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	Kommentare zu: Deutschland: unfreiwilliger Gläubiger der Welt?	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Tue, 08 May 2018 17:18:04 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Daniel Stelter		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/deutschland-unfreiwilliger-glaeubiger-der-welt/#comment-39047</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel Stelter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 May 2018 17:18:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/deutschland-unfreiwilliger-glaeubiger-der-welt/#comment-39045&quot;&gt;Mike&lt;/a&gt;.

Danke für den Hinweis. Kurze Info:

1. Dass Geld durch Kredit geschaffen wird, ist mir bekannt. Das ändert aber letztlich nichts am Aufbau einer Forderung gegen das Ausland. Hier eine ausführliche Diskussion: https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/exportieren-wir-wirklich-unsere-ersparnisse/

2. Target 2: technisch richtig beschrieben, aber es ist eine Forderung und wird auch so von H-W. Sinn richtig erklärt. 

LG

DSt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/deutschland-unfreiwilliger-glaeubiger-der-welt/#comment-39045">Mike</a>.</p>
<p>Danke für den Hinweis. Kurze Info:</p>
<p>1. Dass Geld durch Kredit geschaffen wird, ist mir bekannt. Das ändert aber letztlich nichts am Aufbau einer Forderung gegen das Ausland. Hier eine ausführliche Diskussion: <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/exportieren-wir-wirklich-unsere-ersparnisse/" rel="nofollow ugc">https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/exportieren-wir-wirklich-unsere-ersparnisse/</a></p>
<p>2. Target 2: technisch richtig beschrieben, aber es ist eine Forderung und wird auch so von H-W. Sinn richtig erklärt. </p>
<p>LG</p>
<p>DSt</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Mike		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/deutschland-unfreiwilliger-glaeubiger-der-welt/#comment-39045</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mike]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 May 2018 16:18:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo,

dieser Artikel ist hier: https://www.pufendorf-gesellschaft.org/single-post/2018/04/24/%E2%80%9CSachverstand%E2%80%9C-zum-Gruseln

(nicht besonders positiv) besprochen.

Freundliche Grüße, Mike]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>dieser Artikel ist hier: <a href="https://www.pufendorf-gesellschaft.org/single-post/2018/04/24/%E2%80%9CSachverstand%E2%80%9C-zum-Gruseln" rel="nofollow ugc">https://www.pufendorf-gesellschaft.org/single-post/2018/04/24/%E2%80%9CSachverstand%E2%80%9C-zum-Gruseln</a></p>
<p>(nicht besonders positiv) besprochen.</p>
<p>Freundliche Grüße, Mike</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Der Euro schadet uns		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/deutschland-unfreiwilliger-glaeubiger-der-welt/#comment-35073</link>

		<dc:creator><![CDATA[Der Euro schadet uns]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Feb 2018 09:19:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich stimme Ihrer Analyse der Situation klar zu. Investiert werden sollte aber nur, wenn eine Rendite zu erwarten ist. Neben Auslandsschulden können auch Inlandsinvestitionen nicht werthaltig sein. Das Problem ist und bleibt der künstlich niedrige Euro. Unsere Produkte sind zu billig im Vergleich, auch die Löhne würden bei einer Aufwertung relativ zu Importen jeden falls steigen. Wer den Komparativen Vorteil ignoriert und künstlich konkurriert, der kommt eben in diese Situation.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich stimme Ihrer Analyse der Situation klar zu. Investiert werden sollte aber nur, wenn eine Rendite zu erwarten ist. Neben Auslandsschulden können auch Inlandsinvestitionen nicht werthaltig sein. Das Problem ist und bleibt der künstlich niedrige Euro. Unsere Produkte sind zu billig im Vergleich, auch die Löhne würden bei einer Aufwertung relativ zu Importen jeden falls steigen. Wer den Komparativen Vorteil ignoriert und künstlich konkurriert, der kommt eben in diese Situation.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: John Leontop		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/deutschland-unfreiwilliger-glaeubiger-der-welt/#comment-34680</link>

		<dc:creator><![CDATA[John Leontop]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jan 2018 06:40:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=10055#comment-34680</guid>

