Die Pandemie än­dert die Gesell­schaft grund­legend

Schon mehrfach habe ich versucht, einen Blick auf die Zeit nach der Pandemie zu werfen:

The Economist fasst den Stand der Diskussion zusammen:

  • “The Cholera pandemic of the early 1830s hit France hard. (…) The end of the plague prompted an economic revival, with France following Britain into an industrial revolution. (…) The city’s poor, hit hardest by the disease, fulminated against the rich, who had fled to their country homes to avoid contagion. France saw political instability for years afterwards.” – bto: Heute haben wir zwar bessere staatliche Auffangnetze, aber das Klima ist schon vor Corona nicht optimal gewesen.
  • Today, even as covid-19 rages across poorer countries, the rich world is on the threshold of a post-pandemic boom. (…) Many forecasters reckon that America’s economy will grow by around 7% this year, roughly five percentage points faster than the pre-pandemic trend of just over 2%. (…) The Economist’s analysis of GDP data for the G7 economies back to 1820 suggests that such a synchronised acceleration relative to trend is rare. It has not happened since the post-war boom of the 1950s.” – bto: Es war ja ein ungewöhnlicher Schock, der so schon mit einem Krieg verglichen werden kann.
  • “The record suggests that, following periods of massive non-financial disruption such as wars and pandemics, GDP does tend to bounce back. But it offers three further lessons. First, while people are keen to get out and spend, uncertainty lingers for some time. Second, the pandemic encourages people and businesses to try new ways of doing things, upending the structure of the economy. Third, political upheaval often follows, with unpredictable economic consequences.” – bto: Letzteres wird derzeit versucht zu verhindern mit massiven Staatsausgaben. Die neuen Wege des Geschäftemachens sind absehbar.
  • “Spending rises, prompting employment to recover, but there is not much evidence of bacchanalian excess. The popular notion that people celebrated the end of the Black Death by ‘wild fornication’ and ‘hysterical gaiety’, as some historians suppose, is (probably) apocryphal. The 1920s were far from roaring, at least at first. On New Year’s Eve 1920, after the threat of Spanish flu had decisively passed, ‘Broadway and Times Square looked more like the old days’, according to one study, though America nonetheless felt like ‘a sick and tired nation’.” – bto: Ähnlich war es nach dem Zweiten Weltkrieg, wo die Amerikaner nur 20 Prozent ihrer Kriegs-Ersparnisse ausgaben. Das lag sicherlich auch daran, dass ihnen noch die große Depression in den Knochen steckte.
  • “Historians believe the Black Death made Europeans more adventurous. Piling on to a ship, and setting sail for new lands, seemed less risky when so many people were already dying at home. ‘Apollo’s Arrow’, a recent book by Nicholas Christakis of Yale University, shows that the Spanish flu pandemic gave way to ‘increased expressions of risk-taking’. Indeed a study for America’s National Bureau of Economic Research, published in 1948, found that the number of startups boomed from 1919. Today new business formation is once again surging across the rich world, as entrepreneurs seek to fill gaps in the market.” – bto: Das wäre auch erfreulich, vor allem in Deutschland.
  • “A paper by researchers at the IMF (…) finds that ‘pandemic events accelerate robot adoption, especially when the health impact is severe and is associated with a significant economic downturn.’ The 1920s were also an era of rapid automation in America, especially in telephone operation, one of the most common jobs for young American women in the early 1900s. Others have drawn a link between the Black Death and Johannes Gutenberg’s printing press. There is as yet little hard evidence of a surge in automation because of covid-19, though anecdotes abound of robots springing up.” – bto: Auch dies wäre eine sehr positive Entwicklung. Wir brauchen unbedingt mehr Automatisierung.
  • “When people have suffered in large numbers, attitudes may shift towards workers. That seems to be happening in this pandemic: policymakers across the world are relatively less interested in reducing public debt or warding off inflation than they are in getting unemployment down. A new paper from three academics at the London School of Economics also finds that covid-19 has made people across Europe more averse to inequality.” – bto: Auf diesem Gefühl basiert gerade in Deutschland viel Politik. Dabei ist es sicherlich nicht das vordringlichste Problem des Landes.
  • “Recent research from the IMF considers the effect of five pandemics, including Ebola, SARS and Zika, in 133 countries since 2001. It finds that they led to a significant increase in social unrest. (…) Social unrest seems to peak two years after the pandemic ends.” – bto: Dieses Mal trifft uns die Pandemie ohnehin schon angeschlagen. Das sollten wir nicht vergessen. Denn es macht alles schwerer.

economist.com: „What history tells you about post-pandemic booms“, 25. April 2021

Kommentare (31) HINWEIS: DIE KOMMENTARE MEINER LESERINNEN UND LESER WIDERSPIEGELN NICHT ZWANGSLÄUFIG DIE MEINUNG VON BTO.
  1. Gnomae
    Gnomae sagte:

    Das Ende der Pandemie wird kommen. Was man jedenfalls als England oder Florida beobachten kann: Es ist keine wesentliche Änderung der Primärziele der Leute erkennbar: Reisen, Einkaufen, Ausgehen.

    Dem Staat fehlen in 2021 grundlegende Steuereinnahmen. Es müssen weitere Schulden aufgenommen werden. Zusätzlich werden weltweit staatliche Programme aufgelegt, die Verschuldung wird daher in der Summe massiv erhöht, bei Zinsen zwischen 0 und 1,6 % p.a.

