<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: Ein Jahrzehnt zum Vergessen – nur nicht an den Börsen	</title>
	<atom:link href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ein-jahrzehnt-zum-vergessen-nur-nicht-an-den-boersen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ein-jahrzehnt-zum-vergessen-nur-nicht-an-den-boersen/</link>
	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Mon, 27 Jan 2020 05:19:46 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=5.9.16</generator>
	<item>
		<title>
		Von: Christian Anders		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ein-jahrzehnt-zum-vergessen-nur-nicht-an-den-boersen/#comment-109609</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian Anders]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jan 2020 05:19:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=17737#comment-109609</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ein-jahrzehnt-zum-vergessen-nur-nicht-an-den-boersen/#comment-109479&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@D. Tischer

Vielen Dank. Ultrakurz: Eine Lösung über gesetzlich eingeführte Zertifikate ist in meiner Diktion keine Marktlösung - das ist aber ein semantisches Problem, in der Sache bin ich bei Ihnen.

Zu Ihrer (rethorischen?) Frage, wieso etwas grundsätzlich nicht Machbares diskutiert wird:
Es wäre ja &quot;grundsätzlich&quot; machbar, das ist ja der Grund, wieso viele Wissenschaftler (für viele solche leicht inselbegabte Menschen ist theoretische Machbarkeit ausreichend, um etwas auch versuchen zu wollen) sich an der politischen Diskussion so beteiligen, wie wir sie aktuell haben. Sie schätzen die Diskrepanz zwischen theoretischem Möglichem und praktisch Machbarem ganz anders ein, als Sie und ich. Oft, weil Sie sich abseits ihrer Fachgebiete nicht breiter mit Verhaltensforschung/Ökonomie beschäftigen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ein-jahrzehnt-zum-vergessen-nur-nicht-an-den-boersen/#comment-109479">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@D. Tischer</p>
<p>Vielen Dank. Ultrakurz: Eine Lösung über gesetzlich eingeführte Zertifikate ist in meiner Diktion keine Marktlösung &#8211; das ist aber ein semantisches Problem, in der Sache bin ich bei Ihnen.</p>
<p>Zu Ihrer (rethorischen?) Frage, wieso etwas grundsätzlich nicht Machbares diskutiert wird:<br />
Es wäre ja &#8220;grundsätzlich&#8221; machbar, das ist ja der Grund, wieso viele Wissenschaftler (für viele solche leicht inselbegabte Menschen ist theoretische Machbarkeit ausreichend, um etwas auch versuchen zu wollen) sich an der politischen Diskussion so beteiligen, wie wir sie aktuell haben. Sie schätzen die Diskrepanz zwischen theoretischem Möglichem und praktisch Machbarem ganz anders ein, als Sie und ich. Oft, weil Sie sich abseits ihrer Fachgebiete nicht breiter mit Verhaltensforschung/Ökonomie beschäftigen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ein-jahrzehnt-zum-vergessen-nur-nicht-an-den-boersen/#comment-109544</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jan 2020 19:31:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=17737#comment-109544</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ein-jahrzehnt-zum-vergessen-nur-nicht-an-den-boersen/#comment-109499&quot;&gt;troodon&lt;/a&gt;.

@ troodon

&#062;Für mich trotzdem der einzig sinnvolle Weg.&#062;

Ja, es wäre ein sinnvoller Weg.

Er ist nicht  zu vermeiden, wenn wir unsere Gesellschaft überhaupt noch zusammenhalten wollen. Angesichts der Energiewende und anderem ist das schon schwierig genug. 

Aber es wäre auch einer, der nach Lage der Dinge nicht praktiziert werden könnte.  

Es müssten daher eher kurzfristig, aber zumindest mittelfristig andere sinnvoll zu praktizierende Wege hinzukommen:

a) Wir müssten unser Asylrecht  ändern.  

Weil wir uns verpflichtet haben, Flüchtlinge aufzunehmen, können wir keine radikale Auslese von Migranten betreiben. 

Wir müssten uns daher unserer Verpflichtung, sie aufnehmen, entledigen. Ihr RECHT, aufgenommen zu werden,  müsste entfallen.

Heißt:

Durch Grundgesetzänderung würde Ihnen ein Gnadenrecht gewährt werden, d. h. wir würden sie nach BELIEBEN aufnehmen, also nur insoweit wie wir ihre Anwesenheit nach EIGENEM Ermessen „verkraften“ können.

UND/ODER:

b) Wir bzw. die EU greift MILITÄRISCH ein, um Situationen wie die in Syrien und Libyen zu verhindern.

Heißt:

Wir bekämpfen insoweit (auch) eine ganz wesentliche Migrationsursache, nämlich die Ursache von Bürgerkriegen und Bürgerkriegsflüchtlingen. 

Ich brauche hier nicht zu erläutern, was es für Kommentare auslösen würde, wenn ein führender Politiker das offen so sagen würde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ein-jahrzehnt-zum-vergessen-nur-nicht-an-den-boersen/#comment-109499">troodon</a>.</p>
<p>@ troodon</p>
<p>&gt;Für mich trotzdem der einzig sinnvolle Weg.&gt;</p>
<p>Ja, es wäre ein sinnvoller Weg.</p>
<p>Er ist nicht  zu vermeiden, wenn wir unsere Gesellschaft überhaupt noch zusammenhalten wollen. Angesichts der Energiewende und anderem ist das schon schwierig genug. </p>
<p>Aber es wäre auch einer, der nach Lage der Dinge nicht praktiziert werden könnte.  </p>
<p>Es müssten daher eher kurzfristig, aber zumindest mittelfristig andere sinnvoll zu praktizierende Wege hinzukommen:</p>
<p>a) Wir müssten unser Asylrecht  ändern.  </p>
<p>Weil wir uns verpflichtet haben, Flüchtlinge aufzunehmen, können wir keine radikale Auslese von Migranten betreiben. </p>
<p>Wir müssten uns daher unserer Verpflichtung, sie aufnehmen, entledigen. Ihr RECHT, aufgenommen zu werden,  müsste entfallen.</p>
<p>Heißt:</p>
<p>Durch Grundgesetzänderung würde Ihnen ein Gnadenrecht gewährt werden, d. h. wir würden sie nach BELIEBEN aufnehmen, also nur insoweit wie wir ihre Anwesenheit nach EIGENEM Ermessen „verkraften“ können.</p>
<p>UND/ODER:</p>
<p>b) Wir bzw. die EU greift MILITÄRISCH ein, um Situationen wie die in Syrien und Libyen zu verhindern.</p>
<p>Heißt:</p>
<p>Wir bekämpfen insoweit (auch) eine ganz wesentliche Migrationsursache, nämlich die Ursache von Bürgerkriegen und Bürgerkriegsflüchtlingen. </p>
<p>Ich brauche hier nicht zu erläutern, was es für Kommentare auslösen würde, wenn ein führender Politiker das offen so sagen würde.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: troodon		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ein-jahrzehnt-zum-vergessen-nur-nicht-an-den-boersen/#comment-109499</link>

		<dc:creator><![CDATA[troodon]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jan 2020 16:13:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=17737#comment-109499</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ein-jahrzehnt-zum-vergessen-nur-nicht-an-den-boersen/#comment-109479&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@ Dietmar Tischer
&quot;Wir müssten in letzter Konsequenz zur Schadensabwehr für uns auch die konsequente Abwehr der Migration nach Europa einbeziehen und verfolgen.

Das macht uns zu „moralisch Verdammten“.

