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	Kommentare zu: Es droht keine neue Krise – einfach, weil die alte noch nicht vorbei ist!	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Mon, 21 Aug 2017 13:27:03 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Aug 2017 13:27:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@ Horst  
     
&#062;Liquidität wird durch Cashflows sichergestellt&#062;

Ja, auf betriebswirtschaftlicher Ebene. 

&#062;„Es muss quasi nur Liquidität bereitgestellt werden, um die Wirtschaft auf Wachstumskurs zu bringen.“&#062;

Das ist so, wenn auf der betriebswirtschaftlichen Ebene praktisch kein Cashflow mehr generiert werden kann aufgrund von umfassender Kriegszerstörung.  

Oder haben Sie eine Vorstellung davon, wie die Wirtschaft in einer solchen Situation sonst in Gang kommen kann? Ich denke hier konkret an WKII.

&#062;Ergo liegt das Wesen des Kapitalismus Ihrer Ansicht nach in der Erzeugung und Zerstörung von Cashflows?&#062;

Ich weiß nicht was das Wesen des Kapitalismus ist, bin mir aber sicher, dass er funktional viel mehr ist als die Erzeugung und Zerstörung von Cashflows (wenn er das überhaupt ist).

Kriege liegen m. A. n. nicht im Wesen des Kapitalismus, jedenfalls sind sie nicht NOTWENDIGERWEISE eine Systemkomponente.

Allerdings bin ich der Meinung, dass die Leistungen des Kapitalismus zugleich Erwartungen hervorrufen, die er nicht immer befriedigen kann. 

Daher versucht die POLITIK, sie mitunter durch den Umweg über Kriege zu befriedigen. 

Alternativ hätten die Menschen ihre Erwartungen ändern und sich anpassen können.

Wenn man unterstellt, dass dies im Kapitalismus aufgrund seiner Systemleistungen über ein bestimmtes Maß hinaus nicht möglich ist, dann kommt es eben mitunter zu Kriegen – Bürgerkriegen oder auch Kriegen mit anderen Nationen. 

Insoweit hätten sie recht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Horst  </p>
<p>&gt;Liquidität wird durch Cashflows sichergestellt&gt;</p>
<p>Ja, auf betriebswirtschaftlicher Ebene. </p>
<p>&gt;„Es muss quasi nur Liquidität bereitgestellt werden, um die Wirtschaft auf Wachstumskurs zu bringen.“&gt;</p>
<p>Das ist so, wenn auf der betriebswirtschaftlichen Ebene praktisch kein Cashflow mehr generiert werden kann aufgrund von umfassender Kriegszerstörung.  </p>
<p>Oder haben Sie eine Vorstellung davon, wie die Wirtschaft in einer solchen Situation sonst in Gang kommen kann? Ich denke hier konkret an WKII.</p>
<p>&gt;Ergo liegt das Wesen des Kapitalismus Ihrer Ansicht nach in der Erzeugung und Zerstörung von Cashflows?&gt;</p>
<p>Ich weiß nicht was das Wesen des Kapitalismus ist, bin mir aber sicher, dass er funktional viel mehr ist als die Erzeugung und Zerstörung von Cashflows (wenn er das überhaupt ist).</p>
<p>Kriege liegen m. A. n. nicht im Wesen des Kapitalismus, jedenfalls sind sie nicht NOTWENDIGERWEISE eine Systemkomponente.</p>
<p>Allerdings bin ich der Meinung, dass die Leistungen des Kapitalismus zugleich Erwartungen hervorrufen, die er nicht immer befriedigen kann. </p>
<p>Daher versucht die POLITIK, sie mitunter durch den Umweg über Kriege zu befriedigen. </p>
<p>Alternativ hätten die Menschen ihre Erwartungen ändern und sich anpassen können.</p>
<p>Wenn man unterstellt, dass dies im Kapitalismus aufgrund seiner Systemleistungen über ein bestimmtes Maß hinaus nicht möglich ist, dann kommt es eben mitunter zu Kriegen – Bürgerkriegen oder auch Kriegen mit anderen Nationen. </p>
<p>Insoweit hätten sie recht.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Horst		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/es-droht-keine-neue-krise-einfach-weil-die-alte-noch-nicht-vorbei-ist/#comment-25659</link>