    Die Effekte werden positiv sein, aber weit hinter den Erwartungen zurückbleiben. Aufgrund des Überangebots an Arbeitnehmern weltweit werden breite Lohnsteigerungen ausbleiben.

    Der Green New Deal muss erst ausverhandelt werden, da verschiedene politische Gruppen die Ziele verschieden sehen. Dies geht von einem rein industriellen Ansatz bis zu gesellschaftspolitisch / utopischen Ideen.

    Nicht zu vergessen wäre, dass die Bundeswehr insgesamt wieder besser auszustatten wäre, da sie viel zu klein ist. Heer, Luftwaffe und Marine müssten wieder komplett eigenständig agieren können. Auch Rüstungsaufträge schaffen neue und qualifizierte Arbeitsplätze. Koronahilfsgelder wären hier gut einzusetzen.

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  2. Alexander
    Alexander sagte:

    Historischen Aufschwung zu vergleichen ist politisch gefällig und überzeugend?

    Hohe Sterberaten bewirken einen Absturz der Vermögenspreise in einem Käufermarkt der Überlebenden, aber genau das Gegenteil hat die Politik der Zentralbanken bewirkt.

    Aus dem Massensterben in der BRD schöpft niemand Hoffnung auf frei gewordene lukrative Arbeitsmarktpositionen noch auf Einkaufsgewinne – ganz im Gegenteil zeigt sich Nachholbedarf von im lock down unterbliebener Spekulation….mit allen Folgen für die Nachfrage nach Baustoffen inmitten einer weltweit heißgelaufenen Immobilienblase.

    Die lock downs haben ihrerseits die Bewertung der abgerissenen Umsatzketten unmöglich gemacht, d.h. Kurssteigerungen nach einem Nachfrageschock wegen der verschenkten Gehaltsschecks? Dass auch hier vor allem spekuliert wird, wissen wir nicht erst seit Bachelorettchen in bitcoin investieren……

    In keinem Markt stimmten die Preise vor der Pandemie, alles manipuliert und zwar nach unten (Einkommen) und oben (assets)….für einen Nachfrageschub bleibt nur die Phantasie der technisch ahnungslosen Journalie über Möglichkeiten, die allesamt längst ausgereizt waren 😂 …

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  3. jobi
    jobi sagte:

    Ein historischer Vergleich mit echten Pandemien wie der schwarzen Pest macht wenig Sinn.

    In unserer modernen Informationsgesellschaft gilt als Pandemie, was von der WHO als solche definiert wird – und erst die Änderung dieser Definition hat dafür gesorgt, dass Covid19 in diese Kategorie fällt.

    Es sind also historisch nicht vergleichbare Massnahmen, welche die ökonomischen Auswirkungen bestimmen.

    Wie diese kurz- und mittelfristig aussehen (Infla/Defla), darüber sind die Meinungen geteilt. Längerfristig scheint die Sache klar:

    Höhere Staatsquoten und niedrigeres Potenzialwachstum.

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  4. JürgenP
    JürgenP sagte:

    @ DS: „Die Pandemie ändert die Gesellschaft grundlegend“

    Wieder so was Grundlegendes. Gestern hat sich BidenAmerika grundlegend von einen Ölkriegs- zum windigen Solarstaat gewandelt. Heute ist es „die Gesellschaft“, der die Mikrobiologie grundlegendes einhaucht. „bto: Es war ja ein ungewöhnlicher Schock, der so schon mit einem Krieg verglichen werden kann“. Nein, ein Schock (mit Blutleere im Gehirn) war es nicht, eher Zwangslähmung der Extremitäten. Und Krieg ist es auch nicht, jedenfalls nicht in Deutschland. Das heutige Geschehen mit den Folgen des Bombardements eines Krieges zu vergleichen, ist grundlegend falsch.

    Getroffen hat uns bodenlose Dämlichkeit mit Ansage wegen verschlafener Vorbereitung und mit einer grundlegenden Folge, die altbekannt ist, wenn Dämlichkeit vorherrscht: „bto: (…) Die neuen Wege des Geschäftemachens sind absehbar“. Die ersten Geschäftemacher waren gleich am Anfang korrupte Abgeordnete, die sich die selbst geschaffenen Wege zunutze machten. Danach kamen die anderen. Das gehört grundlegend geändert.

    Und die Mikrobe gehört grundlegend aus dem Reich der Phantasie auf den Seziertisch der Pathologie gezogen, um Realität einkehren zu lassen. Prof. Püschel vom UKE Hamburg könnte nach nunmehr einem Jahr verordneter Abstinenz für grundlegende Pandemieerkenntnisse sorgen … das wäre grundlegend gut für die Gesellschaft.

