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	Kommentare zu: Die EZB sollte den Banken die faulen Kredite abkaufen	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
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		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-ezb-sollte-den-banken-die-faulen-kredite-abkaufen/#comment-17575</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Apr 2016 21:17:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-ezb-sollte-den-banken-die-faulen-kredite-abkaufen/#comment-17572&quot;&gt;Lousytalker&lt;/a&gt;.

@ Lousytalker 

Was „empirische Philosophie“ betrifft:

Auch die gibt es nicht, auch nicht als abgeleitete – Sie können sich um ein weiteres Patent bemühen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-ezb-sollte-den-banken-die-faulen-kredite-abkaufen/#comment-17572">Lousytalker</a>.</p>
<p>@ Lousytalker </p>
<p>Was „empirische Philosophie“ betrifft:</p>
<p>Auch die gibt es nicht, auch nicht als abgeleitete – Sie können sich um ein weiteres Patent bemühen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Lousytalker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-ezb-sollte-den-banken-die-faulen-kredite-abkaufen/#comment-17572</link>

		<dc:creator><![CDATA[Lousytalker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Apr 2016 16:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Gruezi Herr Tischer,

danke für den Hinweis: Gemeint War empirische Philosophie abgeleitet von den sogenannten &quot;skeptischen Schulen&quot; der Philosophie wie im Werk &quot;Die Philosophie der Griechen in ihrer geschichtlichen Entwicklung&quot; von Eduard Zeller 1892 angerissen.

Der freudsche Versprecher der experimentellen Philosophie hat aber durchaus was amüsantes.

Patent in Prüfung....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gruezi Herr Tischer,</p>
<p>danke für den Hinweis: Gemeint War empirische Philosophie abgeleitet von den sogenannten &#8220;skeptischen Schulen&#8221; der Philosophie wie im Werk &#8220;Die Philosophie der Griechen in ihrer geschichtlichen Entwicklung&#8221; von Eduard Zeller 1892 angerissen.</p>
<p>Der freudsche Versprecher der experimentellen Philosophie hat aber durchaus was amüsantes.</p>
<p>Patent in Prüfung&#8230;.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-ezb-sollte-den-banken-die-faulen-kredite-abkaufen/#comment-17516</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Apr 2016 18:03:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-ezb-sollte-den-banken-die-faulen-kredite-abkaufen/#comment-17511&quot;&gt;Lousytalker&lt;/a&gt;.

Grandiose Welterklärung.

Höhepunkt: 

„experimentelle Philosophie“

Das sollten Sie sich patentieren lassen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-ezb-sollte-den-banken-die-faulen-kredite-abkaufen/#comment-17511">Lousytalker</a>.</p>
<p>Grandiose Welterklärung.</p>
<p>Höhepunkt: </p>
<p>„experimentelle Philosophie“</p>
<p>Das sollten Sie sich patentieren lassen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Lousytalker		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-ezb-sollte-den-banken-die-faulen-kredite-abkaufen/#comment-17511</link>

		<dc:creator><![CDATA[Lousytalker]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Apr 2016 13:43:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=5150#comment-17511</guid>

					<description><![CDATA[Gruezi aus dem Süden.

@Katalin:

Daniel Stelter, Gunnar Heinsohn und andere Anhänger dieser Interpretation/Denkschule der 
Ökonomie werden als &quot;Debitisten&quot; gelabeled wie vom Kollegen zuvor angerissen.
Die Debitisten, gehen davon aus, dass die die Enstehung von Geld AUSSCHLIESSLICH durch 
das Eingehen von Schuldkontrakten zustande kommt. Dementsprechend steht der Debititsmus 
der Aussage der Notenbanken es könne ein &quot;Fiat Money&quot; geben, das &quot;ex nihilo&quot; entstehen 
könnte entsprechend kritisch gegenüber. Deren Ansicht wird im übrigen auch durch ein 
anderes Schriftstück geteilt,  nämlich die Bilanz der Notenbanken, das ja eine 
Gegenposition bucht.

Der &quot;gute/produktive/gesunde&quot; Kapitalismus wie der Debitismus ihn versteht kann 
vereinfachend durch zwei Prinzipien dargestellt werden:

1. Wer etwas leistet soll etwas davon haben. (positive Motivation) und
2. Wer Mist baut geht Bankrott (Auslese der Inkompetenten und der nicht mehr oder noch 
nicht zeitgemässen Geschäftsmodelle/Entrepeneurs).

Da der Kapitalismus ein intrinsisch selbstmotivierendes, selbstregulierendes und selbst 
verstärkendes Bottom to Top selbsorganisiertendes (Grassroot) System der Sozioökonomie 
ist, ist und war durch den Wegfall von potenziell fehlerhaften Kontroll und 
Planungsinstanzen die Überlegenheit des Kapitalismus über die Planwirtschaften (egal ob 
sozialistisch oder Corporation Budget based) immer gegeben. 

Diese Ökonomie bedarf allerdings zwingend der permanenten Expansion entweder in den Raum 
oder die Zeit oder in die Effizienz(steigerung) um für alle Marktteilnehmer ein Gewinn 
sein zu können und muss periodisch die (Geld)Forderungen, die nicht mehr durch 
Leistungsdruck auf den Schuldnern, besichert sind irgendwie ausbuchen (Schuldner die 
mittlerweile verstorben sind begleichen nämlich weder Forderungen noch Zinsen, daher 
gibt es immer wieder &quot;Bullshitmoney&quot;, das entweder durch Crash oder andere Ereignisse 
restrukturiert (verdampft) werden muss respektive müsste)

Die derzeitigen Probleme des Kapitalismus sind:
1. Erbschaft, denn dies führt zur Bildung von oekonomischen Machtkonzentrationen ohne  
vorherige Leistung im Laufe der Generationen.
2. Angst vor dem Bankrott (weswegen auch der DAM (dümmste anzunehmende Manager) derzeit 
seinen Job vollkommen richtig macht solange er nur einen MDI (mostly desparate Investor) 
findet, der seine Inkompetenz  und die mangelnde Überlebensfähigkeit seiner Firma mit 
hilfe des nächsten Schecks basierend auf dem Bullshit Money der FED/ECB ad infinitum 
prolongiert. (in der Hoffnung dass das Kartenhaus nicht zur aktiven Lebenszeit FUBAR 
zusammenbricht. (FUBAR=Fucked Up Beyond All Repair tries of your private Reserve 
Banksters.)
3. steuerliche Privilegierung und Mangel von Kontrolle (keine Bilanzierungs- ud 
Steuererklärungsplicht von ökonomischen Machtkonzentrationen durch Ausgliederung in 
Stiftungen, die aber dem Stifter immer noch die Ausübung der Kontrolle über das Geld 
erlauben.
(Zitat von John D. Rockefeller 1916: &quot;Ich will keine Milliarde Dollar besitzen, ich will 
sie kontrollieren)
Anm.: Warum wohl machen Warren Buffet und Bill Gates &quot;the Giving Pledge&quot; ? 
(Zitat Warren Buffet 2006: There&#039;s class warfare, all right, but it&#039;s my class, the rich 
class, that&#039;s making war, and we&#039;re winning).
und eines steht fest &quot;the giving pledge&quot; und die &quot;Gates Stiftung&quot; üben Kontrolle aus 
(siehe Afrika).

Anm.: Warren mag das Herz vielleicht doch am rechten Fleck haben, aber man kann die 
Probleme die Geld verursacht nicht mit Geld lösen, hierin irrt er und die anderen 
möglicherweise wohl meinenden Stifter, weil er (wie jeder andere auch) in seiner 
persönlichen Blase der Wahrnehmung gefangen bleiben muss.

