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	Kommentare zu: ETF als Risiko für das Finanzsystem?	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Wed, 23 Oct 2019 15:01:47 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: ruby		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/etf-als-risiko-fuer-das-finanzsystem/#comment-92678</link>

		<dc:creator><![CDATA[ruby]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Oct 2019 15:01:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/etf-als-risiko-fuer-das-finanzsystem/#comment-92535&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

Herr Walz ist in der Finanzwende
https://www.finanzwende.de/blog/finger-weg-von-indexpolicen/?L=0
Ich schreibe das wertneutral.
Vor der Grundsteuerreforn weise ich auf die Einbeziehung der Grundsteuer bei Fonds versus Equity hin.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/etf-als-risiko-fuer-das-finanzsystem/#comment-92535">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>Herr Walz ist in der Finanzwende<br />
<a href="https://www.finanzwende.de/blog/finger-weg-von-indexpolicen/?L=0" rel="nofollow ugc">https://www.finanzwende.de/blog/finger-weg-von-indexpolicen/?L=0</a><br />
Ich schreibe das wertneutral.<br />
Vor der Grundsteuerreforn weise ich auf die Einbeziehung der Grundsteuer bei Fonds versus Equity hin.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Joerg		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/etf-als-risiko-fuer-das-finanzsystem/#comment-92627</link>

		<dc:creator><![CDATA[Joerg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Oct 2019 07:26:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/etf-als-risiko-fuer-das-finanzsystem/?captcha=failed#comments
Hier geht in manchen Kommentaren vieles undifferenziert durcheinander.

ETFs sind genauso divers wie Gebrauchtwagen. Es gibt bessere und weniger gute Vehikel. &quot;Die (boesen) ETFs&quot; als gesamte Klasse gibt&#039;s nicht!
Bitte differenzieren.
Die fuer Privatanleger/Altersvorsorger typischen Breit-Markt-Aktien-ETFs oder Staats-Anleihen-ETFs sind idR vernuenftige Produkte.
(einfach die AssetsUnderManagement(AUM)-Dickschiffe kaufen, keine Exoten/schwachbruestigen Versionen)

Wenn die Liquiditaet des Underlyings (zB HighYield Bonds) schlecht ist, gibt&#039;s auch Probleme, wenn alle durch die gleiche Tuer wollen.
Das hat aber nix mit dem Anlagevehikel ETF zu tun.

Fuer liquide Situationen gilt: Kaufen und Verkaufen ist kein Problem
Fuer Stress-Situationen gilt: NUR kaufen (Panik der ANDEREN ausnutzen und Schnaeppchen erwerben), nicht verkaufen.

GerdK hat hier alles schoen aufbereitet, da muss man sich auch nicht durch englischsprachiges Fachchinesisch muehen:
https://www.gerd-kommer-invest.de/daemonisierung-von-etfs/

Es ist kein Geheimnis, aus welcher Richtung die Blendgranaten meistens kommen: Die aktive Fonds-/Vermoegensverwaltungsindustrie, die ihre Felle davon schwimmen sieht …

LG Joerg]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/etf-als-risiko-fuer-das-finanzsystem/?captcha=failed#comments" rel="nofollow ugc">https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/etf-als-risiko-fuer-das-finanzsystem/?captcha=failed#comments</a><br />
Hier geht in manchen Kommentaren vieles undifferenziert durcheinander.</p>
<p>ETFs sind genauso divers wie Gebrauchtwagen. Es gibt bessere und weniger gute Vehikel. &#8220;Die (boesen) ETFs&#8221; als gesamte Klasse gibt&#8217;s nicht!<br />
Bitte differenzieren.<br />
Die fuer Privatanleger/Altersvorsorger typischen Breit-Markt-Aktien-ETFs oder Staats-Anleihen-ETFs sind idR vernuenftige Produkte.<br />
(einfach die AssetsUnderManagement(AUM)-Dickschiffe kaufen, keine Exoten/schwachbruestigen Versionen)</p>
<p>Wenn die Liquiditaet des Underlyings (zB HighYield Bonds) schlecht ist, gibt&#8217;s auch Probleme, wenn alle durch die gleiche Tuer wollen.<br />
Das hat aber nix mit dem Anlagevehikel ETF zu tun.</p>
<p>Fuer liquide Situationen gilt: Kaufen und Verkaufen ist kein Problem<br />
Fuer Stress-Situationen gilt: NUR kaufen (Panik der ANDEREN ausnutzen und Schnaeppchen erwerben), nicht verkaufen.</p>
<p>GerdK hat hier alles schoen aufbereitet, da muss man sich auch nicht durch englischsprachiges Fachchinesisch muehen:<br />
<a href="https://www.gerd-kommer-invest.de/daemonisierung-von-etfs/" rel="nofollow ugc">https://www.gerd-kommer-invest.de/daemonisierung-von-etfs/</a></p>
<p>Es ist kein Geheimnis, aus welcher Richtung die Blendgranaten meistens kommen: Die aktive Fonds-/Vermoegensverwaltungsindustrie, die ihre Felle davon schwimmen sieht …</p>
<p>LG Joerg</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: wuwei		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/etf-als-risiko-fuer-das-finanzsystem/#comment-92592</link>