    Antworten
    • Dr. Lucie Fischer
      Dr. Lucie Fischer sagte:

      @Jürgen P
      Es ist mir rätsellhaft, warum eine statistisch lange erwartete Virus-Welle ( die harmlos verläuft im Vergleich z.B. spanischer Grippe ) auf völlig/ total/ unvorbereitete EU- Staaten traf, die bis an die Zähne bewaffnet sind mit Gesundheits-Ämtern, Robert-Koch ( Super-Versager! ) Instituten und unzähligen Gesundheits-Experten.
      Wie kommt es, dass die Bevölkerung ohne zu murren, klaglos, weiter vertrauensvoll Steuern für unfähige Institutionen zahlt, kein einziger ” Experte ” zurück getreten wurde , im Gegenteil / Prof. Wieler/ auf PKs schnarrend noch Banalitäten von sich geben darf?
      Das generalisierte Staatsversagen wird die Blaupause für den -ebenfalls zu erwartenden – Black-out- sein, dessen Verlauf mit Sicherheit weniger harmlos verlaufen wird: Chaos auf allen Ebenen und existentielle Lebensgefahr für Stadtbewohner , Alte und Kranke.
      Wohlstands-Illusion trifft auf Verdrängung von realen Gefahren, ermöglicht wird das durch bequemen Luxus umfassender Befriedigung von Basis-Bedürfnissen und -Trieben.
      https://www.youtube.com/watch?v=L-TBQKTaZTg
      Kritisches Denken kann Real-Ängste erzeugen, die mediale Dauer-Verunsicherung führt paradoxerweise dazu, dass blindes Herden- Vertrauen zu unglaubwürdigen Institutionen zementiert wird.
      Missachtung von evolutionären Wunder-Systemen der Abwehr: Immunsystemen/ führt zielsicher zu umfassender individuell-körperlichen Fragilität, aka Krankheit .
      Das neue Buch von Professor Sucharit Bhakti erscheint in diesen Tagen:
      Corona-Reloaded, lebenswichtige Erkenntnisse finden sich dort.

      Antworten
      • jobi
        jobi sagte:

        @Frau Dr. Fischer

        “Wie kommt es, dass die Bevölkerung ohne zu murren, klaglos, weiter vertrauensvoll Steuern für unfähige Institutionen zahlt, kein einziger ” Experte ” zurück getreten wurde , im Gegenteil / Prof. Wieler/ auf PKs schnarrend noch Banalitäten von sich geben darf?”

        Diese Frage habe ich mir auch immer wieder gestellt.
        Das Interview mit R.Unger liefert interessante Antworten:
        https://youtu.be/pryYN_k8zpQ

      • JürgenP
        JürgenP sagte:

        @ Dr.L.F. „Es ist mir rätsellhaft, warum …“

        Das Rätsel wurde schon von Jahrzehnten aufgelöst, als es um die Frage gibt, wie gut oder wie schlecht Menschen mit unüberschaubaren Problemstellungen (Fachjargon komplexen Problemstellungen) kraft ihrer mentalen Fähigkeiten umgehen können. Ergebnis: gar nicht.

        Denn: im Kopfe spielen sich, wenn ein paar Eindrücke zu viel ankommen, im Wesentlichen dieselben Reflexe ab, die vor 100.000 Jahren den halbaufrechten Zweibeiner mit Fellüberwurf und Holzspeer vor dem Sägezahntiger gerettet haben.

        Die Evolution war wohl zu kurz, um uns die Angst vor dem bösen Tiger abzugewöhnen, obwohl der schon längst weg ist. Dafür haben wir nun einen Winzling, der nach denselben Mustern zu existenziellen Angstzuständen führt, wenn man ein paar Professoren darüber fürchterliches berichten lässt.

        Ein paar drastische Bilder, und sie sind da – die Ängste. Während für Korruption, Fettleibigkeit, Besäufnis, Opiate und sonstige Höllenfeuer keine passenden Muster existieren und man die erst mühsam Muster antrainieren muss.

        Die Erkenntnis ist, dass wir Menschen gut mit Unüberschaubarkeit umgehen, uns sie uns sogar zunutze machen können, mit ein paar Tricks. Im Fachjargon: mit Simulationen. Die Technik bietet uns inzwischen geniale Möglichkeiten. Allerdings: was wir allabendlich zu sehen bekommen, sind Werkzeuge zur Interpretation des Geschehens (Fachjargon: „Inzidenzwert“), die dem Steinhammer der Steinzeit gleichkommen.

        Sagen Profis zu diesem Vorgehen etwas, gibt es gleich was mit der Steinkeule. Genau wie damals in der Steinzeit. Wie gesagt, die Muster der Angstbewältigung aus der Steinzeit und des Umgangs mit Unbestimmtheit aus dem Mittelalter haben sich nicht wirklich geändert.

        Des Rätsels Lösung … (?)

      • jobi
        jobi sagte:

        @ Jürgen P.

        Schon klar, das Kleinhirn regiert.
        Aber kann das die ganze Wahrheit sein ?

      • foxxly
        foxxly sagte:

        @ jobi 03 april 2021 21:56 >> Schon klar, das Kleinhirn regiert.
        Aber kann das die ganze Wahrheit sein ?<<

        das ist schon eine interessante frage!

        ich denke, dass das strategische denken und handeln den größten unterschied zwischen dem gemeinen volke und seiner regierung und lenker, ausmachen.

        im volke ist vereinzeld auch ein strategigisches denken vorhanden, scheitert aber am handeln durch die gespaltenen interessen und dem verständnis.

        dies ist in den elitären kreisen gegeben, plus ihre machtstellungen, informatiosvorsprung und oft gebündelt mit reichtum und dessen einfluss.

        dieser strategischer nachteil des volkes, ist auch dafür maßgeblich, dass wahlen meist ausgehen wie von oben gewünscht, weil die masse eben wegen ihres nachteils, in normalen zeiten relativ leicht steuerbar ist.
        dies ist auch der entscheidende nachteil in der demokratie; – von wegen gleichheit und rationales denken, handeln und wählen zb.

