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	Kommentare zu: Die Schuldendroge verstärkt Ungleichheit und Krisen	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Sat, 06 Jun 2020 11:17:27 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-schuldendroge-verstaerkt-ungleichheit-und-krisen/#comment-145599</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Jun 2020 11:17:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-schuldendroge-verstaerkt-ungleichheit-und-krisen/#comment-144798&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@ Johann Schwarting

&#062;Unklar ist, ob es sich bei der schnellen Ausbreitung dieses Reiches um den Versuch der Vergrößerung der Einnahmebasis oder schlicht um Größenwahn handelt.&#062;

Wenn es Größenwahn war, dann ein offensichtlich „gesellschaftlich“ getragener, weil die Ausbreitung eines Reiches nicht nur ein Größenwahnsinniger betreiben kann, sondern der Unterstützung vieler bedarf. 

Der Debitismus wäre jedenfalls aus dem Spiel.

Nur nebenbei: Das - Größenwahn - wäre auch eine Erklärung, die man bei Hitler und dem NS-Regime ansiedeln könnte: 

Nehmen wir an, um im Kontext der Diskussion zu bleiben, dass es die Vergrößerung der Einnahmebasis war.  

Wenn das Inkareich auch ohne die Ankunft und Intervention der Spanier in Kürze zusammengebrochen wäre, dann heißt das doch: 

Auch weiterhin ohne die Spanier und die weitere Kolonisierung gedacht, wäre die GESCHICHTE in Südamerika ANDERS verlaufen, weil die debitistisch MOTIVIERTE Vergrößerung der Einnahmebasis des Inkareiches nicht erfolgreich war. 

Andere Reiche hätten eine dominierend Position auf dem Kontinent eingenommen. 

Der Debitismus kann diese Entwicklung MOTIVISCH erklären. 

Wäre hingegen die Vergrößerung der Einnahmebasis erfolgreich gewesen mit Ressourcengewinnen, hätte sie möglicherweise nicht nur die Spanier für zumindest einige Zeit eliminieren können, sondern die Geschichte Südamerikas wäre wiederum ANDERS verlaufen, eben durch die Dominanz des Inkareichs in anderen Teilen Südamerikas. 

Der Debitismus würde in beiden Fällen erklären können, was zur Vergrößerung der Einnahmebasis MOTIVIERT, kann aber NICHT erklären, warum die Geschichte so verläuft, wie sie verläuft. 

Genau das ist Teil meiner Kritik:

Der Debitismus kann KONKRETE Ausprägungen wenig erklären, weil er ALLES erklären will – und das eben MONOKAUSAL. 

Daher ist er für viele Entwicklungen, die erklärt werden müssen, weil sie erfahrbar stark beeinflussen, IRRELEVANT. 

Es ist so wie mit der Religion und – bei allen Unterschieden – wie mit dem Marxismus:

„Gottes Wille“ und „Ausbeutung“ erklären NICHT das, was erklärt werden muss.   

Zum Nachdenken für Sie, weil SIE das Stichwort gegeben haben:

Wenn Machtzession hin zum Staat eine VORRAUSSETZUNG für den Debitismus zumindest auf internationaler Ebene sein soll, dann ERKLÄREN Sie doch einmal, WARUM es zu dieser Machtzession kommt.

Vorab:

Durch den Debitismus können Sie dieses Warum nicht erklären, weil das ein Zirkelschluss wäre.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-schuldendroge-verstaerkt-ungleichheit-und-krisen/#comment-144798">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@ Johann Schwarting</p>
<p>&gt;Unklar ist, ob es sich bei der schnellen Ausbreitung dieses Reiches um den Versuch der Vergrößerung der Einnahmebasis oder schlicht um Größenwahn handelt.&gt;</p>
<p>Wenn es Größenwahn war, dann ein offensichtlich „gesellschaftlich“ getragener, weil die Ausbreitung eines Reiches nicht nur ein Größenwahnsinniger betreiben kann, sondern der Unterstützung vieler bedarf. </p>
<p>Der Debitismus wäre jedenfalls aus dem Spiel.</p>
<p>Nur nebenbei: Das &#8211; Größenwahn &#8211; wäre auch eine Erklärung, die man bei Hitler und dem NS-Regime ansiedeln könnte: </p>
<p>Nehmen wir an, um im Kontext der Diskussion zu bleiben, dass es die Vergrößerung der Einnahmebasis war.  </p>
<p>Wenn das Inkareich auch ohne die Ankunft und Intervention der Spanier in Kürze zusammengebrochen wäre, dann heißt das doch: </p>
<p>Auch weiterhin ohne die Spanier und die weitere Kolonisierung gedacht, wäre die GESCHICHTE in Südamerika ANDERS verlaufen, weil die debitistisch MOTIVIERTE Vergrößerung der Einnahmebasis des Inkareiches nicht erfolgreich war. </p>
<p>Andere Reiche hätten eine dominierend Position auf dem Kontinent eingenommen. </p>
<p>Der Debitismus kann diese Entwicklung MOTIVISCH erklären. </p>
<p>Wäre hingegen die Vergrößerung der Einnahmebasis erfolgreich gewesen mit Ressourcengewinnen, hätte sie möglicherweise nicht nur die Spanier für zumindest einige Zeit eliminieren können, sondern die Geschichte Südamerikas wäre wiederum ANDERS verlaufen, eben durch die Dominanz des Inkareichs in anderen Teilen Südamerikas. </p>
<p>Der Debitismus würde in beiden Fällen erklären können, was zur Vergrößerung der Einnahmebasis MOTIVIERT, kann aber NICHT erklären, warum die Geschichte so verläuft, wie sie verläuft. </p>
<p>Genau das ist Teil meiner Kritik:</p>
<p>Der Debitismus kann KONKRETE Ausprägungen wenig erklären, weil er ALLES erklären will – und das eben MONOKAUSAL. </p>
<p>Daher ist er für viele Entwicklungen, die erklärt werden müssen, weil sie erfahrbar stark beeinflussen, IRRELEVANT. </p>
<p>Es ist so wie mit der Religion und – bei allen Unterschieden – wie mit dem Marxismus:</p>
<p>„Gottes Wille“ und „Ausbeutung“ erklären NICHT das, was erklärt werden muss.   </p>
<p>Zum Nachdenken für Sie, weil SIE das Stichwort gegeben haben:</p>
<p>Wenn Machtzession hin zum Staat eine VORRAUSSETZUNG für den Debitismus zumindest auf internationaler Ebene sein soll, dann ERKLÄREN Sie doch einmal, WARUM es zu dieser Machtzession kommt.</p>
<p>Vorab:</p>
<p>Durch den Debitismus können Sie dieses Warum nicht erklären, weil das ein Zirkelschluss wäre.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: ruby		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-schuldendroge-verstaerkt-ungleichheit-und-krisen/#comment-145414</link>

