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	Kommentare zu: Fratzschers Kampagne für die SPD	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Sun, 26 Mar 2017 12:03:32 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Rob		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fratzschers-kampagne-fuer-die-spd/#comment-23153</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rob]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Mar 2017 12:03:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[bto: Ja, das kann man einwenden. Darf man das nicht?

Was aus Fratzscher zuvor zitiert wird, muss fairerweise weiterzitiert werden: &quot;Auch dieser Punkt führt aber letztlich wieder zu der Frage, welchen Anspruch wir als Gesellschaft an unser Zusammenleben richten [...]&quot;

&quot;so hat dies wohl auch mit der Mittelverwendung in den Familien zu tun.&quot; - ein beliebtes Argument am Stammtisch, das leider dazu beiträgt, Familien am unteren Ende der Wohlstandsleiter pauschal zu verurteilen. Dazu nur dies: es ist klar, dass ein kleiner Prozentsatz missbrauch betreibt. Das gibt es aber überall.

bto: Nächste Woche schreibt Fratzscher dann über die Robotersteuer. Denn die Arbeitsplätze fallen noch schneller weg, je teurer sie sind.

Da steckt wohl mehr als eine Prise Sarkasmus drin, oder? Der zweite Satz spricht natürlich eine konkrete Problemstellung an. Die kurze Antwort: Fordismus zurück.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>bto: Ja, das kann man einwenden. Darf man das nicht?</p>
<p>Was aus Fratzscher zuvor zitiert wird, muss fairerweise weiterzitiert werden: &#8220;Auch dieser Punkt führt aber letztlich wieder zu der Frage, welchen Anspruch wir als Gesellschaft an unser Zusammenleben richten [&#8230;]&#8221;</p>
<p>&#8220;so hat dies wohl auch mit der Mittelverwendung in den Familien zu tun.&#8221; &#8211; ein beliebtes Argument am Stammtisch, das leider dazu beiträgt, Familien am unteren Ende der Wohlstandsleiter pauschal zu verurteilen. Dazu nur dies: es ist klar, dass ein kleiner Prozentsatz missbrauch betreibt. Das gibt es aber überall.</p>
<p>bto: Nächste Woche schreibt Fratzscher dann über die Robotersteuer. Denn die Arbeitsplätze fallen noch schneller weg, je teurer sie sind.</p>
<p>Da steckt wohl mehr als eine Prise Sarkasmus drin, oder? Der zweite Satz spricht natürlich eine konkrete Problemstellung an. Die kurze Antwort: Fordismus zurück.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Rob		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fratzschers-kampagne-fuer-die-spd/#comment-23151</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rob]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Mar 2017 11:27:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[„Menschen, die armutsgefährdet sind, haben eine geringere soziale und politische Teilhabe, was das Funktionieren unserer Demokratie gefährdet und den Wohlstand aller, nicht nur der direkt Betroffenen, schadet.“ – bto: aha. Wenn wir also die unteren Einkommen erhöhen, machen wir die Demokratie sicherer?

Bleiben Sie bitte sachlich, Herr Stelter...

Vor kurzem habe ich diesen Satz gelesen, und der trifft es:

 &quot;Um unsere Freiheit zu bewahren, müssen sie den Menschen besser klarmachen, warum es sich lohnt, die liberale Demokratie zu schützen. Dazu müssen sie auch anerkennen, dass eine fairere Verteilung der Gewinne aus dem Wirtschaftswachstum nicht nur eine Frage der sozialen Gerechtigkeit ist, sondern auch der politischen Stabilität.&quot;
http://www.zeit.de/politik/2017-03/demokratie-schutz-russland-cyberkrieg-aufdeckung (Am ende des Beitrages).

Kontext: Gefährdung der Demokratie durch Populismus und Demagotie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Menschen, die armutsgefährdet sind, haben eine geringere soziale und politische Teilhabe, was das Funktionieren unserer Demokratie gefährdet und den Wohlstand aller, nicht nur der direkt Betroffenen, schadet.“ – bto: aha. Wenn wir also die unteren Einkommen erhöhen, machen wir die Demokratie sicherer?</p>
<p>Bleiben Sie bitte sachlich, Herr Stelter&#8230;</p>
<p>Vor kurzem habe ich diesen Satz gelesen, und der trifft es:</p>
<p> &#8220;Um unsere Freiheit zu bewahren, müssen sie den Menschen besser klarmachen, warum es sich lohnt, die liberale Demokratie zu schützen. Dazu müssen sie auch anerkennen, dass eine fairere Verteilung der Gewinne aus dem Wirtschaftswachstum nicht nur eine Frage der sozialen Gerechtigkeit ist, sondern auch der politischen Stabilität.&#8221;<br />
<a href="http://www.zeit.de/politik/2017-03/demokratie-schutz-russland-cyberkrieg-aufdeckung" rel="nofollow ugc">http://www.zeit.de/politik/2017-03/demokratie-schutz-russland-cyberkrieg-aufdeckung</a> (Am ende des Beitrages).</p>
<p>Kontext: Gefährdung der Demokratie durch Populismus und Demagotie.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fratzschers-kampagne-fuer-die-spd/#comment-23131</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Mar 2017 18:35:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=7068#comment-23131</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fratzschers-kampagne-fuer-die-spd/#comment-23129&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

