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	Kommentare zu: „Die Leute haben Zukunftsängste“	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
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		Von: MFK		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-leute-haben-zukunftsaengste/#comment-21360</link>

		<dc:creator><![CDATA[MFK]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Dec 2016 10:12:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Noch zwei Nachträge: Wie die Bundesagentur für Arbeit letzte Woche meldete wurde 2016 insgesamt € 32 Milliarden an Kindergeld ausgezahlt, davon € 5,9 Milliarden an im EU Ausland lebende Kinder ohne deutsche Staatsangehörigkeit. Wie die FAZ heute meldet kamen 2015 44 Prozent der Erstgeborenen im Bundesdurchschnitt außerehelich zur Welt, in den neuen Bundesländern sogar gut 71 Prozent. Beides lasse ich mal unkommentiert.

Zur Homepage]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch zwei Nachträge: Wie die Bundesagentur für Arbeit letzte Woche meldete wurde 2016 insgesamt € 32 Milliarden an Kindergeld ausgezahlt, davon € 5,9 Milliarden an im EU Ausland lebende Kinder ohne deutsche Staatsangehörigkeit. Wie die FAZ heute meldet kamen 2015 44 Prozent der Erstgeborenen im Bundesdurchschnitt außerehelich zur Welt, in den neuen Bundesländern sogar gut 71 Prozent. Beides lasse ich mal unkommentiert.</p>
<p>Zur Homepage</p>
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		<title>
		Von: Rob		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-leute-haben-zukunftsaengste/#comment-21343</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rob]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Dec 2016 22:01:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-leute-haben-zukunftsaengste/#comment-21322&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Sie haben es richtig auf den Punkt gebracht: .... wenn zu viele Menschen negative Veränderungen ...

Man kann das u.U. dramatisieren, aber wie wir wissen, waren die wirtschaftlichen Existenzängste (das adjektiv füge ich verdeutlichend an) Vieler ein handfester Grund, verzweifelt zu reagieren. Immerhin hatten wir es in den Dreißigern zuerst mit Zukunftsangst zu tun, und dann immer stärker/mehr konkreter Existenzangst (weil der Job z.B. bereits konkret weg war).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-leute-haben-zukunftsaengste/#comment-21322">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Sie haben es richtig auf den Punkt gebracht: &#8230;. wenn zu viele Menschen negative Veränderungen &#8230;</p>
<p>Man kann das u.U. dramatisieren, aber wie wir wissen, waren die wirtschaftlichen Existenzängste (das adjektiv füge ich verdeutlichend an) Vieler ein handfester Grund, verzweifelt zu reagieren. Immerhin hatten wir es in den Dreißigern zuerst mit Zukunftsangst zu tun, und dann immer stärker/mehr konkreter Existenzangst (weil der Job z.B. bereits konkret weg war).</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-leute-haben-zukunftsaengste/#comment-21342</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Dec 2016 19:50:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-leute-haben-zukunftsaengste/#comment-21337&quot;&gt;MFK&lt;/a&gt;.

Man stelle sich einmal vor, Heinsohn dürfte den hier verlinkten Text als Rede vor dem Deutschen Bundestag halten und die Deutschen säßen angekettet vor ihren Bildschirmen, so dass sie zur Kenntnis nehmen müssten, was er sagt.

Was geschehe daraufhin?

Es gäbe keine Betroffenheit, keine Nachdenklichkeit und natürlich auch keine ernsthafte Debatte darüber, wie wir mit den angesprochenen Sachverhalten umgehen sollten.

Es gäbe vielmehr einen Shitstorm wie ihn das Land noch nicht erlebt hat.

Wie der Mann schon spricht – „demografisches Ausschlachten“, „Absaugen der Besten“, „Kannibalisierung für Talente“ – einfach schlimm, das ist Herrenmenschsprech. Und dauernd mit dem IQ zu kommen, geht schon gar nicht.  

Nein, Unmenschlichkeit, Diskriminierung und Rassismus wollen wir nicht. Spielt nur der AfD in die Hände. Nicht mit uns. 

Gut, kann man so wollen und haben – und wenn so, muss man es noch nicht einmal begründen.    

Aber über die KONSEQUENZEN muss man schon reden. 