		<dc:creator><![CDATA[wuwei]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Oct 2019 18:45:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[und was bedeutet dies nun konkret?

Der AP leiht sich zB bei einem Pensionsfonds Wertpapiere, bekommt vom Fonds Anteile an ETFs und verkauft diese an uns. Wem gehören denn nun die Wertpapiere? Was passiert im worstcase?

Oder besteht die Leihe nur für Stunden oder einen Tag?

Danke für diesen lehrreichen Blog!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>und was bedeutet dies nun konkret?</p>
<p>Der AP leiht sich zB bei einem Pensionsfonds Wertpapiere, bekommt vom Fonds Anteile an ETFs und verkauft diese an uns. Wem gehören denn nun die Wertpapiere? Was passiert im worstcase?</p>
<p>Oder besteht die Leihe nur für Stunden oder einen Tag?</p>
<p>Danke für diesen lehrreichen Blog!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Thomas M.		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/etf-als-risiko-fuer-das-finanzsystem/#comment-92574</link>

		<dc:creator><![CDATA[Thomas M.]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Oct 2019 13:33:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=16346#comment-92574</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/etf-als-risiko-fuer-das-finanzsystem/#comment-92337&quot;&gt;guter-verwalter&lt;/a&gt;.

@RA

Also jetzt haben Sie mich mehr als verdutzt. Wie sie schon sagten, man geht davon aus, dass die Anteile gekauft werden und nicht zusammengeliehen.

Auf Investopedia steht hierzu:

&quot;The authorized participant borrows stock shares, often from a pension fund, places those shares in a trust and uses them to form ETF creation units. These are bundles of stock varying from 10,000 to 600,000 shares, but 50,000 shares are what is commonly designated as one creation unit of a given ETF. Then, the trust provides shares of the ETF, which are legal claims on the shares held in the trust (the ETFs represent tiny slivers of the creation units), to the authorized participant. Because this transaction is an in-kind trade—that is, securities are traded for securities—there are no tax implications. Once the authorized participant receives the ETF shares, they are sold to the public on the open market just like stock shares.

When ETF shares are bought and sold on the open market, the underlying securities that were borrowed to form the creation units remain in the trust account.&quot;

Das ist mit Blick auf Krisenrobustheit eine hoch-relevante Information. Wieder einmal ist zusätzliche Grundlagenforschung gefordert... :/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/etf-als-risiko-fuer-das-finanzsystem/#comment-92337">guter-verwalter</a>.</p>
<p>@RA</p>
<p>Also jetzt haben Sie mich mehr als verdutzt. Wie sie schon sagten, man geht davon aus, dass die Anteile gekauft werden und nicht zusammengeliehen.</p>
<p>Auf Investopedia steht hierzu:</p>
<p>&#8220;The authorized participant borrows stock shares, often from a pension fund, places those shares in a trust and uses them to form ETF creation units. These are bundles of stock varying from 10,000 to 600,000 shares, but 50,000 shares are what is commonly designated as one creation unit of a given ETF. Then, the trust provides shares of the ETF, which are legal claims on the shares held in the trust (the ETFs represent tiny slivers of the creation units), to the authorized participant. Because this transaction is an in-kind trade—that is, securities are traded for securities—there are no tax implications. Once the authorized participant receives the ETF shares, they are sold to the public on the open market just like stock shares.</p>
<p>When ETF shares are bought and sold on the open market, the underlying securities that were borrowed to form the creation units remain in the trust account.&#8221;</p>
<p>Das ist mit Blick auf Krisenrobustheit eine hoch-relevante Information. Wieder einmal ist zusätzliche Grundlagenforschung gefordert&#8230; :/</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/etf-als-risiko-fuer-das-finanzsystem/#comment-92535</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Oct 2019 09:30:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=16346#comment-92535</guid>

