<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: EZB-Schulden&#173;annul&#173;lierung als Auftakt für neue Austeritäts&#173;politik?	</title>
	<atom:link href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ezb-schuldenannulierung-als-auftakt-fuer-neue-austeritaetspolitik/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ezb-schuldenannulierung-als-auftakt-fuer-neue-austeritaetspolitik/</link>
	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Wed, 21 Apr 2021 18:20:39 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=5.9.18</generator>
	<item>
		<title>
		Von: Bakwahn		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ezb-schuldenannulierung-als-auftakt-fuer-neue-austeritaetspolitik/#comment-183098</link>

		<dc:creator><![CDATA[Bakwahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Apr 2021 18:20:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=21899#comment-183098</guid>

					<description><![CDATA[Off-topic

Ich ärgere mich, daß mir in meinen Texten ein paar – eigentlich unverzeihliche – Fehler unterlaufen sind. Da gibt es ein, zwei Grammatikfehler. Das darf nicht sein.
Ich nicht nur alt, ich bin auch „old school“; also altmodisch. Ich bin einer, der noch vorschreibt! Tatsächlich, ich schreibe meine Texte mit einem MS-Word kompatiblen Schreibprogramm vor; nach alter Väter Sitte. Nach Fertigstellung wird noch schnell korrekturgelesen, und dann wird via „copy und paste“ das Ganze abgeschickt. Weil man – das werdet ihr alle kennen – ein klein bißchen selbstverliebt in den eigen Text ist, werden kleine, versteckte Fehler großzügig übersehen. Nur eine zweite Person würde sie erkennen. 

Ein weiterer „postingtechnischer“ Fehler ist mir unterlaufen.
Ich habe versehentlich Teil 1 zuerst und danach Teil 2 gepostet. Dadurch sind die beiden Textteile, die inhaltlich ja zusammengehören, im Verlaufe der Diskussion auseinandergerissen worden.

Das Folgende gilt (noch) nicht für diesen Blog.
Ich habe mit Absicht meinen fast 2 Seiten langen Kommentar in 2 Teile geteilt. Warum? Weil ich aus Erfahrung weiß, daß auf Blogs und Diskussionsboards von vielen Boardmitgliedern längere Kommentare und Beiträge gar nicht erst gelesen werden. Zu lang, zu zeitaufwendig, zu anstrengend etc. In Zeiten von Handys und Smartphones, von SMS, Facebook und Twitter sind kurze Beiträge „modern“ jetzt, „progressiv“. Ja, sie verkommen zu Satz- und Wortfetzen, bei denen Rechtschreibung, Grammatik, Syntax, sprachliche Logik und stringente Gedankenführung keine Rolle mehr spielen. Solches auf Gedankenfetzen, auf inhaltliche Atome reduziertes Tastaturgestammel ist eigentlich eine Beleidigung der deutschen Sprache und für den Leser eine unverschämte Zumutung.
Ich höre mal auf.

Live aus Buxtetown am Esteriver – 21.4. 2021 – 20:20 Uhr Ortszeit
Felix Haller  - nicht erst seit 2013 alternativ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Off-topic</p>
<p>Ich ärgere mich, daß mir in meinen Texten ein paar – eigentlich unverzeihliche – Fehler unterlaufen sind. Da gibt es ein, zwei Grammatikfehler. Das darf nicht sein.<br />
Ich nicht nur alt, ich bin auch „old school“; also altmodisch. Ich bin einer, der noch vorschreibt! Tatsächlich, ich schreibe meine Texte mit einem MS-Word kompatiblen Schreibprogramm vor; nach alter Väter Sitte. Nach Fertigstellung wird noch schnell korrekturgelesen, und dann wird via „copy und paste“ das Ganze abgeschickt. Weil man – das werdet ihr alle kennen – ein klein bißchen selbstverliebt in den eigen Text ist, werden kleine, versteckte Fehler großzügig übersehen. Nur eine zweite Person würde sie erkennen. </p>
<p>Ein weiterer „postingtechnischer“ Fehler ist mir unterlaufen.<br />
Ich habe versehentlich Teil 1 zuerst und danach Teil 2 gepostet. Dadurch sind die beiden Textteile, die inhaltlich ja zusammengehören, im Verlaufe der Diskussion auseinandergerissen worden.</p>
<p>Das Folgende gilt (noch) nicht für diesen Blog.<br />
Ich habe mit Absicht meinen fast 2 Seiten langen Kommentar in 2 Teile geteilt. Warum? Weil ich aus Erfahrung weiß, daß auf Blogs und Diskussionsboards von vielen Boardmitgliedern längere Kommentare und Beiträge gar nicht erst gelesen werden. Zu lang, zu zeitaufwendig, zu anstrengend etc. In Zeiten von Handys und Smartphones, von SMS, Facebook und Twitter sind kurze Beiträge „modern“ jetzt, „progressiv“. Ja, sie verkommen zu Satz- und Wortfetzen, bei denen Rechtschreibung, Grammatik, Syntax, sprachliche Logik und stringente Gedankenführung keine Rolle mehr spielen. Solches auf Gedankenfetzen, auf inhaltliche Atome reduziertes Tastaturgestammel ist eigentlich eine Beleidigung der deutschen Sprache und für den Leser eine unverschämte Zumutung.<br />
Ich höre mal auf.</p>
<p>Live aus Buxtetown am Esteriver – 21.4. 2021 – 20:20 Uhr Ortszeit<br />
Felix Haller  &#8211; nicht erst seit 2013 alternativ</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ezb-schuldenannulierung-als-auftakt-fuer-neue-austeritaetspolitik/#comment-183019</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Apr 2021 05:49:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=21899#comment-183019</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ezb-schuldenannulierung-als-auftakt-fuer-neue-austeritaetspolitik/#comment-182931&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@Herr Tischer