		<dc:creator><![CDATA[ruby]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jun 2020 17:46:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[arte Doku über China und das &quot;Globale Geldsystem&quot; :
Pures Silber
3 Teile hier der letzte
https://youtu.be/Ts2ztEEKZgQ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>arte Doku über China und das &#8220;Globale Geldsystem&#8221; :<br />
Pures Silber<br />
3 Teile hier der letzte<br />
<a href="https://youtu.be/Ts2ztEEKZgQ" rel="nofollow ugc">https://youtu.be/Ts2ztEEKZgQ</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Johann Schwarting		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-schuldendroge-verstaerkt-ungleichheit-und-krisen/#comment-145387</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johann Schwarting]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jun 2020 16:09:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=19025#comment-145387</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-schuldendroge-verstaerkt-ungleichheit-und-krisen/#comment-144798&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@ Dietmar Tischer 

Dazu …

&quot;Zum Inka-Beispiel sagen Sie nichts.&quot; 

… schreibt FOX-NEWS am 05.12.2003 im DGF auch im Vergleich zur Schweiz:

&quot;Als geschichtliches Beispiel möchte ich das Inkareich anführen, das nach einhelliger Historikermeinung auch ohne Ankunft der Spanier in kürze zusammengebrochen wäre. Es kann auch als Beispiel für einen Staat gelten, in dem noch keine Machtzession stattgefunden hat. Alles gehörte dem König: Bewohner, Land, Waffen. Unklar ist, ob es sich bei der schnellen Ausbreitung dieses Reiches um den Versuch der Vergrößerung der Einnahmebasis oder schlicht um Größenwahn handelt. Fakt ist: die Einnahmen haben schon bei Erscheinen von Pizarro nicht mehr für Heer, Beamte und Infrastruktur gereicht. 

Ein Sonderfall in Sachen Macht, Zession usw. ist die Schweiz. Der Zessionsgrad in der Schweiz ist außerordentlich hoch. Sogar die Staats-Waffe steht beim Bürger im Schrank. Alle Prozesse laufen (schon aufgrund der Mechanismen der Direkten Demokratie) aber sehr langsam ab. Eventuell ist hier nach einem Ansatz für Zukunftsmodell mit geringeren &quot;Volatilitäten&quot; zu suchen?&quot;

Für weitere Fragen und Antworten Ihrerseits steht Ihnen die dortige Suchfunktion zur Verfügung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-schuldendroge-verstaerkt-ungleichheit-und-krisen/#comment-144798">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@ Dietmar Tischer </p>
<p>Dazu …</p>
<p>&#8220;Zum Inka-Beispiel sagen Sie nichts.&#8221; </p>
<p>… schreibt FOX-NEWS am 05.12.2003 im DGF auch im Vergleich zur Schweiz:</p>
<p>&#8220;Als geschichtliches Beispiel möchte ich das Inkareich anführen, das nach einhelliger Historikermeinung auch ohne Ankunft der Spanier in kürze zusammengebrochen wäre. Es kann auch als Beispiel für einen Staat gelten, in dem noch keine Machtzession stattgefunden hat. Alles gehörte dem König: Bewohner, Land, Waffen. Unklar ist, ob es sich bei der schnellen Ausbreitung dieses Reiches um den Versuch der Vergrößerung der Einnahmebasis oder schlicht um Größenwahn handelt. Fakt ist: die Einnahmen haben schon bei Erscheinen von Pizarro nicht mehr für Heer, Beamte und Infrastruktur gereicht. </p>
<p>Ein Sonderfall in Sachen Macht, Zession usw. ist die Schweiz. Der Zessionsgrad in der Schweiz ist außerordentlich hoch. Sogar die Staats-Waffe steht beim Bürger im Schrank. Alle Prozesse laufen (schon aufgrund der Mechanismen der Direkten Demokratie) aber sehr langsam ab. Eventuell ist hier nach einem Ansatz für Zukunftsmodell mit geringeren &#8220;Volatilitäten&#8221; zu suchen?&#8221;</p>
<p>Für weitere Fragen und Antworten Ihrerseits steht Ihnen die dortige Suchfunktion zur Verfügung.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-schuldendroge-verstaerkt-ungleichheit-und-krisen/#comment-145384</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jun 2020 15:40:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=19025#comment-145384</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-schuldendroge-verstaerkt-ungleichheit-und-krisen/#comment-144967&quot;&gt;Johannes&lt;/a&gt;.

