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	Kommentare zu: Die Gefahr lauert bei den Bonds	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Sun, 25 Mar 2018 15:21:33 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-gefahr-lauert-bei-den-bonds/#comment-37098</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Mar 2018 15:21:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-gefahr-lauert-bei-den-bonds/#comment-37087&quot;&gt;Wolfgang Selig&lt;/a&gt;.

&#062; Aber ist für mich schon ein Unterschied, ob ich mich ganz aktuell oder nur abstrakt fragen muss, ob der Geldautomat meiner Bankfiliale mir noch etwas gibt oder nicht.&#062;

Es ist ein gewaltiger Unterschied.

Denn wenn der Geldautomat nichts mehr gibt – der Fall, wenn das Finanzsystem nicht mehr stabil ist –, fällt die REALWIRTSCHAFT in SCHOCKSTARRE.

Kein Geld für Brötchen → keine Brötchen + kein Geld für Mehl → kein Mehl + kein Geld für Getreide … 

Das ist der Unterschied zu den vielen Situationen, bei denen es zwar geknirscht hat, die Räder aber dennoch nicht stillgestanden haben. 

Aktuell:

Ich bin gespannt, wie sich die Bankenunion entwickelt und ob sie tatsächlich bis Mitte des Jahres unter Dach und Fach ist. 

Ich bin noch mehr gespannt darauf, ob sich die Banken mit der Politik anlegen und wie sie sich ihren Kunden gegenüber verhalten werden, wenn es zu einem Risikotransfer kommt.

Wird dann die Beruhigungspille verabreicht, d. h.  auf den Rechtsanspruch auf Entschädigung von Einlagern bis Euro 100.000 verwiesen, der zwar bei Insolvenz einer oder weniger Banken greift, beim Systemkollaps aber eine Illusion ist?

Interessant wird auch sein, wie das Thema in der Öffentlichkeit diskutiert wird und vor allem, ob es im Bundestag Wellen schlägt. Daran ist auch zu messen, wie sehr sich die Bürger um ihre Angelegenheit kümmern. 

Ich will  den Teufel nicht an die Wand malen, aber ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass es zu einem stillen Bankrun kommt und Frau Merkel und Herr Scholz antreten müssen, der Bevölkerung gegenüber GARTANTIEN abzugeben, die sie im Ernstfall nie einhalten könnten.

Unabhängig davon werde ich bezogen auf meine Bankeinlagen in erheblichem Umfang Bargeld horten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-gefahr-lauert-bei-den-bonds/#comment-37087">Wolfgang Selig</a>.</p>
<p>&gt; Aber ist für mich schon ein Unterschied, ob ich mich ganz aktuell oder nur abstrakt fragen muss, ob der Geldautomat meiner Bankfiliale mir noch etwas gibt oder nicht.&gt;</p>
<p>Es ist ein gewaltiger Unterschied.</p>
<p>Denn wenn der Geldautomat nichts mehr gibt – der Fall, wenn das Finanzsystem nicht mehr stabil ist –, fällt die REALWIRTSCHAFT in SCHOCKSTARRE.</p>
<p>Kein Geld für Brötchen → keine Brötchen + kein Geld für Mehl → kein Mehl + kein Geld für Getreide … </p>
<p>Das ist der Unterschied zu den vielen Situationen, bei denen es zwar geknirscht hat, die Räder aber dennoch nicht stillgestanden haben. </p>
<p>Aktuell:</p>
<p>Ich bin gespannt, wie sich die Bankenunion entwickelt und ob sie tatsächlich bis Mitte des Jahres unter Dach und Fach ist. </p>
<p>Ich bin noch mehr gespannt darauf, ob sich die Banken mit der Politik anlegen und wie sie sich ihren Kunden gegenüber verhalten werden, wenn es zu einem Risikotransfer kommt.</p>
<p>Wird dann die Beruhigungspille verabreicht, d. h.  auf den Rechtsanspruch auf Entschädigung von Einlagern bis Euro 100.000 verwiesen, der zwar bei Insolvenz einer oder weniger Banken greift, beim Systemkollaps aber eine Illusion ist?</p>
<p>Interessant wird auch sein, wie das Thema in der Öffentlichkeit diskutiert wird und vor allem, ob es im Bundestag Wellen schlägt. Daran ist auch zu messen, wie sehr sich die Bürger um ihre Angelegenheit kümmern. </p>
<p>Ich will  den Teufel nicht an die Wand malen, aber ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass es zu einem stillen Bankrun kommt und Frau Merkel und Herr Scholz antreten müssen, der Bevölkerung gegenüber GARTANTIEN abzugeben, die sie im Ernstfall nie einhalten könnten.</p>
<p>Unabhängig davon werde ich bezogen auf meine Bankeinlagen in erheblichem Umfang Bargeld horten.</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-gefahr-lauert-bei-den-bonds/#comment-37087</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Mar 2018 03:11:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-gefahr-lauert-bei-den-bonds/#comment-37009&quot;&gt;Horst&lt;/a&gt;.

