FT: Klimarettung als weitere Entschuldigung für Versagen der Notenbanken

Schon vor einigen Wochen habe ich hier, bei manager magazin und FOCUS erläutert, dass der Kampf gegen den Klimawandel ein willkommenes – vorgeschobenes? – Argument ist, um mit aller Macht gegen das Problem der ökonomischen Eiszeit vorzugehen. Schließlich hat nicht nur Christine Lagarde den Kampf gegen den Klimawandel zum Thema für die EZB gemacht, sondern auch die neue Chefin des IWF. Klar, wohin die Reise geht.

John Dizard ist einer meiner Lieblingskommentatoren bei der FINANCIAL TIMES (FT). Er greift das Thema auch auf, befürchtet jedoch, dass die Ausweitung des Aufgabenspektrums der Notenbanken deren Reputation nachhaltig zerstören würde. Die Sorge teile ich nicht. Die Reputation ist schon schlecht.

  • „There has been no serious public dissent to the IMF’s announcement that it is moving rapidly to integrate climate change into its surveillance work. The fund’s new imperative was preceded by a series of similar commitments by the central banks of member countries. There is now a near-total consensus among central banks that they have addressed the existential question of climate change.“ – bto: Wie gesagt, man fliegt weiter durch die Welt, finanziert aber mit „Fresh Money“ alles, was der Bekämpfung der Eiszeit dient.
  • „Could one be permitted to ask, though, what the IMF, central banks or, more generally, monetary economists know about the physics of climate change or the industrial and policy details of how to respond to the challenge?“bto: Nichts ist die richtige Antwort. Aber darum geht es auch nicht! Deshalb ist die Frage falsch gestellt.
  • „Climate is a long-term issue. The fund is not set up to be a long-term lender or investor, except in Argentina. There are many issues on which there is a global consensus. For example, aircraft should be well designed and well built and their maintenance should be done very carefully. Yet most of us, even monetary economists, know little or nothing about aero-engine or avionics inspection. We leave that to supposedly competent people. When they, or aircraft makers, screw up, we are very angry.“ – bto: So wäre es, wenn es wirklich um Kompetenz auf dem genannten Gebiet ginge.
  • „(…) consider the commercial and critical success of La Casa de Papel, the Netflix series about a gang that takes over the Royal Spanish Mint and prints its own loot. The first season includes extended diatribes against the European Central Bank and the regressive nature of recent central bank policy. (…) Netflix says more than 44m households streamed the series worldwide, one of the three largest audiences in the company’s history. (…) If that is representative of what the public thinks of central bankers, maybe they are not the best spokespeople for climate progress.“ – bto: natürlich nicht. Es ist so durchsichtig, also macht sich niemand die Mühe, sich darüber aufzuregen.
  • „(…) Remember that central bank ‘rescues’ were supposed to be temporary affairs, soon to be replaced by structural reforms. Or maybe the distance between the ‘science’ of central banking and climate science is not a bug, but a feature from the point of view of the central banking tribe. (…) So if, say, central bankers do not deliver as promised on prices, growth and system stability, they can now say they were working on the climate problem. Measure their success later, say a decade or two. Good career move, people.“ – bto: Ja, diese Ausrede gibt es dann auch. Ich bleibe aber dabei: MMT und Helikopter werden – mit Klimarettung begründet – kommen.

→ ft.com (Anmeldung erforderlich): „Central banks have no expertise in climate change“, 11. Oktober 2019

Kommentare (13) HINWEIS: DIE KOMMENTARE MEINER LESERINNEN UND LESER WIDERSPIEGELN NICHT ZWANGSLÄUFIG DIE MEINUNG VON BTO.
  1. Avatar
    Horst sagte:

    „bto: Ja, diese Ausrede gibt es dann auch. Ich bleibe aber dabei: MMT und Helikopter werden – mit Klimarettung begründet – kommen.“

    „https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/umwelteinstellung-in-deutschland-von-1996-bis-2016“

    Es also hilfreich für die Notenbanken, dass das UBA seit 1996 das Umweltbewußtsein misst? Und weil dieses jährlich um 0,54 Prozentpunkte steigt und einen vorläufigen Höhepunkt erreicht, ist es an nun der Zeit, MMT und die Helikopter starten zu lassen (der gesellschaftliche Signifikanz-Wert ist erreicht). Weil auch Madame Lagarde diesen Indikator kennt, darf sie Maßnahmen wie zuvor genannte mit der Klimarettung begründen.