@ Horst

&#062;Sie reden sich die Politik schön.&#062;

Tue ich nicht. 

Denn ich habe nicht gesagt, dass die Politik NIE ihre Ziele ändern kann oder muss. 

Ob der Gegenwind bei der Katastrophe von Fukuschima auzuhalten gewesen wäre oder nicht, kann dahingestellt bleiben.

Das Risiko des Machtverlusts ist jedenfalls nicht zu bestreiten.

Es könnte – so meine Einschätzung – Anlass genug für Merkel gewesen sein, den Schalter umzulegen und sich damit ein ANDERES Ziel zu setzen.  

Aber zurück zum Thema:

Meine Aussage 

&#062;„Die Politik BESTIMMT, welche ZIELE erreicht werden sollen.“&#062;

bezog sich lediglich auf den Kontext Entscheider/Berater.

Sie gilt NICHT absolut.

Auch für die Politik gibt es Schocks oder – häufiger – einen Stimmungswandel in der Gesellschaft, auf die sie reagiert. 

Tut sie das, setzt sie SICH zwar als Akteur ein anderes Ziel, aber sie tut es NICHT ursächlich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-schuldendroge-verstaerkt-ungleichheit-und-krisen/#comment-144967">Johannes</a>.</p>
<p>@ Horst</p>
<p>&gt;Sie reden sich die Politik schön.&gt;</p>
<p>Tue ich nicht. </p>
<p>Denn ich habe nicht gesagt, dass die Politik NIE ihre Ziele ändern kann oder muss. </p>
<p>Ob der Gegenwind bei der Katastrophe von Fukuschima auzuhalten gewesen wäre oder nicht, kann dahingestellt bleiben.</p>
<p>Das Risiko des Machtverlusts ist jedenfalls nicht zu bestreiten.</p>
<p>Es könnte – so meine Einschätzung – Anlass genug für Merkel gewesen sein, den Schalter umzulegen und sich damit ein ANDERES Ziel zu setzen.  </p>
<p>Aber zurück zum Thema:</p>
<p>Meine Aussage </p>
<p>&gt;„Die Politik BESTIMMT, welche ZIELE erreicht werden sollen.“&gt;</p>
<p>bezog sich lediglich auf den Kontext Entscheider/Berater.</p>
<p>Sie gilt NICHT absolut.</p>
<p>Auch für die Politik gibt es Schocks oder – häufiger – einen Stimmungswandel in der Gesellschaft, auf die sie reagiert. </p>
<p>Tut sie das, setzt sie SICH zwar als Akteur ein anderes Ziel, aber sie tut es NICHT ursächlich.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-schuldendroge-verstaerkt-ungleichheit-und-krisen/#comment-145370</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jun 2020 15:03:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=19025#comment-145370</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-schuldendroge-verstaerkt-ungleichheit-und-krisen/#comment-145367&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

„Am Kapitalmarkt ist ein Staat, ob demokratisch verfasst oder nicht, ein ganz normaler Vertragspartner und muss sich den üblichen Verfahren unterwerfen.“

Nein, das muss er nicht. Wenn die Mehrheit der Bürger hier anderer Meinung ist, dann ist dies eine demokratische Mehrheitsentscheidung. Der Markt ist zudem ohne den Staat undenkbar, da der Staat die marktwirtschaftliche (Rechts)Ordnung konstituiert und garantiert. Die Bürger müssen dann aber auch die Folgen einer solchen Entscheidung tragen.

„Wenn Sie hier die Sparer/Investoren als „vagabundierendes Finanzkapital“ verunglimpfen, dann wohl nur, weil Ihnen diese einfachen marktwirtschaftlichen Zusammenhänge nicht gefallen.“

Ich bin ein großer Fan der einfachen marktwirtschaftlichen Zusammenhänge. Aber wir können doch nicht mehr von einem Marktergebnis reden, wenn dieser Markt durch einige wenige Spieler dominiert und MANIPULIERT wird (Stichwort LIBOR). Mit Marktwirtschaft im Sinne eines bilateralen Polypols hat das Ganze dann nur noch am Rande zu tun.

„Dann kommen die Anleger und entscheiden über Kreditvergabe und Preise dennoch auf der Grundlage ihrer Einschätzung der Rückzahlungsfähigkeit des Staates.“

Solange ein Staat in seiner eigenen Währung verschuldet ist, stellt sich die Frage der Rückzahlungsfähigkeit NICHT. Die Preiseinschätzung ist in diesem Fall insbesondere eine Frage der Inflationserwartungen, nicht aber der Rückzahlungsfähigkeit.

„Statt dessen werden die Anleger diffamiert.“

Ich diffamiere nicht DIE Anleger, sondern ich spreche über George Soros, Blackrock &#038; Co. sowie über den Herdentrieb. Währungen sind eine Allmende und sollten nicht Spielball eines global agierenden Finanzkartells sein, gegen das der einfache Anleger keine Chance hat.