        daher sind mehrheitsentscheidungen dem kleinhirn zuzuordnen und selten einer rationalität und notwendigkeit einer lage, oder situation.

        dies wird erst brenzlich für die herrscher, wenn die nachteile im volke zu groß werden, wenn sie erkennen, wie sie getäuscht, betrogen und ausgebeutet werden. das kann aber dauern.

        die willensbildung in der demokratie findet in den elitären kreisen statt, dies wird entsprechend medial (wird auch von diesen beherrscht) dem volke entsprechend vermittelt. das volk wählt meist wie gewünscht, – und die politik versteckt sich hinter der (formalen) demokratie: ihr habt es so gewollt!

        die macht pervertiert die demokratie und vernichtet sie auch.
        dies geschied aktuell von den "aufrechten demokraten"
        auch die ablenkung, dass die kritiker die bösen sind funktioniert hervoragend!

        "alle macht geht vom volke aus" ???????????????????????? NEIN !

  5. Dietmar Tischer
    Dietmar Tischer sagte:

    Fast nur ökonomische Erwägungen, die drei sehr WESENTLICHE Dimensionen außer Acht lassen:

    a) Die Regierungen/der Staat greifen MASSIV in das Pandemiegeschehen ein. Die zentral positionierten Entscheider verschaffen sich als „Macher-/Verhinderer“-Instanz einen ENORMEN Schub an Machtzuwachs – Lockdown auf staatlichen Zuruf, wann hat es das jemals in Friedenszeiten gegeben.

    Das hat erst einmal nichts damit zu tun, ob dies mit Politik-/Staats- oder sonstigem Versagen erfolgt.

    Es ERFOLGT, die Menschen nehmen es an und fordern es als Leistung, zu der Regierungen/Staat selbstverständlich VERPFLICHTET seien.

    b) Die Pandemie-Maßnahmen ZEIGEN, dass die Menschen bereit sind, sich sehr STARKR in der fundamentalen Lebensgestaltung KONDITIONIEREN lassen.

    Dies muss allerdings mit für die Bevölkerung nachvollziehbaren Gefahrenszenarien begründbar sein.

    Dies war der Fall mit den Bergamo-Bildern, ist es jetzt mit der Indien-Bildern.

    Auch das hat erst einmal nichts damit zu tun, ob damit das TATSÄCHLICHE Gefahrenpotenzial für die Bevölkerung wiedergeben wird oder nicht.

    Es GIBT ein nachvollziehbares, das nicht absurd ist und daher als glaubwürdig gilt.

    c) die Finanzierung spielt KEINE begrenzende Rolle. Die Regierungen finanzieren OPEN END, um die Dinge ökonomisch-gesellschaftlich nicht entgleisen zu lassen. Sie können sich über ihre Notenbanken bzw. die Schaffung supra-nationaler Finanzierungsfazilitäten (EU Recovery Fund) problemlos das Geld verschaffen, mit dem sie dirigierend eingreifen und zugleich stabilisierend befrieden.

    Fazit:

    a), b) und c) sind die m. A. n. wesentlichen GESTALTUNGSPARAMETER, anhand derer zukünftige ökonomische Entwicklungen VERSTÄRKT ihren Lauf nehmen.

    Die nächst „Pandemie“ ist die Klimakrise.

    Die Energiewende ist das Projekt, sie zu bekämpfen.

    WIE immer sie in ökonomisch messbaren Aktivitäten vorangetrieben wird bzw. WELCHE sich damit entwickeln werden, lässt sich nicht bestimmen, weil die technologischen Möglichkeiten noch nicht ausgeschöpft und gesellschaftliche Akzeptanz noch zu wenig „getestet“ worden ist.

    VÖLLIG klar ist aber, dass der Staat VERMEHRT massiven Einfluss ausüben wird und dass die Bevölkerung sich WILLIGER dem Verordneten anzupassen vermag. Staatliche Subventionen, Entschädigungen und die Alimentierung der Abgehängten sind mit dem Schmiermittel GELD relativ problemlos zu leisten.

    Das wird maßgeblich für den Lauf der Dinge bestimmend sein.

    Für alle drei Dimensionen gibt es erfahrungsgemäß auch GRENZEN.

    Ich vermute, dass man mit dem Lauf der Entwicklung stramm auf sie ZUSTEUERT.

    Antworten
    • Jürgen Kosider
      Jürgen Kosider sagte:

      @ Dietmar Tischer

      „Es GIBT ein nachvollziehbares, das nicht absurd ist und daher als glaubwürdig gilt.“

      Da frage ich mich allerdings, wie lange die Absurdität der Pandemiebekämpfung noch durchgehalten wird.

