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	Kommentare zu: Die Politiker sind nicht alleine in ihrer Hybris	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Thu, 21 Sep 2017 10:58:19 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-politiker-sind-nicht-alleine-in-ihrer-hybris/#comment-26310</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Sep 2017 10:58:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-politiker-sind-nicht-alleine-in-ihrer-hybris/#comment-26281&quot;&gt;SB&lt;/a&gt;.

@ SB

&#062;Kann es sein, dass wir nur deshalb nahezu Vollbeschäftigung haben, weil wir im von den Zentralbanken planwirtschaftlich gesteuerten ZinsSOZIALISMUS leben?&#062;

Nein, weil die Vollbeschäftigung im Gegensatz zu Arbeitslosigkeit vor allem mit unserer Wertschöpfung im globalen Kontext zu tun hat.

Ich stimme zu, dass ohne die Geldpolitik der  EZB und insbesondere seit dem „Whatever it takes.. „ von 2012 der Drops gelutscht gewesen wäre.

Aber er wurde nicht gelutscht und DAHER sprechen wir nicht über die Arbeitslosigkeit in der Depression, sondern über Vollbeschäftigung (bei uns).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-politiker-sind-nicht-alleine-in-ihrer-hybris/#comment-26281">SB</a>.</p>
<p>@ SB</p>
<p>&gt;Kann es sein, dass wir nur deshalb nahezu Vollbeschäftigung haben, weil wir im von den Zentralbanken planwirtschaftlich gesteuerten ZinsSOZIALISMUS leben?&gt;</p>
<p>Nein, weil die Vollbeschäftigung im Gegensatz zu Arbeitslosigkeit vor allem mit unserer Wertschöpfung im globalen Kontext zu tun hat.</p>
<p>Ich stimme zu, dass ohne die Geldpolitik der  EZB und insbesondere seit dem „Whatever it takes.. „ von 2012 der Drops gelutscht gewesen wäre.</p>
<p>Aber er wurde nicht gelutscht und DAHER sprechen wir nicht über die Arbeitslosigkeit in der Depression, sondern über Vollbeschäftigung (bei uns).</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: SB		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-politiker-sind-nicht-alleine-in-ihrer-hybris/#comment-26301</link>

		<dc:creator><![CDATA[SB]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Sep 2017 07:46:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-politiker-sind-nicht-alleine-in-ihrer-hybris/#comment-26281&quot;&gt;SB&lt;/a&gt;.

Kann es sein, dass wir nur deshalb nahezu Vollbeschäftigung haben, weil wir im  von den Zentralbanken planwirtschaftlich gesteuerten ZinsSOZIALISMUS leben?

Ohne diese Manipulation, wäre der Drops 2007/2008 gelutscht gewesen und es wären genau die Umstände eingetreten, die eben am Ende eines Kreditzyklus unter völlige Überschuldung von Staaten und Privatpersonen eintritt: der große Bankrott mit einhergehender hoher Arbeitslosigkeit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-politiker-sind-nicht-alleine-in-ihrer-hybris/#comment-26281">SB</a>.</p>
<p>Kann es sein, dass wir nur deshalb nahezu Vollbeschäftigung haben, weil wir im  von den Zentralbanken planwirtschaftlich gesteuerten ZinsSOZIALISMUS leben?</p>
<p>Ohne diese Manipulation, wäre der Drops 2007/2008 gelutscht gewesen und es wären genau die Umstände eingetreten, die eben am Ende eines Kreditzyklus unter völlige Überschuldung von Staaten und Privatpersonen eintritt: der große Bankrott mit einhergehender hoher Arbeitslosigkeit.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-politiker-sind-nicht-alleine-in-ihrer-hybris/#comment-26291</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Sep 2017 15:54:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-politiker-sind-nicht-alleine-in-ihrer-hybris/#comment-26287&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Ich gehe Ihnen recht, dass wir damit auch ganz große Probleme bekommen würden; andererseits wären dann vermutlich Personalengpässe in wichtigen Bereichen wie Handwerk oder Pflege leichter zu bewerkstelligen. Funktionieren würde das aber nur mit einem massiven Produktivitätsfortschritt, der von der Reduzierung überflüssiger Breitenstudiengänge über Investitionen in Infrastruktur (z.B. Glasfaserausbau) bis zum Bürokratieabbau (z.B. Baumschutzverordnungen u.ä.) gehen müsste. Verbunden mit einer high-tech-Forschungsinitiative. Das wird nur leider nicht kommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-politiker-sind-nicht-alleine-in-ihrer-hybris/#comment-26287">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Ich gehe Ihnen recht, dass wir damit auch ganz große Probleme bekommen würden; andererseits wären dann vermutlich Personalengpässe in wichtigen Bereichen wie Handwerk oder Pflege leichter zu bewerkstelligen. Funktionieren würde das aber nur mit einem massiven Produktivitätsfortschritt, der von der Reduzierung überflüssiger Breitenstudiengänge über Investitionen in Infrastruktur (z.B. Glasfaserausbau) bis zum Bürokratieabbau (z.B. Baumschutzverordnungen u.ä.) gehen müsste. Verbunden mit einer high-tech-Forschungsinitiative. Das wird nur leider nicht kommen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alexander		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-politiker-sind-nicht-alleine-in-ihrer-hybris/#comment-26290</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Sep 2017 15:52:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-politiker-sind-nicht-alleine-in-ihrer-hybris/#comment-26287&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

