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	Kommentare zu: Der clevere Kurtli – oder: So wird man Millionär	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Tue, 26 May 2015 07:05:28 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Daniel Stelter		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/der-clevere-kurtli-oder-so-wird-man-millionaer/#comment-13156</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel Stelter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 May 2015 07:05:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/der-clevere-kurtli-oder-so-wird-man-millionaer/#comment-13145&quot;&gt;Stefan Ludwig&lt;/a&gt;.

Lieber Herr Ludwig,

vielen Dank für diesen Hinweis. Als Schüler der Hochschule St. Gallen sind mir die Systemtheorie und Stafford Beer noch gut in Erinnerung. Bereits in den 1980er-Jahren wurde dies dort gelehrt, und ich glaube in der Tat, dass diese Theorie gut geeignet ist, die Funktionsfähigkeit von komplexen Systemen zu beschreiben. Ich denke vor allem wird klar, dass man nicht einfach an einer Stelle etwas verändern darf und denken, es gebe eine eindeutige und planbare Wirkung. So viel zum Thema: Wir drucken Geld und lösen damit das Schulden und Wachstumsproblem ...

Was das Thema Wachstumszwang betrifft: in unserer Geldordnung muss es zu einem kontinuierlichen Schuldenwachstum kommen, denn nur so können die Zinsen auf der schon bestehenden Schuld bezahlt werden. Ich denke es muss aber kein Widerspruch zu den ökologischen Grenzen sein, so wir sicherstellen, dass die Kosten der Umwelt internalisiert sind. Denn dann werden wir effizienter und besser und zudem Wachstum generieren auf Gebieten, die keinen weiteren Ressourcenverbrauch bedingen.

Herzlich,

DSt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/der-clevere-kurtli-oder-so-wird-man-millionaer/#comment-13145">Stefan Ludwig</a>.</p>
<p>Lieber Herr Ludwig,</p>
<p>vielen Dank für diesen Hinweis. Als Schüler der Hochschule St. Gallen sind mir die Systemtheorie und Stafford Beer noch gut in Erinnerung. Bereits in den 1980er-Jahren wurde dies dort gelehrt, und ich glaube in der Tat, dass diese Theorie gut geeignet ist, die Funktionsfähigkeit von komplexen Systemen zu beschreiben. Ich denke vor allem wird klar, dass man nicht einfach an einer Stelle etwas verändern darf und denken, es gebe eine eindeutige und planbare Wirkung. So viel zum Thema: Wir drucken Geld und lösen damit das Schulden und Wachstumsproblem &#8230;</p>
<p>Was das Thema Wachstumszwang betrifft: in unserer Geldordnung muss es zu einem kontinuierlichen Schuldenwachstum kommen, denn nur so können die Zinsen auf der schon bestehenden Schuld bezahlt werden. Ich denke es muss aber kein Widerspruch zu den ökologischen Grenzen sein, so wir sicherstellen, dass die Kosten der Umwelt internalisiert sind. Denn dann werden wir effizienter und besser und zudem Wachstum generieren auf Gebieten, die keinen weiteren Ressourcenverbrauch bedingen.</p>
<p>Herzlich,</p>
<p>DSt</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Stefan Ludwig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/der-clevere-kurtli-oder-so-wird-man-millionaer/#comment-13145</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stefan Ludwig]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 May 2015 09:03:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich habe die Internetseite nach einer möglichst gut passenden Stelle abgesucht und habe aber nichts besseres gefunden. Nun ja die Beiträge werden nicht automatisch veröffentlicht.

Lieber Moderator wenn es eine passendere Stelle für meinen Beitrag gibt bitte dort veröffentlichen.
Vielleicht gibt es auch einen ganz neuen Thread unter einem eigenen Titel &quot;Stabilität durch Kybernetik?&quot;

Wenn es gar nicht passt hätte ich gerne eine kurze Rückmeldung mit einem Vorschlag für eine Internetseite wo es hinpassen KÖNNTE.