@Horst: hier verstehe ich Sie nicht. Natürlich steht in der Geschichte von Krieg und Frieden bis zur Finanzstabilität grundsätzlich immer alles auf dem Spiel. Aber ist für mich schon ein Unterschied, ob ich mich ganz aktuell oder nur abstrakt fragen muss, ob der Geldautomat meiner Bankfiliale mir noch etwas gibt oder nicht. Nicht ohne Grund haben Frau Merkel und Herr Steinbrück vor ein paar Jahren eine Fernseherklärung abgegeben, die beruhigend wirken sollte und wohl auch beruhigend gewirkt hat. Derzeit sehe ich in Deutschland weniger Nervosität als 2009. Wenn Sie Anschauungsmaterial brauchen, empfehle ich Ihnen die Schlagworte „Zypern“und „Bargeld“ für eine Internetrecherche.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-gefahr-lauert-bei-den-bonds/#comment-37009">Horst</a>.</p>
<p>@Horst: hier verstehe ich Sie nicht. Natürlich steht in der Geschichte von Krieg und Frieden bis zur Finanzstabilität grundsätzlich immer alles auf dem Spiel. Aber ist für mich schon ein Unterschied, ob ich mich ganz aktuell oder nur abstrakt fragen muss, ob der Geldautomat meiner Bankfiliale mir noch etwas gibt oder nicht. Nicht ohne Grund haben Frau Merkel und Herr Steinbrück vor ein paar Jahren eine Fernseherklärung abgegeben, die beruhigend wirken sollte und wohl auch beruhigend gewirkt hat. Derzeit sehe ich in Deutschland weniger Nervosität als 2009. Wenn Sie Anschauungsmaterial brauchen, empfehle ich Ihnen die Schlagworte „Zypern“und „Bargeld“ für eine Internetrecherche.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alexander		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-gefahr-lauert-bei-den-bonds/#comment-37047</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Mar 2018 13:17:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-gefahr-lauert-bei-den-bonds/#comment-36996&quot;&gt;Wolfgang Selig&lt;/a&gt;.

@Dietmar Tischer
Ausgang der leidigen Diskussion war dieser Satz:
&#062;Ich sehe das Eigentum, dessen Ursprung und Schutz ein Staat ist – zum Staat zurück kehren&#060;

..und möchte mit einer Frage schließen. 

Wie stellt sich jeder vor, dass Probleme zukünftig gelöst werden, wenn das Geld seine Zahlungskraft verliert, weil die Notenbanken ihre göttliche Macht einbüßen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-gefahr-lauert-bei-den-bonds/#comment-36996">Wolfgang Selig</a>.</p>
<p>@Dietmar Tischer<br />
Ausgang der leidigen Diskussion war dieser Satz:<br />
&gt;Ich sehe das Eigentum, dessen Ursprung und Schutz ein Staat ist – zum Staat zurück kehren&lt;</p>
<p>..und möchte mit einer Frage schließen. </p>
<p>Wie stellt sich jeder vor, dass Probleme zukünftig gelöst werden, wenn das Geld seine Zahlungskraft verliert, weil die Notenbanken ihre göttliche Macht einbüßen?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-gefahr-lauert-bei-den-bonds/#comment-37044</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Mar 2018 12:02:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=10772#comment-37044</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-gefahr-lauert-bei-den-bonds/#comment-36996&quot;&gt;Wolfgang Selig&lt;/a&gt;.

@ Alexander

Letztes Wort von mir:

Ich gebe Flaig recht und habe, glaube ich, auch hier irgendwo gesagt, dass Macron (und andere hierzulande) FALSCH liegen mit einer Aussage wie:

Es gibt keine französische Kultur, es gibt nur eine Kultur in Frankreich. 

Es ist falsch, weil es natürlich eine französische Kultur gibt und natürlich ebenso eine deutsche. 

Ich bin auch der Meinung, dass derartige Behauptungen von der Nr. 1 in Frankreich bzw. in Deutschland  von jemand, der am Kabinettstisch sitzt, ein AFFRONT sind. 

