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	Kommentare zu: Die 150 Millionen vergessenen Euro-Mitglieder	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Sat, 23 Apr 2022 12:27:12 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-150-millionen-vergessenen-euro-mitglieder/#comment-246437</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Apr 2022 12:27:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-150-millionen-vergessenen-euro-mitglieder/#comment-246197&quot;&gt;Renée Menéndez&lt;/a&gt;.

@Herr Tischer

Ich verstehe Ihren Frust darüber, dass die Welt nicht so ist, wie Sie sich wünschen, aber lassen Sie das nicht an demjenigen aus, der Ihnen das zu erklären versucht. Sie schreiben: 

&quot;Das „Wir sollten beenden“ heißt im Rahmen denkbarer Optionen für ein „Wir“, das nicht Deutschland sein kann, INSTITUTIONALISIERT: Es GIBT die EU als Fiskalunion und irgendwann einen Finanzminister, der eingesetzt wurde, weil MEHRHEITLICH von den EU-Staaten gewollt wird, dass die französische Politik gegenüber den afrikanischen Staaten zu BEENDEN ist – also das bewirkt, was &#039;wir sollten&#039;.&quot;

Und ich habe Ihnen erklärt, dass es eben keine &quot;denkbare Option&quot; ist, dass sich Frankreich auf diese Art seinen Einfluss auf Afrika wegnehmen lässt, so wie auch die andere große ehemalige Kolonialmacht UK nie die EU in die Angelegenheiten seiner Ex-Kolonien, auf die es mit dem Commonwealth durchaus noch einen gewissen Einfluss hat, hineinreden ließ. 

Können Sie das kapieren?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-150-millionen-vergessenen-euro-mitglieder/#comment-246197">Renée Menéndez</a>.</p>
<p>@Herr Tischer</p>
<p>Ich verstehe Ihren Frust darüber, dass die Welt nicht so ist, wie Sie sich wünschen, aber lassen Sie das nicht an demjenigen aus, der Ihnen das zu erklären versucht. Sie schreiben: </p>
<p>&#8220;Das „Wir sollten beenden“ heißt im Rahmen denkbarer Optionen für ein „Wir“, das nicht Deutschland sein kann, INSTITUTIONALISIERT: Es GIBT die EU als Fiskalunion und irgendwann einen Finanzminister, der eingesetzt wurde, weil MEHRHEITLICH von den EU-Staaten gewollt wird, dass die französische Politik gegenüber den afrikanischen Staaten zu BEENDEN ist – also das bewirkt, was &#8216;wir sollten&#8217;.&#8221;</p>
<p>Und ich habe Ihnen erklärt, dass es eben keine &#8220;denkbare Option&#8221; ist, dass sich Frankreich auf diese Art seinen Einfluss auf Afrika wegnehmen lässt, so wie auch die andere große ehemalige Kolonialmacht UK nie die EU in die Angelegenheiten seiner Ex-Kolonien, auf die es mit dem Commonwealth durchaus noch einen gewissen Einfluss hat, hineinreden ließ. </p>
<p>Können Sie das kapieren?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Tom96		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-150-millionen-vergessenen-euro-mitglieder/#comment-246301</link>

		<dc:creator><![CDATA[Tom96]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Apr 2022 07:11:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Orientierungsstufe 1976 
https://www.buchfreund.de/de/d/a/B006ZRIL80/dtv-perthes-weltatlas-vii-afrika?bookId=101662733]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Orientierungsstufe 1976<br />
<a href="https://www.buchfreund.de/de/d/a/B006ZRIL80/dtv-perthes-weltatlas-vii-afrika?bookId=101662733" rel="nofollow ugc">https://www.buchfreund.de/de/d/a/B006ZRIL80/dtv-perthes-weltatlas-vii-afrika?bookId=101662733</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Susanne Finke-Röpke		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-150-millionen-vergessenen-euro-mitglieder/#comment-246264</link>

		<dc:creator><![CDATA[Susanne Finke-Röpke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Apr 2022 03:06:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-150-millionen-vergessenen-euro-mitglieder/#comment-246124&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

Ein wichtiges Thema und ein guter Beitrag. Deutschland könnte schon mal ein Zeichen setzen und seine Truppen aus Mali abziehen, die dort nur französische Interessen vertreten. Auch wenn die Selbstverwaltung Malis mangelhaft ist; es ist nicht unser Revier.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-150-millionen-vergessenen-euro-mitglieder/#comment-246124">Richard Ott</a>.</p>
<p>Ein wichtiges Thema und ein guter Beitrag. Deutschland könnte schon mal ein Zeichen setzen und seine Truppen aus Mali abziehen, die dort nur französische Interessen vertreten. Auch wenn die Selbstverwaltung Malis mangelhaft ist; es ist nicht unser Revier.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: weico		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-150-millionen-vergessenen-euro-mitglieder/#comment-246215</link>

		<dc:creator><![CDATA[weico]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Apr 2022 23:51:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=25112#comment-246215</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-150-millionen-vergessenen-euro-mitglieder/#comment-246180&quot;&gt;JürgenP&lt;/a&gt;.