					<description><![CDATA[@ guter-verwalter, altersvorsorge-jo und Markus

Ich teile Ihre Einschätzung und Kritik. Das Problem lautet nicht ETF, das Problem lautet Leverage (auf was auch immer). Denn damit gibt es einen archimedischen Punkt, mit dem man das ganze System aushebeln und somit zerstören kann (für neue Foristen: hatte ich mal hier thematisiert: https://zinsfehler.com/2013/11/01/die-geschichte-vom-kleinen-milton-und-der-dicken-bertha/ ). Von daher gehören solche Finanzialisierungs-Finanzierungen durch den Bankensektor ganz grundsätzlich verboten.

Wer sich zur adäquaten Auswahl von ETFs kundig machen möchte, den verweise ich auf dieses Erklärvideo von Hartmut Walz, der einen ganz ausgezeichneten Finanzblog betreibt: https://youtu.be/ehG55yzKnxw

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ guter-verwalter, altersvorsorge-jo und Markus</p>
<p>Ich teile Ihre Einschätzung und Kritik. Das Problem lautet nicht ETF, das Problem lautet Leverage (auf was auch immer). Denn damit gibt es einen archimedischen Punkt, mit dem man das ganze System aushebeln und somit zerstören kann (für neue Foristen: hatte ich mal hier thematisiert: <a href="https://zinsfehler.com/2013/11/01/die-geschichte-vom-kleinen-milton-und-der-dicken-bertha/" rel="nofollow ugc">https://zinsfehler.com/2013/11/01/die-geschichte-vom-kleinen-milton-und-der-dicken-bertha/</a> ). Von daher gehören solche Finanzialisierungs-Finanzierungen durch den Bankensektor ganz grundsätzlich verboten.</p>
<p>Wer sich zur adäquaten Auswahl von ETFs kundig machen möchte, den verweise ich auf dieses Erklärvideo von Hartmut Walz, der einen ganz ausgezeichneten Finanzblog betreibt: <a href="https://youtu.be/ehG55yzKnxw" rel="nofollow ugc">https://youtu.be/ehG55yzKnxw</a></p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: guter-verwalter		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/etf-als-risiko-fuer-das-finanzsystem/#comment-92529</link>

		<dc:creator><![CDATA[guter-verwalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Oct 2019 09:18:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=16346#comment-92529</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/etf-als-risiko-fuer-das-finanzsystem/#comment-92478&quot;&gt;Markus&lt;/a&gt;.

@Markus:
Es ging mir mit den gewählten Zahlen nur darum, das Prinzip zu visualisieren, und nicht darum einen echten Zahlenvorschlag für die Politik zu machen. Die trader-Steuer wird bei dieser Bundesregierung eh nicht kommen, jedenfalls nicht  mit dem &quot;Finanzexperten&quot; Scholz an der Spitze.

Beste Grüße!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/etf-als-risiko-fuer-das-finanzsystem/#comment-92478">Markus</a>.</p>
<p>@Markus:<br />
Es ging mir mit den gewählten Zahlen nur darum, das Prinzip zu visualisieren, und nicht darum einen echten Zahlenvorschlag für die Politik zu machen. Die trader-Steuer wird bei dieser Bundesregierung eh nicht kommen, jedenfalls nicht  mit dem &#8220;Finanzexperten&#8221; Scholz an der Spitze.</p>
<p>Beste Grüße!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Altersvorsorgesparer Jo		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/etf-als-risiko-fuer-das-finanzsystem/#comment-92507</link>