Es war richtig und auch notwendig, dass dazu klare Worte gefunden wurden, wenngleich sich Gauland in der Wortwahl vergriffen hatte.

ABER:

Falsch ist es auch zu sagen, dass es NUR eine französische Kultur gibt, die – weil verfälscht oder verdrängt – wieder hergestellt werden müsse.

BEIDES ist falsch. 

Ihre Aussage, dass man Alles bis zum Leben einsetzen müsse, um Werte durchzusetzen – sie sagen nicht ausdrücklich die „alten“ – ist m. A. n. irregeleitet. 

Schon klar, es kostet immer etwas, Werte durchzusetzen. Das war so in der Vergangenheit, ist heute so und wird in der Zukunft so sein.

Und wenn man Werte verwirklichen will, muss man auch den Preis bezahlen WOLLEN, der ihnen anhängt. 

Es ist m. A. n. demnach SINNVOLL zu fragen:

Was wollen wir realisieren auf der Basis dessen, was uns die Erfahrung sagt, insbesondere mit Blick auf unsere (historischen) Werte, und auf der Basis dessen, was  Stand der Dinge ist und was mutmaßlich hierzulande und sonst noch auf der Welt zu erwarten ist – mit Blick auf die „Kosten“, die dabei auf uns zukommen. 

Wenn wir mit dieser Frage offen und ehrlich umgehen, werden wir eine Meinung darüber bilden, welche Werte (Ziele) uns was wert sind.  

Ich möchte es gern dabei belassen, weil der Blog mit dieser Thematik, wenn wir sie endlos weiterführen, doch sehr strapaziert wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-gefahr-lauert-bei-den-bonds/#comment-36996">Wolfgang Selig</a>.</p>
<p>@ Alexander</p>
<p>Letztes Wort von mir:</p>
<p>Ich gebe Flaig recht und habe, glaube ich, auch hier irgendwo gesagt, dass Macron (und andere hierzulande) FALSCH liegen mit einer Aussage wie:</p>
<p>Es gibt keine französische Kultur, es gibt nur eine Kultur in Frankreich. </p>
<p>Es ist falsch, weil es natürlich eine französische Kultur gibt und natürlich ebenso eine deutsche. </p>
<p>Ich bin auch der Meinung, dass derartige Behauptungen von der Nr. 1 in Frankreich bzw. in Deutschland  von jemand, der am Kabinettstisch sitzt, ein AFFRONT sind. </p>
<p>Es war richtig und auch notwendig, dass dazu klare Worte gefunden wurden, wenngleich sich Gauland in der Wortwahl vergriffen hatte.</p>
<p>ABER:</p>
<p>Falsch ist es auch zu sagen, dass es NUR eine französische Kultur gibt, die – weil verfälscht oder verdrängt – wieder hergestellt werden müsse.</p>
<p>BEIDES ist falsch. </p>
<p>Ihre Aussage, dass man Alles bis zum Leben einsetzen müsse, um Werte durchzusetzen – sie sagen nicht ausdrücklich die „alten“ – ist m. A. n. irregeleitet. </p>
<p>Schon klar, es kostet immer etwas, Werte durchzusetzen. Das war so in der Vergangenheit, ist heute so und wird in der Zukunft so sein.</p>
<p>Und wenn man Werte verwirklichen will, muss man auch den Preis bezahlen WOLLEN, der ihnen anhängt. </p>
<p>Es ist m. A. n. demnach SINNVOLL zu fragen:</p>
<p>Was wollen wir realisieren auf der Basis dessen, was uns die Erfahrung sagt, insbesondere mit Blick auf unsere (historischen) Werte, und auf der Basis dessen, was  Stand der Dinge ist und was mutmaßlich hierzulande und sonst noch auf der Welt zu erwarten ist – mit Blick auf die „Kosten“, die dabei auf uns zukommen. </p>
<p>Wenn wir mit dieser Frage offen und ehrlich umgehen, werden wir eine Meinung darüber bilden, welche Werte (Ziele) uns was wert sind.  </p>
<p>Ich möchte es gern dabei belassen, weil der Blog mit dieser Thematik, wenn wir sie endlos weiterführen, doch sehr strapaziert wird.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alexander		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-gefahr-lauert-bei-den-bonds/#comment-37041</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Mar 2018 10:59:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-gefahr-lauert-bei-den-bonds/#comment-36996&quot;&gt;Wolfgang Selig&lt;/a&gt;.