Um dies als Unterschied zu illustrieren:
Steuern finanzieren Sozialkassen, die aufgrund der gesetzlichen Lage zur Zahlung 
verpflichtet werden können auch wenn dem Bürokraten dies nicht passt, aber Rechte können 
eingeklagt werden.
Stiftungen hingegen erlauben es dem Stifter festzulegen nach welchen Kriterien das Geld 
verteilt wird. Wenn dem Stifter zum Beispiel lange Nasen nicht gefallen, könnte er 
bestimmen dass Menschen mit einer Nase länger als 3cm kein Geld dieser Stiftung 
empfangen dürften. Er behält also die Kontrolle.

zu dieser Kontrollmechanik passt T.S.Eliot: &quot;Most of the evil in this world is done by 
people with good intentions&quot; 
 
Hinweis zur ökonomischen Machtkonzentration: Bis 100 Millionen mag man von Reichtum 
sprechen, aber ab 100 Mio handelt es sich um ökonomische Macht und da die Machtigier 
seit jeher keine Grenzen kennt, erklät sich das ökonomische Handeln der Plutokratie und Ihrer Handlanger auch als Streben nach Macht. Mit einem &quot;Gewinnstreben&quot; hat dies nichts mehr zu tun 

Mit Blick auf die Globalisierung:
Derzeit ist die globalisierte Ökonomie nicht mehr im stande im Raum zu expandieren, 
(weil schon global) Und entlang der Zeitachse findet ebenfalls in einer ZIRE/NIRE Phase 
(Zero/Negative Interest Rate Economy) keine Expansion mehr statt (im Gegenteil 
eigentlich eine Kontraktion). Da zusätzlich auch nur noch geringfügige Expansionen in 
die Effizienz stattfinden (mangelnde Investitionstätigkeit), lässt sich ein solches 
geschlossenes System wahrscheinlich besser mit den mathematischen modellen der 
Thermodynamik abbilden als mit den zu stark simplifizierenden Gleichgewichtskurven der 
(klassischen) VWL. 
Ergo ist die Bezeichnung &quot;Eiszeit&quot; zwar gut gewählt als Bezeichnung von Herrn Stelter, 
aber &quot;thermodynamischer Kältetod&quot; könnte sich als zutreffender erweisen ;-)

(Hinweis I: Um den real existierenden &quot;Trickle Up Effekt&quot; korrekt darzustellen, im 
Volksmund auch bekannt als &quot;Geld kommt zu Geld&quot; solte eine thermodynamische Beschreibung 
der globalen Wirtschaft von einer inversen Entropie ausgehen, die einem höheren Ordnungsgrad entgegegen strebt.) 
(Hinweis II: Streng genommen ist der Omega Punkt (Fredersen Punkt) auf die dieses System 
hinstrebt eigentlich als &quot;Punkt ultimativer Ordnung&quot; beschreiben, da in extremis alle 
ökonomische Macht auf eine ökomische Entität vereint würde: (z.Bsp.: Google kauft Apple, 
Microsoft UND Intel?)) 
(Hinweis III (Postulat): Der Fredersenpunkt (in Anlehnung an Metroplis von Fritz Lang) 
dürfte aber vorraussichtlich nicht erreicht werden, da vorher ein systemischer 
Zusammenbruch in der sozialen Dimension erfolgen dürfte. (sprich Anarchischer Aufstand 
der Habenichtse um auszuprobieren wie gut die Google Infantrie kampf drohnen bis dahin 
das Schiessen gelernt haben. Ausgang je nach Qualität der dann real existierenden 
Droiden Armee mehr als ungewiss.))


Das verletzte kapitalistische Grundprinzip auf das sich Herr Stelter bezieht ist das 
&quot;Recht auf Bankrott&quot;, dass spätestens mit dem Greenspan Put von 1987 und sukzessive 
permanent verletzt wurde und es erlaubt hat die Krise immer wieder in die Zukunft zu verschieben, wobei die Amplitude der Krisen Schwingung in der Zeit immer höher wurde.

Mittlerweile gibt es fast keine Spielräume mehr den immer wieder vor uns höher 
gewordenen Turm von Forderungen (zu babel) noch weiter (höher) zu bauen oder geordnet 
abzubauen.

Die einzige Ökonomie, die mir bekannt ist und in ähnlicher Lage einen Pfad zur 
Stabilität fand war die des römischen Reiches die den Gläubigermord (und die damit immer 
einhergehende Umverteilung/Einziehung ihres Vermögens=Forderungen an das &quot;Volk&quot; zum 
Wohle der Republik/Imperium) institutionalisierte durch Proskriptionen, respektive das 
&quot;Imperium Rennen&quot;:
Das &quot;Imperium Rennen&quot; bezeichnet hierbei das Hamsterrad rennen um das römische Imperium, 
mit dem Ziel (jeder römischen Dynastie) den Imperatoren Sessel zu erklimmen und dann die 
ökonomischen Machtkonzentrationen der potenziellen Konkurrenten (also der anderen 
römischen Adligen) zu zerschlagen und umzuverteilen.

Dies verleiht dem &quot;Cäsarenwahn&quot; ein gewisses rationales Kalkül ermöglicht er doch 
fiskalische Krisen auf Kosten der Konkurrenz zu monetarisieren... (Caligula 37-41, Nero 
54-68,  Domitian 81-96, Commodus 180-192, Caracalla 211-217, Elagabal 218-222). Die sehr 
rasche Abfolge von Commodus, Caracalla und Elagabal ist wohl schon als Präludium der 
Reichskrise des 3. Jhdts zu verstehen. 

Hinweis: Leider ist dies zwar eine logische These aber nur unvollständig belegbare Vermutung, da 
das Mittelalter den wenigen ökonomischen Schriften der Antike wie auch der 
experimentellen Philosophie die von empirischen Beobachtungen ausging im Gegensatz zum 
aristotelischen Idealismus keinen Wert zubilligte und diese Schriften auch nicht 
kopierte (und somit erhielt). Ergo die Datenlage zu Wirtschaftskrisen des kapitalistischen zyklus der Antike ist mehr als bescheiden. 
Das wenige das wir wissen, ist zum Beispiel: Wieso kam es wohl zum Zählappell unter Augustus? Wir wissen dass das römische Reich im Jahre 31nChr eine Wirtschaftskrise erlebte, die durch ein 
&quot;Hilfspaket&quot; des Tiberius überwunden wurde, welches durch die römischen Provinzen 
finanziert wurde. Ergo können wir den Streit um den Einzug von Jesus in Jerusalem auf 
Ostern 33nChr. festlegen und dies erklärt auch warum das Umstürzen der Wechslertische im 
jüdischen Tempel so revolutionär war, da ja der jüdische Tempel eine immense Schuld 
(nämlich dieses Hilfspaket) mit gegenfinanzieren musste und warum sowohl das Vergeben 
den Zöllnern gegenüber (als ausführendes Organ der Besteuerung lokal) ebenfalls 
revolutionär war und Armut und ökonomische Depression dem Leser des neuen Testaments 
überall begegnet.)

In heutiger Zeit stehen insbesondere die Corporations, die zwei drittel der globalen 
Forderungen (=Geld) kontrollieren an Stelle der ökonmisch mächtigen von einst. Gemäss 
14. Amendment der US Verfassung haben diese das Recht als &quot;natürlichen Personen 
gleichgestellt&quot; behandelt zu werden (in der Rechtsprechung und Vertragswesen), geniessen 
aber ein Privileg, dass keine natürliche Person hat: Unsterblichkeit. 