„Vielleicht machen Sie sich ähnliche Gedanken und überprüfen Ihr Sozialstaatsmodell.“

Ja, ich mache mir sehr ähnliche Gedanken und ich glaube, dass wir hier gar nicht so weit von einander entfernt sind. Mein Sozialstaatsmodell hatte ich mit Bezug auf Alexander Rüstow klar umrissen:

„Brauchst Du eine hilfreiche Hand, so suche sie zunächst am Ende Deines rechten Armes.“ https://zinsfehler.com/2017/02/09/le-neoliberalisme-est-mort-vive-le-neoliberalisme/

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fratzschers-kampagne-fuer-die-spd/#comment-23129">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>„Vielleicht machen Sie sich ähnliche Gedanken und überprüfen Ihr Sozialstaatsmodell.“</p>
<p>Ja, ich mache mir sehr ähnliche Gedanken und ich glaube, dass wir hier gar nicht so weit von einander entfernt sind. Mein Sozialstaatsmodell hatte ich mit Bezug auf Alexander Rüstow klar umrissen:</p>
<p>„Brauchst Du eine hilfreiche Hand, so suche sie zunächst am Ende Deines rechten Armes.“ <a href="https://zinsfehler.com/2017/02/09/le-neoliberalisme-est-mort-vive-le-neoliberalisme/" rel="nofollow ugc">https://zinsfehler.com/2017/02/09/le-neoliberalisme-est-mort-vive-le-neoliberalisme/</a></p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fratzschers-kampagne-fuer-die-spd/#comment-23129</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Mar 2017 17:07:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=7068#comment-23129</guid>

					<description><![CDATA[@ M. Stöcker

Bei den Themen Verzichtsleistung und totale Ökonomisierung sind wir uns anscheinend einig wie selten.

Man muss daraus – jeder für sich – auch die Schlüsse ziehen.

Ich für mich und mit dem Wunsch, dass das andere hoffentlich ähnlich sehen:

Verzichten muss gelernt und akzeptiert werden, selbstverständlich mit der Einsicht, dass dies mit kompensierender Bereicherung anderer Art erfolgen kann. Wird man dahingehend einsichtig, kann man auch akzeptieren, dass dies nicht mit gesamtgesellschaftlicher materieller Wachstumsmaximierung vereinbar ist – und wird im wahrsten Sinne des Wortes nicht weiter darauf hinarbeiten. 

Dies schließt ausdrücklich nicht aus, dass es gesellschaftliche Aufgaben gibt, die auch umfassend wahrgenommen werden sollten, was wiederum Verzicht verlangt. Der Umgang damit würde aber nicht mehr auf der Basis einer von Partikularinteressen geleiteten Umverteilungsbegründung, sondern auf Konsensvermögen hin ausgerichtet sein.    

Wir müssen auf eine stabile, wenngleich nicht statische, wohlgeordnete Gesellschaft zielen.

Ich weiß, dass dies durchaus wolkig ist mit Blick auf konkrete Ansatzpunkte sowie bei sich permanent wandelnden Bedingungen und sehe auch nicht den Mechanismus – eh schon der falsche Ansatz, weil es um EINSICHT geht – mit dem das zu erreichen wäre. Die Richtung sollte aber dennoch klar sein.