@ Diemtar Tischer

mit der Prägung der &quot;alten&quot; Bundesrepublik wäre ich konform mit jeder ihrer Aussagen. Nur ist die Bonner Republik seit beinahe 30 Jahren Geschichte, deren Lauf sich niemand entziehen kann. Alte Kompromisse z.B. über Gastarbeiter aus der Türkei erkannte schon Kohl bei Regierungsübernahme 1982 als falsch. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/kohl-wollte-jeden-zweiten-tuerken-in-deutschland-loswerden-a-914318.html

In dem unlängst von mir verlinkten Essay weist Flaig darauf hin, dass unsere selbstverständlich angenommenen Werte die Folge von Opfern in der Geschichte sind....d.h. man starb für Werte die wir heute leichthin negieren. (Özeguz - es gibt keine deutsche Kultur, Macron - Erinnerung, Geschichte, Vergessen)

Paradox wenn zum Gründungsmythos der BRD eine unauslöschliche Schuld gehört und die BRD gleichzeitig ihre Erinnerung an die Werte der Aufklärung, Säkularisation, Rechtsgleichheit aufgibt, wie die Regierungen zuvor....durch Verrat von Grundwerten entstehen Diktaturen.

Um einer scheinbaren Vollkaskofürsorge Willen verletzt die Politik heute Verträge, Grundwerte und Rechtssicherheit. Die Folge sind schon jetzt religöse, rassistische Morde sowie der Zerfall der öffentlichen Ordnung - eben Stadtviertel in Segration und Schariarecht.

So untergräbt jede Regierung die Grundlagen eines Wohlstandes, die unsere Vorfahren unter großen Opfer erkämpft haben. Gemäß Flaig sind Werte, die nicht verteidigt werden nach zwei Generationen verloren... 

Ich betrachte die Wehrpflicht als ein nützliches Instrument jungen Menschen die Zerbrechlichkeit von Frieden, Freiheit und Leben deutlich zu machen. Im Zweifel muss man diese Werte auch im Inland gegen eine scheinbar legitime Regierung verteidigen - so wie es der Text des Gelöbnisses verlangt.
In der Schweiz war das der Grund, warum man die Entwaffnung der Reservisten per Volksentscheid ablehnte - der Hinweis gegebenenfalls die Regierung in Zürich in die Schranken weisen zu müssen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-gefahr-lauert-bei-den-bonds/#comment-36996">Wolfgang Selig</a>.</p>
<p>@ Diemtar Tischer</p>
<p>mit der Prägung der &#8220;alten&#8221; Bundesrepublik wäre ich konform mit jeder ihrer Aussagen. Nur ist die Bonner Republik seit beinahe 30 Jahren Geschichte, deren Lauf sich niemand entziehen kann. Alte Kompromisse z.B. über Gastarbeiter aus der Türkei erkannte schon Kohl bei Regierungsübernahme 1982 als falsch. <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/kohl-wollte-jeden-zweiten-tuerken-in-deutschland-loswerden-a-914318.html" rel="nofollow ugc">http://www.spiegel.de/politik/deutschland/kohl-wollte-jeden-zweiten-tuerken-in-deutschland-loswerden-a-914318.html</a></p>
<p>In dem unlängst von mir verlinkten Essay weist Flaig darauf hin, dass unsere selbstverständlich angenommenen Werte die Folge von Opfern in der Geschichte sind&#8230;.d.h. man starb für Werte die wir heute leichthin negieren. (Özeguz &#8211; es gibt keine deutsche Kultur, Macron &#8211; Erinnerung, Geschichte, Vergessen)</p>
<p>Paradox wenn zum Gründungsmythos der BRD eine unauslöschliche Schuld gehört und die BRD gleichzeitig ihre Erinnerung an die Werte der Aufklärung, Säkularisation, Rechtsgleichheit aufgibt, wie die Regierungen zuvor&#8230;.durch Verrat von Grundwerten entstehen Diktaturen.</p>
<p>Um einer scheinbaren Vollkaskofürsorge Willen verletzt die Politik heute Verträge, Grundwerte und Rechtssicherheit. Die Folge sind schon jetzt religöse, rassistische Morde sowie der Zerfall der öffentlichen Ordnung &#8211; eben Stadtviertel in Segration und Schariarecht.</p>
<p>So untergräbt jede Regierung die Grundlagen eines Wohlstandes, die unsere Vorfahren unter großen Opfer erkämpft haben. Gemäß Flaig sind Werte, die nicht verteidigt werden nach zwei Generationen verloren&#8230; </p>
<p>Ich betrachte die Wehrpflicht als ein nützliches Instrument jungen Menschen die Zerbrechlichkeit von Frieden, Freiheit und Leben deutlich zu machen. Im Zweifel muss man diese Werte auch im Inland gegen eine scheinbar legitime Regierung verteidigen &#8211; so wie es der Text des Gelöbnisses verlangt.<br />
In der Schweiz war das der Grund, warum man die Entwaffnung der Reservisten per Volksentscheid ablehnte &#8211; der Hinweis gegebenenfalls die Regierung in Zürich in die Schranken weisen zu müssen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-gefahr-lauert-bei-den-bonds/#comment-37040</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Mar 2018 10:23:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-gefahr-lauert-bei-den-bonds/#comment-36996&quot;&gt;Wolfgang Selig&lt;/a&gt;.