Zumindest der Art Migration, wie Sie die letzten Jahre durchgeführt wurde. Stattdessen radikale Auslese der Migranten, die dann D langfristig voranbringen (Innovation/Forschung) und nicht kurzfristig billige Arbeitskräfte für wen auch immer sind. Macht uns dann wohl sogar noch mehr zu &quot;moralisch Verdammten&quot; ...  Für mich trotzdem der einzig sinnvolle Weg.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ein-jahrzehnt-zum-vergessen-nur-nicht-an-den-boersen/#comment-109479">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@ Dietmar Tischer<br />
&#8220;Wir müssten in letzter Konsequenz zur Schadensabwehr für uns auch die konsequente Abwehr der Migration nach Europa einbeziehen und verfolgen.</p>
<p>Das macht uns zu „moralisch Verdammten“.</p>
<p>Zumindest der Art Migration, wie Sie die letzten Jahre durchgeführt wurde. Stattdessen radikale Auslese der Migranten, die dann D langfristig voranbringen (Innovation/Forschung) und nicht kurzfristig billige Arbeitskräfte für wen auch immer sind. Macht uns dann wohl sogar noch mehr zu &#8220;moralisch Verdammten&#8221; &#8230;  Für mich trotzdem der einzig sinnvolle Weg.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ein-jahrzehnt-zum-vergessen-nur-nicht-an-den-boersen/#comment-109479</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jan 2020 14:38:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=17737#comment-109479</guid>

					<description><![CDATA[@  Christian Anders

Sie sprechen mir aus der Seele.

Wenn ich dennoch etwas dazu anmerke, dann nicht als Kritik an Ihrer Position, sondern – im Gesamtkontext des Umgangs mit dem Klimaproblem – lediglich als Nuancen zu verstehen. 

Sie sagen:

&#062; THEORETISCH bräuchte es eine Preiskontrolle abseits des Marktes, für Öl und Gas, die einen stetig(!) steigenden Preistrend erzeugt, damit ein langfristiges Preissignal den Markt für Innovationen im Energiesektor hin zu Energieerzeugung ohne fossile Energieträger triggert.&#062;

PRAKTISCH könnte man MIT dem Markt einen stetig steigenden Preistrend für Öl und Gas erzeugen. Das Mittel dazu wären handelbare Zertifikate, die sozusagen den Verschmutzungseffekten wirtschaftliche Kosten zuweisen. Sie müssten allerdings hinreichend teuer sein, um Wirkung zu erzielen UND sie müssten für alle Wirtschaftssubjekte auf dem Globus gelten bzw. sie betreffe. 

Das ist die Meinung der Ökonomen, die m. A. n. sehr gut begründet ist. 

Das ist lediglich ein argumentativer Nebenaspekt.

In der Hauptsache:

Ich „schärfe“ Ihre richtigen Aussagen zu einer Argumentation, die mit der Schlussfolgerung endet, der Sie sicher zustimmen können, weil Sie sich in diesem Sinn auch schon geäußert haben. 

Sie fragen:

&#062;Wer soll sowas weltweit einführen?&#062;

Die Antwort darauf ist meine 1. Prämisse:

Es gibt NIEMANDEN, der so etwas – was auch immer an geeigneten Maßnahmen es sein soll – zielführend durchsetzen kann. 

Warum ist das so?

Sie sagen:

&#062;Wie genau die Entwicklungs- und Schwellenländer aufholen können, OHNE CO2-intensiv Energie zu produzieren, ist mir auch unklar.&#062;

Meine Präzisierung, um argumentative Bestimmtheit zu gewinnen:

Die Entwicklungs- und Schwellenländer können nicht unser Wohlstandsniveau oder – erforderlich mit Blick auf die Beschränkung des Temperaturanstiegs auf 1,5 °C – ein viel geringeres erreichen als das, was sie anstreben, ohne CO2-intensive Energie zu nutzen. 

Es gibt daher nicht nur niemanden, sondern es WIRD auch niemanden geben, etwa so etwas wie eine Weltregierung, der die Maßnahmen, die als erforderlich angesehen werden für  einen Temperaturanstieg von  max. 1,5 °C, durchsetzen kann.

Dies ist unabhängig davon, welche Maßnahmen das sein könnten oder sein sollten. 

Auch die Verschmutzungszertifikate können nicht weltweit durchgesetzt werden, weil sie einer Erhöhung des vergleichsweise geringen Wohlstandsniveaus der Entwicklungs- und Schwellenländer entgegenstehen würden. 

Meine 2. Prämisse ist daher:

Das 1,5 °C-Ziel ist nicht erreichbar. 

Das ist auch EMPIRISCH zu belegen, u. a. anhand der Kohlekraftwerke, die China plant und baut. Es sind der Leistung nach so viele, wie es in der EU gibt und sie abbauen will. 

Wenn das so IST, dann ist die Schlussfolgerung 1:

Man sollte nicht anstreben, das Klimaziel zu erreichen. 

Es dennoch zu tun, d. h. ein Ziel zu erreichen suchen, von dem man weiß, dass es nicht erreicht werden kann, ist IRRATIONAL. 

Daher Schlussfolgerung 2:

Man sollte die Ressourcen dafür einsetzen, den Schaden, der aus der Nichterreichbarkeit des Ziels entsteht, zu reduzieren und – am besten – ihn zu minimieren. 

Ich glaube, dass dies auch Ihre Position ist. 

Es ist KEINE defätistische, sondern eine REALISTISCHE. 

Denn es ist nicht „alles zu spät“, sondern es ist grundsätzlich nicht machbar, was gewollt wird. 

Die große Herausforderung  für Sie, mich und alle anderen, die diese Position teilen, ist m. A. n. folgende:

Wir müssten in letzter Konsequenz zur Schadensabwehr für uns auch die konsequente Abwehr der Migration nach Europa einbeziehen und verfolgen. 

Das macht uns zu „moralisch Verdammten“. 

ODER:

Wir müssten uns dazu bekennen, das unvermeidbare Leid in der GESAMTEN Welt zu mindern. 

Das wäre ein ZIVILISATORISCHES GROSSPROJEKT, wie es wohl noch nie ernsthaft angedacht, geschweige denn konsequent verfolgt wurde. 

Wollte man das Christentum, eine Kernbotschaft von Jesu damit verbinden, müsste man „sein Projekt“ als gescheitert ansehen.