&quot;Wenn die Notenbanken sich in ihrem Besitz befindliche Verpflichtungen des Staates (Staatsschulden) annulieren, dann wird KEIN davon betroffener Gläubiger schlechter gestellt. &quot;

Falsch. Es geht sogar noch viel weiter: In so einem Fall wird jeder schlechter gestellt, der Forderungen in der Währung dieses Pleite-Staates hält.

&quot;Im Gegenteil, die davon betroffenen Staaten haben als Schuldner weniger Schulden und können sich wie gesagt leichter verschulden. Sie können damit auch die sich noch in privater Hand befindenden Staatsschulden leichter bedienen. Die noch existierenden privatwirtschaftlichen Gläubiger des Staats kommen dadurch in eine sicherere Position.&quot;

Wenn es so einfach und ohne negative Konsequenzen ginge, wieso entledigen wir uns unserer Schulden dann nicht generell so? Glauben Sie wirklich daran, was Sie schreiben? 

&quot;Der Punkt ist: Notenbanken sind keine Gläubiger in dem Sinn, in dem es ALLE anderen Akteure sind. IHRE Bonität spielt KEINE Rolle. Die ihrer Staaten allerdings.&quot;

Das ist nicht der Kern des Problems. Notenbanken können immer Geld drucken und damit Forderungen an sie begleichen. Bonität haben sie im technischen Sinn immer, denn &quot;zahlungsunfähig&quot; in ihrer eigenen Währung werden sie nie. 

Der Punkt ist aber: Wenn diese Währung niemand mehr haben will, weil sie zur inflationären Weichwährung degeneriert ist, dann sind die Notenbanken machtlos. Ihre &quot;Bonität&quot; ist dann egal.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ezb-schuldenannulierung-als-auftakt-fuer-neue-austeritaetspolitik/#comment-182931">Richard Ott</a>.</p>
<p>@Herr Tischer</p>
<p>&#8220;Wenn die Notenbanken sich in ihrem Besitz befindliche Verpflichtungen des Staates (Staatsschulden) annulieren, dann wird KEIN davon betroffener Gläubiger schlechter gestellt. &#8221;</p>
<p>Falsch. Es geht sogar noch viel weiter: In so einem Fall wird jeder schlechter gestellt, der Forderungen in der Währung dieses Pleite-Staates hält.</p>
<p>&#8220;Im Gegenteil, die davon betroffenen Staaten haben als Schuldner weniger Schulden und können sich wie gesagt leichter verschulden. Sie können damit auch die sich noch in privater Hand befindenden Staatsschulden leichter bedienen. Die noch existierenden privatwirtschaftlichen Gläubiger des Staats kommen dadurch in eine sicherere Position.&#8221;</p>
<p>Wenn es so einfach und ohne negative Konsequenzen ginge, wieso entledigen wir uns unserer Schulden dann nicht generell so? Glauben Sie wirklich daran, was Sie schreiben? </p>
<p>&#8220;Der Punkt ist: Notenbanken sind keine Gläubiger in dem Sinn, in dem es ALLE anderen Akteure sind. IHRE Bonität spielt KEINE Rolle. Die ihrer Staaten allerdings.&#8221;</p>
<p>Das ist nicht der Kern des Problems. Notenbanken können immer Geld drucken und damit Forderungen an sie begleichen. Bonität haben sie im technischen Sinn immer, denn &#8220;zahlungsunfähig&#8221; in ihrer eigenen Währung werden sie nie. </p>
<p>Der Punkt ist aber: Wenn diese Währung niemand mehr haben will, weil sie zur inflationären Weichwährung degeneriert ist, dann sind die Notenbanken machtlos. Ihre &#8220;Bonität&#8221; ist dann egal.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ezb-schuldenannulierung-als-auftakt-fuer-neue-austeritaetspolitik/#comment-182983</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Apr 2021 13:02:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=21899#comment-182983</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ezb-schuldenannulierung-als-auftakt-fuer-neue-austeritaetspolitik/#comment-182931&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@ Richard Ott 

Sie vergleichen Äpfel mit Birnen.

Wenn die Notenbanken sich in ihrem Besitz befindliche Verpflichtungen des Staates (Staatsschulden) annulieren, dann wird KEIN davon betroffener Gläubiger schlechter gestellt. 

Im Gegenteil, die davon betroffenen Staaten haben als Schuldner weniger Schulden und können sich wie gesagt leichter verschulden.