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      Richard Ott sagte:

      @Horst

      Haben Sie schnell irgendwas gegoogelt und nur diese Publikation gefunden oder wollen Sie diesen Unsinn hier ernsthaft zur Diskussion stellen?

      Die Zusammenfassung des verlinkten Dokuments:

      „In diesem Bericht wird eine Sekundäranalyse der vergangenen Umweltbewusstseinsstudien vorgestellt, die zum Ziel hatte den Verlauf des Umweltbewusstseins in Deutschland seit 1996 nachzuzeichnen. Dazu wurde eine Umweltbewusstseinsskala entwickelt, die auf dem Campbell-Paradigma und der Rasch-Modellierung aufbaut. Es zeigt sich eine insgesamt schwache, aber statistisch bedeutsame lineare Zunahme des Umweltbewusstseins von etwa 0,54 Prozentpunkten pro Jahr. Der so ermittelte Umweltbewusstseinsverlauf wurde in Interviews mit Expertinnen und Experten diskutiert und einige mögliche Einflussfaktoren wurden ergänzend näher betrachtet. Der Bericht gibt Empfehlungen für zukünftige Umweltbewusstseinserhebungen, um eine rückwirkende Anschlussfähigkeit an den ermittelten Verlauf sichern zu können.“

      Wenn Sie diese Schwachsinns-Studie ernst nehmen, finden Sie natürlich auch Helikoptergeld gut. Können Sie mir erklären, wie man „Umweltbewusstsein“ misst und wieso die Messeinheit Prozentpunkte sind? Was genau würde es bedeuten, wenn die Deutschen ein „Umweltbewusstsein“ von „100%“ hätten?

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        Thomas M. sagte:

        Also die sukzessive Zunahme umweltbewusster Einstellung scheint mir doch durchaus plausibel. Alles andere hätte mich überrascht. In den 80ern gab es die ersten Experimentierkästen zum sauren Regen und umgekippten Seen und man machte sich Sorgen wegen Atomreaktoren und Waldsterben und Säureverklappung im Meer. Da brauchten Sie meinen Eltern und Großeltern nicht mit zu kommen. Heute bin ich sicherlich Umweltsünder mit geringem Umweltbewusstsein in den Augen vieler Jungen, weil ich Plastiktüten kaufe und Benzinverbrenner fahre. So ändern sich die Zeiten.

        „[…] wie man „Umweltbewusstsein“ misst und wieso die Messeinheit Prozentpunkte sind? Was genau würde es bedeuten, wenn die Deutschen ein „Umweltbewusstsein“ von „100%“ hätten?“

        Alles eine Frage der Operationalisierung. Natürlich kann man das messen. Auf die Schnelle sogar mit einer Frage: Wie umweltbewusst sind Sie? Skala 0-10, 10=sehr, So, Herr Ott, nu mal raus mit der Sprache. Ich sag 7. Wenn Sie sagen 10, sind Sie 100% umweltbewusst ;)

        Etwas anspruchsvoller wäre da schon Umweltbewusstsein in z.B. Einstellungs- und Verhaltenskomponenten zu zerlegen und das ganze multifaktoriell zu messen.

        Das wurde vermutlich auch gemacht und jedes Jahr ein bisschen anderes, weshalb jetzt die Sekundärstudie drüber brütet, wie man das auf einen Nenner bringen kann.

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        Dietmar Tischer sagte:

        @ Thomas M.

        >Etwas anspruchsvoller wäre da schon Umweltbewusstsein in z.B. Einstellungs- und Verhaltenskomponenten zu zerlegen und das ganze multifaktoriell zu messen.>

        Es wäre nicht anspruchsvoller das Verhalten als das Umweltbewusstsein zu messen, sondern etwas VÖLLIG anderes.

        Wenn ich jeden Tag in den Nachrichten einen verdorrten Baum, einen Tierkadaver und ausgetrockneten Boden zu sehen bekomme, ändert sich mein BEWUSSTSEIN zur Umwelt.