		<dc:creator><![CDATA[Altersvorsorgesparer Jo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Oct 2019 04:41:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Stelter,
meist lese Ihren Blog sehr gerne. Dass es heute anders war sehen Sie daran, dass ich mich zu Ihrem Beitrag äußere, was mir grundsätzlich eher fern ist. Wenn man Ihren Beitrag liest muss man den Eindruck gewinnen, dass es sich bei ETF um wilde Zocker-Papiere handelt. Das mag für einige Exoten- ETF zutreffen, nicht jedoch für Standard-Produkte, die in marktbreite  Indizes wie den MSCI-World investieren. Um ein Beispiel aus der Heimat zu bringen: 
Glauben Sie, dass es tatsächlich  riskanter ist, anstelle der 30 DAX Aktien den DEKA DAX UCITS ETF zu kaufen? Sind die Risiken des DEKA DAX ETF nicht genau so in jedem aktiv gemanagten am DAX orientierten Investmentfonds vorhanden?
Auf dem Blog Finanztip (https://www.finanztip.de/blog/kritik-etf/) finden Sie eine interessante Auseinandersetzung mit den Fragestellungen zu Risiken des Investments in ETF.
Mit freundlichen Grüßen 
Altersvorsorgesparer Jo]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Stelter,<br />
meist lese Ihren Blog sehr gerne. Dass es heute anders war sehen Sie daran, dass ich mich zu Ihrem Beitrag äußere, was mir grundsätzlich eher fern ist. Wenn man Ihren Beitrag liest muss man den Eindruck gewinnen, dass es sich bei ETF um wilde Zocker-Papiere handelt. Das mag für einige Exoten- ETF zutreffen, nicht jedoch für Standard-Produkte, die in marktbreite  Indizes wie den MSCI-World investieren. Um ein Beispiel aus der Heimat zu bringen:<br />
Glauben Sie, dass es tatsächlich  riskanter ist, anstelle der 30 DAX Aktien den DEKA DAX UCITS ETF zu kaufen? Sind die Risiken des DEKA DAX ETF nicht genau so in jedem aktiv gemanagten am DAX orientierten Investmentfonds vorhanden?<br />
Auf dem Blog Finanztip (<a href="https://www.finanztip.de/blog/kritik-etf/" rel="nofollow ugc">https://www.finanztip.de/blog/kritik-etf/</a>) finden Sie eine interessante Auseinandersetzung mit den Fragestellungen zu Risiken des Investments in ETF.<br />
Mit freundlichen Grüßen<br />
Altersvorsorgesparer Jo</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Markus		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/etf-als-risiko-fuer-das-finanzsystem/#comment-92479</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Oct 2019 23:52:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/etf-als-risiko-fuer-das-finanzsystem/#comment-92407&quot;&gt;Skeptiker&lt;/a&gt;.

@Skeptiker:

Ein ETF hat für Kleinanleger ganz klare Vorteile gegenüber eines direkten Kaufes der unterliegenden Assets: eine Reduktion der Gebühren.

Angenommen, ich möchte auf mind. 20 Titel streuen und 400 EUR einsetzen (z.B. vierteljährlich). Mit einem normalem Internet-Depot muss ich dann für jeden Kauf jeden Titels ein paar Euro Gebühr zahlen. Bei hypothetischen 4 EUR wären das dann 80 EUR Gebühr, was immerhin 20% des eingesetzten Geldes beträgt... Das geht mit ETFs besser.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/etf-als-risiko-fuer-das-finanzsystem/#comment-92407">Skeptiker</a>.</p>
<p>@Skeptiker:</p>
<p>Ein ETF hat für Kleinanleger ganz klare Vorteile gegenüber eines direkten Kaufes der unterliegenden Assets: eine Reduktion der Gebühren.</p>
<p>Angenommen, ich möchte auf mind. 20 Titel streuen und 400 EUR einsetzen (z.B. vierteljährlich). Mit einem normalem Internet-Depot muss ich dann für jeden Kauf jeden Titels ein paar Euro Gebühr zahlen. Bei hypothetischen 4 EUR wären das dann 80 EUR Gebühr, was immerhin 20% des eingesetzten Geldes beträgt&#8230; Das geht mit ETFs besser.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Markus		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/etf-als-risiko-fuer-das-finanzsystem/#comment-92478</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Oct 2019 23:41:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=16346#comment-92478</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/etf-als-risiko-fuer-das-finanzsystem/#comment-92335&quot;&gt;guter-verwalter&lt;/a&gt;.