		<dc:creator><![CDATA[Horst]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Aug 2017 12:25:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/es-droht-keine-neue-krise-einfach-weil-die-alte-noch-nicht-vorbei-ist/#comment-25657&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

&quot;Es muss quasi nur Liquidität bereitgestellt werden, um die Wirtschaft auf Wachstumskurs zu bringen.&quot;

Liquidität wird durch Cashflows sichergestellt. Ergo liegt das Wesen des Kapitalismus Ihrer Ansicht nach in der Erzeugung und Zerstörung von Cashflows?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/es-droht-keine-neue-krise-einfach-weil-die-alte-noch-nicht-vorbei-ist/#comment-25657">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>&#8220;Es muss quasi nur Liquidität bereitgestellt werden, um die Wirtschaft auf Wachstumskurs zu bringen.&#8221;</p>
<p>Liquidität wird durch Cashflows sichergestellt. Ergo liegt das Wesen des Kapitalismus Ihrer Ansicht nach in der Erzeugung und Zerstörung von Cashflows?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Daniel Stelter		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/es-droht-keine-neue-krise-einfach-weil-die-alte-noch-nicht-vorbei-ist/#comment-25658</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel Stelter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Aug 2017 12:03:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=8513#comment-25658</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/es-droht-keine-neue-krise-einfach-weil-die-alte-noch-nicht-vorbei-ist/#comment-25654&quot;&gt;SB&lt;/a&gt;.

Dazu gab es verschiedene Beiträge bei bto. Unter anderem diesen: https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/japan-wird-seine-schulden-niemals-zurueckzahlen-und-warum-die-notenbanken-die-staatsschulden-einfach-annullieren-sollten/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/es-droht-keine-neue-krise-einfach-weil-die-alte-noch-nicht-vorbei-ist/#comment-25654">SB</a>.</p>
<p>Dazu gab es verschiedene Beiträge bei bto. Unter anderem diesen: <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/japan-wird-seine-schulden-niemals-zurueckzahlen-und-warum-die-notenbanken-die-staatsschulden-einfach-annullieren-sollten/" rel="nofollow ugc">https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/japan-wird-seine-schulden-niemals-zurueckzahlen-und-warum-die-notenbanken-die-staatsschulden-einfach-annullieren-sollten/</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/es-droht-keine-neue-krise-einfach-weil-die-alte-noch-nicht-vorbei-ist/#comment-25657</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Aug 2017 11:20:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=8513#comment-25657</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/es-droht-keine-neue-krise-einfach-weil-die-alte-noch-nicht-vorbei-ist/#comment-25655&quot;&gt;Johannes&lt;/a&gt;.

Danke für den Link, sehr interessant.

&#062; Bemerkenswert ist allerdings, dass der Anstieg der
Staatsverschuldung seit den 1970er Jahren nicht kriegsbedingt war, während die vorherigen
Verschuldungszyklen der öffentlichen Hand durch Kriege (und die Weltwirtschaftskrise)
geprägt waren. Während man Kriege und die Weltwirtschaftskrise gleichsam als exogene
Schocks auf die Staatsverschuldung betrachten kann, war der Anstieg der Verschuldung in
den letzten Jahrzehnten quasi dem wirtschaftlichen Prozess endogen und nicht auf externe
politische Ereignisse zurückzuführen.“&#062;

Das ist  SIGNIFKANT, auch wenn hier nur von Staatsverschuldung die Rede ist. 

Dies insbesondere durch das, was wir schon angesprochen hatten, hier aber nicht erwähnt wird:

Durch Kriege werden Sachwerte vernichtet, d. h. die Verschuldung, die danach einsetzt, basiert auf „bereinigten Bilanzen“, d. h. ALLE sind quasi insolvent.

Es muss quasi nur Liquidität bereitgestellt werden, um die Wirtschaft auf Wachstumskurs zu bringen. 

Dieses Szenario gab es, Gott sei Dank, die letzten 60 Jahre in Europa nicht.