LG Michael Stöcker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-schuldendroge-verstaerkt-ungleichheit-und-krisen/#comment-145367">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>„Am Kapitalmarkt ist ein Staat, ob demokratisch verfasst oder nicht, ein ganz normaler Vertragspartner und muss sich den üblichen Verfahren unterwerfen.“</p>
<p>Nein, das muss er nicht. Wenn die Mehrheit der Bürger hier anderer Meinung ist, dann ist dies eine demokratische Mehrheitsentscheidung. Der Markt ist zudem ohne den Staat undenkbar, da der Staat die marktwirtschaftliche (Rechts)Ordnung konstituiert und garantiert. Die Bürger müssen dann aber auch die Folgen einer solchen Entscheidung tragen.</p>
<p>„Wenn Sie hier die Sparer/Investoren als „vagabundierendes Finanzkapital“ verunglimpfen, dann wohl nur, weil Ihnen diese einfachen marktwirtschaftlichen Zusammenhänge nicht gefallen.“</p>
<p>Ich bin ein großer Fan der einfachen marktwirtschaftlichen Zusammenhänge. Aber wir können doch nicht mehr von einem Marktergebnis reden, wenn dieser Markt durch einige wenige Spieler dominiert und MANIPULIERT wird (Stichwort LIBOR). Mit Marktwirtschaft im Sinne eines bilateralen Polypols hat das Ganze dann nur noch am Rande zu tun.</p>
<p>„Dann kommen die Anleger und entscheiden über Kreditvergabe und Preise dennoch auf der Grundlage ihrer Einschätzung der Rückzahlungsfähigkeit des Staates.“</p>
<p>Solange ein Staat in seiner eigenen Währung verschuldet ist, stellt sich die Frage der Rückzahlungsfähigkeit NICHT. Die Preiseinschätzung ist in diesem Fall insbesondere eine Frage der Inflationserwartungen, nicht aber der Rückzahlungsfähigkeit.</p>
<p>„Statt dessen werden die Anleger diffamiert.“</p>
<p>Ich diffamiere nicht DIE Anleger, sondern ich spreche über George Soros, Blackrock &amp; Co. sowie über den Herdentrieb. Währungen sind eine Allmende und sollten nicht Spielball eines global agierenden Finanzkartells sein, gegen das der einfache Anleger keine Chance hat.</p>
<p>LG Michael Stöcker</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-schuldendroge-verstaerkt-ungleichheit-und-krisen/#comment-145368</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jun 2020 15:00:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=19025#comment-145368</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-schuldendroge-verstaerkt-ungleichheit-und-krisen/#comment-145367&quot;&gt;Michael Stöcker&lt;/a&gt;.

„Trotzdem folgt nicht, dass Konsumenten- oder andere Kredite zwanglslaeufige Folge von Ersparnis sind.“

Das ist richtig, sofern man diesen Konnex als absolut alternativlos postuliert. Zu hohe Ersparnis führt aber zu einer Schwächung der Nachfrage, so dass es durchaus einen Zwang/Drang seitens der Unternehmen gibt, diese Absatzlücke durch werbeinduzierte Abzahlungsgeschäfte mit finanzschwachen Haushalten zu kompensieren. Unzureichende Lohnentwicklung bei der absteigenden Mittelschicht befördert ebenfalls einen Zwang/Drang zur Verschuldung, da niemand gerne sein soziales Umfeld verlässt.

„Ist Ihre These, dass „die Vermögenden “ den ärmeren Bevölkerungsteilen diese Kredite anbieten bzw. sogar in gewisser Hinsicht aufdrängen, um sich weiter zu bereichern und sie in einer Art Schuldknechtschaft zu halten?“

Es sind nicht die Vermögenden, die diese Kredite anbieten, sondern die Geschäftsbanken, die ebenfalls einem Wachstumszwang/-drang unterliegen. Mit JEDER Kreditvergabe durch eine Geschäftsbank wird neues/zusätzliches Giralgeld geschaffen.

„Falls das Ihre These ist, wäre die Lösung, die Anforderungen an Konsumentenkredite zu erhöhen (z.B. strenge Kreditwuerdigkeitspruefung, geringere Voraussetzungen, Privat-Konkurs anzumelden).“

Diesen Aspekt hatte ich in meinem 10 Punkteplan berücksichtigt: https://zinsfehler.com/2013/10/13/zehn-masnahmen-fur-ein-europa-in-frieden-freiheit-und-wohlstand/#6]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-schuldendroge-verstaerkt-ungleichheit-und-krisen/#comment-145367">Michael Stöcker</a>.</p>
<p>„Trotzdem folgt nicht, dass Konsumenten- oder andere Kredite zwanglslaeufige Folge von Ersparnis sind.“</p>
<p>Das ist richtig, sofern man diesen Konnex als absolut alternativlos postuliert. Zu hohe Ersparnis führt aber zu einer Schwächung der Nachfrage, so dass es durchaus einen Zwang/Drang seitens der Unternehmen gibt, diese Absatzlücke durch werbeinduzierte Abzahlungsgeschäfte mit finanzschwachen Haushalten zu kompensieren. Unzureichende Lohnentwicklung bei der absteigenden Mittelschicht befördert ebenfalls einen Zwang/Drang zur Verschuldung, da niemand gerne sein soziales Umfeld verlässt.</p>
<p>„Ist Ihre These, dass „die Vermögenden “ den ärmeren Bevölkerungsteilen diese Kredite anbieten bzw. sogar in gewisser Hinsicht aufdrängen, um sich weiter zu bereichern und sie in einer Art Schuldknechtschaft zu halten?“</p>
<p>Es sind nicht die Vermögenden, die diese Kredite anbieten, sondern die Geschäftsbanken, die ebenfalls einem Wachstumszwang/-drang unterliegen. Mit JEDER Kreditvergabe durch eine Geschäftsbank wird neues/zusätzliches Giralgeld geschaffen.</p>
<p>„Falls das Ihre These ist, wäre die Lösung, die Anforderungen an Konsumentenkredite zu erhöhen (z.B. strenge Kreditwuerdigkeitspruefung, geringere Voraussetzungen, Privat-Konkurs anzumelden).“</p>
<p>Diesen Aspekt hatte ich in meinem 10 Punkteplan berücksichtigt: <a href="https://zinsfehler.com/2013/10/13/zehn-masnahmen-fur-ein-europa-in-frieden-freiheit-und-wohlstand/#6" rel="nofollow ugc">https://zinsfehler.com/2013/10/13/zehn-masnahmen-fur-ein-europa-in-frieden-freiheit-und-wohlstand/#6</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michael Stöcker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-schuldendroge-verstaerkt-ungleichheit-und-krisen/#comment-145367</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Stöcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jun 2020 14:58:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@ Rolf Peter

