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	Kommentare zu: Die Inves&#173;toren sitzen im kochen&#173;den Wasser	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Fri, 05 Feb 2021 06:57:34 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: troodon		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-investoren-sitzen-im-kochenden-wasser/#comment-175280</link>

		<dc:creator><![CDATA[troodon]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2021 06:57:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-investoren-sitzen-im-kochenden-wasser/#comment-175020&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@Richard Ott
Die Exzesse in Japan waren damals deutlich größer.
KGV am Hoch damals zwischen 50 und 70, je nach Messart. Zudem Immobilienpreise ebenfalls deutlich höher als heute.

&quot;1990 hatte der gesamte japanische Immobilienmarkt den vierfachen Wert des US-Marktes, obwohl das Land nicht einmal halb so groß ist
- Das Grundstück des japanischen Kaiserpalastes allein war mehr wert als alle Immobilien in Kalifornien oder Kanada
- Die Immobilien in Tokio machten zwei Drittel des gesamten Immobilienwertes der Welt (!) aus&quot;
https://www.finanzen100.de/finanznachrichten/wirtschaft/groesste-blase-der-geschichte-die-finanzkrise-war-laecherlich-verglichen-damit-was-japan-vor-30-jahren-erlebt-hat_H250345393_324940/

Verabschieden Sie sich von dem Gedanken ein isolierter Blick auf das KGV sei zum Markttiming brauchbar.
Er ist grob brauchbar für eine ~Prognose der zukünftigen, langfristigen zu erwartenden Erträge, aber ich wiederhole mich...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-investoren-sitzen-im-kochenden-wasser/#comment-175020">Richard Ott</a>.</p>
<p>@Richard Ott<br />
Die Exzesse in Japan waren damals deutlich größer.<br />
KGV am Hoch damals zwischen 50 und 70, je nach Messart. Zudem Immobilienpreise ebenfalls deutlich höher als heute.</p>
<p>&#8220;1990 hatte der gesamte japanische Immobilienmarkt den vierfachen Wert des US-Marktes, obwohl das Land nicht einmal halb so groß ist<br />
&#8211; Das Grundstück des japanischen Kaiserpalastes allein war mehr wert als alle Immobilien in Kalifornien oder Kanada<br />
&#8211; Die Immobilien in Tokio machten zwei Drittel des gesamten Immobilienwertes der Welt (!) aus&#8221;<br />
<a href="https://www.finanzen100.de/finanznachrichten/wirtschaft/groesste-blase-der-geschichte-die-finanzkrise-war-laecherlich-verglichen-damit-was-japan-vor-30-jahren-erlebt-hat_H250345393_324940/" rel="nofollow ugc">https://www.finanzen100.de/finanznachrichten/wirtschaft/groesste-blase-der-geschichte-die-finanzkrise-war-laecherlich-verglichen-damit-was-japan-vor-30-jahren-erlebt-hat_H250345393_324940/</a></p>
<p>Verabschieden Sie sich von dem Gedanken ein isolierter Blick auf das KGV sei zum Markttiming brauchbar.<br />
Er ist grob brauchbar für eine ~Prognose der zukünftigen, langfristigen zu erwartenden Erträge, aber ich wiederhole mich&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-investoren-sitzen-im-kochenden-wasser/#comment-175275</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2021 06:38:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-investoren-sitzen-im-kochenden-wasser/#comment-175020&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@troodon

&quot;Dies schließt einen möglich Kurseinbruch von 50% oder mehr ausdrücklich ein. Wenn aber die Zinsen nach diesem Einbruch weiterhin extrem niedrig sind und gleichzeitig keine dauerhafte Rezession drohen würde, würden sich die Kurse auch (zügig) wieder erholen.&quot;

Ach, etwa so wie in Japan? ;) 

Oder ziehen Sie jetzt die &quot;das war eine dauerhafte Rezession&quot;-Karte?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-investoren-sitzen-im-kochenden-wasser/#comment-175020">Richard Ott</a>.</p>
<p>@troodon</p>
<p>&#8220;Dies schließt einen möglich Kurseinbruch von 50% oder mehr ausdrücklich ein. Wenn aber die Zinsen nach diesem Einbruch weiterhin extrem niedrig sind und gleichzeitig keine dauerhafte Rezession drohen würde, würden sich die Kurse auch (zügig) wieder erholen.&#8221;</p>
<p>Ach, etwa so wie in Japan? ;) </p>
<p>Oder ziehen Sie jetzt die &#8220;das war eine dauerhafte Rezession&#8221;-Karte?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: troodon		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-investoren-sitzen-im-kochenden-wasser/#comment-175199</link>

		<dc:creator><![CDATA[troodon]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2021 15:50:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=21315#comment-175199</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-investoren-sitzen-im-kochenden-wasser/#comment-175020&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@ Richard Ott
&quot;dass so ein Szenario durchaus plausibel ist.&quot;

An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.

