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	Kommentare zu: Die Krise ist vorbei ‒ DAX über 11.000	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Tue, 17 Feb 2015 11:45:20 +0000</lastBuildDate>
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		Von: Cajus		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Cajus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2015 11:45:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Man bekommt unwillkürlich das Gefühl, dass an den Aktienmärkten die Sogwirkung stetig zunimmt, Stichworte hier die viel betrommelten Parolen &quot;Anlagenotstand&quot;, &quot;Dividenden sind die neuen Zinsen&quot;, &quot;Als Anleger die Liquiditätswelle surfen&quot; und &quot;Wenn die Zinsen nahe Null sind: Hirn ausschalten und Aktien kaufen!&quot; Das ergibt dann in Folge natürlich &quot;eine grüne Welle am Aktienmarkt&quot;.

Nicht nur, dass die Aktienmärkte in ihrer Preisbildung aufgrund der Notenbank-Interventionen ebenfalls stark verzerrt sind, nein, daher würde vermutlich ein jetziger  Einstieg in den Aktienmarkt wohl auch weniger unter Value-Gesichtspunkten erfolgen als hier aus einer zwanghaft hergestellten Alternativlosigkeit was Renditen anbelangt.

Es ist schon erstaunlich, wie overconfident sich der große und überwiegende Teil der Marktakteure äußert, denn der Aktienmarkt ist eben alles andere als günstig bewertet, GMOs James Montier sieht es auch dementsprechend. Wer als Anleger bei den momentanen Kursen All-in geht, so wie es so einige Protagonisten aktuell propagieren, der sollte schon grenzenloses Vertrauen in die Zentralbanken mitbringen. Die Frage stellt sich, inwieweit bei den jetzigen Bewertungen noch so etwas wie Risikopuffer sprich Sicherheitsmarge vorhanden ist, beispielsweise notiert die Shiller P/E des S&#038;P500 aktuell bei sportlichen 27,3. Allerdings mehren sich bereits wieder die Art von Stimmen, die die herkömmlichen Bewertungsmetriken in einem Null- bzw. Negativzinsumfeld als untauglich ansehen. Derartige Aussagen hatten wir bereits schon einmal vor 15 Jahren, als es seinerzeit hieß, der DOW marschiere nun straight in Richtung 36000 Punkte. Fundamentals don&#039;t matter until they do, ist man hier geneigt zu sagen.

Solange alles annahmegemäß läuft, die Zentralbanken weiteren geldpolitischen Support leisten und die Börsen in Konsequenz weiterhin steigen, werden vermutlich auch noch halbwegs gute Renditen erzielt werden. Zudem erscheint es nicht ausgeschlossen, dass wenn denn die Verzweiflung über den Vermögens- und Einkommensschwund aufgrund des Null- bzw. Negativzinsumfelds erst einmal groß genug ist, dann auch Joe Sixpack und Lieschen Müller noch beginnen, ihre Ersparnisse in Aktien zu investieren. In den USA notieren die Wertpapierkäufe auf Pump aufgrund des Ultra-niedrigen Zinses schon wieder nahe dem Rekordhoch. 

Das wäre eigentlich der Ideal-Fahrplan in Richtung einer Börsenblase, die eines schönen Tages dann zerploppen wird. Die gut informierten Banken dürften zu diesem Zeitpunkt bereits größtenteils Kasse gemacht haben.


David Stockman erachtet nicht nur das Platzen solch einer Blase als nur all zu folglich, seiner Meinung nach werden die Verwerfungen weitreichender sein, denn wir entern nunmehr die Crack-Up-Ohase, hier nicht zu verwechseln mit Crack-Up-Boom:

&quot;So these fundamental characteristics and distortions are so novel and unique that it’s really difficult for anyone to predict how it will unwind. But I think it’s more like a coiled spring. And when finally the pressure is released, you know, there’s going to be a lot of flying parts and pieces everywhere. And it’ll amount to the great reset in financial markets. Everything is dramatically overvalued – bonds, stocks, until recently, commodities. They’re already going into their reset. And I think it’s just the first of many waves of repricing. And that means that you have multi-trillion bond bubbles in the world, you have multi-trillion stock market bubbles in the world. And they’re going to resolve themselves pretty violently once confidence is lost.&quot;

http://davidstockmanscontracorner.com/david-stockman-interview-the-global-economy-has-entered-the-crack-up-phase/]]></description>
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<p>Nicht nur, dass die Aktienmärkte in ihrer Preisbildung aufgrund der Notenbank-Interventionen ebenfalls stark verzerrt sind, nein, daher würde vermutlich ein jetziger  Einstieg in den Aktienmarkt wohl auch weniger unter Value-Gesichtspunkten erfolgen als hier aus einer zwanghaft hergestellten Alternativlosigkeit was Renditen anbelangt.</p>
<p>Es ist schon erstaunlich, wie overconfident sich der große und überwiegende Teil der Marktakteure äußert, denn der Aktienmarkt ist eben alles andere als günstig bewertet, GMOs James Montier sieht es auch dementsprechend. Wer als Anleger bei den momentanen Kursen All-in geht, so wie es so einige Protagonisten aktuell propagieren, der sollte schon grenzenloses Vertrauen in die Zentralbanken mitbringen. Die Frage stellt sich, inwieweit bei den jetzigen Bewertungen noch so etwas wie Risikopuffer sprich Sicherheitsmarge vorhanden ist, beispielsweise notiert die Shiller P/E des S&amp;P500 aktuell bei sportlichen 27,3. Allerdings mehren sich bereits wieder die Art von Stimmen, die die herkömmlichen Bewertungsmetriken in einem Null- bzw. Negativzinsumfeld als untauglich ansehen. Derartige Aussagen hatten wir bereits schon einmal vor 15 Jahren, als es seinerzeit hieß, der DOW marschiere nun straight in Richtung 36000 Punkte. Fundamentals don&#8217;t matter until they do, ist man hier geneigt zu sagen.</p>
<p>Solange alles annahmegemäß läuft, die Zentralbanken weiteren geldpolitischen Support leisten und die Börsen in Konsequenz weiterhin steigen, werden vermutlich auch noch halbwegs gute Renditen erzielt werden. Zudem erscheint es nicht ausgeschlossen, dass wenn denn die Verzweiflung über den Vermögens- und Einkommensschwund aufgrund des Null- bzw. Negativzinsumfelds erst einmal groß genug ist, dann auch Joe Sixpack und Lieschen Müller noch beginnen, ihre Ersparnisse in Aktien zu investieren. In den USA notieren die Wertpapierkäufe auf Pump aufgrund des Ultra-niedrigen Zinses schon wieder nahe dem Rekordhoch. </p>
<p>Das wäre eigentlich der Ideal-Fahrplan in Richtung einer Börsenblase, die eines schönen Tages dann zerploppen wird. Die gut informierten Banken dürften zu diesem Zeitpunkt bereits größtenteils Kasse gemacht haben.</p>
<p>David Stockman erachtet nicht nur das Platzen solch einer Blase als nur all zu folglich, seiner Meinung nach werden die Verwerfungen weitreichender sein, denn wir entern nunmehr die Crack-Up-Ohase, hier nicht zu verwechseln mit Crack-Up-Boom:</p>
<p>&#8220;So these fundamental characteristics and distortions are so novel and unique that it’s really difficult for anyone to predict how it will unwind. But I think it’s more like a coiled spring. And when finally the pressure is released, you know, there’s going to be a lot of flying parts and pieces everywhere. And it’ll amount to the great reset in financial markets. Everything is dramatically overvalued – bonds, stocks, until recently, commodities. They’re already going into their reset. And I think it’s just the first of many waves of repricing. And that means that you have multi-trillion bond bubbles in the world, you have multi-trillion stock market bubbles in the world. And they’re going to resolve themselves pretty violently once confidence is lost.&#8221;</p>
<p><a href="http://davidstockmanscontracorner.com/david-stockman-interview-the-global-economy-has-entered-the-crack-up-phase/" rel="nofollow ugc">http://davidstockmanscontracorner.com/david-stockman-interview-the-global-economy-has-entered-the-crack-up-phase/</a></p>
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