@JürgenP

&quot;Nicht zuletzt deshalb, weil sich einige afrikanische und europäische Stammfürsten die Taschen mit dem Verkauf von geschenkten Hähnchen, Butter, Altkleidern oder ähnlichem europäischen Restmüll vollstopfen konnten.&quot;


...und wenn sich die Länder dagegen wehren die Müllhalde des Westens zu sein, dann kommt schnell die Sanktionskeule der USA oder von den EU-Wertepartnern.

https://www.welt-sichten.org/artikel/35073/textilwirtschaft-die-ruander-sollen-selber-naehen

Nebenbei:
Natürlich helfen die Chinesen sehr gerne, beim Aufbau einer Textilwirtschaft.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-150-millionen-vergessenen-euro-mitglieder/#comment-246180">JürgenP</a>.</p>
<p>@JürgenP</p>
<p>&#8220;Nicht zuletzt deshalb, weil sich einige afrikanische und europäische Stammfürsten die Taschen mit dem Verkauf von geschenkten Hähnchen, Butter, Altkleidern oder ähnlichem europäischen Restmüll vollstopfen konnten.&#8221;</p>
<p>&#8230;und wenn sich die Länder dagegen wehren die Müllhalde des Westens zu sein, dann kommt schnell die Sanktionskeule der USA oder von den EU-Wertepartnern.</p>
<p><a href="https://www.welt-sichten.org/artikel/35073/textilwirtschaft-die-ruander-sollen-selber-naehen" rel="nofollow ugc">https://www.welt-sichten.org/artikel/35073/textilwirtschaft-die-ruander-sollen-selber-naehen</a></p>
<p>Nebenbei:<br />
Natürlich helfen die Chinesen sehr gerne, beim Aufbau einer Textilwirtschaft.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-150-millionen-vergessenen-euro-mitglieder/#comment-246212</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Apr 2022 23:09:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=25112#comment-246212</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-150-millionen-vergessenen-euro-mitglieder/#comment-246197&quot;&gt;Renée Menéndez&lt;/a&gt;.

@ Richard Ott 

Es ist einfach nur NERVIG, was Sie entgegnen.

Der Wunsch von Dr. Stelter ist:

&#062;Eine Politik, die wir beenden sollten.&#062;

Das „Wir sollten beenden“ heißt im Rahmen denkbarer Optionen für ein „Wir“, das nicht Deutschland sein kann, INSTITUTIONALISIERT:

Es GIBT die EU als Fiskalunion und irgendwann einen Finanzminister, der eingesetzt wurde, weil MEHRHEITLICH von den EU-Staaten gewollt wird, dass die französische Politik gegenüber den afrikanischen Staaten zu BEENDEN ist – also das bewirkt, was „wir sollten“. 

Das IST die LOGISCHE Konsequenz der Realisierung des Politik-Wunsches von Dr. Stelter.

Können Sie das kapieren?

KAPIEREN?

Wenn Sie das wirklich schaffen, dann merken Sie vielleicht auch, was für ein KÄSE ihre Entgegnung ist:

&#062;Einer Fiskalunion würde Frankreich selbstverständlich nur dann zustimmen, wenn die Prokura über die afrikanischen Klientenstaaten auch dann weiterhin ausschließlich beim französischen Finanzministerium liegt.&#062;

Denn wenn dies FAKTISCH richtig sein sollte – was ja durchaus sein kann -, dann gibt es KEINE Fiskalunion und kann es demzufolge auch KEINEN Finanzminister geben, der das mehrheitliche „Wir sollten“ realisiert. 

Punkt. 

Sie denken NICHT über das nach, was Sie hier sagen.

DENN es gibt der ARGUMENTATION nach NUR eine Fiskalunion, die das „Wir sollten beenden“ ermöglicht 

ODER 

es gibt sie NICHT.

Wenn es sie gibt, ist es die LÖSUNG für das &quot;wir sollten&quot;.

Wenn es sie nicht gibt, gibt es auch KEIN &quot;wir sollten&quot;. 

ENDE.
 
Fürs KAPIEREN füge ich speziell für Sie hinzu:

Ein „nur dann zustimmen, wenn …“ Frankreichs hat argumentativ den Wert eines Sacks Reis, der irgendwo in China umfällt und dort bewirkt, was ein Sack Reis in China bewirken kann, und NICHTS, aber auch GARNICHTS mit der Realisierungsoption von „Wir sollten beenden“ zu tun hat. 