Ich schrieb nicht ohne Grund &quot;Problem ist die hohe Volatilität, die die Aktienmärkte die nächsten Jahre aufweisen dürften. Deshalb kommt man an einer flexiblen Anlagezusammensetzung imho nicht vorbei.&quot;
Dies schließt einen möglich Kurseinbruch von 50% oder mehr ausdrücklich ein. Wenn aber die Zinsen nach diesem Einbruch weiterhin extrem niedrig sind und gleichzeitig keine dauerhafte Rezession drohen würde, würden sich die Kurse auch (zügig) wieder erholen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-investoren-sitzen-im-kochenden-wasser/#comment-175020">Richard Ott</a>.</p>
<p>@ Richard Ott<br />
&#8220;dass so ein Szenario durchaus plausibel ist.&#8221;</p>
<p>An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.</p>
<p>Ich schrieb nicht ohne Grund &#8220;Problem ist die hohe Volatilität, die die Aktienmärkte die nächsten Jahre aufweisen dürften. Deshalb kommt man an einer flexiblen Anlagezusammensetzung imho nicht vorbei.&#8221;<br />
Dies schließt einen möglich Kurseinbruch von 50% oder mehr ausdrücklich ein. Wenn aber die Zinsen nach diesem Einbruch weiterhin extrem niedrig sind und gleichzeitig keine dauerhafte Rezession drohen würde, würden sich die Kurse auch (zügig) wieder erholen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Thomas M.		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-investoren-sitzen-im-kochenden-wasser/#comment-175155</link>

		<dc:creator><![CDATA[Thomas M.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2021 09:43:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=21315#comment-175155</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-investoren-sitzen-im-kochenden-wasser/#comment-175020&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@Hr. Ott: Japan als berühmt-berüchtigtes Gegenbeispiel hatte ich tatsächlich auch kurz schon getippt: Deswegen der allgemeine Hinweis zur Streuung. In Euroland sind die Netto-Gewinne in den letzten 10 Jahren auch nicht programmiert gewesen. (Allerdings müsste man sich - wenn schon - die Kurven inkl. Ausschüttungen angucken.)

Wie gesagt: Auf dem Maximum einzusteigen erfordert eine Menge &quot;Geschick&quot; und auch die besondere Situation, sein ganzes Geld in einigen Monaten in den Aktienmarkt umzushiften. Die Praxis ist in der Regel sicherlich weniger punktuell - zumindest für Nicht-Erben, die ihr Geld sukzessive erarbeiten müssen ;)

Ich kann nur aus 20 Jahren eigener Erfahrung sagen, dass das Warten auf generell günstige Einstiegskurse keine praktikable Strategie ist. A) Wartet man teilweise ein Jahrzehnt. In Anbetracht der Lebensspanne finde ich das extrem lang. Und B) Wenn&#039;s soweit ist, ist vermutlich irgendeine Krise, die einen dann erst recht wieder zweifeln lässt, ob&#039;s nicht noch schlimmer wird. Dann wartet man, bis man sicher ist und liest einmal mehr (wie jetzt nach Corona-Crash):

Börse ist überbewertet.

