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	Kommentare zu: Frühere Schulden&#173;solida&#173;rität soll heutige be&#173;gründen	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
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		<title>
		Von: Dieter Krause		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fruehere-schuldensolidaritaet-soll-heutige-begruenden/#comment-150655</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dieter Krause]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jun 2020 14:03:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@ Richard Ott
Und gleichzeitig ist Großbritannien nicht Schuld am Ausbruch des Krieges, obwohl es eine Neutralitätsgarantie gegenüber Belgien abgegeben und dann dementsprechend gehandelt hat? 

Sie müssen einfach noch mal richtig nachlesen: Die Neutralitätsgarantie Großbritanniens für Belgien datiert aus dem Jahr 1839(!). Zu den Garantiemächten gehörte damals auch Preußen (später Deutsches Reich). Die Briten wollten damit schlicht verhindern, dass der ganze Kanalbereich auf dem Festland nicht noch mal so von einer Großmacht wie durch Frankreich unter Napoleon beherrscht wird (die ab 1796 auch Holland besetzt hatten). Dem deutschen Reichskanzler von 1914, Bethmann Hollweg, war das selbstverständlich alles bekannt!  Bismarck hat deshalb 1870 - während des deutsch-französischen Krieges - die Neutralität Belgiens respektiert, weil er wußte, dass er dann sofort auch die Briten mit am Hals hat. - Wenn man so wie Sie solche völkerrechtlichen Verträge in Frage stellt oder negiert, dann herrscht im zwischenstaatlichen Verhältnis nur noch die nackte Anarchie oder? Marschieren z.B. die Russen  unter Putin in Estland oder Litauen ein (so wie unter Stalin im Jahr 1940) - dann marschiert die NATO, da Beistandspakt! So sind nun mal Verträge: Verstöße dagegen haben politische (und manchmal auch militärische) Folgen! - Im übrigen wollten die Briten 1914 mit ihrem Kriegseintritt auch verhindern, dass Deutschland den Kontinent so beherrscht wie um 1810 Napoleon! Über 200 Jahre lang - von 1688 bis 1940 - war die wichtigste außenpolitische Doktrin der Briten gegenüber dem europäischen Festland das Gleichgewicht der Kräfte: Erst gegen Ludwig IV., dann gegen Napoleon, dann gegen das Deutsche Kaiserreich unter dem Trottel Wilhelm II. - und dann gegen Hitler! 

1838 begann die Londoner Konferenz zwischen Belgien und den Niederlanden. Sie befasste sich neuerlich mit Folgen aus der belgischen Revolution und endete am 19. April 1839 mit der Unterzeichnung des Vertrags von London, auch (nl) Verdrag der XXIV artikelen oder (fr) Traité des XXIV articles genannt.
Nach dem Londoner Protokoll vom 20. Januar 1831 waren erneut Unzufriedenheiten aufgeflammt und Truppen in Marsch gesetzt worden; 1833 war ein Waffenstillstand geschlossen worden. Bestrebungen des niederländischen Königs Wilhelm I., die Gebiete von Luxemburg und Limburg zurückzugewinnen, führten zu neuerlichen Spannungen zwischen beiden Staaten und riefen auch Frankreich auf den Plan. Die Konferenz endete im Ergebnis damit, dass die Gebiete zwischen der belgischen und der niederländischen Krone geteilt wurden. Die Neutralität Belgiens wurde im Londoner Protokoll am 19. April 1839 von den europäischen Großmächten garantiert.
https://de.wikipedia.org/wiki/Londoner_Konferenz_(1838%E2%80%931839)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Richard Ott<br />
Und gleichzeitig ist Großbritannien nicht Schuld am Ausbruch des Krieges, obwohl es eine Neutralitätsgarantie gegenüber Belgien abgegeben und dann dementsprechend gehandelt hat? </p>
<p>Sie müssen einfach noch mal richtig nachlesen: Die Neutralitätsgarantie Großbritanniens für Belgien datiert aus dem Jahr 1839(!). Zu den Garantiemächten gehörte damals auch Preußen (später Deutsches Reich). Die Briten wollten damit schlicht verhindern, dass der ganze Kanalbereich auf dem Festland nicht noch mal so von einer Großmacht wie durch Frankreich unter Napoleon beherrscht wird (die ab 1796 auch Holland besetzt hatten). Dem deutschen Reichskanzler von 1914, Bethmann Hollweg, war das selbstverständlich alles bekannt!  Bismarck hat deshalb 1870 &#8211; während des deutsch-französischen Krieges &#8211; die Neutralität Belgiens respektiert, weil er wußte, dass er dann sofort auch die Briten mit am Hals hat. &#8211; Wenn man so wie Sie solche völkerrechtlichen Verträge in Frage stellt oder negiert, dann herrscht im zwischenstaatlichen Verhältnis nur noch die nackte Anarchie oder? Marschieren z.B. die Russen  unter Putin in Estland oder Litauen ein (so wie unter Stalin im Jahr 1940) &#8211; dann marschiert die NATO, da Beistandspakt! So sind nun mal Verträge: Verstöße dagegen haben politische (und manchmal auch militärische) Folgen! &#8211; Im übrigen wollten die Briten 1914 mit ihrem Kriegseintritt auch verhindern, dass Deutschland den Kontinent so beherrscht wie um 1810 Napoleon! Über 200 Jahre lang &#8211; von 1688 bis 1940 &#8211; war die wichtigste außenpolitische Doktrin der Briten gegenüber dem europäischen Festland das Gleichgewicht der Kräfte: Erst gegen Ludwig IV., dann gegen Napoleon, dann gegen das Deutsche Kaiserreich unter dem Trottel Wilhelm II. &#8211; und dann gegen Hitler! </p>
<p>1838 begann die Londoner Konferenz zwischen Belgien und den Niederlanden. Sie befasste sich neuerlich mit Folgen aus der belgischen Revolution und endete am 19. April 1839 mit der Unterzeichnung des Vertrags von London, auch (nl) Verdrag der XXIV artikelen oder (fr) Traité des XXIV articles genannt.<br />
Nach dem Londoner Protokoll vom 20. Januar 1831 waren erneut Unzufriedenheiten aufgeflammt und Truppen in Marsch gesetzt worden; 1833 war ein Waffenstillstand geschlossen worden. Bestrebungen des niederländischen Königs Wilhelm I., die Gebiete von Luxemburg und Limburg zurückzugewinnen, führten zu neuerlichen Spannungen zwischen beiden Staaten und riefen auch Frankreich auf den Plan. Die Konferenz endete im Ergebnis damit, dass die Gebiete zwischen der belgischen und der niederländischen Krone geteilt wurden. Die Neutralität Belgiens wurde im Londoner Protokoll am 19. April 1839 von den europäischen Großmächten garantiert.<br />
<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Londoner_Konferenz_(1838%E2%80%931839)" rel="nofollow ugc">https://de.wikipedia.org/wiki/Londoner_Konferenz_(1838%E2%80%931839)</a></p>
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		<title>
		Von: Dieter Krause		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fruehere-schuldensolidaritaet-soll-heutige-begruenden/#comment-150547</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dieter Krause]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jun 2020 08:41:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fruehere-schuldensolidaritaet-soll-heutige-begruenden/#comment-150180&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@ Richard Ott
Der Auslöser für den Ersten Weltkrieg war übrigens der Mordanschlag eines serbischen Nationalisten auf den Thronfolger von Österreich-Ungarn. Das wird aber gerne vergessen, denn vom kleinen Serbien gibt es finanziell nicht viel zu holen – und Österreich-Ungarn existiert als Staat schon längst nicht mehr, der wurde nach dem Ersten Weltkrieg mit dem Vertrag von Trianon ja regelrecht tranchiert.