Wie auch immer hier mein Beitrag:

Sehr geehrter Herr Stelter, 

Alle Welt hofft auf &quot;Wachstum&quot; man ist überzeugt davon für die Verbesserung / Stabilisierung der Situation ist Wachstum erforderlich. 

Ich bin jetzt weiß Gott kein Umweltradikalist aber da hat unsere Gesellschafft noch einen schmerzlichen 

Erkenntnisprozess vor sich. Wenn das Wirtschaftssystem nur dann funktioniert wenn es wächst dann ist es 

langfristig dem Untergang geweiht. Dem einen oder anderen dem das dämmert mag darüber denken 
&quot;Im Moment haben wir ja eh &quot;nur&quot; 0,7% Wachstum. Das wird erst in zwei Generationen relevant also brauche 

ich mir keine Gedanken darüber zu machen. Wenn dieses Wachstum jährlich als prozentuale Rate stattfindet

ist es exponentiell. Je länger man ein solches WIrtschaftssystem betreibt desto härter wird der Aufprall oder 

Kollaps. 

Da wird argumentiert nur der Kapitalismus ist in der Lage für weiteren Fortschritt zu sorgen.
Nur der Druck den die Schulden erzeugen ist als Antrieb stark genug immer höhere Effizienz, höhere 

Produktivität und Fortschritt zu erbringen. Systeme die diesen Druck nicht hatten sind zusammengebrochen.
(Kommunismus) oder haben sich erst gar nicht so rasant entwickelt (Stammesgesellschaften im Urwald).

Ich finde da sollte ein neuer Weg diskutiert werden. Ich traue der Kybernetik und dem Viable System Model 

von Stafford Beer zu die Welt-Gesellschaft so UM-zuentwickeln dass Stabilität auf hohem zivilisatorischen Niveau 

möglich wird.

Kybernetik ist im doppelten Sinne komplex. Ich wage es hier trotzdem einmal sie auf einfach zu verstehende 

Worte zusammenzufassen. Kybernetik: Wissenschaft vom Funktionieren von Systemen. Im Sinne von WIE und 

mit welcher Struktur funktionieren Systeme. Systeme kann in diesem Zusammenhang so unterschiedliche Dinge wie Wirtschaftsunternehmen, Verwaltungen, &quot;Gesellschaft&quot;, ein Stadtviertel, der menschlicher Körper, ein Ameisenstaat, eine Motorsteuerung bedeuten. Sie alle arbeiten nach denselben grundlegenden PRINZIPIEN des Funktionierens. Die Umsetzung und Ausgestaltung dieser Grundprinzipien ist sehr vielfältig. Deshalb ist an der Oberfläche auch nicht zu erkennen warum ein Wirtschaftsunternehmen nach den gleichen Grundprinzipien funktionieren soll wie eine Motorsteuerung oder die Temperaturregelung im menschlichen Körper. Es sind aber die gleichen Grundprinzipien. 

Je nach dem wie sehr die inneren Steuerungs- und Kontrollstrukturen eines &quot;Systems&quot; kybernetischen Prinzipien entsprechen verfügt das System über größere oder kleinere Anpassungsfähigkeit um sich an geänderte Bedingungen anpassen zu können.


Das Viable System Model:
ein Modell   &quot;wie müssen Systeme (aller Art) im PRINZIP strukturiert und organisiert sein um langfristige 

Überlebensfähigkeit zu haben&quot;. 
Wichtigste Punkte dabei sind: 

- ein vielfältiges Sensorium zum Wahrnehmen von Veränderungen in der Umwelt. Wobei Umwelt hier in einem ALLumfassenden Sinne gemeint ist, Wirtschaft, Gesellschaft, Natur.

- Die Steuerungstruktur muss eine ähnlich hohe Komplexität aufweisen wie das zu steuernde System.