Nach viel Denken und viel Lesen von Papern zum Thema mein Fazit: Sparplan für ein balanciertes Portfolio inkl. Rebalancing ist der beste Spagat zwischen Rendite und Gewinnchance vs. Volatilität und Verlustrisiko. Wer 0 Volatilität und 0 (nominales) Verlustrisiko will, dem bleibt nur die unverzinste Währung. Alle anderen können das beliebig über die Portfolio-Zusammensetzung skalieren. (Portfolio hört sich „groß“ an. 80% Sparbuch und 20% Sparplan in globale Aktien erzielt auch schon die Funktionalität, die Volatilität zu senken und gleichzeitig die Rendite zu steigern.)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-investoren-sitzen-im-kochenden-wasser/#comment-175020">Richard Ott</a>.</p>
<p>@Hr. Ott: Japan als berühmt-berüchtigtes Gegenbeispiel hatte ich tatsächlich auch kurz schon getippt: Deswegen der allgemeine Hinweis zur Streuung. In Euroland sind die Netto-Gewinne in den letzten 10 Jahren auch nicht programmiert gewesen. (Allerdings müsste man sich &#8211; wenn schon &#8211; die Kurven inkl. Ausschüttungen angucken.)</p>
<p>Wie gesagt: Auf dem Maximum einzusteigen erfordert eine Menge &#8220;Geschick&#8221; und auch die besondere Situation, sein ganzes Geld in einigen Monaten in den Aktienmarkt umzushiften. Die Praxis ist in der Regel sicherlich weniger punktuell &#8211; zumindest für Nicht-Erben, die ihr Geld sukzessive erarbeiten müssen ;)</p>
<p>Ich kann nur aus 20 Jahren eigener Erfahrung sagen, dass das Warten auf generell günstige Einstiegskurse keine praktikable Strategie ist. A) Wartet man teilweise ein Jahrzehnt. In Anbetracht der Lebensspanne finde ich das extrem lang. Und B) Wenn&#8217;s soweit ist, ist vermutlich irgendeine Krise, die einen dann erst recht wieder zweifeln lässt, ob&#8217;s nicht noch schlimmer wird. Dann wartet man, bis man sicher ist und liest einmal mehr (wie jetzt nach Corona-Crash):</p>
<p>Börse ist überbewertet.</p>
<p>Nach viel Denken und viel Lesen von Papern zum Thema mein Fazit: Sparplan für ein balanciertes Portfolio inkl. Rebalancing ist der beste Spagat zwischen Rendite und Gewinnchance vs. Volatilität und Verlustrisiko. Wer 0 Volatilität und 0 (nominales) Verlustrisiko will, dem bleibt nur die unverzinste Währung. Alle anderen können das beliebig über die Portfolio-Zusammensetzung skalieren. (Portfolio hört sich „groß“ an. 80% Sparbuch und 20% Sparplan in globale Aktien erzielt auch schon die Funktionalität, die Volatilität zu senken und gleichzeitig die Rendite zu steigern.)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-investoren-sitzen-im-kochenden-wasser/#comment-175139</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2021 06:31:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-investoren-sitzen-im-kochenden-wasser/#comment-175020&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@Thomas M. 

&quot;Nach 20 Jahren mit +200% nur für Wertzuwachs plus Dividenden sind auch -50% nur eine Hubbel in der Straße.&quot;

Die +200% in 20 Jahren müssen Sie nach dem &quot;Hubbel&quot; erstmal wieder erzielen. Das sind immerhin 6% pro Jahr, wenn die nicht aus der Steigerung der Profitabilität der Unternehmen kommen, kommen die dann wieder aus der höheren Bewertung der Unternehmen und wir haben wieder das gleiche Problem wie vorher?

Wer nur teuer genug einsteigt, kann auch in eine Situation kommen, wo er zu seinen Lebzeiten *nie wieder* den Einstiegskurs sieht. Das berühmte Beispiel kennen Sie ja bestimmt:

https://www.macrotrends.net/2593/nikkei-225-index-historical-chart-data
(Nicht vergessen: Auch hier ist die Skala wieder logarithmisch, nicht linear.) 

Von wegen alles nur &quot;Hubbel in der Straße&quot;.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-investoren-sitzen-im-kochenden-wasser/#comment-175020">Richard Ott</a>.</p>
<p>@Thomas M. </p>
<p>&#8220;Nach 20 Jahren mit +200% nur für Wertzuwachs plus Dividenden sind auch -50% nur eine Hubbel in der Straße.&#8221;</p>
<p>Die +200% in 20 Jahren müssen Sie nach dem &#8220;Hubbel&#8221; erstmal wieder erzielen. Das sind immerhin 6% pro Jahr, wenn die nicht aus der Steigerung der Profitabilität der Unternehmen kommen, kommen die dann wieder aus der höheren Bewertung der Unternehmen und wir haben wieder das gleiche Problem wie vorher?</p>
<p>Wer nur teuer genug einsteigt, kann auch in eine Situation kommen, wo er zu seinen Lebzeiten *nie wieder* den Einstiegskurs sieht. Das berühmte Beispiel kennen Sie ja bestimmt:</p>
<p><a href="https://www.macrotrends.net/2593/nikkei-225-index-historical-chart-data" rel="nofollow ugc">https://www.macrotrends.net/2593/nikkei-225-index-historical-chart-data</a><br />
(Nicht vergessen: Auch hier ist die Skala wieder logarithmisch, nicht linear.) </p>
<p>Von wegen alles nur &#8220;Hubbel in der Straße&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Thomas M.		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-investoren-sitzen-im-kochenden-wasser/#comment-175114</link>