Sie können damit auch die sich noch in privater Hand befindenden Staatsschulden leichter bedienen.

Die noch existierenden privatwirtschaftlichen Gläubiger des Staats kommen dadurch in eine sicherere Position. 

Wenn z. B. Goldman Sachs in den Verhandlungen mit Argentinien dem Land Verpflichtungen aus seiner Verschuldung erlässt, dann werden Gläubiger schlechter gestellt.  

Und wenn sich das Land danach nicht in eine stärkere wirtschaftliche Position bringt, werden die verbliebenen Gläubiger WEITER schlechter gestellt. 

Das war in den letzten 20 Jahren mit Argentinien der Fall.  

Der Punkt ist:

Notenbanken sind keine Gläubiger in dem Sinn, in dem es ALLE anderen Akteure sind.

IHRE Bonität spielt KEINE Rolle.

Die ihrer Staaten allerdings.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ezb-schuldenannulierung-als-auftakt-fuer-neue-austeritaetspolitik/#comment-182931">Richard Ott</a>.</p>
<p>@ Richard Ott </p>
<p>Sie vergleichen Äpfel mit Birnen.</p>
<p>Wenn die Notenbanken sich in ihrem Besitz befindliche Verpflichtungen des Staates (Staatsschulden) annulieren, dann wird KEIN davon betroffener Gläubiger schlechter gestellt. </p>
<p>Im Gegenteil, die davon betroffenen Staaten haben als Schuldner weniger Schulden und können sich wie gesagt leichter verschulden.</p>
<p>Sie können damit auch die sich noch in privater Hand befindenden Staatsschulden leichter bedienen.</p>
<p>Die noch existierenden privatwirtschaftlichen Gläubiger des Staats kommen dadurch in eine sicherere Position. </p>
<p>Wenn z. B. Goldman Sachs in den Verhandlungen mit Argentinien dem Land Verpflichtungen aus seiner Verschuldung erlässt, dann werden Gläubiger schlechter gestellt.  </p>
<p>Und wenn sich das Land danach nicht in eine stärkere wirtschaftliche Position bringt, werden die verbliebenen Gläubiger WEITER schlechter gestellt. </p>
<p>Das war in den letzten 20 Jahren mit Argentinien der Fall.  </p>
<p>Der Punkt ist:</p>
<p>Notenbanken sind keine Gläubiger in dem Sinn, in dem es ALLE anderen Akteure sind.</p>
<p>IHRE Bonität spielt KEINE Rolle.</p>
<p>Die ihrer Staaten allerdings.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: foxxly		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ezb-schuldenannulierung-als-auftakt-fuer-neue-austeritaetspolitik/#comment-182933</link>

		<dc:creator><![CDATA[foxxly]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Apr 2021 06:24:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=21899#comment-182933</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ezb-schuldenannulierung-als-auftakt-fuer-neue-austeritaetspolitik/#comment-182908&quot;&gt;foxxly&lt;/a&gt;.

@ ott 07:38      &#062;&#062;Und Sie wollen mir erzählen, dass mein Unternehmen “fast keine Steuer” zahlt? &#060;&#060;    richtig ! ich hatte nicht unterschieden zwischen klei-mittel- und groß- bzw. konzernen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ezb-schuldenannulierung-als-auftakt-fuer-neue-austeritaetspolitik/#comment-182908">foxxly</a>.</p>
<p>@ ott 07:38      &gt;&gt;Und Sie wollen mir erzählen, dass mein Unternehmen “fast keine Steuer” zahlt? &lt;&lt;    richtig ! ich hatte nicht unterschieden zwischen klei-mittel- und groß- bzw. konzernen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ezb-schuldenannulierung-als-auftakt-fuer-neue-austeritaetspolitik/#comment-182932</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Apr 2021 06:01:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=21899#comment-182932</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ezb-schuldenannulierung-als-auftakt-fuer-neue-austeritaetspolitik/#comment-182884&quot;&gt;foxxly&lt;/a&gt;.

@foxxly

Da irren Sie sich gleich doppelt. 

Auch die Goldförderung auf diesem Planeten wächst exponentiell: https://images.angelpub.com/2015/47/34638/goldproduction.png 

Und einmal gefördertes Gold ist - anders als &quot;Wirtschaftsleistung&quot; (dazu gehören auch Dienstleistungen und Produkte mit nur ein paar Jahren Lebensdauer) und seine Ableitung &quot;Wirtschaftswachstum&quot; - für immer da und muss nicht jedes Jahr neu produziert werden. 