Wie wichtig dieses Privileg ist lässt sich zeigen: 
Man stelle sich vor man sei ein Investor/eine Bank und zu einem käme Elon Musk (als 
Person) und General Motors als Corporation. Beide wollen e-Cars entwickeln und fragen 
Kapital nach. Wem gibt man den besseren Zinssatz? Der (unsterblichen) Corporation oder 
der Privatperson Elon Musk, die durch einen herabfallenden Stein getötet/verletzt werden 
kann?
In den ersten 40 Jahren der Existenz unsterblicher Corporations (1880-1920) war der 
Unterschied noch nicht sehr gross (ein gewisser Ford konnte als natürliche Person damals 
immerhin FMC gründen).
in der zweiten Generation 1920-1960 war das schon spürbar deutlicher eingeschränkt. Die 
meisten neuen Corporations waren Asugründungen aus bestehenden Corps auf neue 
Marktchancen (Intel, Texas Instruments) oft mit tatkräftiger Hilfe des Militär 
Industriellen Komplexes oder Staatlicher Förderung.
In der dritten Generation 1960-2000 brauchte es schon technologische Durchbrüche, 
Venture Kapitalisten und Dummheit bestehender Korporations, um Apple, Microsoft und 
Google zu ermöglichen.
(Dummheit der Corporations: IBM ermöglichte Microsoft, Google wurde von Yahoo glatt 
übersehen) 
Seit 2000 wachsen die MegaCorps im wesentlichen durch M&#038;A haben also die innovative Eigenentwicklung quasi outgesourced an das Silicon Valley und bedienen sich nach Wunsch. 

Wenn daher die Überschuldete Welt ihre uneinbringbaren Schulden verdampfen muss und wird 
(weil sie irgendwann ja doch muss), könnte sie ja theoretisch auch durch den 
&quot;organisatorischen&quot; Tod aller Corporations/Stifutungen die älter als 49 Jahre sind auch 
deren Forderungen GLEICHZEITIG mit aus der (globalen) Bilanz ausbuchen, wie wäre es damit als Alternative Überlegung wie man die überschuldete Welt entschulden soll und als Alternative 
zum derzeitigen Mantra der Austerität? 

Dasselbe muss dann allerdings auch Stiftungen treffen, denn es geht ja um Zwang zur 
Umverteilung der ökonomischen Macht.

Dies wäre allerdings dann ein modernes Analogon zum &quot;Gläubigermord&quot; bei dem keine natürliche Person leiden müsste (na ja schmerzhaft wird es trotzdem genug. Man müsste halt keine kleinen Kinder köpfen müssen wie das bei den römischen Proskriptionen zur Vernichtung ALLER Erbberechtigten halt immer wieder vorkam. Ach so ja ich vergass das politische Mantra der gegenwart:
Den &quot;Alternativlosen Sachzwang&quot;, der ja uns alle (nur die natürlichen Personen 
naturellement) zwingt zur Sozialisierung der Schulden in sozialverträglicher Weise (also 
zum wohle des Machterhalts der ordnenden Kräfte (Corporations und plutokratisch 
kontrollierten Stiftungen) Sorry die Merkel Doktrin war mir irgenwie entfallen.

Dieses &quot;Reset&quot; der Ökonomie würde uns helfen folgendem zu entrinnen:
(W. Churchill: “The inherent vice of capitalism is the unequal sharing of blessings; the 
inherent virtue of socialism is the equal sharing of miseries.”)
Oder wie wir IT&#039;ler zu sagen pflegen: &quot;Reboot does always good&quot;

Also ist dies ist nicht sehr wahrscheinlich, es sei denn die Politiker würden sich daran 
erfreuen nicht nur Ihre Wähler zu verraten, sondern den Verrat für sich als der Ihnen 
geziemenden Form der kunstvollen Vollendung Ihres Charakters als &quot;Erzverräter&quot; zu 
entdecken und alles und jeden zu verraten also auch jene, die glauben, die Politiker 
absolut sicher gekauft zu haben. (ist das noch ein Wink mit dem Zaunpfahl, oder schon 
ein Schlag mit dem ganzen Zaun? Urteilt selbst) 

Und ja, (falls irgend einer bis hierhin las):
Auch ich halte den Debitismus für eine wesentlich realitätsnähere Beschreibung der 
Ökonomie  als die Mainstream VWL ;-) 



PS:
Frage für die Fans der Corporate World: In wieweit ist eine Corporation eigentlich 
kapitalistisch? Ist nicht das Budget eine Form sozialistischer Planwirtschaft?
(ketzerischer Denkanstoss ich weiss, kommt schon widerlegt diese These ;-))

@ Daniel Stelter:
Ich weiss dass ich den Debitismus hier jetzt sehr simplifizierend dargestellt habe im vergleich zu Heinsohn/Steiger zwei Büchern, aber den Kern dieser Denkrichtung müsste ich nahe genug beschrieben haben für den Rahmen dieses Blogs, odr?

@Katalin wegen Geldschöpfung:
Die sogenannte Vollgeld Bewegung addressiert dieses Problem und will ja in Island und der Schweiz den Geschäftsbanken das Recht auf Geldschöpfung genau deswegen dauerhaft entziehen.
Der Grund warum die Zentralbanken sich hier nicht einmischen dürften liegt darin dass diese PRIVATEN Institutionen nicht dem Gemeinwohl sondern der Risiko Minimierung der Geschäftsbanken verpflichtet sind.

Fazit:
In einer Welt die auf die nächste Automatisierungswelle zu steuert die die Zahl der global gut bezahlten Jobs von derzeit 1.4 Mrd. Jobs auf 1.2 oder 1 Mrd Jobs reduzieren dürfte, während gleichzeitig die Zahl der Menschen von 7 auf 8.5-9 Mr. steigt, sollte die Politik sich langsam daran gewöhnen, dass die ökonomische Basis (Grundversorgung) einer Existenz in Menschenwürde AUSSERHALB der MACHTSPHÄRE DER MONEYSPHERE gesichert werden muss, zum Beispiel durch eine zeitbasierte parallele Ökonomie.