		<dc:creator><![CDATA[Thomas M.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2021 20:11:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-investoren-sitzen-im-kochenden-wasser/#comment-175020&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@Hr. Ott: Nach 20 Jahren mit +200% nur für Wertzuwachs plus Dividenden sind auch -50% nur eine Hubbel in der Straße. 

Wenn man es schafft mit 100% Aktienquote genau falsch einzusteigen, ist das schlimm. Keine Frage. Aber in der Praxis geht es doch häufiger um das sukzessives Ansparen und eine Aktienbeimischung und die Kurse bleiben ja auch nicht unbedingt bei -50% stehen.

Und wem -50% zu viel sind, der macht halt eine kleinere Aktienquote. Bei 50% Aktienquote sind&#039;s auch schon nur noch -25% für&#039;s Depot. Und mit 25% Aktienquote ist der Crash auf -12,5% entschärft und man hat trotzdem aktuell zumindest Inflationsausgleich für sein Gespartes (pi mal Daumen).

Das -50%-Szenario ist plausibel und passiert auch immer wieder mal. Noch häufiger sind die -40% und -30%, und -20% ist schon recht häufig. Wenn man aber rauszoomt und eine langfristige Perspektive einnimmt: Alles Hubbel in der Straße.

Siehe 
https://www.finanzen.net/index/s&#038;p_500
und da das Diagramm mal auf Max stellen.

Um 2008/2009 im Portfolio auf -50% zu kommen, hätte man übrigens überragendes Timing gebraucht, in dem man innerhalb eines Quartals erstmalig eingestiegen wäre. Eher unwahrscheinlich. Maxima und Minima in Hindsight sind eindrucksvoll, aber praktisch fürs Ein- und Aussteigen nicht wirklich relevant, weil man sie nicht kennt und wahrscheinlich auch zu einem anderen Zeitpunkt anlegt oder auflöst.

Wichtig: Wenn man in Teil-Märkte reingeht, kann das ganz anders aussehen. Insofern: Die Anlage regional und zeitlich Streuen!

Disclaimer: Damit will ich keinen zum Einsteigen jetzt ermutigen! Und hoffentlich auch klar: Vergangener Wertzuwachs garantiert keinen zukünftigen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-investoren-sitzen-im-kochenden-wasser/#comment-175020">Richard Ott</a>.</p>
<p>@Hr. Ott: Nach 20 Jahren mit +200% nur für Wertzuwachs plus Dividenden sind auch -50% nur eine Hubbel in der Straße. </p>
<p>Wenn man es schafft mit 100% Aktienquote genau falsch einzusteigen, ist das schlimm. Keine Frage. Aber in der Praxis geht es doch häufiger um das sukzessives Ansparen und eine Aktienbeimischung und die Kurse bleiben ja auch nicht unbedingt bei -50% stehen.</p>
<p>Und wem -50% zu viel sind, der macht halt eine kleinere Aktienquote. Bei 50% Aktienquote sind&#8217;s auch schon nur noch -25% für&#8217;s Depot. Und mit 25% Aktienquote ist der Crash auf -12,5% entschärft und man hat trotzdem aktuell zumindest Inflationsausgleich für sein Gespartes (pi mal Daumen).</p>
<p>Das -50%-Szenario ist plausibel und passiert auch immer wieder mal. Noch häufiger sind die -40% und -30%, und -20% ist schon recht häufig. Wenn man aber rauszoomt und eine langfristige Perspektive einnimmt: Alles Hubbel in der Straße.</p>
<p>Siehe<br />
<a href="https://www.finanzen.net/index/s&#038;p_500" rel="nofollow ugc">https://www.finanzen.net/index/s&#038;p_500</a><br />
und da das Diagramm mal auf Max stellen.</p>
<p>Um 2008/2009 im Portfolio auf -50% zu kommen, hätte man übrigens überragendes Timing gebraucht, in dem man innerhalb eines Quartals erstmalig eingestiegen wäre. Eher unwahrscheinlich. Maxima und Minima in Hindsight sind eindrucksvoll, aber praktisch fürs Ein- und Aussteigen nicht wirklich relevant, weil man sie nicht kennt und wahrscheinlich auch zu einem anderen Zeitpunkt anlegt oder auflöst.</p>
<p>Wichtig: Wenn man in Teil-Märkte reingeht, kann das ganz anders aussehen. Insofern: Die Anlage regional und zeitlich Streuen!</p>
<p>Disclaimer: Damit will ich keinen zum Einsteigen jetzt ermutigen! Und hoffentlich auch klar: Vergangener Wertzuwachs garantiert keinen zukünftigen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-investoren-sitzen-im-kochenden-wasser/#comment-175111</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2021 19:22:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=21315#comment-175111</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-investoren-sitzen-im-kochenden-wasser/#comment-175004&quot;&gt;Christian Anders&lt;/a&gt;.