Die entscheidende Frage ist, ob die Wachstumsraten der beiden Größen halbwegs gut zusammenpassen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ezb-schuldenannulierung-als-auftakt-fuer-neue-austeritaetspolitik/#comment-182884">foxxly</a>.</p>
<p>@foxxly</p>
<p>Da irren Sie sich gleich doppelt. </p>
<p>Auch die Goldförderung auf diesem Planeten wächst exponentiell: <a href="https://images.angelpub.com/2015/47/34638/goldproduction.png" rel="nofollow ugc">https://images.angelpub.com/2015/47/34638/goldproduction.png</a> </p>
<p>Und einmal gefördertes Gold ist &#8211; anders als &#8220;Wirtschaftsleistung&#8221; (dazu gehören auch Dienstleistungen und Produkte mit nur ein paar Jahren Lebensdauer) und seine Ableitung &#8220;Wirtschaftswachstum&#8221; &#8211; für immer da und muss nicht jedes Jahr neu produziert werden. </p>
<p>Die entscheidende Frage ist, ob die Wachstumsraten der beiden Größen halbwegs gut zusammenpassen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ezb-schuldenannulierung-als-auftakt-fuer-neue-austeritaetspolitik/#comment-182931</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Apr 2021 05:54:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=21899#comment-182931</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ezb-schuldenannulierung-als-auftakt-fuer-neue-austeritaetspolitik/#comment-182885&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@Herr Tischer

&quot;Wenn die Notenbanken die Schulden ANNULIEREN, erhöhen sich die SPIELRÄUME der Akteure, sich leichter NEU zu verschulden. Das System kann demnach unbelasteter agieren.&quot;

Glauben Sie das wirklich? 

Wer eine Pleite hinlegt, der hat danach normalerweise viel weniger Spielraum für neue Verschuldung als vorher und muss seine Kreditwürdigkeit erst wieder tatkräftig durch jahrelanges Wohlverhalten beweisen.  

Das ist auch bei Staaten so. Argentinien geht alle paar Jahre pleite (ist allerdings im Ausland verschuldet, da kann die eigene Notenbank nicht viel helfen...) und die wirtschaftlichen Probleme dort werden immer größer.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ezb-schuldenannulierung-als-auftakt-fuer-neue-austeritaetspolitik/#comment-182885">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@Herr Tischer</p>
<p>&#8220;Wenn die Notenbanken die Schulden ANNULIEREN, erhöhen sich die SPIELRÄUME der Akteure, sich leichter NEU zu verschulden. Das System kann demnach unbelasteter agieren.&#8221;</p>
<p>Glauben Sie das wirklich? </p>
<p>Wer eine Pleite hinlegt, der hat danach normalerweise viel weniger Spielraum für neue Verschuldung als vorher und muss seine Kreditwürdigkeit erst wieder tatkräftig durch jahrelanges Wohlverhalten beweisen.  </p>
<p>Das ist auch bei Staaten so. Argentinien geht alle paar Jahre pleite (ist allerdings im Ausland verschuldet, da kann die eigene Notenbank nicht viel helfen&#8230;) und die wirtschaftlichen Probleme dort werden immer größer.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ezb-schuldenannulierung-als-auftakt-fuer-neue-austeritaetspolitik/#comment-182930</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Apr 2021 05:49:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=21899#comment-182930</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ezb-schuldenannulierung-als-auftakt-fuer-neue-austeritaetspolitik/#comment-182902&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@Bakwahn

Die Auto- und Zulieferindustrie in Deutschland wird definitiv Arbeitsplätze verlieren. Wie könnte es auch anders sein, wenn doch die &quot;trendigen&quot; neuen Modelle mit Elektroantrieb als Produkt aus viel weniger einzelnen Bauteilen bestehen als die bisher produzierten Autos mit Verbrennungsmotoren? 

Da hilft auch kein Nachfrageanstieg in Asien - der wird, wie Herr Tischer richtig prognostiziert, irgendwann über Produktion vor Ort in Asien bedient werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ezb-schuldenannulierung-als-auftakt-fuer-neue-austeritaetspolitik/#comment-182902">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@Bakwahn</p>
<p>Die Auto- und Zulieferindustrie in Deutschland wird definitiv Arbeitsplätze verlieren. Wie könnte es auch anders sein, wenn doch die &#8220;trendigen&#8221; neuen Modelle mit Elektroantrieb als Produkt aus viel weniger einzelnen Bauteilen bestehen als die bisher produzierten Autos mit Verbrennungsmotoren? </p>
<p>Da hilft auch kein Nachfrageanstieg in Asien &#8211; der wird, wie Herr Tischer richtig prognostiziert, irgendwann über Produktion vor Ort in Asien bedient werden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ezb-schuldenannulierung-als-auftakt-fuer-neue-austeritaetspolitik/#comment-182929</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Apr 2021 05:38:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=21899#comment-182929</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ezb-schuldenannulierung-als-auftakt-fuer-neue-austeritaetspolitik/#comment-182908&quot;&gt;foxxly&lt;/a&gt;.

@foxxly

&quot;der gewinn daraus landet bei den unternehmen, welche wiederum fast keine steuer zahlen.
wo soll der große profit denn sein?&quot;

Na Sie sind ja ein echter Experte. Haben Sie schon einmal einen deutschen Gewerbesteuer- oder Körperschaftssteuerbescheid für Kapitalgesellschaften gesehen? Die Belastung durch diese beiden Steuerarten liegt in Deutschland bei insgesamt knapp 30% vom Gewinn, zumal auf die Körperschaftssteuer auch weiterhin Solidaritätszuschlag erhoben wird. 