Da hört man natürlich nichts von den Gutmenschen, will man auch nichts hören – wozu auch. Uns geht’s doch gut, wir sind Weltmeister in der global dominierenden Disziplin Fußball und alle mögen uns. Also machen wir nichts falsch. 

Alles klar?

Selbstverständlich. Und wenn doch etwas schief laufen sollte, dann sind garantiert die Anderen dranschuld. Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben. 

Es ist AUSSICHTSLOS, hier kämpfen selbst die Götter vergebens.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-leute-haben-zukunftsaengste/#comment-21337">MFK</a>.</p>
<p>Man stelle sich einmal vor, Heinsohn dürfte den hier verlinkten Text als Rede vor dem Deutschen Bundestag halten und die Deutschen säßen angekettet vor ihren Bildschirmen, so dass sie zur Kenntnis nehmen müssten, was er sagt.</p>
<p>Was geschehe daraufhin?</p>
<p>Es gäbe keine Betroffenheit, keine Nachdenklichkeit und natürlich auch keine ernsthafte Debatte darüber, wie wir mit den angesprochenen Sachverhalten umgehen sollten.</p>
<p>Es gäbe vielmehr einen Shitstorm wie ihn das Land noch nicht erlebt hat.</p>
<p>Wie der Mann schon spricht – „demografisches Ausschlachten“, „Absaugen der Besten“, „Kannibalisierung für Talente“ – einfach schlimm, das ist Herrenmenschsprech. Und dauernd mit dem IQ zu kommen, geht schon gar nicht.  </p>
<p>Nein, Unmenschlichkeit, Diskriminierung und Rassismus wollen wir nicht. Spielt nur der AfD in die Hände. Nicht mit uns. </p>
<p>Gut, kann man so wollen und haben – und wenn so, muss man es noch nicht einmal begründen.    </p>
<p>Aber über die KONSEQUENZEN muss man schon reden. </p>
<p>Da hört man natürlich nichts von den Gutmenschen, will man auch nichts hören – wozu auch. Uns geht’s doch gut, wir sind Weltmeister in der global dominierenden Disziplin Fußball und alle mögen uns. Also machen wir nichts falsch. </p>
<p>Alles klar?</p>
<p>Selbstverständlich. Und wenn doch etwas schief laufen sollte, dann sind garantiert die Anderen dranschuld. Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben. </p>
<p>Es ist AUSSICHTSLOS, hier kämpfen selbst die Götter vergebens.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Daniel Stelter		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-leute-haben-zukunftsaengste/#comment-21338</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel Stelter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Dec 2016 15:06:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-leute-haben-zukunftsaengste/#comment-21336&quot;&gt;MFK&lt;/a&gt;.

Ich teile Heinsohns Sicht ebenfalls. DST]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-leute-haben-zukunftsaengste/#comment-21336">MFK</a>.</p>
<p>Ich teile Heinsohns Sicht ebenfalls. DST</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: MFK		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-leute-haben-zukunftsaengste/#comment-21337</link>

		<dc:creator><![CDATA[MFK]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Dec 2016 14:36:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=5960#comment-21337</guid>

					<description><![CDATA[Nachgetragen seien nioch seine Kernthesen aus o.g. Aufsatz:

&quot;Hingegen ermöglicht das deutsche Sozialsystem gerade den niedrig Qualifizierten die stärkste Vermehrung.&quot;

&quot;So ist etwa Bremerhaven mit seinen 115.000 Einwohnern eine vergleichsweise junge Stadt, weil bereits 52 Prozent aller Babys direkt in die Hartz-IV-Viertel geboren werden. Das dreimal so menschenreiche Neukölln schafft sogar weltrekordverdächtige 75 Prozent. In Nordrhein-Westfalen – repräsentativ für die gesamte Republik – stellen Migranten erst 25 Prozent der Gesamtbevölkerung, aber schon 65 Prozent der Schulabbrecher. Bereits in jungen Jahren wählen diese Nachkommen ihrerseits junger und bildungsferner Eltern die Elternschaft, weil man sie dafür bezahlt, während sie am Arbeitsmarkt nur unten oder gar nicht unterkommen. Wer das – à la „mehr Einwanderer, die uns nützen, und weniger die uns ausnützen“ – als Schmarotzertum angreift, vergisst, dass doch jedermann staatliche Geldangebote abgreift, solange sie zu seinem Erwartungshorizont passen. Das Angebot ist Schuld und nicht die Hereindrängenden, die es gerührt abgreifen.&quot;