„Der Aspekt „Konsumentenkredite“ ist ein interessantes Thema und mag zu zunehmender Ungleichheit und Abhängigkeit bestimmter Teile der Bevölkerung beitragen.“

Das ist das amerikanische multiple Kreditkartenmodell. Aber auch bei uns sind ca. 10 % der Haushalte überschuldet: https://makronom.de/in-der-ueberschuldungsfalle-36155]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Rolf Peter</p>
<p>„Der Aspekt „Konsumentenkredite“ ist ein interessantes Thema und mag zu zunehmender Ungleichheit und Abhängigkeit bestimmter Teile der Bevölkerung beitragen.“</p>
<p>Das ist das amerikanische multiple Kreditkartenmodell. Aber auch bei uns sind ca. 10 % der Haushalte überschuldet: <a href="https://makronom.de/in-der-ueberschuldungsfalle-36155" rel="nofollow ugc">https://makronom.de/in-der-ueberschuldungsfalle-36155</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Horst		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-schuldendroge-verstaerkt-ungleichheit-und-krisen/#comment-145112</link>

		<dc:creator><![CDATA[Horst]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2020 15:43:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=19025#comment-145112</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-schuldendroge-verstaerkt-ungleichheit-und-krisen/#comment-144967&quot;&gt;Johannes&lt;/a&gt;.

&quot;Die Politik BESTIMMT, welche ZIELE erreicht werden sollen.&quot;

Ich bin mir nicht mehr sicher in Bezug auf die Scharfsinnigkeit dieser Absolutheit.

Siehe:
&quot;Für mich das deutlichste Beispiel der letzten Jahre Merkels Abschaltung der KKW aufgrund der
Fukuschima-Bilder, nachdem sie nur wenige Monate
zuvor die KK aufwerten wollte.&quot;

Der Gegenwind der Öffentlichkeit seinerzeit war nicht so immens, dass A.M. hätte einlenken müssen, wie sie eingelenkt hat in einem Turnaround, den die Welt noch nicht zuvor gesehen hat - stattdessen dürfen die Bürger nun Ausfallgelder an die Betreiber zahlen, da A.M. kurz zuvor die Laufzeiten verlängert hat.

Sie reden sich die Politik schön.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-schuldendroge-verstaerkt-ungleichheit-und-krisen/#comment-144967">Johannes</a>.</p>
<p>&#8220;Die Politik BESTIMMT, welche ZIELE erreicht werden sollen.&#8221;</p>
<p>Ich bin mir nicht mehr sicher in Bezug auf die Scharfsinnigkeit dieser Absolutheit.</p>
<p>Siehe:<br />
&#8220;Für mich das deutlichste Beispiel der letzten Jahre Merkels Abschaltung der KKW aufgrund der<br />
Fukuschima-Bilder, nachdem sie nur wenige Monate<br />
zuvor die KK aufwerten wollte.&#8221;</p>
<p>Der Gegenwind der Öffentlichkeit seinerzeit war nicht so immens, dass A.M. hätte einlenken müssen, wie sie eingelenkt hat in einem Turnaround, den die Welt noch nicht zuvor gesehen hat &#8211; stattdessen dürfen die Bürger nun Ausfallgelder an die Betreiber zahlen, da A.M. kurz zuvor die Laufzeiten verlängert hat.</p>
<p>Sie reden sich die Politik schön.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-schuldendroge-verstaerkt-ungleichheit-und-krisen/#comment-145087</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2020 13:59:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=19025#comment-145087</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-schuldendroge-verstaerkt-ungleichheit-und-krisen/#comment-144967&quot;&gt;Johannes&lt;/a&gt;.

@ Johannes

&#062;Die Offenheit aber, von den EIGENEN politischen Zielen abzuweichen, sie zu hinterfragen oder gar ganz in Frage zu stellen, schwindet je höher das politische Gewicht der Person ist&#062;

Das kann ich nachvollziehen, ist offensichtlich so – kein Disput.  

Es ist aber auch schwierig, wenn die eigenen politischen Ziele mit programmatischen Vorgaben und Erwartungen der Wähler verbunden sind.

Meist weichen die Top-Politiker nur dann ab, wenn sie wittern, dass sich der Wind gedreht hat.