&#062;&#062;Wenn in Wolfsburg, Ingolstadt, Stuttgart und München die Lichter flackern, dann gehen sie in Berlin und anderswo aus. 

Dabei ist nicht nur die Stückzahl der abgesetzten Fahrzeuge, sondern auch der Premiumumsatz pro Einheit ein wichtiger Faktor für Löhne, Beiträge, Steuern und Immobilien. Einen direkten Zusammenhang zwischen Niedrigstrefinanzierungen und gerade noch akzeptablen Leasingraten sehen nur die Pessimisten, die extrem hohe Margen für möglich halten. Alles Einzelfälle ;o) https://www.welt.de/motor/article116695390/Das-Geheimnis-der-Gewinnspanne-beim-Autokauf.html

Dabei ist der Markt verwundbar, denn die Rückkaufpreise der Gebrauchten müssen laufend durch einen liquiden Gebrauchtmarkt bestätigt werden. Dasselbe gilt für alle weiteren Investitionsgüter vom LKW, der Werkzeugmaschine bis zur Bergbauausrüstung. 

Zum Glück kümmern sich die Notenbanken um eubeb reibungslosen Ablauf, kein Sorgenwölkchen zu sehen - alles ruhig, den Anleihekaufprogrammen sei Dank. Aus den USA gibt es andere Meldungen, vergleichsweise große Angebot an Gebrauchtwaren zu interessanten Preisen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-politiker-sind-nicht-alleine-in-ihrer-hybris/#comment-26287">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>&gt;&gt;Wenn in Wolfsburg, Ingolstadt, Stuttgart und München die Lichter flackern, dann gehen sie in Berlin und anderswo aus. </p>
<p>Dabei ist nicht nur die Stückzahl der abgesetzten Fahrzeuge, sondern auch der Premiumumsatz pro Einheit ein wichtiger Faktor für Löhne, Beiträge, Steuern und Immobilien. Einen direkten Zusammenhang zwischen Niedrigstrefinanzierungen und gerade noch akzeptablen Leasingraten sehen nur die Pessimisten, die extrem hohe Margen für möglich halten. Alles Einzelfälle ;o) <a href="https://www.welt.de/motor/article116695390/Das-Geheimnis-der-Gewinnspanne-beim-Autokauf.html" rel="nofollow ugc">https://www.welt.de/motor/article116695390/Das-Geheimnis-der-Gewinnspanne-beim-Autokauf.html</a></p>
<p>Dabei ist der Markt verwundbar, denn die Rückkaufpreise der Gebrauchten müssen laufend durch einen liquiden Gebrauchtmarkt bestätigt werden. Dasselbe gilt für alle weiteren Investitionsgüter vom LKW, der Werkzeugmaschine bis zur Bergbauausrüstung. </p>
<p>Zum Glück kümmern sich die Notenbanken um eubeb reibungslosen Ablauf, kein Sorgenwölkchen zu sehen &#8211; alles ruhig, den Anleihekaufprogrammen sei Dank. Aus den USA gibt es andere Meldungen, vergleichsweise große Angebot an Gebrauchtwaren zu interessanten Preisen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-politiker-sind-nicht-alleine-in-ihrer-hybris/#comment-26287</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Sep 2017 14:35:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=8783#comment-26287</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-politiker-sind-nicht-alleine-in-ihrer-hybris/#comment-26284&quot;&gt;Wolfgang Selig&lt;/a&gt;.

