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	Kommentare zu: „Deutschland muss Arbeitgeber sein, nicht Sozialamt“	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
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		Von: SMS		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SMS]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Mar 2016 12:38:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Verrückt an der Geschichte ist ja auch, dass wir es in Deutschland ja eigentlich auch so machen könnten wie die USA und Co., und statt einer nicht-selektierenden Masseneinwanderung unter dem Mantel des Asylrechts endlich ein vernünftiges Einwanderungsgesetz schaffen könnten. Das kann uns ja letztendlich niemand verbieten. Es fehlt aber anscheinend der politische Wille...

Ob die Talente dann aber überhaupt nach Deutschland wollen, ist wie hier dargestellt wurde, natürlich eine andere Frage. Wie Herr Stelter an anderer Stelle schön aufgezeigt hat, schwächen u.a. die jahrelang mangelnden Investitionen in Bildung und Infrastruktur unsere Attraktivität als Zielland für qualifizierte Einwanderer. 

Ich denke aber, dass neben diesen rein ökonomischen Faktoren, auch unter anderem der Faktor &quot;Sprache&quot; eine nicht geringe Rolle spielt: Ein hochqualifizierter Inder zum Beispiel wird sehr gutes Englisch sprechen, und kann dadurch auf dem Arbeitsmarkt, aber auch in der Gesellschaft der USA, Kanadas oder GB&#039;s schnell Fuß fassen. In Deutschland müsste er sich hingegen unsere recht schwierige und sperrige Sprache aneignen. Natürlich gibt es in Deutschland mittlerweile auch viele Unternehmen, bei denen Englisch Firmensprache ist. Aber unser komplettes Behördensystem ist etwa noch auf Einsprachigkeit ausgelegt, was eigentlich völlig unnötig ist. Es wäre mit relativ geringem Aufwand möglich durchzusetzen, dass alle behördlichen Formulare (Wohnortanmeldung, Steuererklärung etc.) auch auf Englisch verfügbar sind, und die Behördenmitarbeiter Auskünfte auch auf Englisch erteilen. Ebenso können und sollten wir auch unsere Fernsehprogramme mit optionalen englischen Untertiteln unterlegen (wie etwa schon bei hörgeschädgten der Fall) wie auch z.B. zweisprachige Speisekarten in Restaurants obligatorisch machen. Solche Maßnahmen würden zum Einen Arbeitsplätze schaffen z.B. für Übersetzer (zu denen wir ja etwa arbeitslose Sprach- und Geisteswissenschaftler umschulen könnten) und zum anderen die Integration der Einwanderer vereinfachen und uns so letztlich attraktiver machen (dies gilt ja etwa auch für qualifizierte EU-Einwanderer wie aus Spanien, die ja auch eher Englisch können als Deutsch). 
Ich wäre also für eine Einführung von Englisch als zweiter, gleich berechtigter Amtssprache neben Deutsch. Ich denke mit solch einer Maßnahme können wir nur gewinnen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verrückt an der Geschichte ist ja auch, dass wir es in Deutschland ja eigentlich auch so machen könnten wie die USA und Co., und statt einer nicht-selektierenden Masseneinwanderung unter dem Mantel des Asylrechts endlich ein vernünftiges Einwanderungsgesetz schaffen könnten. Das kann uns ja letztendlich niemand verbieten. Es fehlt aber anscheinend der politische Wille&#8230;</p>
<p>Ob die Talente dann aber überhaupt nach Deutschland wollen, ist wie hier dargestellt wurde, natürlich eine andere Frage. Wie Herr Stelter an anderer Stelle schön aufgezeigt hat, schwächen u.a. die jahrelang mangelnden Investitionen in Bildung und Infrastruktur unsere Attraktivität als Zielland für qualifizierte Einwanderer. </p>
<p>Ich denke aber, dass neben diesen rein ökonomischen Faktoren, auch unter anderem der Faktor &#8220;Sprache&#8221; eine nicht geringe Rolle spielt: Ein hochqualifizierter Inder zum Beispiel wird sehr gutes Englisch sprechen, und kann dadurch auf dem Arbeitsmarkt, aber auch in der Gesellschaft der USA, Kanadas oder GB&#8217;s schnell Fuß fassen. In Deutschland müsste er sich hingegen unsere recht schwierige und sperrige Sprache aneignen. Natürlich gibt es in Deutschland mittlerweile auch viele Unternehmen, bei denen Englisch Firmensprache ist. Aber unser komplettes Behördensystem ist etwa noch auf Einsprachigkeit ausgelegt, was eigentlich völlig unnötig ist. Es wäre mit relativ geringem Aufwand möglich durchzusetzen, dass alle behördlichen Formulare (Wohnortanmeldung, Steuererklärung etc.) auch auf Englisch verfügbar sind, und die Behördenmitarbeiter Auskünfte auch auf Englisch erteilen. Ebenso können und sollten wir auch unsere Fernsehprogramme mit optionalen englischen Untertiteln unterlegen (wie etwa schon bei hörgeschädgten der Fall) wie auch z.B. zweisprachige Speisekarten in Restaurants obligatorisch machen. Solche Maßnahmen würden zum Einen Arbeitsplätze schaffen z.B. für Übersetzer (zu denen wir ja etwa arbeitslose Sprach- und Geisteswissenschaftler umschulen könnten) und zum anderen die Integration der Einwanderer vereinfachen und uns so letztlich attraktiver machen (dies gilt ja etwa auch für qualifizierte EU-Einwanderer wie aus Spanien, die ja auch eher Englisch können als Deutsch).<br />
Ich wäre also für eine Einführung von Englisch als zweiter, gleich berechtigter Amtssprache neben Deutsch. Ich denke mit solch einer Maßnahme können wir nur gewinnen&#8230;</p>
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		Von: TobRae		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[TobRae]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Mar 2016 16:38:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein kurzer Kommentar aus persönlicher Perspektive: Ich studiere Informatik in den Endzügen an einer der besseren TUs Deutschlands. Ein Großteil der sehr guten Kommilitonen (mit Industrieinteresse) hat sich bereits für einen Berufseinstieg bei Google, Microsoft oder Amazon in Nordamerika, Luxemburg oder der Schweiz entschieden. Besonders interessant ist das Verhalten der Nicht-Deutschen: Hier gehen die guten ausschließlich zu amerikanischen Unternehmen oder angelsächsischen Universitäten.