Wer den Gedanken mehrerer parallel existierender Ökonomischer Systeme für undenkbar erachtet der sei daran erinnert dass die Hälfte des Konsums der US-Wirtschaft auf die Weihnachts Geschenkökonomie entfällt. Mithin sind also 35% des US GDP abhängig von einer Ökonomie die sich durch die Abwesenheit des rationalen Handelns und Denkens des Homo Öconomicus auszeichnet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gruezi aus dem Süden.</p>
<p>@Katalin:</p>
<p>Daniel Stelter, Gunnar Heinsohn und andere Anhänger dieser Interpretation/Denkschule der<br />
Ökonomie werden als &#8220;Debitisten&#8221; gelabeled wie vom Kollegen zuvor angerissen.<br />
Die Debitisten, gehen davon aus, dass die die Enstehung von Geld AUSSCHLIESSLICH durch<br />
das Eingehen von Schuldkontrakten zustande kommt. Dementsprechend steht der Debititsmus<br />
der Aussage der Notenbanken es könne ein &#8220;Fiat Money&#8221; geben, das &#8220;ex nihilo&#8221; entstehen<br />
könnte entsprechend kritisch gegenüber. Deren Ansicht wird im übrigen auch durch ein<br />
anderes Schriftstück geteilt,  nämlich die Bilanz der Notenbanken, das ja eine<br />
Gegenposition bucht.</p>
<p>Der &#8220;gute/produktive/gesunde&#8221; Kapitalismus wie der Debitismus ihn versteht kann<br />
vereinfachend durch zwei Prinzipien dargestellt werden:</p>
<p>1. Wer etwas leistet soll etwas davon haben. (positive Motivation) und<br />
2. Wer Mist baut geht Bankrott (Auslese der Inkompetenten und der nicht mehr oder noch<br />
nicht zeitgemässen Geschäftsmodelle/Entrepeneurs).</p>
<p>Da der Kapitalismus ein intrinsisch selbstmotivierendes, selbstregulierendes und selbst<br />
verstärkendes Bottom to Top selbsorganisiertendes (Grassroot) System der Sozioökonomie<br />
ist, ist und war durch den Wegfall von potenziell fehlerhaften Kontroll und<br />
Planungsinstanzen die Überlegenheit des Kapitalismus über die Planwirtschaften (egal ob<br />
sozialistisch oder Corporation Budget based) immer gegeben. </p>
<p>Diese Ökonomie bedarf allerdings zwingend der permanenten Expansion entweder in den Raum<br />
oder die Zeit oder in die Effizienz(steigerung) um für alle Marktteilnehmer ein Gewinn<br />
sein zu können und muss periodisch die (Geld)Forderungen, die nicht mehr durch<br />
Leistungsdruck auf den Schuldnern, besichert sind irgendwie ausbuchen (Schuldner die<br />
mittlerweile verstorben sind begleichen nämlich weder Forderungen noch Zinsen, daher<br />
gibt es immer wieder &#8220;Bullshitmoney&#8221;, das entweder durch Crash oder andere Ereignisse<br />
restrukturiert (verdampft) werden muss respektive müsste)</p>
<p>Die derzeitigen Probleme des Kapitalismus sind:<br />
1. Erbschaft, denn dies führt zur Bildung von oekonomischen Machtkonzentrationen ohne<br />
vorherige Leistung im Laufe der Generationen.<br />
2. Angst vor dem Bankrott (weswegen auch der DAM (dümmste anzunehmende Manager) derzeit<br />
seinen Job vollkommen richtig macht solange er nur einen MDI (mostly desparate Investor)<br />
findet, der seine Inkompetenz  und die mangelnde Überlebensfähigkeit seiner Firma mit<br />
hilfe des nächsten Schecks basierend auf dem Bullshit Money der FED/ECB ad infinitum<br />
prolongiert. (in der Hoffnung dass das Kartenhaus nicht zur aktiven Lebenszeit FUBAR<br />
zusammenbricht. (FUBAR=Fucked Up Beyond All Repair tries of your private Reserve<br />
Banksters.)<br />
3. steuerliche Privilegierung und Mangel von Kontrolle (keine Bilanzierungs- ud<br />
Steuererklärungsplicht von ökonomischen Machtkonzentrationen durch Ausgliederung in<br />
Stiftungen, die aber dem Stifter immer noch die Ausübung der Kontrolle über das Geld<br />
erlauben.<br />
(Zitat von John D. Rockefeller 1916: &#8220;Ich will keine Milliarde Dollar besitzen, ich will<br />
sie kontrollieren)<br />
Anm.: Warum wohl machen Warren Buffet und Bill Gates &#8220;the Giving Pledge&#8221; ?<br />
(Zitat Warren Buffet 2006: There&#8217;s class warfare, all right, but it&#8217;s my class, the rich<br />
class, that&#8217;s making war, and we&#8217;re winning).<br />
und eines steht fest &#8220;the giving pledge&#8221; und die &#8220;Gates Stiftung&#8221; üben Kontrolle aus<br />
(siehe Afrika).</p>
<p>Anm.: Warren mag das Herz vielleicht doch am rechten Fleck haben, aber man kann die<br />
Probleme die Geld verursacht nicht mit Geld lösen, hierin irrt er und die anderen<br />
möglicherweise wohl meinenden Stifter, weil er (wie jeder andere auch) in seiner<br />
persönlichen Blase der Wahrnehmung gefangen bleiben muss.</p>
<p>Um dies als Unterschied zu illustrieren:<br />
Steuern finanzieren Sozialkassen, die aufgrund der gesetzlichen Lage zur Zahlung<br />
verpflichtet werden können auch wenn dem Bürokraten dies nicht passt, aber Rechte können<br />
eingeklagt werden.<br />
Stiftungen hingegen erlauben es dem Stifter festzulegen nach welchen Kriterien das Geld<br />
verteilt wird. Wenn dem Stifter zum Beispiel lange Nasen nicht gefallen, könnte er<br />
bestimmen dass Menschen mit einer Nase länger als 3cm kein Geld dieser Stiftung<br />
empfangen dürften. Er behält also die Kontrolle.</p>
<p>zu dieser Kontrollmechanik passt T.S.Eliot: &#8220;Most of the evil in this world is done by<br />
people with good intentions&#8221; </p>
<p>Hinweis zur ökonomischen Machtkonzentration: Bis 100 Millionen mag man von Reichtum<br />
sprechen, aber ab 100 Mio handelt es sich um ökonomische Macht und da die Machtigier<br />
seit jeher keine Grenzen kennt, erklät sich das ökonomische Handeln der Plutokratie und Ihrer Handlanger auch als Streben nach Macht. Mit einem &#8220;Gewinnstreben&#8221; hat dies nichts mehr zu tun </p>
<p>Mit Blick auf die Globalisierung:<br />
Derzeit ist die globalisierte Ökonomie nicht mehr im stande im Raum zu expandieren,<br />
(weil schon global) Und entlang der Zeitachse findet ebenfalls in einer ZIRE/NIRE Phase<br />
(Zero/Negative Interest Rate Economy) keine Expansion mehr statt (im Gegenteil<br />
eigentlich eine Kontraktion). Da zusätzlich auch nur noch geringfügige Expansionen in<br />
die Effizienz stattfinden (mangelnde Investitionstätigkeit), lässt sich ein solches<br />
geschlossenes System wahrscheinlich besser mit den mathematischen modellen der<br />
Thermodynamik abbilden als mit den zu stark simplifizierenden Gleichgewichtskurven der<br />
(klassischen) VWL.<br />
Ergo ist die Bezeichnung &#8220;Eiszeit&#8221; zwar gut gewählt als Bezeichnung von Herrn Stelter,<br />
aber &#8220;thermodynamischer Kältetod&#8221; könnte sich als zutreffender erweisen ;-)</p>
<p>(Hinweis I: Um den real existierenden &#8220;Trickle Up Effekt&#8221; korrekt darzustellen, im<br />
Volksmund auch bekannt als &#8220;Geld kommt zu Geld&#8221; solte eine thermodynamische Beschreibung<br />
der globalen Wirtschaft von einer inversen Entropie ausgehen, die einem höheren Ordnungsgrad entgegegen strebt.)<br />
(Hinweis II: Streng genommen ist der Omega Punkt (Fredersen Punkt) auf die dieses System<br />
hinstrebt eigentlich als &#8220;Punkt ultimativer Ordnung&#8221; beschreiben, da in extremis alle<br />
ökonomische Macht auf eine ökomische Entität vereint würde: (z.Bsp.: Google kauft Apple,<br />
Microsoft UND Intel?))<br />
(Hinweis III (Postulat): Der Fredersenpunkt (in Anlehnung an Metroplis von Fritz Lang)<br />
dürfte aber vorraussichtlich nicht erreicht werden, da vorher ein systemischer<br />
Zusammenbruch in der sozialen Dimension erfolgen dürfte. (sprich Anarchischer Aufstand<br />
der Habenichtse um auszuprobieren wie gut die Google Infantrie kampf drohnen bis dahin<br />
das Schiessen gelernt haben. Ausgang je nach Qualität der dann real existierenden<br />
Droiden Armee mehr als ungewiss.))</p>
<p>Das verletzte kapitalistische Grundprinzip auf das sich Herr Stelter bezieht ist das<br />
&#8220;Recht auf Bankrott&#8221;, dass spätestens mit dem Greenspan Put von 1987 und sukzessive<br />
permanent verletzt wurde und es erlaubt hat die Krise immer wieder in die Zukunft zu verschieben, wobei die Amplitude der Krisen Schwingung in der Zeit immer höher wurde.</p>
<p>Mittlerweile gibt es fast keine Spielräume mehr den immer wieder vor uns höher<br />
gewordenen Turm von Forderungen (zu babel) noch weiter (höher) zu bauen oder geordnet<br />
abzubauen.</p>
<p>Die einzige Ökonomie, die mir bekannt ist und in ähnlicher Lage einen Pfad zur<br />
Stabilität fand war die des römischen Reiches die den Gläubigermord (und die damit immer<br />
einhergehende Umverteilung/Einziehung ihres Vermögens=Forderungen an das &#8220;Volk&#8221; zum<br />
Wohle der Republik/Imperium) institutionalisierte durch Proskriptionen, respektive das<br />
&#8220;Imperium Rennen&#8221;:<br />
Das &#8220;Imperium Rennen&#8221; bezeichnet hierbei das Hamsterrad rennen um das römische Imperium,<br />
mit dem Ziel (jeder römischen Dynastie) den Imperatoren Sessel zu erklimmen und dann die<br />
ökonomischen Machtkonzentrationen der potenziellen Konkurrenten (also der anderen<br />
römischen Adligen) zu zerschlagen und umzuverteilen.</p>
<p>Dies verleiht dem &#8220;Cäsarenwahn&#8221; ein gewisses rationales Kalkül ermöglicht er doch<br />
fiskalische Krisen auf Kosten der Konkurrenz zu monetarisieren&#8230; (Caligula 37-41, Nero<br />
54-68,  Domitian 81-96, Commodus 180-192, Caracalla 211-217, Elagabal 218-222). Die sehr<br />
rasche Abfolge von Commodus, Caracalla und Elagabal ist wohl schon als Präludium der<br />
Reichskrise des 3. Jhdts zu verstehen. </p>
<p>Hinweis: Leider ist dies zwar eine logische These aber nur unvollständig belegbare Vermutung, da<br />
das Mittelalter den wenigen ökonomischen Schriften der Antike wie auch der<br />
experimentellen Philosophie die von empirischen Beobachtungen ausging im Gegensatz zum<br />
aristotelischen Idealismus keinen Wert zubilligte und diese Schriften auch nicht<br />
kopierte (und somit erhielt). Ergo die Datenlage zu Wirtschaftskrisen des kapitalistischen zyklus der Antike ist mehr als bescheiden.<br />
Das wenige das wir wissen, ist zum Beispiel: Wieso kam es wohl zum Zählappell unter Augustus? Wir wissen dass das römische Reich im Jahre 31nChr eine Wirtschaftskrise erlebte, die durch ein<br />
&#8220;Hilfspaket&#8221; des Tiberius überwunden wurde, welches durch die römischen Provinzen<br />
finanziert wurde. Ergo können wir den Streit um den Einzug von Jesus in Jerusalem auf<br />
Ostern 33nChr. festlegen und dies erklärt auch warum das Umstürzen der Wechslertische im<br />
jüdischen Tempel so revolutionär war, da ja der jüdische Tempel eine immense Schuld<br />
(nämlich dieses Hilfspaket) mit gegenfinanzieren musste und warum sowohl das Vergeben<br />
den Zöllnern gegenüber (als ausführendes Organ der Besteuerung lokal) ebenfalls<br />
revolutionär war und Armut und ökonomische Depression dem Leser des neuen Testaments<br />
überall begegnet.)</p>
<p>In heutiger Zeit stehen insbesondere die Corporations, die zwei drittel der globalen<br />
Forderungen (=Geld) kontrollieren an Stelle der ökonmisch mächtigen von einst. Gemäss<br />
14. Amendment der US Verfassung haben diese das Recht als &#8220;natürlichen Personen<br />
gleichgestellt&#8221; behandelt zu werden (in der Rechtsprechung und Vertragswesen), geniessen<br />
aber ein Privileg, dass keine natürliche Person hat: Unsterblichkeit. </p>
<p>Wie wichtig dieses Privileg ist lässt sich zeigen:<br />
Man stelle sich vor man sei ein Investor/eine Bank und zu einem käme Elon Musk (als<br />
Person) und General Motors als Corporation. Beide wollen e-Cars entwickeln und fragen<br />
Kapital nach. Wem gibt man den besseren Zinssatz? Der (unsterblichen) Corporation oder<br />
der Privatperson Elon Musk, die durch einen herabfallenden Stein getötet/verletzt werden<br />
kann?<br />
In den ersten 40 Jahren der Existenz unsterblicher Corporations (1880-1920) war der<br />
Unterschied noch nicht sehr gross (ein gewisser Ford konnte als natürliche Person damals<br />
immerhin FMC gründen).<br />
in der zweiten Generation 1920-1960 war das schon spürbar deutlicher eingeschränkt. Die<br />
meisten neuen Corporations waren Asugründungen aus bestehenden Corps auf neue<br />
Marktchancen (Intel, Texas Instruments) oft mit tatkräftiger Hilfe des Militär<br />
Industriellen Komplexes oder Staatlicher Förderung.<br />
In der dritten Generation 1960-2000 brauchte es schon technologische Durchbrüche,<br />
Venture Kapitalisten und Dummheit bestehender Korporations, um Apple, Microsoft und<br />
Google zu ermöglichen.<br />
(Dummheit der Corporations: IBM ermöglichte Microsoft, Google wurde von Yahoo glatt<br />
übersehen)<br />
Seit 2000 wachsen die MegaCorps im wesentlichen durch M&amp;A haben also die innovative Eigenentwicklung quasi outgesourced an das Silicon Valley und bedienen sich nach Wunsch. </p>
<p>Wenn daher die Überschuldete Welt ihre uneinbringbaren Schulden verdampfen muss und wird<br />
(weil sie irgendwann ja doch muss), könnte sie ja theoretisch auch durch den<br />
&#8220;organisatorischen&#8221; Tod aller Corporations/Stifutungen die älter als 49 Jahre sind auch<br />
deren Forderungen GLEICHZEITIG mit aus der (globalen) Bilanz ausbuchen, wie wäre es damit als Alternative Überlegung wie man die überschuldete Welt entschulden soll und als Alternative<br />
zum derzeitigen Mantra der Austerität? </p>
<p>Dasselbe muss dann allerdings auch Stiftungen treffen, denn es geht ja um Zwang zur<br />
Umverteilung der ökonomischen Macht.</p>
<p>Dies wäre allerdings dann ein modernes Analogon zum &#8220;Gläubigermord&#8221; bei dem keine natürliche Person leiden müsste (na ja schmerzhaft wird es trotzdem genug. Man müsste halt keine kleinen Kinder köpfen müssen wie das bei den römischen Proskriptionen zur Vernichtung ALLER Erbberechtigten halt immer wieder vorkam. Ach so ja ich vergass das politische Mantra der gegenwart:<br />
Den &#8220;Alternativlosen Sachzwang&#8221;, der ja uns alle (nur die natürlichen Personen<br />
naturellement) zwingt zur Sozialisierung der Schulden in sozialverträglicher Weise (also<br />
zum wohle des Machterhalts der ordnenden Kräfte (Corporations und plutokratisch<br />
kontrollierten Stiftungen) Sorry die Merkel Doktrin war mir irgenwie entfallen.</p>
<p>Dieses &#8220;Reset&#8221; der Ökonomie würde uns helfen folgendem zu entrinnen:<br />
(W. Churchill: “The inherent vice of capitalism is the unequal sharing of blessings; the<br />
inherent virtue of socialism is the equal sharing of miseries.”)<br />
Oder wie wir IT&#8217;ler zu sagen pflegen: &#8220;Reboot does always good&#8221;</p>
<p>Also ist dies ist nicht sehr wahrscheinlich, es sei denn die Politiker würden sich daran<br />
erfreuen nicht nur Ihre Wähler zu verraten, sondern den Verrat für sich als der Ihnen<br />
geziemenden Form der kunstvollen Vollendung Ihres Charakters als &#8220;Erzverräter&#8221; zu<br />
entdecken und alles und jeden zu verraten also auch jene, die glauben, die Politiker<br />
absolut sicher gekauft zu haben. (ist das noch ein Wink mit dem Zaunpfahl, oder schon<br />
ein Schlag mit dem ganzen Zaun? Urteilt selbst) </p>
<p>Und ja, (falls irgend einer bis hierhin las):<br />
Auch ich halte den Debitismus für eine wesentlich realitätsnähere Beschreibung der<br />
Ökonomie  als die Mainstream VWL ;-) </p>
<p>PS:<br />
Frage für die Fans der Corporate World: In wieweit ist eine Corporation eigentlich<br />
kapitalistisch? Ist nicht das Budget eine Form sozialistischer Planwirtschaft?<br />
(ketzerischer Denkanstoss ich weiss, kommt schon widerlegt diese These ;-))</p>
<p>@ Daniel Stelter:<br />
Ich weiss dass ich den Debitismus hier jetzt sehr simplifizierend dargestellt habe im vergleich zu Heinsohn/Steiger zwei Büchern, aber den Kern dieser Denkrichtung müsste ich nahe genug beschrieben haben für den Rahmen dieses Blogs, odr?</p>
<p>@Katalin wegen Geldschöpfung:<br />
Die sogenannte Vollgeld Bewegung addressiert dieses Problem und will ja in Island und der Schweiz den Geschäftsbanken das Recht auf Geldschöpfung genau deswegen dauerhaft entziehen.<br />
Der Grund warum die Zentralbanken sich hier nicht einmischen dürften liegt darin dass diese PRIVATEN Institutionen nicht dem Gemeinwohl sondern der Risiko Minimierung der Geschäftsbanken verpflichtet sind.</p>
<p>Fazit:<br />
In einer Welt die auf die nächste Automatisierungswelle zu steuert die die Zahl der global gut bezahlten Jobs von derzeit 1.4 Mrd. Jobs auf 1.2 oder 1 Mrd Jobs reduzieren dürfte, während gleichzeitig die Zahl der Menschen von 7 auf 8.5-9 Mr. steigt, sollte die Politik sich langsam daran gewöhnen, dass die ökonomische Basis (Grundversorgung) einer Existenz in Menschenwürde AUSSERHALB der MACHTSPHÄRE DER MONEYSPHERE gesichert werden muss, zum Beispiel durch eine zeitbasierte parallele Ökonomie.</p>
<p>Wer den Gedanken mehrerer parallel existierender Ökonomischer Systeme für undenkbar erachtet der sei daran erinnert dass die Hälfte des Konsums der US-Wirtschaft auf die Weihnachts Geschenkökonomie entfällt. Mithin sind also 35% des US GDP abhängig von einer Ökonomie die sich durch die Abwesenheit des rationalen Handelns und Denkens des Homo Öconomicus auszeichnet.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Rob		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-ezb-sollte-den-banken-die-faulen-kredite-abkaufen/#comment-17474</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rob]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Apr 2016 08:00:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=5150#comment-17474</guid>

