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	Kommentare zu: &#8220;Dollar Shortage, Contagion Fears, and Currencies&#8217; Tremors&#8221;	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Tue, 28 Aug 2018 08:09:59 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Alexander		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/dollar-shortage-contagion-fears-and-currencies-tremors/#comment-46412</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Aug 2018 08:09:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/dollar-shortage-contagion-fears-and-currencies-tremors/#comment-46385&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@ Dietmar Tischer
&#062;auf lange Sicht Stabilität und Sicherheit in der Türkei 
&#062;des ungelösten Kurdenproblems

Nun sind Haftbefehle gegen die beiden Tatverdächtigen von Chemnitz (Syrer und Iraker) ergangen. Beide dürften der kurdischen Volksgruppe angehören. 

Die Schießerei mit einem automischenn Sturmgewehr (M16) in der Diskothek &quot;Grey&quot; - Konstanz 2017 wurde von einem Kurden mit Familie im (Nord-)Irak verübt. Die Waffe kam bestimmt über &quot;offene Grenzen&quot;:::(von wg. darknet)

Ohne verallgemeinern zu wollen, kämpfen die Kurden seit Gründung der Türkei durch Attatürk um ihre Nationalstaatlichkeit. Bestimmt haben alle Familien Opfer zu beklagen, durch die vielen Menschrechtsverletzungen im Irak, der Türkei und Syrien (-?). Das Gewaltpotential ist da und demographsich ist man nicht gezwungen versöhnlich zu sein.

Weil sich die Türkei darüber hinaus mit Islamisten einlässt, verliert es seine Attraktivität als Investitionsstandort. Der türkische Markt kann schließlich auch auf Kredt konsumieren.....Zinsen sind auch Gewinn.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/dollar-shortage-contagion-fears-and-currencies-tremors/#comment-46385">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@ Dietmar Tischer<br />
&gt;auf lange Sicht Stabilität und Sicherheit in der Türkei<br />
&gt;des ungelösten Kurdenproblems</p>
<p>Nun sind Haftbefehle gegen die beiden Tatverdächtigen von Chemnitz (Syrer und Iraker) ergangen. Beide dürften der kurdischen Volksgruppe angehören. </p>
<p>Die Schießerei mit einem automischenn Sturmgewehr (M16) in der Diskothek &#8220;Grey&#8221; &#8211; Konstanz 2017 wurde von einem Kurden mit Familie im (Nord-)Irak verübt. Die Waffe kam bestimmt über &#8220;offene Grenzen&#8221;:::(von wg. darknet)</p>
<p>Ohne verallgemeinern zu wollen, kämpfen die Kurden seit Gründung der Türkei durch Attatürk um ihre Nationalstaatlichkeit. Bestimmt haben alle Familien Opfer zu beklagen, durch die vielen Menschrechtsverletzungen im Irak, der Türkei und Syrien (-?). Das Gewaltpotential ist da und demographsich ist man nicht gezwungen versöhnlich zu sein.</p>
<p>Weil sich die Türkei darüber hinaus mit Islamisten einlässt, verliert es seine Attraktivität als Investitionsstandort. Der türkische Markt kann schließlich auch auf Kredt konsumieren&#8230;..Zinsen sind auch Gewinn.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/dollar-shortage-contagion-fears-and-currencies-tremors/#comment-46394</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Aug 2018 00:08:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/dollar-shortage-contagion-fears-and-currencies-tremors/#comment-46385&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@ troodon

In vielem stimme ich Ihnen zu.

Den Krisenmechanismus per se  bzw. die fundamentalen Handlungsoptionen halte ich allerdings für dramatischer als Sie.

Weil das Land in vielerlei Hinsicht GEWICHTIG ist, wird es  jedoch Unterstützung erhalten.

Niemand wird einen wirtschaftlich oder politisch ausgelösten Zerfall wollen, weil  zu viel auf dem Spiel steht – gerade in dieser Zeit in dieser Region. 

Ausgeschlossen ist er dennoch nicht. 

Was die Langfristperspektive anlangt:

Ja, das Land hat Potenzial.

Ob das reicht für eine langfristig stabile Entwicklung? 