Ihre gut gemeinte Gleichung geht nicht auf – leider.

Wenn das Kartell, das Sie richtigerweise zum Groß-Kartell erweitert haben, mit seiner Wertschöpfung schrumpfen würde, bekämen wir ganz große Probleme.

Es hätte zwar weniger Vorteile gegenüber den binnenwirtschaftlich orientierten Bevölkerungsanteilen, aber diese würden gewaltig darunter LEIDEN.

Betrachten Sie nur die sinkenden Steuereinnahmen und die Besoldung des öffentlichen Dienstes sowie die Transfers.

Ich verweise noch  einmal darauf:

Wenn in Wolfsburg, Ingolstadt, Stuttgart und München die Lichter flackern, dann gehen sie in Berlin und anderswo aus. 

Die binnenwirtschaftlich orientierten Bevölkerungsanteile würden gewaltig unter Druck geraten, einen Ausgleich leisten zu müssen. Und das in einer Situation, in der die im Kartell beschäftigten tendenziell weniger nachfragen würden.

Deutschland ist eine UMVERTEILEUNGS- und TRANSFERGESELLSCHAFT in einer Dimension, das uns schon nicht mehr bewusst ist. 

Das bedeutet jede Menge Dynamit. 

Und jetzt vielleicht noch der Ausbau der EU/Eurozone zu einer voll „funktionsfähigen“ TRANSFERUNION …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-politiker-sind-nicht-alleine-in-ihrer-hybris/#comment-26284">Wolfgang Selig</a>.</p>
<p>Ihre gut gemeinte Gleichung geht nicht auf – leider.</p>
<p>Wenn das Kartell, das Sie richtigerweise zum Groß-Kartell erweitert haben, mit seiner Wertschöpfung schrumpfen würde, bekämen wir ganz große Probleme.</p>
<p>Es hätte zwar weniger Vorteile gegenüber den binnenwirtschaftlich orientierten Bevölkerungsanteilen, aber diese würden gewaltig darunter LEIDEN.</p>
<p>Betrachten Sie nur die sinkenden Steuereinnahmen und die Besoldung des öffentlichen Dienstes sowie die Transfers.</p>
<p>Ich verweise noch  einmal darauf:</p>
<p>Wenn in Wolfsburg, Ingolstadt, Stuttgart und München die Lichter flackern, dann gehen sie in Berlin und anderswo aus. </p>
<p>Die binnenwirtschaftlich orientierten Bevölkerungsanteile würden gewaltig unter Druck geraten, einen Ausgleich leisten zu müssen. Und das in einer Situation, in der die im Kartell beschäftigten tendenziell weniger nachfragen würden.</p>
<p>Deutschland ist eine UMVERTEILEUNGS- und TRANSFERGESELLSCHAFT in einer Dimension, das uns schon nicht mehr bewusst ist. </p>
<p>Das bedeutet jede Menge Dynamit. </p>
<p>Und jetzt vielleicht noch der Ausbau der EU/Eurozone zu einer voll „funktionsfähigen“ TRANSFERUNION …</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-politiker-sind-nicht-alleine-in-ihrer-hybris/#comment-26286</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Sep 2017 14:12:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-politiker-sind-nicht-alleine-in-ihrer-hybris/#comment-26281&quot;&gt;SB&lt;/a&gt;.

Wir haben nahezu Vollbeschäftigung.