Deshalb, völlig richtig, haben wir es ab der 70er Jahre mit eine völlig neuen Zeitrechnung hinsichtlich der BEDINGUNGEN, unter denen die Geldschöpfung stattfindet, zu tun.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/es-droht-keine-neue-krise-einfach-weil-die-alte-noch-nicht-vorbei-ist/#comment-25655">Johannes</a>.</p>
<p>Danke für den Link, sehr interessant.</p>
<p>&gt; Bemerkenswert ist allerdings, dass der Anstieg der<br />
Staatsverschuldung seit den 1970er Jahren nicht kriegsbedingt war, während die vorherigen<br />
Verschuldungszyklen der öffentlichen Hand durch Kriege (und die Weltwirtschaftskrise)<br />
geprägt waren. Während man Kriege und die Weltwirtschaftskrise gleichsam als exogene<br />
Schocks auf die Staatsverschuldung betrachten kann, war der Anstieg der Verschuldung in<br />
den letzten Jahrzehnten quasi dem wirtschaftlichen Prozess endogen und nicht auf externe<br />
politische Ereignisse zurückzuführen.“&gt;</p>
<p>Das ist  SIGNIFKANT, auch wenn hier nur von Staatsverschuldung die Rede ist. </p>
<p>Dies insbesondere durch das, was wir schon angesprochen hatten, hier aber nicht erwähnt wird:</p>
<p>Durch Kriege werden Sachwerte vernichtet, d. h. die Verschuldung, die danach einsetzt, basiert auf „bereinigten Bilanzen“, d. h. ALLE sind quasi insolvent.</p>
<p>Es muss quasi nur Liquidität bereitgestellt werden, um die Wirtschaft auf Wachstumskurs zu bringen. </p>
<p>Dieses Szenario gab es, Gott sei Dank, die letzten 60 Jahre in Europa nicht.</p>
<p>Deshalb, völlig richtig, haben wir es ab der 70er Jahre mit eine völlig neuen Zeitrechnung hinsichtlich der BEDINGUNGEN, unter denen die Geldschöpfung stattfindet, zu tun.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/es-droht-keine-neue-krise-einfach-weil-die-alte-noch-nicht-vorbei-ist/#comment-25656</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Aug 2017 10:54:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Klar herausgestellt, wo Braunberger VÖLLIG danebem liegt:

Er will nicht wahrhaben, dass die Voraussetzungen der Geldpolitik nicht mehr die „normaler Zeiten“ sind, für die richtig war: 

Senken des Zinssatzes → lohnendere Investitionen (bei wachstumsbedingt hinreichender Nachfrage), weil kostengünstiger → mehr Kredite, im Extremfall eines längeren Booms „Kreditexplosion“→ mehr Beschäftigung → Anstieg der Inflation, weil Preis für Arbeit teurer wird und auf die Produktpreise umgelegt wird → Banken in Schwierigkeiten bei Rezession → Finanzkrise   

Koo hat aufgezeigt, dass dies in Zeiten HOHER Verschuldung NICHT gilt. 

Die Zinssenkungen der Notenbanken bewirken eben kein Kreditwachstum der Realwirtschaft, wenn die Unternehmen sich entschulden.

Hier noch einmal der Link, auf den M. Stöcker dankenswerterweise verwiesen hat:

https://www.youtube.com/watch?v=8YTyJzmiHGk&#038;t=106s 

Wenn Entschuldung betrieben wird und auch aus anderen realwirtschaftlich FUNDAMENTALEN Megatrends nicht hinreichend konsumiert und investiert wird (Gütersättigung, Demografie, Globalisierung ….), die nicht durch Umlegen eines Schalters geändert werden können, dann ist die NÄCHSTE Krise – von der spricht Braunberger – keine einer Kreditexplosion.

Krise heißt nicht „Zusammenbruch des gesamten Geld- und Finanzsystems“.

Krise heißt vielmehr: 

Keine Lösung in Sicht, die zur Normalsituation der Vergangenheit zurückführen würde.

Dieser Zustand ist mit „Eiszeit“ vereinbar, kennzeichnet den Zustand vor einem Zusammenbruch. 

Ob die Krise zu einem Zusammenbruch führt, und wenn so, unter welchen Bedingungen, ist eine ganz andere Frage.

Fest steht lediglich:

Die Krise hat gravierende realwirtschaftliche Begleiterscheinungen, vergleichsweise geringes Wachstum, hohe Arbeitslosigkeit, eine wachsende Zahl von Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen etc. 

und

Die Notenbanken haben funktional, wenn auch nicht rechtlich noch Pfeile im Köcher, um die Eiszeit zu verlängern, u. a. Helikoptergeld.

Kommt es also NIE zum Zusammenbruch?