@ Alexander

Man kann ja wie Sie die Meinung haben, dass dies oder das Staatsversagen ist.

Man kann auch der Meinung sein, dass praktisch immer Staatsversagen vorliegt, wenn/weil die Menschen „Für die Werte unseres Gemeinwesens alles einsetzen müssen, auch das Leben“, es aber nicht tun bzw. es dem Staat überlassen. 

Soweit diese Ansichten auf Werte zurückführen bzw. akzentuieren, dass es welche geben sollte, an denen wir uns orientieren müssen – und an irgendetwas müssen wir uns schließlich orientieren –, wenn wir Gemeinschaft praktizieren wollen, ist das KONSTRUKTIV und FRUCHTBAR.  

Diese Debatte, die Debatte, was uns wieviel wert sein soll, MUSS geführt werden. 

Es ist ein Defizit, dass sie in der Vergangenheit nicht geführt wurde und sie gegenwärtig auf bestimmten Feldern geführt wird, dies aber zu undifferenziert. 

Es ist aber m. A. n. ein großer Fehler zu glauben, dass die Verwirklichung derartige Werte in dieser Welt mit Einsatz, auch des Lebens, zu erlangen sei. 

Die Welt ist viel zu komplex, als dass ein Wertepurismus zu realisieren ist.

Es kann nur um VERÄNDERUNG und STEUERUNG gehen.

Etwa:

Wie viele Einwanderer wollen wir aufnehmen, und wenn, welche sollen es sein.

Und auch das mitgedacht:

Was sind die KONSEQUENZEN, wenn wir dies oder das wollen?

Was sind die Kosten (welcher Art auch immer)?

Sind diese tragbar und, erscheinen sie zu hoch, sollten wir unser Ziel dann nicht überdenken und vielleicht sogar ändern.

Fazit:

Alles laufen zu lassen und sich die Augen zu reiben, wenn man vor dem Desaster steht, ist genauso verkehrt wie für fixierte Werte ALLES (!)  einzusetzen. 

Wir leben nicht in der Welt des absoluten Entweder/Oder, sondern in einer STETIGER Veränderung. 

DARAUF, mit der AKZEPTANZ dieser Gegebenheit, müssen wir Orientierung suchen und das Gemeinwesen gestalten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-gefahr-lauert-bei-den-bonds/#comment-36996">Wolfgang Selig</a>.</p>
<p>@ Alexander</p>
<p>Man kann ja wie Sie die Meinung haben, dass dies oder das Staatsversagen ist.</p>
<p>Man kann auch der Meinung sein, dass praktisch immer Staatsversagen vorliegt, wenn/weil die Menschen „Für die Werte unseres Gemeinwesens alles einsetzen müssen, auch das Leben“, es aber nicht tun bzw. es dem Staat überlassen. </p>
<p>Soweit diese Ansichten auf Werte zurückführen bzw. akzentuieren, dass es welche geben sollte, an denen wir uns orientieren müssen – und an irgendetwas müssen wir uns schließlich orientieren –, wenn wir Gemeinschaft praktizieren wollen, ist das KONSTRUKTIV und FRUCHTBAR.  </p>
<p>Diese Debatte, die Debatte, was uns wieviel wert sein soll, MUSS geführt werden. </p>
<p>Es ist ein Defizit, dass sie in der Vergangenheit nicht geführt wurde und sie gegenwärtig auf bestimmten Feldern geführt wird, dies aber zu undifferenziert. </p>
<p>Es ist aber m. A. n. ein großer Fehler zu glauben, dass die Verwirklichung derartige Werte in dieser Welt mit Einsatz, auch des Lebens, zu erlangen sei. </p>
<p>Die Welt ist viel zu komplex, als dass ein Wertepurismus zu realisieren ist.</p>
<p>Es kann nur um VERÄNDERUNG und STEUERUNG gehen.</p>
<p>Etwa:</p>
<p>Wie viele Einwanderer wollen wir aufnehmen, und wenn, welche sollen es sein.</p>
<p>Und auch das mitgedacht:</p>
<p>Was sind die KONSEQUENZEN, wenn wir dies oder das wollen?</p>
<p>Was sind die Kosten (welcher Art auch immer)?</p>
<p>Sind diese tragbar und, erscheinen sie zu hoch, sollten wir unser Ziel dann nicht überdenken und vielleicht sogar ändern.</p>
<p>Fazit:</p>
<p>Alles laufen zu lassen und sich die Augen zu reiben, wenn man vor dem Desaster steht, ist genauso verkehrt wie für fixierte Werte ALLES (!)  einzusetzen. </p>
<p>Wir leben nicht in der Welt des absoluten Entweder/Oder, sondern in einer STETIGER Veränderung. </p>
<p>DARAUF, mit der AKZEPTANZ dieser Gegebenheit, müssen wir Orientierung suchen und das Gemeinwesen gestalten.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alexander		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-gefahr-lauert-bei-den-bonds/#comment-37030</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Mar 2018 07:08:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=10772#comment-37030</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-gefahr-lauert-bei-den-bonds/#comment-36996&quot;&gt;Wolfgang Selig&lt;/a&gt;.