Wenn ich mir den versteuerten Gewinn als Eigentümer ausschütten will, dann werden übrigens auf diese Ausschüttung nochmal 25% Kapitalertragssteuer (plus Solidaritätszuschlag, auch hier gibt es den weiterhin) fällig, zuzüglich gegebenenfalls Kirchensteuer, und je nach Versichertenstatus in der gesetzlichen Krankenversicherung eventuell sogar noch Krankenversicherungs-Beiträge. 

Und Sie wollen mir erzählen, dass mein Unternehmen &quot;fast keine Steuer&quot; zahlt? 

Um in Deutschland auf Gewinn &quot;fast keine Steuer&quot; zu zahlen, müssen Sie schon Teil eines großen Konzerns sein und entsprechende Steuergestaltungsmodelle nutzen können. Für Mittelständler ist es viel zu aufwendig und zu teuer, die zu etablieren - und in den meisten Branchen auch mit großen rechtlichen Risiken verbunden, wenn tatsächlich in Deutschland produziert wird und man nicht nur Händler ist oder virtuelle Dienstleistungen anbietet wie zum Beispiel Amazon.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ezb-schuldenannulierung-als-auftakt-fuer-neue-austeritaetspolitik/#comment-182908">foxxly</a>.</p>
<p>@foxxly</p>
<p>&#8220;der gewinn daraus landet bei den unternehmen, welche wiederum fast keine steuer zahlen.<br />
wo soll der große profit denn sein?&#8221;</p>
<p>Na Sie sind ja ein echter Experte. Haben Sie schon einmal einen deutschen Gewerbesteuer- oder Körperschaftssteuerbescheid für Kapitalgesellschaften gesehen? Die Belastung durch diese beiden Steuerarten liegt in Deutschland bei insgesamt knapp 30% vom Gewinn, zumal auf die Körperschaftssteuer auch weiterhin Solidaritätszuschlag erhoben wird. </p>
<p>Wenn ich mir den versteuerten Gewinn als Eigentümer ausschütten will, dann werden übrigens auf diese Ausschüttung nochmal 25% Kapitalertragssteuer (plus Solidaritätszuschlag, auch hier gibt es den weiterhin) fällig, zuzüglich gegebenenfalls Kirchensteuer, und je nach Versichertenstatus in der gesetzlichen Krankenversicherung eventuell sogar noch Krankenversicherungs-Beiträge. </p>
<p>Und Sie wollen mir erzählen, dass mein Unternehmen &#8220;fast keine Steuer&#8221; zahlt? </p>
<p>Um in Deutschland auf Gewinn &#8220;fast keine Steuer&#8221; zu zahlen, müssen Sie schon Teil eines großen Konzerns sein und entsprechende Steuergestaltungsmodelle nutzen können. Für Mittelständler ist es viel zu aufwendig und zu teuer, die zu etablieren &#8211; und in den meisten Branchen auch mit großen rechtlichen Risiken verbunden, wenn tatsächlich in Deutschland produziert wird und man nicht nur Händler ist oder virtuelle Dienstleistungen anbietet wie zum Beispiel Amazon.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Bakwahn		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ezb-schuldenannulierung-als-auftakt-fuer-neue-austeritaetspolitik/#comment-182917</link>

		<dc:creator><![CDATA[Bakwahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Apr 2021 22:34:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=21899#comment-182917</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ezb-schuldenannulierung-als-auftakt-fuer-neue-austeritaetspolitik/#comment-182908&quot;&gt;foxxly&lt;/a&gt;.

@Foxxly
„Deutschland profitiert vom Euro.“
Das ist ganz bestimmt nicht meine Meinung. 
Diesen Satz habe ich aus der Sicht des deutschen Ottonormalbürgers geschrieben. Der ist zu einem großen Teil tatsächlich immer noch der Auffassung, daß wir vom Euro profitieren.
Die Exportindustrie profitiert vom billigen Euro und damit die dort Beschäftigten.
Die Industrie, die für den Inlandsmarkt produziert, profitiert ebenfalls vom Euro und damit die dort Beschäftigten, weil sich aufgrund der geringeren Wettbewerbsfähigkeit der Konkurrenten aus Euro-Ländern, die Inlandsfirmen gut behaupten können. Das sähe bei den alten Landeswährungen deutlich anders aus.
Es profitieren sicherlich Millionen von Arbeitnehmern durch sichere Arbeitsplätze und relativ hohen Einkommen.
Dadurch profitieren auch der deutsche Staat und die Sozialversicherungen durch Steuern und Abgaben.
Den deutschen Normalbürger interessieren die Taget2-Salden und die hochkomplexen Geldströme zwischen den Euro-Staaten nicht. Zumal dann, wenn Sie von Experten unterschiedlich gesehen und eingeschätzt werden.
Der hat ausschließlich Interesse an einem sicheren Arbeitsplatz und seinem monatlichen Lohn/Gehalt.

