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	Kommentare zu: Lange erwartet: Enteignung für den Schuldenabbau	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Thu, 16 May 2019 15:01:17 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Peter Müller		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/enteignung-fuer-den-schuldenabbau/#comment-69821</link>

		<dc:creator><![CDATA[Peter Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 May 2019 15:01:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Lastenausgleich. Haben wir schon zweimal bezahlt. Der dritte ist jetzt absehbar. Meine omi hat auch schon die sechste oder siebte währungsreform mitgemacht. Dieser verfluchte €, bis zu dessen einführung war alles gut, danach ging das elend los.
Ein staat geht nie pleite, immer nur die bürger. Man muss die zeit richtig erkennen und sich dementsprechend einrichten. Ich werde jetzt ein gewerbe anmelden. 
Großhandel mit fackeln und mistgabeln.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lastenausgleich. Haben wir schon zweimal bezahlt. Der dritte ist jetzt absehbar. Meine omi hat auch schon die sechste oder siebte währungsreform mitgemacht. Dieser verfluchte €, bis zu dessen einführung war alles gut, danach ging das elend los.<br />
Ein staat geht nie pleite, immer nur die bürger. Man muss die zeit richtig erkennen und sich dementsprechend einrichten. Ich werde jetzt ein gewerbe anmelden.<br />
Großhandel mit fackeln und mistgabeln.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: michel		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/enteignung-fuer-den-schuldenabbau/#comment-28456</link>

		<dc:creator><![CDATA[michel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Nov 2017 04:02:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[hmm, ich bin etwas verwundert, wieso die meisten hier meinten, eine zwangsimmosteuer so nicht durchsetzbar.
müssen wir hier ernsthaft eine liste erstellen, was in den vergangenen 15 jahren noch unvorstellbar war und längst realität geworden ist?
wenn dem so wäre, hätten wir ja nicht mal den euro.
es ist nur eine frage wie man es den sklaven verkauft und da profis im manipulieren am werkeln sind, würden sie auch das fressen, vor allem in deutschland, selbst wenn in ländern wo die menschen nicht so extrem und komplett wohlstandverblödet sind, bürgerkrieg herrschen würde.
mit dem deutschen michel kann wirklich alles machen, sei es noch so abstrus!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>hmm, ich bin etwas verwundert, wieso die meisten hier meinten, eine zwangsimmosteuer so nicht durchsetzbar.<br />
müssen wir hier ernsthaft eine liste erstellen, was in den vergangenen 15 jahren noch unvorstellbar war und längst realität geworden ist?<br />
wenn dem so wäre, hätten wir ja nicht mal den euro.<br />
es ist nur eine frage wie man es den sklaven verkauft und da profis im manipulieren am werkeln sind, würden sie auch das fressen, vor allem in deutschland, selbst wenn in ländern wo die menschen nicht so extrem und komplett wohlstandverblödet sind, bürgerkrieg herrschen würde.<br />
mit dem deutschen michel kann wirklich alles machen, sei es noch so abstrus!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Karl F.		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/enteignung-fuer-den-schuldenabbau/#comment-26722</link>

		<dc:creator><![CDATA[Karl F.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Oct 2017 07:56:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/enteignung-fuer-den-schuldenabbau/#comment-26694&quot;&gt;Wolfgang Selig&lt;/a&gt;.

Auch Herr Stelter wagt bezüglich eines Inflationsszenarios keine eindeutigen Aussagen, wie sein letzter WiWo-Beitrag bezeugt:

&quot;Die Hyperinflation kann kommen, wie an dieser Stelle schon vor einigen Monaten diskutiert, bleibt aber vorerst ein Extremszenario, welches die gleiche Wahrscheinlichkeit hat wie eine Fortsetzung des japanischen Szenarios in der Euro-Zone.&quot;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/enteignung-fuer-den-schuldenabbau/#comment-26694">Wolfgang Selig</a>.</p>
<p>Auch Herr Stelter wagt bezüglich eines Inflationsszenarios keine eindeutigen Aussagen, wie sein letzter WiWo-Beitrag bezeugt:</p>
<p>&#8220;Die Hyperinflation kann kommen, wie an dieser Stelle schon vor einigen Monaten diskutiert, bleibt aber vorerst ein Extremszenario, welches die gleiche Wahrscheinlichkeit hat wie eine Fortsetzung des japanischen Szenarios in der Euro-Zone.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Thomas		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/enteignung-fuer-den-schuldenabbau/#comment-26713</link>

