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	Kommentare zu: Die Last der Verschuldung muss gebrochen werden	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Thu, 01 Jun 2017 20:50:18 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-last-der-verschuldung-muss-gebrochen-werden/#comment-24339</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jun 2017 20:50:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Dr. Stelter, Sie schreiben, es dürfte noch Jahre und viele Krisenausbrüche brauchen, bis die Einsicht für einen Schuldenschnitt da ist. Ich behaupte, 1 Krise und 1 Jahr reicht unter Umständen, wenn die Krise denn groß genug ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Dr. Stelter, Sie schreiben, es dürfte noch Jahre und viele Krisenausbrüche brauchen, bis die Einsicht für einen Schuldenschnitt da ist. Ich behaupte, 1 Krise und 1 Jahr reicht unter Umständen, wenn die Krise denn groß genug ist.</p>
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		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-last-der-verschuldung-muss-gebrochen-werden/#comment-24323</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jun 2017 13:19:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-last-der-verschuldung-muss-gebrochen-werden/#comment-24322&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Muss natürlich heißen:

… müsse man NUR die Nachfrageseite stärken, um …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-last-der-verschuldung-muss-gebrochen-werden/#comment-24322">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Muss natürlich heißen:</p>
<p>… müsse man NUR die Nachfrageseite stärken, um …</p>
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		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-last-der-verschuldung-muss-gebrochen-werden/#comment-24322</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jun 2017 13:16:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#062;Es ist ernüchternd, wie lange es braucht, bis sich die eigentlich triviale Erkenntnis durchsetzt, dass wir ohne einen Schuldenschnitt mit entsprechenden Verlusten für die Gläubiger die Krise nicht überwinden können. Von der FT bis in die Zirkel der Politik dürfte es noch Jahre und viele weitere Krisenausbrüche brauchen.&#062;

Ich bin sicher, dass die in der Tat triviale Erkenntnis längst in den Zirkeln der Politik angekommen ist. 

Schließlich geht es hier nicht um Geheimwissen.

Die Politik kann allerdings nicht die notwendigen Konsequenzen ziehen, weil sie mit massiver Gläubigerbelastung (erst einmal) Destabilisierung hervorrufen würde. 

Das kann sie nicht wollen, wird sie nicht wollen.

Und DANACH  ein nachhaltiger Wachstumspfad eingeschlagen werden könnte, ist zumindest fraglich.  

Heilungs- und Heilsversprechen helfen nicht. 

Die „Lösung“ oder Lösung wird daher sein:

Weiterwursteln bis es irgendwann irgendwo zu einem CRASH mit nicht mehr kontrollierbaren Folgen kommt, den niemand von den Politik- und Finanz-Managern auf dem Radar hatte – wie bei der Sub prime-Krise in USA –, weil bis zu diesem Zeitpunkt alles STABIL ist, weil in schwierigen Fällen IMMER WIEDER Stabilität hergestellt werden konnte (Griechenland, z. Z. mal die italienischen Banken, morgen dies oder das).

Wollte man das Eintreten eines Crash bestreiten, müsste man auch bestreiten, dass immer weiter wachsende Verschuldung sich NICHT negativ auf das Wirtschaftswachstum auswirkt, sondern sozusagen hinsichtlich seiner Effekte diesbezüglich neutral wäre.  

Solange ich auf diese Erkenntnis warten muss, habe ich keinen Grund, vom düsteren Szenario abzurücken. 

Zwischenzeitlich zur Erbauung die Überlegung, ob nicht der ganze Schlamassel darauf zurückzuführen ist, dass eine verblendete Welt bis heute unerschütterlich GLAUBT, wenn sich Nachfrage- und Angebotsseite in unterschiedliche Richtungen entwickeln, müsse man NUR die Angebotsseite stärken, um die Dinge im Gleichgewicht zu halten. 

Ich glaube nicht, dass der Kapitalismus so funktioniert und auch nicht, dass er durch Akrobatik in der Geld- und Finanzpolitik unter den herrschenden Umständen zum Funktionieren gebracht werden kann als das, was er seiner Systematik nach ist: eine Wachstumsmaschine für mehr Wohlstand.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;Es ist ernüchternd, wie lange es braucht, bis sich die eigentlich triviale Erkenntnis durchsetzt, dass wir ohne einen Schuldenschnitt mit entsprechenden Verlusten für die Gläubiger die Krise nicht überwinden können. Von der FT bis in die Zirkel der Politik dürfte es noch Jahre und viele weitere Krisenausbrüche brauchen.&gt;</p>
<p>Ich bin sicher, dass die in der Tat triviale Erkenntnis längst in den Zirkeln der Politik angekommen ist. </p>
<p>Schließlich geht es hier nicht um Geheimwissen.</p>
<p>Die Politik kann allerdings nicht die notwendigen Konsequenzen ziehen, weil sie mit massiver Gläubigerbelastung (erst einmal) Destabilisierung hervorrufen würde. </p>
<p>Das kann sie nicht wollen, wird sie nicht wollen.</p>
<p>Und DANACH  ein nachhaltiger Wachstumspfad eingeschlagen werden könnte, ist zumindest fraglich.  </p>
<p>Heilungs- und Heilsversprechen helfen nicht. </p>
<p>Die „Lösung“ oder Lösung wird daher sein:</p>
<p>Weiterwursteln bis es irgendwann irgendwo zu einem CRASH mit nicht mehr kontrollierbaren Folgen kommt, den niemand von den Politik- und Finanz-Managern auf dem Radar hatte – wie bei der Sub prime-Krise in USA –, weil bis zu diesem Zeitpunkt alles STABIL ist, weil in schwierigen Fällen IMMER WIEDER Stabilität hergestellt werden konnte (Griechenland, z. Z. mal die italienischen Banken, morgen dies oder das).</p>
<p>Wollte man das Eintreten eines Crash bestreiten, müsste man auch bestreiten, dass immer weiter wachsende Verschuldung sich NICHT negativ auf das Wirtschaftswachstum auswirkt, sondern sozusagen hinsichtlich seiner Effekte diesbezüglich neutral wäre.  </p>
<p>Solange ich auf diese Erkenntnis warten muss, habe ich keinen Grund, vom düsteren Szenario abzurücken. </p>
<p>Zwischenzeitlich zur Erbauung die Überlegung, ob nicht der ganze Schlamassel darauf zurückzuführen ist, dass eine verblendete Welt bis heute unerschütterlich GLAUBT, wenn sich Nachfrage- und Angebotsseite in unterschiedliche Richtungen entwickeln, müsse man NUR die Angebotsseite stärken, um die Dinge im Gleichgewicht zu halten. </p>
<p>Ich glaube nicht, dass der Kapitalismus so funktioniert und auch nicht, dass er durch Akrobatik in der Geld- und Finanzpolitik unter den herrschenden Umständen zum Funktionieren gebracht werden kann als das, was er seiner Systematik nach ist: eine Wachstumsmaschine für mehr Wohlstand.</p>
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