Der Unterschied zwischen Nord und Süd auf einen Blick

Mehr muss man eigentlich nicht wissen, um zu erkennen, dass auch eine Transferunion nicht die Probleme lösen kann. Im Gegenteil, sie führt zum Niedergang des Ganzen.

Quelle: Professor G. Heinsohn

Kommentare (36) HINWEIS: DIE KOMMENTARE MEINER LESERINNEN UND LESER WIDERSPIEGELN NICHT ZWANGSLÄUFIG DIE MEINUNG VON BTO.
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    Michael sagte:

    Die Zahl der PCT-Anmeldungen ist ein komplett sinnloses Kriterium. Patente werden grundsätzlich dort angemeldet, wo die Gebühren am niedrigsten sind und/oder Lizenzerträge steuerlich bevorzugt werden.

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    foxxly sagte:

    @rofl peter 17:15 ich gaube, sie haben massive scheuklappen im gesicht! tut mir leid, blind muss man schon sein, wenn die dinge in deutschland so schön redet.
    falls sie es noch nicht gemerkt haben, wir sind auf dem besten wege in einen totalitären, faschistischen staat. eine faire, saubere berichterstattung über die medien, können wir längst leider vergessen. die interessensteuerung läuft perfekt, – dabei wird die demokratie ausgehebelt.
    diese politik läuft so, weil es leute wie ihre ansicht/einstellung ? gibt!

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    Alexander sagte:

    Der Süden Europas wird ähnlich regiert wie die dritte Welt. Dieser Ansatz stammt nicht von mir, sondern von Rolf Peter Sieferle in „finis“ BRD. Zu diesem Status gehört auch die militärdiktatorische Vergangenheit von Portugal, Spanien, Italien und Griechenland sowie der französische Zentralismus zulasten der Regionen.

    Überall dort sahnen Eliten ab bei gleichzeitigem Hang zum Sozialismus.

    Wer glaubt die EZB könne hinreichend Geld in diese schwarzen Löcher werfen, überschätzt die Entwicklungsmöglichkeiten der dritten Welt immer noch.

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      Rolf Peter sagte:

      Geschichtswissenschaft als Rorschachtest. Man findet in den Fakten eben das Muster, das man sehen will.

      Gluecklicherweise hat Deutschland als Hort der Demokratie und Freiheit autoritäre und diktatorische Regime schon vor Jahrhunderten ganz allein aus eigener Kraft abgeschüttelt und sich zu einem Vorreiter der Menschenrechte entwickelt. Davon müssen sich die genannten Länder erstmal eine Scheibe abschneiden.

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        Alexander sagte:

        @Rolf Peter

        Erst bei Sieferle lesen dann urteilen.

        Anders als die BRD wurden genannte Südländer nicht befreit, sondern zählen sich zu UN Sicherheitsrat Weltmächten bzw. Siegern über Nazi-Deutschland.

        Ein Teil der europäischen Idee waren jene Wohlstandsversprechen, die von den Militärregimen in Spanien, Portugal oder Griechenland nach dem II Wk nicht erfüllt werden konnten.

        Dritte Welt trifft und das ist gut so :o)

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    Rolf Peter sagte:

    Eine solche Aufstellung könnte man auch fuer Deutschland erstellen. Sollen Baden-Württemberg und Bayern sich jetzt der Transferunion mit den anderen Bundesländern verweigern? Könnte man ja diskutieren. Oder das alte Württemberg im Vergleich mit Baden (wie auch immer der ausgeht). Oder Herr Stelter als (vermute ich) Nettosteuerzahler dem Rest der Bundesrepublik. Sie könnten austreten und zusammen mit Titus Gebel eine freie Privatstadt gründen.
    Ausserdem: wer spricht von Transferunion? Setzten Sie sich ökonomisch mit dem Thema auseinander, und Sie werden sehen, das gerade Probleme wie die Coronakrise sinnvoll durch eine Art Versicherung auf europ. Ebene angegangen werden können (in Ergänzung der regionalen und lokalen Massnahmen). Der Coronafonds ist so eine Art der Versicherung. So funktionieren auch die USA. Sie wollen das nicht, ok, aber ob Ihre Ängste (und diese irrationale Grundlage kommt in vielen Ihrer Beiträge zu diesem Thema zum Ausdruck) da ein guter Ratgeber sind, wage ich zu bezweifeln.