		<dc:creator><![CDATA[Thomas]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Oct 2017 18:41:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;außergewöhnliche Steuer auf Immobilienkapital anfallen [...] Die Maßnahme würde vor allem die Wohlhabenderen treffen, die viel Immobilienbesitz haben.&quot;

Wäre das so? Zumindest bei vermieteten Objekten (privat/gewerblich) dürfte das dann doch wohl - wo möglich - auf die Mieter umgelegt werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;außergewöhnliche Steuer auf Immobilienkapital anfallen [&#8230;] Die Maßnahme würde vor allem die Wohlhabenderen treffen, die viel Immobilienbesitz haben.&#8221;</p>
<p>Wäre das so? Zumindest bei vermieteten Objekten (privat/gewerblich) dürfte das dann doch wohl &#8211; wo möglich &#8211; auf die Mieter umgelegt werden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Paul		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/enteignung-fuer-den-schuldenabbau/#comment-26702</link>

		<dc:creator><![CDATA[Paul]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Oct 2017 13:10:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nachdem aus der Goldmark die Papiermark wurde, kam die Rentenmark.
Nachdem aus dem &quot;harten Euro&quot; der &quot;weiche Euro&quot; wurde, kommt nun der &quot;Renteneuro&quot;. 
Geschichte wiederholt sich nun offenbar doch. Frage ist bloß, wie chaotisch der Üergang sein wird und ob sich die EU danach so lange halten wird können wie die Weimerer Republik anno dazumal.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem aus der Goldmark die Papiermark wurde, kam die Rentenmark.<br />
Nachdem aus dem &#8220;harten Euro&#8221; der &#8220;weiche Euro&#8221; wurde, kommt nun der &#8220;Renteneuro&#8221;.<br />
Geschichte wiederholt sich nun offenbar doch. Frage ist bloß, wie chaotisch der Üergang sein wird und ob sich die EU danach so lange halten wird können wie die Weimerer Republik anno dazumal.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Kevin		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/enteignung-fuer-den-schuldenabbau/#comment-26701</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kevin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Oct 2017 11:28:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[... in der Schweiz nennt man es &quot;Eigenmietwert&quot;. Letzluch eine Steuer auf den abbezahlten Anteil der selbstgenutzten Immobilie. Die vermietete Immobilie wird ja bereits besteuert. Man muss es nicht gleich Enteignung nennen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; in der Schweiz nennt man es &#8220;Eigenmietwert&#8221;. Letzluch eine Steuer auf den abbezahlten Anteil der selbstgenutzten Immobilie. Die vermietete Immobilie wird ja bereits besteuert. Man muss es nicht gleich Enteignung nennen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Makku		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/enteignung-fuer-den-schuldenabbau/#comment-26699</link>