Der deutsche Mustermensch wir erst dann „aufwachen“, 
wenn die Wirtschaft abschmiert
mit Millionen von Arbeitslosen 
die Arbeitslosigkeit auch unter den gut qualifizierten und fähigen Arbeitnehmern drastisch zunimmt
das Lohn-und Gehaltsniveau rasant sinkt
die Renten- und Pensionszahlungen gefährdet sind
Dazu noch eine anziehende Inflation, weil jetzt die Geldschöpfungsaktionen und die Staatsfinanzierung durch die EZB voll auf die Preise durchschlägt.
Das dann auch die Zugewanderten unruhig werden, ist klar, weil ihre Erwartungshaltungen an regelmäßige und ausreichende Geldzahlungen enttäuscht werden.
Ich höre mal auf.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ezb-schuldenannulierung-als-auftakt-fuer-neue-austeritaetspolitik/#comment-182908">foxxly</a>.</p>
<p>@Foxxly<br />
„Deutschland profitiert vom Euro.“<br />
Das ist ganz bestimmt nicht meine Meinung.<br />
Diesen Satz habe ich aus der Sicht des deutschen Ottonormalbürgers geschrieben. Der ist zu einem großen Teil tatsächlich immer noch der Auffassung, daß wir vom Euro profitieren.<br />
Die Exportindustrie profitiert vom billigen Euro und damit die dort Beschäftigten.<br />
Die Industrie, die für den Inlandsmarkt produziert, profitiert ebenfalls vom Euro und damit die dort Beschäftigten, weil sich aufgrund der geringeren Wettbewerbsfähigkeit der Konkurrenten aus Euro-Ländern, die Inlandsfirmen gut behaupten können. Das sähe bei den alten Landeswährungen deutlich anders aus.<br />
Es profitieren sicherlich Millionen von Arbeitnehmern durch sichere Arbeitsplätze und relativ hohen Einkommen.<br />
Dadurch profitieren auch der deutsche Staat und die Sozialversicherungen durch Steuern und Abgaben.<br />
Den deutschen Normalbürger interessieren die Taget2-Salden und die hochkomplexen Geldströme zwischen den Euro-Staaten nicht. Zumal dann, wenn Sie von Experten unterschiedlich gesehen und eingeschätzt werden.<br />
Der hat ausschließlich Interesse an einem sicheren Arbeitsplatz und seinem monatlichen Lohn/Gehalt.</p>
<p>Der deutsche Mustermensch wir erst dann „aufwachen“,<br />
wenn die Wirtschaft abschmiert<br />
mit Millionen von Arbeitslosen<br />
die Arbeitslosigkeit auch unter den gut qualifizierten und fähigen Arbeitnehmern drastisch zunimmt<br />
das Lohn-und Gehaltsniveau rasant sinkt<br />
die Renten- und Pensionszahlungen gefährdet sind<br />
Dazu noch eine anziehende Inflation, weil jetzt die Geldschöpfungsaktionen und die Staatsfinanzierung durch die EZB voll auf die Preise durchschlägt.<br />
Das dann auch die Zugewanderten unruhig werden, ist klar, weil ihre Erwartungshaltungen an regelmäßige und ausreichende Geldzahlungen enttäuscht werden.<br />
Ich höre mal auf.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Bakwahn		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ezb-schuldenannulierung-als-auftakt-fuer-neue-austeritaetspolitik/#comment-182911</link>

		<dc:creator><![CDATA[Bakwahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Apr 2021 21:50:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=21899#comment-182911</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ezb-schuldenannulierung-als-auftakt-fuer-neue-austeritaetspolitik/#comment-182903&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Was ich zur Fahrzeugindustrie skizziert habe, wird sich in anderen Bereichen auch so in etwa abspielen; im Maschinenbau, in der chemischen Industrie, in der eisen- und stahlverarbeitenden Industrie, elektrotechnische Industrie etc. 
Allgemein: das Lohn- und Einkommensniveau bei uns wird fallen; langsam, kaum merklich aber stetig.

Ich zitiere mich selbst aus einem anderen Beitrag.
Unsere Volkswirtschaft ist „kleinteilig“, mittelständisch organisiert. Das ist ein großer Vorteil (noch). Diese Unternehmen, viele davon sogenannte „Weltmarktführer“, sind in der Tat sehr flexibel, innovativ und produktiv. Viele Zulieferbetriebe der Autoindustrie sind dabei, sich umzuorientieren und neue Geschäftsfelder zu suchen und neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und anzubieten.

!!!  Jedoch vielen solcher Unternehmen gehen die jüngeren gut ausgebildeten und fähigen Fachkräfte aus; und die älteren (55 plus) haben für solch eine Kraftanstrengung keine Lust mehr (umgangssprachlich formuliert). !!!
Genauer: Solche Unternehmen bekommen nicht mehr die Anzahl an  jüngeren gut ausgebildeten und fähigen Fachkräfte, die notwendig sind, um in der Weltspitze zu bleiben. Das hat mit dem Verlust von Humankapital und wirtschaftlich-kulturellem Kapital zu tun. Stich wort: dickes Buch.

Als Laie formuliere ich es mal so:
Teile unserer Volkswirtschaft werden weiterhin florieren und zur Weltspitze gehören. Dort wird dann auch gut verdient. Aber sie werden viele gutbezahlte Arbeitsplätze verlieren.
Große Teile werden auf „Mittellohnniveau“ absinken. Es wird so kommen, daß große Teile der Wirtschaft als „Werkbank“ fungieren aufgrund von Investitionen innovativer, kapitalkräftiger Unternehmen z.B. aus Ostasien.
Der Rest der arbeitsfähigen Bevölkerung wird im Dienstleistungssektor ihr Heil und Auskommen suchen; wird sich für 3 Euro gegenseitig die Haare schneiden.