Vielleicht machen Sie sich ähnliche Gedanken und überprüfen Ihr Sozialstaatsmodell.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ M. Stöcker</p>
<p>Bei den Themen Verzichtsleistung und totale Ökonomisierung sind wir uns anscheinend einig wie selten.</p>
<p>Man muss daraus – jeder für sich – auch die Schlüsse ziehen.</p>
<p>Ich für mich und mit dem Wunsch, dass das andere hoffentlich ähnlich sehen:</p>
<p>Verzichten muss gelernt und akzeptiert werden, selbstverständlich mit der Einsicht, dass dies mit kompensierender Bereicherung anderer Art erfolgen kann. Wird man dahingehend einsichtig, kann man auch akzeptieren, dass dies nicht mit gesamtgesellschaftlicher materieller Wachstumsmaximierung vereinbar ist – und wird im wahrsten Sinne des Wortes nicht weiter darauf hinarbeiten. </p>
<p>Dies schließt ausdrücklich nicht aus, dass es gesellschaftliche Aufgaben gibt, die auch umfassend wahrgenommen werden sollten, was wiederum Verzicht verlangt. Der Umgang damit würde aber nicht mehr auf der Basis einer von Partikularinteressen geleiteten Umverteilungsbegründung, sondern auf Konsensvermögen hin ausgerichtet sein.    </p>
<p>Wir müssen auf eine stabile, wenngleich nicht statische, wohlgeordnete Gesellschaft zielen.</p>
<p>Ich weiß, dass dies durchaus wolkig ist mit Blick auf konkrete Ansatzpunkte sowie bei sich permanent wandelnden Bedingungen und sehe auch nicht den Mechanismus – eh schon der falsche Ansatz, weil es um EINSICHT geht – mit dem das zu erreichen wäre. Die Richtung sollte aber dennoch klar sein.</p>
<p>Vielleicht machen Sie sich ähnliche Gedanken und überprüfen Ihr Sozialstaatsmodell.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fratzschers-kampagne-fuer-die-spd/#comment-23127</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Mar 2017 15:35:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=7068#comment-23127</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fratzschers-kampagne-fuer-die-spd/#comment-23117&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

@ Horst

„Kinder der Fürsorge und Obhut ihrer Eltern zu nehmen, um sie aufgrund der geltenden Wirtschaftsordnung, in eine solche Einrichtung zu verpflanzen, kann m.E. für die Seele des Kinde nicht gut sein (zumindest dann nicht, wenn Kinderköpfe (Zuschüsse) und Personalkosten im Vordergrund stehen.“

D’accord. Es kommt auf das richtige Gleichgewicht an. Wer ausschließlich von seinen Helikoptereltern erzogen wird, der ist ebenso wenig auf ein gelungenes Leben vorbereitet, wie ein abgeschobenes Kind. Die von ihnen angesprochene zu geringe Reallohnentwicklung spielt hier sicherlich auch eine Rolle. Und auch die Qualität vieler Kitas ist durchaus noch verbesserungsfähig. Das Angebot in Dresden-Striesen ist hier vorbildlich. Das sieht wohl auch die jüngere Generation so: 

„Striesen ist nicht nur der bevölkerungsreichste Stadtteil Dresdens, sondern auch einer der familienfreundlichsten. Habt ihr eigentlich gewusst, dass Striesen, neben der Neustadt die meisten Geburten pro Jahr aufweist? Das kommt nicht von ungefähr! Die Striesener Familien fühlen sich wohl in ihrem Stadtteil und das liegt nicht zuletzt an dem guten Bildungsangebot in den Striesener-Schulen sowie einem umfangreichen Freizeitangebot und der Kinderbetreuung in den Kitas. Egal ob Grund- und Mittelschule oder Gymnasium, für das Wohl und die Entwicklung deiner jüngsten wird in Striesen gesorgt.http://so-lebt-dresden.de/striesen-alles-andere-als-eine-endstation/. 

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fratzschers-kampagne-fuer-die-spd/#comment-23117">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>@ Horst</p>
<p>„Kinder der Fürsorge und Obhut ihrer Eltern zu nehmen, um sie aufgrund der geltenden Wirtschaftsordnung, in eine solche Einrichtung zu verpflanzen, kann m.E. für die Seele des Kinde nicht gut sein (zumindest dann nicht, wenn Kinderköpfe (Zuschüsse) und Personalkosten im Vordergrund stehen.“</p>
<p>D’accord. Es kommt auf das richtige Gleichgewicht an. Wer ausschließlich von seinen Helikoptereltern erzogen wird, der ist ebenso wenig auf ein gelungenes Leben vorbereitet, wie ein abgeschobenes Kind. Die von ihnen angesprochene zu geringe Reallohnentwicklung spielt hier sicherlich auch eine Rolle. Und auch die Qualität vieler Kitas ist durchaus noch verbesserungsfähig. Das Angebot in Dresden-Striesen ist hier vorbildlich. Das sieht wohl auch die jüngere Generation so: </p>
<p>„Striesen ist nicht nur der bevölkerungsreichste Stadtteil Dresdens, sondern auch einer der familienfreundlichsten. Habt ihr eigentlich gewusst, dass Striesen, neben der Neustadt die meisten Geburten pro Jahr aufweist? Das kommt nicht von ungefähr! Die Striesener Familien fühlen sich wohl in ihrem Stadtteil und das liegt nicht zuletzt an dem guten Bildungsangebot in den Striesener-Schulen sowie einem umfangreichen Freizeitangebot und der Kinderbetreuung in den Kitas. Egal ob Grund- und Mittelschule oder Gymnasium, für das Wohl und die Entwicklung deiner jüngsten wird in Striesen gesorgt.<a href="http://so-lebt-dresden.de/striesen-alles-andere-als-eine-endstation/" rel="nofollow ugc">http://so-lebt-dresden.de/striesen-alles-andere-als-eine-endstation/</a>. </p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fratzschers-kampagne-fuer-die-spd/#comment-23126</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Mar 2017 15:34:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fratzschers-kampagne-fuer-die-spd/#comment-23117&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