Ihre Entgegnung ist einfach nur UNSINNIG für die Diskussion.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-150-millionen-vergessenen-euro-mitglieder/#comment-246197">Renée Menéndez</a>.</p>
<p>@ Richard Ott </p>
<p>Es ist einfach nur NERVIG, was Sie entgegnen.</p>
<p>Der Wunsch von Dr. Stelter ist:</p>
<p>&gt;Eine Politik, die wir beenden sollten.&gt;</p>
<p>Das „Wir sollten beenden“ heißt im Rahmen denkbarer Optionen für ein „Wir“, das nicht Deutschland sein kann, INSTITUTIONALISIERT:</p>
<p>Es GIBT die EU als Fiskalunion und irgendwann einen Finanzminister, der eingesetzt wurde, weil MEHRHEITLICH von den EU-Staaten gewollt wird, dass die französische Politik gegenüber den afrikanischen Staaten zu BEENDEN ist – also das bewirkt, was „wir sollten“. </p>
<p>Das IST die LOGISCHE Konsequenz der Realisierung des Politik-Wunsches von Dr. Stelter.</p>
<p>Können Sie das kapieren?</p>
<p>KAPIEREN?</p>
<p>Wenn Sie das wirklich schaffen, dann merken Sie vielleicht auch, was für ein KÄSE ihre Entgegnung ist:</p>
<p>&gt;Einer Fiskalunion würde Frankreich selbstverständlich nur dann zustimmen, wenn die Prokura über die afrikanischen Klientenstaaten auch dann weiterhin ausschließlich beim französischen Finanzministerium liegt.&gt;</p>
<p>Denn wenn dies FAKTISCH richtig sein sollte – was ja durchaus sein kann -, dann gibt es KEINE Fiskalunion und kann es demzufolge auch KEINEN Finanzminister geben, der das mehrheitliche „Wir sollten“ realisiert. </p>
<p>Punkt. </p>
<p>Sie denken NICHT über das nach, was Sie hier sagen.</p>
<p>DENN es gibt der ARGUMENTATION nach NUR eine Fiskalunion, die das „Wir sollten beenden“ ermöglicht </p>
<p>ODER </p>
<p>es gibt sie NICHT.</p>
<p>Wenn es sie gibt, ist es die LÖSUNG für das &#8220;wir sollten&#8221;.</p>
<p>Wenn es sie nicht gibt, gibt es auch KEIN &#8220;wir sollten&#8221;. </p>
<p>ENDE.</p>
<p>Fürs KAPIEREN füge ich speziell für Sie hinzu:</p>
<p>Ein „nur dann zustimmen, wenn …“ Frankreichs hat argumentativ den Wert eines Sacks Reis, der irgendwo in China umfällt und dort bewirkt, was ein Sack Reis in China bewirken kann, und NICHTS, aber auch GARNICHTS mit der Realisierungsoption von „Wir sollten beenden“ zu tun hat. </p>
<p>Ihre Entgegnung ist einfach nur UNSINNIG für die Diskussion.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-150-millionen-vergessenen-euro-mitglieder/#comment-246208</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Apr 2022 22:01:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-150-millionen-vergessenen-euro-mitglieder/#comment-246197&quot;&gt;Renée Menéndez&lt;/a&gt;.

@Herr Tischer

&quot;WIR arbeiten mit Frankreich und anderen Ländern auf die „VERTIEFUNG“ der EU zu einer FISKALUNION hin. Ist diese erreicht, dann sollte es unkompliziert sein, die betroffenen afrikanischen Länder durch das Brüsseler Finanzministerium aus der Finanzknechtschaft hinauszugeleiten.&quot;

Ein typisch deutscher Denkfehler, basierend auf der typisch deutschen Sehnsucht nach der Aufgabe eigener nationaler Souveränität, die andere EU-Staaten nicht teilen. 

Einer Fiskalunion würde Frankreich selbstverständlich nur dann zustimmen, wenn die Prokura über die afrikanischen Klientenstaaten auch dann weiterhin ausschließlich beim französischen Finanzministerium liegt. 

Hat sich UK etwa bei seinen Commonwealth-Angelegenheiten hineinreden lassen als es noch EU-Mitglied war? Nein? Na da sehen Sie es.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-150-millionen-vergessenen-euro-mitglieder/#comment-246197">Renée Menéndez</a>.</p>
<p>@Herr Tischer</p>
<p>&#8220;WIR arbeiten mit Frankreich und anderen Ländern auf die „VERTIEFUNG“ der EU zu einer FISKALUNION hin. Ist diese erreicht, dann sollte es unkompliziert sein, die betroffenen afrikanischen Länder durch das Brüsseler Finanzministerium aus der Finanzknechtschaft hinauszugeleiten.&#8221;</p>
<p>Ein typisch deutscher Denkfehler, basierend auf der typisch deutschen Sehnsucht nach der Aufgabe eigener nationaler Souveränität, die andere EU-Staaten nicht teilen. </p>
<p>Einer Fiskalunion würde Frankreich selbstverständlich nur dann zustimmen, wenn die Prokura über die afrikanischen Klientenstaaten auch dann weiterhin ausschließlich beim französischen Finanzministerium liegt. </p>
<p>Hat sich UK etwa bei seinen Commonwealth-Angelegenheiten hineinreden lassen als es noch EU-Mitglied war? Nein? Na da sehen Sie es.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-150-millionen-vergessenen-euro-mitglieder/#comment-246203</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Apr 2022 20:42:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-150-millionen-vergessenen-euro-mitglieder/#comment-246197&quot;&gt;Renée Menéndez&lt;/a&gt;.