Live aus Buxtetown am Esteriver – 19.4. 2021 – 23:50 Uhr Ortszeit
Felix Haller  - nicht erst seit 2013 alternativ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ezb-schuldenannulierung-als-auftakt-fuer-neue-austeritaetspolitik/#comment-182903">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Was ich zur Fahrzeugindustrie skizziert habe, wird sich in anderen Bereichen auch so in etwa abspielen; im Maschinenbau, in der chemischen Industrie, in der eisen- und stahlverarbeitenden Industrie, elektrotechnische Industrie etc.<br />
Allgemein: das Lohn- und Einkommensniveau bei uns wird fallen; langsam, kaum merklich aber stetig.</p>
<p>Ich zitiere mich selbst aus einem anderen Beitrag.<br />
Unsere Volkswirtschaft ist „kleinteilig“, mittelständisch organisiert. Das ist ein großer Vorteil (noch). Diese Unternehmen, viele davon sogenannte „Weltmarktführer“, sind in der Tat sehr flexibel, innovativ und produktiv. Viele Zulieferbetriebe der Autoindustrie sind dabei, sich umzuorientieren und neue Geschäftsfelder zu suchen und neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und anzubieten.</p>
<p>!!!  Jedoch vielen solcher Unternehmen gehen die jüngeren gut ausgebildeten und fähigen Fachkräfte aus; und die älteren (55 plus) haben für solch eine Kraftanstrengung keine Lust mehr (umgangssprachlich formuliert). !!!<br />
Genauer: Solche Unternehmen bekommen nicht mehr die Anzahl an  jüngeren gut ausgebildeten und fähigen Fachkräfte, die notwendig sind, um in der Weltspitze zu bleiben. Das hat mit dem Verlust von Humankapital und wirtschaftlich-kulturellem Kapital zu tun. Stich wort: dickes Buch.</p>
<p>Als Laie formuliere ich es mal so:<br />
Teile unserer Volkswirtschaft werden weiterhin florieren und zur Weltspitze gehören. Dort wird dann auch gut verdient. Aber sie werden viele gutbezahlte Arbeitsplätze verlieren.<br />
Große Teile werden auf „Mittellohnniveau“ absinken. Es wird so kommen, daß große Teile der Wirtschaft als „Werkbank“ fungieren aufgrund von Investitionen innovativer, kapitalkräftiger Unternehmen z.B. aus Ostasien.<br />
Der Rest der arbeitsfähigen Bevölkerung wird im Dienstleistungssektor ihr Heil und Auskommen suchen; wird sich für 3 Euro gegenseitig die Haare schneiden.</p>
<p>Live aus Buxtetown am Esteriver – 19.4. 2021 – 23:50 Uhr Ortszeit<br />
Felix Haller  &#8211; nicht erst seit 2013 alternativ</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Bakwahn		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ezb-schuldenannulierung-als-auftakt-fuer-neue-austeritaetspolitik/#comment-182909</link>

		<dc:creator><![CDATA[Bakwahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Apr 2021 21:33:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=21899#comment-182909</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ezb-schuldenannulierung-als-auftakt-fuer-neue-austeritaetspolitik/#comment-182902&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@Tischer
zum Fahrzeugbau:
Im Großen und Ganzen wird die Autoindustrie und der Fahrzeugbau die Umstellung vom Verbrenner auf E-Mobilität noch verkraften und meistern. Aber mit möglicherweise erheblichen Reibungsverlusten. Sie wird etliche Teile ihrer Wertschöpfungsketten hier bei uns verlieren; d.h. in der mittleren Zukunft wird diese Industrie viele gutbezahlte Arbeitsplätze verlieren.
Das genau zu quantifizieren kann ich nicht, kann wohl niemand.
Fast alle unserer Autofirmen haben schon seit Jahrzehnten Produktionsstätten im Ausland. In den USA, in Mexiko, in Brasilien. Das sind die Länder, an die ich mich sicher erinnere.
Auch in China haben deutsche Autofirmen längst Produktionsstätten.
Ich weiß nicht genau, welche Firmen es sind und wie groß der Umfang ist. Aber ich vermute, die Investitionen sind erheblich und die Anzahl der im Ausland dadurch geschaffenen Arbeitsplätze sind gigantisch.
Die Fahrzeugindustrie wird auf mittlere Sicht (4, 6, 8 Jahre) zehntausende, vielleicht sogar mehrere hunderttausende GUTBEZAHLTER  Arbeitsplätze verlieren, ohne das parallel dazu in anderen Bereichen gleich viele gutbezahlte Arbeitsplätze neu entstehen; etwa im Dienstleistungssektor.