&quot;Die deutsche Führung will ihr Megaproblem aus Überalterung, Überschuldung und Entqualifizierung dadurch in den Griff bekommen, dass sie die Prämien für dritte bis sechste Kinder noch einmal erhöht. Die sollen mit diesem Geld klüger gemacht werden. &quot; 

&quot;Das Festhalten mehr noch als das Anlocken von Eliten lenkt den Blick auf bisher gänzlich unerprobte Verfahren der Bevölkerungsstabilisierung. Da in besagten 65 Ländern vor allem das zweite – und nicht selten sogar das erste – Kind der Karrierefrauen fehlt, nicht aber das dritte oder gar fünfte der Bildungsfernen, kann man die Steuergelder der Bürger so konzentrieren, dass es Prämien nur noch für ein zweites Kind gibt. Alle Mittel für erste sowie dritte und weitere Kinder würden dabei umgeleitet auf das zweite Kind. Das ergäbe schon aus den heutigen deutschen Budgets eine fast sechsstellige Eurosumme, die – wie Peter Mikolasch bemerkt hat – bei Zwillingsmüttern sogar schon beim ersten Sprössling anfallen.&quot;

Wundert mich, dass man Heinsohn noch nicht in die rechte Ecke gestellt hat aber dafür ist er wahrscheinlich ein zu brillianter Kopf.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachgetragen seien nioch seine Kernthesen aus o.g. Aufsatz:</p>
<p>&#8220;Hingegen ermöglicht das deutsche Sozialsystem gerade den niedrig Qualifizierten die stärkste Vermehrung.&#8221;</p>
<p>&#8220;So ist etwa Bremerhaven mit seinen 115.000 Einwohnern eine vergleichsweise junge Stadt, weil bereits 52 Prozent aller Babys direkt in die Hartz-IV-Viertel geboren werden. Das dreimal so menschenreiche Neukölln schafft sogar weltrekordverdächtige 75 Prozent. In Nordrhein-Westfalen – repräsentativ für die gesamte Republik – stellen Migranten erst 25 Prozent der Gesamtbevölkerung, aber schon 65 Prozent der Schulabbrecher. Bereits in jungen Jahren wählen diese Nachkommen ihrerseits junger und bildungsferner Eltern die Elternschaft, weil man sie dafür bezahlt, während sie am Arbeitsmarkt nur unten oder gar nicht unterkommen. Wer das – à la „mehr Einwanderer, die uns nützen, und weniger die uns ausnützen“ – als Schmarotzertum angreift, vergisst, dass doch jedermann staatliche Geldangebote abgreift, solange sie zu seinem Erwartungshorizont passen. Das Angebot ist Schuld und nicht die Hereindrängenden, die es gerührt abgreifen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Die deutsche Führung will ihr Megaproblem aus Überalterung, Überschuldung und Entqualifizierung dadurch in den Griff bekommen, dass sie die Prämien für dritte bis sechste Kinder noch einmal erhöht. Die sollen mit diesem Geld klüger gemacht werden. &#8221; </p>
<p>&#8220;Das Festhalten mehr noch als das Anlocken von Eliten lenkt den Blick auf bisher gänzlich unerprobte Verfahren der Bevölkerungsstabilisierung. Da in besagten 65 Ländern vor allem das zweite – und nicht selten sogar das erste – Kind der Karrierefrauen fehlt, nicht aber das dritte oder gar fünfte der Bildungsfernen, kann man die Steuergelder der Bürger so konzentrieren, dass es Prämien nur noch für ein zweites Kind gibt. Alle Mittel für erste sowie dritte und weitere Kinder würden dabei umgeleitet auf das zweite Kind. Das ergäbe schon aus den heutigen deutschen Budgets eine fast sechsstellige Eurosumme, die – wie Peter Mikolasch bemerkt hat – bei Zwillingsmüttern sogar schon beim ersten Sprössling anfallen.&#8221;</p>
<p>Wundert mich, dass man Heinsohn noch nicht in die rechte Ecke gestellt hat aber dafür ist er wahrscheinlich ein zu brillianter Kopf.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: MFK		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-leute-haben-zukunftsaengste/#comment-21336</link>