@ Renée Menéndez  

Ich will nichts beschönigen, glaube aber auch nicht, dass JEDER Satz in dem verlinkten Text glaubhaft ist, wenn die hypothetische Bedingung wie in diesem erfüllt wäre:

&#062;Afrikanische Staatsmänner würden im Interesse ihrer Völker arbeiten, wenn sie nicht ständig von den kolonialen Ländern bedroht und eingeschüchtert würden.&#062;

Ich schließe dies nicht grundsätzlich aus, glaube aber, dass dies nur nach einem – bestenfalls – längeren politischen Adaptionsprozess möglich ist. 

So viel noch dazu:

Was in früheren Jahrzehnten, 1950er, 1960er Jahren, möglich war für die Kolonialmacht Frankreich, ist heute sicher nicht mehr so realisierbar. 

Damit will ich nicht sagen, dass es problemlos ist, sich von Frankreich zu lösen, aber möglicherweise etwas leichter.

Gut möglich aber auch, dass Frankreich aggressiv „ausschlägt“, wenn die Bevölkerung merkt, dass sie endgültig „keine Geschichte“ mehr hat und Deutschland die Transfers bzw. EU-Verschuldung nicht hinreichend steigen lässt.

Ich hatte China als „Retter“ ins Spiel gebracht.

Das ist fürs Loskommen von Frankreich auf Sicht eine Option, glaube ich schon. 

Aber es ist auch eine mit deren Wahrnehmung, diese Länder auch vorm Regen in die Traufe gelangen könnten. 

Vielleicht hat Dr. Stelter daher doch recht, wenn er vorschlägt:

&#062;Eine Politik, die wir beenden sollten.&#062;

Denn der von Ihnen verlinkte Text liefert ihm die Begründung dafür:  

&#062;„Die monetäre Politik, die eine so verschiedenartige Ansammlung von Ländern steuert, ist unkompliziert, weil sie tatsächlich durch das französische Finanzministerium geleitet wird, ohne Bezug auf die zentralen Fiskalbehörden irgendeines Landes der westafrikanischen Wirtschaftsunion (WAEMU) oder der zentralafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (CEMAC).&#062; 

Wenn dies RICHTIG sein sollte, dann ist es doch geradezu ZWINGEND:

WIR arbeiten mit Frankreich und anderen Ländern auf die „VERTIEFUNG“ der EU zu einer FISKALUNION hin.

Ist diese erreicht, dann sollte es unkompliziert sein, die betroffenen afrikanischen Länder durch das Brüsseler Finanzministerium aus der Finanzknechtschaft hinauszugeleiten.  

Ich weiß nicht, wie Dr. Stelter darüber denkt.