Die Basis dafür sind offene Märkte, d. h. solche ohne Handelsbeschränkungen wie wir sie in der EU haben und immer noch weitgehend in USA und anderen Nicht-EU-Ländern sowie allerdings beschränkter in China. 

Das steigert den Wohlstand derer, die ARBEITEN (wenn auch ungleichmäßig) und nicht NUR – wie Sie weiter oben sagen – den Wohlstand eines elitären Kreises von Exportwirtschaft und Politik. 

Die Alternative zum relativen Wohlstand der Massen ist ARBEITSLOSIGKEIT und nicht der Wohlstand der Reichen, der wie hier am Blog immer wieder festgestellt wird, insbesondere durch die Geldpolitik der EZB befördert wird.

Das wird leider zu oft vergessen bzw. nicht erkannt, weil anscheinend die Vorstellung vorherrscht, das es SELBSTVERSTÄNDLICH sein muss in Beschäftigung zu sein bzw. eine hinreichend auskömmliche Arbeit zu haben.

Das ist ein IRRTUM.

Selbstverständliche Beschäftigung mit Vollbeschäftigung gibt es nur im Sozialismus mit dem „Recht auf Arbeit“ – und verglichen mit internationalen Standards „Armut für alle“ bezogen auf die Ressourcen einer solchen Gesellschaft. 

Allerdings stimmt auch, was Sie sagen

Wir erleben eine sich vertiefende Spaltung der nationalen Gesellschaften.

Diese Entwicklung hat uns nicht ausgespart und wird uns mit den Wahlen zum BT voll bewusst. 

Sie hat wirtschaftliche Ursachen, weil die Wohlstandsmaschine Globalisierung nicht alle am Wohlstand teilnehmen bzw. gleichermaßen teilnehmen lässt bzw. die Wohlstandsentwicklung der einen, z. B. in China und anderen Entwicklungsländern, auf Kosten von Menschen in den entwickelten Volkswirtschaften erfolgt. 

Das ist, wenn Sie so wollen, die wesentliche Kehrseite der Globalisierung.

Diese Spaltung findet ihren Ausdruck im Parteiensystem und den Lösungsangeboten, die es bietet.

Damit müssen wir jetzt umgehen und zwar offen und vernünftig statt diskriminierend und ausschließend.

Bei allen Entgleisungen im Wahlkampf:

Ich sehe eine Bundesrepublik, die sich im VERGLEICH mit anderen Demokratien in sehr guter Verfassung zeigt, was den öffentlichen Diskurs hinsichtlich der Probleme und Lösungen betrifft (auch wenn er vielfach den Sachverhalten nicht gerecht wird): 

Auch die viel gescholtenen Medien schneiden dabei m. A. n. ganz gut ab. 

Es hat sogar die eine oder andere Sternstunde gegeben, soweit man dies mit Blick auf die Sendeformate sagen kann.

Ich fand die Sendung von A. Will am letzten Sonntag sehr gelungen.