      Eine Studie der Charité in Berlin zeigt, dass während der Pandemie aufgrund der häufigen Mutation des SARS-CoV-2 Virus und der dadurch ausgelösten „Flucht“ vor dem Immunsystem (Antikörper Reaktion) regelmäßige Impfstoff-Updates nötig sein werden. Nach einigen Jahren ist erst eine längere Haltbarkeit der Impfstoffe zu erwarten.

      https://www.charite.de/service/pressemitteilung/artikel/detail/muessen_covid_19_impfstoffe_zukuenftig_regelmaessig_neu_angepasst_werden/

      Das heißt allerdings auch, dass Lösungen gefunden werden müssen, wie ein normales Leben wieder mit dem Virus möglich sein wird. Denn es wird folgende Gruppen geben:

      a) Genesene mit/ohne Antikörper Schutzwirkung
      b) Geimpfte mit oder nicht mehr wirksamer Schutzwirkung
      c) nicht Geimpfte ohne Schutzwirkung aber vielleicht intaktem Immunsystem und
      d) frisch Geimpfte mit Schutzwirkung bis zu einem gewissen Grad (60-90%), bis zu einem gewissen Zeitpunkt

      Wie man das alles bzgl. Freiheitsrechten regeln wird ist schon heute eine hitzige Diskussion und zeigt vielleicht die Richtung auf, in welchen Irrgarten sich die Politik begeben hat. Wissentlich und beabsichtigt oder aus Unprofessionalität und Naivität?

      Antworten
    • Richard Ott
      Richard Ott sagte:

      @Herr Tischer

      “Die Pandemie-Maßnahmen ZEIGEN, dass die Menschen bereit sind, sich sehr STARKR in der fundamentalen Lebensgestaltung KONDITIONIEREN lassen. Dies muss allerdings mit für die Bevölkerung nachvollziehbaren Gefahrenszenarien begründbar sein. Dies war der Fall mit den Bergamo-Bildern, ist es jetzt mit der Indien-Bildern.”

      Was ist das denn für eine schräge Argumentation? “Bilder” sind neuerdings “Szenarien”? Unsinn.

      Das erinnert mich eher an die Merkelsche Selbstaufgabe (oder Selbstsabotage…) im Sommer 2015 als an der Grenze “unschöne Bilder” verhindert werden sollten und deshalb hunderttausende Migranten unkontrolliert nach Deutschland gelassen wurden.

      “Auch das hat erst einmal nichts damit zu tun, ob damit das TATSÄCHLICHE Gefahrenpotenzial für die Bevölkerung wiedergeben wird oder nicht. Es GIBT ein nachvollziehbares, das nicht absurd ist und daher als glaubwürdig gilt.”

      Wissen Sie ohne nachzuschauen, wie hoch die 7-Tage-Inzidenz in Indien ist?

      Bestimmt total hoch, es gibt ja jeden Tag neue hysterische Meldungen aus dem Land, da muss ja ein erhebliches “Gefahrenpotential” vorhanden sein!

      So, jetzt schauen wir mal:

      https://kachelmannwetter.com/de/corona-virus/suedasien/covid19-faelle-7-tage-per-100tsd-gl/20210330-0000z.html#obs-detail-India

      Die 7-Tage-Inzidenz in Indien liegt bei derzeit 30. Im September 2020 lag sie übrigens bei knapp 50. Da würde noch nicht einmal die deutsche “Corona-Notbremse” greifen…

      Sie sind voll auf die Panikmache in den Medien reingefallen.

      Antworten
      • Dr. Lucie Fischer
        Dr. Lucie Fischer sagte:

        @Richard Ott
        Die Strategie von Verwirrung, Desorientation, Konfusion, diffuser Bedrohung und Angst wirkt immer noch hervorragend. Irgend jemand kennt irgend wen, der weiss, dass es einen Bekannten ” ganz schlimm” mit Corona erwischt hat: #Impfen# =Alternativlos.
        Ashes to Ashes, und deutsche Touristen beschreiben im Reiseblog das Grauen von Toten-Verbrennungen in Indien am hellichten Tag: Notstand:
        https://www.youtube.com/watch?v=I48IwH5E8nc
        Es ist sehr einfach , Horror-Bilder aus Indien zu verbreiten, fast ein Wunder, dass nicht noch Leichen-Zerstückelungen im Himalaya als Futter für die Geier gesendet werden:
        Argument wäre: das Holz ( Entwaldung/ Umwelt-Zerstörung! ) wird knapp, also müssen die Vögel menschliches Aas vertllgen. Käme gut an in der Panik-Kampagne.

      • Dr. Lucie Fischer
        Dr. Lucie Fischer sagte:

        @Richard Ott, Nachtrag Hygienepanik, Viren, Gefahr:
        https://www.youtube.com/watch?v=Vj768RMWbN8
        Das Problem ist, dass die Geier die fast-food-gemästeten Leichen der Parsen nicht mehr fressen wollen. Für deutsche Journalismus-Schlagzeilen reicht aber der Hinweis, dass Geier schon mal Leichenteile über der Stadt fallen lassen/ verlieren.
        EU-Normen werden es in Indien schwer haben, harte Arbeit / Hygienemassnahmen/ werden von NGO´s bestimmt veranlasst.

      • Dagobert
        Dagobert sagte:

        @Stoertebekker

        Der Mindestlohn/Tag beträgt in Indien 176Rs, die Kosten für einen PCR Test wurden auf 500-800Rs festgelegt.

        Fazit:
        Nicht nachdenken….

    • Dietmar Tischer
      Dietmar Tischer sagte:

      @ Jürgen Kosider

      >Da frage ich mich allerdings, wie lange die Absurdität der Pandemiebekämpfung noch durchgehalten wird.>

      Es ist eine Frage der Bewertung u. a. von Alternativen und Zielvorstellungen, ob die betriebene Pandemiebekämpfung ABSURD ist.

      Derartige Erörterungen sind nicht maßgebend für meine THESE.