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      klausi sagte:

      Inwieweit funktioniert die USA so? Welche Vorteile sehen Sie denn in einer Versicherung und wie soll die Ausgestaltet sein? Im Unterschied zum Laenderfinanzausgleich gibt es in der EU keine gemeinsame Obrigkeit die einen Grossteil der Gestaltungsmoeglichkeiten vereinnahmt. Sondern jeder Staat besitzt weiterhin sein Gestaltungsprivileg und fuer moegliche Probleme sollen nach ihrem Vorschlag alle einstehen.

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        Rolf Peter sagte:

        Obwohl die USA mehr integriert sind als die EU, gibt bes dort keine Fiskalunion. Die Staaten betreiben ihre eigene Fiskal-, Steuer- und Wirtschaftspolitik. Daher sind z.B. auch die Kreditratings der Staaten unterschiedlich. Der Bund haftet nicht fuer die Einzelstaaten.
        Wenn eine Region von einem Ereignis besonders betroffen wird, kann der Präsident den Notstand verkünden und Bundesmittel an die betroffene Region leiten. Das wirkt wie eine Versicherung, da Mittel aus dem allgemeinen Steueraufkommen einzelnen Staaten zur Verfuegung gestellt werden.
        Das kann auch dann funktionieren, wenn ein Ereignis (z.B. Corona) alle betrifft, aber die verursachten Schäden sich sehr unterschiedlich konzentrieren.
        Dazu bedarf es auch keiner Obrigkeit, bei der sich ein Grossteil der Gestaltungsmöglichkeiten konzentriert.
        Massnahmen wie der Coronafonds stellen einen Schritt in Richtung „Vereinigte Staaten von Europa“ dar. Manche begrüßen das (ich z.B.), andere lehnen es ab. Deutschlands Wohlstand hängt von der Kooperation in größeren (übernationalen) Einheiten ab. Zweimal sind wir im letzten Jahrhundert damit gescheitert, das mit der Brechstange zu erzwingen. Jetzt haben wir mit der EU einen Hebel, friedlich unsere Interessen zu verfolgen. Dabei muss man sich eben auch mit den Interessen der anderen auseinandersetzen. Offen gesagt, ich sehe diese Einsicht hier bei manchen nicht.

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        klausi sagte:

        Rolf Peter schrieb:
        „Deutschlands Wohlstand hängt von der Kooperation in größeren (übernationalen) Einheiten ab. Zweimal sind wir im letzten Jahrhundert damit gescheitert, das mit der Brechstange zu erzwingen. Jetzt haben wir mit der EU einen Hebel, friedlich unsere Interessen zu verfolgen. Dabei muss man sich eben auch mit den Interessen der anderen auseinandersetzen. Offen gesagt, ich sehe diese Einsicht hier bei manchen nicht.“

        Ich habe diese Einsicht auch nicht. Stehen Suedkorea oder Japan so schlecht da? Die sind in keiner uebernationalen Einheiten ala EU oder USA organisiert und bedienen sich schlichtweg Freihandelsabkommen. Warum brauchen wir uebernationale Einheiten und kommen nicht mit Freihandelsvertraegen (fuer mich ein merkwuerdiger Begriff, denn wir sollten ohne Vertraege unsere Zoelle senken) aus?

        Des Weiteren spielte oftmals die Solvenz des jeweiligen Staates eine Rolle um ueber die Beitraege zu entscheiden, aber nicht die der jeweiligen Buerger. Uebertrieben(!) durchdacht auf einen permanenten Ausgleich auf EU-Ebene ala Laenderfinanzausgleich koennte ein Staat die Steuern und Abgaben senken und sich die Differenz von den anderen EU Staaten begleichen lassen. Schon beim Laenderfinanzausgleich stellt sich mir die Frage ob das gerecht ist das die Kitagebuehren in Berlin bei 0 Euro liegen, aber die meisten Buerger der „Geberlaender“ hier einen Beitrag zahlen muessen.