Wer wollte, konnte z. B. etwas über die objektiv bedingte Befindlichkeiten der Ostdeutschen erfahren und wird, daran gemessen, deren Wahlverhalten sehr viel verständlicher beurteilen können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-politiker-sind-nicht-alleine-in-ihrer-hybris/#comment-26281">SB</a>.</p>
<p>Wir haben nahezu Vollbeschäftigung.</p>
<p>Die Basis dafür sind offene Märkte, d. h. solche ohne Handelsbeschränkungen wie wir sie in der EU haben und immer noch weitgehend in USA und anderen Nicht-EU-Ländern sowie allerdings beschränkter in China. </p>
<p>Das steigert den Wohlstand derer, die ARBEITEN (wenn auch ungleichmäßig) und nicht NUR – wie Sie weiter oben sagen – den Wohlstand eines elitären Kreises von Exportwirtschaft und Politik. </p>
<p>Die Alternative zum relativen Wohlstand der Massen ist ARBEITSLOSIGKEIT und nicht der Wohlstand der Reichen, der wie hier am Blog immer wieder festgestellt wird, insbesondere durch die Geldpolitik der EZB befördert wird.</p>
<p>Das wird leider zu oft vergessen bzw. nicht erkannt, weil anscheinend die Vorstellung vorherrscht, das es SELBSTVERSTÄNDLICH sein muss in Beschäftigung zu sein bzw. eine hinreichend auskömmliche Arbeit zu haben.</p>
<p>Das ist ein IRRTUM.</p>
<p>Selbstverständliche Beschäftigung mit Vollbeschäftigung gibt es nur im Sozialismus mit dem „Recht auf Arbeit“ – und verglichen mit internationalen Standards „Armut für alle“ bezogen auf die Ressourcen einer solchen Gesellschaft. </p>
<p>Allerdings stimmt auch, was Sie sagen</p>
<p>Wir erleben eine sich vertiefende Spaltung der nationalen Gesellschaften.</p>
<p>Diese Entwicklung hat uns nicht ausgespart und wird uns mit den Wahlen zum BT voll bewusst. </p>
<p>Sie hat wirtschaftliche Ursachen, weil die Wohlstandsmaschine Globalisierung nicht alle am Wohlstand teilnehmen bzw. gleichermaßen teilnehmen lässt bzw. die Wohlstandsentwicklung der einen, z. B. in China und anderen Entwicklungsländern, auf Kosten von Menschen in den entwickelten Volkswirtschaften erfolgt. </p>
<p>Das ist, wenn Sie so wollen, die wesentliche Kehrseite der Globalisierung.</p>
<p>Diese Spaltung findet ihren Ausdruck im Parteiensystem und den Lösungsangeboten, die es bietet.</p>
<p>Damit müssen wir jetzt umgehen und zwar offen und vernünftig statt diskriminierend und ausschließend.</p>
<p>Bei allen Entgleisungen im Wahlkampf:</p>
<p>Ich sehe eine Bundesrepublik, die sich im VERGLEICH mit anderen Demokratien in sehr guter Verfassung zeigt, was den öffentlichen Diskurs hinsichtlich der Probleme und Lösungen betrifft (auch wenn er vielfach den Sachverhalten nicht gerecht wird): </p>
<p>Auch die viel gescholtenen Medien schneiden dabei m. A. n. ganz gut ab. </p>
<p>Es hat sogar die eine oder andere Sternstunde gegeben, soweit man dies mit Blick auf die Sendeformate sagen kann.</p>
<p>Ich fand die Sendung von A. Will am letzten Sonntag sehr gelungen.</p>
<p>Wer wollte, konnte z. B. etwas über die objektiv bedingte Befindlichkeiten der Ostdeutschen erfahren und wird, daran gemessen, deren Wahlverhalten sehr viel verständlicher beurteilen können.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-politiker-sind-nicht-alleine-in-ihrer-hybris/#comment-26284</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Sep 2017 13:27:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;bto: wobei man sich fragt, wieso eigentlich? Geht es nur um die abschreckende Wirkung? Dieser Schuss könnte nach hinten losgehen.&quot; 
Ganz einfach: traditionelle deutsche Großmannssucht in der Politik. &quot;Am deutschen Wesen soll die Welt genesen.&quot; war bis vor 100 Jahren zu monarchistischen Zeiten ein imperialistischer Spruch mit militärischer Attitüde. Heute ist es der krampfhafte Wunsch, entgegen der demographischen Weltentwicklung eine größere Rolle auf der internationalen Bühne zu spielen, als uns nach Landesfläche und Bevölkerungsgröße eigentlich zusteht. Nur halt in den Bereichen Klimaschutz, Diplomatie, Entwicklungshilfe oder Export. Das Vehikel dazu ist die EU, in der Deutschland bei Wirtschaft und Bevölkerung klar die Nr. 1 ist. Schrumpft die EU, schrumpft auch der deutsche Einfluss. Dazu passt typisch der Wahlspruch der SPD, dass sie für Europa sind, weil man gemeinsam stärker ist. Die Frage stellt sich für mich, ob wir unbedingt stärker sein müssen? Reicht es nicht aus, mittelstark zu sein? Dann würde das Kartell aus Politik und Exportwirtschaft, zu der ich übrigens auch die davon profitierenden Gewerkschaften IG BCE und IG Metall  (sowie deren SPD-Mitglieder) zähle, halt weniger Vorteile gegenüber den binnenwirtschaftlich orientierten Bevölkerungsteilen in Handwerk, Einzelhandel oder öffentlichem Dienst haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;bto: wobei man sich fragt, wieso eigentlich? Geht es nur um die abschreckende Wirkung? Dieser Schuss könnte nach hinten losgehen.&#8221;<br />
Ganz einfach: traditionelle deutsche Großmannssucht in der Politik. &#8220;Am deutschen Wesen soll die Welt genesen.&#8221; war bis vor 100 Jahren zu monarchistischen Zeiten ein imperialistischer Spruch mit militärischer Attitüde. Heute ist es der krampfhafte Wunsch, entgegen der demographischen Weltentwicklung eine größere Rolle auf der internationalen Bühne zu spielen, als uns nach Landesfläche und Bevölkerungsgröße eigentlich zusteht. Nur halt in den Bereichen Klimaschutz, Diplomatie, Entwicklungshilfe oder Export. Das Vehikel dazu ist die EU, in der Deutschland bei Wirtschaft und Bevölkerung klar die Nr. 1 ist. Schrumpft die EU, schrumpft auch der deutsche Einfluss. Dazu passt typisch der Wahlspruch der SPD, dass sie für Europa sind, weil man gemeinsam stärker ist. Die Frage stellt sich für mich, ob wir unbedingt stärker sein müssen? Reicht es nicht aus, mittelstark zu sein? Dann würde das Kartell aus Politik und Exportwirtschaft, zu der ich übrigens auch die davon profitierenden Gewerkschaften IG BCE und IG Metall  (sowie deren SPD-Mitglieder) zähle, halt weniger Vorteile gegenüber den binnenwirtschaftlich orientierten Bevölkerungsteilen in Handwerk, Einzelhandel oder öffentlichem Dienst haben.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: SB		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-politiker-sind-nicht-alleine-in-ihrer-hybris/#comment-26281</link>