Ich meine, dass die beste Antwort die ist, die Dr. Stelter hier gibt:

&#062;Das Risiko ist heute ein politisches …  So haben wir den Wettlauf zwischen (politischen) Schocks und Monetarisierung. Schauen wir mal, wer gewinnt.&#062;

Ich stelle fest, dass die politischen Schocks in den letzten Jahren ZUNGENOMMEN haben, in USA genauso wie in der EU und in einigen sich entwickelnden Ländern, z. B. Brasilien. 

Die Ursache ist m. A. n. klar:

Die realwirtschaftliche Entwicklung entspricht nicht den Erwartungen der Menschen – TROTZ einer Monetarisierung, wie sie die Welt noch nicht erlebt hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Klar herausgestellt, wo Braunberger VÖLLIG danebem liegt:</p>
<p>Er will nicht wahrhaben, dass die Voraussetzungen der Geldpolitik nicht mehr die „normaler Zeiten“ sind, für die richtig war: </p>
<p>Senken des Zinssatzes → lohnendere Investitionen (bei wachstumsbedingt hinreichender Nachfrage), weil kostengünstiger → mehr Kredite, im Extremfall eines längeren Booms „Kreditexplosion“→ mehr Beschäftigung → Anstieg der Inflation, weil Preis für Arbeit teurer wird und auf die Produktpreise umgelegt wird → Banken in Schwierigkeiten bei Rezession → Finanzkrise   </p>
<p>Koo hat aufgezeigt, dass dies in Zeiten HOHER Verschuldung NICHT gilt. </p>
<p>Die Zinssenkungen der Notenbanken bewirken eben kein Kreditwachstum der Realwirtschaft, wenn die Unternehmen sich entschulden.</p>
<p>Hier noch einmal der Link, auf den M. Stöcker dankenswerterweise verwiesen hat:</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=8YTyJzmiHGk&#038;t=106s" rel="nofollow ugc">https://www.youtube.com/watch?v=8YTyJzmiHGk&#038;t=106s</a> </p>
<p>Wenn Entschuldung betrieben wird und auch aus anderen realwirtschaftlich FUNDAMENTALEN Megatrends nicht hinreichend konsumiert und investiert wird (Gütersättigung, Demografie, Globalisierung ….), die nicht durch Umlegen eines Schalters geändert werden können, dann ist die NÄCHSTE Krise – von der spricht Braunberger – keine einer Kreditexplosion.</p>
<p>Krise heißt nicht „Zusammenbruch des gesamten Geld- und Finanzsystems“.</p>
<p>Krise heißt vielmehr: </p>
<p>Keine Lösung in Sicht, die zur Normalsituation der Vergangenheit zurückführen würde.</p>
<p>Dieser Zustand ist mit „Eiszeit“ vereinbar, kennzeichnet den Zustand vor einem Zusammenbruch. </p>
<p>Ob die Krise zu einem Zusammenbruch führt, und wenn so, unter welchen Bedingungen, ist eine ganz andere Frage.</p>
<p>Fest steht lediglich:</p>
<p>Die Krise hat gravierende realwirtschaftliche Begleiterscheinungen, vergleichsweise geringes Wachstum, hohe Arbeitslosigkeit, eine wachsende Zahl von Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen etc. </p>
<p>und</p>
<p>Die Notenbanken haben funktional, wenn auch nicht rechtlich noch Pfeile im Köcher, um die Eiszeit zu verlängern, u. a. Helikoptergeld.</p>
<p>Kommt es also NIE zum Zusammenbruch?</p>
<p>Ich meine, dass die beste Antwort die ist, die Dr. Stelter hier gibt:</p>
<p>&gt;Das Risiko ist heute ein politisches …  So haben wir den Wettlauf zwischen (politischen) Schocks und Monetarisierung. Schauen wir mal, wer gewinnt.&gt;</p>
<p>Ich stelle fest, dass die politischen Schocks in den letzten Jahren ZUNGENOMMEN haben, in USA genauso wie in der EU und in einigen sich entwickelnden Ländern, z. B. Brasilien. </p>
<p>Die Ursache ist m. A. n. klar:</p>
<p>Die realwirtschaftliche Entwicklung entspricht nicht den Erwartungen der Menschen – TROTZ einer Monetarisierung, wie sie die Welt noch nicht erlebt hat.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Johannes		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/es-droht-keine-neue-krise-einfach-weil-die-alte-noch-nicht-vorbei-ist/#comment-25655</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Aug 2017 10:48:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;Derweil wachsen die Schulden weiter, eher im öffentlichen als im privaten Bereich. Allerdings in China und einigen anderen Ländern auch gerade im privaten Sektor.&quot;

http://www.jfki.fu-berlin.de/faculty/economics/team/Ehemalige_Mitarbeiter_innen/schularick/VSWG_Schularick_Staatsverschuldung_in_der_westlichen_Welt.pdf