					<description><![CDATA[&quot;Kreditlenkungspolitik&quot;. Wenn man daran den Erfolg einiger genannten Länder festmacht, dann sind die frühen Gedanken dazu von Hans Gestrich eigentlich ziemlich gut (und aktuell). Bei ihn hieß es &quot;Kreditpolitik&quot;. Zum Beispiel:
http://www.saldenmechanik.info/files/saldenmechanik/Hans%20GESTRICH%20(1936)%20Neue%20Kreditpolitik%20(Adapt.%20C.G.BRANDSTETTER%202014).pdf]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Kreditlenkungspolitik&#8221;. Wenn man daran den Erfolg einiger genannten Länder festmacht, dann sind die frühen Gedanken dazu von Hans Gestrich eigentlich ziemlich gut (und aktuell). Bei ihn hieß es &#8220;Kreditpolitik&#8221;. Zum Beispiel:<br />
<a href="http://www.saldenmechanik.info/files/saldenmechanik/Hans%20GESTRICH%20(1936)%20Neue%20Kreditpolitik%20(Adapt.%20C.G.BRANDSTETTER%202014)" rel="nofollow ugc">http://www.saldenmechanik.info/files/saldenmechanik/Hans%20GESTRICH%20(1936)%20Neue%20Kreditpolitik%20(Adapt.%20C.G.BRANDSTETTER%202014)</a>.pdf</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-ezb-sollte-den-banken-die-faulen-kredite-abkaufen/#comment-17465</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Apr 2016 16:18:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=5150#comment-17465</guid>