      Sondern:

      Es wird ein adaptives VERHALTEN der Bevölkerung eingeübt – mit bisher jedenfalls – MEHRHEITLICHEN Zustimmung.

      Dies halte ich für einen FESTSTELLBAREN Sachverhalt, der m. A. n. Konsequenzen für die zukünftige KONDITIONIERUNG der Bevölkerung hat.

      Wenn in Friedenszeiten nie praktizierte Lockdown eines Landes mehrmals hintereinander möglich sind, wenn sie für die Bevölkerung NACHVOLLZIEHBAR begründet sind, dann gilt:

      Alles, was damit verbunden ist, macht die Bevölkerung auch unter ANDEREN Bedingungen und Zielsetzungen mit, wenn sie hinreichend BEGRÜNDET sind.

      Das ist meine These.

      Was Studien wie die von Ihnen aufgerufene zeigen, mag durchaus interessant sein, sagt aber nichts über meine These.

      @ Richard Ott

      >Wissen Sie ohne nachzuschauen, wie hoch die 7-Tage-Inzidenz in Indien ist?>

      Weiß ich nicht.

      Es spielt für meine These KEINE Rolle, wie hoch sie ist.

      Die Bilder sind MASSGEBEND.

      EGAL wie tief die Inzidenz in Indien IST, was die Bilder von dort zeigen, ist unserem mehrheitlichen gesellschaftlichen SELBSTVERSTÄNDNIS nach ein ARGUMENT dafür, dass die Regierung/der Staat die Dinge in dem Maß regeln SOLL, wie ER es für erforderlich hält.

      Es erfolgt so.

      >Sie sind voll auf die Panikmache in den Medien reingefallen.>

      WELCHE Panikmache der Medien?

      Die Bilder aus Indien sind so REAL wie sie es aus Bergamo waren.

      Ob sie UNSERE Situation angemessen spiegeln, u. a. bezogen auf die Leistungsfähigkeit unseres Gesundheitssystems, ist eine ganz andere Frage.

      Darüber kann man diskutieren.

      Und natürlich auch darüber, dass damit unser gesellschaftliches Selbstverständnis sehr EREBLICH beeinflusst wird.

      Das bestreite ich nicht.

      Es hat aber NICHTS mit meiner These zu tun.

      Antworten
      • jobi
        jobi sagte:

        “WELCHE Panikmache der Medien?
        Die Bilder aus Indien sind so REAL wie sie es aus Bergamo waren.”

        Die aktuellen Bilder aus Brasilien sind ein Zusammenschnitt mit Bildern aus dem letzten Herbst.
        Man muss schon sehr “panisch” sein, um die hinter der Berichterstattung stehende Absicht nicht zu erkennen.

      • Dietmar Tischer
        Dietmar Tischer sagte:

        @ jobi

        >Man muss schon sehr “panisch” sein, um die hinter der Berichterstattung stehende Absicht nicht zu erkennen.>

        BELEGE (schriftliche Anweisungen, Telefonate, Konferenzen etc.) für die ABSICHT, die mit den Berichterstattungen verfolgt werden?

        Solange da NICHTS auf dem Tisch liegt, malen auch Sie das Bild einer mehr oder weniger aus dem Hintergrund operierenden VERSCHWÖRUNG.

        Kein Problem, kann ich auch:

        >Die aktuellen Bilder aus Brasilien sind ein Zusammenschnitt mit Bildern aus dem letzten Herbst.>

        Ist doch klar, dass man keine aktuellen Bilder sendet.

        Denn diese würden die Leute in Panik versetzten, so viel schlimmer ist jetzt die Pandemie in Brasilien als sie es im Dezember war.

        Das will man aber bekanntlich nicht.

        Da Sie hier mitlesen und kommentieren, haben Sie doch mitbekommen, was Fakt ist:

        Praktikanten in der ARD sind einer Erhebung zufolge zu mehr als 90% grün/links orientiert. Vermutlich haben mehrheitlich Vorgesetzte, die ebenfalls grün/links orientiert sind, sie eingestellt.

        Die SEHEN eben vorrangig ELEND in dieser Welt.

        Also wird überproportional über Elend BERICHTET.

        Das tickt dann schon richtig bei der Bevölkerung, weil man ja auch keine DIFFERENZIERUNGEN nachschickt.

        Es ist die VERFASSTHEIT der Akteure, die für die Berichterstattung weitgehend maßgebend ist.

        Weil das so ist, muss niemand irgendeine ABSICHT haben, Panik zu verbreiten.

        Es gibt in Deutschland viel VERBLENDUNG, aber KEINE Panikmacher, die beachtliche Wirkung erzielen.

    • Hans Severin
      Hans Severin sagte:

      @ Dietmar Tischer

      Nachfolgendes „Fundstück“ gibt die Situation gut wieder: „ human beings have been pushed against this tide of uncertainty and this is no tide, this is a tsunami of uncertainty, it`s called a pandemic, the Covid 19 pandemic.”

      Ob die “Pandemie real oder fake ist, spielt für die meisten keine Rolle, real ist ihre Angst und daraus leiten sie die Realität der Pandemie und ihr Verhalten ab.

      Aber was sollte unsere Strategie sein? Ich meine mit uns, den Menschen, der sich durch diesen Tsunami sein Leben nicht vergällen lassen will?