					<description><![CDATA[Kann mir mal bitte jemand erklären, woher die Baufirmen kommen sollen, die für die klassische und digitale Infrastruktur sorgen sollen (mal abgesehen von den Planungskapazitäten)?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kann mir mal bitte jemand erklären, woher die Baufirmen kommen sollen, die für die klassische und digitale Infrastruktur sorgen sollen (mal abgesehen von den Planungskapazitäten)?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alexander		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/deutschland-unfreiwilliger-glaeubiger-der-welt/#comment-34663</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jan 2018 18:45:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=10055#comment-34663</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/deutschland-unfreiwilliger-glaeubiger-der-welt/#comment-34654&quot;&gt;Alex&lt;/a&gt;.

Wissen Sie warum die IT Hardware im Grunde überaltert, in vielen Firmen? Selbst in Konzernbüros entdecke ich amüsiert die Office Budget PC bis 409€, weil das unter GWG fällt. Über 409€ waren fünf Jahre Abschreibung fällig und das tut sich niemand an, wenn die CPU kurz nach Gewährleistung abraucht. 

Weil wohl die IT Branche diesen Zusammenhang an das Finanzministerium gemailt hat, dürfen wir ab 01.01.18 eine Anpassung auf 800€ feiern  - der ersten Aufstockung seit den 1950er Jahren!

Wer eine Gesellschaft derart unter Druck setzt, wie es die EU mit ihren offenen Grenzen macht, den darf nichts mehr wundern. 

Welches Unternehmen würde für 30 Jahre investieren, wenn nicht klar ist, ob die Wertschöpfung (incl. Ingenieurwesen) nicht nächstes Jahr schon nach Asien ausgelagert wird - weil eine chinesische Firma gekauft hat?

Welcher Lieferant hat noch welchen Planungszeitraum, wenn nicht klar ist, was den BWL Schnöseln morgen als nächstes einfällt? Wer bis heute getrieben wurde ist Zombie und alle anderen haben sich 2009(!) zurück gezogen.

Wer die Eigentumsökonomik verstanden hat, weis um den einen Punkt, wenn Eigentümer keine Verschuldungsbereitschaft mehr zeigen - mit allen Konsequenzen!

Deutschland ist für Kapital so attraktiv, wie für Nettozahler unter den Einwanderern.

Sie dürfen mich gerne vom Gegenteil überzeugen, aber nicht mit Sprüchen sondern mit unternehmerischen Taten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/deutschland-unfreiwilliger-glaeubiger-der-welt/#comment-34654">Alex</a>.</p>
<p>Wissen Sie warum die IT Hardware im Grunde überaltert, in vielen Firmen? Selbst in Konzernbüros entdecke ich amüsiert die Office Budget PC bis 409€, weil das unter GWG fällt. Über 409€ waren fünf Jahre Abschreibung fällig und das tut sich niemand an, wenn die CPU kurz nach Gewährleistung abraucht. </p>
<p>Weil wohl die IT Branche diesen Zusammenhang an das Finanzministerium gemailt hat, dürfen wir ab 01.01.18 eine Anpassung auf 800€ feiern  &#8211; der ersten Aufstockung seit den 1950er Jahren!</p>
<p>Wer eine Gesellschaft derart unter Druck setzt, wie es die EU mit ihren offenen Grenzen macht, den darf nichts mehr wundern. </p>
<p>Welches Unternehmen würde für 30 Jahre investieren, wenn nicht klar ist, ob die Wertschöpfung (incl. Ingenieurwesen) nicht nächstes Jahr schon nach Asien ausgelagert wird &#8211; weil eine chinesische Firma gekauft hat?</p>
<p>Welcher Lieferant hat noch welchen Planungszeitraum, wenn nicht klar ist, was den BWL Schnöseln morgen als nächstes einfällt? Wer bis heute getrieben wurde ist Zombie und alle anderen haben sich 2009(!) zurück gezogen.</p>
<p>Wer die Eigentumsökonomik verstanden hat, weis um den einen Punkt, wenn Eigentümer keine Verschuldungsbereitschaft mehr zeigen &#8211; mit allen Konsequenzen!</p>
<p>Deutschland ist für Kapital so attraktiv, wie für Nettozahler unter den Einwanderern.</p>
<p>Sie dürfen mich gerne vom Gegenteil überzeugen, aber nicht mit Sprüchen sondern mit unternehmerischen Taten.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Peter Walz		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/deutschland-unfreiwilliger-glaeubiger-der-welt/#comment-34661</link>

