wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit befähigen. Es ist uns bewußt, daß wir im internationalen Wettbewerb nur mit höchster Leistung bestehen können.
    Jedoch:
    Wir haben die Pflicht, jeden der über unsere Grenze kommt, aufzunehmen, ihn willkommen zu heißen und ihn an unserem hart erarbeiteten Wohlfahrtsstaat teilhaben zu lassen.
    !!! Unsere Humanität ist uns viel wichtiger als unsere wirtschaftliche Leistungsfähigkeit !!!
    !!! UND DARAUF SIND WIR STOLZ !!!
    (So Heinsohn etwa sinngemäß in einer Fernsehdiskussion.)
    Wir verlangen auch keine verpflichtenden Gegenleistungen unserer Neubürger. Wenn diese bei der Integration in unsere Gesellschaft (z.B. mangelhafte Sprachkenntnisse, Arbeitsmarkt etc.) scheitern, dann haben wir Deutschen die Schuld an ihrem Scheitern. Dafür tragen wir die Verantwortung!
    Wir müssen unsere Leistungen steigern, müssen noch mehr fördern, noch mehr Geld sowie weitere materielle und personelle Ressourcen aktivieren, um es den Neubürgern so bequem wie möglich zu machen. Wir müssen uns ihnen auch kulturell und in ihrer Mentalität anpassen, damit sie sich nicht ausgegrenzt fühlen usw. usf.
    Die Folge:
    Deutschland wird in ein kaum merkliches wirtschaftliches Siechtum übergehen; es wird ein langsamer aber stetiger Abstieg, ein allmählicher Verlust der Leistungs-, Wettbewerbs-, Innovationsfahigkeit einsetzen; steigende Arbeitslosigkeit gepaart mit innergesellschaftlichen Sicherheits- und Vertrauensverlusten und damit steigenden Reibungsverlusten.

    Ich höre mal auf.
    Wie singt seit ca. 45 Jahren Rockröhre Nina Hagen?
    „Ich kann mich gar nicht entscheiden,
    Ist alles so schön bunt hier!“
    In der Tat: Ärmlichkeit, Erbärmlichkeit, Rückständigkeit, Unsicherheit aber Buntheit.
    Eine Armlänge Abstasnd wird bald nicht mehr reichen.

    Felix Haller – Bakwahn
    Live aus Buxtetown am Esteriver – 15. November 2018 – 20.45 Uhr

    Antworten
  22. Bakwahn sagte:

    Fundierte Diskussion. Jedoch! Sie nützt nichts, rein gar nichts.
    Warum?
    Ein Großteil der deutschen Bevölkerung scheint mit dem eigenen Niedergang und der eigenen Auslöschung einverstanden zu sein. 1,5 Millionen Armutszuwanderer bisher, jedes kommende Jahr zwischen 300.000 bis 500.000 Neuzugänge, „sekundäre Zuwanderung“. Fast ausschließlich Moslems, darunter ca. 80% junge Männer, die allermeisten unqualifiziert, in der Nähe des Analphabetismus; die Masse mit einem IQ zwischen 85 – 95 (der Durchschnitt bei und Deutschen liegt bei 100); die einschlägige Literatur zeigt das unwiderleglich.

    Das aktuell vorherrschende gesellschaftliche Bewußtsein kann folgendermaßen skizziert werden:

    Wir wissen, daß man Wohlstand nur mit „Brainpower“, also mit Intelligenz, mit Bildung und qualifizierter beruflicher Ausbildung erreichen kann, gepaart mit Fleiß, Leistungsbereitschaft und all den anderen Tugenden, die Individuen und Gesellschaften zu wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit befähigen. Es ist uns bewußt, daß wir im internationalen Wettbewerb nur mit höchster Leistung bestehen können.
    Jedoch:
    Wir haben die Pflicht, jeden der über unsere Grenze kommt, aufzunehmen, ihn willkommen zu heißen und ihn an unserem hart erarbeiteten Wohlfahrtsstaat teilhaben zu lassen.
    !!! Unsere Humanität ist uns viel wichtiger als unsere wirtschaftliche Leistungsfähigkeit !!!
    !!! UND DARAUF SIND WIR STOLZ !!!
    (So Heinsohn etwa sinngemäß in einer Fernsehdiskussion.)
    Wir verlangen auch keine verpflichtenden Gegenleistungen unserer Neubürger. Wenn diese bei der Integration in unsere Gesellschaft (z.B. mangelhafte Sprachkenntnisse, Arbeitsmarkt etc.) scheitern, dann haben wir Deutschen die Schuld an ihrem Scheitern. Dafür tragen wir die Verantwortung!
    Wir müssen unsere Leistungen steigern, müssen noch mehr fördern, noch mehr Geld sowie weitere materielle und personelle Ressourcen aktivieren, um es den Neubürgern so bequem wie möglich zu machen. Wir müssen uns ihnen auch kulturell und in ihrer Mentalität anpassen, damit sie sich nicht ausgegrenzt fühlen usw. usf.
    Die Folge:
    Deutschland wird in ein kaum merkliches wirtschaftliches Siechtum übergehen; es wird ein langsamer aber stetiger Abstieg, ein allmählicher Verlust der Leistungs-, Wettbewerbs-, Innovationsfahigkeit einsetzen; steigende Arbeitslosigkeit gepaart mit innergesellschaftlichen Sicherheits- und Vertrauensverlusten und damit steigenden Reibungsverlusten.
    Ich höre mal auf.
    Wie singt seit ca. 45 Jahren Rockröhre Nina Hagen?
    „Ich kann mich gar nicht entscheiden,
    Ist alles so schön bunt hier!“
    In der Tat: Ärmlichkeit, Erbärmlichkeit, Rückständigkeit, Unsicherheit aber Buntheit.
    Eine Armlänge Abstasnd wird bald nicht mehr reichen.

    Felix Haller – Bakwahn
    Live aus Buxtetown am Esteriver – 15. November 2018 – 20.45 Uhr

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