		<dc:creator><![CDATA[Makku]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Oct 2017 11:18:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sehr guter Beitrag, und es gibt noch mehr:
Das konstruierte Dilemma bzw. Trilemma: man mache einige Vorschläge, die allesamt unmöglich/unverschämt/unerhört erscheinen, aber behaupte, das wären die einzigen Lösungen. Eine der Vorschläge erscheint nicht ganz so unmöglich --- auf diese soll es dann hinauslaufen.
Hierauf angewendet: (a) und (b) sind derzeit nicht umsetzbar (wer will schon offene Umverteilung / offene Zwangshypotheken --- das ist beides nur im nationalen Maßstab und/oder während offen ausgebrochenen Krisen vorstellbar. Man bedenke auch die Immo-Eigentumsquote, die im Süden wesentlich höher als im staatsgläubigen D ist).
Ergo erscheint (c) wesentlich weniger grausam für 95% der Bevölkerung. Und das ist es, was Macron eigentlich will: den Zugriff auf die Gelddruckpresse.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr guter Beitrag, und es gibt noch mehr:<br />
Das konstruierte Dilemma bzw. Trilemma: man mache einige Vorschläge, die allesamt unmöglich/unverschämt/unerhört erscheinen, aber behaupte, das wären die einzigen Lösungen. Eine der Vorschläge erscheint nicht ganz so unmöglich &#8212; auf diese soll es dann hinauslaufen.<br />
Hierauf angewendet: (a) und (b) sind derzeit nicht umsetzbar (wer will schon offene Umverteilung / offene Zwangshypotheken &#8212; das ist beides nur im nationalen Maßstab und/oder während offen ausgebrochenen Krisen vorstellbar. Man bedenke auch die Immo-Eigentumsquote, die im Süden wesentlich höher als im staatsgläubigen D ist).<br />
Ergo erscheint (c) wesentlich weniger grausam für 95% der Bevölkerung. Und das ist es, was Macron eigentlich will: den Zugriff auf die Gelddruckpresse.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ralph Klages		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/enteignung-fuer-den-schuldenabbau/#comment-26698</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ralph Klages]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Oct 2017 11:14:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;Immobiliensteuer&quot;
1. Meint Macron das im Ernst - oder dient das lediglich als pol. Druckmittel ? 
2. Wenn so etwas geplant wird, würde es das Planungsstadium überleben ? Und: Wie groß muss die Not sein, wenn so etwas überhaupt vorgeschlagen wird ? Wer gibt sich diese Blöße?
3. Wer wäre Gewinner, wer Verlierer ? Kurzfristig würden die Eigentümer wohl verlieren, ebenso die sie finanzierenden Banken; die &quot;Preisblase&quot; womöglich dort platzen, wo man sie vermutet (aber auch das ist schon fraglich). Mittelfristig wäre damit nichts gewonnen, denn mehr Wohnfläche stünde eben immer noch NICHT zu den erwarteten Preisen zur Verfügung. Und von wegen Umverteilung: Langfristig sind es die Mieter, die eine Immo-Steuer belastet, denn die Preise werden durchgereicht. Die werden dann garantiert nur noch AfD wählen. Wollen die Volksparteien das? Wenn ja, haben sie es nicht besser verdient..... 
4. Da wir das Ganze jetzt schon antizipieren, was soll das dann noch? Zurück zu 1. : Das ist die Antwort.
LG]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Immobiliensteuer&#8221;<br />
1. Meint Macron das im Ernst &#8211; oder dient das lediglich als pol. Druckmittel ?<br />
2. Wenn so etwas geplant wird, würde es das Planungsstadium überleben ? Und: Wie groß muss die Not sein, wenn so etwas überhaupt vorgeschlagen wird ? Wer gibt sich diese Blöße?<br />
3. Wer wäre Gewinner, wer Verlierer ? Kurzfristig würden die Eigentümer wohl verlieren, ebenso die sie finanzierenden Banken; die &#8220;Preisblase&#8221; womöglich dort platzen, wo man sie vermutet (aber auch das ist schon fraglich). Mittelfristig wäre damit nichts gewonnen, denn mehr Wohnfläche stünde eben immer noch NICHT zu den erwarteten Preisen zur Verfügung. Und von wegen Umverteilung: Langfristig sind es die Mieter, die eine Immo-Steuer belastet, denn die Preise werden durchgereicht. Die werden dann garantiert nur noch AfD wählen. Wollen die Volksparteien das? Wenn ja, haben sie es nicht besser verdient&#8230;..<br />
4. Da wir das Ganze jetzt schon antizipieren, was soll das dann noch? Zurück zu 1. : Das ist die Antwort.<br />
LG</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/enteignung-fuer-den-schuldenabbau/#comment-26697</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Oct 2017 11:11:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;Gleiches muss mit dem Überhang an privaten Schulden passieren!&quot; 

Privater Schuldenüberhang ist wichtiger als der staatliche (siehe Japan). Eine Immobiliensteuer wirkt hier eher kontraproduktiv und verlangsamt den privaten Schuldenabbau. Die Erbschaftssteuer in Verbindung mit QE4P ist eindeutig das bessere Instrument und diskriminiert nicht einseitig. Sie wirkt zudem als Assetpreisbremse.