Für mich das deutlichste Beispiel der letzten Jahre Merkels Abschaltung der KKW aufgrund der 
Fukuschima-Bilder, nachdem sie nur wenige Monate 
zuvor die KK aufwerten wollte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-schuldendroge-verstaerkt-ungleichheit-und-krisen/#comment-144967">Johannes</a>.</p>
<p>@ Johannes</p>
<p>&gt;Die Offenheit aber, von den EIGENEN politischen Zielen abzuweichen, sie zu hinterfragen oder gar ganz in Frage zu stellen, schwindet je höher das politische Gewicht der Person ist&gt;</p>
<p>Das kann ich nachvollziehen, ist offensichtlich so – kein Disput.  </p>
<p>Es ist aber auch schwierig, wenn die eigenen politischen Ziele mit programmatischen Vorgaben und Erwartungen der Wähler verbunden sind.</p>
<p>Meist weichen die Top-Politiker nur dann ab, wenn sie wittern, dass sich der Wind gedreht hat.</p>
<p>Für mich das deutlichste Beispiel der letzten Jahre Merkels Abschaltung der KKW aufgrund der<br />
Fukuschima-Bilder, nachdem sie nur wenige Monate<br />
zuvor die KK aufwerten wollte.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Johannes		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-schuldendroge-verstaerkt-ungleichheit-und-krisen/#comment-145071</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2020 13:09:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=19025#comment-145071</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-schuldendroge-verstaerkt-ungleichheit-und-krisen/#comment-144967&quot;&gt;Johannes&lt;/a&gt;.

@Herrn Tischer: &quot;Das ist ERWIESENERMASSEN falsch.&quot;

Werter Herr Tischer,
ich sprach auch von den &quot;wenigen&quot;, die eine ERNSTHAFTE Beratung wollen. Damit meine ich diejenigen, die bei den POLITISCHEN Zielen noch nicht ganz festgelegt sind (sind leider meist die &quot;Hinterbänkler&quot;, denen es an politischen Gewicht mangelt). Hätte ich etwas präziser ausdrücken sollen.

Natürlich haben alle Politiker Ziele und sind für eine ERNSTHAFTE Beratung zu haben, so diese in Richtung ihrer Ziele läuft. Die Offenheit aber, von den EIGENEN politischen Zielen abzuweichen, sie zu hinterfragen oder gar ganz in Frage zu stellen, schwindet je höher das politische Gewicht der Person ist - ist zumindet meine Erfahrung.
Beste Grüße,
Johannes]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-schuldendroge-verstaerkt-ungleichheit-und-krisen/#comment-144967">Johannes</a>.</p>
<p>@Herrn Tischer: &#8220;Das ist ERWIESENERMASSEN falsch.&#8221;</p>
<p>Werter Herr Tischer,<br />
ich sprach auch von den &#8220;wenigen&#8221;, die eine ERNSTHAFTE Beratung wollen. Damit meine ich diejenigen, die bei den POLITISCHEN Zielen noch nicht ganz festgelegt sind (sind leider meist die &#8220;Hinterbänkler&#8221;, denen es an politischen Gewicht mangelt). Hätte ich etwas präziser ausdrücken sollen.</p>
<p>Natürlich haben alle Politiker Ziele und sind für eine ERNSTHAFTE Beratung zu haben, so diese in Richtung ihrer Ziele läuft. Die Offenheit aber, von den EIGENEN politischen Zielen abzuweichen, sie zu hinterfragen oder gar ganz in Frage zu stellen, schwindet je höher das politische Gewicht der Person ist &#8211; ist zumindet meine Erfahrung.<br />
Beste Grüße,<br />
Johannes</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-schuldendroge-verstaerkt-ungleichheit-und-krisen/#comment-145055</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2020 11:58:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=19025#comment-145055</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-schuldendroge-verstaerkt-ungleichheit-und-krisen/#comment-144967&quot;&gt;Johannes&lt;/a&gt;.

@  Johannes

&#062;„Die Politik“, bzw. die dort handelnden wollen i.d.R. keine ERNSTHAFTE Beratung.&#062;

Das ist ERWIESENERMASSEN falsch.

Ihr Missverständnis:

Die Politik BESTIMMT, welche ZIELE erreicht werden sollen.

Für die Zielerreichung stehen in aller Regel unterschiedliche Maßnahmen zur Verfügung.

Die Beratung kann etwas zu den Maßnahmen sagen, etwa ihrer Wirkung.

DAFÜR will die Politik ernsthafte, d. h. KOMPETENTE Beratung und bekommt sie auch.

Wenn die Berater, etwa Wissenschaftler wie Ökonomie-Professoren, allerdings die ZIELE formulieren, tun sie etwas, was ihnen qua Wissenschaftler, i. e. Berater NICHT zusteht und auf das die Politik zu RECHT nicht hört. 

Grund:

ZIELE zu haben, ist ein WOLLEN. 

POLITISCHE Ziele zu wollen, ist ein gesamtgesellschaftliches Wollen (Demokratie richtig verstanden), für das es legitimierte Regierungen und Parlamentarier gibt.

Wissenschaft kann politische Ziele NICHT wollen, weil 

a) sie diese Legitimation nicht hat

und 

b)  ALS Wissenschaft nur feststellen kann, was sein wird, wenn x, y, z als Maßnahme ergriffen wird und dann EMPFEHLEN, dass für die ZIELERREICHUNG der Politik Maßnahme x, y oder z am effektivsten oder effizientesten ist. 