Viele in der Autoindustrie werden ihre gutbezahlten Arbeitsplätze verlieren. Da es aber ausgebildete Fachkräfte sind - Facharbeiter, Industriemeister, Techniker, Ingenieure, Marketingspezialisten etc. - , werden sie schnell wieder einen Job finden. Aber zu erheblich schlechteren Konditionen, z.B. zu spürbar niedrigeren Einkommen. Statt 5.000 nur noch 3.800 Euro (bitte, das ist ein Zahlenbeispiel)

Live aus Buxtetown am Esteriver – 19.4. 2021 – 23:35 Uhr Ortszeit
Felix Haller  - nicht erst seit 2013 alternativ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ezb-schuldenannulierung-als-auftakt-fuer-neue-austeritaetspolitik/#comment-182902">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@Tischer<br />
zum Fahrzeugbau:<br />
Im Großen und Ganzen wird die Autoindustrie und der Fahrzeugbau die Umstellung vom Verbrenner auf E-Mobilität noch verkraften und meistern. Aber mit möglicherweise erheblichen Reibungsverlusten. Sie wird etliche Teile ihrer Wertschöpfungsketten hier bei uns verlieren; d.h. in der mittleren Zukunft wird diese Industrie viele gutbezahlte Arbeitsplätze verlieren.<br />
Das genau zu quantifizieren kann ich nicht, kann wohl niemand.<br />
Fast alle unserer Autofirmen haben schon seit Jahrzehnten Produktionsstätten im Ausland. In den USA, in Mexiko, in Brasilien. Das sind die Länder, an die ich mich sicher erinnere.<br />
Auch in China haben deutsche Autofirmen längst Produktionsstätten.<br />
Ich weiß nicht genau, welche Firmen es sind und wie groß der Umfang ist. Aber ich vermute, die Investitionen sind erheblich und die Anzahl der im Ausland dadurch geschaffenen Arbeitsplätze sind gigantisch.<br />
Die Fahrzeugindustrie wird auf mittlere Sicht (4, 6, 8 Jahre) zehntausende, vielleicht sogar mehrere hunderttausende GUTBEZAHLTER  Arbeitsplätze verlieren, ohne das parallel dazu in anderen Bereichen gleich viele gutbezahlte Arbeitsplätze neu entstehen; etwa im Dienstleistungssektor.</p>
<p>Viele in der Autoindustrie werden ihre gutbezahlten Arbeitsplätze verlieren. Da es aber ausgebildete Fachkräfte sind &#8211; Facharbeiter, Industriemeister, Techniker, Ingenieure, Marketingspezialisten etc. &#8211; , werden sie schnell wieder einen Job finden. Aber zu erheblich schlechteren Konditionen, z.B. zu spürbar niedrigeren Einkommen. Statt 5.000 nur noch 3.800 Euro (bitte, das ist ein Zahlenbeispiel)</p>
<p>Live aus Buxtetown am Esteriver – 19.4. 2021 – 23:35 Uhr Ortszeit<br />
Felix Haller  &#8211; nicht erst seit 2013 alternativ</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: foxxly		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ezb-schuldenannulierung-als-auftakt-fuer-neue-austeritaetspolitik/#comment-182908</link>

		<dc:creator><![CDATA[foxxly]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Apr 2021 21:21:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=21899#comment-182908</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ezb-schuldenannulierung-als-auftakt-fuer-neue-austeritaetspolitik/#comment-182900&quot;&gt;Bakwahn&lt;/a&gt;.

@ bakwahn 21:36       &#062;&#062; Die Zinsen werden nahe Null bleiben.
* Die Inflation wird nur mäßig anziehen; vielleicht 3 %.&#060;&#062;Deutschland profitiert vom Euro.&#060;&#060;
der staat nimmt vom export keine steuer ein! die masse der arbeitnehmer profitiert auch nichts vom export.
der gewinn daraus landet bei den unternehmen, welche wiederum fast keine steuer zahlen.
wo soll der große profit denn sein?

nun, ja die stimmung in D kann (und wird auch) schneller kippen, als sie denken. 
nicht vergessen, dass wir deutlich über 20 % an ausländer  (incl abstammend) plus den zuwanderen. wenn diese in ihren leben hier zu sehr eingeschränkt werden (durch teuerung), dann geht von diesen die größte gefahr für den inneren frieden aus!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ezb-schuldenannulierung-als-auftakt-fuer-neue-austeritaetspolitik/#comment-182900">Bakwahn</a>.</p>
<p>@ bakwahn 21:36       &gt;&gt; Die Zinsen werden nahe Null bleiben.<br />
* Die Inflation wird nur mäßig anziehen; vielleicht 3 %.&lt;&gt;Deutschland profitiert vom Euro.&lt;&lt;<br />
der staat nimmt vom export keine steuer ein! die masse der arbeitnehmer profitiert auch nichts vom export.<br />
der gewinn daraus landet bei den unternehmen, welche wiederum fast keine steuer zahlen.<br />
wo soll der große profit denn sein?</p>
<p>nun, ja die stimmung in D kann (und wird auch) schneller kippen, als sie denken.<br />
nicht vergessen, dass wir deutlich über 20 % an ausländer  (incl abstammend) plus den zuwanderen. wenn diese in ihren leben hier zu sehr eingeschränkt werden (durch teuerung), dann geht von diesen die größte gefahr für den inneren frieden aus!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