Ich sehe keine Chance für dieses Großprojekt, aber es würde uns moralisch entlasten, ohne dass wir unsere Einsichten aufgeben müssten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@  Christian Anders</p>
<p>Sie sprechen mir aus der Seele.</p>
<p>Wenn ich dennoch etwas dazu anmerke, dann nicht als Kritik an Ihrer Position, sondern – im Gesamtkontext des Umgangs mit dem Klimaproblem – lediglich als Nuancen zu verstehen. </p>
<p>Sie sagen:</p>
<p>&gt; THEORETISCH bräuchte es eine Preiskontrolle abseits des Marktes, für Öl und Gas, die einen stetig(!) steigenden Preistrend erzeugt, damit ein langfristiges Preissignal den Markt für Innovationen im Energiesektor hin zu Energieerzeugung ohne fossile Energieträger triggert.&gt;</p>
<p>PRAKTISCH könnte man MIT dem Markt einen stetig steigenden Preistrend für Öl und Gas erzeugen. Das Mittel dazu wären handelbare Zertifikate, die sozusagen den Verschmutzungseffekten wirtschaftliche Kosten zuweisen. Sie müssten allerdings hinreichend teuer sein, um Wirkung zu erzielen UND sie müssten für alle Wirtschaftssubjekte auf dem Globus gelten bzw. sie betreffe. </p>
<p>Das ist die Meinung der Ökonomen, die m. A. n. sehr gut begründet ist. </p>
<p>Das ist lediglich ein argumentativer Nebenaspekt.</p>
<p>In der Hauptsache:</p>
<p>Ich „schärfe“ Ihre richtigen Aussagen zu einer Argumentation, die mit der Schlussfolgerung endet, der Sie sicher zustimmen können, weil Sie sich in diesem Sinn auch schon geäußert haben. </p>
<p>Sie fragen:</p>
<p>&gt;Wer soll sowas weltweit einführen?&gt;</p>
<p>Die Antwort darauf ist meine 1. Prämisse:</p>
<p>Es gibt NIEMANDEN, der so etwas – was auch immer an geeigneten Maßnahmen es sein soll – zielführend durchsetzen kann. </p>
<p>Warum ist das so?</p>
<p>Sie sagen:</p>
<p>&gt;Wie genau die Entwicklungs- und Schwellenländer aufholen können, OHNE CO2-intensiv Energie zu produzieren, ist mir auch unklar.&gt;</p>
<p>Meine Präzisierung, um argumentative Bestimmtheit zu gewinnen:</p>
<p>Die Entwicklungs- und Schwellenländer können nicht unser Wohlstandsniveau oder – erforderlich mit Blick auf die Beschränkung des Temperaturanstiegs auf 1,5 °C – ein viel geringeres erreichen als das, was sie anstreben, ohne CO2-intensive Energie zu nutzen. </p>
<p>Es gibt daher nicht nur niemanden, sondern es WIRD auch niemanden geben, etwa so etwas wie eine Weltregierung, der die Maßnahmen, die als erforderlich angesehen werden für  einen Temperaturanstieg von  max. 1,5 °C, durchsetzen kann.</p>
<p>Dies ist unabhängig davon, welche Maßnahmen das sein könnten oder sein sollten. </p>
<p>Auch die Verschmutzungszertifikate können nicht weltweit durchgesetzt werden, weil sie einer Erhöhung des vergleichsweise geringen Wohlstandsniveaus der Entwicklungs- und Schwellenländer entgegenstehen würden. </p>
<p>Meine 2. Prämisse ist daher:</p>
<p>Das 1,5 °C-Ziel ist nicht erreichbar. </p>
<p>Das ist auch EMPIRISCH zu belegen, u. a. anhand der Kohlekraftwerke, die China plant und baut. Es sind der Leistung nach so viele, wie es in der EU gibt und sie abbauen will. </p>
<p>Wenn das so IST, dann ist die Schlussfolgerung 1:</p>
<p>Man sollte nicht anstreben, das Klimaziel zu erreichen. </p>
<p>Es dennoch zu tun, d. h. ein Ziel zu erreichen suchen, von dem man weiß, dass es nicht erreicht werden kann, ist IRRATIONAL. </p>
<p>Daher Schlussfolgerung 2:</p>
<p>Man sollte die Ressourcen dafür einsetzen, den Schaden, der aus der Nichterreichbarkeit des Ziels entsteht, zu reduzieren und – am besten – ihn zu minimieren. </p>
<p>Ich glaube, dass dies auch Ihre Position ist. </p>
<p>Es ist KEINE defätistische, sondern eine REALISTISCHE. </p>
<p>Denn es ist nicht „alles zu spät“, sondern es ist grundsätzlich nicht machbar, was gewollt wird. </p>
<p>Die große Herausforderung  für Sie, mich und alle anderen, die diese Position teilen, ist m. A. n. folgende:</p>
<p>Wir müssten in letzter Konsequenz zur Schadensabwehr für uns auch die konsequente Abwehr der Migration nach Europa einbeziehen und verfolgen. </p>
<p>Das macht uns zu „moralisch Verdammten“. </p>
<p>ODER:</p>
<p>Wir müssten uns dazu bekennen, das unvermeidbare Leid in der GESAMTEN Welt zu mindern. </p>
<p>Das wäre ein ZIVILISATORISCHES GROSSPROJEKT, wie es wohl noch nie ernsthaft angedacht, geschweige denn konsequent verfolgt wurde. </p>
<p>Wollte man das Christentum, eine Kernbotschaft von Jesu damit verbinden, müsste man „sein Projekt“ als gescheitert ansehen.</p>
<p>Ich sehe keine Chance für dieses Großprojekt, aber es würde uns moralisch entlasten, ohne dass wir unsere Einsichten aufgeben müssten.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: ruby		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ein-jahrzehnt-zum-vergessen-nur-nicht-an-den-boersen/#comment-109456</link>

		<dc:creator><![CDATA[ruby]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jan 2020 12:53:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=17737#comment-109456</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ein-jahrzehnt-zum-vergessen-nur-nicht-an-den-boersen/#comment-108995&quot;&gt;Christian Anders&lt;/a&gt;.

@Christian Anders 
Es ist wichtig, daß Sie als Physiker und ich als Ökonomon uns
intensiv beyond, ob kurz + konzentriert oder lang + umfassend austauschen.
Und ich darf Ihnen mit Freude sagen, kein Defätismus: wir zusammen sind Menschen, die nie für das Große Ganze die Heiler bzw. Retter sein können somit auch nicht sein müssen. Trotzdem sind wir, in Search of Peace of Mind .

Das Leben beginnt so klein, um um in voller Blüte im Chaos zu balancieren und zum Ende kommt die Starre mit Auflösung in die kleinsten Teile, die wieder fortfahren. Kurz, der Kreis der Natur und Lebendigkeit.

 Jeden Tag schauen Menschen aus dem Fenster zu den Möglichkeiten, um etwas zu machen! 
Das CO2 &quot;Problem wird gelöst werden, die Ernährungsprobleme müssen und werden gelöst. Wer freiwillig anderen 
Wissen und Technik schenkt erhält anderes zurück und damit ist ein Minimumpreis nicht mehr vorherrschendes Ökonomieprizip (Wunsch-Ideal).
Der Preismechanismus kann in die Herstellungsprozesse zurück gegeben werden: das jeweils eigenwirtschaftliche Optimum würde zum Teil- und Gesamtziel. 
&quot;Wandel...aber wie?&quot;
ist dann abgelöst durch &quot;Besser als vorher!&quot;
Da die Erde und Menschen sich so vielfältig präsentieren gibt auch immer wieder andere &quot;Besser&quot; so daß Abstimmungsprozesse diesen Verfahren innewohnen. 
Realitäten Treffen auf Fantasien oder &quot;where opposites meet&quot; by Sky 1979.
Auf das wir neues Gutes zusammen oder woanders erleben dürfen.

Ich 
hoffe meine abstrakten Gedanken finden konkretes Verständnis mit bester dialektischer Absicht :
 a^2 +b^2=c^2

Denn es sind noch wesentliche Gleichungen zu erforschen und zu lösen, überall und genau hier.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ein-jahrzehnt-zum-vergessen-nur-nicht-an-den-boersen/#comment-108995">Christian Anders</a>.</p>
<p>@Christian Anders<br />
Es ist wichtig, daß Sie als Physiker und ich als Ökonomon uns<br />
intensiv beyond, ob kurz + konzentriert oder lang + umfassend austauschen.<br />
Und ich darf Ihnen mit Freude sagen, kein Defätismus: wir zusammen sind Menschen, die nie für das Große Ganze die Heiler bzw. Retter sein können somit auch nicht sein müssen. Trotzdem sind wir, in Search of Peace of Mind .</p>
<p>Das Leben beginnt so klein, um um in voller Blüte im Chaos zu balancieren und zum Ende kommt die Starre mit Auflösung in die kleinsten Teile, die wieder fortfahren. Kurz, der Kreis der Natur und Lebendigkeit.</p>
<p> Jeden Tag schauen Menschen aus dem Fenster zu den Möglichkeiten, um etwas zu machen!<br />
Das CO2 &#8220;Problem wird gelöst werden, die Ernährungsprobleme müssen und werden gelöst. Wer freiwillig anderen<br />
Wissen und Technik schenkt erhält anderes zurück und damit ist ein Minimumpreis nicht mehr vorherrschendes Ökonomieprizip (Wunsch-Ideal).<br />
Der Preismechanismus kann in die Herstellungsprozesse zurück gegeben werden: das jeweils eigenwirtschaftliche Optimum würde zum Teil- und Gesamtziel.<br />
&#8220;Wandel&#8230;aber wie?&#8221;<br />
ist dann abgelöst durch &#8220;Besser als vorher!&#8221;<br />
Da die Erde und Menschen sich so vielfältig präsentieren gibt auch immer wieder andere &#8220;Besser&#8221; so daß Abstimmungsprozesse diesen Verfahren innewohnen.<br />
Realitäten Treffen auf Fantasien oder &#8220;where opposites meet&#8221; by Sky 1979.<br />
Auf das wir neues Gutes zusammen oder woanders erleben dürfen.</p>
<p>Ich<br />
hoffe meine abstrakten Gedanken finden konkretes Verständnis mit bester dialektischer Absicht :<br />
 a^2 +b^2=c^2</p>
<p>Denn es sind noch wesentliche Gleichungen zu erforschen und zu lösen, überall und genau hier.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christian Anders		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ein-jahrzehnt-zum-vergessen-nur-nicht-an-den-boersen/#comment-109358</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian Anders]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Jan 2020 23:16:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=17737#comment-109358</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ein-jahrzehnt-zum-vergessen-nur-nicht-an-den-boersen/#comment-108995&quot;&gt;Christian Anders&lt;/a&gt;.