Ich habe aber so eine Ahnung, dass ihm diese Logik nicht sonderlich gefällt. 😊]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-150-millionen-vergessenen-euro-mitglieder/#comment-246197">Renée Menéndez</a>.</p>
<p>@ Renée Menéndez  </p>
<p>Ich will nichts beschönigen, glaube aber auch nicht, dass JEDER Satz in dem verlinkten Text glaubhaft ist, wenn die hypothetische Bedingung wie in diesem erfüllt wäre:</p>
<p>&gt;Afrikanische Staatsmänner würden im Interesse ihrer Völker arbeiten, wenn sie nicht ständig von den kolonialen Ländern bedroht und eingeschüchtert würden.&gt;</p>
<p>Ich schließe dies nicht grundsätzlich aus, glaube aber, dass dies nur nach einem – bestenfalls – längeren politischen Adaptionsprozess möglich ist. </p>
<p>So viel noch dazu:</p>
<p>Was in früheren Jahrzehnten, 1950er, 1960er Jahren, möglich war für die Kolonialmacht Frankreich, ist heute sicher nicht mehr so realisierbar. </p>
<p>Damit will ich nicht sagen, dass es problemlos ist, sich von Frankreich zu lösen, aber möglicherweise etwas leichter.</p>
<p>Gut möglich aber auch, dass Frankreich aggressiv „ausschlägt“, wenn die Bevölkerung merkt, dass sie endgültig „keine Geschichte“ mehr hat und Deutschland die Transfers bzw. EU-Verschuldung nicht hinreichend steigen lässt.</p>
<p>Ich hatte China als „Retter“ ins Spiel gebracht.</p>
<p>Das ist fürs Loskommen von Frankreich auf Sicht eine Option, glaube ich schon. </p>
<p>Aber es ist auch eine mit deren Wahrnehmung, diese Länder auch vorm Regen in die Traufe gelangen könnten. </p>
<p>Vielleicht hat Dr. Stelter daher doch recht, wenn er vorschlägt:</p>
<p>&gt;Eine Politik, die wir beenden sollten.&gt;</p>
<p>Denn der von Ihnen verlinkte Text liefert ihm die Begründung dafür:  </p>
<p>&gt;„Die monetäre Politik, die eine so verschiedenartige Ansammlung von Ländern steuert, ist unkompliziert, weil sie tatsächlich durch das französische Finanzministerium geleitet wird, ohne Bezug auf die zentralen Fiskalbehörden irgendeines Landes der westafrikanischen Wirtschaftsunion (WAEMU) oder der zentralafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (CEMAC).&gt; </p>
<p>Wenn dies RICHTIG sein sollte, dann ist es doch geradezu ZWINGEND:</p>
<p>WIR arbeiten mit Frankreich und anderen Ländern auf die „VERTIEFUNG“ der EU zu einer FISKALUNION hin.</p>
<p>Ist diese erreicht, dann sollte es unkompliziert sein, die betroffenen afrikanischen Länder durch das Brüsseler Finanzministerium aus der Finanzknechtschaft hinauszugeleiten.  </p>
<p>Ich weiß nicht, wie Dr. Stelter darüber denkt.</p>
<p>Ich habe aber so eine Ahnung, dass ihm diese Logik nicht sonderlich gefällt. 😊</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Renée Menéndez		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-150-millionen-vergessenen-euro-mitglieder/#comment-246197</link>

		<dc:creator><![CDATA[Renée Menéndez]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Apr 2022 19:54:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=25112#comment-246197</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-150-millionen-vergessenen-euro-mitglieder/#comment-246164&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Hallo Herr Tischer,

das mit dem &quot;loslassen&quot; ist so eine Sache, die in Frankreich nicht goutiert werden wird. Das beschränkt auch die Möglichkeiten der Afrikaner sich von diesen Bindungen zu lösen. Es sei denn, man hat andere Sicherheitspartner - sehr zum Ärger der (noch) Kolonialmächte. Denn die Auswirkungen dieser Ära reichen bis in die Gegenwart und sind genau betrachtet ziemlich häßlich.

Auch wenn in diesem Artikel offenbar Strom- und Bestandsgrößen durcheinandergehen (kommt ja auch bei &quot;führenden&quot; Ökonomen vor) sind die Verhältnisse in den CFA-Kolonien nicht gerade das, was man unter Partnerschaft versteht:

http://www.vineyardsaker.de/2016/10/30/steuern-fuer-die-wohltaten-der-sklaverei/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-150-millionen-vergessenen-euro-mitglieder/#comment-246164">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Hallo Herr Tischer,</p>
<p>das mit dem &#8220;loslassen&#8221; ist so eine Sache, die in Frankreich nicht goutiert werden wird. Das beschränkt auch die Möglichkeiten der Afrikaner sich von diesen Bindungen zu lösen. Es sei denn, man hat andere Sicherheitspartner &#8211; sehr zum Ärger der (noch) Kolonialmächte. Denn die Auswirkungen dieser Ära reichen bis in die Gegenwart und sind genau betrachtet ziemlich häßlich.</p>
<p>Auch wenn in diesem Artikel offenbar Strom- und Bestandsgrößen durcheinandergehen (kommt ja auch bei &#8220;führenden&#8221; Ökonomen vor) sind die Verhältnisse in den CFA-Kolonien nicht gerade das, was man unter Partnerschaft versteht:</p>
<p><a href="http://www.vineyardsaker.de/2016/10/30/steuern-fuer-die-wohltaten-der-sklaverei/" rel="nofollow ugc">http://www.vineyardsaker.de/2016/10/30/steuern-fuer-die-wohltaten-der-sklaverei/</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-150-millionen-vergessenen-euro-mitglieder/#comment-246191</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Apr 2022 18:01:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=25112#comment-246191</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-150-millionen-vergessenen-euro-mitglieder/#comment-246167&quot;&gt;Richard Ott&lt;/a&gt;.

@ Richard Ott 

 &#062;Aber welche wirtschaftliche Entwicklungsstrategie wollen Sie daraus ableiten?&#062;                           

Keine. 