		<dc:creator><![CDATA[SB]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Sep 2017 12:24:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=8783#comment-26281</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-politiker-sind-nicht-alleine-in-ihrer-hybris/#comment-26272&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

&quot;Das steigert selbstverständlich den und nicht nur den von Eliten und – um das deutlich zu sagen – es sichert vor allem die Stabilität der Gesellschaft.&quot;

&quot;Wohlstand der Gesellschaft insgesamt...sichert vor allem die Stabilität der Gesellschaft&quot; - Könnten Sie das bitte mit Fakten unterfüttern? Ich erlebe nämlich gerade das Gegenteil (Stichworte: Reiche immer reicher, politische Spaltung der Gesellschaft). Vielen Dank im Voraus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-politiker-sind-nicht-alleine-in-ihrer-hybris/#comment-26272">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>&#8220;Das steigert selbstverständlich den und nicht nur den von Eliten und – um das deutlich zu sagen – es sichert vor allem die Stabilität der Gesellschaft.&#8221;</p>
<p>&#8220;Wohlstand der Gesellschaft insgesamt&#8230;sichert vor allem die Stabilität der Gesellschaft&#8221; &#8211; Könnten Sie das bitte mit Fakten unterfüttern? Ich erlebe nämlich gerade das Gegenteil (Stichworte: Reiche immer reicher, politische Spaltung der Gesellschaft). Vielen Dank im Voraus.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-politiker-sind-nicht-alleine-in-ihrer-hybris/#comment-26280</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Sep 2017 12:20:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=8783#comment-26280</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-politiker-sind-nicht-alleine-in-ihrer-hybris/#comment-26277&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@ MFK

Ein guter Hinweis.

Wir haben vorläufig noch nichts dagegen, weil es uns dabei immer noch ganz gut geht.

Es kann allerdings kritisch werden und dann würde die Stimmung ganz schnell umschlagen.