@ Dietmar Tischer

„Ich meine schon, dass Verantwortung zu übernehmen in aller Regel auch heißt, an anderer Stelle VERZICHTSLEISTUNGEN zu erbringen.“

So ist es, Herr Tischer. Wer Kinder großzieht verzichtet nicht nur auf materiellen Wohlstand sondern auch auf viele andere Dinge. Diesen Verzichtsleistungen stehen in den allermeisten Fällen aber sehr viel höhere soziale „Ertragsraten“ gegenüber.

„Loser sind zweitklassig und daher eine eher abschreckende Referenz im System.“

Das ist so, wenn Erfolg ausschließlich/überwiegend in monetären Kategorien gemessen wird. Die totale Ökonomisierung hat unser Referenzsystem deformiert und beschleunigt den gesellschaftlichen Niedergang. Das ist heute kaum anders als vor 2000 Jahren. Nur die Fallhöhe scheint mir heute wesentlich größer zu sein.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fratzschers-kampagne-fuer-die-spd/#comment-23117">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>@ Dietmar Tischer</p>
<p>„Ich meine schon, dass Verantwortung zu übernehmen in aller Regel auch heißt, an anderer Stelle VERZICHTSLEISTUNGEN zu erbringen.“</p>
<p>So ist es, Herr Tischer. Wer Kinder großzieht verzichtet nicht nur auf materiellen Wohlstand sondern auch auf viele andere Dinge. Diesen Verzichtsleistungen stehen in den allermeisten Fällen aber sehr viel höhere soziale „Ertragsraten“ gegenüber.</p>
<p>„Loser sind zweitklassig und daher eine eher abschreckende Referenz im System.“</p>
<p>Das ist so, wenn Erfolg ausschließlich/überwiegend in monetären Kategorien gemessen wird. Die totale Ökonomisierung hat unser Referenzsystem deformiert und beschleunigt den gesellschaftlichen Niedergang. Das ist heute kaum anders als vor 2000 Jahren. Nur die Fallhöhe scheint mir heute wesentlich größer zu sein.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Horst		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fratzschers-kampagne-fuer-die-spd/#comment-23125</link>

		<dc:creator><![CDATA[Horst]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Mar 2017 14:58:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=7068#comment-23125</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fratzschers-kampagne-fuer-die-spd/#comment-23117&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

p.s. Kenndey beschreibt hierin das mir bisher unbekannte schwedische JAK-Bankmodell, dass, obwohl es sich nicht einer Parallelwährung bedient, einige inhaltliche Verknüpfungen zum dem Schweizer Modell, das Sie verlinkt haben, aufweist. Danke für den Link.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fratzschers-kampagne-fuer-die-spd/#comment-23117">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>p.s. Kenndey beschreibt hierin das mir bisher unbekannte schwedische JAK-Bankmodell, dass, obwohl es sich nicht einer Parallelwährung bedient, einige inhaltliche Verknüpfungen zum dem Schweizer Modell, das Sie verlinkt haben, aufweist. Danke für den Link.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Horst		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fratzschers-kampagne-fuer-die-spd/#comment-23124</link>

		<dc:creator><![CDATA[Horst]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Mar 2017 14:50:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=7068#comment-23124</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fratzschers-kampagne-fuer-die-spd/#comment-23117&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

Mit vielen Ihrer Ausführungen stimme ich überein.

Ihr &quot;Loblied&quot; auf die frühkindlichen staatlichen Institutionen jedoch teile ich nicht - aus einem emphatischen Grund: Kinder der Fürsorge und Obhut ihrer Eltern zu nehmen, um sie aufgrund der geltenden Wirtschaftsordnung, in eine solche Einrichtung zu verpflanzen, kann m.E. für die Seele des Kinde nicht gut sein (zumindest dann nicht, wenn Kinderköpfe (Zuschüsse) und Personalkosten im Vordergrund stehen. Das ist zumindest meine Sicht, nachdem mir viele Einblicke in das Innenleben dieser gewährt wurden - notgedrungen - denn auch ich muss ein wenig arbeiten.   