Ich bin nicht befähigt, eine wirtschaftliche Entwicklungsstrategie für ein Land abzuleiten, das ich NICHT kenne.

Mich interessiert die Argumentation, die hier vorgetragen wird.  

&#062;Wie kommen Sie auf die Idee, dass Frankreich die Abwendung seiner Währungs-Klientenstaaten widerstandslos hinnehmen würde?&#062;

Ich komme nicht auf diese Idee, wenn Sie mal bitte GENAU lesen wollen. 

Ich habe LEDIGLICH gesagt, dass die Afrikaner sich SELBST abwenden müssten UND wir – in dem Fall die Franzosen – loslassen müssen. 

Das wäre aus meiner Sicht ein BEIDERSEITIG konstruktives Vorgehen. 

Ob einer oder beide dazu bereit sind oder nicht, kann ich nicht beurteilen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-150-millionen-vergessenen-euro-mitglieder/#comment-246167">Richard Ott</a>.</p>
<p>@ Richard Ott </p>
<p> &gt;Aber welche wirtschaftliche Entwicklungsstrategie wollen Sie daraus ableiten?&gt;                           </p>
<p>Keine. </p>
<p>Ich bin nicht befähigt, eine wirtschaftliche Entwicklungsstrategie für ein Land abzuleiten, das ich NICHT kenne.</p>
<p>Mich interessiert die Argumentation, die hier vorgetragen wird.  </p>
<p>&gt;Wie kommen Sie auf die Idee, dass Frankreich die Abwendung seiner Währungs-Klientenstaaten widerstandslos hinnehmen würde?&gt;</p>
<p>Ich komme nicht auf diese Idee, wenn Sie mal bitte GENAU lesen wollen. </p>
<p>Ich habe LEDIGLICH gesagt, dass die Afrikaner sich SELBST abwenden müssten UND wir – in dem Fall die Franzosen – loslassen müssen. </p>
<p>Das wäre aus meiner Sicht ein BEIDERSEITIG konstruktives Vorgehen. </p>
<p>Ob einer oder beide dazu bereit sind oder nicht, kann ich nicht beurteilen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Thomas M.		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-150-millionen-vergessenen-euro-mitglieder/#comment-246181</link>

		<dc:creator><![CDATA[Thomas M.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Apr 2022 17:17:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=25112#comment-246181</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-150-millionen-vergessenen-euro-mitglieder/#comment-246149&quot;&gt;Thomas M.&lt;/a&gt;.

Hallo Hr. Pabst,

Danke für die ausführliche Antwort. Ich speichere sie zusammen mit den anderen gerade mal zwei Erster-Hand-Berichten zum afrikanischen Kontinent ab!

Wer hätte gedacht, dass ein zusammengezimmertes Hand-Werkzeug mit Anwendungsvorführung 90% arbeitslos macht - oder positiv gesehen: den 90% Zeit für anderes gibt. Ja, die böse Effizienz - den Luxus, sie nicht zu suchen, muss man sich erstmal leisten können!

Aber im Prinzip auch nicht anders als hier. Ich bin immer wieder überrascht, wie wenig Drive bei vielen vorhanden ist, die eigene Arbeit zu optimieren. Ein Kumpel hat mir das aber mal erklärt: Guck mal, ich krieg doch ein festes Gehalt. Wenn ich jetzt effizienter arbeite, geb ich mehr Arbeitsleistung für&#039;s gleiche Geld, bekomme also weniger Geld für meine geleistete Arbeit.

Wäre ich nie drauf gekommen 😅

Man kann den Abguckern nur wünschen, dass sie prosperieren!

&#062;Und wenn sie ihr Auto aus der Zeit der Abwrackprämie vermissen sollten: Dort wird Ihnen geholfen😎!