					<description><![CDATA[@ Katalin

Ich kenne die Diskussion und auch die Argumentation, die Sie ganz gut wiedergeben.

&#062;Die Verschuldung der Peripherie (so die Vertreter dieser These) war so gewollt, denn sonst wären wir schon damals in der Rezession gelandet, aufgrund fehlender Nachfrage aus z.B. BRD die durch die „Lohnmoderation“ zustande gekommen war.&#062;

Die Verschuldung der Peripherie war gewollt – klar doch, was sonst wegen der Rezession. Deshalb haben wir die Peripherie GEZWUNGEN oder mit der Geldpolitik der EZB ÜBERLISTET, sich zu verschulden und deutsche Automobile zu kaufen. Und selbstverständlich haben wir sie auch GEZWUNGEN bei den Löhnen und Gehältern wie eh und je zu inflationieren, damit sie viel von kaufen können und uns zudem nicht als Wettbewerber gefährlich werden können.  

Die Peripherie wird mit solcher Argumentation wie ein kleines Kind behandelt, dem man den Brei in den Mund löffeln muss, weil es allein nicht essen kann.

Das ist Voodoo-Ökonomie.

Richtig ist:

Die Peripherie hat ihre Situation URSÄCHLICH selbst verschuldet.

Da wir aber mit drin hängen als Beteiligte in einer Währungsunion, müssen wir natürlich auch die Konsequenzen tragen, soweit sie in der Währungsunion mitgetragen werden müssen – oder austreten und dann die auftretenden uns betreffenden Konsequenzen tragen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Katalin</p>
<p>Ich kenne die Diskussion und auch die Argumentation, die Sie ganz gut wiedergeben.</p>
<p>&gt;Die Verschuldung der Peripherie (so die Vertreter dieser These) war so gewollt, denn sonst wären wir schon damals in der Rezession gelandet, aufgrund fehlender Nachfrage aus z.B. BRD die durch die „Lohnmoderation“ zustande gekommen war.&gt;</p>
<p>Die Verschuldung der Peripherie war gewollt – klar doch, was sonst wegen der Rezession. Deshalb haben wir die Peripherie GEZWUNGEN oder mit der Geldpolitik der EZB ÜBERLISTET, sich zu verschulden und deutsche Automobile zu kaufen. Und selbstverständlich haben wir sie auch GEZWUNGEN bei den Löhnen und Gehältern wie eh und je zu inflationieren, damit sie viel von kaufen können und uns zudem nicht als Wettbewerber gefährlich werden können.  </p>
<p>Die Peripherie wird mit solcher Argumentation wie ein kleines Kind behandelt, dem man den Brei in den Mund löffeln muss, weil es allein nicht essen kann.</p>
<p>Das ist Voodoo-Ökonomie.</p>
<p>Richtig ist:</p>
<p>Die Peripherie hat ihre Situation URSÄCHLICH selbst verschuldet.</p>
<p>Da wir aber mit drin hängen als Beteiligte in einer Währungsunion, müssen wir natürlich auch die Konsequenzen tragen, soweit sie in der Währungsunion mitgetragen werden müssen – oder austreten und dann die auftretenden uns betreffenden Konsequenzen tragen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Katalin		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-ezb-sollte-den-banken-die-faulen-kredite-abkaufen/#comment-17462</link>

		<dc:creator><![CDATA[Katalin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Apr 2016 13:23:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-ezb-sollte-den-banken-die-faulen-kredite-abkaufen/#comment-17458&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Hallo, 

ich habe versucht eine Kategorisierung vorzunehmen für die Finanzkrise in erster Linie:

1. Problem der fehlenden Nachfrage aufgrund ungerechter Einkommensverteilung.
Schulden sind hier nicht so wichtig ins. beim Staat, man befürwortet sogar mehr Schulden 

2. Es liegt nicht an der Nachfrage, sondern die Angebotsseite muss gestärkt werden, damit die Untern. mehr investieren und Arbeitsplätze schaffen, die Nachfrage kommt automatisch 
Schulden und Geldsystem werden nur indirekt thematisert 

3. Das Hauptproblem sind Schulden und das Geldsystem, d.h. falsche Anreize die das Verschulden befördern. Dies führt zu
Vermögenspreisblasen und Überkapazitäten, was wiederrum zu Einkommensungleicheit und somit Nachfragemangel (Nachfrage) und aufgrund fehlender Bereinigung zu Überangebot (künstliches Angebot) und Deflation.