		<dc:creator><![CDATA[Peter Walz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jan 2018 18:00:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Stelter,

Ihrer Analyse ist voll zuzustimmen, die Exportüberschüsse werden sich als Geschenke an die Schuldner-Staaten entpuppen (in Griechenland ist es ja schon passiert): Wir geben Autos und bekommen „Papier“ (digitale Schuldscheine). Längerfristig war/ist das Ergebnis, dass wir eine einseitig exportorientierte Industrie haben, die auf eine Scheinnachfrage ausgerichtet ist, von Akteuren, die nicht wirklich am Welthandel teilnehmen. Wir investieren also nicht nur zu wenig, wir investieren – wenn wir Pech haben - auch noch in die falschen Sektoren (und bilden unsere Facharbeiter in den falschen Fachrichtungen aus); eine echte Marktkontrolle gibt es jedenfalls nicht. 

Ihrem Therapie-Vorschlag möchte ich allerdings nicht folgen. Die markro-ökonomischen Aggregate verführen dazu, jeden ausgegebenen Euro gleich zu werten. In einer statischen Modellwelt ist das auch nicht verkehrt, beachtet man aber die Auswirkungen auf die Wachstumsdynamik, gibt es erhebliche Unterschiede, die einen nur dazu führen können, keinen zusätzlichen Cent dem Staat anzuvertrauen, weder durch Schulden noch gar durch höhere Steuern. Wo würde wohl das zusätzliche Geld hinfließen? Wo sind die gigantischen Steuermehreinnahmen der letzten Jahre hingeflossen? Was passiert, wenn die Zinsen steigen, bei uns, in Südeuropa? Gibt es eine wirtschaftspolitische Agenda zur Steigerung der Wachstums- und Investitionsbedingungen? Energiekosten, Infrastruktur (Verkehr, Glasfaser), Bildung, Abschaffung der Erbschaftssteuer, Realismus bei den Öko-Themen und und und. Und ganz allgemein: Ich unterhalte mich mit vielen Unternehmern, mag nicht repräsentativ sein, aber dem IFO-Index entspricht die Stimmung für Investitionen nicht. Den Ton in der öffentlichen Diskussion geben jedenfalls nicht die Macher an, sondern die Empfänger von Staatsknete. Solange es keine Agenda in diese Richtung gibt, kann man auf keinen Fall neue Schulden oder höhere Steuern befürworten. Von einer staatlichen Lenkung in Richtung Roboter und Inland halte ich auch nichts. Das sollen die Unternehmer entscheiden, der Staat soll den Rahmen schaffen.. 

Zu höheren Nominal-Löhnen ist keine pauschale Aussage zu machen, gerade im Niedriglohn-Sektor halte ich das auch für gefährlich (der Mindestlohn befindet sich aus meiner Sicht auch noch in der Inkubationszeit und wird bestimmt schneller steigen als das allgemeine Lohnniveau). Das Problem sind hier die Lohnnebenkosten und noch viel mehr die Mehrwertsteuer. Der Konsum steigt, schön. Aber viel Raum für größere Konsumausgaben hat eine Durchschnittsfamilie bestimmt nicht: 19 % und dann auch noch die anderen Verbrauchssteuern, z.B. die Mineralölsteuer. Auch für die Senkung dieser Steuern würde ich keine Verschuldung oder Kompensation durch andere Steuern in Kauf nehmen, man wird bestimmt genug rausgeschmissenes Geld finden, so dass es noch nicht einmal kurzfristig zu einer einfachen Verlagerung vom Staat zu den Privaten kommt (und selbst wenn, gibt es ja auch qualitative Unterschiede in der Nachfrage), mittelfristig wird man mehr Wachstum und dann auch wieder Investitionen in Produkte für die Binnennachfrage bekommen.