Ich war immer zu kniepig und/oder nicht finanzkräftig genug für Neuwagen, aber jetzt könnte es tatsächlich mal soweit sein - zumal der TÜV-Bericht beim letzten Mal schon in Richtung Karosserie und Motordichtung ging... Muss mal gucken, wie der Abstand finanzierter Neuwagenpreis mit der tollen Öko-Förderung zum Gebrauchtwagenpreis ist. Letztere sind anscheinend noch eher rar und relativ teuer bei Plug-In-Hybrid (plötzliches Interesse meinerseits seit Anfang März...)  Muss ja mal mein Wissen zu Inflation und Steuer-Umverteilung auch praktisch umsetzen - und für Afrika gibt&#039;s nen zuverlässigen Toyota 😉]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-150-millionen-vergessenen-euro-mitglieder/#comment-246149">Thomas M.</a>.</p>
<p>Hallo Hr. Pabst,</p>
<p>Danke für die ausführliche Antwort. Ich speichere sie zusammen mit den anderen gerade mal zwei Erster-Hand-Berichten zum afrikanischen Kontinent ab!</p>
<p>Wer hätte gedacht, dass ein zusammengezimmertes Hand-Werkzeug mit Anwendungsvorführung 90% arbeitslos macht &#8211; oder positiv gesehen: den 90% Zeit für anderes gibt. Ja, die böse Effizienz &#8211; den Luxus, sie nicht zu suchen, muss man sich erstmal leisten können!</p>
<p>Aber im Prinzip auch nicht anders als hier. Ich bin immer wieder überrascht, wie wenig Drive bei vielen vorhanden ist, die eigene Arbeit zu optimieren. Ein Kumpel hat mir das aber mal erklärt: Guck mal, ich krieg doch ein festes Gehalt. Wenn ich jetzt effizienter arbeite, geb ich mehr Arbeitsleistung für&#8217;s gleiche Geld, bekomme also weniger Geld für meine geleistete Arbeit.</p>
<p>Wäre ich nie drauf gekommen 😅</p>
<p>Man kann den Abguckern nur wünschen, dass sie prosperieren!</p>
<p>&gt;Und wenn sie ihr Auto aus der Zeit der Abwrackprämie vermissen sollten: Dort wird Ihnen geholfen😎!</p>
<p>Ich war immer zu kniepig und/oder nicht finanzkräftig genug für Neuwagen, aber jetzt könnte es tatsächlich mal soweit sein &#8211; zumal der TÜV-Bericht beim letzten Mal schon in Richtung Karosserie und Motordichtung ging&#8230; Muss mal gucken, wie der Abstand finanzierter Neuwagenpreis mit der tollen Öko-Förderung zum Gebrauchtwagenpreis ist. Letztere sind anscheinend noch eher rar und relativ teuer bei Plug-In-Hybrid (plötzliches Interesse meinerseits seit Anfang März&#8230;)  Muss ja mal mein Wissen zu Inflation und Steuer-Umverteilung auch praktisch umsetzen &#8211; und für Afrika gibt&#8217;s nen zuverlässigen Toyota 😉</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: JürgenP		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-150-millionen-vergessenen-euro-mitglieder/#comment-246180</link>

		<dc:creator><![CDATA[JürgenP]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Apr 2022 17:16:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=25112#comment-246180</guid>

					<description><![CDATA[&#062;Im Normalfall ist es billiger, gebrauchte Kleidung aus Europa zu importieren, als sie in Westafrika zu produzieren. Wie ist das möglich in einem Teil der Welt, in dem Arbeitskraft kaum etwas kostet?” – bto: Das ist eine sehr gute Frage.&#062;

Möglich ist das, wenn nach Hähnchenresteprinzip der europäischen Subventionsunion gehandelt wird. Erst werden in Europa die „guten Stücke“ des geschlachteten Hähnchens verwertet – beispielsweise für die allseits beliebten „SchiggnMecknaggits“. Die für europäische Gaumen „unverwertbaren“ Hähnchenteilte werden per Kühlschiff nach Westafrika zu EU-subventionierten praktisch Null-Kosten transportiert. 

Dort trafen sie vor Jahren auf eine gut funktionierende Landwirtschaft mit regionaler Hähnchenproduktion. Gegen Null-Kosten war diese nicht wirtschaftliche, geschenkt ist besser. Also produziert der gemeine afrikanische Landwirt keine Hähnchen mehr, die regionale Wirtschaft wird zerstört.

Ähnliche Mechanismen der gut oder schlecht gemeinten „Entwicklungshilfe“ haben häufig solche Schicksale erfahren müssen. Vermutlich auch die kleingewerblich strukturierte Textilproduktion in entlegenen Dörfern, in denen die kunstvollen Gewänder entstanden. Nicht zuletzt deshalb, weil sich einige afrikanische und europäische Stammfürsten die Taschen mit dem Verkauf von geschenkten Hähnchen, Butter, Altkleidern oder ähnlichem europäischen Restmüll vollstopfen konnten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;Im Normalfall ist es billiger, gebrauchte Kleidung aus Europa zu importieren, als sie in Westafrika zu produzieren. Wie ist das möglich in einem Teil der Welt, in dem Arbeitskraft kaum etwas kostet?” – bto: Das ist eine sehr gute Frage.&gt;</p>
<p>Möglich ist das, wenn nach Hähnchenresteprinzip der europäischen Subventionsunion gehandelt wird. Erst werden in Europa die „guten Stücke“ des geschlachteten Hähnchens verwertet – beispielsweise für die allseits beliebten „SchiggnMecknaggits“. Die für europäische Gaumen „unverwertbaren“ Hähnchenteilte werden per Kühlschiff nach Westafrika zu EU-subventionierten praktisch Null-Kosten transportiert. </p>
<p>Dort trafen sie vor Jahren auf eine gut funktionierende Landwirtschaft mit regionaler Hähnchenproduktion. Gegen Null-Kosten war diese nicht wirtschaftliche, geschenkt ist besser. Also produziert der gemeine afrikanische Landwirt keine Hähnchen mehr, die regionale Wirtschaft wird zerstört.</p>
<p>Ähnliche Mechanismen der gut oder schlecht gemeinten „Entwicklungshilfe“ haben häufig solche Schicksale erfahren müssen. Vermutlich auch die kleingewerblich strukturierte Textilproduktion in entlegenen Dörfern, in denen die kunstvollen Gewänder entstanden. Nicht zuletzt deshalb, weil sich einige afrikanische und europäische Stammfürsten die Taschen mit dem Verkauf von geschenkten Hähnchen, Butter, Altkleidern oder ähnlichem europäischen Restmüll vollstopfen konnten.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alexander		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-150-millionen-vergessenen-euro-mitglieder/#comment-246179</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Apr 2022 17:06:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=25112#comment-246179</guid>