&quot;a) 1 und 3 passen nicht zusammen, weil die durch die Geldpolitik ermöglichte Verschuldung der Peripherie (erheblich niedrigere Zinsen durch Eliminierung des Abwertungsrisikos) nicht zu fehlender Nachfrage, sondern zu gesteigerter geführt hat. &quot;

Die Verschuldung der Peripherie (so die Vertreter dieser These) war so gewollt, denn sonst wären wir schon damals in der Rezession gelandet, aufgrund fehlender Nachfrage aus z.B. BRD die durch die &quot;Lohnmoderation&quot; zustande gekommen war. 
BRD hat sich aus der Krise heraus exportiert auf Kosten anderer, so ungefähr Flassbeck. Jürgen Stark hatte damals in einer Zeitung gegen die Zinserhöhung so argumentiert: Die Peripherie müsse eine höhere Inflation deutlich über 2% (glaube es waren 4%) akzeptieren, damit BRD nicht in die Rezession fällt. In der Eurokrise wurde durch die Verschuldung Nachfrage gestohlen sozusagen, da BRD Produkte im Vergleich zu Süderop. qualitativ besser sind und sie von den Konsumenten in Süderop. bei Kaufkraftsteigerung (d.h. den Euro) und gleichzeitiger Lohnsenkung in der BRD (d.h. Preissenkung) bevorzugt gekauft wurden, auf der anderer Seite aber, die Nachfrage nach den Südeurop. Produkten aufgrund eben dieser Lohnsenkung, d.h. gestiegener Einkommensungleichheit in der BRD ausfiel.

Gruß]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-ezb-sollte-den-banken-die-faulen-kredite-abkaufen/#comment-17458">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Hallo, </p>
<p>ich habe versucht eine Kategorisierung vorzunehmen für die Finanzkrise in erster Linie:</p>
<p>1. Problem der fehlenden Nachfrage aufgrund ungerechter Einkommensverteilung.<br />
Schulden sind hier nicht so wichtig ins. beim Staat, man befürwortet sogar mehr Schulden </p>
<p>2. Es liegt nicht an der Nachfrage, sondern die Angebotsseite muss gestärkt werden, damit die Untern. mehr investieren und Arbeitsplätze schaffen, die Nachfrage kommt automatisch<br />
Schulden und Geldsystem werden nur indirekt thematisert </p>
<p>3. Das Hauptproblem sind Schulden und das Geldsystem, d.h. falsche Anreize die das Verschulden befördern. Dies führt zu<br />
Vermögenspreisblasen und Überkapazitäten, was wiederrum zu Einkommensungleicheit und somit Nachfragemangel (Nachfrage) und aufgrund fehlender Bereinigung zu Überangebot (künstliches Angebot) und Deflation.</p>
<p>&#8220;a) 1 und 3 passen nicht zusammen, weil die durch die Geldpolitik ermöglichte Verschuldung der Peripherie (erheblich niedrigere Zinsen durch Eliminierung des Abwertungsrisikos) nicht zu fehlender Nachfrage, sondern zu gesteigerter geführt hat. &#8221;</p>
<p>Die Verschuldung der Peripherie (so die Vertreter dieser These) war so gewollt, denn sonst wären wir schon damals in der Rezession gelandet, aufgrund fehlender Nachfrage aus z.B. BRD die durch die &#8220;Lohnmoderation&#8221; zustande gekommen war.<br />
BRD hat sich aus der Krise heraus exportiert auf Kosten anderer, so ungefähr Flassbeck. Jürgen Stark hatte damals in einer Zeitung gegen die Zinserhöhung so argumentiert: Die Peripherie müsse eine höhere Inflation deutlich über 2% (glaube es waren 4%) akzeptieren, damit BRD nicht in die Rezession fällt. In der Eurokrise wurde durch die Verschuldung Nachfrage gestohlen sozusagen, da BRD Produkte im Vergleich zu Süderop. qualitativ besser sind und sie von den Konsumenten in Süderop. bei Kaufkraftsteigerung (d.h. den Euro) und gleichzeitiger Lohnsenkung in der BRD (d.h. Preissenkung) bevorzugt gekauft wurden, auf der anderer Seite aber, die Nachfrage nach den Südeurop. Produkten aufgrund eben dieser Lohnsenkung, d.h. gestiegener Einkommensungleichheit in der BRD ausfiel.</p>
<p>Gruß</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Katalin		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-ezb-sollte-den-banken-die-faulen-kredite-abkaufen/#comment-17460</link>

		<dc:creator><![CDATA[Katalin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Apr 2016 12:38:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=5150#comment-17460</guid>

					<description><![CDATA[Es muss heißen;

wen das Geld von den Geschäftsbanken]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es muss heißen;</p>
<p>wen das Geld von den Geschäftsbanken</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Katalin		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-ezb-sollte-den-banken-die-faulen-kredite-abkaufen/#comment-17459</link>

		<dc:creator><![CDATA[Katalin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Apr 2016 12:34:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=5150#comment-17459</guid>

					<description><![CDATA[Hallo, 

wen das Geld von den ZB erschaffen wird, ohne das sie Ersparnisse brauchen, dann basiert die Höhe der Zinsen (die von den ZB bestimmt werden, d.h. wenigen Personen) auf der Meinung von oben diesen wenigen Personen und muss mit der Wirtschaftslage eines Landes nichts zu tun haben. Dann ist das ganze System auf Zufällen aufgebaut und die Krisen sind logische Folge.

Warum kann das Geld nicht direkt durch die ZB in die Wirtschaft gepumpt werden in Form von Versteigerung:

Die ZB stellt eine bestimmte Menge Geld jeden Tag zu Verfügung für:

1. Konsum, d.h. Privatpersonen
2. Investition d.h. Unternehmen
3. Staat (wie könnte man es beim Staat machen) 

Jeder kann bieten (in seinem Bereich, d.h. Private beim Konsum, Unternehmen bei Invstitionen) und am Ende des Tages haben wir den Zins bzw. mehrere Zinssätze aus Angebot und Nachfrage.

Und da die ganze moderne VWL auf Konsumpreferenzen der Einzelsubjekte (Untern. und Privatpersonen) beruht, weiß jeder wieviel er oder sie bereit ist für das Verschulden zu bezahlen, d.h. wir alle bestimmen direkt die Höhe des Zinses.

Auf diese Art und Weise könnten wir die Verschuldung begrenzen, da niemand an Verschuldung anderer verdienen würde. Außerdem weiß jeder am besten selbst wieviel Kredit er in der Lage ist aufzunehmen bzw. zurückzuzahlen. 