Da Sie in letzter Zeit häufig Lietaer zitieren: Lese gerade von Amery &quot;Briefe an den Reichtum&quot; - hierin veröffentlicht auch einer von Margrit Kennedy, mit der eben dieser oft zusammenarbeitete (so geht es zumindest aus den Fußnoten hervor.

Besonders bewegt hat mich der Brief eines in Argentinien lebenden Geistlichen, adressiert an einen deutschen Erzbischof. Sehr besonnen - bereits 2013 - beschreibt dieser das von ihm wahrgenommene ökonomische Geschehen um ihn herum. Ich kam nicht umhin, zu vermuten, dass wir heute in Europa - 14 Jahre nach diesem Brief - an ganz ähnlicher Stelle stehen - siehe Ihren verlinkten Artikel aus der Zeit zum &quot;Niedergang des deutschen Mittelstandes&quot;.

p.s. Es soll - so hörte ich - eine ganze Menge Familien geben, die darauf angewiesen sind, dass beide Elternteile pflichtgemäß arbeiten, die gerne mehr Verantwortung für ihre Kindern übernehmen würden (Reduktion der Betreuungszeit bspw.), dies aber nicht können, da Reallöhne kaum steigen, Lebensmittel, Mieten, Strom und Gas jedoch immer teurer werden - Dinge, so schätze ich, auf die Familien (oder jeder Mensch?) wohl angewiesen sind.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fratzschers-kampagne-fuer-die-spd/#comment-23117">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>Mit vielen Ihrer Ausführungen stimme ich überein.</p>
<p>Ihr &#8220;Loblied&#8221; auf die frühkindlichen staatlichen Institutionen jedoch teile ich nicht &#8211; aus einem emphatischen Grund: Kinder der Fürsorge und Obhut ihrer Eltern zu nehmen, um sie aufgrund der geltenden Wirtschaftsordnung, in eine solche Einrichtung zu verpflanzen, kann m.E. für die Seele des Kinde nicht gut sein (zumindest dann nicht, wenn Kinderköpfe (Zuschüsse) und Personalkosten im Vordergrund stehen. Das ist zumindest meine Sicht, nachdem mir viele Einblicke in das Innenleben dieser gewährt wurden &#8211; notgedrungen &#8211; denn auch ich muss ein wenig arbeiten.   </p>
<p>Da Sie in letzter Zeit häufig Lietaer zitieren: Lese gerade von Amery &#8220;Briefe an den Reichtum&#8221; &#8211; hierin veröffentlicht auch einer von Margrit Kennedy, mit der eben dieser oft zusammenarbeitete (so geht es zumindest aus den Fußnoten hervor.</p>
<p>Besonders bewegt hat mich der Brief eines in Argentinien lebenden Geistlichen, adressiert an einen deutschen Erzbischof. Sehr besonnen &#8211; bereits 2013 &#8211; beschreibt dieser das von ihm wahrgenommene ökonomische Geschehen um ihn herum. Ich kam nicht umhin, zu vermuten, dass wir heute in Europa &#8211; 14 Jahre nach diesem Brief &#8211; an ganz ähnlicher Stelle stehen &#8211; siehe Ihren verlinkten Artikel aus der Zeit zum &#8220;Niedergang des deutschen Mittelstandes&#8221;.</p>
<p>p.s. Es soll &#8211; so hörte ich &#8211; eine ganze Menge Familien geben, die darauf angewiesen sind, dass beide Elternteile pflichtgemäß arbeiten, die gerne mehr Verantwortung für ihre Kindern übernehmen würden (Reduktion der Betreuungszeit bspw.), dies aber nicht können, da Reallöhne kaum steigen, Lebensmittel, Mieten, Strom und Gas jedoch immer teurer werden &#8211; Dinge, so schätze ich, auf die Familien (oder jeder Mensch?) wohl angewiesen sind.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fratzschers-kampagne-fuer-die-spd/#comment-23121</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Mar 2017 14:00:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=7068#comment-23121</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fratzschers-kampagne-fuer-die-spd/#comment-23117&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

&#062;… diese Verantwortungslosigkeitsübertragung sollte schon frühzeitig bekämpft werden. Die Kita scheint mir hier der geeignete Ort, schon frühzeitig zu lernen, was es bedeutet für sich selbst, aber eben auch für andere Verantwortung zu übernehmen.&#062;

Ich kann und will nichts zur Kita sagen, weil ich ihren Modus Operandi  nicht hinreichend kenne.