Ich bin da nicht so sicher wie Sie angesichts des ungelösten Kurdenproblems, der offensichtlich gespaltenen Bevölkerung, die sich nicht einig ist, welchen Weg sie in die Moderne nehmen will und der unberechenbaren regionalen Konflikte, an denen die Türkei zumindest unter Erdogan militärisch aktiv beteiligt ist. 

Keine Frage, man ist bereit, in der Türkei zu investieren.

Aber keine Investitionen ohne Stabilität und Sicherheit. 

Die Frage ist, ob es auf lange Sicht Stabilität und Sicherheit in der Türkei geben wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/dollar-shortage-contagion-fears-and-currencies-tremors/#comment-46385">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@ troodon</p>
<p>In vielem stimme ich Ihnen zu.</p>
<p>Den Krisenmechanismus per se  bzw. die fundamentalen Handlungsoptionen halte ich allerdings für dramatischer als Sie.</p>
<p>Weil das Land in vielerlei Hinsicht GEWICHTIG ist, wird es  jedoch Unterstützung erhalten.</p>
<p>Niemand wird einen wirtschaftlich oder politisch ausgelösten Zerfall wollen, weil  zu viel auf dem Spiel steht – gerade in dieser Zeit in dieser Region. </p>
<p>Ausgeschlossen ist er dennoch nicht. </p>
<p>Was die Langfristperspektive anlangt:</p>
<p>Ja, das Land hat Potenzial.</p>
<p>Ob das reicht für eine langfristig stabile Entwicklung? </p>
<p>Ich bin da nicht so sicher wie Sie angesichts des ungelösten Kurdenproblems, der offensichtlich gespaltenen Bevölkerung, die sich nicht einig ist, welchen Weg sie in die Moderne nehmen will und der unberechenbaren regionalen Konflikte, an denen die Türkei zumindest unter Erdogan militärisch aktiv beteiligt ist. </p>
<p>Keine Frage, man ist bereit, in der Türkei zu investieren.</p>
<p>Aber keine Investitionen ohne Stabilität und Sicherheit. </p>
<p>Die Frage ist, ob es auf lange Sicht Stabilität und Sicherheit in der Türkei geben wird.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: troodon		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/dollar-shortage-contagion-fears-and-currencies-tremors/#comment-46391</link>

		<dc:creator><![CDATA[troodon]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Aug 2018 19:38:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/dollar-shortage-contagion-fears-and-currencies-tremors/#comment-46385&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@DT
Bzgl. US$-Verschuldung bin ich bekanntlich absolut bei Ihnen. Deshalb auch Anpassungskrise (Rezession), deren Dauer und Schwere ich nicht abschätzen kann und auch gar nicht abschätzen möchte.
Aber die Türkei ist ein ganz anderes Kaliber als z.B. Griechenland.

Die geostrategische Bedeutung der Türkei, Bevölkerungsanzahl und Entwicklung ( intakte Alterspyramide) und eben die geringe Staatsverschuldung sind mehrere Punkte, die für die Türkei sprechen.
Hiermit kann Erdogan punkten. Die Türkei ist und bleibt m.E. LANGFRISTIG ein interessanter Markt (Absatz+ Investition). Aus diesem Markt wollen viele Nationen/Unternehmen nicht ausgeschlossen werden. Das kann und wird Erdogan in die Waagschale werfen. Er wird sicher keine finanzielle Hilfen annehmen, die dann dazu dienen, die westlichen Gläubiger auszuzahlen. Hier werden auch die Gläubiger verstärkt bluten müssen. Die Beteiligungen europäischer Banken an türkischen Banken können auch ganz schnell durch drohende Verstaatlichung wertlos werden, wenn diese nicht mitspielen Eigenkapital nachzuschießen... 
Europäische, finanzielle Hilfen auf Umwegen, die als wirtschaftliche Deals/ Vereinbarungen bzgl. Flüchtlinge verkauft werden, erachte ich deshalb nicht für abwegig. Da sind wir offensichtlich einer Meinung. Man sollte nur nicht, wie Frau Nahles sofort &quot;hier&quot; schreien, bevor es dafür überhaupt eine konkrete Notwendigkeit gibt bzw. es Verhandlungen im Geheimen gegeben hat. Aber das ist man ja nun schon gewohnt...