@Christian Anders

Naja, &quot;Fälschungssicherheit&quot; und &quot;Verarbeitbarkeit&quot; sind nicht die richtigen Kategorien. 

Wenn die Zentralbank ihr Geldschöpfungsmonopol missbraucht und ganz viel Geld druckt und damit den Staat finanziert (Extrembeispiel Deutschland 1923), dann ist das neu geschöpfte Geld ja kein Falschgeld. Gold als Zahlungsmittel schützt allerdings vor der, nennen wir es einmal &quot;Zahlungsmittelverschlechterung&quot;, in genau diesem Szenario. 

Und die leichte Verarbeitbarkeit von Gold ist nur ein Teilaspekt davon, was es aus rein chemischen Gründen zu einem besonders guten Zahlungsmittel macht. Gold ist ein Metall und dadurch beliebig teilbar und hat auch einen niedrigen Schmelzpunkt und ist weich, was es relativ einfach verarbeitbar macht. Der wesentliche Punkt aus dem Artikel ist aber: Fast alle anderen existierenden chemischen Elemente sind auch schon dann schlechte Wertspeicher und Zahlungsmittel, wenn Sie noch gar nicht an die Kategorie &quot;Verarbeitbarkeit&quot; denken, sondern es einfach nur irgendwo lagern wollen. Die unter Normalbedingungen gasförmigen chemischen Elemente sind ungeeignet, die hochreaktiven Elemente sind ungeeignet, die radioaktiven auch, die für Menschen giftigen ebenso, die korrodierenden Metalle sind auch eine schlechte Wahl und darüber hinaus dürfen die in Frage kommenden Elemente weder zu häufig noch zu selten sein. So kamen die Menschen dann per Ausschlussverfahren auf Gold, was praktischerweise auch noch in Nuggets in hohen Reinheitsgraden in der Natur auffindbar ist - das hat den &quot;early adoptern&quot; in der Frühgeschichte sicherlich zusätzlich bei der Etablierung als Tausch- und Zahlungsmittel geholfen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-investoren-sitzen-im-kochenden-wasser/#comment-175004">Christian Anders</a>.</p>
<p>@Christian Anders</p>
<p>Naja, &#8220;Fälschungssicherheit&#8221; und &#8220;Verarbeitbarkeit&#8221; sind nicht die richtigen Kategorien. </p>
<p>Wenn die Zentralbank ihr Geldschöpfungsmonopol missbraucht und ganz viel Geld druckt und damit den Staat finanziert (Extrembeispiel Deutschland 1923), dann ist das neu geschöpfte Geld ja kein Falschgeld. Gold als Zahlungsmittel schützt allerdings vor der, nennen wir es einmal &#8220;Zahlungsmittelverschlechterung&#8221;, in genau diesem Szenario. </p>
<p>Und die leichte Verarbeitbarkeit von Gold ist nur ein Teilaspekt davon, was es aus rein chemischen Gründen zu einem besonders guten Zahlungsmittel macht. Gold ist ein Metall und dadurch beliebig teilbar und hat auch einen niedrigen Schmelzpunkt und ist weich, was es relativ einfach verarbeitbar macht. Der wesentliche Punkt aus dem Artikel ist aber: Fast alle anderen existierenden chemischen Elemente sind auch schon dann schlechte Wertspeicher und Zahlungsmittel, wenn Sie noch gar nicht an die Kategorie &#8220;Verarbeitbarkeit&#8221; denken, sondern es einfach nur irgendwo lagern wollen. Die unter Normalbedingungen gasförmigen chemischen Elemente sind ungeeignet, die hochreaktiven Elemente sind ungeeignet, die radioaktiven auch, die für Menschen giftigen ebenso, die korrodierenden Metalle sind auch eine schlechte Wahl und darüber hinaus dürfen die in Frage kommenden Elemente weder zu häufig noch zu selten sein. So kamen die Menschen dann per Ausschlussverfahren auf Gold, was praktischerweise auch noch in Nuggets in hohen Reinheitsgraden in der Natur auffindbar ist &#8211; das hat den &#8220;early adoptern&#8221; in der Frühgeschichte sicherlich zusätzlich bei der Etablierung als Tausch- und Zahlungsmittel geholfen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-investoren-sitzen-im-kochenden-wasser/#comment-175109</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2021 19:04:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=21315#comment-175109</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-investoren-sitzen-im-kochenden-wasser/#comment-175020&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@troodon