Ich schließe daher nicht aus, dass er ein geeigneter Ort sein könnte.

Wenn es allerdings der Ort ist, der NUR dafür sorgt, dass abends PFLEGELEICHTE Kinder in Empfang genommen werden und somit die Eltern sich VOLL darauf konzentrieren, möglichst effektiv im kompetitiven Arbeitsmarkt agieren zu können, dann ist meinem Verständnis nach nichts gewonnen:

Den Eltern werden sich weniger denn je in der Pflicht sehen, der ANSTRENGENDEN Aufgabe, Verantwortung zu übernehmen, gerecht zu werden. 

Es geht um mündige, d. h. nicht umfassend konditionierte und daher auch prinzipiell unbequeme Kinder, mit denen sich jemand KONTROVERS auseinander setzten muss – also um QUALITÄT.

Die ist aller Erfahrung nach mit Rechtsansprüchen, Finanzierung und Verwaltungspraxis nicht zu leisten.  

Ich meine schon, dass Verantwortung zu übernehmen in aller Regel auch heißt, an anderer Stelle VERZICHTSLEISTUNGEN zu erbringen.

Es ist in unserem System, dem des Kapitalismus, offensichtlich sehr, sehr schwer, viele Menschen dafür zu gewinnen. 

Denn das System inkl. Geldordnung setzt seiner Ausrichtung auf materielles Maximum entsprechend keine Anreize für Verzichtsleistungen, die deshalb durchweg als VERLUST wahrgenommen werden. 

Loser sind zweitklassig und daher eine eher abschreckende Referenz im System.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fratzschers-kampagne-fuer-die-spd/#comment-23117">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>&gt;… diese Verantwortungslosigkeitsübertragung sollte schon frühzeitig bekämpft werden. Die Kita scheint mir hier der geeignete Ort, schon frühzeitig zu lernen, was es bedeutet für sich selbst, aber eben auch für andere Verantwortung zu übernehmen.&gt;</p>
<p>Ich kann und will nichts zur Kita sagen, weil ich ihren Modus Operandi  nicht hinreichend kenne.</p>
<p>Ich schließe daher nicht aus, dass er ein geeigneter Ort sein könnte.</p>
<p>Wenn es allerdings der Ort ist, der NUR dafür sorgt, dass abends PFLEGELEICHTE Kinder in Empfang genommen werden und somit die Eltern sich VOLL darauf konzentrieren, möglichst effektiv im kompetitiven Arbeitsmarkt agieren zu können, dann ist meinem Verständnis nach nichts gewonnen:</p>
<p>Den Eltern werden sich weniger denn je in der Pflicht sehen, der ANSTRENGENDEN Aufgabe, Verantwortung zu übernehmen, gerecht zu werden. </p>
<p>Es geht um mündige, d. h. nicht umfassend konditionierte und daher auch prinzipiell unbequeme Kinder, mit denen sich jemand KONTROVERS auseinander setzten muss – also um QUALITÄT.</p>
<p>Die ist aller Erfahrung nach mit Rechtsansprüchen, Finanzierung und Verwaltungspraxis nicht zu leisten.  </p>
<p>Ich meine schon, dass Verantwortung zu übernehmen in aller Regel auch heißt, an anderer Stelle VERZICHTSLEISTUNGEN zu erbringen.</p>
<p>Es ist in unserem System, dem des Kapitalismus, offensichtlich sehr, sehr schwer, viele Menschen dafür zu gewinnen. </p>
<p>Denn das System inkl. Geldordnung setzt seiner Ausrichtung auf materielles Maximum entsprechend keine Anreize für Verzichtsleistungen, die deshalb durchweg als VERLUST wahrgenommen werden. </p>
<p>Loser sind zweitklassig und daher eine eher abschreckende Referenz im System.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fratzschers-kampagne-fuer-die-spd/#comment-23117</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Mar 2017 11:18:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=7068#comment-23117</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fratzschers-kampagne-fuer-die-spd/#comment-23112&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

„So ist, es fehlt vielfach an der Eigenverantwortung.“

Ja, das sehe ich auch so. Und diese Verantwortungslosigkeitsübertragung sollte schon frühzeitig bekämpft werden. Die Kita scheint mir hier der geeignete Ort, schon frühzeitig zu lernen, was es bedeutet für sich selbst, aber eben auch für andere Verantwortung zu übernehmen.