Klar, die Hauptmotivation sind hier sicherlich die hohen Bruttogehälter sowie das Standing der Unternehmen, wozu es in Deutschland nichts Vergleichbares gibt. Die im Vergleich jetzt schon sehr hohen Steuern und Sozialabgaben in Deutschland spielen aber sicherlich auch eine nicht zu unterschätzende Rolle! 

Unsere Bundesregierung macht das Arbeiten in Deutschland dagegen immer unattraktiver.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein kurzer Kommentar aus persönlicher Perspektive: Ich studiere Informatik in den Endzügen an einer der besseren TUs Deutschlands. Ein Großteil der sehr guten Kommilitonen (mit Industrieinteresse) hat sich bereits für einen Berufseinstieg bei Google, Microsoft oder Amazon in Nordamerika, Luxemburg oder der Schweiz entschieden. Besonders interessant ist das Verhalten der Nicht-Deutschen: Hier gehen die guten ausschließlich zu amerikanischen Unternehmen oder angelsächsischen Universitäten.</p>
<p>Klar, die Hauptmotivation sind hier sicherlich die hohen Bruttogehälter sowie das Standing der Unternehmen, wozu es in Deutschland nichts Vergleichbares gibt. Die im Vergleich jetzt schon sehr hohen Steuern und Sozialabgaben in Deutschland spielen aber sicherlich auch eine nicht zu unterschätzende Rolle! </p>
<p>Unsere Bundesregierung macht das Arbeiten in Deutschland dagegen immer unattraktiver.</p>
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