        Wenn DARAUFHIN mein VERHALTEN bezüglich der Umwelt festgestellt wird, misst man nicht mehr mein Bewusstsein.

        Hypothese:

        Wenn überhaupt, ändert sich das Verhalten nur geringfügig.

        Die Umfragen zum Verhalten, dem nicht nur das Bewusstsein bezüglich der Umwelt, sondern auch andere Faktoren wie z. B. das Konfliktpotenzial im persönlichen Umfeld zugrunde liegt, deuten an, dass dies der Fall sein dürfte.

        Darauf könnte man demnach nicht bauen, wenn man eine BEGRÜNDUNG für bestimmtes Handeln der Politik und der Institutionen ableiten will.

        Also:

        Bilder, Bilder, Bilder und Mahnungen, Mahnungen, Mahnungen – Kommunikation wirkt und daher lassen sich mit Bewusstseinsmessungen durchaus Veränderungen feststellen.

        Es gibt noch einen Grund, warum
        Bewusstseinsmessungen so vorteilhaft sind:

        Wenn jemand eine Überzeugung hat bezüglich dessen, was richtig ist und demnach zu tun wäre, es aber nicht tut bzw. das Tun nicht unterstützt, kann man die Moralkeule rausholen und damit jeden Widerspruch mit dieser Argumentationfigur eliminieren:

        Sie wissen doch, was zu tun ist, also stimmen sie doch zu, dass es getan werden muss.

        Wenn so genügend Momentum für die Klimarettung geschaffen wird, darf diese nicht am Geld scheitern.

        Es wird in letzter Konsequenz von dort beschafft, wo es problemlos verfügbar ist – bei den Notenbanken.

        Das ist so logisch, dass Begriffe in der Überschrift wie „Entschuldigung“ und „Versagen“ deplatziert sind.

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        Thomas M. sagte:

        @Hr. Tischer: Bei der schludrigen Verwendung von Sprache ertappt… „Umweltbewusstsein“ ist in der Tat als Wissen und Einstellung definiert.

        Nun wissen wir, dass Einstellungen „billig“ sind. Um die Spreu vom Weizen zu trennen, wollte ich oben gerne die Verhaltenskomponente aufnehmen. Dann sind wird aber schon mitten in der Bestimmung der Persönlichkeit. Das auszuarbeiten überlasse ich dann doch lieber denen, die dafür Zeit haben und längere Texte schreiben können.

        Wo Sie „Bilder, Bilder, Bilder“ ansprechen. Die Bild-Sender haben – vermute ich – nicht vollständig auf dem Schirm, was sie bewirken. Gewiss kann man durch Bilder Einstellungen ändern. Und die Einstellungsänderung kann zur Verhaltensänderung führen.

        Aber was, wenn ich mein Verhalten gar nicht ändern kann – zumindest nicht in dem individuell akzeptierbaren Rahmen (Beispiel: Berufspendeln mit Verbrenner ohne dicke Brieftasche und Eigenheim für E-Mobility)?

        Da wird es nun denke ich sehr interessant: Manch einer löst den Konflikt vielleicht durch Kauf von CO2-Zertifikaten (oder wie die Teile für Privatkunden heißen), damit er z.B. ohne Schuldgefühle auf Kreuzfahrt gehen kann, oder murrt nicht bei der CO2-Steuer. Da freut sich der Bild-Absender vermutlich.

        Andere bewerten aber womöglich die Bilder und den Absender einfach neu und negativ. Damit bekommt man auch wieder diese kognitive Dissonanz weg. Zeigt sich mitunter an der Wahlurne und in Web-Kommentarspalten.

        Dann gibt es noch das Ignorieren und Vermeiden. Zeigt sich mitunter an Einschaltquoten.

        Gar nicht so einfach mit der Massen-Manipulation… wenn wir seit einigen Jahren eine Spaltung der Gesellschaft sehen, so liegt es in großen Teilen – denke ich – auch am fleißigen Senden, was die richtige Einstellung sei.

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      Horst sagte:

      Ad Ott:

      Die Argumentation der Notenbanken ist zweifelhaft. Über die Studie bin ich zufällig gestolpert. Dennoch ist interessant, dass, wissenschaftlich fundiert, mit allen möglichen Auffälligkeiten, das Umweltbewusstsein gemessen und Studien publiziert werden seit nunmehr über 20 Jahren. Ich folge Herrn Tischer und Thomas.