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        Klausi sagte:

        Noch als Ergaenzung: Man kann alles machen wenn man das moechte (solidarische Hilfe, staerkung der Partnerschaft, humanitaere Hilfe…), aber man sollte das dann auch so vertreten. Einen „Gewinn“ sehe ich in Ihrer Idee fuer uns und fuer die Empfaenger naemlich nicht (das heisst nicht das es nicht einen gibt, ich sehe ihn nur nicht und ich lese gern Ihre Argumente).

        Die verwaehrten Hilfen und das Exportverbot am Anfang der Krise empfand ich als mehr als peinlich. Da haette wirklich schnell geholfen werden muessen. Gern auch als Geschenk und nicht als Kredit. Alles ueber was jetzt allerdings gesprochen wird, geht mir zu weit.

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        Rolf Peter sagte:

        Zu den weiteren Antworten. Sicher, theoretisch könnte Deutschland auch als größere Schweiz operieren. Das UK versucht sich ja gerade an diesem Ansatz. Ob das auch in Deutschlands Situation funktioniert (bei der gegebenen geschichtlichen geographischen und kulturellen Einbindung in Europa) bezweifle ich, aber eine zwingende Antwort gibt es nicht. Ich finde auch, mit der EU hat sich in Europa ein vielversprechender Lösungsansatz gefunden, der – bei aller berechtigten Kritik – doch bisher gut funktioniert hat.

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        Gast sagte:

        https://de.m.wikipedia.org/wiki/Versicherung_(Kollektiv)

        Mit Versicherung wird das Grundprinzip der kollektiven Risikoübernahme bezeichnet, bei dem viele einen Geldbetrag (= Versicherungsprämie) in die Kapitalsammelstelle Versicherer einzahlen, um beim Eintreten eines entsprechenden Schadens, dem Versicherungsfall, aus dieser Kapitalsammelstelle einen Schadenausgleich zu erhalten. Da der Versicherungsfall nur bei wenigen Versicherten eintreten wird, reicht das Vermögen der Kapitalsammelstelle bei bezahlbarem Beitrag aus. Voraussetzung ist, dass der Umfang der Schäden statistisch abschätzbar ist und demnach mit versicherungsmathematischen Methoden der von jedem Mitglied des Kollektivs benötigte Beitrag bestimmbar ist.

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        Richard Ott sagte:

        @Gast

        „Mit Versicherung wird das Grundprinzip der kollektiven Risikoübernahme bezeichnet, bei dem viele einen Geldbetrag (= Versicherungsprämie) in die Kapitalsammelstelle Versicherer einzahlen, um beim Eintreten eines entsprechenden Schadens, dem Versicherungsfall, aus dieser Kapitalsammelstelle einen Schadenausgleich zu erhalten“

        Tja, glaubt hier irgendjemand, dass die Südländer Interesse an einem System hätten, wo sie Geldbeträge *EINBEZAHLEN* müssten?

        Das Geschwafel von der „Versicherung“ ist reiner Etikettenschwindel.

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      Richard Ott sagte:

      @Rolf Peter

      „Sollen Baden-Württemberg und Bayern sich jetzt der Transferunion mit den anderen Bundesländern verweigern? Könnte man ja diskutieren.“

      Wenn die Landesregierung vom Hauptstadt-Shithole noch ein paar mehr blödsinnige linksextreme Ideen umsetzt (Wie wäre es zum Beispiel damit, statt Beweislastumkehr bei Personenkontrollen die angeblich ja so schlimm „rassistische“ Polizei gleich ganz abzuschaffen? Minneapolis macht es ja vor…), dann wird diese Frage eines Tages wirklich zur Diskussion kommen.