Der Mord am österreichisch-ungarischen Thronfolger Franz Ferdinand vom 28. Juni 1914 (bei seinem Staatsbesuch in Sarajevo - übrigens genau dem 625. Jahrestag der Schlacht auf dem Amselfeld, an dem 1389 das serbische Königreich gegen die Türken Schlacht und Unabhängigkeit verlor - damals die maximale Provokation für serbische Nationalisten) war nicht der Auslöser für den Ersten Weltkrieg. Wäre das so gewesen, hätte der österreichisch-ungarische Krieg gegen Serbien nämlich schon am 29. Juni 1914 begonnen! Es ging bei dem Krieg im übrigen auch gar nicht darum, bei &quot;den Serben was zu holen&quot;. Der war eher eine Sache der Ehre für die Österreicher - und der Zurückdrängung des serbsichen Nationalismus in Bosnien-Herzogowina und Kroatien (von den Östereichern seit 1878 annektiert). Und der Vertrag von Trianon war eben der eines der Verlierer des Ersten Weltkrieges - aber vorher haben die Ungarn in ihrem Reichsteil auch die Kroaten, die Muslime und Serben in Bosnien, die Slowaken sowie die Ukrainer in Galizien unterdrückt! Den Türken ging es übrigens nach 1918 genauso. Und die Serben waren eber einer der Sieger des Ersten Weltkrieges, weshalb sich die Kroaten (einer der Verlierer) Ende 1918 ganz schnell mit den Serben zu JUGOSLAWIEN vereinigt haben, bevor die Italiener - auch einer der angeblichen Sieger des Ersten Weltkrieges - die dalmatinische Küste besetzen konnten, um sich ihre Kriegsbeute zu sichern (sie wurden aber in Versailles von den Franzosen ausgetrickst, was dem Land ein paar Jahre später Mussolinis Diktatur bescherte). Am Ende ist dieser Staat dann aber an den serbischen Vormachtgelüsten gescheitert (erst 1941 - und dann noch mal 1989/90). Auch wenn Serben und Kroaten dieselbe Sprache sprechen - sie sind doch sehr verschiedene Völker, mit sehr unterschiedlichen religiösen Prägungen und sehr verschiedenen geschichtlichen Erfahrungen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fruehere-schuldensolidaritaet-soll-heutige-begruenden/#comment-150180">Richard Ott</a>.</p>
<p>@ Richard Ott<br />
Der Auslöser für den Ersten Weltkrieg war übrigens der Mordanschlag eines serbischen Nationalisten auf den Thronfolger von Österreich-Ungarn. Das wird aber gerne vergessen, denn vom kleinen Serbien gibt es finanziell nicht viel zu holen – und Österreich-Ungarn existiert als Staat schon längst nicht mehr, der wurde nach dem Ersten Weltkrieg mit dem Vertrag von Trianon ja regelrecht tranchiert.</p>
<p>Der Mord am österreichisch-ungarischen Thronfolger Franz Ferdinand vom 28. Juni 1914 (bei seinem Staatsbesuch in Sarajevo &#8211; übrigens genau dem 625. Jahrestag der Schlacht auf dem Amselfeld, an dem 1389 das serbische Königreich gegen die Türken Schlacht und Unabhängigkeit verlor &#8211; damals die maximale Provokation für serbische Nationalisten) war nicht der Auslöser für den Ersten Weltkrieg. Wäre das so gewesen, hätte der österreichisch-ungarische Krieg gegen Serbien nämlich schon am 29. Juni 1914 begonnen! Es ging bei dem Krieg im übrigen auch gar nicht darum, bei &#8220;den Serben was zu holen&#8221;. Der war eher eine Sache der Ehre für die Österreicher &#8211; und der Zurückdrängung des serbsichen Nationalismus in Bosnien-Herzogowina und Kroatien (von den Östereichern seit 1878 annektiert). Und der Vertrag von Trianon war eben der eines der Verlierer des Ersten Weltkrieges &#8211; aber vorher haben die Ungarn in ihrem Reichsteil auch die Kroaten, die Muslime und Serben in Bosnien, die Slowaken sowie die Ukrainer in Galizien unterdrückt! Den Türken ging es übrigens nach 1918 genauso. Und die Serben waren eber einer der Sieger des Ersten Weltkrieges, weshalb sich die Kroaten (einer der Verlierer) Ende 1918 ganz schnell mit den Serben zu JUGOSLAWIEN vereinigt haben, bevor die Italiener &#8211; auch einer der angeblichen Sieger des Ersten Weltkrieges &#8211; die dalmatinische Küste besetzen konnten, um sich ihre Kriegsbeute zu sichern (sie wurden aber in Versailles von den Franzosen ausgetrickst, was dem Land ein paar Jahre später Mussolinis Diktatur bescherte). Am Ende ist dieser Staat dann aber an den serbischen Vormachtgelüsten gescheitert (erst 1941 &#8211; und dann noch mal 1989/90). Auch wenn Serben und Kroaten dieselbe Sprache sprechen &#8211; sie sind doch sehr verschiedene Völker, mit sehr unterschiedlichen religiösen Prägungen und sehr verschiedenen geschichtlichen Erfahrungen!</p>
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		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fruehere-schuldensolidaritaet-soll-heutige-begruenden/#comment-150544</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jun 2020 08:35:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fruehere-schuldensolidaritaet-soll-heutige-begruenden/#comment-150116&quot;&gt;Horst&lt;/a&gt;.