Ich will auch erläutern warum ich so sehr davon überzeugt bin:
Stafford Beer hat lebende Systeme analysiert welche Funktionen und welche Struktur weisen die 

Steuerungssysteme von biologisch lebenden Systemen auf. Egal was immer er auch analysierte 
er fand immer und immer und immer wieder die gleichen Grundprinzipien. 

Meine Schlussfolgerung daraus ist:
Wenn die belebte Natur durch Millionen Jahre andauernde und millionenfach getestete Variation 
sich immer und immer wieder zu den gleichen Grundprinzipien hin &quot;evolutioniert&quot; hat dann müssen das geradezu zwangsläufig die besten Prinzipien sein. 

Wen das jetzt neugierig gemacht hat möge einmal selbst zum Viable System Model recherchieren.

mit freundlichen Grüßen 

Stefan Ludwig]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe die Internetseite nach einer möglichst gut passenden Stelle abgesucht und habe aber nichts besseres gefunden. Nun ja die Beiträge werden nicht automatisch veröffentlicht.</p>
<p>Lieber Moderator wenn es eine passendere Stelle für meinen Beitrag gibt bitte dort veröffentlichen.<br />
Vielleicht gibt es auch einen ganz neuen Thread unter einem eigenen Titel &#8220;Stabilität durch Kybernetik?&#8221;</p>
<p>Wenn es gar nicht passt hätte ich gerne eine kurze Rückmeldung mit einem Vorschlag für eine Internetseite wo es hinpassen KÖNNTE.</p>
<p>Wie auch immer hier mein Beitrag:</p>
<p>Sehr geehrter Herr Stelter, </p>
<p>Alle Welt hofft auf &#8220;Wachstum&#8221; man ist überzeugt davon für die Verbesserung / Stabilisierung der Situation ist Wachstum erforderlich. </p>
<p>Ich bin jetzt weiß Gott kein Umweltradikalist aber da hat unsere Gesellschafft noch einen schmerzlichen </p>
<p>Erkenntnisprozess vor sich. Wenn das Wirtschaftssystem nur dann funktioniert wenn es wächst dann ist es </p>
<p>langfristig dem Untergang geweiht. Dem einen oder anderen dem das dämmert mag darüber denken<br />
&#8220;Im Moment haben wir ja eh &#8220;nur&#8221; 0,7% Wachstum. Das wird erst in zwei Generationen relevant also brauche </p>
<p>ich mir keine Gedanken darüber zu machen. Wenn dieses Wachstum jährlich als prozentuale Rate stattfindet</p>
<p>ist es exponentiell. Je länger man ein solches WIrtschaftssystem betreibt desto härter wird der Aufprall oder </p>
<p>Kollaps. </p>
<p>Da wird argumentiert nur der Kapitalismus ist in der Lage für weiteren Fortschritt zu sorgen.<br />
Nur der Druck den die Schulden erzeugen ist als Antrieb stark genug immer höhere Effizienz, höhere </p>
<p>Produktivität und Fortschritt zu erbringen. Systeme die diesen Druck nicht hatten sind zusammengebrochen.<br />
(Kommunismus) oder haben sich erst gar nicht so rasant entwickelt (Stammesgesellschaften im Urwald).</p>
<p>Ich finde da sollte ein neuer Weg diskutiert werden. Ich traue der Kybernetik und dem Viable System Model </p>
<p>von Stafford Beer zu die Welt-Gesellschaft so UM-zuentwickeln dass Stabilität auf hohem zivilisatorischen Niveau </p>
<p>möglich wird.</p>
<p>Kybernetik ist im doppelten Sinne komplex. Ich wage es hier trotzdem einmal sie auf einfach zu verstehende </p>
<p>Worte zusammenzufassen. Kybernetik: Wissenschaft vom Funktionieren von Systemen. Im Sinne von WIE und </p>