      Bis dahin gibt es aber einen wesentlichen Unterschied: Bayern, Baden-Württemberg und Berlin sind derzeit Teile des föderalen Staates „Bundesrepublik Deutschland“. Deutschland, Spanien, Italien und Frankreich sind von einander unabhängige souveräne Staaten. *Sie* wollen das anscheinend ändern. Also müssen Sie auch erklären, wieso wir eine Transferunion mit anderen Ländern eingehen sollen, in der uns die Rolle des Zahlschweins zugewiesen werden wird.

      “ Setzten Sie sich ökonomisch mit dem Thema auseinander, und Sie werden sehen, das gerade Probleme wie die Coronakrise sinnvoll durch eine Art Versicherung auf europ. Ebene angegangen werden können“

      Unsinn. Versicherungen funktionieren nur dann, wenn die Risiken der einzelnen Versicherungsnehmer in der Versicherungsgemeinschaft nicht korrelliert sind. Wenn ganz Europa gleichzeitig von einer Pandemie getroffen wird, können sich die europäischen Staaten nicht gegenseitig für den Schadenfall versichern.

      Das ist ungefähr genauso blödsinnig, wie eine Weltregierung zu fordern, damit sich die Staaten auf globaler Ebene gegenseitig gegen den Einschlag eines riesigen Asteroiden „versichern“ können. Funktioniert genausowenig.

      Oder wollen Sie darauf hinaus, dass sich die Einwohner der Südländer per Transferunion gegen die Unfähigkeit ihrer eigenen Regierungen „versichern“ können, indem Deutschland immer für alle eintretenden Schäden zahlt?

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        Zweifler sagte:

        @Richard Ott

        Europa ist WEDER gleichzeitig, NOCH gleich schwer von der Coronakrise getroffen worden.

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    asisi1 sagte:

    Es ist wie immer wieder köstlich, wenn irgendwelche fabulierenden Experten von Erholung reden. Es kann keine Erholung geben, solange die derzeitigen Politiker das Sagen haben, denn sie sind das große Problem! Sie haben in den letzten 30 Jahren diesen Mist zugelassen.

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    Dietmar Tischer sagte:

    >Mehr muss man eigentlich nicht wissen, um zu erkennen, dass auch eine Transferunion nicht die Probleme lösen kann.<

    Es geht doch nicht darum, dass eine Transferunion die Probleme lösen kann.

    Die Transferunion ist das Konstrukt, das stabil bleiben muss.

    Dabei kommt es lediglich darauf an, die stabilitätsgefährdenden Probleme zu lösen.

    Nichts ist einfacher als das:

    Sie werden gelöst – durch die EZB.

    Draghi hat vorgemacht, wie es geht, und Lagarde macht es nach; wenn es sein muss, auch gern ein paar Schuhnummern größer.

    Staatsanleihenkäufe dem Kapitalschlüssel entsprechend?

    Das sind nicht mal mehr Lippenbekenntnisse, das ist der Papierkram mit dem Mandat von vorgestern.

    Wir sind in einer NEUEN Normalität.

    Das hat Prof. G. Heinsohn offensichtlich noch nicht begriffen, wenn er die längst ausrangierte Kreditwürdigkeit von Ländern mit Patentanmeldungen korreliert.

    Und Patentanmeldungen – was soll das denn?

    Die sind doch auch kein Thema.

    Nur mal beispielhaft:

    Mit seiner „Nationalen Wasserstofffstrategie“ wird Deutschland „bei modernster Wasserstofftechnik zum Ausrüster der Welt“.

    Das muss man einfach nur verstehen:

    Die Regierung hat eine STRATEGIE (für Deutschland), mit der wir nicht bei irgendeiner, sondern bei MODERNSTER Wasserstofftechnik nicht irgendetwas erreichen können, sondern AUSRÜSTER werden – nicht nur der Deutschlands oder der EU, sondern der WELT.

    Das Geld, das es für die Strategie braucht, ist als Startguthaben bereits freigegeben: 7 Mrd. Euro für den Kick off.