Wenn diesen Empfehlungen nicht gefolgt wird, hat das natürlich seine Gründe.

NICHT gewollte ERNSTHAFTE Beratung ist keiner.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-schuldendroge-verstaerkt-ungleichheit-und-krisen/#comment-144967">Johannes</a>.</p>
<p>@  Johannes</p>
<p>&gt;„Die Politik“, bzw. die dort handelnden wollen i.d.R. keine ERNSTHAFTE Beratung.&gt;</p>
<p>Das ist ERWIESENERMASSEN falsch.</p>
<p>Ihr Missverständnis:</p>
<p>Die Politik BESTIMMT, welche ZIELE erreicht werden sollen.</p>
<p>Für die Zielerreichung stehen in aller Regel unterschiedliche Maßnahmen zur Verfügung.</p>
<p>Die Beratung kann etwas zu den Maßnahmen sagen, etwa ihrer Wirkung.</p>
<p>DAFÜR will die Politik ernsthafte, d. h. KOMPETENTE Beratung und bekommt sie auch.</p>
<p>Wenn die Berater, etwa Wissenschaftler wie Ökonomie-Professoren, allerdings die ZIELE formulieren, tun sie etwas, was ihnen qua Wissenschaftler, i. e. Berater NICHT zusteht und auf das die Politik zu RECHT nicht hört. </p>
<p>Grund:</p>
<p>ZIELE zu haben, ist ein WOLLEN. </p>
<p>POLITISCHE Ziele zu wollen, ist ein gesamtgesellschaftliches Wollen (Demokratie richtig verstanden), für das es legitimierte Regierungen und Parlamentarier gibt.</p>
<p>Wissenschaft kann politische Ziele NICHT wollen, weil </p>
<p>a) sie diese Legitimation nicht hat</p>
<p>und </p>
<p>b)  ALS Wissenschaft nur feststellen kann, was sein wird, wenn x, y, z als Maßnahme ergriffen wird und dann EMPFEHLEN, dass für die ZIELERREICHUNG der Politik Maßnahme x, y oder z am effektivsten oder effizientesten ist. </p>
<p>Wenn diesen Empfehlungen nicht gefolgt wird, hat das natürlich seine Gründe.</p>
<p>NICHT gewollte ERNSTHAFTE Beratung ist keiner.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-schuldendroge-verstaerkt-ungleichheit-und-krisen/#comment-145048</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2020 11:27:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=19025#comment-145048</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-schuldendroge-verstaerkt-ungleichheit-und-krisen/#comment-144798&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@  Johann Schwarting

Ich erkenne Ihre Bemühungen an, mich zu überzeugen. 

Sie schaffen es nicht. 

Zum einen gehen Sie – der mit historischen Ereignisse wie Kriege für den Debitismus argumentiert – NICHT auf meine Frage zu den alternativen Haftungsräumen bei Cäsar und Alexander der Große ein. 

Wenn Sie die Kriege dieser beiden Figuren mit dem Debitismus erklären, dann müssen Sie mit AUCH erklären können, warum DIESE und NICHT alternative Möglichkeiten der regionalen Kriegsorientierung der OPTIMIERUNG erforderlicher Haftungsräume dienten. 

Tun Sie es nicht, sind ANDERE Erklärungen prinzipiell als gleichwertig und als eindeutig überlegen zu bewerten, wenn sie etablierter Faktenbasis entsprechen.  

Zum Inka-Beispiel sagen Sie nichts. 

Spielt nur der Debitismus – vorausgesetzt im Inkareich gab es ihn –, aber nicht die Art des ZAHLUNGSMITTELS im  Debitismus (hier: im Inkareich eben nicht Gold) für die Entwicklung des Weltgeschehens eine Rolle? 

Zu Ihrem letzten Post:

a) ich hatte für die Entschuldung durch REALES Wachstum nach WK II gefragt und nicht danach, was die USA  später im Kalten Krieg und bis heute getan haben.

Zum anderen halte ich die Formulierung, dass der Dollar zur „weltweiten Leitwährung gemacht wurde“ für falsch. 

WER hat ihn dazu gemacht?

Niemand – er ist es GEWORDEN. 

Dafür gibt es eine Anzahl von Gründen, u. a. die SICHERHEIT, mit dem US $ bezahlen zu können, wenn man mit sonst nichts bezahlen kann und gewiss auch die EIGENTUMSGARANTIE für Assets in USA. 

Fragen Sie sich einmal, wer seine Ersparnisse einer chinesischen Bank anvertrauen würde, wenn China die GRÖSSTEN Finanzierungsräume auf dem Globus hätte – Stichwort: neue Seidenstraße – UND die Machtverhältniss die GLEICHEN wie heute wären.

Gläubige des Debitismus vielleicht, aber nicht Leute mit gesundem Menschenverstand. 

 b) Argentinien 

&#062;… ist die Verankerung einer zuverlässigen Eigentumsstruktur notwendig, die in Argentinien ungeachtet der Privatisierungen unter Menem in den 1990er Jahren gerade nicht gelingt.“&#062;

Wenn das so ist, gibt es keinen – zumindest keinen „zuverlässigen“ – Debitismus in Argentinien.

Er kann daher auch NICHT erklären, was in Argentinien geschieht, außer zu sagen:

Gäbe es zuverlässige Eigentumsstrukturen in Argentinien, gäbe es auch einen Debitismus. 