@ruby
Ich hoffe ich verstehe Sie richtig, aber aus dem, was ich Ihrem Kommentar entnehme, speist sich auch meine Position.
Es wird nicht gelingen, diejenige weltweite Koordination von sinnvollen Maßnahmen zu erreichen, die nötig wäre, wenn man das Klimawandelthema über die Reduktion von CO2 lösen wollte. Vielleicht (aber auch nur vielleicht) wäre dafür ein &quot;window of opportunity&quot; bis vor 30 Jahren offen gewesen. Vor diesem Hintergrund fremdel ich auch mit dieser ganzen FF + Greta Bewegung. Woher die ob ihres Alters aber das Wissen haben sollten, um zu meinen Schlüssen zu kommen, ist auch unklar. Insofern mache ich den jungen Leuten keinen Vorwurf - sich zu irren, ist das Vorrecht der jungen Generation. Und trotzdem hilft es nicht weiter. Ich lege im Folgenden dar, wieso ich die nötigen Maßnahme für nicht erreichbar halte und deshalb eigentlich eine Diskursverschiebung hin zu &quot;Wandel - aber wie?&quot; möchte.
----------
Zu den Maßnahmen, falls man wirklich über CO2-Reduktion lösen möchte: THEORETISCH bräuchte es eine Preiskontrolle abseits des Marktes, für Öl und Gas, die einen stetig(!) steigenden Preistrend erzeugt, damit ein langfristiges Preissignal den Markt für Innovationen im Energiesektor hin zu Energieerzeugung ohne fossile Energieträger triggert. Fakt ist aber: Preisbereinigt ist der Ölpreis da, wo er schon vor 50 Jahren war. Wer soll sowas weltweit einführen?
Wie genau die Entwicklungs- und Schwellenländer aufholen können, OHNE CO2-intensiv Energie zu produzieren, ist mir auch unklar. Schenken wir denen Technologie (was wiederum anti-markt wäre)? 
Dann muss man sehen, dass der ganze Komplex Energieerzeugung/Verkehr auch nur ein Teil des Ganzen ist. Die beiden weiteren wichtigen Emissionsquellen sind die Agrarwirtschaft aka Viehzucht und die Betonindustrie. Erstes wird durch den technischen Fortschritt (beyond meat) in 20 - 30 Jahren erledigt sein. Zweites: Keine Ahnung, kein Alternativplan, und nu?

Ich wollte das aufschreiben, weil meine Position als defätistisch gewertet werden muss (eh alles zu spät). Aber es gibt gute Gründe, so zu denken und als Schluss daraus ergibt sich, dass wir über die falschen Themen diskutieren.
Völlig losgelöst davon bin ich qua Ausbildung völlig d&#039;Accord mit dem wissenschaftlichen Mainstream was das Thema Klima angeht. Allerdings wird dieser Mainstream in der Öffentlichkeit auch oft schlicht nicht verstanden.
Die POLITISCHEN Statements, die einige Wissenschaftler (als Beispiel Rahmstorf) abgeben, teile ich NICHT. Dennoch erkenne ich deren Fachkompetenz als Physiker und Wissenschaftler an.
----------
Wer sich jetzt fragt, warum ich auf @rubys kurzes Statement so langatmig antworte, mag sich die Kommentare in dem von R. Ott weiter oben verlinkten YT-Video von G. Kaiser mal einige Minuten zu Gemüte führen (auch die Subkommentare angepinnter Beiträge). 
Ich kann nicht widerspruchlos hinnehmen, dass Unfug sich ungestört multipliziert. Und hoffe, den ein oder anderen Keim des Durchdenkens zu säen. Mehr geht glaube ich nicht.
----------
Anmerkung: Mit &quot;gesundem Menschenverstand&quot; oder &quot;Hausverstand&quot; kommt man dann nicht weiter, wenn die Lösung eines betrachteten Problems kontraintuitiv(!) ist. In der Physik leider oft der Fall. Daran muss ich immer denken, wenn meinungsstarke Kommentatoren mit ihrem gesunden Menschenverstand argumentieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ein-jahrzehnt-zum-vergessen-nur-nicht-an-den-boersen/#comment-108995">Christian Anders</a>.</p>
<p>@ruby<br />
Ich hoffe ich verstehe Sie richtig, aber aus dem, was ich Ihrem Kommentar entnehme, speist sich auch meine Position.<br />
Es wird nicht gelingen, diejenige weltweite Koordination von sinnvollen Maßnahmen zu erreichen, die nötig wäre, wenn man das Klimawandelthema über die Reduktion von CO2 lösen wollte. Vielleicht (aber auch nur vielleicht) wäre dafür ein &#8220;window of opportunity&#8221; bis vor 30 Jahren offen gewesen. Vor diesem Hintergrund fremdel ich auch mit dieser ganzen FF + Greta Bewegung. Woher die ob ihres Alters aber das Wissen haben sollten, um zu meinen Schlüssen zu kommen, ist auch unklar. Insofern mache ich den jungen Leuten keinen Vorwurf &#8211; sich zu irren, ist das Vorrecht der jungen Generation. Und trotzdem hilft es nicht weiter. Ich lege im Folgenden dar, wieso ich die nötigen Maßnahme für nicht erreichbar halte und deshalb eigentlich eine Diskursverschiebung hin zu &#8220;Wandel &#8211; aber wie?&#8221; möchte.<br />
&#8212;&#8212;&#8212;-<br />
Zu den Maßnahmen, falls man wirklich über CO2-Reduktion lösen möchte: THEORETISCH bräuchte es eine Preiskontrolle abseits des Marktes, für Öl und Gas, die einen stetig(!) steigenden Preistrend erzeugt, damit ein langfristiges Preissignal den Markt für Innovationen im Energiesektor hin zu Energieerzeugung ohne fossile Energieträger triggert. Fakt ist aber: Preisbereinigt ist der Ölpreis da, wo er schon vor 50 Jahren war. Wer soll sowas weltweit einführen?<br />
Wie genau die Entwicklungs- und Schwellenländer aufholen können, OHNE CO2-intensiv Energie zu produzieren, ist mir auch unklar. Schenken wir denen Technologie (was wiederum anti-markt wäre)?<br />
Dann muss man sehen, dass der ganze Komplex Energieerzeugung/Verkehr auch nur ein Teil des Ganzen ist. Die beiden weiteren wichtigen Emissionsquellen sind die Agrarwirtschaft aka Viehzucht und die Betonindustrie. Erstes wird durch den technischen Fortschritt (beyond meat) in 20 &#8211; 30 Jahren erledigt sein. Zweites: Keine Ahnung, kein Alternativplan, und nu?</p>
<p>Ich wollte das aufschreiben, weil meine Position als defätistisch gewertet werden muss (eh alles zu spät). Aber es gibt gute Gründe, so zu denken und als Schluss daraus ergibt sich, dass wir über die falschen Themen diskutieren.<br />
Völlig losgelöst davon bin ich qua Ausbildung völlig d&#8217;Accord mit dem wissenschaftlichen Mainstream was das Thema Klima angeht. Allerdings wird dieser Mainstream in der Öffentlichkeit auch oft schlicht nicht verstanden.<br />
Die POLITISCHEN Statements, die einige Wissenschaftler (als Beispiel Rahmstorf) abgeben, teile ich NICHT. Dennoch erkenne ich deren Fachkompetenz als Physiker und Wissenschaftler an.<br />
&#8212;&#8212;&#8212;-<br />
Wer sich jetzt fragt, warum ich auf @rubys kurzes Statement so langatmig antworte, mag sich die Kommentare in dem von R. Ott weiter oben verlinkten YT-Video von G. Kaiser mal einige Minuten zu Gemüte führen (auch die Subkommentare angepinnter Beiträge).<br />
Ich kann nicht widerspruchlos hinnehmen, dass Unfug sich ungestört multipliziert. Und hoffe, den ein oder anderen Keim des Durchdenkens zu säen. Mehr geht glaube ich nicht.<br />
&#8212;&#8212;&#8212;-<br />
Anmerkung: Mit &#8220;gesundem Menschenverstand&#8221; oder &#8220;Hausverstand&#8221; kommt man dann nicht weiter, wenn die Lösung eines betrachteten Problems kontraintuitiv(!) ist. In der Physik leider oft der Fall. Daran muss ich immer denken, wenn meinungsstarke Kommentatoren mit ihrem gesunden Menschenverstand argumentieren.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: ruby		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ein-jahrzehnt-zum-vergessen-nur-nicht-an-den-boersen/#comment-109324</link>