    Da „modernste Wasserstofftechnik“ selbstverständlich nur „grüne Wasserstofftechnik“ heißen kann, wir diesbezüglich aber ein geografisches Problem haben, kaufen wir uns da ein, wo es mehr Sonnenstunden gibt – partnerschaftlich, wie sich das gehört. Dafür werden 2 Mrd. Euro locker gemacht. Das ist herzlich wenig, sollte aber unseren guten Willen zeigen.

    Von Patenten ist nichts zu lesen – warum auch?

    Mit einer GRÜNEN Strategie sind auch die ambitioniertesten Ziele zu erreichen.

    Die Welt, die wir mit ihr ausrüsten, wird uns dankbar sein.

    Denn wir schenken ihr das gute Gewissen, KLIMAFREUNDLICH für unseren Wohlstand arbeiten können.

    Noch irgendwelche Fragen?

    Wenden Sie sich bitte an die Koalition, nicht an mich : -)

    Dort hat man für alles eine Strategie und kann somit sicher auch unanständige Fragen rundum zufriedenstellend beantworten.

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      Richard Ott sagte:

      @Herr Tischer

      „Da „modernste Wasserstofftechnik“ selbstverständlich nur „grüne Wasserstofftechnik“ heißen kann“

      Natürlich grün! Ich setze da voll auf die Familie Reemtsma. Die hat schon vor etwa 80 Jahren einen untrüglichen Instinkt dafür bewiesen, wo man in der Staatswirtschaft die besten Geschäfte machen kann, als sie den Zigaretten-Liefervertrag für die Wehrmachtssoldaten im 2. Weltkrieg an Land gezogen hat.

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      foxxly sagte:

      die neue normalität ist: die erde ist wieder eine scheibe! die ignoranz ist, dass versucht wird, schulden mit schulden zu bekämpfen. auch die stabilitätsfördernde mittel gehen irgend mal zu ende bzw. verlieren vertrauen auf seine wirkungen. das einzig sicher ist, dass nur zeit gewonnen wird bevor unser wunschdenken zusammenbricht.
      es ist arrogant zu behaupten, dass deutschland eine wasserstofftechnik hat, welche alle anderen hintersich lässt. andere länder schlafen auch nicht!
      es klingt so nach einer „führerschaft“. davor sollten wir uns besser hüten!

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      ruby sagte:

      @ Herr Tischer
      Das Koalitionspapier mit den Milliardenlisten ist ein Dokument für die Geschichtsbücher in dem perfekt charakterisiert steht, welche Pokitikvisionäre das waren.
      Die Wasserstoffpassagen sind ein echtes Highlight zu dem mir die drei Tankstellen in Hamburg einfallen.
      Es ist erschreckend, daß dieser unwirkliche Quatsch überhaupt das Licht der Öffentlichkeit erblickt, wertloses Geld in wertlosen Sätzen.

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        foxxly sagte:

        @ruby………. wasserstoff ist eine unendliche ressource, während alle batterie-rohstoffe endlich und höchst problematisch in der gewinnung und für die umwelt, sind. aber bei eine bestimmten ideologie spiel dies wohl keine rolle.
        ich glaube nicht, dass der wasserstoff-betrieb im vergleich zur batterie, bei einem ideoligie-freien vergleich wirklich teuerer ist.
        wasserstoff sollte natürlich aus regenerativen ressourcen und auch aus dem „über-strom“gewonnen werden, statt in nahezu zu verschenken.
        ein anders faktum sollte uns zu denken geben: jährlich erzeugen wir billionen von kwh an strom. dies bedeutet auch billionen kwh an wärme.
        vielleicht haben wir mit unseren wohlstand und anspruch, längst eine erderwärmung durch unseren stromverbrauch, sozusagen eine stromheizung installiert.