      Antworten
      • Dietmar Tischer
        Dietmar Tischer sagte:

        @ Hans Severin

        >Ob die “Pandemie real oder fake ist, spielt für die meisten keine Rolle, real ist ihre Angst und daraus leiten sie die Realität der Pandemie und ihr Verhalten ab.>

        Es spielt für die meisten sehr wohl eine ROLLE, ob die Pandemie real oder fake ist.

        Für sie ist sie REAL.

        Dafür gibt es HINREICHENDE Gründe.

        Die Annahme, dass sie NUR ein Hirngespinst sei, ist ersichtlich UNSINN.

        Die meisten haben also Angst, OHNE in Panik verfallen zu sein.

        Das Problem ist:

        Sie wissen NICHT, wie BEGRÜNDET ihre Angst ist.

        Das liegt an vielem, letztlich auch daran, dass man NICHT genau weiß, WIE Covid-19 wirkt und vor allem wie NACHHALTIG es wirkt.

        Und es liegt auch daran, dass die Regierung/der Staat ALLES tun müsse, um JEGLICHES Lebensrisiko jenseits des normalen zu verhindern.

        Daher ist die Einstellung:

        ALLE, was möglich ist tun, damit NICHT… – quasi ein FREIFAHRTSSCHEIN für die Regierung.

        In EINKLANG damit reagiert die Politik, wie sie reagiert und verkauft die Maßnahmen mit:

        Angemessen, zielorientiert, verhältnismäßig.

        Das ist im System der Pandemiebekämpfung betrachtet STIMMIG.

        Aber natürlich dennoch FRAGWÜRDIG.

      • Hans Severin
        Hans Severin sagte:

        Was ich gegen ein angstgeleitetes Leben habe – zweitrangig (nicht egal!) ob „berechtigt“ oder nicht – fand ich so gut ausgedrückt:

        „Das Leben ist keine Aneinanderreihung von Gut und Böse, von Hochs und Tiefs. Aber es ist ein Geschenk, einmal gegeben, und man muss es nehmen und das Beste daraus machen.“

        Ob die Menschen, die auch im Wald und allein nur mit Maske spazieren gehen, das Beste aus ihrem Leben machen?

        Vielleicht ist es die Angst vor dem für jeden unausweichlichem bye bye? Die „Strategie“ hier mag in der Aufforderung des Sokrates zu finden sein: „Know thyself“ im Sinne von: beginne zu verstehen, wer du bist.

  6. Wolfgang Selig
    Wolfgang Selig sagte:

    bto: “Das wäre auch erfreulich, vor allem in Deutschland.”

    Hier bin ich skeptisch, denn die Alterspyramide ist heute völlig anders als vor rund 100 Jahren. Junge Leute sind erfahrungsgemäß etwas wagemutiger. Ausschließen würde ich es aber nicht, vielleicht beweisen die empirischen Daten in ein paar Jahren das Gegenteil. Ich selbst hätte heute zumindest weniger Angst vor einer Selbstständigkeit als vor Jahrzehnten…^^

    Antworten
  7. foxxly
    foxxly sagte:

    …… die politischen lockdown-maßnahmen wegen corona, sind nur ein beschleuniger einer vorgegebenen entwicklung, welche durch den exponentiellen wachstumszwang des kreditgeldsystems, systemisch bedingt sind.
    diese lockdown-maßnahmen, sind nicht angemessen dem verlauf dieser corona-erkrankungen.
    die pandemie-ausrufung war schon (absichtlich) ein völlig überzogener politischer akt.

    wenn man den ablauf dieser corona-geschichte und die handlungen daraus betrachtet, dann ist hochwahrscheinlich, dass selbst der virus-ausbruch nicht ganz zufällig war.
    und erst recht die maßnahmen gesteuert sind durch die gewinner des finanz-industriellen-komplexes.

    wer hinschaut, der erkennt die gewinner in diesen bereichen. (kreditausweitung und markmachterweiterungen der big player)

    klar ist, dass diese entwicklung auch ohne corona systembedingt gekommen wäre, nur etwas verzögerter.

    jetzt läuft eine (super-) entreicherung ab, welche die gesellschaft massiv verändern wird, – mit ungewissen ausgang.
    dass dabei auch noch ein anderer umbau der gesellschaft forciert wird in richtung digitalisierung, überwachung und abhängigkeit/unfreiheiten, ist im sinne der finaz-macht, auch so gewollt.

    nirgendwo ist ein echter wille erkennbar, maßnahmen zu ergreifen, welche dieser entwicklung entgegenwirken. man stürzt die menschen und gesellschaft vorsätzlich ins chaos!

    die wirtschaft diktiert zunehmend unser leben. die politik ist verantwortlich für deren umsetzung. (vermutlich können wir wählen, was wir wollen, – und es wird sich kaum noch was ändern)

    wir haben leider ein tiefes tal vor uns.

    Antworten
  8. Richard Ott
    Richard Ott sagte:

    Am Niedergang des Journalismus ändert die Pandemie offensichtlich nichts. Selbst die Globalisten-Bänkerzeitung aus London hatte schonmal intelligentere Artikel, deren Probleme nicht so völlig offensichtlich waren:

    “Historians believe the Black Death made Europeans more adventurous. Piling on to a ship, and setting sail for new lands, seemed less risky when so many people were already dying at home. ‘Apollo’s Arrow’, a recent book by Nicholas Christakis of Yale University, shows that the Spanish flu pandemic gave way to ‘increased expressions of risk-taking’. Indeed a study for America’s National Bureau of Economic Research, published in 1948, found that the number of startups boomed from 1919”

    Die mittelalterliche Pest, die Spanische Grippe von 1919 und Corona haben von ihren sozialen Folgen her fast gar nichts gemeinsam, wenn man mal davon absieht, dass es alles Pandemien sind.