@Herr Krause

&quot;Und da hat Deutschland den lokalen Konflikt zwischen Österreich und Serbien sehr wohl durch seine unbedingte Beistanderklärung gegenüber Österreich [ausgelöst(?)]&quot;
(...)
&quot;Und erst nach dem Überfall Deutschlands auf Belgien sind die Briten dann mit in den Krieg ein getreten (ab dem 4. August 1914 – 24.00 Uhr), weil sie dessen Neutralität vertraglich mit garantiert hatten.&quot;

Interessante Logik. Deutschland ist also Schuld am Ausbruch des Krieges, weil es eine unbedingte Beistandserklärung gegenüber Österreich-Ungarn abgegeben und dann dementsprechend gehandelt hat? 

Und gleichzeitig ist Großbritannien nicht Schuld am Ausbruch des Krieges, obwohl es eine Neutralitätsgarantie gegenüber Belgien abgegeben und dann dementsprechend gehandelt hat? 

Da bekomme ich ja fast den Eindruck, dass Sie eine ganz merkwürdige &quot;Deutschland ist immer alleine an allem schuld&quot;-Ideologie haben und sich dann die Realität entsprechend zurechtbiegen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fruehere-schuldensolidaritaet-soll-heutige-begruenden/#comment-150116">Horst</a>.</p>
<p>@Herr Krause</p>
<p>&#8220;Und da hat Deutschland den lokalen Konflikt zwischen Österreich und Serbien sehr wohl durch seine unbedingte Beistanderklärung gegenüber Österreich [ausgelöst(?)]&#8221;<br />
(&#8230;)<br />
&#8220;Und erst nach dem Überfall Deutschlands auf Belgien sind die Briten dann mit in den Krieg ein getreten (ab dem 4. August 1914 – 24.00 Uhr), weil sie dessen Neutralität vertraglich mit garantiert hatten.&#8221;</p>
<p>Interessante Logik. Deutschland ist also Schuld am Ausbruch des Krieges, weil es eine unbedingte Beistandserklärung gegenüber Österreich-Ungarn abgegeben und dann dementsprechend gehandelt hat? </p>
<p>Und gleichzeitig ist Großbritannien nicht Schuld am Ausbruch des Krieges, obwohl es eine Neutralitätsgarantie gegenüber Belgien abgegeben und dann dementsprechend gehandelt hat? </p>
<p>Da bekomme ich ja fast den Eindruck, dass Sie eine ganz merkwürdige &#8220;Deutschland ist immer alleine an allem schuld&#8221;-Ideologie haben und sich dann die Realität entsprechend zurechtbiegen&#8230;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dieter Krause		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fruehere-schuldensolidaritaet-soll-heutige-begruenden/#comment-150540</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dieter Krause]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jun 2020 08:22:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fruehere-schuldensolidaritaet-soll-heutige-begruenden/#comment-150180&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@ Richard Ott
Wie groß waren gleich nochmal die Gebiete, die Deutschland nach dem Ersten und Zweiten Weltkrieg nach seinen Niederlagen als Reparationen abtreten musste? Und wie hoch war der Wert der Industrieanlagen und der Infrastruktur, die von der Sowjetunion nach Ende des Zweiten Weltkrieges aus Ostdeutschland (also der „sowjetischen Besatzungszone“) abgebaut und in die Sowjetunion transportiert wurden? 

