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	Kommentare zu: Demografie entscheidet über die Eiszeit	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
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		Von: Wolfgang Selig		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/demografie-entscheidet-ueber-die-eiszeit/#comment-25198</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Selig]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jul 2017 19:23:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Am interessantesten fand ich den Begriff der &quot;experiences&quot; . Das zeigt genau das Egoistenproblem unserer Zeit. Bauern und Handwerker früherer Jahrhunderte hatten zumindest bei uns eine solche Einstellung nicht. Es ging nicht darum, vor dem eigenen Lebensende noch möglichst viel für Restaurants, Wellness, Reisen, Unterhaltung und ähnliches auszugeben, sondern der nächsten und übernächsten Generation das Fortkommen zu ermöglichen. Natürlich hat da auch mal jemand aus eigennützigen Motiven eine nicht zwingend benötigte Kirche oder Kapelle für das vermeintliche eigene Seelenheil errichten lassen, aber selbst das müsste Herr Rosenberg unter die dauerhaften Güter subsumieren. Aber grundsätzlich wurde in Generationen gedacht, nicht in Quartalen. Meines Erachtens fehlt das heute weltweit und solange sich das nicht ändert, wird das nichts mit dem Produktivitätszuwachs.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am interessantesten fand ich den Begriff der &#8220;experiences&#8221; . Das zeigt genau das Egoistenproblem unserer Zeit. Bauern und Handwerker früherer Jahrhunderte hatten zumindest bei uns eine solche Einstellung nicht. Es ging nicht darum, vor dem eigenen Lebensende noch möglichst viel für Restaurants, Wellness, Reisen, Unterhaltung und ähnliches auszugeben, sondern der nächsten und übernächsten Generation das Fortkommen zu ermöglichen. Natürlich hat da auch mal jemand aus eigennützigen Motiven eine nicht zwingend benötigte Kirche oder Kapelle für das vermeintliche eigene Seelenheil errichten lassen, aber selbst das müsste Herr Rosenberg unter die dauerhaften Güter subsumieren. Aber grundsätzlich wurde in Generationen gedacht, nicht in Quartalen. Meines Erachtens fehlt das heute weltweit und solange sich das nicht ändert, wird das nichts mit dem Produktivitätszuwachs.</p>
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		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/demografie-entscheidet-ueber-die-eiszeit/#comment-25194</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jul 2017 09:13:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sicht der Dinge aus einer signifikanten Perspektive.

Und hier die Verbindung zu fallenden Produktivitätszuwächsen:

&#062; Follow their spending patterns. As a share of their income, they spend much less on semi-durables like clothing  and durable goods and housing, but it is remarkable how much they spend on ‚experiences‘ now (…) leisure, hospitality, recreation, entertainment, restaurants, travel/tourism.&#062;

Wenn das so ist, wachsen genau die Sektoren der Wirtschaft, bei denen wir gegenüber dem produzierendem Gewerbe einen geringeren Produktivitätszuwachs messen – und entsprechend nimmt das Produktivitätswachstum insgesamt ab.

Was auch immer an Positivem und Negativem man dem Kapitalismus zurechnen will, eines stimmt schon: 

Er ist SCHLÜSSIG.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sicht der Dinge aus einer signifikanten Perspektive.</p>
<p>Und hier die Verbindung zu fallenden Produktivitätszuwächsen:</p>
<p>&gt; Follow their spending patterns. As a share of their income, they spend much less on semi-durables like clothing  and durable goods and housing, but it is remarkable how much they spend on ‚experiences‘ now (…) leisure, hospitality, recreation, entertainment, restaurants, travel/tourism.&gt;</p>
<p>Wenn das so ist, wachsen genau die Sektoren der Wirtschaft, bei denen wir gegenüber dem produzierendem Gewerbe einen geringeren Produktivitätszuwachs messen – und entsprechend nimmt das Produktivitätswachstum insgesamt ab.</p>
<p>Was auch immer an Positivem und Negativem man dem Kapitalismus zurechnen will, eines stimmt schon: </p>
<p>Er ist SCHLÜSSIG.</p>
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