@Wolfgang Selig
Die Gründe für Staatsversagen sind divers, z.T. politisch gewollt oder befördert (z.B.Berlin), da Parteien ihre Agenda über Stellenbesetzung verfolgen. 
Bemerkenswert, wenn zweierlei Maß für Inländer (schon länger hier lebende) und Geschenkte (noch länger hier lebende) gilt. 
Genau an der Stelle erkenne ich Szenarien wie von David Engels Vergleich zum Untergang Roms. 

Das Waffenrecht der USA drückt Staatsversagen aus? Entwaffnete Bürger sind der Traum jedes Diktators und den Wunsch hatten Hitler, Honecker und Obama gemeinsam - als Verursacher illegaler Kriege oder Köpfe von Unrechtssystemen. Es gibt nichts sinnloseres als Waffen in einem sicheren Staat, der alle &quot;Grenzen&quot; schützt. Angesichts der weit grausameren Enthauptungen, Verstümmelungen und des Gemetzels in Südamerika/Mexiko unter den Schwerstkriminellen tuen die Präsidenten Obama/Trump gut am Grenzzaun...ISIS sind dagegen vergleichen Humanisten. 

Das von der Union verantwortete Ende der Wehrpflicht - als gesellschaftlichem Konsens - zeigt das Unverständnis für Verantwortungsethik. Für die Werte unseres Gemeinwesens müssen wir alles einsetzen, auch das Leben (Hegel, Flaig). Umgekehrt sehe ich heute unter ehemals Wehrpflichtigen mehr Kritikfähigkeit gegen die Pflichtverletzung der Politik als den späteren Generationen - die sich wie Nutztiere halten lassen. 

Gerne würde ich auf die 66 Thesen von Prof. Steiger/Heinsohn hinweisen - die heilige Triade aus Freihheit - Recht - Eigentum: http://www.dasgelbeforum.net/sammlung/Steiger66Thesen.pdf