Insgesamt für mich deshalb wirtschaftliche (schwere) Anpassungskrise, die durchaus auch kurzfristig zu politischen Turbulenzen führen kann. Aber insgesamt erachte ich die Risiken für ein langfristiges Dahinsiechen der Türkei für gering. 
Die wirtschaftlichen, längerfristigen Aussichten für die Türkei erachte ich insgesamt für positiv. Egal, ob mir dies politisch, moralisch gefällt.
Ich bin aber gespannt welchen Weg durch die Krise die Türkei nehmen wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/dollar-shortage-contagion-fears-and-currencies-tremors/#comment-46385">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@DT<br />
Bzgl. US$-Verschuldung bin ich bekanntlich absolut bei Ihnen. Deshalb auch Anpassungskrise (Rezession), deren Dauer und Schwere ich nicht abschätzen kann und auch gar nicht abschätzen möchte.<br />
Aber die Türkei ist ein ganz anderes Kaliber als z.B. Griechenland.</p>
<p>Die geostrategische Bedeutung der Türkei, Bevölkerungsanzahl und Entwicklung ( intakte Alterspyramide) und eben die geringe Staatsverschuldung sind mehrere Punkte, die für die Türkei sprechen.<br />
Hiermit kann Erdogan punkten. Die Türkei ist und bleibt m.E. LANGFRISTIG ein interessanter Markt (Absatz+ Investition). Aus diesem Markt wollen viele Nationen/Unternehmen nicht ausgeschlossen werden. Das kann und wird Erdogan in die Waagschale werfen. Er wird sicher keine finanzielle Hilfen annehmen, die dann dazu dienen, die westlichen Gläubiger auszuzahlen. Hier werden auch die Gläubiger verstärkt bluten müssen. Die Beteiligungen europäischer Banken an türkischen Banken können auch ganz schnell durch drohende Verstaatlichung wertlos werden, wenn diese nicht mitspielen Eigenkapital nachzuschießen&#8230;<br />
Europäische, finanzielle Hilfen auf Umwegen, die als wirtschaftliche Deals/ Vereinbarungen bzgl. Flüchtlinge verkauft werden, erachte ich deshalb nicht für abwegig. Da sind wir offensichtlich einer Meinung. Man sollte nur nicht, wie Frau Nahles sofort &#8220;hier&#8221; schreien, bevor es dafür überhaupt eine konkrete Notwendigkeit gibt bzw. es Verhandlungen im Geheimen gegeben hat. Aber das ist man ja nun schon gewohnt&#8230;</p>
<p>Insgesamt für mich deshalb wirtschaftliche (schwere) Anpassungskrise, die durchaus auch kurzfristig zu politischen Turbulenzen führen kann. Aber insgesamt erachte ich die Risiken für ein langfristiges Dahinsiechen der Türkei für gering.<br />
Die wirtschaftlichen, längerfristigen Aussichten für die Türkei erachte ich insgesamt für positiv. Egal, ob mir dies politisch, moralisch gefällt.<br />
Ich bin aber gespannt welchen Weg durch die Krise die Türkei nehmen wird.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/dollar-shortage-contagion-fears-and-currencies-tremors/#comment-46385</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Aug 2018 17:26:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=12168#comment-46385</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/dollar-shortage-contagion-fears-and-currencies-tremors/#comment-46383&quot;&gt;troodon&lt;/a&gt;.

@ troodon

Die geringe Staatsverschuldung der Türkei ist zwar ein Trumpf, es ist aber fraglich, ob er sticht.  

Das Problem sind m. A. n. die insgesamt hohen und davon insbesondere die kurzfristigen Auslandsschulden des privaten Sektors  in US-Dollar.

Was kann der Staat tun, damit keine Pleitewelle übers Land rollt, wenn die Lira gegen den US-Dollar weiter abwertet?

Er kann die inländische Geldpolitik erheblich verschärfen, also die weitere Abwertung verhindern  – und würgt damit das Wirtschaftswachstum ab. 

Das sind die beiden grundsätzlichen Optionen (Kapitalverkehrskontrollen ausgeschlossen):

Pleitewelle im Privatsektor oder Rezession, die mit die Verschuldung erhöhenden Staatsausgaben wohl kaum zu verhindern sein dürfte. 

Jede der beiden Optionen wird das Land m. A. n. POLITISCH destabilisieren. 