Tja, wie sehr freuen Sie sich noch über die vormals 2,5% reale Dividendenrendite, wenn der Markt um 50% crasht und Ihr Portfolio entsprechend im Minus ist? 

Die Bewertungen sind derzeit im historischen Vergleich so aufgeblasen, dass so ein Szenario durchaus plausibel ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-investoren-sitzen-im-kochenden-wasser/#comment-175020">Richard Ott</a>.</p>
<p>@troodon</p>
<p>Tja, wie sehr freuen Sie sich noch über die vormals 2,5% reale Dividendenrendite, wenn der Markt um 50% crasht und Ihr Portfolio entsprechend im Minus ist? </p>
<p>Die Bewertungen sind derzeit im historischen Vergleich so aufgeblasen, dass so ein Szenario durchaus plausibel ist.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: markus		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-investoren-sitzen-im-kochenden-wasser/#comment-175101</link>

		<dc:creator><![CDATA[markus]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2021 17:38:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=21315#comment-175101</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-investoren-sitzen-im-kochenden-wasser/#comment-174950&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@SFR:
Sie haben Immobilien vergessen (ist zwar kein Geld, aber big-tech-Aktien auch nicht).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-investoren-sitzen-im-kochenden-wasser/#comment-174950">Richard Ott</a>.</p>
<p>@SFR:<br />
Sie haben Immobilien vergessen (ist zwar kein Geld, aber big-tech-Aktien auch nicht).</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Bruder F		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-investoren-sitzen-im-kochenden-wasser/#comment-175092</link>

		<dc:creator><![CDATA[Bruder F]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2021 15:48:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=21315#comment-175092</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-investoren-sitzen-im-kochenden-wasser/#comment-174963&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@Richard Ott

Was die Übernahme von SolarCity angeht, gibt es in der Tat gute Gründe den Deal skeptisch zu betrachten. Es waren ja nicht nur Musks Cousins involviert, sondern auch Musk selbst als Chairman und Anteilseigner. Wenn ich mich recht entsinne steht da auch noch ein Verfahren aus.

Man kann auch darüber streiten, wie sinnvoll es war SolarCity zu kaufen, wenn man am Ende das Geschäftsmodell komplett umkrempelt.

Neues Geschäftsmodell, neue Distribution (online a la Tesla), neue Produkte. 
Der von ihnen verlinkte Artikel vom August 2019 :&#062; ist vielleicht nicht die beste Quelle. Im Oktober (2019) hatte Tesla Version 3 des Solardachs angekündigt. Währenddessen hat man zwar weiter Solarinstallationen vorgenommen, aber die installierten MW sind stetig zurückgegangen.  
Nun hat man wohl die Produktion und die Kosten/Preise in den Griff bekommen und der Roll Out beginnt. 

Warten wir mal ab, wieviel Installationen in den nächsten Quartalen durchgeführt werden. Ich für meinen Teil sehe da immense Chancen. 