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        ruby sagte:

        @foxxly
        Solange der Dollar und das Öl sowie die Sklawenwerkbänke China & Co global militärisch durch Hegemonen dominiert sind, ist die Wasserstoffbrennstoffzelle ein Marketingwitz.
        Die Politiker, die das wissentlich verdrängen und mitspielen in der Besatzungszone BRD sind so wie
        von Mephistopheles heute im gelben Forum beschrieben:

        „Der faustische Mensch ist bereit
        mit dem Verschwinden seiner selbst zu bezahlen, um zu werden wie Gott.
        Gruß Mephistopheles“

        Wie sollen die nachhaltigen Technologien gegen teuflische Menschen umgesetzt werden?

        Mein Autohändler ist zum Vertriebleitungstreffen nach Wolfsburg gefahren und hat der Absatzdrückerbandenführung vor allen anderen Händlern die Leviten gelesen und den gekündigten Vertragshändlervertrag überreicht.
        Die Wasserstofffahrzeuge die er jetzt verkauft kommen aus Südkorea sind also Megamonsterabzockerkisten.
        https://www.autobild.de/artikel/hyundai-nexo-im-alltagstest-2020-wasserstoff-praxis-suv-fuell-cell-16601387.html
        Wie soll so etwas umweltminimal mit den Politikerpapierfetzen in Deutschland für den Durchschnittsbürger Realität werden?
        Was machen die deutschen Lastkraftwagen, wo sich ein effektiver Einsatz des Wassterstoffs am ehesten effektiv anbietet für den Transitraum Deutschlandseuropa?
        30 Jahre und Nullfortschritt über EU und BRD dieses Modell hat fertig, kann sich per Pferdekarren Richtung Friedhof kutschieren lassen.
        Jede technische Entwicklung würde per Zentralbankkreditfinanzierung für Globalmonopolisten einfach aufgekauft zu Negativzinssätzen.
        Deutschland hat keiner mehr zu brauchen, das ist der Lohn der Ignoranz und Einfältigkeit.

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      JürgenP sagte:

      @ DT
      Die Chinesen sind besonders ambitioniert und wollen zur führenden Wasserstoffmacht aufsteigen. (…) “Außerdem sollen im Großraum Wuhan etwa 100 Hersteller Komponenten für Brennstoffzellen oder andere Elemente der Wasserstoffwirtschaft herstellen”, sagt Ben Gallagher (…).

      https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/500988/Deutschland-gehoert-zu-den-zehn-fuehrenden-Wasserstoff-Nationen

      Ich finde die chinesische Strategie clever, sich erst zum Marktführer der Wasserstoffwirtschaft zu entwickeln, dann vom Entwicklungszentrum aus einen kleinen Virus auf die Reise zu schicken, um die Konkurrenz über Monate lahmzulegen und sich hinterher die Wunden zu lecken lassen, statt Wasserstoffpatente zu schreiben.

      Womit die wohl nicht gerechnet haben, ist das Merkel und Altmaier dieses Manöver so schnell durchschauten und ein milliardenschweres Wasserstoffprogramm auflegen. Tja, so kann man sich bei den Deutschen verrechnen.

      Einziges Problem ist, dass wir jetzt anfangen zu kräftig Forschen, die anderen aber schon die Patente haben – oder sich kurz vor der Pleite stehende Firmen mit deren Patenten aufkaufen, die hierzulande ohne Milliardenprogramm von findigen Ingenieuren entwickelt wurden.

      Ich kann mich gut an die dampfenden Busse mit dem H2-Emblem erinnern, die in unserer Stadt fuhren. Die sind längst wieder weg, verkauft, ich meine gelesen zu haben: nach China. Eine einzige Wasserstofftankstelle, ein echtes verwaistes Designstück in zentraler Lage, ist von der Aktion übrig geblieben.

      Das lief wohl so, wie bei der von AEG Wedel entwickelten PV-Produktionstechnik. Das gab’s kurz vor Toreschluss noch 45 Mio. staatliche „Förderung“, also die Summe, die man zu der Zeit für den Bauzaun vom AKW Brockdorf benötigte. Als das auslief, versilberte ein etwas klammer süddeutscher automobiler „Technologie“konzern die staatlich geförderen Patente nach Übersee.