		<dc:creator><![CDATA[ruby]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Jan 2020 15:53:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=17737#comment-109324</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ein-jahrzehnt-zum-vergessen-nur-nicht-an-den-boersen/#comment-108995&quot;&gt;Christian Anders&lt;/a&gt;.

Wer macht mobil gegen Dollarölpreise, die bei 30$ Gewinn für die Industrie bringen?
Nützliche Ideologen sind doch die, die deren Strategie zur Diversifizierung in &quot;klimaneutrale&quot; Industrien, die es gar nicht geben kann, mit Kotau quittieren siehe Habeck in USA und EU, die einen Hafen für Fracking Tanker garantieren muß. 
Wer macht volle Pulle gegen Weltuntergangkinderkreuzzügler - richtig, keiner. 
Stattdessen hier Moon Preise abkassieren wollen über Schule, Kirche, Medien, NGO mit vordergründiger Nachhaltigkeit, siehe Vorschriften laut Aktiengesetz
https://www.deutscher-nachhaltigkeitskodex.de/de-DE/Home/DNK/CSR-RUG
Diese Vertreter können gerne scheitern an Klimaänderungen.
Eine Einheitlichkeit als Vorbild ist naiv bis selbstzerstörerisch - Fiktion.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ein-jahrzehnt-zum-vergessen-nur-nicht-an-den-boersen/#comment-108995">Christian Anders</a>.</p>
<p>Wer macht mobil gegen Dollarölpreise, die bei 30$ Gewinn für die Industrie bringen?<br />
Nützliche Ideologen sind doch die, die deren Strategie zur Diversifizierung in &#8220;klimaneutrale&#8221; Industrien, die es gar nicht geben kann, mit Kotau quittieren siehe Habeck in USA und EU, die einen Hafen für Fracking Tanker garantieren muß.<br />
Wer macht volle Pulle gegen Weltuntergangkinderkreuzzügler &#8211; richtig, keiner.<br />
Stattdessen hier Moon Preise abkassieren wollen über Schule, Kirche, Medien, NGO mit vordergründiger Nachhaltigkeit, siehe Vorschriften laut Aktiengesetz<br />
<a href="https://www.deutscher-nachhaltigkeitskodex.de/de-DE/Home/DNK/CSR-RUG" rel="nofollow ugc">https://www.deutscher-nachhaltigkeitskodex.de/de-DE/Home/DNK/CSR-RUG</a><br />
Diese Vertreter können gerne scheitern an Klimaänderungen.<br />
Eine Einheitlichkeit als Vorbild ist naiv bis selbstzerstörerisch &#8211; Fiktion.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ein-jahrzehnt-zum-vergessen-nur-nicht-an-den-boersen/#comment-109296</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Jan 2020 13:19:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=17737#comment-109296</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ein-jahrzehnt-zum-vergessen-nur-nicht-an-den-boersen/#comment-108995&quot;&gt;Christian Anders&lt;/a&gt;.

@ Christian Anders

Dank auch von mir für diesen und Ihre anderen Posts. 

Ich sehe sie als Bereicherung für jede ernsthafte Diskussion an.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ein-jahrzehnt-zum-vergessen-nur-nicht-an-den-boersen/#comment-108995">Christian Anders</a>.</p>
<p>@ Christian Anders</p>
<p>Dank auch von mir für diesen und Ihre anderen Posts. </p>
<p>Ich sehe sie als Bereicherung für jede ernsthafte Diskussion an.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: troodon		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ein-jahrzehnt-zum-vergessen-nur-nicht-an-den-boersen/#comment-109291</link>

		<dc:creator><![CDATA[troodon]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Jan 2020 12:40:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=17737#comment-109291</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ein-jahrzehnt-zum-vergessen-nur-nicht-an-den-boersen/#comment-108995&quot;&gt;Christian Anders&lt;/a&gt;.

@ Christian Anders
Danke für ihre differenzierenden Posts zu dem Thema.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ein-jahrzehnt-zum-vergessen-nur-nicht-an-den-boersen/#comment-108995">Christian Anders</a>.</p>
<p>@ Christian Anders<br />
Danke für ihre differenzierenden Posts zu dem Thema.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christian Anders		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ein-jahrzehnt-zum-vergessen-nur-nicht-an-den-boersen/#comment-109239</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian Anders]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Jan 2020 08:17:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=17737#comment-109239</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ein-jahrzehnt-zum-vergessen-nur-nicht-an-den-boersen/#comment-108995&quot;&gt;Christian Anders&lt;/a&gt;.

@Richard Ott
Ok. Natürlich können Sie nicht hellsehen. Und ich will nicht alles wiederholen müssen - ich gehe Ihren letzten Kommentar der Reihe nach durch.

Zitat:
&quot;Sie müssen schon Thesen aufstellen, die sich dann gegenüber Falsifizierungsversuchen als robust erweisen, um Wissenschaft zu betreiben&quot;

a) Der natürliche Treibhauseffekt erfüllt diese Forderung. Die Theorie und die Experimente decken sich extrem gut, unabhängig voneinander, reproduzierbar, tausendfach gemacht. Experimentelle Falsifizierung konnte bis jetzt nicht erbracht werden, trotz der hohen Dichte an Messungen. Das verwundert eigentlich weniger: Die Theorie ist aus &quot;first principles&quot;, also den Gesetzen der Quantenmechanik ableitbar. Diese sind die robustesten Theoriebausteine der Physik überhaupt, was ihre Überprüfung angeht. Nichts wurde je durch so viele Messungen bestätigt (bzw. nie widerlegt), wie diese Gesetze.

b) Die menschengemachte Erwärmung (ungleich Treibhauseffekt, wichtig), ist nicht direkt über Laborexperimente nachweisbar. Sie ergibt sich zunächst logisch zwingend (Energieerhaltung) aus der Theorie, die sich in a) als robust erwiesen hat. Man kann ihr global durch Temperaturmessungen nachspüren, die Zeitreihen ergeben. Oder man vergleicht die Leistungen der atmosphärischen Strahlung am Erdboden und der in großen Höhen (oder sogar dem Orbit) über die Zeit, also z.B. die von 1980 mit der heutigen. Macht man das aufgelöst nach der Frequenz und sieht man dann Unterschiede, kann man sicher feststellen, auf welche Gase die Unterschiede zurückzuführen sind - da ist der robuste Ansatz aus a) wieder zurück.