Wenn Macron seinen verfehlten Ansatz durchzieht, dann wird die Staatsschuld weiter ansteigen. Macron erliegt auch den mikroökonomischen Fehlschlüssen germanischer Provenienz. Sehr gut dargelegt von Steve Keen, der ebenfalls für QE4P plädiert: https://www.rt.com/op-edge/406124-rise-fall-emmanuel-macron/

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Gleiches muss mit dem Überhang an privaten Schulden passieren!&#8221; </p>
<p>Privater Schuldenüberhang ist wichtiger als der staatliche (siehe Japan). Eine Immobiliensteuer wirkt hier eher kontraproduktiv und verlangsamt den privaten Schuldenabbau. Die Erbschaftssteuer in Verbindung mit QE4P ist eindeutig das bessere Instrument und diskriminiert nicht einseitig. Sie wirkt zudem als Assetpreisbremse.</p>
<p>Wenn Macron seinen verfehlten Ansatz durchzieht, dann wird die Staatsschuld weiter ansteigen. Macron erliegt auch den mikroökonomischen Fehlschlüssen germanischer Provenienz. Sehr gut dargelegt von Steve Keen, der ebenfalls für QE4P plädiert: <a href="https://www.rt.com/op-edge/406124-rise-fall-emmanuel-macron/" rel="nofollow ugc">https://www.rt.com/op-edge/406124-rise-fall-emmanuel-macron/</a></p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/enteignung-fuer-den-schuldenabbau/#comment-26696</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Oct 2017 11:09:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=8894#comment-26696</guid>

					<description><![CDATA[Demnächst in diesem Theater:

Griechenland, wo lt. IWF „neue Maßnahmen“ erforderlich seien.

Mehr dazu:

http://www.ekathimerini.com/222379/article/ekathimerini/news/imf-report-suggests-new-measures-necessary]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Demnächst in diesem Theater:</p>
<p>Griechenland, wo lt. IWF „neue Maßnahmen“ erforderlich seien.</p>
<p>Mehr dazu:</p>
<p><a href="http://www.ekathimerini.com/222379/article/ekathimerini/news/imf-report-suggests-new-measures-necessary" rel="nofollow ugc">http://www.ekathimerini.com/222379/article/ekathimerini/news/imf-report-suggests-new-measures-necessary</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/enteignung-fuer-den-schuldenabbau/#comment-26695</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Oct 2017 10:50:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=8894#comment-26695</guid>

					<description><![CDATA[Was besagt dieses Strategie-Papier?

Erst einmal dreierlei:

a) Es gibt ein Verschuldungsproblem, das gelöst werden muss.

b) Durch den „Lauf der Dinge“ kann es nicht, jedenfalls nicht rechtzeitig gelöst werden.

c) Es müssen spezielle Maßnahmen entwickelt und umgesetzt werden.

Hier ist wirklich UM-Denken am Werk:

a) ist die ABKEHR von den Monetaristen/Fiskalisten – hier  am Blog vehement durch M. Stöcker vertreten –, denen zufolge die im Zusammenspiel generierte Nachfrage das Verschuldungsproblem löse, letztlich durch Monetisierung.

b) ist ein Dringlichkeitsappell, der sich auf ein konkretes Krisenszenario bezieht: Wenn die EZB ihre Geldpolitik ändert – was sie aus unterschiedlichen Gründen tun muss –, dann entfällt das „What ever it takes …“ mit der Gefahr, dass die Märkte wie 2012 das Regime übernehmen und hochverschuldete Staaten in die Insolvenz getrieben werden können mit dem Aus für die Eurozone.  

c) Hier muss es KONKRET werden – und das Strategiepapier ist konkret. Für Deutschland ist Schäuble mit einem modifizierten ESM konkret im Geschäft. 

Warum wird die Verschuldung des PRIVATEN SEKTORS ausgeklammert?

Das hat ganz sicher nichts mit der Unterschätzung der privaten Schulden zu tun, sondern mit der DURCHSETZBARKEIT von Entschuldungsmaßnahmen.

An diesem Punkt muss die BEWERTUNG der drei vorgeschlagenen Maßnahmen einsetzen.

Ich sehe das so:

Maßnahme 1:

„Solidarität“, die DAUERHAFT in Transfers besteht, muss INSTITUTIONELL fundiert werden. Das heißt, dass ALLE Staaten zustimmen und die Unionsverträge geändert bzw. ergänzt werden müssen. Das ist aussichtslos, die Geberstaaten werden da nicht mitspielen. Schäuble hat das gesagt und damit ist das Thema durch, da kann sich Gabriel aufblasen wie er will.
 