Aha, unser AfD-Groupie! Ich dachte eigentlich immer, dass die Polen Schlesien und Pommern bekommen haben - nicht die Russen, Herr Ott! Waren die Polen auch Siegermacht des Zweiten Weltkrieges? Und war Elsaß-Lothringen nicht 1871 von Deutschland erst annektiert worden? - Es war alles ein bisschen komplizierter, wie Sie das hier beschreiben. Im übrigen waren die Kriegszerstörungen durch die deutschen Armeen in der Sowjetuion viel größer und viel umfangreicher als die Kriegsreparationen, die am Ende aber nur Ostdeutschland an die Russen bezahlte. Wäre es nach dem Gangster Hitler und seinen berüchtigten Barbarossa-Befehl vom Frühjahr 1945 gegangen, hätten selbst die Deutschen nach Ende des Krieges nur noch in Erdlöchern gehaust.  - Aber da Sie so an den deutschen Ostgebieten hängen: Sammeln Sie doch mal für einen Kauf Ostpreußens von Rußland! Die Enklave Kaliningrad kostet die Russen jedes Jahr angeblich mehr als zwei Milliarden Dollar. Fragen Sie mal Präsident Putin, ob er Ostpreußen nicht - so wie Napoleon 1804 Louisiana an die USA - an Deutschland verkaufen möchte (1990 hat Kohl in der Frage übrigens abgewunken). Aber selbst die stramm nationale AfD denkt momantan nicht an einen Kauf Ostpreußens von Rußland - selbst in der AfD alle nur Verzichtspolitiker oder, Herr Ott?
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/wiedervereinigung-moskau-bot-verhandlungen-ueber-ostpreussen-an-a-695928.html]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fruehere-schuldensolidaritaet-soll-heutige-begruenden/#comment-150180">Richard Ott</a>.</p>
<p>@ Richard Ott<br />
Wie groß waren gleich nochmal die Gebiete, die Deutschland nach dem Ersten und Zweiten Weltkrieg nach seinen Niederlagen als Reparationen abtreten musste? Und wie hoch war der Wert der Industrieanlagen und der Infrastruktur, die von der Sowjetunion nach Ende des Zweiten Weltkrieges aus Ostdeutschland (also der „sowjetischen Besatzungszone“) abgebaut und in die Sowjetunion transportiert wurden? </p>
<p>Aha, unser AfD-Groupie! Ich dachte eigentlich immer, dass die Polen Schlesien und Pommern bekommen haben &#8211; nicht die Russen, Herr Ott! Waren die Polen auch Siegermacht des Zweiten Weltkrieges? Und war Elsaß-Lothringen nicht 1871 von Deutschland erst annektiert worden? &#8211; Es war alles ein bisschen komplizierter, wie Sie das hier beschreiben. Im übrigen waren die Kriegszerstörungen durch die deutschen Armeen in der Sowjetuion viel größer und viel umfangreicher als die Kriegsreparationen, die am Ende aber nur Ostdeutschland an die Russen bezahlte. Wäre es nach dem Gangster Hitler und seinen berüchtigten Barbarossa-Befehl vom Frühjahr 1945 gegangen, hätten selbst die Deutschen nach Ende des Krieges nur noch in Erdlöchern gehaust.  &#8211; Aber da Sie so an den deutschen Ostgebieten hängen: Sammeln Sie doch mal für einen Kauf Ostpreußens von Rußland! Die Enklave Kaliningrad kostet die Russen jedes Jahr angeblich mehr als zwei Milliarden Dollar. Fragen Sie mal Präsident Putin, ob er Ostpreußen nicht &#8211; so wie Napoleon 1804 Louisiana an die USA &#8211; an Deutschland verkaufen möchte (1990 hat Kohl in der Frage übrigens abgewunken). Aber selbst die stramm nationale AfD denkt momantan nicht an einen Kauf Ostpreußens von Rußland &#8211; selbst in der AfD alle nur Verzichtspolitiker oder, Herr Ott?<br />
<a href="https://www.spiegel.de/politik/deutschland/wiedervereinigung-moskau-bot-verhandlungen-ueber-ostpreussen-an-a-695928.html" rel="nofollow ugc">https://www.spiegel.de/politik/deutschland/wiedervereinigung-moskau-bot-verhandlungen-ueber-ostpreussen-an-a-695928.html</a></p>
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		<item>
		<title>
		Von: Dieter Krause		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fruehere-schuldensolidaritaet-soll-heutige-begruenden/#comment-150535</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dieter Krause]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jun 2020 08:07:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fruehere-schuldensolidaritaet-soll-heutige-begruenden/#comment-150116&quot;&gt;Horst&lt;/a&gt;.