Fürs Erste wird natürlich nichts davon passieren, zumindest solange Zinsen und Ölpreis niedrig sind. Auf was wird das ganze also zusteuern? In der Eurozone können sich die Ströme organisch nicht umkehren. Ein zwingender kurzfristiger Auslöser für eine anorganische Lösung ist nicht zu erkennen, am ehesten wird sie über die Wirkungskette Inflation/Zinsen/Staatsinsolvenz/Euro-Ende/Aufwertung-D-Mark-neu kommen. Der Dollar scheint aufgrund eines Trump-Effekts bereits abzuwerten, tendenziell wird das wegen der unterschiedlichen Geldpolitik nicht nachhaltig sein. Dann wird Ihr Vorschlag umgesetzt werden. Dann sehen wir ja, ob es klappt.

Mit freundlichen Grüßen


Peter Walz]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Stelter,</p>
<p>Ihrer Analyse ist voll zuzustimmen, die Exportüberschüsse werden sich als Geschenke an die Schuldner-Staaten entpuppen (in Griechenland ist es ja schon passiert): Wir geben Autos und bekommen „Papier“ (digitale Schuldscheine). Längerfristig war/ist das Ergebnis, dass wir eine einseitig exportorientierte Industrie haben, die auf eine Scheinnachfrage ausgerichtet ist, von Akteuren, die nicht wirklich am Welthandel teilnehmen. Wir investieren also nicht nur zu wenig, wir investieren – wenn wir Pech haben &#8211; auch noch in die falschen Sektoren (und bilden unsere Facharbeiter in den falschen Fachrichtungen aus); eine echte Marktkontrolle gibt es jedenfalls nicht. </p>
<p>Ihrem Therapie-Vorschlag möchte ich allerdings nicht folgen. Die markro-ökonomischen Aggregate verführen dazu, jeden ausgegebenen Euro gleich zu werten. In einer statischen Modellwelt ist das auch nicht verkehrt, beachtet man aber die Auswirkungen auf die Wachstumsdynamik, gibt es erhebliche Unterschiede, die einen nur dazu führen können, keinen zusätzlichen Cent dem Staat anzuvertrauen, weder durch Schulden noch gar durch höhere Steuern. Wo würde wohl das zusätzliche Geld hinfließen? Wo sind die gigantischen Steuermehreinnahmen der letzten Jahre hingeflossen? Was passiert, wenn die Zinsen steigen, bei uns, in Südeuropa? Gibt es eine wirtschaftspolitische Agenda zur Steigerung der Wachstums- und Investitionsbedingungen? Energiekosten, Infrastruktur (Verkehr, Glasfaser), Bildung, Abschaffung der Erbschaftssteuer, Realismus bei den Öko-Themen und und und. Und ganz allgemein: Ich unterhalte mich mit vielen Unternehmern, mag nicht repräsentativ sein, aber dem IFO-Index entspricht die Stimmung für Investitionen nicht. Den Ton in der öffentlichen Diskussion geben jedenfalls nicht die Macher an, sondern die Empfänger von Staatsknete. Solange es keine Agenda in diese Richtung gibt, kann man auf keinen Fall neue Schulden oder höhere Steuern befürworten. Von einer staatlichen Lenkung in Richtung Roboter und Inland halte ich auch nichts. Das sollen die Unternehmer entscheiden, der Staat soll den Rahmen schaffen.. </p>
<p>Zu höheren Nominal-Löhnen ist keine pauschale Aussage zu machen, gerade im Niedriglohn-Sektor halte ich das auch für gefährlich (der Mindestlohn befindet sich aus meiner Sicht auch noch in der Inkubationszeit und wird bestimmt schneller steigen als das allgemeine Lohnniveau). Das Problem sind hier die Lohnnebenkosten und noch viel mehr die Mehrwertsteuer. Der Konsum steigt, schön. Aber viel Raum für größere Konsumausgaben hat eine Durchschnittsfamilie bestimmt nicht: 19 % und dann auch noch die anderen Verbrauchssteuern, z.B. die Mineralölsteuer. Auch für die Senkung dieser Steuern würde ich keine Verschuldung oder Kompensation durch andere Steuern in Kauf nehmen, man wird bestimmt genug rausgeschmissenes Geld finden, so dass es noch nicht einmal kurzfristig zu einer einfachen Verlagerung vom Staat zu den Privaten kommt (und selbst wenn, gibt es ja auch qualitative Unterschiede in der Nachfrage), mittelfristig wird man mehr Wachstum und dann auch wieder Investitionen in Produkte für die Binnennachfrage bekommen.</p>
<p>Fürs Erste wird natürlich nichts davon passieren, zumindest solange Zinsen und Ölpreis niedrig sind. Auf was wird das ganze also zusteuern? In der Eurozone können sich die Ströme organisch nicht umkehren. Ein zwingender kurzfristiger Auslöser für eine anorganische Lösung ist nicht zu erkennen, am ehesten wird sie über die Wirkungskette Inflation/Zinsen/Staatsinsolvenz/Euro-Ende/Aufwertung-D-Mark-neu kommen. Der Dollar scheint aufgrund eines Trump-Effekts bereits abzuwerten, tendenziell wird das wegen der unterschiedlichen Geldpolitik nicht nachhaltig sein. Dann wird Ihr Vorschlag umgesetzt werden. Dann sehen wir ja, ob es klappt.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Peter Walz</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: SB		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/deutschland-unfreiwilliger-glaeubiger-der-welt/#comment-34660</link>