Ich sehe nicht, wie da die geringe Staatsverschuldung helfen kann, dem Dilemma zu entkommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/dollar-shortage-contagion-fears-and-currencies-tremors/#comment-46383">troodon</a>.</p>
<p>@ troodon</p>
<p>Die geringe Staatsverschuldung der Türkei ist zwar ein Trumpf, es ist aber fraglich, ob er sticht.  </p>
<p>Das Problem sind m. A. n. die insgesamt hohen und davon insbesondere die kurzfristigen Auslandsschulden des privaten Sektors  in US-Dollar.</p>
<p>Was kann der Staat tun, damit keine Pleitewelle übers Land rollt, wenn die Lira gegen den US-Dollar weiter abwertet?</p>
<p>Er kann die inländische Geldpolitik erheblich verschärfen, also die weitere Abwertung verhindern  – und würgt damit das Wirtschaftswachstum ab. </p>
<p>Das sind die beiden grundsätzlichen Optionen (Kapitalverkehrskontrollen ausgeschlossen):</p>
<p>Pleitewelle im Privatsektor oder Rezession, die mit die Verschuldung erhöhenden Staatsausgaben wohl kaum zu verhindern sein dürfte. </p>
<p>Jede der beiden Optionen wird das Land m. A. n. POLITISCH destabilisieren. </p>
<p>Ich sehe nicht, wie da die geringe Staatsverschuldung helfen kann, dem Dilemma zu entkommen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: troodon		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/dollar-shortage-contagion-fears-and-currencies-tremors/#comment-46383</link>

		<dc:creator><![CDATA[troodon]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Aug 2018 16:45:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Bei der Türkei sollte man nicht vergessen, dass es noch möglich ist, die Staatsschulden deutlich zu erhöhen von aktuell unter 30% zum BIP . Zur Not werden einige Banken/Unternehmen verstaatlicht.
Bei Banken mit ausländischen Großaktionären (Unicredit,BNP) wird man von den ausländischen Aktionären Eigenkapital einfordern oder mit Verstaatlichung drohen, wenn dies nicht geschehen sollte. Ja, Krise in der Türkei, aber kein Untergang. Dafür ist noch zu viel staatliche Aufschuldung möglich. Dass man sich damit &quot;nur&quot; Zeit kauft, ist auch klar, aber der Untergang steht der Türkei nicht bevor. Somit ist es auch nachvollziehbar, dass man keine IWF Hilfe beantragen wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Türkei sollte man nicht vergessen, dass es noch möglich ist, die Staatsschulden deutlich zu erhöhen von aktuell unter 30% zum BIP . Zur Not werden einige Banken/Unternehmen verstaatlicht.<br />
Bei Banken mit ausländischen Großaktionären (Unicredit,BNP) wird man von den ausländischen Aktionären Eigenkapital einfordern oder mit Verstaatlichung drohen, wenn dies nicht geschehen sollte. Ja, Krise in der Türkei, aber kein Untergang. Dafür ist noch zu viel staatliche Aufschuldung möglich. Dass man sich damit &#8220;nur&#8221; Zeit kauft, ist auch klar, aber der Untergang steht der Türkei nicht bevor. Somit ist es auch nachvollziehbar, dass man keine IWF Hilfe beantragen wird.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/dollar-shortage-contagion-fears-and-currencies-tremors/#comment-46377</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Aug 2018 15:44:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#062;Die Fed hört auf mit den Zinserhöhungen, um die Weltwirtschaft nicht zu gefährden und bläst damit die Assetmärkte weiter auf. Der Zauberlehrling hätte dann erneut dem Monster Zucker gegeben, das Problem aber nicht gelöst.&#062;

Es kann sein, dass die Fed mit den Zinserhöhungen aufhört, weil natürlich auch sie die Folgen einzuschätzen weiß, hörte sie nicht damit auf. 

Zu bedenken ist aber auch:

Die Weltwirtschaft, so sehr sie auch von amerikanischen Interessen dominiert sein mag, wird nicht ausschließlich im Fokus der Fed stehen, wenn die Inflation in USA zunimmt. Und dass sie bei der Arbeitslosenrate dort spürbar zunehmen kann, ist alles andere als ausgeschlossen.  