@ Horst
Zumindest in Bezug auf die (alleinige) Verantwortung für den Ausbruch des 1. Weltkrieges ist sich die Zunft der Historiker weltweit uneins.

Es geht nicht um die Kriegsursachen (die waren sehr wohl beidseitig gut verteilt). Es geht um den KRIEGSAUSLÖSER! Und da hat Deutschland den lokalen Konflikt zwischen Österreich und Serbien sehr wohl durch seine unbedingte Beistanderklärung gegenüber Österreich (die ein Bismarck den Österreichern übrigens niemals gegeben hat: &quot;Diese Balkanhammeldiebe sind nicht die Gebeine eines preußischen Grenadiers wert!&quot;) von Anfang Juli 1914 (&quot;Ich gehe mit euch - mit den Serben muss endlich mal abgerechnet werden!&quot; - Kaiser Wilhelm II.) zu einem europäischen Großkrieg aufgeblasen! Deutschland hat auch ZUERST Kriegserklärungen an Rußland und Frankreich geschickt (vorher auch noch an Belgien - bei Luxemburg hat man das gleich weggelassen, da wohl deutsches Staatsgebiet). Und erst nach dem Überfall Deutschlands auf Belgien sind die Briten dann mit in den Krieg ein getreten (ab dem 4. August 1914 - 24.00 Uhr), weil sie dessen Neutralität vertraglich mit garantiert hatten. Der damalige deutsche Reichskanzler Bethmann Hollweg hat sich später darüber maßlos aufgeregt: &quot;Wegen eines Fetzens Papiers!&quot; nannte dieser politische Wirrkopf die britische Neutralitätsgarantie Belgiens! - Sie müssen vielleicht noch mal ein paar Nachhilfestunden zu den Gründen und dem Anlaß des Ausbruchs des Ersten Weltkreiges belegen - ich habe vor 2014 (100. Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges) alle verfügbaren deutschsparchigen und auch viele englische bzw. franzöische Bücher seit 1914 dazu gelesen  - vor allem die diplomatischen Quellensammlungen (in der Deutschen Bücherei in Leipzig sowie in der Staatsbibliothek in Berlin)!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fruehere-schuldensolidaritaet-soll-heutige-begruenden/#comment-150116">Horst</a>.</p>
<p>@ Horst<br />
Zumindest in Bezug auf die (alleinige) Verantwortung für den Ausbruch des 1. Weltkrieges ist sich die Zunft der Historiker weltweit uneins.</p>
<p>Es geht nicht um die Kriegsursachen (die waren sehr wohl beidseitig gut verteilt). Es geht um den KRIEGSAUSLÖSER! Und da hat Deutschland den lokalen Konflikt zwischen Österreich und Serbien sehr wohl durch seine unbedingte Beistanderklärung gegenüber Österreich (die ein Bismarck den Österreichern übrigens niemals gegeben hat: &#8220;Diese Balkanhammeldiebe sind nicht die Gebeine eines preußischen Grenadiers wert!&#8221;) von Anfang Juli 1914 (&#8220;Ich gehe mit euch &#8211; mit den Serben muss endlich mal abgerechnet werden!&#8221; &#8211; Kaiser Wilhelm II.) zu einem europäischen Großkrieg aufgeblasen! Deutschland hat auch ZUERST Kriegserklärungen an Rußland und Frankreich geschickt (vorher auch noch an Belgien &#8211; bei Luxemburg hat man das gleich weggelassen, da wohl deutsches Staatsgebiet). Und erst nach dem Überfall Deutschlands auf Belgien sind die Briten dann mit in den Krieg ein getreten (ab dem 4. August 1914 &#8211; 24.00 Uhr), weil sie dessen Neutralität vertraglich mit garantiert hatten. Der damalige deutsche Reichskanzler Bethmann Hollweg hat sich später darüber maßlos aufgeregt: &#8220;Wegen eines Fetzens Papiers!&#8221; nannte dieser politische Wirrkopf die britische Neutralitätsgarantie Belgiens! &#8211; Sie müssen vielleicht noch mal ein paar Nachhilfestunden zu den Gründen und dem Anlaß des Ausbruchs des Ersten Weltkreiges belegen &#8211; ich habe vor 2014 (100. Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges) alle verfügbaren deutschsparchigen und auch viele englische bzw. franzöische Bücher seit 1914 dazu gelesen  &#8211; vor allem die diplomatischen Quellensammlungen (in der Deutschen Bücherei in Leipzig sowie in der Staatsbibliothek in Berlin)!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Lele Castello		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fruehere-schuldensolidaritaet-soll-heutige-begruenden/#comment-150309</link>