Deshalb wehrt sich z. B. JEDE Partei dagegen, die 20% Sperrminorität des Landes Niedersachsen an VW aufzugeben. Denn rational agierende Investoren würden als vermutlich erstes die ÜBERBESCHÄFTIGUNG von VW in Deutschland abbauen.

Deutlich problematischer ist es bereits, dass die Aufkäufer deutscher Unternehmen ZUGLEICH unser Know-how mitkaufen und es ohne unseren Einfluss verwerten (Beispiel: die Chinesen und KUKA).

Also: 

Ganz richtig, die Sache ist keine Einbahnstraße. 

Und auf diesem Gebiet werden wir noch Protektionismus in Reinkultur erleben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-politiker-sind-nicht-alleine-in-ihrer-hybris/#comment-26277">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@ MFK</p>
<p>Ein guter Hinweis.</p>
<p>Wir haben vorläufig noch nichts dagegen, weil es uns dabei immer noch ganz gut geht.</p>
<p>Es kann allerdings kritisch werden und dann würde die Stimmung ganz schnell umschlagen.</p>
<p>Deshalb wehrt sich z. B. JEDE Partei dagegen, die 20% Sperrminorität des Landes Niedersachsen an VW aufzugeben. Denn rational agierende Investoren würden als vermutlich erstes die ÜBERBESCHÄFTIGUNG von VW in Deutschland abbauen.</p>
<p>Deutlich problematischer ist es bereits, dass die Aufkäufer deutscher Unternehmen ZUGLEICH unser Know-how mitkaufen und es ohne unseren Einfluss verwerten (Beispiel: die Chinesen und KUKA).</p>
<p>Also: </p>
<p>Ganz richtig, die Sache ist keine Einbahnstraße. </p>
<p>Und auf diesem Gebiet werden wir noch Protektionismus in Reinkultur erleben.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: MFK		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-politiker-sind-nicht-alleine-in-ihrer-hybris/#comment-26278</link>

		<dc:creator><![CDATA[MFK]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Sep 2017 11:44:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=8783#comment-26278</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-politiker-sind-nicht-alleine-in-ihrer-hybris/#comment-26277&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Naja, 54% der Anteile an den DAX 30 Werten sind in ausländischer Hand. Wir sind also, was unsere Großindustrie angeht, längst Angestellte anderer Länder, insbesondere der USA.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-politiker-sind-nicht-alleine-in-ihrer-hybris/#comment-26277">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Naja, 54% der Anteile an den DAX 30 Werten sind in ausländischer Hand. Wir sind also, was unsere Großindustrie angeht, längst Angestellte anderer Länder, insbesondere der USA.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-politiker-sind-nicht-alleine-in-ihrer-hybris/#comment-26277</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Sep 2017 11:39:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-politiker-sind-nicht-alleine-in-ihrer-hybris/#comment-26273&quot;&gt;SR&lt;/a&gt;.

Ich stimme Ihnen zu:

Das GESAMTPROBLEM ist nicht dadurch zu lösen, dass die Exportnationen in anderen Ländern Kapitalbesitzer werden. 

Es würde nicht funktionieren, weil die Bevölkerungen dieser Länder nicht auf Dauer „Angestellte“ der Bevölkerung anderer Länder sein würden, so auch der deutschen Bevölkerung, um ihnen sozusagen ewigen Wohlstand zu verschaffen. 

Mit Blick auf das angesprochene Problem ist es dennoch der richtige Ansatz – vor allem wegen des demografischen Problems.

Hätten wir es nicht, könnten wir versuchen, mit großen Anstrengungen „Exportweltmeister“ zu bleiben und die Vorteile zu genießen (hohe Beschäftigung, Finanzierung erforderlicher bzw. gewünschter Importe etc.) – und dabei als Gläubiger auf Forderungen in der Welt zu verzichten.