Aus &quot;Staatsverschuldung in der westlichen Welt (1880-2009)&quot;

&quot;Das   Ziel   dieses   Beitrags   war   es,   aus   quantitativer   Perspektive   die   Entwicklung   der   
Staatsverschuldung    in    der    OECD    seit    1880    vor    dem    Hintergrund    der    aktuellen    
wirtschaftspolitischen   Diskussion   nachzuvollziehen.   Dabei   hat   sich   gezeigt,   dass   aus   
langfristiger  historischer  Perspektive  die  gegenwärtigen  Schuldenstände  der  OECD-Länder  
zwar  erhöht  sind,  aber  noch nicht  beispiellos  hoch.  Im  Mittel  ist  das  Niveau  der  ersten  
Zwischenkriegsjahre  wieder  erreicht.  Bemerkenswert  ist  allerdings,  dass  der  Anstieg  der  
Staatsverschuldung  seit  den  1970er  Jahren  nicht  kriegsbedingt  war,  während  die  vorherigen  
Verschuldungszyklen  der  öffentlichen  Hand  durch  Kriege  (und  die  Weltwirtschaftskrise)  
geprägt  waren.  Während  man  Kriege  und  die  Weltwirtschaftskrise  gleichsam  als  exogene  
Schocks  auf  die  Staatsverschuldung  betrachten  kann,  war  der  Anstieg  der  Verschuldung  in  
den  letzten  Jahrzehnten  quasi  dem  wirtschaftlichen  Prozess  endogen  und  nicht  auf  externe  
politische Ereignisse zurückzuführen.&quot;


Klar ist (zumindest für mich), dass 1971 eine neue Zeitrechnung hinsichtlich der Geldschöpfung begann, die mindestens mitursächlich für die heutige Höhe der Staatsverschuldung und aller damit in Zusammenhang stehenden negativen Effekte steht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Derweil wachsen die Schulden weiter, eher im öffentlichen als im privaten Bereich. Allerdings in China und einigen anderen Ländern auch gerade im privaten Sektor.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.jfki.fu-berlin.de/faculty/economics/team/Ehemalige_Mitarbeiter_innen/schularick/VSWG_Schularick_Staatsverschuldung_in_der_westlichen_Welt.pdf" rel="nofollow ugc">http://www.jfki.fu-berlin.de/faculty/economics/team/Ehemalige_Mitarbeiter_innen/schularick/VSWG_Schularick_Staatsverschuldung_in_der_westlichen_Welt.pdf</a></p>
<p>Aus &#8220;Staatsverschuldung in der westlichen Welt (1880-2009)&#8221;</p>
<p>&#8220;Das   Ziel   dieses   Beitrags   war   es,   aus   quantitativer   Perspektive   die   Entwicklung   der<br />
Staatsverschuldung    in    der    OECD    seit    1880    vor    dem    Hintergrund    der    aktuellen<br />
wirtschaftspolitischen   Diskussion   nachzuvollziehen.   Dabei   hat   sich   gezeigt,   dass   aus<br />
langfristiger  historischer  Perspektive  die  gegenwärtigen  Schuldenstände  der  OECD-Länder<br />
zwar  erhöht  sind,  aber  noch nicht  beispiellos  hoch.  Im  Mittel  ist  das  Niveau  der  ersten<br />
Zwischenkriegsjahre  wieder  erreicht.  Bemerkenswert  ist  allerdings,  dass  der  Anstieg  der<br />
Staatsverschuldung  seit  den  1970er  Jahren  nicht  kriegsbedingt  war,  während  die  vorherigen<br />
Verschuldungszyklen  der  öffentlichen  Hand  durch  Kriege  (und  die  Weltwirtschaftskrise)<br />
geprägt  waren.  Während  man  Kriege  und  die  Weltwirtschaftskrise  gleichsam  als  exogene<br />
Schocks  auf  die  Staatsverschuldung  betrachten  kann,  war  der  Anstieg  der  Verschuldung  in<br />
den  letzten  Jahrzehnten  quasi  dem  wirtschaftlichen  Prozess  endogen  und  nicht  auf  externe<br />
politische Ereignisse zurückzuführen.&#8221;</p>
<p>Klar ist (zumindest für mich), dass 1971 eine neue Zeitrechnung hinsichtlich der Geldschöpfung begann, die mindestens mitursächlich für die heutige Höhe der Staatsverschuldung und aller damit in Zusammenhang stehenden negativen Effekte steht.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: SB		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/es-droht-keine-neue-krise-einfach-weil-die-alte-noch-nicht-vorbei-ist/#comment-25654</link>