		<dc:creator><![CDATA[Lele Castello]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2020 11:12:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Und ich dachte immer man verschuldet sich im Krieg für späteren Gewinn auf Kosten der Verlierer.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und ich dachte immer man verschuldet sich im Krieg für späteren Gewinn auf Kosten der Verlierer.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fruehere-schuldensolidaritaet-soll-heutige-begruenden/#comment-150191</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2020 21:36:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fruehere-schuldensolidaritaet-soll-heutige-begruenden/#comment-150119&quot;&gt;Horst&lt;/a&gt;.

@ Horst 

Es lässt sich schon begründen, dass wir uns extrem hoch neu verschulden.

Zum einen muss unsere Industrie in den Startlöchern stehen, wenn es irgendwo in der Welt etwas für uns zu verkaufen gibt – daher insbesondere auch das Kurzarbeitergeld.

Zum anderen hängen wir wiederum wegen unseres Exports wie niemand sonst in der EU von der Kaufkraft anderer ab. 

Das ist der wesentliche RATIONALE Aspekt der deutschen Corona-Verschuldung. 

Was D. Krause hier einbringt, tut nichts zur Sache. Auch die Anwürfe gegen Dr. Stelter sind neben der Sache. Es geht lediglich darum, ob es mehr oder wenig üblich oder Ausnahme ist, dass sich Staaten untereinander Geld leihen oder durch Zuschüsse helfen. Ob dabei mit Blick auf „Schuld“ für irgendetwas gerechnet wird, ist völlig unerheblich für unsere Diskussion. Abwegig, hier überhaupt das Thema aufzumachen. 

Was spannend ist:

Im gestrigen Podcast hat Dr. Stelter gesagt, dass seiner Rechnung nach die Summe, die DIREKT auf eine Konjunkturerholung zielt etwa Euro Mrd. 30 ausmacht (Reduzierung der MwSt.-Sätze und Kindergeld). Der Rest der EUR Mrd. 130 ist demnach für Investitionen, die überwiegend nicht sofort getätigt werden. 

Euro Mrd. 30 sind m. A. n. sehr dünn, damit ist möglicherweise nicht viel zu bewirken, speziell wenn fast jeden Tag neue COVID-Nachbeben, d. h. lokale Infektionswellen zu vermelden sind. Das verunsichert die Leute, auch wenn es keine flächendeckende zweite Welle gibt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fruehere-schuldensolidaritaet-soll-heutige-begruenden/#comment-150119">Horst</a>.</p>
<p>@ Horst </p>
<p>Es lässt sich schon begründen, dass wir uns extrem hoch neu verschulden.</p>
<p>Zum einen muss unsere Industrie in den Startlöchern stehen, wenn es irgendwo in der Welt etwas für uns zu verkaufen gibt – daher insbesondere auch das Kurzarbeitergeld.</p>
<p>Zum anderen hängen wir wiederum wegen unseres Exports wie niemand sonst in der EU von der Kaufkraft anderer ab. </p>
<p>Das ist der wesentliche RATIONALE Aspekt der deutschen Corona-Verschuldung. </p>
<p>Was D. Krause hier einbringt, tut nichts zur Sache. Auch die Anwürfe gegen Dr. Stelter sind neben der Sache. Es geht lediglich darum, ob es mehr oder wenig üblich oder Ausnahme ist, dass sich Staaten untereinander Geld leihen oder durch Zuschüsse helfen. Ob dabei mit Blick auf „Schuld“ für irgendetwas gerechnet wird, ist völlig unerheblich für unsere Diskussion. Abwegig, hier überhaupt das Thema aufzumachen. </p>
<p>Was spannend ist:</p>
<p>Im gestrigen Podcast hat Dr. Stelter gesagt, dass seiner Rechnung nach die Summe, die DIREKT auf eine Konjunkturerholung zielt etwa Euro Mrd. 30 ausmacht (Reduzierung der MwSt.-Sätze und Kindergeld). Der Rest der EUR Mrd. 130 ist demnach für Investitionen, die überwiegend nicht sofort getätigt werden. </p>
<p>Euro Mrd. 30 sind m. A. n. sehr dünn, damit ist möglicherweise nicht viel zu bewirken, speziell wenn fast jeden Tag neue COVID-Nachbeben, d. h. lokale Infektionswellen zu vermelden sind. Das verunsichert die Leute, auch wenn es keine flächendeckende zweite Welle gibt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fruehere-schuldensolidaritaet-soll-heutige-begruenden/#comment-150180</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2020 20:50:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=19226#comment-150180</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fruehere-schuldensolidaritaet-soll-heutige-begruenden/#comment-150111&quot;&gt;Dieter Krause&lt;/a&gt;.