		<dc:creator><![CDATA[MFK]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Dec 2016 14:29:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hier noch was Heinsohn bereits 2008 zu diesem Thema gesagt hat:

http://www.achgut.com/artikel/gunnar_heinsohn_strategie_gegen_deutschlands_demographischen_und_paedagogis/

Auch hier teile ich seine Ansichten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier noch was Heinsohn bereits 2008 zu diesem Thema gesagt hat:</p>
<p><a href="http://www.achgut.com/artikel/gunnar_heinsohn_strategie_gegen_deutschlands_demographischen_und_paedagogis/" rel="nofollow ugc">http://www.achgut.com/artikel/gunnar_heinsohn_strategie_gegen_deutschlands_demographischen_und_paedagogis/</a></p>
<p>Auch hier teile ich seine Ansichten.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-leute-haben-zukunftsaengste/#comment-21327</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Dec 2016 10:22:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-leute-haben-zukunftsaengste/#comment-21324&quot;&gt;MFK&lt;/a&gt;.

&#062;Auch Milliarden mehr oder weniger sinnvoller Umverteilung zugunsten Familien haben an der demographischen Lage in Deutschland nichts geändert. Gut, man könte sagen, ohne diese Umverteilung wäre es noch schlimmer. Aber auch das ist falsch.&#062;

Darüber ist zu diskutieren.

Richtig ist, dass Umverteilung an den STRUKTURPROBLEMEN – hier: insbesondere an  der demografischen Entwicklung – nichts Grundlegendes geändert hat. 

Ich habe auch meine Zweifel, dass die neueste Errungenschaft Kita etwas Grundlegendes ändert. Sie subventioniert Frauen mit oder ohne Familie derart, dass sie bessere Bedingungen haben, zu arbeiten UND Kinder zu haben. Das ist als Angebot an den Arbeitsmarkt und Chancengleichheit der Geschlechter zu begrüßen. Es mag auch sein, dass dadurch die Geburtenrate leicht steigt wie zuletzt festgestellt. Ob es den Kindern gut tut, ist eine ganz andere Frage – die nach der QUALITÄT, die ebenso wichtig ist wie die nach der Quantität.

Unabhängig davon, ist zu fragen, ob es ohne diese  Umverteilung noch schlimmer wäre.

Hierauf kann man nur eine hypothetische Antwort geben, weil es das Counterfactual nicht gibt. 

Deshalb meine Meinung nur als Sicht der Dinge ohne faktische Unterstützung:

Wenn man – abgesehen von den Notwendigkeiten der unmittelbaren Nachkriegszeit – NICHT umverteilt hätte, wären wir heute in einer besseren Situation zumindest was die demografische Entwicklung anlangt. Dies ist m. A. n. so, weil dann der Staat als Versorger nicht aufgetreten wäre und die Menschen GEZWUNGENERMASSEN selbst für ihre Zukunft hätten sorgen müssen. Vermutlich, aber nicht sicher, hätten sie dies (auch) mit mehr Kindern getan. 

Bei steigendem Wohlstand und hohen Staatseinnahmen war das aber nicht möglich. 

Denn wenn der Staat die Mittel hat oder sie sich durch Verschuldung verschaffen kann, dann wird er in Anspruch genommen. Der Prozess demokratischer Mehrheitsbeschaffung basiert darauf (Wahlgeschenke). Heißt: das Counterfactual fehlender Umverteilung war NICHT zu verwirklichen. 

Damit haben wir uns aber auf eine in letzter Instanz gefährliche Wegstrecke begeben:

Wir hängen immer mehr am Tropf der Umverteilung und zwar so sehr, dass wir OHNE destabilisierende Umkehr nicht mehr davon loskommen.

Weil die keiner bewusst herbei politisieren will, gilt:

Es gibt kein Zurück, sondern nur eine sich tendenziell verstärkende Umverteilung.