		<dc:creator><![CDATA[SB]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Aug 2017 08:49:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=8513#comment-25654</guid>

					<description><![CDATA[&quot;Eventuell ist die Lösung durch Monetarisierung über die Bilanzen der Notenbanken, wie sie sich in Japan abzeichnet, wirklich die Lösung für unsere Probleme, die ohne Schmerzen funktioniert.&quot;

Für die Nicht-Fachleute wie mich wäre es schön, wenn diese Lösung (in einem eigenem Artikel?) näher beschrieben würde. Besten Dank im Voraus!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Eventuell ist die Lösung durch Monetarisierung über die Bilanzen der Notenbanken, wie sie sich in Japan abzeichnet, wirklich die Lösung für unsere Probleme, die ohne Schmerzen funktioniert.&#8221;</p>
<p>Für die Nicht-Fachleute wie mich wäre es schön, wenn diese Lösung (in einem eigenem Artikel?) näher beschrieben würde. Besten Dank im Voraus!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/es-droht-keine-neue-krise-einfach-weil-die-alte-noch-nicht-vorbei-ist/#comment-25653</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Aug 2017 08:44:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=8513#comment-25653</guid>

					<description><![CDATA[sieht]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>sieht</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/es-droht-keine-neue-krise-einfach-weil-die-alte-noch-nicht-vorbei-ist/#comment-25652</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Aug 2017 08:43:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=8513#comment-25652</guid>

					<description><![CDATA[Ich denke, das Problem mit Beiträgen wie dem von Herrn Braunberger ist die Zeitperspektive. Da der prognostizierte margin call in den letzten paar Jahren nicht eingetreten ist, hält er es für falsch. Das erinnert mich an die Bewohner von Neapel, die das Problem des Vesuv anscheinend schon seit vielen Jahren für dauerhaft gelöst halten...
Er schaut auf die kurze, bestenfalls auf die mittelfristige Perspektive. bto und andere auf die lange Sicht. Das mag aus Sicht einer Tageszeitung verständlich sein, wenn ihre Leser vor allem mit einem schnell vergessenden Gedächtnis ausgestattet sind. Aus Sicht des wirklich langfristig denkenden Investors oder Beobachters ist es irrelevant. Ob der weltweite margin call 2018 oder 2024 kommt, ist für die Größe der dann anstehenden Schwierigkeiten wohl nicht wirklich wesentlich. Für die Zeitperspektive von Herrn Braunberger und seiner Zielgruppe wohl schon. Logik sind allerdings anders aus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke, das Problem mit Beiträgen wie dem von Herrn Braunberger ist die Zeitperspektive. Da der prognostizierte margin call in den letzten paar Jahren nicht eingetreten ist, hält er es für falsch. Das erinnert mich an die Bewohner von Neapel, die das Problem des Vesuv anscheinend schon seit vielen Jahren für dauerhaft gelöst halten&#8230;<br />
Er schaut auf die kurze, bestenfalls auf die mittelfristige Perspektive. bto und andere auf die lange Sicht. Das mag aus Sicht einer Tageszeitung verständlich sein, wenn ihre Leser vor allem mit einem schnell vergessenden Gedächtnis ausgestattet sind. Aus Sicht des wirklich langfristig denkenden Investors oder Beobachters ist es irrelevant. Ob der weltweite margin call 2018 oder 2024 kommt, ist für die Größe der dann anstehenden Schwierigkeiten wohl nicht wirklich wesentlich. Für die Zeitperspektive von Herrn Braunberger und seiner Zielgruppe wohl schon. Logik sind allerdings anders aus.</p>
]]></content:encoded>
		
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