@Herr Krause

&quot;Wie hoch waren gleich noch mal die Schäden, die Deutschland, das den Ersten und den Zweiten Weltkrieg begonnen hat, in Europa angerichtet hat&quot;

Wie groß waren gleich nochmal die Gebiete, die Deutschland nach dem Ersten und Zweiten Weltkrieg nach seinen Niederlagen als Reparationen abtreten musste? Und wie hoch war der Wert der Industrieanlagen und der Infrastruktur, die von der Sowjetunion nach Ende des Zweiten Weltkrieges aus Ostdeutschland (also der &quot;sowjetischen Besatzungszone&quot;) abgebaut und in die Sowjetunion transportiert wurden? 

Der Auslöser für den Ersten Weltkrieg war übrigens der Mordanschlag eines serbischen Nationalisten auf den Thronfolger von Österreich-Ungarn. Das wird aber gerne vergessen, denn vom kleinen Serbien gibt es finanziell nicht viel zu holen - und Österreich-Ungarn existiert als Staat schon längst nicht mehr, der wurde nach dem Ersten Weltkrieg mit dem Vertrag von Trianon ja regelrecht tranchiert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fruehere-schuldensolidaritaet-soll-heutige-begruenden/#comment-150111">Dieter Krause</a>.</p>
<p>@Herr Krause</p>
<p>&#8220;Wie hoch waren gleich noch mal die Schäden, die Deutschland, das den Ersten und den Zweiten Weltkrieg begonnen hat, in Europa angerichtet hat&#8221;</p>
<p>Wie groß waren gleich nochmal die Gebiete, die Deutschland nach dem Ersten und Zweiten Weltkrieg nach seinen Niederlagen als Reparationen abtreten musste? Und wie hoch war der Wert der Industrieanlagen und der Infrastruktur, die von der Sowjetunion nach Ende des Zweiten Weltkrieges aus Ostdeutschland (also der &#8220;sowjetischen Besatzungszone&#8221;) abgebaut und in die Sowjetunion transportiert wurden? </p>
<p>Der Auslöser für den Ersten Weltkrieg war übrigens der Mordanschlag eines serbischen Nationalisten auf den Thronfolger von Österreich-Ungarn. Das wird aber gerne vergessen, denn vom kleinen Serbien gibt es finanziell nicht viel zu holen &#8211; und Österreich-Ungarn existiert als Staat schon längst nicht mehr, der wurde nach dem Ersten Weltkrieg mit dem Vertrag von Trianon ja regelrecht tranchiert.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Horst		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fruehere-schuldensolidaritaet-soll-heutige-begruenden/#comment-150143</link>

		<dc:creator><![CDATA[Horst]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2020 18:17:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fruehere-schuldensolidaritaet-soll-heutige-begruenden/#comment-150119&quot;&gt;Horst&lt;/a&gt;.

Stimme Ihnen zu, Herr Tischer.

Da jedoch auch hier am Blog immer wieder das leidige Thema der Schulden angesprochen wird, ist doch zumindest interessant, dass, gemessen am BIP Deutschland die höchste Neuverschuldungsquote auf sich nimmt.

Diese Feststellung steht für mich in unmittelbarem Zusammenhang mit der Aussage von Herrn Krause: Schuldkultgeplagt nimmt Deutschland zur Bewältigung der ökonomischen Folgen der Pandemie einen nicht zu vernachlässigenden Anteil der globalen Neuverschuldung auf sich.

Ad Wohlstand: Dieser basiert auf einem starken Mittelstand, dem, Stand der Dinge, der Boden unter den Füßen gerissen wird, bereit zur Übernahme größerer Marktteilnehmer, den großzügig geholfen wird, da sie zu groß sind, um zu fallen.

Intertemporale Reparationsleistungen?

Glatteisgefahr. Ich höre mich bereits zerreißen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fruehere-schuldensolidaritaet-soll-heutige-begruenden/#comment-150119">Horst</a>.</p>
<p>Stimme Ihnen zu, Herr Tischer.</p>
<p>Da jedoch auch hier am Blog immer wieder das leidige Thema der Schulden angesprochen wird, ist doch zumindest interessant, dass, gemessen am BIP Deutschland die höchste Neuverschuldungsquote auf sich nimmt.</p>
<p>Diese Feststellung steht für mich in unmittelbarem Zusammenhang mit der Aussage von Herrn Krause: Schuldkultgeplagt nimmt Deutschland zur Bewältigung der ökonomischen Folgen der Pandemie einen nicht zu vernachlässigenden Anteil der globalen Neuverschuldung auf sich.</p>
<p>Ad Wohlstand: Dieser basiert auf einem starken Mittelstand, dem, Stand der Dinge, der Boden unter den Füßen gerissen wird, bereit zur Übernahme größerer Marktteilnehmer, den großzügig geholfen wird, da sie zu groß sind, um zu fallen.</p>
<p>Intertemporale Reparationsleistungen?</p>
<p>Glatteisgefahr. Ich höre mich bereits zerreißen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fruehere-schuldensolidaritaet-soll-heutige-begruenden/#comment-150137</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2020 17:55:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=19226#comment-150137</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fruehere-schuldensolidaritaet-soll-heutige-begruenden/#comment-150119&quot;&gt;Horst&lt;/a&gt;.