Maßnahme 2:

Sie ist aussichtslos, weil sie in den verschiedenen Ländern unterschiedliche Auswirkungen hat, egal wie man diesen Ansatz schnitzt. Wo, wie z. B. in Italien, etwa 80% der Bevölkerung eine Immobilie besitzen, ist das Dynamit. Und bei uns würde sofort die Frage aufgeworfen: Warum Immobilien und nur Immobilien, warum wird nicht anderes Vermögen besteuert. Dieser Ansatz ist so tot wie der erste.

Maßnahme 3:

Die Unionsverträge müssten geändert werden, weil monetäre Staatsfinanzierung bekanntlich verboten ist. Die Länder der Peripherie würden da zwar liebend gern mitspielen, in Deutschland wäre es sehr, sehr schwierig bis hin zur Existenzfrage für jede Regierung der Mitte.  So ist das eben, wenn man Gläubiger-Nation ist. Kurzum: nicht unmöglich, aber auch nicht sonderlich wünschenswert, obwohl es die eleganteste Maßnahme wäre, das Problem der Staatsverschuldung – STEIGENDER Staatsverschuldung –  zu entschärfen.

Was tun?

Schäubles Vorschlag hat die meisten Chancen, verwirklicht zu werden. Wer immer ihm nachfolgt, wird das mit dem Einverständnis der Kanzlerin  in der Eurozone durchsetzen – MIT den Franzosen. 

Es gibt allerdings ein Problem:

Die FDP hat sich im Wahlprogramm auf den Abbau und nicht die Erweiterung des ESM festgelegt. Lindner hat darauf hingewiesen, dass nach der Wahl gilt, was vor der Wahl versprochen wurde, als prominentes Führungspersonal der Partei öffentlich erklärte, vom Wahlprogramm abweichen zu wollen.

Das ist der Knackpunkt für die FDP und ihre Glaubwürdigkeit, an der ihre Zukunft hängt, nachdem sie diese in der Vergangenheit verspielt hatte und aus dem Bundestag geflogen ist. Originalton einer engagierten Wahlkämpferin: Wenn wir es wieder vermasseln, dann haben wir es nicht anders verdient. 

Dennoch wird die FDP mitspielen und eine ESM-Lösung unterstützen, weil die Alternative ausscheidet: 

Sie kann nicht wollen, dass die Eurozone durch die FDP scheitert. 

Also, ganz cool bleiben:

INSTABILITÄT ist garantiert – unklar ist nur, WO sich das zeigen wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was besagt dieses Strategie-Papier?</p>
<p>Erst einmal dreierlei:</p>
<p>a) Es gibt ein Verschuldungsproblem, das gelöst werden muss.</p>
<p>b) Durch den „Lauf der Dinge“ kann es nicht, jedenfalls nicht rechtzeitig gelöst werden.</p>
<p>c) Es müssen spezielle Maßnahmen entwickelt und umgesetzt werden.</p>
<p>Hier ist wirklich UM-Denken am Werk:</p>
<p>a) ist die ABKEHR von den Monetaristen/Fiskalisten – hier  am Blog vehement durch M. Stöcker vertreten –, denen zufolge die im Zusammenspiel generierte Nachfrage das Verschuldungsproblem löse, letztlich durch Monetisierung.</p>
<p>b) ist ein Dringlichkeitsappell, der sich auf ein konkretes Krisenszenario bezieht: Wenn die EZB ihre Geldpolitik ändert – was sie aus unterschiedlichen Gründen tun muss –, dann entfällt das „What ever it takes …“ mit der Gefahr, dass die Märkte wie 2012 das Regime übernehmen und hochverschuldete Staaten in die Insolvenz getrieben werden können mit dem Aus für die Eurozone.  </p>
<p>c) Hier muss es KONKRET werden – und das Strategiepapier ist konkret. Für Deutschland ist Schäuble mit einem modifizierten ESM konkret im Geschäft. </p>
<p>Warum wird die Verschuldung des PRIVATEN SEKTORS ausgeklammert?</p>
<p>Das hat ganz sicher nichts mit der Unterschätzung der privaten Schulden zu tun, sondern mit der DURCHSETZBARKEIT von Entschuldungsmaßnahmen.</p>
<p>An diesem Punkt muss die BEWERTUNG der drei vorgeschlagenen Maßnahmen einsetzen.</p>
<p>Ich sehe das so:</p>
<p>Maßnahme 1:</p>
<p>„Solidarität“, die DAUERHAFT in Transfers besteht, muss INSTITUTIONELL fundiert werden. Das heißt, dass ALLE Staaten zustimmen und die Unionsverträge geändert bzw. ergänzt werden müssen. Das ist aussichtslos, die Geberstaaten werden da nicht mitspielen. Schäuble hat das gesagt und damit ist das Thema durch, da kann sich Gabriel aufblasen wie er will.</p>
<p>Maßnahme 2:</p>
<p>Sie ist aussichtslos, weil sie in den verschiedenen Ländern unterschiedliche Auswirkungen hat, egal wie man diesen Ansatz schnitzt. Wo, wie z. B. in Italien, etwa 80% der Bevölkerung eine Immobilie besitzen, ist das Dynamit. Und bei uns würde sofort die Frage aufgeworfen: Warum Immobilien und nur Immobilien, warum wird nicht anderes Vermögen besteuert. Dieser Ansatz ist so tot wie der erste.</p>
<p>Maßnahme 3:</p>
<p>Die Unionsverträge müssten geändert werden, weil monetäre Staatsfinanzierung bekanntlich verboten ist. Die Länder der Peripherie würden da zwar liebend gern mitspielen, in Deutschland wäre es sehr, sehr schwierig bis hin zur Existenzfrage für jede Regierung der Mitte.  So ist das eben, wenn man Gläubiger-Nation ist. Kurzum: nicht unmöglich, aber auch nicht sonderlich wünschenswert, obwohl es die eleganteste Maßnahme wäre, das Problem der Staatsverschuldung – STEIGENDER Staatsverschuldung –  zu entschärfen.</p>
<p>Was tun?</p>
<p>Schäubles Vorschlag hat die meisten Chancen, verwirklicht zu werden. Wer immer ihm nachfolgt, wird das mit dem Einverständnis der Kanzlerin  in der Eurozone durchsetzen – MIT den Franzosen. </p>
<p>Es gibt allerdings ein Problem:</p>
<p>Die FDP hat sich im Wahlprogramm auf den Abbau und nicht die Erweiterung des ESM festgelegt. Lindner hat darauf hingewiesen, dass nach der Wahl gilt, was vor der Wahl versprochen wurde, als prominentes Führungspersonal der Partei öffentlich erklärte, vom Wahlprogramm abweichen zu wollen.</p>
<p>Das ist der Knackpunkt für die FDP und ihre Glaubwürdigkeit, an der ihre Zukunft hängt, nachdem sie diese in der Vergangenheit verspielt hatte und aus dem Bundestag geflogen ist. Originalton einer engagierten Wahlkämpferin: Wenn wir es wieder vermasseln, dann haben wir es nicht anders verdient. </p>
<p>Dennoch wird die FDP mitspielen und eine ESM-Lösung unterstützen, weil die Alternative ausscheidet: </p>
<p>Sie kann nicht wollen, dass die Eurozone durch die FDP scheitert. </p>
<p>Also, ganz cool bleiben:</p>
<p>INSTABILITÄT ist garantiert – unklar ist nur, WO sich das zeigen wird.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/enteignung-fuer-den-schuldenabbau/#comment-26694</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Oct 2017 09:35:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=8894#comment-26694</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/enteignung-fuer-den-schuldenabbau/#comment-26689&quot;&gt;Karl F.&lt;/a&gt;.

Sehe ich auch so. Wird aber knifflig, wenn die allgemeine Preissteigerungsspirale (nicht nur bei den assets) irgendwann doch in Schwung kommen sollte, denn dann wird man zur Deckung der Staatsausgaben die Defizite in noch größerem Stil monetarisieren müssen. Das kann eine Eigendynamik bekommen. Oder mit anderen Worten: diesen Tiger kann irgendwann vermutlich keiner mehr reiten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/enteignung-fuer-den-schuldenabbau/#comment-26689">Karl F.</a>.</p>
<p>Sehe ich auch so. Wird aber knifflig, wenn die allgemeine Preissteigerungsspirale (nicht nur bei den assets) irgendwann doch in Schwung kommen sollte, denn dann wird man zur Deckung der Staatsausgaben die Defizite in noch größerem Stil monetarisieren müssen. Das kann eine Eigendynamik bekommen. Oder mit anderen Worten: diesen Tiger kann irgendwann vermutlich keiner mehr reiten.</p>
]]></content:encoded>
		
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