					<description><![CDATA[@ CFA - Kritik gemäß wiki, Zitat:

Das CFA-System der Währungsreserven wird in Afrika massiv kritisiert. So forderte der Präsident von Senegal, Abdoulaye Wade, eine Rückgabe der bei der Banque de France liegenden Währungsreserven an die CFA-Staaten. 

Kritiker werfen dem CFA-System vor, es habe 50 Jahre lang Generationen französischer Unternehmer und Politiker, den Messieurs Afrique und deren afrikanischen Juniorpartnern, zum eigenen Nutzen gedient, auf Kosten des französischen Steuerzahlers sowie der Armen in den afrikanischen Ländern. Es sei ein Selbstbedienungsladen der Elite. Französische Unternehmer hätten in Afrika doppelt so hohe Gewinnmargen wie in ihrem Mutterland. Die Preise für französische Importe im subsaharischen Afrika – durchgesetzt mittels Lieferbindungen und politischer Patronage – hätten lange Zeit 30 % über den Weltmarktpreisen für vergleichbare Güter und Dienstleistungen gelegen..

Seit Beginn gab es nur eine Abwertung des Franc CFA zum Franc, allerdings gleich um 50 Prozent: am 1. Januar 1994 wurde der Wechselkurs Franc zu Franc CFA von 1:50 auf 1:100 geändert. Mit Einführung des Euro musste dieses monetäre Netzwerk lediglich auf den Euro umgestellt werden. Seitdem gilt: der Wechselkurs Euro zu Franc CFA ist 1:655,957.

Zitat Ende.

Sich aus dem Pariser Korsett zu befreien setzt einen demokratischen Machtwechsel voraus, der von der Fremdenlegion im Auftrag afrikanischer Machthaber kaum erlaubt werden würde. Kriege ohne Unterstützung von außen (USA, GB, BRD, Russia etc.) von vornherein zum Scheitern bestimmt....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ CFA &#8211; Kritik gemäß wiki, Zitat:</p>
<p>Das CFA-System der Währungsreserven wird in Afrika massiv kritisiert. So forderte der Präsident von Senegal, Abdoulaye Wade, eine Rückgabe der bei der Banque de France liegenden Währungsreserven an die CFA-Staaten. </p>
<p>Kritiker werfen dem CFA-System vor, es habe 50 Jahre lang Generationen französischer Unternehmer und Politiker, den Messieurs Afrique und deren afrikanischen Juniorpartnern, zum eigenen Nutzen gedient, auf Kosten des französischen Steuerzahlers sowie der Armen in den afrikanischen Ländern. Es sei ein Selbstbedienungsladen der Elite. Französische Unternehmer hätten in Afrika doppelt so hohe Gewinnmargen wie in ihrem Mutterland. Die Preise für französische Importe im subsaharischen Afrika – durchgesetzt mittels Lieferbindungen und politischer Patronage – hätten lange Zeit 30 % über den Weltmarktpreisen für vergleichbare Güter und Dienstleistungen gelegen..</p>
<p>Seit Beginn gab es nur eine Abwertung des Franc CFA zum Franc, allerdings gleich um 50 Prozent: am 1. Januar 1994 wurde der Wechselkurs Franc zu Franc CFA von 1:50 auf 1:100 geändert. Mit Einführung des Euro musste dieses monetäre Netzwerk lediglich auf den Euro umgestellt werden. Seitdem gilt: der Wechselkurs Euro zu Franc CFA ist 1:655,957.</p>
<p>Zitat Ende.</p>
<p>Sich aus dem Pariser Korsett zu befreien setzt einen demokratischen Machtwechsel voraus, der von der Fremdenlegion im Auftrag afrikanischer Machthaber kaum erlaubt werden würde. Kriege ohne Unterstützung von außen (USA, GB, BRD, Russia etc.) von vornherein zum Scheitern bestimmt&#8230;.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
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