      Mein leicht ironischer Unterton ist Ihnen entgangen.

      Ebenso zweifelhaft ist für mich aber auch, den Notenbanken aufgrund dieser Argumentation absolutes Versagen vorzuwerfen.

      Die sachgerechten Argumentationen der Notwendigkeit zur Einführung von MMT und Helikopter können Notenbanken nicht vortragen, weil es Mehrheiten in der Gesellschaft schlicht nicht verstehen würden.

      Daher muss die „KLIMARETTUNG“ für so allerlei herhalten, auf jeder Seite. Sie wird missbraucht.

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        Richard Ott sagte:

        @Horst

        Ironie und Sozialismus passen schlecht zusammen. Dafür wird im Sozialismus gerne Ideologie mit pseudowissenschaftlichem Lametta behängt, was ich auch sehr komisch finde, aber das ist wohl unfreiwillig.

        „Die sachgerechten Argumentationen der Notwendigkeit zur Einführung von MMT und Helikopter können Notenbanken nicht vortragen, weil es Mehrheiten in der Gesellschaft schlicht nicht verstehen würden.“

        Das ist hoffentlich auch ironisch gemeint, oder?

  2. Avatar
    Dietmar Tischer sagte:

    Es geht nicht um die Glaubwürdigkeit der Notenbanken solange es keine unkontrollierbar hohe Inflation gibt UND solange sie nicht haftbar gemacht werden können für direkte erfahrbare, ihnen zuzuordnende Verluste, wie etwa Strafzinsen auf dem Konto.

    Beides ist im Augenblick nicht der Fall, letzteres rückt allerdings in der Eurozone deutlich näher.

    Mein grober Blick aufs Ganze besagt:

    Zumindest in den westlichen Demokratien ist die Politik immer weniger ein Akteur, der auftragsgemäß gestaltet, sondern immer mehr einer, der getrieben wird.

    Deshalb verlieren die etablierten Parteien der Mitte an Vertrauen und Bedeutung – abzulesen an den Wahlergebnissen.

    Der Grundsatz „Steuereinnahmen + Verschuldung des Staats bestimmen die Ausgaben“ gilt nicht mehr für sie.

    Das, was sie versprechen und liefern müssen, um sich an der Macht zu halten und auf ZEIT Stabilität zu gewährleisten, erfordert eine sichere, verlässliche Geldquelle, mit der sich die FINANZIERUNGSLÜCKE schließen lässt.

    Die Notenbanken sind diese Geldquelle nicht nur ihrer Funktionalität des Geldschöpfens aus dem Nichts wegen, sondern weil die Politik jederzeit auf sie zugreifen kann.

    Die Verantwortlichen in Institutionen wie dem IWF oder den Notenbanken WISSEN das und lassen es daher gar nicht erst darauf ankommen, gegen den Stachel zu löcken.

    In voraus schreitendem Gehorsam kündigen sie Kooperation an, indem sie sich übergreifenden Zielen, wie etwa der Klimapolitik als VERPFLICHTET erklären.

    Technische Begründungen, wie „Inflationsziel erreichen“ sind demgegenüber nachgereichtes Futter für die Theoretiker.

    Und völlig richtig, Frau Susanne Finke-Röpke, die meisten Leute nicken dazu, wenn der Kühlschrank gefüllt ist und die Heizung funktioniert.

    Kann denn etwas grundsätzlich FALSCH sein, wenn der Kühlschrank gefüllt ist und die Heizung funktioniert?

    Natürlich nicht – für die Menschen, für die IHRE aktuelle Lebensgestaltung das nahezu AUSSCHLIESSLICHE Beurteilungskriterium ist.

    Die Frage, WOHIN die Politik führt, stellen diese Leute nicht und vermissen daher auch nicht die Antwort darauf.

    Es sind die allermeisten und daher sind Diskussionen darüber, ob die Zentralbanken EXPERTISE bezüglich des Klimawandels haben, völlig IRRELEVANT für sie.