@guter-verwalter:

Ich bin kein Fan von High-Frequency-Trading und würde eine hohe Besteuerung prinzpiell stark befürworten (insbesondere, wenn der mit dem größten Kapital - den schnellsten Computern bzw. der schnellsten Anbindung gewinnt). Wenn ich Ihren Post jedoch lese, frage ich mich, ab welcher Frequenz, sich der positive Effekt einer Besteuerung in den negativen Effekt einer Liquiditätsreduktion verkehrt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/etf-als-risiko-fuer-das-finanzsystem/#comment-92335">guter-verwalter</a>.</p>
<p>@guter-verwalter:</p>
<p>Ich bin kein Fan von High-Frequency-Trading und würde eine hohe Besteuerung prinzpiell stark befürworten (insbesondere, wenn der mit dem größten Kapital &#8211; den schnellsten Computern bzw. der schnellsten Anbindung gewinnt). Wenn ich Ihren Post jedoch lese, frage ich mich, ab welcher Frequenz, sich der positive Effekt einer Besteuerung in den negativen Effekt einer Liquiditätsreduktion verkehrt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Skeptiker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/etf-als-risiko-fuer-das-finanzsystem/#comment-92407</link>

		<dc:creator><![CDATA[Skeptiker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Oct 2019 15:44:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=16346#comment-92407</guid>

					<description><![CDATA[Eine Studie mit 40 Seiten; wie wäre es, zuerst die einfachen Fragen zu beantworten:

a) Was kann ein physisch replizierende ETF, was der Käufer es ETF nicht genauso durch direkten Kauf der Bestandteile erreichen könnte. Es ist über den ETF nur bequemer und schneller.

b) Wie viel von dem, was ETF heißt, ist in Wahrheit ein Zertifikat. Ein &quot;inverse ETF&quot; verglichen mit Leerverkäufen: das eine ist ungefährlich und für jeden geeignet, das andere ist gefährlich und muß reguliert werden.

c) Geht es wirklich um das Risiko für das Finanzsystem? Die Fachleute, von denen in der Studie die Rede ist, werden wissen was sie tun und wie sie sich (Gewinne + Existenz) schützen. Schlimmstenfalls lässt man das Stichwort &quot;Systemrelevant&quot; fallen. Für wen wird es zu realisierende Verluste und Bevormundung geben? Na, für den Endkunden natürlich! Beispiel: Offene Immobilienfonds oder die geplante Finanztransaktionssteuer - da werden genau die nicht belastet, die die Probleme verursacht haben.

d) Das Stichwort &quot;bid-ask spreads&quot; kommt in der Studie nur ein einziges Mal vor. Ich denke, dass in Zeiten der Krise davon eine große Informations- und Steuerwirkung ausgehen wird. Wenigstens gibt man zu, dass der ganze finanztechnische Klimbim, über den die Studie so ausführlich berichtet, in der Krise nur teuer ist und nicht viel nützt. Das erinnert mich an die Klimakrise und deren Maßnahmenpakete, wo die Politiker und Ökonomen auch nur um sich selbst kreisen und die Techniker aussen vor bleiben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Studie mit 40 Seiten; wie wäre es, zuerst die einfachen Fragen zu beantworten:</p>
<p>a) Was kann ein physisch replizierende ETF, was der Käufer es ETF nicht genauso durch direkten Kauf der Bestandteile erreichen könnte. Es ist über den ETF nur bequemer und schneller.</p>
<p>b) Wie viel von dem, was ETF heißt, ist in Wahrheit ein Zertifikat. Ein &#8220;inverse ETF&#8221; verglichen mit Leerverkäufen: das eine ist ungefährlich und für jeden geeignet, das andere ist gefährlich und muß reguliert werden.</p>
<p>c) Geht es wirklich um das Risiko für das Finanzsystem? Die Fachleute, von denen in der Studie die Rede ist, werden wissen was sie tun und wie sie sich (Gewinne + Existenz) schützen. Schlimmstenfalls lässt man das Stichwort &#8220;Systemrelevant&#8221; fallen. Für wen wird es zu realisierende Verluste und Bevormundung geben? Na, für den Endkunden natürlich! Beispiel: Offene Immobilienfonds oder die geplante Finanztransaktionssteuer &#8211; da werden genau die nicht belastet, die die Probleme verursacht haben.</p>
<p>d) Das Stichwort &#8220;bid-ask spreads&#8221; kommt in der Studie nur ein einziges Mal vor. Ich denke, dass in Zeiten der Krise davon eine große Informations- und Steuerwirkung ausgehen wird. Wenigstens gibt man zu, dass der ganze finanztechnische Klimbim, über den die Studie so ausführlich berichtet, in der Krise nur teuer ist und nicht viel nützt. Das erinnert mich an die Klimakrise und deren Maßnahmenpakete, wo die Politiker und Ökonomen auch nur um sich selbst kreisen und die Techniker aussen vor bleiben.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Seuchenvogel		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/etf-als-risiko-fuer-das-finanzsystem/#comment-92379</link>