„Das ist natürlich Käse.“

So ist es. Deshalb habe ich ja auch nicht „- wer sonst - “ oder „ausschließlich“ geschrieben. Es gibt wie immer Licht und Schatten. Es kommt auch beim pervertierten Neoliberalismus auf die Dosis an. Und je stärker zuvor das Pendel in die eine Richtung ausgeschlagen hat, desto stärker schwingt es anschießend in die andere Richtung. Wir deutsche sind hier leider besonders anfällig. An der Deformation arbeiten selbstverständlich viele unterschiedliche Institutionen und Interessengruppen zu unterschiedlichen Zeiten mit unterschiedlicher Intensität (Katholizismus, Protestantismus, Sozialismus, Liberalismus…).

„Die Wirtschaftsordnung, soweit sie von liberalen Grundsätzen geprägt ist, hat die Voraussetzungen geschaffen, dass der WOHLSTAND generiert werden konnte, der es uns erlaubt, in derartiger Verantwortungslosigkeit zu leben und sie problemlos zu finanzieren.“

Nicht nur die Wirtschaftsordnung, sondern insbesondere die Geldordnung. Dazu fehlt leider jegliches Verständnis und somit wird auf Nebenschauplätzen debattiert. Lietaer scheint hier einer der ganz wenigen zu sein, der den weiten Blick hat.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fratzschers-kampagne-fuer-die-spd/#comment-23112">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>„So ist, es fehlt vielfach an der Eigenverantwortung.“</p>
<p>Ja, das sehe ich auch so. Und diese Verantwortungslosigkeitsübertragung sollte schon frühzeitig bekämpft werden. Die Kita scheint mir hier der geeignete Ort, schon frühzeitig zu lernen, was es bedeutet für sich selbst, aber eben auch für andere Verantwortung zu übernehmen.</p>
<p>„Das ist natürlich Käse.“</p>
<p>So ist es. Deshalb habe ich ja auch nicht „- wer sonst &#8211; “ oder „ausschließlich“ geschrieben. Es gibt wie immer Licht und Schatten. Es kommt auch beim pervertierten Neoliberalismus auf die Dosis an. Und je stärker zuvor das Pendel in die eine Richtung ausgeschlagen hat, desto stärker schwingt es anschießend in die andere Richtung. Wir deutsche sind hier leider besonders anfällig. An der Deformation arbeiten selbstverständlich viele unterschiedliche Institutionen und Interessengruppen zu unterschiedlichen Zeiten mit unterschiedlicher Intensität (Katholizismus, Protestantismus, Sozialismus, Liberalismus…).</p>
<p>„Die Wirtschaftsordnung, soweit sie von liberalen Grundsätzen geprägt ist, hat die Voraussetzungen geschaffen, dass der WOHLSTAND generiert werden konnte, der es uns erlaubt, in derartiger Verantwortungslosigkeit zu leben und sie problemlos zu finanzieren.“</p>
<p>Nicht nur die Wirtschaftsordnung, sondern insbesondere die Geldordnung. Dazu fehlt leider jegliches Verständnis und somit wird auf Nebenschauplätzen debattiert. Lietaer scheint hier einer der ganz wenigen zu sein, der den weiten Blick hat.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Axel		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fratzschers-kampagne-fuer-die-spd/#comment-23116</link>

		<dc:creator><![CDATA[Axel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Mar 2017 10:06:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fratzschers-kampagne-fuer-die-spd/#comment-23112&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Ich arbeite selbst in einem Sozialberuf. Es ist eine &quot;Industrie&quot; (insgesamt die größte Deutschlands), in der Milliarden damit gemacht werden, den Menschen ihren Allerwertesten nachzutragen. Viele werden geradezu aufgefordert, sich in die soziale Hängematte zu legen. Der eigene Überlebenswille wird in einigen Fällen bis zur Unkenntlichkeit abtrainiert.
Ansprechen darf man so etwas natürlich nicht. Es wäre Verrat an unserer &quot;christlichen Nächstenliebe&quot;, dem Grundwert unserer abendländischen Kultur.
Ich will garnicht wißen, mit wieviel Euros an Steuergeldern sich die Wohlfahrtverbände und Kirchen mit den Flüchtlingen die Taschen vollstopfen. Es werden aber wohl Milliarden und Abermiliiarden sein. Aber Pfui, solch eine Diskussion auf dem Rücken der Allerschwächsten zu führen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fratzschers-kampagne-fuer-die-spd/#comment-23112">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Ich arbeite selbst in einem Sozialberuf. Es ist eine &#8220;Industrie&#8221; (insgesamt die größte Deutschlands), in der Milliarden damit gemacht werden, den Menschen ihren Allerwertesten nachzutragen. Viele werden geradezu aufgefordert, sich in die soziale Hängematte zu legen. Der eigene Überlebenswille wird in einigen Fällen bis zur Unkenntlichkeit abtrainiert.<br />
Ansprechen darf man so etwas natürlich nicht. Es wäre Verrat an unserer &#8220;christlichen Nächstenliebe&#8221;, dem Grundwert unserer abendländischen Kultur.<br />
Ich will garnicht wißen, mit wieviel Euros an Steuergeldern sich die Wohlfahrtverbände und Kirchen mit den Flüchtlingen die Taschen vollstopfen. Es werden aber wohl Milliarden und Abermiliiarden sein. Aber Pfui, solch eine Diskussion auf dem Rücken der Allerschwächsten zu führen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fratzschers-kampagne-fuer-die-spd/#comment-23112</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Mar 2017 22:46:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=7068#comment-23112</guid>