Ich halte es für naiv zu glauben, eine Regierung sei dem Wohle ihres Volkes verpflichtet. Die Geschichte beweist durchgängig das Gegenteil..]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-gefahr-lauert-bei-den-bonds/#comment-36996">Wolfgang Selig</a>.</p>
<p>@Wolfgang Selig<br />
Die Gründe für Staatsversagen sind divers, z.T. politisch gewollt oder befördert (z.B.Berlin), da Parteien ihre Agenda über Stellenbesetzung verfolgen.<br />
Bemerkenswert, wenn zweierlei Maß für Inländer (schon länger hier lebende) und Geschenkte (noch länger hier lebende) gilt.<br />
Genau an der Stelle erkenne ich Szenarien wie von David Engels Vergleich zum Untergang Roms. </p>
<p>Das Waffenrecht der USA drückt Staatsversagen aus? Entwaffnete Bürger sind der Traum jedes Diktators und den Wunsch hatten Hitler, Honecker und Obama gemeinsam &#8211; als Verursacher illegaler Kriege oder Köpfe von Unrechtssystemen. Es gibt nichts sinnloseres als Waffen in einem sicheren Staat, der alle &#8220;Grenzen&#8221; schützt. Angesichts der weit grausameren Enthauptungen, Verstümmelungen und des Gemetzels in Südamerika/Mexiko unter den Schwerstkriminellen tuen die Präsidenten Obama/Trump gut am Grenzzaun&#8230;ISIS sind dagegen vergleichen Humanisten. </p>
<p>Das von der Union verantwortete Ende der Wehrpflicht &#8211; als gesellschaftlichem Konsens &#8211; zeigt das Unverständnis für Verantwortungsethik. Für die Werte unseres Gemeinwesens müssen wir alles einsetzen, auch das Leben (Hegel, Flaig). Umgekehrt sehe ich heute unter ehemals Wehrpflichtigen mehr Kritikfähigkeit gegen die Pflichtverletzung der Politik als den späteren Generationen &#8211; die sich wie Nutztiere halten lassen. </p>
<p>Gerne würde ich auf die 66 Thesen von Prof. Steiger/Heinsohn hinweisen &#8211; die heilige Triade aus Freihheit &#8211; Recht &#8211; Eigentum: <a href="http://www.dasgelbeforum.net/sammlung/Steiger66Thesen.pdf" rel="nofollow ugc">http://www.dasgelbeforum.net/sammlung/Steiger66Thesen.pdf</a></p>
<p>Ich halte es für naiv zu glauben, eine Regierung sei dem Wohle ihres Volkes verpflichtet. Die Geschichte beweist durchgängig das Gegenteil..</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-gefahr-lauert-bei-den-bonds/#comment-37017</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Mar 2018 21:00:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-gefahr-lauert-bei-den-bonds/#comment-36996&quot;&gt;Wolfgang Selig&lt;/a&gt;.

@ Wolfgang Selig

&#062;… der sog. Gesellschaftsvertrag ist bei allem Respekt selbst in vermeintlich aufgeklärten Gesellschaften m.E. oft nur blanke Theorie.&#062;

Theorie ist er sowieso, weil keiner explizit abgeschlossen wird.

Aber die Menschen müssen daran GLAUBEN, dass es so etwas wie einen  Gesellschaftsvertrag gibt. 

Sie glauben daran (und reden nicht darüber), wenn die Gesellschaft so FUNKTIONIERT, als gäbe es einen UND der Staat ihn durchsetzt.

Sie glauben nicht daran, wenn sie nicht so funktioniert, z. B. Parallelgesellschaften existieren, die Maffia das Viertel beherrscht und Korruption das Land regiert…

Dann nehmen die Menschen das Recht selbst in die Hand.

Dieses Recht hat dann aller Erfahrung nichts mehr mit dem zu tun, was wir mit einem Rechtsstaat verbinden.

Es ist in aller Regel das Recht des Stärkeren.  

Ich sehe Anzeichen, aber auch Besorgnis in der Gesellschaft und bei der Politik. 

Mal sehen, wie hierzulande die Entwicklung    verläuft.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-gefahr-lauert-bei-den-bonds/#comment-36996">Wolfgang Selig</a>.</p>
<p>@ Wolfgang Selig</p>
<p>&gt;… der sog. Gesellschaftsvertrag ist bei allem Respekt selbst in vermeintlich aufgeklärten Gesellschaften m.E. oft nur blanke Theorie.&gt;</p>
<p>Theorie ist er sowieso, weil keiner explizit abgeschlossen wird.</p>
<p>Aber die Menschen müssen daran GLAUBEN, dass es so etwas wie einen  Gesellschaftsvertrag gibt. </p>
<p>Sie glauben daran (und reden nicht darüber), wenn die Gesellschaft so FUNKTIONIERT, als gäbe es einen UND der Staat ihn durchsetzt.</p>
<p>Sie glauben nicht daran, wenn sie nicht so funktioniert, z. B. Parallelgesellschaften existieren, die Maffia das Viertel beherrscht und Korruption das Land regiert…</p>
<p>Dann nehmen die Menschen das Recht selbst in die Hand.</p>
<p>Dieses Recht hat dann aller Erfahrung nichts mehr mit dem zu tun, was wir mit einem Rechtsstaat verbinden.</p>
<p>Es ist in aller Regel das Recht des Stärkeren.  </p>
<p>Ich sehe Anzeichen, aber auch Besorgnis in der Gesellschaft und bei der Politik. </p>
<p>Mal sehen, wie hierzulande die Entwicklung    verläuft.</p>
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		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-gefahr-lauert-bei-den-bonds/#comment-37014</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Mar 2018 20:14:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-gefahr-lauert-bei-den-bonds/#comment-36996&quot;&gt;Wolfgang Selig&lt;/a&gt;.