		<dc:creator><![CDATA[SB]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jan 2018 17:38:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/deutschland-unfreiwilliger-glaeubiger-der-welt/#comment-34644&quot;&gt;SB&lt;/a&gt;.

Nachtrag zu Investitionen: &quot;Der Bund hat im vergangenen Jahr Investitionsmittel von über 2 Milliarden Euro nicht ausgegeben.&quot;

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2018-01/42848871-bund-gibt-ueber-zwei-milliarden-euro-investitionsmittel-nicht-aus-003.htm

Tja, man braucht das Geld und die Planungspower eben für wichtigere Dinge. Investieren war gestern. Sozialismus ist heute. Dafür ist die Frauenquote in Führungspositionen in den Behörden deutlich gestiegen. https://www.juris.de/jportal/portal/page/homerl.psml?cmsuri=/juris/de/nachrichten/zeigenachricht.jsp&#038;feed=juna&#038;wt_mc=rss.juna&#038;nid=jnachr-JUNA180100247

Investitionen im öffentlichen Sektor runter. Frauenquote im öffentlichen Sektor rauf...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/deutschland-unfreiwilliger-glaeubiger-der-welt/#comment-34644">SB</a>.</p>
<p>Nachtrag zu Investitionen: &#8220;Der Bund hat im vergangenen Jahr Investitionsmittel von über 2 Milliarden Euro nicht ausgegeben.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2018-01/42848871-bund-gibt-ueber-zwei-milliarden-euro-investitionsmittel-nicht-aus-003.htm" rel="nofollow ugc">http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2018-01/42848871-bund-gibt-ueber-zwei-milliarden-euro-investitionsmittel-nicht-aus-003.htm</a></p>
<p>Tja, man braucht das Geld und die Planungspower eben für wichtigere Dinge. Investieren war gestern. Sozialismus ist heute. Dafür ist die Frauenquote in Führungspositionen in den Behörden deutlich gestiegen. <a href="https://www.juris.de/jportal/portal/page/homerl.psml?cmsuri=/juris/de/nachrichten/zeigenachricht.jsp&#038;feed=juna&#038;wt_mc=rss.juna&#038;nid=jnachr-JUNA180100247" rel="nofollow ugc">https://www.juris.de/jportal/portal/page/homerl.psml?cmsuri=/juris/de/nachrichten/zeigenachricht.jsp&#038;feed=juna&#038;wt_mc=rss.juna&#038;nid=jnachr-JUNA180100247</a></p>
<p>Investitionen im öffentlichen Sektor runter. Frauenquote im öffentlichen Sektor rauf&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: prestele		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/deutschland-unfreiwilliger-glaeubiger-der-welt/#comment-34659</link>