<p>mit welcher Struktur funktionieren Systeme. Systeme kann in diesem Zusammenhang so unterschiedliche Dinge wie Wirtschaftsunternehmen, Verwaltungen, &#8220;Gesellschaft&#8221;, ein Stadtviertel, der menschlicher Körper, ein Ameisenstaat, eine Motorsteuerung bedeuten. Sie alle arbeiten nach denselben grundlegenden PRINZIPIEN des Funktionierens. Die Umsetzung und Ausgestaltung dieser Grundprinzipien ist sehr vielfältig. Deshalb ist an der Oberfläche auch nicht zu erkennen warum ein Wirtschaftsunternehmen nach den gleichen Grundprinzipien funktionieren soll wie eine Motorsteuerung oder die Temperaturregelung im menschlichen Körper. Es sind aber die gleichen Grundprinzipien. </p>
<p>Je nach dem wie sehr die inneren Steuerungs- und Kontrollstrukturen eines &#8220;Systems&#8221; kybernetischen Prinzipien entsprechen verfügt das System über größere oder kleinere Anpassungsfähigkeit um sich an geänderte Bedingungen anpassen zu können.</p>
<p>Das Viable System Model:<br />
ein Modell   &#8220;wie müssen Systeme (aller Art) im PRINZIP strukturiert und organisiert sein um langfristige </p>
<p>Überlebensfähigkeit zu haben&#8221;.<br />
Wichtigste Punkte dabei sind: </p>
<p>&#8211; ein vielfältiges Sensorium zum Wahrnehmen von Veränderungen in der Umwelt. Wobei Umwelt hier in einem ALLumfassenden Sinne gemeint ist, Wirtschaft, Gesellschaft, Natur.</p>
<p>&#8211; Die Steuerungstruktur muss eine ähnlich hohe Komplexität aufweisen wie das zu steuernde System.</p>
<p>Ich will auch erläutern warum ich so sehr davon überzeugt bin:<br />
Stafford Beer hat lebende Systeme analysiert welche Funktionen und welche Struktur weisen die </p>
<p>Steuerungssysteme von biologisch lebenden Systemen auf. Egal was immer er auch analysierte<br />
er fand immer und immer und immer wieder die gleichen Grundprinzipien. </p>
<p>Meine Schlussfolgerung daraus ist:<br />
Wenn die belebte Natur durch Millionen Jahre andauernde und millionenfach getestete Variation<br />
sich immer und immer wieder zu den gleichen Grundprinzipien hin &#8220;evolutioniert&#8221; hat dann müssen das geradezu zwangsläufig die besten Prinzipien sein. </p>
<p>Wen das jetzt neugierig gemacht hat möge einmal selbst zum Viable System Model recherchieren.</p>
<p>mit freundlichen Grüßen </p>
<p>Stefan Ludwig</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: LSMVT		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/der-clevere-kurtli-oder-so-wird-man-millionaer/#comment-13046</link>

		<dc:creator><![CDATA[LSMVT]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2015 16:51:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Super Artikel zum Kredit System. Vielen Dank für die bildliche Darstellung und einfache Erklärung. Es klingt zwar etwas merkwürdig, aber es ist doch schon erschreckend wie anfällig das System rund um Kredite schon ist. Und vor allem ist es beängstigend, dass das unser Steuergeld ist. Das könnte besser eingesetzt werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Super Artikel zum Kredit System. Vielen Dank für die bildliche Darstellung und einfache Erklärung. Es klingt zwar etwas merkwürdig, aber es ist doch schon erschreckend wie anfällig das System rund um Kredite schon ist. Und vor allem ist es beängstigend, dass das unser Steuergeld ist. Das könnte besser eingesetzt werden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: MFK		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/der-clevere-kurtli-oder-so-wird-man-millionaer/#comment-12987</link>

		<dc:creator><![CDATA[MFK]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 May 2015 16:35:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Schöne Persiflage auf die Schlauberger :-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schöne Persiflage auf die Schlauberger :-)</p>
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