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    Susanne Finke-Röpke sagte:

    bto: „Ich bleibe aber dabei: MMT und Helikopter werden – mit Klimarettung begründet – kommen.“

    Und ich bleibe dabei: es wird den meisten Leuten egal sein, solange ihr Lieblingssportler erfolgreich ist, der Kühlschrank gefüllt ist, die Heizung funktioniert und keine Schlaglöcher in der Straße vor ihrem Haus sind.

    Interessant wird es nur, wenn die Verbraucherpreisentwicklung doch noch überraschend aus dem Ruder laufen sollte oder das Vertrauen in den Euro aufgrund irgendwelcher psychologischer Massenbewegungen rapide abnehmen sollte.

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      Richard Ott sagte:

      @Frau Finke-Röpke

      „die Heizung funktioniert“

      Hoffentlich keine böse Ölheizung, das könnte in ein paar Jahren hier in Deutschland Probleme geben, wenn die so kaputt geht dass sich eine Reparatur nicht mehr lohnt…

      „Interessant wird es nur, wenn die Verbraucherpreisentwicklung doch noch überraschend aus dem Ruder laufen sollte“

      Was heißt hier „überraschend“? Wenn alle möglichen teuren Projekte in Zukunft per Helikoptergeld finanziert werden, dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Inflation außer Kontrolle gerät. Erst finanzieren die Zentralbanken den Kampf gegen den Klimawandel, dann alle möglichen anderen Ziele, für die sich irgendwelche Interessengruppen einsetzen.

      Denken Sie nur daran, mit wie vielen Staatszielen das deutsche Grundgesetz mittlerweile überfrachtet wurde („Verwirklichung eines vereinten Europas“, „tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern“, „Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen“, Tierschutz), und die Kulturverbände, Sportvereine und neuerdings die Gretischisten jammern andauernd, dass ihre Daseinszwecke doch unbedingt auch Staatsziel mit Zugang zur Staatskohle werden müssen.

      Und wenn es so einfach wäre, alle möglichen menschlichen Bedürfnisse durch Geldpolitik zu erfüllen, wieso sind wir dann nicht schon vor Jahrhunderten darauf gekommen einfach massenweise Geld zu drucken?

      Die negativen Konsequenzen dieser Politik sind unabwendbar.

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        Susanne Finke-Röpke sagte:

        @Herrn Richard Ott:

        Oh Herr Ott, wir sind doch schon vor Jahrhunderten draufgekommen:

        https://de.wikipedia.org/wiki/John_Law

        Und im eigenen Land auch:

        Kaiser: „Es fehlt das Geld. Nun gut, so schaff es denn.“ (Johann Wolfgang von Goethe, Faust II

        Klassische Bildung hilft bei der Beurteilung der Geldpolitik…^^

      • Avatar
        Richard Ott sagte:

        @Frau Finke-Röpke

        Da war auch Karl Marx ausnahmsweise mal auf der richtigen Fährte:

        „Die Geschichte wiederholt sich immer zweimal – das erste Mal als Tragödie, das zweite Mal als Farce.“

        Aber er hat die Lernfähigkeit der Menschen deutlich überschätzt, da braucht es noch viel mehr Wiederholungen.

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    Richard Ott sagte:

    Da geht doch noch viel mehr. Wieso kümmern sich die Zentralbanken nicht beispielsweise darum, in der Fußgängerzone von Solingen neue gehobene Einzelhändler anzusiedeln damit man da wieder schön bummeln gehen kann? Herr Precht würde darüber sofort ein Buch schreiben und diese neue Politik in höchsten Tönen loben – und Geld für die ganzen Extrawünsche lässt sich ja ganz einfach schöpfen oder drucken.

    PS: Wer überrascht ist, dass Netflix-Serien offen oder subtil politische Propaganda mit linker Schlagseite verbreiten, der wundert sich wahrscheinlich auch, dass die taz keinen detaillierten Börsenteil hat. Das ist deren Unternehmenspolitik. Netflix hat zum Beispiel auch einen eigenen Produktionsvertrag (Volumen geschätzt 50 Millionen Dollar) mit den Obamas abgeschlossen, was bemerkenswert ist, weil die Eheleute Obama bisher nicht gerade viel Branchenerfahrung im Bereich Videoproduktion hatten.
    https://www.welt.de/kultur/article176565442/Banetflrack-Obama-und-Michelle-Obama-unterschreiben-Deal-mit-Netflix.html

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