Leider ist die Lage nicht so und andere sind auf dem besten Weg, uns mit ihren Anstrengungen zu überholen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-politiker-sind-nicht-alleine-in-ihrer-hybris/#comment-26273">SR</a>.</p>
<p>Ich stimme Ihnen zu:</p>
<p>Das GESAMTPROBLEM ist nicht dadurch zu lösen, dass die Exportnationen in anderen Ländern Kapitalbesitzer werden. </p>
<p>Es würde nicht funktionieren, weil die Bevölkerungen dieser Länder nicht auf Dauer „Angestellte“ der Bevölkerung anderer Länder sein würden, so auch der deutschen Bevölkerung, um ihnen sozusagen ewigen Wohlstand zu verschaffen. </p>
<p>Mit Blick auf das angesprochene Problem ist es dennoch der richtige Ansatz – vor allem wegen des demografischen Problems.</p>
<p>Hätten wir es nicht, könnten wir versuchen, mit großen Anstrengungen „Exportweltmeister“ zu bleiben und die Vorteile zu genießen (hohe Beschäftigung, Finanzierung erforderlicher bzw. gewünschter Importe etc.) – und dabei als Gläubiger auf Forderungen in der Welt zu verzichten.</p>
<p>Leider ist die Lage nicht so und andere sind auf dem besten Weg, uns mit ihren Anstrengungen zu überholen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: SR		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-politiker-sind-nicht-alleine-in-ihrer-hybris/#comment-26273</link>

		<dc:creator><![CDATA[SR]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Sep 2017 10:22:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=8783#comment-26273</guid>

					<description><![CDATA[&quot;Man müsste versuchen, Sachvermögen in der Welt aufzubauen und DARAUS Forderungen in Form von tradable goods abzuleiten.&quot;

Das Problem hat China (und haben andere Staaten) auch, weshalb zB Grund und Bodenschätze in Afrika und der ganzen Welt mit zunehmender Geschwindigkeit den Eigentümer wechseln. Die Blasenbildung bei Sachwerten ist in vollem Gange.

Was hieße es denn für &quot;unsere&quot; Wirtschaft, auf den &quot;Aufbau von Forderungen in einer überschuldeten Welt&quot; zu verzichten? 

Verkaufen &quot;wir&quot; dann unsere Maschinen an die Saudis per Barter-Geschäft? 

Oder verzichten wir, am Welthandel teilzunehmen und teilzuhaben?

Die Frage der &quot;Überschuldung&quot; kann in einer kreditfinanzierten (also kapitalistischen) Weltwirtschaft doch nur in dem Zusammenhang angesprochen und &quot;gelöst&quot; werden, indem  man die Besitzer der Schuldverschreibungen (die Kreditoren) einbezieht und nicht nur das Schreckgespenst der Verschuldeten auf den Tisch packt. 

Denn die einen wird es ohne die anderen nicht geben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Man müsste versuchen, Sachvermögen in der Welt aufzubauen und DARAUS Forderungen in Form von tradable goods abzuleiten.&#8221;</p>
<p>Das Problem hat China (und haben andere Staaten) auch, weshalb zB Grund und Bodenschätze in Afrika und der ganzen Welt mit zunehmender Geschwindigkeit den Eigentümer wechseln. Die Blasenbildung bei Sachwerten ist in vollem Gange.</p>
<p>Was hieße es denn für &#8220;unsere&#8221; Wirtschaft, auf den &#8220;Aufbau von Forderungen in einer überschuldeten Welt&#8221; zu verzichten? </p>
<p>Verkaufen &#8220;wir&#8221; dann unsere Maschinen an die Saudis per Barter-Geschäft? </p>
<p>Oder verzichten wir, am Welthandel teilzunehmen und teilzuhaben?</p>
<p>Die Frage der &#8220;Überschuldung&#8221; kann in einer kreditfinanzierten (also kapitalistischen) Weltwirtschaft doch nur in dem Zusammenhang angesprochen und &#8220;gelöst&#8221; werden, indem  man die Besitzer der Schuldverschreibungen (die Kreditoren) einbezieht und nicht nur das Schreckgespenst der Verschuldeten auf den Tisch packt. </p>
<p>Denn die einen wird es ohne die anderen nicht geben.</p>
]]></content:encoded>
		
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	</channel>
</rss>
