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	Kommentare zu: Dollar Rallye im Herbst?	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
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		Von: Wolfgang Selig		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Sep 2017 00:29:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Also wenn ich mir die Originalaussagen der FED auf deren Homepage so ansehe, erkenne ich keine aktuelle Quelle, die den Telegraph stützt. Beispiel: 

https://www.federalreserve.gov/monetarypolicy/files/monetary20170726a1.pdf 
&quot;Inflation on a 12-month basis is expected to remain somewhat below 2 percent in the near term but to stabilize around the Committee’s 2 percent objective over the medium term.&quot; 

Die Inflation ist (offiziell) unverändert moderat im Zielkorridor, der Arbeitsmarkt besser (aber nicht leergefegt) und die Politik bzw. die Medien sind gerade mit anderen Dingen beschäftigt. Der Autor erklärt nicht, wieso die FED auf einmal parallel zur Treasury mit aktivem &quot;quantitative tightening&quot; beginnen sollte. Was spricht dagegen, wenn die Geldpolitiker jetzt erst einmal kurzfristig die Fiskalpolitiker bzgl. der Maßnahmen mit Straffungswirkung voraus galoppieren lassen und die Märkte beobachten? Das klingt aus meiner Sicht plausibler als eine quantitative Straffung aus weitgehend heiterem Himmel. Noch dazu, wo die geopolitischen Spannungen in keinster Weise ausschließen, dass die Kapitalmärkte auch ohne geldpolitische Straffung runtergehen (z.B. wegen Nordkorea). Warum sollten sie gerade jetzt noch Öl ins Feuer gießen?  Es sind ja 2017 noch nicht mal alle in Aussicht gestellten Zinserhöhungen ausprobiert worden...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Also wenn ich mir die Originalaussagen der FED auf deren Homepage so ansehe, erkenne ich keine aktuelle Quelle, die den Telegraph stützt. Beispiel: </p>
<p><a href="https://www.federalreserve.gov/monetarypolicy/files/monetary20170726a1.pdf" rel="nofollow ugc">https://www.federalreserve.gov/monetarypolicy/files/monetary20170726a1.pdf</a><br />
&#8220;Inflation on a 12-month basis is expected to remain somewhat below 2 percent in the near term but to stabilize around the Committee’s 2 percent objective over the medium term.&#8221; </p>
<p>Die Inflation ist (offiziell) unverändert moderat im Zielkorridor, der Arbeitsmarkt besser (aber nicht leergefegt) und die Politik bzw. die Medien sind gerade mit anderen Dingen beschäftigt. Der Autor erklärt nicht, wieso die FED auf einmal parallel zur Treasury mit aktivem &#8220;quantitative tightening&#8221; beginnen sollte. Was spricht dagegen, wenn die Geldpolitiker jetzt erst einmal kurzfristig die Fiskalpolitiker bzgl. der Maßnahmen mit Straffungswirkung voraus galoppieren lassen und die Märkte beobachten? Das klingt aus meiner Sicht plausibler als eine quantitative Straffung aus weitgehend heiterem Himmel. Noch dazu, wo die geopolitischen Spannungen in keinster Weise ausschließen, dass die Kapitalmärkte auch ohne geldpolitische Straffung runtergehen (z.B. wegen Nordkorea). Warum sollten sie gerade jetzt noch Öl ins Feuer gießen?  Es sind ja 2017 noch nicht mal alle in Aussicht gestellten Zinserhöhungen ausprobiert worden&#8230;</p>
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