Übrigens:

&#062;… die Unfähigkeit der Notenbank ihre Geschäfte wie eine Bank zu führen. Dies wiederum resultiert daraus, daß die argentinischen Banken nicht fähig sind, der Notenbank erstklassige Sicherheiten anzubieten.&#062;

Der erste Satz ist falsch – G. Heinsohn tut sich keinen Gefallen damit.  

Die Notenbank muss NICHT ihre Geschäfte wie eine Bank führen. Um die Wirtschaft mit Liquidität zu versorgen kann die argentinische Notenbank auch Schrott als Sicherheit akzeptieren. 

Heinsohn begeht eine petitio prinipii: 

Nur wenn argentinische Banken erstklassige Sicherheiten anbieten können, kann es einen funktionierenden Debitismus geben, der wiederum zuverlässige Eigentumsstrukturen voraussetzt, damit die Banken erstklassige Sicherheiten anbieten können.     

Die Verfechter des Debitismus, also auch Sie wären ÜBERZEUGENDER, wenn Sie sich zu den GRENZEN debitistischer Erklärungen äußern würden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-schuldendroge-verstaerkt-ungleichheit-und-krisen/#comment-144798">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@  Johann Schwarting</p>
<p>Ich erkenne Ihre Bemühungen an, mich zu überzeugen. </p>
<p>Sie schaffen es nicht. </p>
<p>Zum einen gehen Sie – der mit historischen Ereignisse wie Kriege für den Debitismus argumentiert – NICHT auf meine Frage zu den alternativen Haftungsräumen bei Cäsar und Alexander der Große ein. </p>
<p>Wenn Sie die Kriege dieser beiden Figuren mit dem Debitismus erklären, dann müssen Sie mit AUCH erklären können, warum DIESE und NICHT alternative Möglichkeiten der regionalen Kriegsorientierung der OPTIMIERUNG erforderlicher Haftungsräume dienten. </p>
<p>Tun Sie es nicht, sind ANDERE Erklärungen prinzipiell als gleichwertig und als eindeutig überlegen zu bewerten, wenn sie etablierter Faktenbasis entsprechen.  </p>
<p>Zum Inka-Beispiel sagen Sie nichts. </p>
<p>Spielt nur der Debitismus – vorausgesetzt im Inkareich gab es ihn –, aber nicht die Art des ZAHLUNGSMITTELS im  Debitismus (hier: im Inkareich eben nicht Gold) für die Entwicklung des Weltgeschehens eine Rolle? </p>
<p>Zu Ihrem letzten Post:</p>
<p>a) ich hatte für die Entschuldung durch REALES Wachstum nach WK II gefragt und nicht danach, was die USA  später im Kalten Krieg und bis heute getan haben.</p>
<p>Zum anderen halte ich die Formulierung, dass der Dollar zur „weltweiten Leitwährung gemacht wurde“ für falsch. </p>
<p>WER hat ihn dazu gemacht?</p>
<p>Niemand – er ist es GEWORDEN. </p>
<p>Dafür gibt es eine Anzahl von Gründen, u. a. die SICHERHEIT, mit dem US $ bezahlen zu können, wenn man mit sonst nichts bezahlen kann und gewiss auch die EIGENTUMSGARANTIE für Assets in USA. </p>
<p>Fragen Sie sich einmal, wer seine Ersparnisse einer chinesischen Bank anvertrauen würde, wenn China die GRÖSSTEN Finanzierungsräume auf dem Globus hätte – Stichwort: neue Seidenstraße – UND die Machtverhältniss die GLEICHEN wie heute wären.</p>
<p>Gläubige des Debitismus vielleicht, aber nicht Leute mit gesundem Menschenverstand. </p>
<p> b) Argentinien </p>
<p>&gt;… ist die Verankerung einer zuverlässigen Eigentumsstruktur notwendig, die in Argentinien ungeachtet der Privatisierungen unter Menem in den 1990er Jahren gerade nicht gelingt.“&gt;</p>
<p>Wenn das so ist, gibt es keinen – zumindest keinen „zuverlässigen“ – Debitismus in Argentinien.</p>
<p>Er kann daher auch NICHT erklären, was in Argentinien geschieht, außer zu sagen:</p>
<p>Gäbe es zuverlässige Eigentumsstrukturen in Argentinien, gäbe es auch einen Debitismus. </p>
<p>Übrigens:</p>
<p>&gt;… die Unfähigkeit der Notenbank ihre Geschäfte wie eine Bank zu führen. Dies wiederum resultiert daraus, daß die argentinischen Banken nicht fähig sind, der Notenbank erstklassige Sicherheiten anzubieten.&gt;</p>
<p>Der erste Satz ist falsch – G. Heinsohn tut sich keinen Gefallen damit.  </p>
<p>Die Notenbank muss NICHT ihre Geschäfte wie eine Bank führen. Um die Wirtschaft mit Liquidität zu versorgen kann die argentinische Notenbank auch Schrott als Sicherheit akzeptieren. </p>
<p>Heinsohn begeht eine petitio prinipii: </p>
<p>Nur wenn argentinische Banken erstklassige Sicherheiten anbieten können, kann es einen funktionierenden Debitismus geben, der wiederum zuverlässige Eigentumsstrukturen voraussetzt, damit die Banken erstklassige Sicherheiten anbieten können.     </p>
<p>Die Verfechter des Debitismus, also auch Sie wären ÜBERZEUGENDER, wenn Sie sich zu den GRENZEN debitistischer Erklärungen äußern würden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
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