@ Horst

Der Artikel in der NNZ geht am Thema vorbei.

Denn unser Thema ist nicht die Entmündigung der Bürger.

Es ist zwar richtig, was eine seiner Unterüberschriften behauptet, dass sich nämlich Wohlstand nicht kaufen lässt, aber darum geht es nicht beim hier behandelten Thema.

Es geht darum, ob sich mit „Hilfsgeldern“ an ANDERE Wohlstandsverluste für die eigenen Bürger verhindern lassen. 

Das ist auf KURZE bis MITTLERE Sicht der Fall, wenn man annimmt, dass Eurozone/EU vom starker Dysfunktionalität oder gar dem Zerfall bedroht sind.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fruehere-schuldensolidaritaet-soll-heutige-begruenden/#comment-150119">Horst</a>.</p>
<p>@ Horst</p>
<p>Der Artikel in der NNZ geht am Thema vorbei.</p>
<p>Denn unser Thema ist nicht die Entmündigung der Bürger.</p>
<p>Es ist zwar richtig, was eine seiner Unterüberschriften behauptet, dass sich nämlich Wohlstand nicht kaufen lässt, aber darum geht es nicht beim hier behandelten Thema.</p>
<p>Es geht darum, ob sich mit „Hilfsgeldern“ an ANDERE Wohlstandsverluste für die eigenen Bürger verhindern lassen. </p>
<p>Das ist auf KURZE bis MITTLERE Sicht der Fall, wenn man annimmt, dass Eurozone/EU vom starker Dysfunktionalität oder gar dem Zerfall bedroht sind.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Carl Dull		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fruehere-schuldensolidaritaet-soll-heutige-begruenden/#comment-150135</link>

		<dc:creator><![CDATA[Carl Dull]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2020 17:51:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=19226#comment-150135</guid>

					<description><![CDATA[Werden da gerade die Ausgaben aus Zeiten in denen Staaten um das Überleben kämpften und an einem Tag mehr Männer starben als während der gesamten COVID-19-Pandemie mit einer besseren Grippe verglichen?
Wobei die ökonomischen Probleme an einem zu weiten Teilen übertriebenen Lockdown liegen?
Gaga!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Werden da gerade die Ausgaben aus Zeiten in denen Staaten um das Überleben kämpften und an einem Tag mehr Männer starben als während der gesamten COVID-19-Pandemie mit einer besseren Grippe verglichen?<br />
Wobei die ökonomischen Probleme an einem zu weiten Teilen übertriebenen Lockdown liegen?<br />
Gaga!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Horst		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fruehere-schuldensolidaritaet-soll-heutige-begruenden/#comment-150119</link>

		<dc:creator><![CDATA[Horst]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2020 17:03:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=19226#comment-150119</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fruehere-schuldensolidaritaet-soll-heutige-begruenden/#comment-150003&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

https://www.nzz.ch/international/deutschland/die-warnung-vor-seuchen-sozialismus-war-berechtigt-mit-der-lockeren-schuldenpolitik-baut-der-deutsche-staat-seine-macht-aus-ld.1562026

Anbei der andere Blick aus Zürich.

&quot;Sich gegenseitig zu helfen, auch mit viel Geld, ist UNBESTREITBAR vernünftig.

Die deutsche Regierung hat begriffen, dass es höchste Zeit ist, derart zu helfen, weil sonst die Probleme der ANDEREN zu Problemen bei UNS führen würden, die möglicherweise kaum beherrschbar wären – nachhaltig dramatischer Einbruch der Exporte und damit ein nicht mehr finanzierbarer Sozialstaat.&quot;

Ich bin bereits heute mehr als gespannt, wem tatsächlich geholfen wurde, ist die Bilanz der Pandemie final zu betachten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fruehere-schuldensolidaritaet-soll-heutige-begruenden/#comment-150003">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p><a href="https://www.nzz.ch/international/deutschland/die-warnung-vor-seuchen-sozialismus-war-berechtigt-mit-der-lockeren-schuldenpolitik-baut-der-deutsche-staat-seine-macht-aus-ld.1562026" rel="nofollow ugc">https://www.nzz.ch/international/deutschland/die-warnung-vor-seuchen-sozialismus-war-berechtigt-mit-der-lockeren-schuldenpolitik-baut-der-deutsche-staat-seine-macht-aus-ld.1562026</a></p>
<p>Anbei der andere Blick aus Zürich.</p>
<p>&#8220;Sich gegenseitig zu helfen, auch mit viel Geld, ist UNBESTREITBAR vernünftig.</p>
<p>Die deutsche Regierung hat begriffen, dass es höchste Zeit ist, derart zu helfen, weil sonst die Probleme der ANDEREN zu Problemen bei UNS führen würden, die möglicherweise kaum beherrschbar wären – nachhaltig dramatischer Einbruch der Exporte und damit ein nicht mehr finanzierbarer Sozialstaat.&#8221;</p>
<p>Ich bin bereits heute mehr als gespannt, wem tatsächlich geholfen wurde, ist die Bilanz der Pandemie final zu betachten.</p>
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