Das Thema Fördergelder muss man ein wenig auseinanderklamüsiern. Grob gibt es da:
Steuerliche Anreize/Vorteile (die im Prinzip nichts kosten)
Staatliche (günstige!?) Darlehen
Fördergelder/Subventionen

Sie können z.B. https://subsidytracker.goodjobsfirst.org/prog.php?parent=tesla-inc befragen. Jetzt vergleichen Sie mal andere Autobauer. Es sei noch angemerkt, dass Tesla den großen 465 Millionen Kredit komplett und Jahre früher als geplant zurückgezahlt hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-investoren-sitzen-im-kochenden-wasser/#comment-174963">Richard Ott</a>.</p>
<p>@Richard Ott</p>
<p>Was die Übernahme von SolarCity angeht, gibt es in der Tat gute Gründe den Deal skeptisch zu betrachten. Es waren ja nicht nur Musks Cousins involviert, sondern auch Musk selbst als Chairman und Anteilseigner. Wenn ich mich recht entsinne steht da auch noch ein Verfahren aus.</p>
<p>Man kann auch darüber streiten, wie sinnvoll es war SolarCity zu kaufen, wenn man am Ende das Geschäftsmodell komplett umkrempelt.</p>
<p>Neues Geschäftsmodell, neue Distribution (online a la Tesla), neue Produkte.<br />
Der von ihnen verlinkte Artikel vom August 2019 :&gt; ist vielleicht nicht die beste Quelle. Im Oktober (2019) hatte Tesla Version 3 des Solardachs angekündigt. Währenddessen hat man zwar weiter Solarinstallationen vorgenommen, aber die installierten MW sind stetig zurückgegangen.<br />
Nun hat man wohl die Produktion und die Kosten/Preise in den Griff bekommen und der Roll Out beginnt. </p>
<p>Warten wir mal ab, wieviel Installationen in den nächsten Quartalen durchgeführt werden. Ich für meinen Teil sehe da immense Chancen. </p>
<p>Das Thema Fördergelder muss man ein wenig auseinanderklamüsiern. Grob gibt es da:<br />
Steuerliche Anreize/Vorteile (die im Prinzip nichts kosten)<br />
Staatliche (günstige!?) Darlehen<br />
Fördergelder/Subventionen</p>
<p>Sie können z.B. <a href="https://subsidytracker.goodjobsfirst.org/prog.php?parent=tesla-inc" rel="nofollow ugc">https://subsidytracker.goodjobsfirst.org/prog.php?parent=tesla-inc</a> befragen. Jetzt vergleichen Sie mal andere Autobauer. Es sei noch angemerkt, dass Tesla den großen 465 Millionen Kredit komplett und Jahre früher als geplant zurückgezahlt hat.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christian Anders		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-investoren-sitzen-im-kochenden-wasser/#comment-175076</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian Anders]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2021 13:51:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=21315#comment-175076</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-investoren-sitzen-im-kochenden-wasser/#comment-175004&quot;&gt;Christian Anders&lt;/a&gt;.

@R. Ott

&quot;Gold hat deswegen seinen besonderen Stellenwert, weil es die Anforderungen an ein nicht beliebig vervielfältigbares Tauschmittel so gut erfüllt wie kein anderes natürlich auf der Erde vorkommendes Material. Und DESHALB will der Mensch Gold.&quot;

Doch, das wurde reflektiert. Mit dem Zusatz &quot;auch&quot;:

&quot;das Bedürfnis nach „etwas echtem“ zum Anfassen (Stichwort Fälschungssicherheit). Zusätzlich ist seine Verarbeitung technisch einfach.&quot;

@Thomas M. 

Halte ich für plausibel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-investoren-sitzen-im-kochenden-wasser/#comment-175004">Christian Anders</a>.</p>
<p>@R. Ott</p>
<p>&#8220;Gold hat deswegen seinen besonderen Stellenwert, weil es die Anforderungen an ein nicht beliebig vervielfältigbares Tauschmittel so gut erfüllt wie kein anderes natürlich auf der Erde vorkommendes Material. Und DESHALB will der Mensch Gold.&#8221;</p>
<p>Doch, das wurde reflektiert. Mit dem Zusatz &#8220;auch&#8221;:</p>
<p>&#8220;das Bedürfnis nach „etwas echtem“ zum Anfassen (Stichwort Fälschungssicherheit). Zusätzlich ist seine Verarbeitung technisch einfach.&#8221;</p>
<p>@Thomas M. </p>
<p>Halte ich für plausibel.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Thomas M.		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-investoren-sitzen-im-kochenden-wasser/#comment-175073</link>

		<dc:creator><![CDATA[Thomas M.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2021 13:10:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=21315#comment-175073</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-investoren-sitzen-im-kochenden-wasser/#comment-175004&quot;&gt;Christian Anders&lt;/a&gt;.