Zitat:
&quot;selbst wenn sie behaupten, nur damit die Welt retten zu können.&quot;
(diesen Satz nehme ich als Repräsentanten für den ganzen, langen Absatz von Ihnen)
Was das angeht, könnte ich näher bei Ihnen sein, als Sie denken. Mit der Untergangsrethorik und dem daraus gespeisten Aktionismus habe ich nichts am Hut und halte es für Unsinn und fehlgeleitete Ressourcen.
Meine Position ist klar: Es werden unausweichlich(!) durch Klimaänderungen große Transformationsbedarfe auf uns zukommen. Ob das nur ein schwieriges, aber lösbares Problem sein wird oder eine große Krise, liegt an uns. Was momentan geschieht ist nicht hilfreich, eine Krise zu verhindern. Darüber, wie man auf einer Welt sich organisiert, hilft und miteinander umgeht, in der diese ganzen X°C verfehlt werden (exakt dies ist nämlich meine Prognose), wird nicht geredet, weil man mit Alarmismusgeschrei beschäftigt ist. Geschäftemacher sitzen als Parasiten auf jedem beliebigen Hype drauf, dass also ein Geschäft aus CO2-Reduktion gemacht werden soll, ist die am wenigsten verwunderliche Sache bei dem Ganzen.

Zitat:
&quot;Stimmen Sie denn der Einschätzung zu, dass wir uns derzeit in einer Warmzeitperiode innerhalb eines Eiszeitalters befinden und dass es während dieses Eiszeitalters (und vermutlich auch den vorherigen) immer wieder zu Temperatursprüngen von bis zu 10 Grad Celsius innerhalb weniger Jahre kam – offensichtlich ohne dass menschenverursachte CO2-Emissionen daran irgendeinen Anteil gehabt haben können weil wir zu den Zeitpunkten noch gar keine Industrie und nicht einmal feste Siedlungen hatten?&quot;

Das ist korrekt so.

Zitat:
&quot;Wenn ja, wieso machen wir es dann nicht der Priorität unseres Handelns, uns auf solche plötzlichen Ereignisse vorzubereiten um schnell anpassungsfähig zu sein, wenn so etwas das nächste Mal eintritt?&quot;
Es ist eine der Hauptsorgen der Wissenschaft, dass die jetzige Erwärmung zu einem solchen Ereignis führen kann und in Folge dann die K**** richtig am Dampfen ist. Dennoch wird das keiner seriös prognostizieren, weil der dahinter liegende Mechanismus noch nicht entschlüsselt ist. Unabhängig davon ist die Erwärmung durch CO2 vorhanden - geistige Kapazitäten wie Menschen könnten ja einfach beides im Blick haben?

Zitat:
&quot;Und wieso behaupten die Gretischisten immer, dass ein globaler Durchschnittstemperaturanstieg von mehr als 2 Grad Celsius angeblich katastrophale und unkontrollierbare Konsequenzen haben würde und die Erde potentiell unbewohnbar machen könnte (und das Gretas Träume und ihre Zukunft zerstört…) wenn wir selbst in der jüngsten Erdgeschichte mehrmals viel heftigere Temperaturschwankungen gehabt haben, was auf der Erde offensichtlich keine permanenten Schäden angerichtet hat?&quot;

Hier muss ich dann doch mal korrigierend eingreifen: Selbstverständlich haben derlei schnelle Schwankungen schon immer enorme Schäden angerichtet, die dann aber nach lange genug Warten wider ausgeglichen wurden. Das Leben ging sogar nach dem Asteroideneinschlag weiter, der die Dinosaurier vernichtete - aber deshalb qualifiziere ich seinen Einschlag ja nicht als unschädlich, oder wie soll ich Sie an diesem Punkt verstehen?
&quot;Unbewohnbar&quot; wird hier gar nichts, das ist dummes Zeug. Aber WIR Menschen wollen ja gerne weiterwohnen, am besten wie bisher. Das &quot;wie bisher&quot; steht dann tatsächlich in Frage - und das ist für viele bereits eine Katastrophe. 
Bei den 2°C geht es um sogenannte Kipppunkte: Das Auslösen von geologischen Konsequenzen, die in für Menschen relevanten Zeiträumen nicht mehr reversibel sind. In 100Mio Jahres-Abständen ist einfach alles reversibel - nur das ist keine sinnvolle Größe für eine Debatte darüber, was Menschen mit Generationenfolgen von 25 Jahren tun sollten.