@Alexander: Hegel kann ich natürlich nicht toppen, aber der sog. Gesellschaftsvertrag ist bei allem Respekt selbst in vermeintlich aufgeklärten Gesellschaften m.E. oft nur blanke Theorie. Da muss man nicht nach Papua gehen. Ich bekomme bei der Friedhofsverwaltung von Neapel ohne Bakschisch keine Grabstelle. Und wenn ich in Berlin ein neues Auto von bestimmten Marken am Straßenrand parke, wird es mit Glück nur verkratzt und mit Pech angezündet. Und von den USA mit ihren Schusswaffen oder den Banlieues in Frankreich will ich gar nicht reden. Ich sehe das Eigentum nicht zum Staat zurückkehren, sondern eine Rückkehr zum Recht des Stärkeren und eine Abkehr vom Gesellschaftsvertrag. Das heißt nicht, dass der Staat nicht zugreifen wird, sondern dass sich die Großen wie Jeff Bezos von Amazon über legale Tricks, die nur Leuten in ihrer finanziellen Gewichtsklasse offenstehen, dem Gesellschaftsvertrag entziehen können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-gefahr-lauert-bei-den-bonds/#comment-36996">Wolfgang Selig</a>.</p>
<p>@Alexander: Hegel kann ich natürlich nicht toppen, aber der sog. Gesellschaftsvertrag ist bei allem Respekt selbst in vermeintlich aufgeklärten Gesellschaften m.E. oft nur blanke Theorie. Da muss man nicht nach Papua gehen. Ich bekomme bei der Friedhofsverwaltung von Neapel ohne Bakschisch keine Grabstelle. Und wenn ich in Berlin ein neues Auto von bestimmten Marken am Straßenrand parke, wird es mit Glück nur verkratzt und mit Pech angezündet. Und von den USA mit ihren Schusswaffen oder den Banlieues in Frankreich will ich gar nicht reden. Ich sehe das Eigentum nicht zum Staat zurückkehren, sondern eine Rückkehr zum Recht des Stärkeren und eine Abkehr vom Gesellschaftsvertrag. Das heißt nicht, dass der Staat nicht zugreifen wird, sondern dass sich die Großen wie Jeff Bezos von Amazon über legale Tricks, die nur Leuten in ihrer finanziellen Gewichtsklasse offenstehen, dem Gesellschaftsvertrag entziehen können.</p>
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		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-gefahr-lauert-bei-den-bonds/#comment-37013</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Mar 2018 19:58:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-gefahr-lauert-bei-den-bonds/#comment-36994&quot;&gt;troodon&lt;/a&gt;.

@Timo: HY-Produkte hat es meines Wissens 1929 noch nicht gegeben. Schlechte Schuldner schon zur Zeit der alten Griechen. Ist m.E. dasselbe, bloß umetikettiert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-gefahr-lauert-bei-den-bonds/#comment-36994">troodon</a>.</p>
<p>@Timo: HY-Produkte hat es meines Wissens 1929 noch nicht gegeben. Schlechte Schuldner schon zur Zeit der alten Griechen. Ist m.E. dasselbe, bloß umetikettiert.</p>
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		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-gefahr-lauert-bei-den-bonds/#comment-37011</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Mar 2018 17:43:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-gefahr-lauert-bei-den-bonds/#comment-37009&quot;&gt;Horst&lt;/a&gt;.

Ihre Aussage – was ist die denn, wenn meine reißerisch sein soll?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-gefahr-lauert-bei-den-bonds/#comment-37009">Horst</a>.</p>
<p>Ihre Aussage – was ist die denn, wenn meine reißerisch sein soll?</p>
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		<item>
		<title>
		Von: Horst		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-gefahr-lauert-bei-den-bonds/#comment-37009</link>

		<dc:creator><![CDATA[Horst]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Mar 2018 17:15:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;Die Stabilität des Finanzsystems steht erneut auf dem Spiel.&quot;

Ich bitte Sie; welch reißerische Aussage, steht die Stabilität des Finanzsystems doch seit Anbeginn des modernen Geld- und Kreditsystems - seit den Sumerern 3000 v. Chr. - bereits auf dem Spiel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Die Stabilität des Finanzsystems steht erneut auf dem Spiel.&#8221;</p>
<p>Ich bitte Sie; welch reißerische Aussage, steht die Stabilität des Finanzsystems doch seit Anbeginn des modernen Geld- und Kreditsystems &#8211; seit den Sumerern 3000 v. Chr. &#8211; bereits auf dem Spiel.</p>
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