		<dc:creator><![CDATA[Seuchenvogel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Oct 2019 12:28:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=16346#comment-92379</guid>

					<description><![CDATA[P.s. wenn man verstanden hat, dass ETFs eigentlich Futures sind, dann ist es kein Problem, wenn ETFs weit unter ihrem Marktwert (also der entsprechende Index) gehandelt wird. Dann würden sich nämlich Arbitragemöglichkeiten ergeben.

Beispiel: Ein ETF Long auf den Dax notiert bei 315.000 Brief. Der Dax Future notiert aber bei 12800. Dann ist der Daxfuture-Wert bei: 320.000

Dann kaufe ich den ETF und gehe gleichzeitig ein Daxfuture Short. Der Arbitragegewinn beträgt dann 5000 Euro

Das Problem bei ETFs ist:

Es ist dummes Geld, was immer im Markt ist. Es gibt quasi keine Cashreserven. Da man bei einem ETF immer den Gesamtmarkt kauft, kauft man auch die Papiere in einem Index, die Mist sind. Das ist ähnlich wie bei den damaligen CDOs. Das waren auch Baskets verschiedender Anleihen. Anstatt einzelner Anleihen, hat man einen Korb von Anleihen gekauft. In diesem Korb waren aber auch faule Eier. Genau wie in einem ETF.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>P.s. wenn man verstanden hat, dass ETFs eigentlich Futures sind, dann ist es kein Problem, wenn ETFs weit unter ihrem Marktwert (also der entsprechende Index) gehandelt wird. Dann würden sich nämlich Arbitragemöglichkeiten ergeben.</p>
<p>Beispiel: Ein ETF Long auf den Dax notiert bei 315.000 Brief. Der Dax Future notiert aber bei 12800. Dann ist der Daxfuture-Wert bei: 320.000</p>
<p>Dann kaufe ich den ETF und gehe gleichzeitig ein Daxfuture Short. Der Arbitragegewinn beträgt dann 5000 Euro</p>
<p>Das Problem bei ETFs ist:</p>
<p>Es ist dummes Geld, was immer im Markt ist. Es gibt quasi keine Cashreserven. Da man bei einem ETF immer den Gesamtmarkt kauft, kauft man auch die Papiere in einem Index, die Mist sind. Das ist ähnlich wie bei den damaligen CDOs. Das waren auch Baskets verschiedender Anleihen. Anstatt einzelner Anleihen, hat man einen Korb von Anleihen gekauft. In diesem Korb waren aber auch faule Eier. Genau wie in einem ETF.</p>
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		Von: Seuchenvogel		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/etf-als-risiko-fuer-das-finanzsystem/#comment-92367</link>

		<dc:creator><![CDATA[Seuchenvogel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Oct 2019 11:28:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=16346#comment-92367</guid>

					<description><![CDATA[Hallo,

ich lese hier schon länger und habe auch Dr. Stelters Buch gelesen. Danke dafür.


Zum Thema ETF:

ETFs sind nicht viel anderes wie Derivate. Zb ein Future. Wer heute einen Dax Long ETF für 320.000 Euro kauft, kauft eigentlich einen Dax Future mit unbegrenzter Laufzeit.

Und nochwas: Die sichersten Anzeichen einer Blase sind die Zunahme von Betrugsfällen und die Zunahme von der Komplexität der Produkte

Grüsse an Alle]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>ich lese hier schon länger und habe auch Dr. Stelters Buch gelesen. Danke dafür.</p>
<p>Zum Thema ETF:</p>
<p>ETFs sind nicht viel anderes wie Derivate. Zb ein Future. Wer heute einen Dax Long ETF für 320.000 Euro kauft, kauft eigentlich einen Dax Future mit unbegrenzter Laufzeit.</p>
<p>Und nochwas: Die sichersten Anzeichen einer Blase sind die Zunahme von Betrugsfällen und die Zunahme von der Komplexität der Produkte</p>
<p>Grüsse an Alle</p>
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