Auch die Fed hat ein Inflationsziel zu beachten und Glaubwürdigkeit zu verlieren, wenn sie es nicht beachtet. 

Und wie die Märkte reagieren würden, wenn die Inflation in USA steigt und die Fed die Zinsen nicht erhöhen würde, ist auch nicht ausgemacht. 

Was wir allerdings mit Sicherheit sagen können:

So wie die Welt verschuldet ist, sind Zinserhöhungen der Fed wie ein brennendes Streichholz am Benzintank oder in den ausgetrockneten Wäldern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;Die Fed hört auf mit den Zinserhöhungen, um die Weltwirtschaft nicht zu gefährden und bläst damit die Assetmärkte weiter auf. Der Zauberlehrling hätte dann erneut dem Monster Zucker gegeben, das Problem aber nicht gelöst.&gt;</p>
<p>Es kann sein, dass die Fed mit den Zinserhöhungen aufhört, weil natürlich auch sie die Folgen einzuschätzen weiß, hörte sie nicht damit auf. </p>
<p>Zu bedenken ist aber auch:</p>
<p>Die Weltwirtschaft, so sehr sie auch von amerikanischen Interessen dominiert sein mag, wird nicht ausschließlich im Fokus der Fed stehen, wenn die Inflation in USA zunimmt. Und dass sie bei der Arbeitslosenrate dort spürbar zunehmen kann, ist alles andere als ausgeschlossen.  </p>
<p>Auch die Fed hat ein Inflationsziel zu beachten und Glaubwürdigkeit zu verlieren, wenn sie es nicht beachtet. </p>
<p>Und wie die Märkte reagieren würden, wenn die Inflation in USA steigt und die Fed die Zinsen nicht erhöhen würde, ist auch nicht ausgemacht. </p>
<p>Was wir allerdings mit Sicherheit sagen können:</p>
<p>So wie die Welt verschuldet ist, sind Zinserhöhungen der Fed wie ein brennendes Streichholz am Benzintank oder in den ausgetrockneten Wäldern.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/dollar-shortage-contagion-fears-and-currencies-tremors/#comment-46365</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Aug 2018 13:30:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[entschieden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>entschieden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/dollar-shortage-contagion-fears-and-currencies-tremors/#comment-46364</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Aug 2018 13:29:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[bto: &quot;Die Fed hört auf mit den Zinserhöhungen, um die Weltwirtschaft nicht zu gefährden und bläst damit die Assetmärkte weiter auf. Der Zauberlehrling hätte dann erneut dem Monster Zucker gegeben, das Problem aber nicht gelöst.&quot;

Das wird m.E. ganz sicher so kommen, aber die Frage wird sein, ob man erst die Volkswirtschaft einbrechen lassen will (damit auch alle Marktteilnehmer kapieren, warum man die Zinsen nicht mehr weiter erhöhen kann) oder ob man gleich vorbeugend tätig wird. Ich denke, im Endeffekt wird das von der Fed-Spitze kurzfristig anhand der öffentlichen Meinung bzgl. Inflation und Arbeitslosigkeit entscheiden. Wenn da die Stimmung am Kippen ist, wird man zinstechnisch entsprechend reagieren. Zur Zeit sehe ich die Chancen bei 50 : 50.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>bto: &#8220;Die Fed hört auf mit den Zinserhöhungen, um die Weltwirtschaft nicht zu gefährden und bläst damit die Assetmärkte weiter auf. Der Zauberlehrling hätte dann erneut dem Monster Zucker gegeben, das Problem aber nicht gelöst.&#8221;</p>
<p>Das wird m.E. ganz sicher so kommen, aber die Frage wird sein, ob man erst die Volkswirtschaft einbrechen lassen will (damit auch alle Marktteilnehmer kapieren, warum man die Zinsen nicht mehr weiter erhöhen kann) oder ob man gleich vorbeugend tätig wird. Ich denke, im Endeffekt wird das von der Fed-Spitze kurzfristig anhand der öffentlichen Meinung bzgl. Inflation und Arbeitslosigkeit entscheiden. Wenn da die Stimmung am Kippen ist, wird man zinstechnisch entsprechend reagieren. Zur Zeit sehe ich die Chancen bei 50 : 50.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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