Gruß]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, </p>
<p>wen das Geld von den ZB erschaffen wird, ohne das sie Ersparnisse brauchen, dann basiert die Höhe der Zinsen (die von den ZB bestimmt werden, d.h. wenigen Personen) auf der Meinung von oben diesen wenigen Personen und muss mit der Wirtschaftslage eines Landes nichts zu tun haben. Dann ist das ganze System auf Zufällen aufgebaut und die Krisen sind logische Folge.</p>
<p>Warum kann das Geld nicht direkt durch die ZB in die Wirtschaft gepumpt werden in Form von Versteigerung:</p>
<p>Die ZB stellt eine bestimmte Menge Geld jeden Tag zu Verfügung für:</p>
<p>1. Konsum, d.h. Privatpersonen<br />
2. Investition d.h. Unternehmen<br />
3. Staat (wie könnte man es beim Staat machen) </p>
<p>Jeder kann bieten (in seinem Bereich, d.h. Private beim Konsum, Unternehmen bei Invstitionen) und am Ende des Tages haben wir den Zins bzw. mehrere Zinssätze aus Angebot und Nachfrage.</p>
<p>Und da die ganze moderne VWL auf Konsumpreferenzen der Einzelsubjekte (Untern. und Privatpersonen) beruht, weiß jeder wieviel er oder sie bereit ist für das Verschulden zu bezahlen, d.h. wir alle bestimmen direkt die Höhe des Zinses.</p>
<p>Auf diese Art und Weise könnten wir die Verschuldung begrenzen, da niemand an Verschuldung anderer verdienen würde. Außerdem weiß jeder am besten selbst wieviel Kredit er in der Lage ist aufzunehmen bzw. zurückzuzahlen. </p>
<p>Gruß</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-ezb-sollte-den-banken-die-faulen-kredite-abkaufen/#comment-17458</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Apr 2016 12:15:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-ezb-sollte-den-banken-die-faulen-kredite-abkaufen/#comment-17451&quot;&gt;Katalin&lt;/a&gt;.

@ Katalin

Wenn man Ihre Kategorisierung der Erklärungsansätze zugrunde legt, kann man schließen:

a) 1 und 3 passen nicht zusammen, weil die durch die Geldpolitik ermöglichte Verschuldung der Peripherie (erheblich niedrigere Zinsen durch Eliminierung des Abwertungsrisikos) nicht zu fehlender Nachfrage, sondern zu gesteigerter geführt hat. 

und

b) 2 und 3 passen zusammen – und lassen sich auch EMPIRISCH belegen. 

Noch hinzuzufügen ist, auf was H.-W. Sinn verweist:

Die Verschuldungszunahme in der Peripherie hat dort zu einer INFLATIONIERUNG geführt, die eine zügige „interne Abwertung“ aussichtslos erscheinen lässt. Denn die mit der Kreditvergabe eingegangen nominalen Schuldverhältnisse, lassen sich nicht einfach umstellen. Damit ist auch keine schnelle  Wettbewerbsfähigkeit  über Preisanpassungen zu erreichen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-ezb-sollte-den-banken-die-faulen-kredite-abkaufen/#comment-17451">Katalin</a>.</p>
<p>@ Katalin</p>
<p>Wenn man Ihre Kategorisierung der Erklärungsansätze zugrunde legt, kann man schließen:</p>
<p>a) 1 und 3 passen nicht zusammen, weil die durch die Geldpolitik ermöglichte Verschuldung der Peripherie (erheblich niedrigere Zinsen durch Eliminierung des Abwertungsrisikos) nicht zu fehlender Nachfrage, sondern zu gesteigerter geführt hat. </p>
<p>und</p>
<p>b) 2 und 3 passen zusammen – und lassen sich auch EMPIRISCH belegen. </p>
<p>Noch hinzuzufügen ist, auf was H.-W. Sinn verweist:</p>
<p>Die Verschuldungszunahme in der Peripherie hat dort zu einer INFLATIONIERUNG geführt, die eine zügige „interne Abwertung“ aussichtslos erscheinen lässt. Denn die mit der Kreditvergabe eingegangen nominalen Schuldverhältnisse, lassen sich nicht einfach umstellen. Damit ist auch keine schnelle  Wettbewerbsfähigkeit  über Preisanpassungen zu erreichen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-ezb-sollte-den-banken-die-faulen-kredite-abkaufen/#comment-17457</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Apr 2016 09:28:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=5150#comment-17457</guid>

					<description><![CDATA[Zu kurz gesprungen:

&#062;„Sie muss akzeptieren, dass die EZB erstens ihre Geschäfte überwacht und zweitens bereit sein, ihr Gebaren auf die elementare Aufgabe zu konzentrieren, die Banken in einer Marktwirtschaft haben. Die Bereitstellung von Krediten für Investitionen.“&#062;

Was ist, wenn die Nachfrage nach Krediten für Investitionen nicht so hoch ist, dass ein akzeptables Beschäftigungsniveau erreicht wird?

Es würde m. A. n. nicht erreicht werden, wenn die Überwachung dazu führte:

&#062;„Sie würden keine Kredite mehr vergeben etwa für den dann gehebelten Kauf von Wertpapieren und auch nicht für Konsumzwecke, denn beides steigert am Ende nicht unsere reale Wirtschaftsleistung.“ – bto: Bingo!&#062;

Nix Bingo.

Ohne Kredite für Konsumzwecke gibt es Massenarbeitslosigkeit – bei c. p.

Nicht richtig?

Dann erkläre mir mal einer, wo die US-Wirtschaft heute stehen würde, wenn es das dortige Kreditkarten-Business mit immer höherer Verschuldung nicht gegeben hätte.

Mir fehlt die Vorstellungskraft, eine blühende Wirtschaft zu erkennen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu kurz gesprungen:</p>
<p>&gt;„Sie muss akzeptieren, dass die EZB erstens ihre Geschäfte überwacht und zweitens bereit sein, ihr Gebaren auf die elementare Aufgabe zu konzentrieren, die Banken in einer Marktwirtschaft haben. Die Bereitstellung von Krediten für Investitionen.“&gt;</p>
<p>Was ist, wenn die Nachfrage nach Krediten für Investitionen nicht so hoch ist, dass ein akzeptables Beschäftigungsniveau erreicht wird?</p>
<p>Es würde m. A. n. nicht erreicht werden, wenn die Überwachung dazu führte:</p>
<p>&gt;„Sie würden keine Kredite mehr vergeben etwa für den dann gehebelten Kauf von Wertpapieren und auch nicht für Konsumzwecke, denn beides steigert am Ende nicht unsere reale Wirtschaftsleistung.“ – bto: Bingo!&gt;</p>
<p>Nix Bingo.</p>
<p>Ohne Kredite für Konsumzwecke gibt es Massenarbeitslosigkeit – bei c. p.</p>
<p>Nicht richtig?</p>
<p>Dann erkläre mir mal einer, wo die US-Wirtschaft heute stehen würde, wenn es das dortige Kreditkarten-Business mit immer höherer Verschuldung nicht gegeben hätte.</p>
<p>Mir fehlt die Vorstellungskraft, eine blühende Wirtschaft zu erkennen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Katalin		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-ezb-sollte-den-banken-die-faulen-kredite-abkaufen/#comment-17452</link>

		<dc:creator><![CDATA[Katalin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Apr 2016 08:42:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo, 

Dr. Stelter, können Sie mir sagen:

1. &quot;womöglich auch zum Nominalwert kaufen, das würde den Instituten am meisten helfen&quot;
     
     Warum zum Nominalwert und warum würde das am meisten helfen.

2. &quot;ABER es war die Folge der Einführung des Euro zu einem ungünstigen Wechselkurs für 
     Deutschland mit der Folge einer deutlichen Rezession&quot;

    Warum war der Euro Wechselkurs ungünstig für BRD. War er für andere Länder günstig.
    Wer hat den Weckselkurs bestimmt und wie wurde er bestimmt. 

Danke 

Gruß]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, </p>
<p>Dr. Stelter, können Sie mir sagen:</p>
<p>1. &#8220;womöglich auch zum Nominalwert kaufen, das würde den Instituten am meisten helfen&#8221;</p>
<p>     Warum zum Nominalwert und warum würde das am meisten helfen.</p>
<p>2. &#8220;ABER es war die Folge der Einführung des Euro zu einem ungünstigen Wechselkurs für<br />
     Deutschland mit der Folge einer deutlichen Rezession&#8221;</p>
<p>    Warum war der Euro Wechselkurs ungünstig für BRD. War er für andere Länder günstig.<br />
    Wer hat den Weckselkurs bestimmt und wie wurde er bestimmt. </p>
<p>Danke </p>
<p>Gruß</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
