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	Kommentare zu: Einlagensicherung: „Deutschland würde profitieren“ – soso &#8230;	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
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		Von: MFK		</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Dec 2015 09:37:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Verbindung zwischen Banken und Staaten ist offensichtlich, weil Banken Staatsanleihen halten müssen. Es geht hier also auch um eine Vergeminschaftlichung von Staatsschulden durch die Hintertür.]]></description>
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		Von: OK		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[OK]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Dec 2015 07:17:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Man kann nicht aufhören, den Kopf zu schütteln über die Entwicklung, die die EU in den letzten Jahren im Bereich der Finanz- und Geldpolitik genommen hat. Alles ist denkbar, möglich und am Ende auch gewollt, keine ehernen Regeln mehr, keine Positionen, die nicht im nächsten Jahr über Bord geworfen werden...am Ende siegt einfach immer der Druck, der durch die enormen Schuldenlasten (und die Notwendigkeit, dieses System ad infinitum zu erhalten) auf dem ganzen Konstrukt lastet. Draghi-Put ist offenbar noch zu kurz gesprungen, es ist tatsächlich ein Regime-Put. Weil es ein komplexes System ist, sind die Folgen nie kalkulierbar und daher ist jedes Teilstück automatisch &quot;too big to fail&quot;. Man muss der Politik zumindest lassen, dass sie das erkannt hat und konsequent handelt. Handelt im Sinne von kittet/ausbessert/abstützt, nicht im Sinne von saniert...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man kann nicht aufhören, den Kopf zu schütteln über die Entwicklung, die die EU in den letzten Jahren im Bereich der Finanz- und Geldpolitik genommen hat. Alles ist denkbar, möglich und am Ende auch gewollt, keine ehernen Regeln mehr, keine Positionen, die nicht im nächsten Jahr über Bord geworfen werden&#8230;am Ende siegt einfach immer der Druck, der durch die enormen Schuldenlasten (und die Notwendigkeit, dieses System ad infinitum zu erhalten) auf dem ganzen Konstrukt lastet. Draghi-Put ist offenbar noch zu kurz gesprungen, es ist tatsächlich ein Regime-Put. Weil es ein komplexes System ist, sind die Folgen nie kalkulierbar und daher ist jedes Teilstück automatisch &#8220;too big to fail&#8221;. Man muss der Politik zumindest lassen, dass sie das erkannt hat und konsequent handelt. Handelt im Sinne von kittet/ausbessert/abstützt, nicht im Sinne von saniert&#8230;</p>
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		Von: Ewald Kroiss, LL.M.		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/einlagensicherung-deutschland-wuerde-profitieren/#comment-16153</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ewald Kroiss, LL.M.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Dec 2015 00:50:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es stellt sich die Frage, wie ein Land profitieren kann, wenn es lediglich eine Bank unter den Top 20 in Europa vorweisen kann und 99 von 120 systemrelevanten Banken in Europa sich nicht in Deutschland befinden. Man kann fast sagen, dass mit einer Wahrscheinlichkeit von 82 % bis 95% das Einlagensicherungsereignis ausserhalb Deutschlands eintreten wird. Die Folgen sind vorhersehbar: Distressed-Debt-Investoren kaufen mit guenstigem EZB-Geld die abgewerteten Assets und fuehren die Gewinne steuerfrei aus der EU ab, waehrend die Deutschen die Einlagen der Sparer entschaedigen. 
MfG
EK]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es stellt sich die Frage, wie ein Land profitieren kann, wenn es lediglich eine Bank unter den Top 20 in Europa vorweisen kann und 99 von 120 systemrelevanten Banken in Europa sich nicht in Deutschland befinden. Man kann fast sagen, dass mit einer Wahrscheinlichkeit von 82 % bis 95% das Einlagensicherungsereignis ausserhalb Deutschlands eintreten wird. Die Folgen sind vorhersehbar: Distressed-Debt-Investoren kaufen mit guenstigem EZB-Geld die abgewerteten Assets und fuehren die Gewinne steuerfrei aus der EU ab, waehrend die Deutschen die Einlagen der Sparer entschaedigen.<br />
MfG<br />
EK</p>
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