    Und das liegt daran, dass die Todesraten verglichen zur jeweiligen Gesamtbevölkerung in ganz verschiedenen Größenordnungen liegen.

    Pest (Black Death) – ~30-50%
    Spanische Grippe – 2,5%
    Corona – 0,03%

    https://www.visualcapitalist.com/wp-content/uploads/2020/03/Pandemic-Death-Toll-by-Share-of-Population-Supplemental.jpg

    Damit wird das Trendthema “Pandemie” bedient, aber welchen Sinn soll es darüber hinaus haben, solche völlig unterschiedlichen Situationen zu vergleichen?

    Oder glauben genug Leute durch die von den Medien befeuerte Hysterie ernsthaft, Corona wäre so tödlich wie Spanische Grippe oder gar Pest?

    Antworten
    • Jürgen Kosider
      Jürgen Kosider sagte:

      @Richard Ott

      „Oder glauben genug Leute durch die von den Medien befeuerte Hysterie ernsthaft, Corona wäre so tödlich wie Spanische Grippe oder gar Pest?“

      Nicht nur die Mortalitätsrate ist nicht mit Pest oder der spanischen Grippe vergleichbar, sondern auch wer an COVID-19 verstirbt.

      Eine Auswertung des NHS in England zeigt, dass von den bis zum 21.4.2021 registrierten 86.823 in englischen Krankenhäusern an/mit covid Verstorbenen nur 3567 keine Vorerkrankungen hatten, das heißt 96% waren mit Vorerkrankungen gesundheitlich schwer vorbelastet (chronische Lungen- und Nierenleiden, mentale Krankheiten und Demenz, Asthma, Diabetes, Herzleiden…). Nur 698 Fälle (0,8%) waren unter 60 Jahre als und ohne Vorerkrankungen. Das durchschnittliche Alter der Verstorbenen war 82 Jahre, ein Jahr über der durchschnittlichen Lebenserwartung in England.

      Ich nehme an, ein ähnliches Bild würde sich für Deutschland und auch andere Länder zeigen, wenn es solche Auswertungen überhaupt gäbe.

      https://www.england.nhs.uk/statistics/statistical-work-areas/covid-19-daily-deaths/weekly-total-archive/

      Antworten
    • Dr. Lucie Fischer
      Dr. Lucie Fischer sagte:

      @Richard Ott:
      Was leider in der Diskussion nie berücksichtigt wird:
      Nie zuvor in der menschlichen Geschichte hat es die Technik gegeben, gen-manipulierte Zellen/ Organismen/ Viren zu designen. Durchbruch bei z.B. Therapie von Erb-Krankheiten, / idividualisierte Krebstherapie/ werden möglich. Allerdings auch:
      Genmanipulierte Erreger, die gezielt bei bestimmbaren ( ethnischen ) Genomen Immunabwehr ausser Gefecht setzen oder schwächen.
      Biologische Kriegsführung der elegantesten Art, kaum je nachweisbar durch Normal-Labor-Diagnostik .
      Jederzeit kann behauptet werden, die Erreger unterlägen ” spontanen Mutationen”.
      Die Konsequenzen sind unvorstellbar, sie auszuführen, widerstrebt mir.
      Der Mensch als Verursacher von ” Klima-Erwärumung” und CO2-Ausstoss wird zum lästigen Parasiten der Erde, die -what -ever-it-takes- geschützt werden soll.

      Antworten
      • Dr. Lucie Fischer
        Dr. Lucie Fischer sagte:

        @Alexander:
        Dass mit ungeprüften Langzeit-NW- Nano-m-RNA-Injektionen auch Schwangere “versorgt ” werden sollen, verstösst gegen jede ärztliche Regel/ Heuristik:
        NIL NOCERE, niemals Schaden zufügen.
        Die Überrumpelung der Ärzteschaft/ Hausärzte/ scheint flächendeckend fast gelungen, Massen-Injektionen in “Vaccinodromen” ohne Risiko- Anamneseerhebung- es scheint, als ob es nie Horror- Erfahrungen gegeben habe mit: ( Liste unvollständig):
        Duogynon, Lipobay, Vioxx, Trsylol, Avandia.
        Wissenschaftliche Warnungen vor Gefahren der CRISP-Technik/ genetischen Manipulationen bei Pflanzen und Tieren verschwinden in SCIENCE-Archiven:
        https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/33432/
        Derweil werden Hoffnungen auf shopping-Events und normales Leben bei Wohlverhalten geweckt:
        https://www.youtube.com/watch?v=rvEzE9dCHpo
        Es heisst: ” Ruhe vor dem Sturm” und bezogen auf Virus-Gefahren bedeutet es:
        Wenn sich Impflinge entspannt auf Aufschwung und Wachstums-Normalität einstellen, wird die Gefahr am Grössten sein:
        Strategem Nr. 16:
        ” Will man etwas fangen, muss man es zunächst loslassen-
        Was man schwächen will, muss man zunächst stärken-
        Was man stürzen will, muss man zunächst aufrichten”.

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