Abschließend: Meine &quot;Genervtheit&quot; richtet sich nicht gegen Menschen, die Physik und Politik sauber trennen. Leider ist die Debatte voll von Schreihälsen, die nicht mal grundlegende Physik verstehen, aber die Arbeit der Wissenschaft mit politischer Lupe sezieren, weil deren Ergebnisse Ihnen nicht in den Kram passen. Das Video von G. Kaiser war ein - für mich subjektiv als solcher erkennbar - Anheizer für diese Gruppe, wie das Internet mittlerweile voll von ist. Wenn man dann versteht, dass deren &quot;Argumente&quot; vor längerer Zeit teils mit freundlicher Hilfe der Ölindustrie freigesetzt wurden und jetzt selbstständig gratis weiterzirkulieren, resistent gegen jede Widerlegung (da ein Bias der Zielklientel angesprochen wird), hat da jemand früher mal gutes Geld investiert und fährt jetzt halt Rendite in Form der nützlichen Idiotie ein, die ich oben diagnostizierte. Klar klingt das hart, möglicherweise ist das auch unfair. Aber da es offensichtlich eine Blase gibt, in der es möglich ist, sich &quot;gründlich über ein Thema zu informieren&quot;, ohne durch Grundlagenwissen auch nur ansatzweise belästigt zu werden, spricht für den Erfolg des Ganzen. Und ja, das macht mir schlechte Laune ;-) .]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ein-jahrzehnt-zum-vergessen-nur-nicht-an-den-boersen/#comment-108995">Christian Anders</a>.</p>
<p>@Richard Ott<br />
Ok. Natürlich können Sie nicht hellsehen. Und ich will nicht alles wiederholen müssen &#8211; ich gehe Ihren letzten Kommentar der Reihe nach durch.</p>
<p>Zitat:<br />
&#8220;Sie müssen schon Thesen aufstellen, die sich dann gegenüber Falsifizierungsversuchen als robust erweisen, um Wissenschaft zu betreiben&#8221;</p>
<p>a) Der natürliche Treibhauseffekt erfüllt diese Forderung. Die Theorie und die Experimente decken sich extrem gut, unabhängig voneinander, reproduzierbar, tausendfach gemacht. Experimentelle Falsifizierung konnte bis jetzt nicht erbracht werden, trotz der hohen Dichte an Messungen. Das verwundert eigentlich weniger: Die Theorie ist aus &#8220;first principles&#8221;, also den Gesetzen der Quantenmechanik ableitbar. Diese sind die robustesten Theoriebausteine der Physik überhaupt, was ihre Überprüfung angeht. Nichts wurde je durch so viele Messungen bestätigt (bzw. nie widerlegt), wie diese Gesetze.</p>
<p>b) Die menschengemachte Erwärmung (ungleich Treibhauseffekt, wichtig), ist nicht direkt über Laborexperimente nachweisbar. Sie ergibt sich zunächst logisch zwingend (Energieerhaltung) aus der Theorie, die sich in a) als robust erwiesen hat. Man kann ihr global durch Temperaturmessungen nachspüren, die Zeitreihen ergeben. Oder man vergleicht die Leistungen der atmosphärischen Strahlung am Erdboden und der in großen Höhen (oder sogar dem Orbit) über die Zeit, also z.B. die von 1980 mit der heutigen. Macht man das aufgelöst nach der Frequenz und sieht man dann Unterschiede, kann man sicher feststellen, auf welche Gase die Unterschiede zurückzuführen sind &#8211; da ist der robuste Ansatz aus a) wieder zurück.</p>
<p>Zitat:<br />
&#8220;selbst wenn sie behaupten, nur damit die Welt retten zu können.&#8221;<br />
(diesen Satz nehme ich als Repräsentanten für den ganzen, langen Absatz von Ihnen)<br />
Was das angeht, könnte ich näher bei Ihnen sein, als Sie denken. Mit der Untergangsrethorik und dem daraus gespeisten Aktionismus habe ich nichts am Hut und halte es für Unsinn und fehlgeleitete Ressourcen.<br />
Meine Position ist klar: Es werden unausweichlich(!) durch Klimaänderungen große Transformationsbedarfe auf uns zukommen. Ob das nur ein schwieriges, aber lösbares Problem sein wird oder eine große Krise, liegt an uns. Was momentan geschieht ist nicht hilfreich, eine Krise zu verhindern. Darüber, wie man auf einer Welt sich organisiert, hilft und miteinander umgeht, in der diese ganzen X°C verfehlt werden (exakt dies ist nämlich meine Prognose), wird nicht geredet, weil man mit Alarmismusgeschrei beschäftigt ist. Geschäftemacher sitzen als Parasiten auf jedem beliebigen Hype drauf, dass also ein Geschäft aus CO2-Reduktion gemacht werden soll, ist die am wenigsten verwunderliche Sache bei dem Ganzen.</p>
<p>Zitat:<br />
&#8220;Stimmen Sie denn der Einschätzung zu, dass wir uns derzeit in einer Warmzeitperiode innerhalb eines Eiszeitalters befinden und dass es während dieses Eiszeitalters (und vermutlich auch den vorherigen) immer wieder zu Temperatursprüngen von bis zu 10 Grad Celsius innerhalb weniger Jahre kam – offensichtlich ohne dass menschenverursachte CO2-Emissionen daran irgendeinen Anteil gehabt haben können weil wir zu den Zeitpunkten noch gar keine Industrie und nicht einmal feste Siedlungen hatten?&#8221;</p>
<p>Das ist korrekt so.</p>
<p>Zitat:<br />
&#8220;Wenn ja, wieso machen wir es dann nicht der Priorität unseres Handelns, uns auf solche plötzlichen Ereignisse vorzubereiten um schnell anpassungsfähig zu sein, wenn so etwas das nächste Mal eintritt?&#8221;<br />
Es ist eine der Hauptsorgen der Wissenschaft, dass die jetzige Erwärmung zu einem solchen Ereignis führen kann und in Folge dann die K**** richtig am Dampfen ist. Dennoch wird das keiner seriös prognostizieren, weil der dahinter liegende Mechanismus noch nicht entschlüsselt ist. Unabhängig davon ist die Erwärmung durch CO2 vorhanden &#8211; geistige Kapazitäten wie Menschen könnten ja einfach beides im Blick haben?</p>
<p>Zitat:<br />
&#8220;Und wieso behaupten die Gretischisten immer, dass ein globaler Durchschnittstemperaturanstieg von mehr als 2 Grad Celsius angeblich katastrophale und unkontrollierbare Konsequenzen haben würde und die Erde potentiell unbewohnbar machen könnte (und das Gretas Träume und ihre Zukunft zerstört…) wenn wir selbst in der jüngsten Erdgeschichte mehrmals viel heftigere Temperaturschwankungen gehabt haben, was auf der Erde offensichtlich keine permanenten Schäden angerichtet hat?&#8221;</p>
<p>Hier muss ich dann doch mal korrigierend eingreifen: Selbstverständlich haben derlei schnelle Schwankungen schon immer enorme Schäden angerichtet, die dann aber nach lange genug Warten wider ausgeglichen wurden. Das Leben ging sogar nach dem Asteroideneinschlag weiter, der die Dinosaurier vernichtete &#8211; aber deshalb qualifiziere ich seinen Einschlag ja nicht als unschädlich, oder wie soll ich Sie an diesem Punkt verstehen?<br />
&#8220;Unbewohnbar&#8221; wird hier gar nichts, das ist dummes Zeug. Aber WIR Menschen wollen ja gerne weiterwohnen, am besten wie bisher. Das &#8220;wie bisher&#8221; steht dann tatsächlich in Frage &#8211; und das ist für viele bereits eine Katastrophe.<br />
Bei den 2°C geht es um sogenannte Kipppunkte: Das Auslösen von geologischen Konsequenzen, die in für Menschen relevanten Zeiträumen nicht mehr reversibel sind. In 100Mio Jahres-Abständen ist einfach alles reversibel &#8211; nur das ist keine sinnvolle Größe für eine Debatte darüber, was Menschen mit Generationenfolgen von 25 Jahren tun sollten.</p>
<p>Abschließend: Meine &#8220;Genervtheit&#8221; richtet sich nicht gegen Menschen, die Physik und Politik sauber trennen. Leider ist die Debatte voll von Schreihälsen, die nicht mal grundlegende Physik verstehen, aber die Arbeit der Wissenschaft mit politischer Lupe sezieren, weil deren Ergebnisse Ihnen nicht in den Kram passen. Das Video von G. Kaiser war ein &#8211; für mich subjektiv als solcher erkennbar &#8211; Anheizer für diese Gruppe, wie das Internet mittlerweile voll von ist. Wenn man dann versteht, dass deren &#8220;Argumente&#8221; vor längerer Zeit teils mit freundlicher Hilfe der Ölindustrie freigesetzt wurden und jetzt selbstständig gratis weiterzirkulieren, resistent gegen jede Widerlegung (da ein Bias der Zielklientel angesprochen wird), hat da jemand früher mal gutes Geld investiert und fährt jetzt halt Rendite in Form der nützlichen Idiotie ein, die ich oben diagnostizierte. Klar klingt das hart, möglicherweise ist das auch unfair. Aber da es offensichtlich eine Blase gibt, in der es möglich ist, sich &#8220;gründlich über ein Thema zu informieren&#8221;, ohne durch Grundlagenwissen auch nur ansatzweise belästigt zu werden, spricht für den Erfolg des Ganzen. Und ja, das macht mir schlechte Laune ;-) .</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ein-jahrzehnt-zum-vergessen-nur-nicht-an-den-boersen/#comment-109184</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Jan 2020 00:02:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=17737#comment-109184</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ein-jahrzehnt-zum-vergessen-nur-nicht-an-den-boersen/#comment-108995&quot;&gt;Christian Anders&lt;/a&gt;.

@Christian Anders

&quot;Ich habe unter dem Video an ein oder anderer Stelle substanziell kommentiert. Was möchten Sie denn gerne wissen?&quot;

Leider kann ich nicht hellsehen. Wenn Sie etwas irgendwo im Internet posten, bekomme ich nicht automatisch Kenntnis davon. 

&quot;Sie schmeißen auch Physik, Klimawissenschaften, Politik mit FF und Greta plus den Begriff &#039;Klimareligion&#039; in einen Mixer und fragen andere nach Substanz? Wieso sollte sich ein wissenschaftlich ausgebildeter Mensch es antun, auf diese Art einen Diskurs führen zu sollen?&quot;

Die sogenannten &quot;Genderforscher&quot; halten sich auch für Wissenschaftler. Das Label allein hat noch gar keinen Wert, egal wie oft Greta predigt, dass wir &quot;der Wissenschaft&quot; &quot;glauben&quot; müssen, was auch immer das konkret bedeuten soll. Sie müssen schon Thesen aufstellen, die sich dann gegenüber Falsifizierungsversuchen als robust erweisen, um Wissenschaft zu betreiben - wenn Sie tatsächlich Wissenschaftler sind, sollten Sie das eigentlich wissen. 