					<description><![CDATA[@ Axel

Ich unterschreibe nicht jeden Satz von Ihnen, aber diesen schon:  

&#062;Außerdem wehre ich mich dagegen, alles den staatlichen Institurionen in die Schuhe zu schieben. Es gibt auch so etwas wie Eigenverantwortung und Verantwortung der Eltern gegenüber den Kindern,&#062;

So ist, es fehlt vielfach an der Eigenverantwortung.

So sagte mir vor ein paar Wochen ein Familienrichter, dass Eltern ihn immer wieder völlig entgeistert anschauen würden, wenn er Ihnen erkläre, dass SIE, die ELTERN eine Verantwortung für ihre Kinder hätten und diese nicht einfach dem Staat zu überlassen sei. 

Das Gegenstück dieser Verantwortungslosigkeit besteht darin, dass ihn immer wieder Freiberufler in den Sozialberufen auffordern würden, Anträge auf Diagnosen und Therapien auffälliger Kinder zu stellen, weil sie Arbeit und Einkommen bräuchten.   

Das ist das Spiel in unserer Gesellschaft, über das nicht gesprochen wird.

M. Stöcker erklärt uns hier in notorischer Regelmäßigkeit, dass der Mensch ein soziales Wesen sei, das – wer sonst –  die „neoliberale Ideologie“ deformiert habe (jawohl auch dies, weil die vermeintlich an ALLEM schuld ist).

Das ist natürlich Käse.

Richtig ist vielmehr:

Die Wirtschaftsordnung, soweit sie von liberalen Grundsätzen geprägt ist, hat die Voraussetzungen geschaffen, dass der WOHLSTAND generiert werden konnte, der es uns erlaubt, in derartiger Verantwortungslosigkeit zu leben und sie problemlos zu finanzieren.   

Das wird natürlich noch nicht einmal als These debattiert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Axel</p>
<p>Ich unterschreibe nicht jeden Satz von Ihnen, aber diesen schon:  </p>
<p>&gt;Außerdem wehre ich mich dagegen, alles den staatlichen Institurionen in die Schuhe zu schieben. Es gibt auch so etwas wie Eigenverantwortung und Verantwortung der Eltern gegenüber den Kindern,&gt;</p>
<p>So ist, es fehlt vielfach an der Eigenverantwortung.</p>
<p>So sagte mir vor ein paar Wochen ein Familienrichter, dass Eltern ihn immer wieder völlig entgeistert anschauen würden, wenn er Ihnen erkläre, dass SIE, die ELTERN eine Verantwortung für ihre Kinder hätten und diese nicht einfach dem Staat zu überlassen sei. </p>
<p>Das Gegenstück dieser Verantwortungslosigkeit besteht darin, dass ihn immer wieder Freiberufler in den Sozialberufen auffordern würden, Anträge auf Diagnosen und Therapien auffälliger Kinder zu stellen, weil sie Arbeit und Einkommen bräuchten.   </p>
<p>Das ist das Spiel in unserer Gesellschaft, über das nicht gesprochen wird.</p>
<p>M. Stöcker erklärt uns hier in notorischer Regelmäßigkeit, dass der Mensch ein soziales Wesen sei, das – wer sonst –  die „neoliberale Ideologie“ deformiert habe (jawohl auch dies, weil die vermeintlich an ALLEM schuld ist).</p>
<p>Das ist natürlich Käse.</p>
<p>Richtig ist vielmehr:</p>
<p>Die Wirtschaftsordnung, soweit sie von liberalen Grundsätzen geprägt ist, hat die Voraussetzungen geschaffen, dass der WOHLSTAND generiert werden konnte, der es uns erlaubt, in derartiger Verantwortungslosigkeit zu leben und sie problemlos zu finanzieren.   </p>
<p>Das wird natürlich noch nicht einmal als These debattiert.</p>
]]></content:encoded>
		
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