		<dc:creator><![CDATA[prestele]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jan 2018 17:11:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich verstehe den Fatalismus des Kieler Instituts nicht. Nach wie vor gilt doch wohl das Stabilitätsgesetz, das u.a. ein außenwirtschaftliches Gleichgewicht fordert. Angesichts der im Stelter-Szenario aufgezeigten Möglichkeiten und Notwendigkeiten staatlicher Investitionen zur Zukunftssicherung unseres Landes sollte das Tabu höherer Unternehmenssteuern zur Finanzierung ebendieser Investitionen gebrochen werden. Natürlich, ich weiß, die USA geht gerade den entgegengesetzten Weg. Aber müssen wir allen SchwachSinn  aus den Staaten kopieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich verstehe den Fatalismus des Kieler Instituts nicht. Nach wie vor gilt doch wohl das Stabilitätsgesetz, das u.a. ein außenwirtschaftliches Gleichgewicht fordert. Angesichts der im Stelter-Szenario aufgezeigten Möglichkeiten und Notwendigkeiten staatlicher Investitionen zur Zukunftssicherung unseres Landes sollte das Tabu höherer Unternehmenssteuern zur Finanzierung ebendieser Investitionen gebrochen werden. Natürlich, ich weiß, die USA geht gerade den entgegengesetzten Weg. Aber müssen wir allen SchwachSinn  aus den Staaten kopieren.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/deutschland-unfreiwilliger-glaeubiger-der-welt/#comment-34656</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jan 2018 13:13:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=10055#comment-34656</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/deutschland-unfreiwilliger-glaeubiger-der-welt/#comment-34645&quot;&gt;Mr. Dave&lt;/a&gt;.

Das klingt ganz gut, aber dafür müssten die Gewerkschaften mal aus ihrer Angststarre ausbrechen und anfangen, wieder Lohnpolitik zu machen. Egal, ob die Arbeitslosenquote in diesem Land hoch oder niedrig ist und die Branche brummt oder nicht. Die Gewerkschaften wollen lieber durch Arbeitszeitverkürzungen die Mitgliederzahlen erhöhen statt für die Bestandsmitglieder mehr zu erreichen. Daher haben Sie recht: Löhne sind ein deutsches Tabuthema, begonnen mit der Wende und spätestens seit Gerhard Schröder.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/deutschland-unfreiwilliger-glaeubiger-der-welt/#comment-34645">Mr. Dave</a>.</p>
<p>Das klingt ganz gut, aber dafür müssten die Gewerkschaften mal aus ihrer Angststarre ausbrechen und anfangen, wieder Lohnpolitik zu machen. Egal, ob die Arbeitslosenquote in diesem Land hoch oder niedrig ist und die Branche brummt oder nicht. Die Gewerkschaften wollen lieber durch Arbeitszeitverkürzungen die Mitgliederzahlen erhöhen statt für die Bestandsmitglieder mehr zu erreichen. Daher haben Sie recht: Löhne sind ein deutsches Tabuthema, begonnen mit der Wende und spätestens seit Gerhard Schröder.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Daniel Stelter		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/deutschland-unfreiwilliger-glaeubiger-der-welt/#comment-34655</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel Stelter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jan 2018 12:59:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=10055#comment-34655</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/deutschland-unfreiwilliger-glaeubiger-der-welt/#comment-34648&quot;&gt;Can Devrim Kum&lt;/a&gt;.

Zum Thema Löhne: Ich lehne es nicht pauschal ab, bin aber vorsichtig. Gründe:
- die größten Überschüsse haben wir mit nicht Euro-Ländern. Da würden wir uns auch schwächen.
- Italien und Co haben im internationalen Maßstab an Wettbewerbsfähigkeit verloren, da nutzen ihnen höhere Löhne in D wenig
- wir haben uns einen massiven Niedriglohnsektor geschaffen und brauchen den auch weiter, weil wir eine Masse an un/gering gebildeten Menschen in den Arbeitsmarkt integrieren müssen. Sonst klappt das mit der Integration gar nicht.
- es geht um mehr als Löhne. Produktivität, Innovation - denken sie an die Patente/Kopf. Hier liegen die Hauptdefizite der Krisenländer.