      Was die Politik uns jetzt als „Innovation“ mit finanzieller Ausstattung in Größenordnung der chinesischen Portokasse verkauft, ist andernorts längst patentiert worden. Jedenfalls wenn es um die grundlegenden Dinge geht, damit womit man die Branche aufmischt und die Reise bestimmt. Man sollte man sich mal anschauen, für was in Deutschland zuletzt PCT’s angemeldet wurden …

      „Damit erzielte die Bundesrepublik zugleich das stärkste Anmeldewachstum seit 2010 (Abb.: Entwicklung der Patentanmeldungen aus Deutschland / http://ots.de/40z3GC). Dies ist vor allem auf den Aufwärtstrend im Fahrzeugsektor und in angrenzenden Bereichen wie Sensoren und andere Messgeräte zurückzuführen“.
      https://www.presseportal.de/pm/24954/4215465

      Die hilflose Aktion kommt – wie bei Corona – einfach zu spät, um mehr als ein paar Krumen vom Kuchen abzuholen. Das Thema hätte man vor zwanzig Jahren mit Milliardenprogrammen vorantreiben müssen.

      Das ist das Ergebnis von mehr als 16 Jahre kohlmerkelscher Innovationsstrategie für Zukunftstechnologien mit Patentzahlen auf rumänischen Dorfniveau.

      Nun Forscher und Ingenieure, forscht mal schön. Derweil rollen die fertigen Produkte auf der Seidenstraße gen Westen – mit Wasserstoff angetrieben …

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        jobi sagte:

        @JürgenP

        „Die hilflose Aktion kommt – wie bei Corona – einfach zu spät ..“

        Was erwarten Sie, selbst machbare Dinge haben sie nicht hinbekommen, obwohl mehr als genug Zeit gewesen wäre: z.B schnelles Internet.

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        Richard Ott sagte:

        @jobi

        Dafür haben wir in Deutschland große Fortschritte bei der Frauenförderung erzielt und an der Entdeckung von Dutzenden neuen Geschlechtern mitgewirkt!

        Ob es da vielleicht einen Zusammenhang gibt?

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        Dietmar Tischer sagte:

        @ Bernhard-Albrecht Roth

        Ich hatte gesagt:

        >Wenn aber die Billionen an neuem Zentralbankgeld die Anleger GLAUBEN lässt, dass es KEINE Dauerrezession werden wird UND es keine wird, weil die realwirtschaftlich agierenden Subjekte die Umlaufgeschwindigkeit ERHÖHEN, muss es keine tendenziell fallenden Aktienkurse geben.>

        Sie entgegnen:

        >Diesmal ist die Verunsicherung bei Unternehmen und privaten Haushalten durch die massiv gestiegene Arbeitslosigkeit und das unbrechenbare Coronavirus viel größer, weshalb ich von min. 25% sinkender Umlaufgeschwindigkeit ausgehe. 25% von umgerechnet 255 Billionen US-Dollar an weltweit existierendem Giralgeld würde einen temporären Rückgang der verfügbaren Liquidität von über 60 Billionen Dollar bedeuten. Die können aufgrund der schon zu hohen Verschuldung nicht einfach nachgedruckt werden.>

        Ihr Punkt, wie ich ihn verstehe:

        Es kommt NICHT auf den Glauben und die Erwartungen der ANLEGER an, sondern darauf, dass FEHLENDE Liquidität – die auch bei bzw. trotz aller Liquiditätsinfusionen der Notenbanken nicht zu vermeiden ist – BEWIRKEN würde und DARAUFHIN das Verhalten der Anleger beeinflussen MÜSSTE.

        Ich halte Ihre Zahlen für angemessen, und gebe ihnen Recht.

        Damit sagen Sie auch:

        Es kommt NICHT darauf an, ob die Wirtschaftssubjekte wieder mehr Geld ausgeben in den kommenden Monaten, also die Umlaufgeschwindigkeit sich erhöhen würde, WEIL der RÜCKGANG verfügbarer Liquidität einfach NICHT zu kompensieren ist.