&#062;WARUM das Vertrauen in Gold am unerschütterlichsten ist, lässt sich nicht rein rational erklären. Oder?

Das wichtigste Element ist IMHO: Gold ist kulturübergreifend und zeitlich übergreifend als enorm Erstrebenswertes und Besitzwertes beschrieben. Der *subjektive* Wert lässt sich tiefenpsychologisch nachvollziehen...

Die Mächtigen haben viel davon und begehren noch mehr, die Unmächtigen haben keins und müssen doch danach graben.
Für Gold wird in Geschichten und der Realität gemordet.
Am Ende vom Regenbogen ist ein Topf voll Gold.
Die Zwerge buddeln danach, Drache Smaug badet drin.
Piraten haben ganze Truhen voll.
Früher hatten Kaufleute Goldmünzen - in Echt und im Märchen sowieso.
Die Zentralbanken horten es.
James Bond kümmerte sich höchstpersönlich drum.
Wer gewinnt bekommt Gold, dann Silber, dann Bronze.
etc. pp.

Von Kindesbeinen an sieht, hört und liest der Mensch an allen Ecken, dass Gold Erstrebenswertes und Besitzwertes ist. Nicht nur hier bei uns heute, sondern auch in (vermutlich fast) allen anderen Ländern zu allen Zeiten.

Das ist so *früh* und *wiederholt* und damit *tief* ins Hirn programmiert, dass es wunderbar funktioniert. Wenn man einen Goldbarren sieht, werden all die Geschichten und damit verbundenen Emotionen damit (unbewusst) assoziiert.

So *fühlt* der Stöpsel schon lange bevor sie/er Chemie oder Physik geschweige denn Ökonomie in der Schule hat: So&#039;n Sack Gold - das wäre was Feines!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-investoren-sitzen-im-kochenden-wasser/#comment-175004">Christian Anders</a>.</p>
<p>&gt;WARUM das Vertrauen in Gold am unerschütterlichsten ist, lässt sich nicht rein rational erklären. Oder?</p>
<p>Das wichtigste Element ist IMHO: Gold ist kulturübergreifend und zeitlich übergreifend als enorm Erstrebenswertes und Besitzwertes beschrieben. Der *subjektive* Wert lässt sich tiefenpsychologisch nachvollziehen&#8230;</p>
<p>Die Mächtigen haben viel davon und begehren noch mehr, die Unmächtigen haben keins und müssen doch danach graben.<br />
Für Gold wird in Geschichten und der Realität gemordet.<br />
Am Ende vom Regenbogen ist ein Topf voll Gold.<br />
Die Zwerge buddeln danach, Drache Smaug badet drin.<br />
Piraten haben ganze Truhen voll.<br />
Früher hatten Kaufleute Goldmünzen &#8211; in Echt und im Märchen sowieso.<br />
Die Zentralbanken horten es.<br />
James Bond kümmerte sich höchstpersönlich drum.<br />
Wer gewinnt bekommt Gold, dann Silber, dann Bronze.<br />
etc. pp.</p>
<p>Von Kindesbeinen an sieht, hört und liest der Mensch an allen Ecken, dass Gold Erstrebenswertes und Besitzwertes ist. Nicht nur hier bei uns heute, sondern auch in (vermutlich fast) allen anderen Ländern zu allen Zeiten.</p>
<p>Das ist so *früh* und *wiederholt* und damit *tief* ins Hirn programmiert, dass es wunderbar funktioniert. Wenn man einen Goldbarren sieht, werden all die Geschichten und damit verbundenen Emotionen damit (unbewusst) assoziiert.</p>
<p>So *fühlt* der Stöpsel schon lange bevor sie/er Chemie oder Physik geschweige denn Ökonomie in der Schule hat: So&#8217;n Sack Gold &#8211; das wäre was Feines!</p>
]]></content:encoded>
		
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