INSOFERN kann man feststellen:

Borchert und andere, die die verfahrene Situation RICHTIG analysieren, sind konsequent, wenn sie angesichts des sich abzeichnenden Desasters auf MEHR Umverteilung setzen. Der Sprachgebrauch wie mit „Existenzangst“ verankert diese Auffassung im Bewusstsein der Menschen.  

Wo sie allerdings versagen und zwar KOMPLETT versagen:

Sie thematisieren nicht, dass die Situation nicht nur, aber ganz wesentlich durch Umverteilung entstanden ist und durch mehr Umverteilung nicht zu heilen sein wird.

Es ist wie mit der hier am Blog immer wieder diskutierten Verschuldung:

Die Krise ist durch Verschuldung entstanden und durch mehr Verschuldung nicht zu heilen.

Die Konsequenz ist, dass wir gegen die Wand fahren (müssen) und dann unter nicht kalkulierenden Bedingungen einen Neustart wagen können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-leute-haben-zukunftsaengste/#comment-21324">MFK</a>.</p>
<p>&gt;Auch Milliarden mehr oder weniger sinnvoller Umverteilung zugunsten Familien haben an der demographischen Lage in Deutschland nichts geändert. Gut, man könte sagen, ohne diese Umverteilung wäre es noch schlimmer. Aber auch das ist falsch.&gt;</p>
<p>Darüber ist zu diskutieren.</p>
<p>Richtig ist, dass Umverteilung an den STRUKTURPROBLEMEN – hier: insbesondere an  der demografischen Entwicklung – nichts Grundlegendes geändert hat. </p>
<p>Ich habe auch meine Zweifel, dass die neueste Errungenschaft Kita etwas Grundlegendes ändert. Sie subventioniert Frauen mit oder ohne Familie derart, dass sie bessere Bedingungen haben, zu arbeiten UND Kinder zu haben. Das ist als Angebot an den Arbeitsmarkt und Chancengleichheit der Geschlechter zu begrüßen. Es mag auch sein, dass dadurch die Geburtenrate leicht steigt wie zuletzt festgestellt. Ob es den Kindern gut tut, ist eine ganz andere Frage – die nach der QUALITÄT, die ebenso wichtig ist wie die nach der Quantität.</p>
<p>Unabhängig davon, ist zu fragen, ob es ohne diese  Umverteilung noch schlimmer wäre.</p>
<p>Hierauf kann man nur eine hypothetische Antwort geben, weil es das Counterfactual nicht gibt. </p>
<p>Deshalb meine Meinung nur als Sicht der Dinge ohne faktische Unterstützung:</p>
<p>Wenn man – abgesehen von den Notwendigkeiten der unmittelbaren Nachkriegszeit – NICHT umverteilt hätte, wären wir heute in einer besseren Situation zumindest was die demografische Entwicklung anlangt. Dies ist m. A. n. so, weil dann der Staat als Versorger nicht aufgetreten wäre und die Menschen GEZWUNGENERMASSEN selbst für ihre Zukunft hätten sorgen müssen. Vermutlich, aber nicht sicher, hätten sie dies (auch) mit mehr Kindern getan. </p>
<p>Bei steigendem Wohlstand und hohen Staatseinnahmen war das aber nicht möglich. </p>
<p>Denn wenn der Staat die Mittel hat oder sie sich durch Verschuldung verschaffen kann, dann wird er in Anspruch genommen. Der Prozess demokratischer Mehrheitsbeschaffung basiert darauf (Wahlgeschenke). Heißt: das Counterfactual fehlender Umverteilung war NICHT zu verwirklichen. </p>
<p>Damit haben wir uns aber auf eine in letzter Instanz gefährliche Wegstrecke begeben:</p>
<p>Wir hängen immer mehr am Tropf der Umverteilung und zwar so sehr, dass wir OHNE destabilisierende Umkehr nicht mehr davon loskommen.</p>
<p>Weil die keiner bewusst herbei politisieren will, gilt:</p>
<p>Es gibt kein Zurück, sondern nur eine sich tendenziell verstärkende Umverteilung.</p>
<p>INSOFERN kann man feststellen:</p>
<p>Borchert und andere, die die verfahrene Situation RICHTIG analysieren, sind konsequent, wenn sie angesichts des sich abzeichnenden Desasters auf MEHR Umverteilung setzen. Der Sprachgebrauch wie mit „Existenzangst“ verankert diese Auffassung im Bewusstsein der Menschen.  </p>
<p>Wo sie allerdings versagen und zwar KOMPLETT versagen:</p>
<p>Sie thematisieren nicht, dass die Situation nicht nur, aber ganz wesentlich durch Umverteilung entstanden ist und durch mehr Umverteilung nicht zu heilen sein wird.</p>
<p>Es ist wie mit der hier am Blog immer wieder diskutierten Verschuldung:</p>
<p>Die Krise ist durch Verschuldung entstanden und durch mehr Verschuldung nicht zu heilen.</p>
<p>Die Konsequenz ist, dass wir gegen die Wand fahren (müssen) und dann unter nicht kalkulierenden Bedingungen einen Neustart wagen können.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: MFK		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-leute-haben-zukunftsaengste/#comment-21324</link>