Also: Löhne können einen Beitrag leisten. Durch unsere Migrationspolitik erschweren wir die Anpassung. Doch selbst wenn es ginge, wäre es nur ein Beitrag, keineswegs die alleinige Lösung. 

LG

DSt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/deutschland-unfreiwilliger-glaeubiger-der-welt/#comment-34648">Can Devrim Kum</a>.</p>
<p>Zum Thema Löhne: Ich lehne es nicht pauschal ab, bin aber vorsichtig. Gründe:<br />
&#8211; die größten Überschüsse haben wir mit nicht Euro-Ländern. Da würden wir uns auch schwächen.<br />
&#8211; Italien und Co haben im internationalen Maßstab an Wettbewerbsfähigkeit verloren, da nutzen ihnen höhere Löhne in D wenig<br />
&#8211; wir haben uns einen massiven Niedriglohnsektor geschaffen und brauchen den auch weiter, weil wir eine Masse an un/gering gebildeten Menschen in den Arbeitsmarkt integrieren müssen. Sonst klappt das mit der Integration gar nicht.<br />
&#8211; es geht um mehr als Löhne. Produktivität, Innovation &#8211; denken sie an die Patente/Kopf. Hier liegen die Hauptdefizite der Krisenländer.</p>
<p>Also: Löhne können einen Beitrag leisten. Durch unsere Migrationspolitik erschweren wir die Anpassung. Doch selbst wenn es ginge, wäre es nur ein Beitrag, keineswegs die alleinige Lösung. </p>
<p>LG</p>
<p>DSt</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Alex		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/deutschland-unfreiwilliger-glaeubiger-der-welt/#comment-34654</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alex]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jan 2018 12:34:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=10055#comment-34654</guid>

					<description><![CDATA[Da fällt mir ein dazu passender Artikel aus der Ökonomenstimme ein. Es geht um Verlustverrechnungen.
http://www.oekonomenstimme.org/artikel/2018/01/die-us-steuerreform-und-unternehmerische-investitionstaetigkeit/

Eine höhere Unternehmenssteuer könnte man nach dem Motto Zuckerbrot und Peitsche aufbauen. Steuer erhöhen, aber die Möglichkeit geben diese abzusetzen in diesen 6 von Herrn Stelter genannten Bereichen. Oder es könnte ähnlich der Kirchensteuer sein. Der Staat nimmt ein und gibt es   einer validen Organisation die es investiert. Vllt. wäre es sogar interessant wenn der Staat weniger Einfluss auf diese Einnahmen hätte, damit aus dem Privaten die Initiative kommt (der Staat höchstens als Kontrollorgan).

Sonst ganz plakativ. Die Diskussion um die Außenhandelsbilanz wirkt auf mich, als ob in Deutschland schon alles erfunden wurde was es gibt, deswegen gibt es nichts mehr zu tun. Es ist nur etwas befremdlich wenn man bedenkt das Deutschland massiv in die USA investiert/exportiert und unter Umständen kann wieder eine Entwertung stattfinden (Subprime-Krise). Deutschland wäre in der Lage Kapital anzuziehen. Nur wofür wenn nicht einmal der Staat müßig ist sich mal auf die Puschen zu setzen und was zu tun.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da fällt mir ein dazu passender Artikel aus der Ökonomenstimme ein. Es geht um Verlustverrechnungen.<br />
<a href="http://www.oekonomenstimme.org/artikel/2018/01/die-us-steuerreform-und-unternehmerische-investitionstaetigkeit/" rel="nofollow ugc">http://www.oekonomenstimme.org/artikel/2018/01/die-us-steuerreform-und-unternehmerische-investitionstaetigkeit/</a></p>
<p>Eine höhere Unternehmenssteuer könnte man nach dem Motto Zuckerbrot und Peitsche aufbauen. Steuer erhöhen, aber die Möglichkeit geben diese abzusetzen in diesen 6 von Herrn Stelter genannten Bereichen. Oder es könnte ähnlich der Kirchensteuer sein. Der Staat nimmt ein und gibt es   einer validen Organisation die es investiert. Vllt. wäre es sogar interessant wenn der Staat weniger Einfluss auf diese Einnahmen hätte, damit aus dem Privaten die Initiative kommt (der Staat höchstens als Kontrollorgan).</p>
<p>Sonst ganz plakativ. Die Diskussion um die Außenhandelsbilanz wirkt auf mich, als ob in Deutschland schon alles erfunden wurde was es gibt, deswegen gibt es nichts mehr zu tun. Es ist nur etwas befremdlich wenn man bedenkt das Deutschland massiv in die USA investiert/exportiert und unter Umständen kann wieder eine Entwertung stattfinden (Subprime-Krise). Deutschland wäre in der Lage Kapital anzuziehen. Nur wofür wenn nicht einmal der Staat müßig ist sich mal auf die Puschen zu setzen und was zu tun.</p>
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		<title>
		Von: Paul Ziegler		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/deutschland-unfreiwilliger-glaeubiger-der-welt/#comment-34653</link>