        Für meine Aussage (oben) heißt dies in der Konsequenz:

        Wir werden aller Voraussicht nach in den nächsten Monaten nicht nur eine Insolvenzwelle erleben, sondern auch sehen können, dass die Wirtschaftssubjekte NICHT mehr Geld ausgeben werden, vielmehr WENIGER ausgeben MÜSSEN, weil sie weniger haben werden.

        Dazu beispielhaft, wenn auch nicht repräsentativ, eine heutige Meldung:

        Lufthansa-Piloten bieten 45% Gehaltsverzicht an für Sicherung ihrer Arbeitsplätze.

        Daher ist davon auszugehen, dass die WENN-Bedingung meiner obigen Aussage nicht erfüllt ist und es demnach zu tendenziell fallenden Aktienkursen kommen MUSS.

        Das ist bei gleicher Auffassung hinsichtlich des Sachverhalts (Rezession, fallende Aktienkurse), eine andere Begründung als die von Edward, der sagt:

        >Die Notenbank kann den Prozess verlangsamen, indem Unternehmen noch mehr Geld am Markt aufnehmen. Aber damit wird das Problem nicht gelöst, dass man gleichzeitig liquid und insolvent sein kann.>

        Das Problem ist ein ANDERES als die genannte gleichzeitige Vereinbarkeit und wird auch dann ein Problem sein, wenn ab nächstem Jahr hohe prozentuale Wachstumsraten auf einem STARK gefallenem Niveau zu festzustellen sein werden.

        Die Feststellung von Dr. Stelter ist für die letzten Wochen zwar RICHTIG:

        >Es wird zunehmend anerkannt, dass es eben genügt, Geld in die Märkte zu pumpen. Damit steht fest: Wir haben nicht nur Rezessionen abgeschafft – außer es kommt ein Virus –, auch fallende Börsen.>

        Diese Anerkennung wird aber zukünftig einer anderen weichen.

        PS:

        Mein Kommentar zur Feststellung von M. Stöcker, dass es zwei GETRENNTE Geldkreisläufe gebe, sollte lediglich darauf verweisen, dass es die in einem ABSOLUTEN Sinn, d. h. als voneinander UNABHÄNGIGE nicht gibt.

        Richtig ist natürlich, dass man ihre Unterschiedlichkeit verstehen muss, wenn man unser Geldsystem begreifen will.

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    foxxly sagte:

    die patentanmeldungen sind m.m. kein seriöser maßstab: es gibt auch in anderen ländern fähige menschen. meist jedoch mit kapitalmangel. reiche staaten/länder betreiben brain-train und halten dadurch ärmere länder weiter arm und zunehmend abhängig.
    andereseits hat ein großer klumpen an kapital und wirtschaft, automatisch eine anziehungskraft auf andere.
    die eu würde selbst dann nicht nach unseren maßstäben funktionieren, wenn deutschland vielleicht 70% seiner wirtschaft an die anderen länder abgeben würde.

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  8. Avatar
    foxxly sagte:

    … wer es noch nicht begriffen hat: die politische agenda deutschlands ist, unseren staat und gesellschaft reif zu machen für den zentralstaat eu. die wirtschaft wird in deutschland mehr gebremst als nötig, die finanzmittel werden nahezu verschenkt, die rechtsprechung ist eu-lastig, kultur, freiheiten etc. usw. , alles richtung eu. dieser eu-staat wird nur möglich mit erheblichen freihheitsbeschränkungen, mehr bürokratie und finanziellen einbußen für deutsche. die richtung ist sozialistische zentralverwaltung. zentralismus war noch nie gut!
    ich frage mich schon lange, warum nimmt unsere einflußreichen wirtschaftsverbände etc. diese politik wehrlos hin, – sind sie doch auch die hauptlastenträger.
    heute in der zeitung: selbst edmund stoiber will keine eigene steuer der eu! merkt er endlich wo sich die eu hinentwickelt?

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