		<dc:creator><![CDATA[MFK]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Dec 2016 09:00:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Borchert ist ein politisch getriebener Jurist. Seine Message ist einfach: Ihr müsst mehr umverteilen, dann wählen euch die Leute schon und nicht die AfD. In diesem Zusammenhang spielt er bewusst mit dem Begriff &quot;Existenzangst&quot;. So einfach ist das aber nicht. Auch Milliarden mehr oder weniger sinnvoller Umverteilung zugunsten Familien haben an der demographischen Lage in Deutschland nichts geändert. Gut, man könte sagen, ohne diese Umverteilung wäre es noch schlimmer. Aber auch das ist falsch. Die Umverteilung in der derzeitigen Form schafft massive Fehlanreize Kinder zu bekommen. Die Folgen sehen wir schon heute, sie werden aber in Zukunft noch schlimmer werden. Nicht nur hier liegt ein massives Staatsversagen vor, welches in den einen Bundesländern weniger stark in anderen ganz massiv zu sehen ist. Der Staat oder besser die Parteien sollten hieraus lernen und sich aus den Gebieten zurückziehen, die nicht zu den Kernaufgaben des Staates gehören und die Gebiete stärken, die eben zu diesen Kernaufgaben gehören, dazu gehört z.B. die Innere Sicherheit, eine zeitgemäße Infrastruktur und die Bildung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Borchert ist ein politisch getriebener Jurist. Seine Message ist einfach: Ihr müsst mehr umverteilen, dann wählen euch die Leute schon und nicht die AfD. In diesem Zusammenhang spielt er bewusst mit dem Begriff &#8220;Existenzangst&#8221;. So einfach ist das aber nicht. Auch Milliarden mehr oder weniger sinnvoller Umverteilung zugunsten Familien haben an der demographischen Lage in Deutschland nichts geändert. Gut, man könte sagen, ohne diese Umverteilung wäre es noch schlimmer. Aber auch das ist falsch. Die Umverteilung in der derzeitigen Form schafft massive Fehlanreize Kinder zu bekommen. Die Folgen sehen wir schon heute, sie werden aber in Zukunft noch schlimmer werden. Nicht nur hier liegt ein massives Staatsversagen vor, welches in den einen Bundesländern weniger stark in anderen ganz massiv zu sehen ist. Der Staat oder besser die Parteien sollten hieraus lernen und sich aus den Gebieten zurückziehen, die nicht zu den Kernaufgaben des Staates gehören und die Gebiete stärken, die eben zu diesen Kernaufgaben gehören, dazu gehört z.B. die Innere Sicherheit, eine zeitgemäße Infrastruktur und die Bildung.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-leute-haben-zukunftsaengste/#comment-21322</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Dec 2016 00:08:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=5960#comment-21322</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-leute-haben-zukunftsaengste/#comment-21315&quot;&gt;Rob&lt;/a&gt;.

Es ist ja richtig, dass sich eine Gesellschaft darauf einigen kann, mit welchem Begriff sie welchen Zustand begreift.

Es versteht dann auch jeder, was GEMEINT ist, beispielsweise mit „Existenzangst“ die Angst vor dem sozialen Abstieg oder Kontrollverlust der eigenen Lebensumstände (über die niemand vollständige Kontrolle hat).

Soweit so gut, niemand muss sich darüber aufregen oder dies wegdiskutieren.