		<dc:creator><![CDATA[Paul Ziegler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jan 2018 12:32:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=10055#comment-34653</guid>

					<description><![CDATA[Ja, bei höheren Unternehmenssteuern bin ich in der Tat geschockt, insb. da das ja gerade gegen den Trend wäre. Was wirklich nötig ist, ist Steuergerechtigkeit: Talia und Amazon, Siemens und Apple, die müssten diegleichen Steuersätze haben, zumindest für Umsatz/Cash Flow in Deutschland.
Aber was wäre damit: Banken und Versicherungen kaufen Aktien und Immobilien im Ausland anstatt (Staats)Anleihen, Bundesbank kauft Gold (und meinetwegen sogar Aktien wie die SNB) im Ausland, die Bundeswehr bleibt in Deutschland (Auslandseinsätze sind ja auch Kapitalexport in beträchtlicher Höhe), die Bundesregierung zieht ihre Haftungsversprechen für ESM, etc. zurück (die nicht kassierte Prämie für diese &quot;Versicherung&quot; ist auch Kapitalexport), usw...
Und sollte dann noch Geld (d.h. Überschuss) übrig sein, kann man auch Steuern und Sozialabgaben senken, ich denke die meisten hätten nichts gegen ein paar zusätzliche Urlaubstage in Griechenland oder sonstigen Ländern mit LB-Defizit gegenüber D einzuwenden, die viele von ersparten Steuern freiwillig verbringen würden.
Politik kann so einfach sein, oder irre ich hier?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, bei höheren Unternehmenssteuern bin ich in der Tat geschockt, insb. da das ja gerade gegen den Trend wäre. Was wirklich nötig ist, ist Steuergerechtigkeit: Talia und Amazon, Siemens und Apple, die müssten diegleichen Steuersätze haben, zumindest für Umsatz/Cash Flow in Deutschland.<br />
Aber was wäre damit: Banken und Versicherungen kaufen Aktien und Immobilien im Ausland anstatt (Staats)Anleihen, Bundesbank kauft Gold (und meinetwegen sogar Aktien wie die SNB) im Ausland, die Bundeswehr bleibt in Deutschland (Auslandseinsätze sind ja auch Kapitalexport in beträchtlicher Höhe), die Bundesregierung zieht ihre Haftungsversprechen für ESM, etc. zurück (die nicht kassierte Prämie für diese &#8220;Versicherung&#8221; ist auch Kapitalexport), usw&#8230;<br />
Und sollte dann noch Geld (d.h. Überschuss) übrig sein, kann man auch Steuern und Sozialabgaben senken, ich denke die meisten hätten nichts gegen ein paar zusätzliche Urlaubstage in Griechenland oder sonstigen Ländern mit LB-Defizit gegenüber D einzuwenden, die viele von ersparten Steuern freiwillig verbringen würden.<br />
Politik kann so einfach sein, oder irre ich hier?</p>
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