Sie fragen, wieso der Diskurs so scharf ist, dass Sie ihn offensichtlich als unangenehm empfinden? Das hat sicher damit zu tun, dass der gut durchgemixte Greta-PR-Klima&quot;forscher&quot;-Politik-Komplex die Forderung aufstellt, dass die Steuern auf Energie so massiv erhöht werden sollen, dass es meinen Lebensstandard und auch den fast aller anderen Menschen (außer den Profiteuren der Klimahysterie) massiv verschlechtern würde - was aber angeblich alternativlos ist, weil ansonsten der Weltuntergang droht. Wenn mich die Klimafanatiker in Ruhe lassen würden und aus ihrer Überzeugung heraus nur ihren eigenen Lebenswandel verändern würden, dann könnten wir uns viel entspannter unterhalten. Wenn irgendwelche Spinner irgendwo einen Tempel bauen und nur in ihrer eigenen Freizeit um ein goldenes Kalb tanzen, ist mir das auch herzlich egal (ich muss ja nicht mittanzen und auch nicht mit bezahlen), selbst wenn sie behaupten, nur damit die Welt retten zu können. Bei der Klimareligion mit globalem Erziehungs-, Besteuerungs- und Missionierungsanspruch geht das natürlich nicht, das liegt in der Natur der ihr zugrunde liegenden religiösen Dogmen selbst begründet. 

Stimmen Sie denn der Einschätzung zu, dass wir uns derzeit in einer Warmzeitperiode innerhalb eines Eiszeitalters befinden und dass es während dieses Eiszeitalters (und vermutlich auch den vorherigen) immer wieder zu Temperatursprüngen von bis zu 10 Grad Celsius innerhalb weniger Jahre kam - offensichtlich ohne dass menschenverursachte CO2-Emissionen daran irgendeinen Anteil gehabt haben können weil wir zu den Zeitpunkten noch gar keine Industrie und nicht einmal feste Siedlungen hatten? 

Wenn ja, wieso machen wir es dann nicht der Priorität unseres Handelns, uns auf solche plötzlichen Ereignisse vorzubereiten um schnell anpassungsfähig zu sein, wenn so etwas das nächste Mal eintritt? Stattdessen sollen wir Dutzende oder Hunderte von Billionen Dollar weltweit damit verschwenden, großflächig fossile Brennstoffe durch &quot;erneuerbare&quot; Energien zu ersetzen weil dadurch der globale Durchschnittstemperaturanstieg gemäß irgendwelcher Modellrechnungen innerhalb der nächsten Jahrzehnte um Bruchteile von einem Grad Celsius abgemindert werden kann (fall die Modelle stimmen)?

Und wieso behaupten die Gretischisten immer, dass ein globaler Durchschnittstemperaturanstieg von mehr als 2 Grad Celsius angeblich katastrophale und unkontrollierbare Konsequenzen haben würde und die Erde potentiell unbewohnbar machen könnte (und das Gretas Träume und ihre Zukunft zerstört...) wenn wir selbst in der jüngsten Erdgeschichte mehrmals viel heftigere Temperaturschwankungen gehabt haben, was auf der Erde offensichtlich keine permanenten Schäden angerichtet hat?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ein-jahrzehnt-zum-vergessen-nur-nicht-an-den-boersen/#comment-108995">Christian Anders</a>.</p>
<p>@Christian Anders</p>
<p>&#8220;Ich habe unter dem Video an ein oder anderer Stelle substanziell kommentiert. Was möchten Sie denn gerne wissen?&#8221;</p>
<p>Leider kann ich nicht hellsehen. Wenn Sie etwas irgendwo im Internet posten, bekomme ich nicht automatisch Kenntnis davon. </p>
<p>&#8220;Sie schmeißen auch Physik, Klimawissenschaften, Politik mit FF und Greta plus den Begriff &#8216;Klimareligion&#8217; in einen Mixer und fragen andere nach Substanz? Wieso sollte sich ein wissenschaftlich ausgebildeter Mensch es antun, auf diese Art einen Diskurs führen zu sollen?&#8221;</p>
<p>Die sogenannten &#8220;Genderforscher&#8221; halten sich auch für Wissenschaftler. Das Label allein hat noch gar keinen Wert, egal wie oft Greta predigt, dass wir &#8220;der Wissenschaft&#8221; &#8220;glauben&#8221; müssen, was auch immer das konkret bedeuten soll. Sie müssen schon Thesen aufstellen, die sich dann gegenüber Falsifizierungsversuchen als robust erweisen, um Wissenschaft zu betreiben &#8211; wenn Sie tatsächlich Wissenschaftler sind, sollten Sie das eigentlich wissen. </p>
<p>Sie fragen, wieso der Diskurs so scharf ist, dass Sie ihn offensichtlich als unangenehm empfinden? Das hat sicher damit zu tun, dass der gut durchgemixte Greta-PR-Klima&#8221;forscher&#8221;-Politik-Komplex die Forderung aufstellt, dass die Steuern auf Energie so massiv erhöht werden sollen, dass es meinen Lebensstandard und auch den fast aller anderen Menschen (außer den Profiteuren der Klimahysterie) massiv verschlechtern würde &#8211; was aber angeblich alternativlos ist, weil ansonsten der Weltuntergang droht. Wenn mich die Klimafanatiker in Ruhe lassen würden und aus ihrer Überzeugung heraus nur ihren eigenen Lebenswandel verändern würden, dann könnten wir uns viel entspannter unterhalten. Wenn irgendwelche Spinner irgendwo einen Tempel bauen und nur in ihrer eigenen Freizeit um ein goldenes Kalb tanzen, ist mir das auch herzlich egal (ich muss ja nicht mittanzen und auch nicht mit bezahlen), selbst wenn sie behaupten, nur damit die Welt retten zu können. Bei der Klimareligion mit globalem Erziehungs-, Besteuerungs- und Missionierungsanspruch geht das natürlich nicht, das liegt in der Natur der ihr zugrunde liegenden religiösen Dogmen selbst begründet. </p>
<p>Stimmen Sie denn der Einschätzung zu, dass wir uns derzeit in einer Warmzeitperiode innerhalb eines Eiszeitalters befinden und dass es während dieses Eiszeitalters (und vermutlich auch den vorherigen) immer wieder zu Temperatursprüngen von bis zu 10 Grad Celsius innerhalb weniger Jahre kam &#8211; offensichtlich ohne dass menschenverursachte CO2-Emissionen daran irgendeinen Anteil gehabt haben können weil wir zu den Zeitpunkten noch gar keine Industrie und nicht einmal feste Siedlungen hatten? </p>
<p>Wenn ja, wieso machen wir es dann nicht der Priorität unseres Handelns, uns auf solche plötzlichen Ereignisse vorzubereiten um schnell anpassungsfähig zu sein, wenn so etwas das nächste Mal eintritt? Stattdessen sollen wir Dutzende oder Hunderte von Billionen Dollar weltweit damit verschwenden, großflächig fossile Brennstoffe durch &#8220;erneuerbare&#8221; Energien zu ersetzen weil dadurch der globale Durchschnittstemperaturanstieg gemäß irgendwelcher Modellrechnungen innerhalb der nächsten Jahrzehnte um Bruchteile von einem Grad Celsius abgemindert werden kann (fall die Modelle stimmen)?</p>
<p>Und wieso behaupten die Gretischisten immer, dass ein globaler Durchschnittstemperaturanstieg von mehr als 2 Grad Celsius angeblich katastrophale und unkontrollierbare Konsequenzen haben würde und die Erde potentiell unbewohnbar machen könnte (und das Gretas Träume und ihre Zukunft zerstört&#8230;) wenn wir selbst in der jüngsten Erdgeschichte mehrmals viel heftigere Temperaturschwankungen gehabt haben, was auf der Erde offensichtlich keine permanenten Schäden angerichtet hat?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Bauer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ein-jahrzehnt-zum-vergessen-nur-nicht-an-den-boersen/#comment-109103</link>

		<dc:creator><![CDATA[Bauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jan 2020 15:54:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=17737#comment-109103</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ein-jahrzehnt-zum-vergessen-nur-nicht-an-den-boersen/#comment-109100&quot;&gt;Bauer&lt;/a&gt;.

Corrigendum: Der Durchschnitt 1988 - 2009 beträgt richtig +6.64 % (und nicht +8.13 %).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ein-jahrzehnt-zum-vergessen-nur-nicht-an-den-boersen/#comment-109100">Bauer</a>.</p>
<p>Corrigendum: Der Durchschnitt 1988 &#8211; 2009 beträgt richtig +6.64 % (und nicht +8.13 %).</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