Der Punkt, um den es mir und wohl auch MFK geht ist, aber das REALITÄTSVERSTÄNDNIS, das damit zu Ausdruck kommt, nämlich dass bei Abstieg und Kontrollverlust so DRAMATISIERT wird, damit sozusagen  „geht nicht“, „unmöglich“, „Widerstand bis zum Letzten (quasi Überlebenskampf)“ in der sozialen Auseinandersetzung LEGITIMIERT ist.

Das ist fatal, weil VERÄNDERUNG, um dies es bei Abstieg und Kontrollverlust geht, das NORMALE ist in einer dynamischen Gesellschaft wie unserer ist und daher PRINZIPIELL akzeptiert werden muss.

Ein Problem wird die Veränderung natürlich dann, wenn zu viele Menschen negative Veränderung erfahren wie offensichtlich in den letzten Jahren. Daher dann die Reaktionen wie Brexit, Trump, AfD etc. 

Zukunftsängste reichen dafür, es müssen keine Existenzängste sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-leute-haben-zukunftsaengste/#comment-21315">Rob</a>.</p>
<p>Es ist ja richtig, dass sich eine Gesellschaft darauf einigen kann, mit welchem Begriff sie welchen Zustand begreift.</p>
<p>Es versteht dann auch jeder, was GEMEINT ist, beispielsweise mit „Existenzangst“ die Angst vor dem sozialen Abstieg oder Kontrollverlust der eigenen Lebensumstände (über die niemand vollständige Kontrolle hat).</p>
<p>Soweit so gut, niemand muss sich darüber aufregen oder dies wegdiskutieren.</p>
<p>Der Punkt, um den es mir und wohl auch MFK geht ist, aber das REALITÄTSVERSTÄNDNIS, das damit zu Ausdruck kommt, nämlich dass bei Abstieg und Kontrollverlust so DRAMATISIERT wird, damit sozusagen  „geht nicht“, „unmöglich“, „Widerstand bis zum Letzten (quasi Überlebenskampf)“ in der sozialen Auseinandersetzung LEGITIMIERT ist.</p>
<p>Das ist fatal, weil VERÄNDERUNG, um dies es bei Abstieg und Kontrollverlust geht, das NORMALE ist in einer dynamischen Gesellschaft wie unserer ist und daher PRINZIPIELL akzeptiert werden muss.</p>
<p>Ein Problem wird die Veränderung natürlich dann, wenn zu viele Menschen negative Veränderung erfahren wie offensichtlich in den letzten Jahren. Daher dann die Reaktionen wie Brexit, Trump, AfD etc. </p>
<p>Zukunftsängste reichen dafür, es müssen keine Existenzängste sein.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Rob		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-leute-haben-zukunftsaengste/#comment-21319</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rob]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Dec 2016 23:25:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=5960#comment-21319</guid>

					<description><![CDATA[Respekt, Herr Stelter, dass Sie immer wieder Leseranregungen aufgreifen. So werde ich immer wieder mit Beiträgen von unterschiedlichsten Medien konfrontiert. Auf diese Weise liefern Sie einen (gerade heute!) wichtigen Beitrag, Ihren Lesern Meinungsvielfalt statt Einheitsbrei nach Gusto zu liefern.

Das Interview habe ich inzwischen gelesen. Eines wird unzweifelhaft klar: Herr Borchert versteht gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge. Da gibt es noch einige Ökonomen, die noch viel aufzuholen haben.

Dieses Zitat hier hätte wohl auch im obigen Beitrag hervorgehoben werden können:

Die Riesterrente ist vom Konzept her schon völlig irrsinnig. Weil Kapital in reichlichem Maße sowieso schon vorhanden ist. Wir müssen die Leute nicht noch mehr zum Sparen anhalten. Deutschland leidet unter Nachfrageschwäche, und die Riesterrente ist ein direkter Weg dazu, die wirtschaftsaggregate Nachfrage, Staatsverbrauch und Investition völlig aus dem Takt zu bringen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Respekt, Herr Stelter, dass Sie immer wieder Leseranregungen aufgreifen. So werde ich immer wieder mit Beiträgen von unterschiedlichsten Medien konfrontiert. Auf diese Weise liefern Sie einen (gerade heute!) wichtigen Beitrag, Ihren Lesern Meinungsvielfalt statt Einheitsbrei nach Gusto zu liefern.</p>
<p>Das Interview habe ich inzwischen gelesen. Eines wird unzweifelhaft klar: Herr Borchert versteht gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge. Da gibt es noch einige Ökonomen, die noch viel aufzuholen haben.</p>
<p>Dieses Zitat hier hätte wohl auch im obigen Beitrag hervorgehoben werden können:</p>
<p>Die Riesterrente ist vom Konzept her schon völlig irrsinnig. Weil Kapital in reichlichem Maße sowieso schon vorhanden ist. Wir müssen die Leute nicht noch mehr zum Sparen anhalten. Deutschland leidet unter Nachfrageschwäche, und die Riesterrente ist ein direkter Weg dazu, die wirtschaftsaggregate Nachfrage, Staatsverbrauch und Investition völlig aus dem Takt zu bringen.</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Rob		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-leute-haben-zukunftsaengste/#comment-21315</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rob]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Dec 2016 21:44:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es fällt auf, dass das Wort Existenzangst in der Diskussion im Kommentarbereich unterschiedlich gedeutet wird.
Hier halte ich es mit der Definition von Borchert, der zum Vergleich die Situation der Dreißigern heranzieht. Es ist m.E. völlig legitim, &quot;Existenzangst&quot; zu begreifen im Sinne von Angst zum sozialen Abstieg, vielleicht besser so ausgedrückt: Kontrollverlust der eigenen Lebensumstände.

Existenzangst im Sinne dessen, was in WK1 in Flandern vorherrschte (oder heute Aleppo) ist auch Existenzangst, aber dann wohl eher Todesangst. Von dieser Art Existenzangst ist im Kontext dieses Beitrages ganz sicher nicht die Rede.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es fällt auf, dass das Wort Existenzangst in der Diskussion im Kommentarbereich unterschiedlich gedeutet wird.<br />
Hier halte ich es mit der Definition von Borchert, der zum Vergleich die Situation der Dreißigern heranzieht. Es ist m.E. völlig legitim, &#8220;Existenzangst&#8221; zu begreifen im Sinne von Angst zum sozialen Abstieg, vielleicht besser so ausgedrückt: Kontrollverlust der eigenen Lebensumstände.</p>
<p>Existenzangst im Sinne dessen, was in WK1 in Flandern vorherrschte (oder heute Aleppo) ist auch Existenzangst, aber dann wohl eher Todesangst. Von dieser Art Existenzangst ist im Kontext dieses Beitrages ganz sicher nicht die Rede.</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Stefan Klein		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-leute-haben-zukunftsaengste/#comment-21304</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stefan Klein]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Dec 2016 12:04:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zitat: „Alle Gruppen, alle Einkommensklassen müssen rein ins System. Das war mein Vorschlag, den ich schon vor 20 Jahren gemacht habe, dass wir das System steuerähnlich, nach dem Muster des Solidaritätszuschlages Ost, nämlich als Zugschlag zur Einkommenssteuer, finanzieren. Das alleine verspricht uns Transparenz.“ – bto: Das wird auch so kommen.
So lange &quot;zufälligerweise&quot; alle Mitglieder der Legislative, Judikative und Exekutive pensionsberechtigte Beamte sind, vermutlich eher nicht. In der Schweiz wurde das Beamtentum per Volksentscheid abgeschafft, genau deshalb wird es dieses Instrument in Deutschland nie geben...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zitat: „Alle Gruppen, alle Einkommensklassen müssen rein ins System. Das war mein Vorschlag, den ich schon vor 20 Jahren gemacht habe, dass wir das System steuerähnlich, nach dem Muster des Solidaritätszuschlages Ost, nämlich als Zugschlag zur Einkommenssteuer, finanzieren. Das alleine verspricht uns Transparenz.“ – bto: Das wird auch so kommen.<br />
So lange &#8220;zufälligerweise&#8221; alle Mitglieder der Legislative, Judikative und Exekutive pensionsberechtigte Beamte sind, vermutlich eher nicht. In der Schweiz wurde das Beamtentum per Volksentscheid abgeschafft, genau deshalb wird es dieses Instrument in Deutschland nie geben&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
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