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	Kommentare zu: Das Trommelfeuer der Umverteiler wirkt	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Sun, 10 Nov 2019 13:05:59 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: troodon		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-trommelfeuer-der-umverteiler-wirkt/#comment-95742</link>

		<dc:creator><![CDATA[troodon]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Nov 2019 13:05:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-trommelfeuer-der-umverteiler-wirkt/#comment-95417&quot;&gt;troodon&lt;/a&gt;.

@ Tobias W
&quot;Das Medianhaushaltsvermögen in den USA liegt übrigens bei um die USD100.000, das heißt die Hälfte der amerikanischen Haushalte besitzt mehr als USD100.000 – das ist etwa fünf mal so viel wie der Medianwert in Deutschland. &quot; 
Und im folgenden Post: &quot;Allerdings sollte Ihnen zu denken geben, dass in den USA das Durchschnittsvermögen nur 6 mal so hoch über dem Median liegt, während in Deutschland das Durchschnittsvermögen 12 mal so hoch über dem Median liegt.&quot;

Von wann und woher stammen Ihre Zahlen ?

Ich betrachte mal die recht AKTUELLEN Vermögen pro ERWACHSENEN. 
Lt. Credit Suisse Global Wealth Databook sieht es für Mitte 2018 so aus:
USA : Median:61667US$ Durchschnitt 403.974 US$ ; 6,55 fach (Durchschnitt/Median)
D: Median 35169US$, Durchschnitt 214892US$ ; 6,11 fach (Durchschnitt/Median)
Somit ist in den USA das Vermögen auch nach diesem Indikator nach neuen Zahlen ungleicher verteilt als in D.

&quot;Es ist also wesentlich aussagekräftiger sich den Abstand zwischen Median und Durchschnitt anzuschauen, um etwas über die Gleichverteilung zu sagen. &quot; 

Aha, so so... Und nun ?

Nun setzten wir einmal 6,55 ins Verhältnis zu 6,11 und vergleichen dies mit dem von mir oben angegeben beiden GINI Werten für die USA und D und stellen was fest ? Genau, beide Verhältnisse sind gleich. 

Aber schön dass Sie schreiben &quot;Sie haben es nicht verstanden.&quot;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-trommelfeuer-der-umverteiler-wirkt/#comment-95417">troodon</a>.</p>
<p>@ Tobias W<br />
&#8220;Das Medianhaushaltsvermögen in den USA liegt übrigens bei um die USD100.000, das heißt die Hälfte der amerikanischen Haushalte besitzt mehr als USD100.000 – das ist etwa fünf mal so viel wie der Medianwert in Deutschland. &#8221;<br />
Und im folgenden Post: &#8220;Allerdings sollte Ihnen zu denken geben, dass in den USA das Durchschnittsvermögen nur 6 mal so hoch über dem Median liegt, während in Deutschland das Durchschnittsvermögen 12 mal so hoch über dem Median liegt.&#8221;</p>
<p>Von wann und woher stammen Ihre Zahlen ?</p>
<p>Ich betrachte mal die recht AKTUELLEN Vermögen pro ERWACHSENEN.<br />
Lt. Credit Suisse Global Wealth Databook sieht es für Mitte 2018 so aus:<br />
USA : Median:61667US$ Durchschnitt 403.974 US$ ; 6,55 fach (Durchschnitt/Median)<br />
D: Median 35169US$, Durchschnitt 214892US$ ; 6,11 fach (Durchschnitt/Median)<br />
Somit ist in den USA das Vermögen auch nach diesem Indikator nach neuen Zahlen ungleicher verteilt als in D.</p>
<p>&#8220;Es ist also wesentlich aussagekräftiger sich den Abstand zwischen Median und Durchschnitt anzuschauen, um etwas über die Gleichverteilung zu sagen. &#8221; </p>
<p>Aha, so so&#8230; Und nun ?</p>
<p>Nun setzten wir einmal 6,55 ins Verhältnis zu 6,11 und vergleichen dies mit dem von mir oben angegeben beiden GINI Werten für die USA und D und stellen was fest ? Genau, beide Verhältnisse sind gleich. </p>
<p>Aber schön dass Sie schreiben &#8220;Sie haben es nicht verstanden.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Tobias W.		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-trommelfeuer-der-umverteiler-wirkt/#comment-95482</link>

		<dc:creator><![CDATA[Tobias W.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Nov 2019 21:46:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-trommelfeuer-der-umverteiler-wirkt/#comment-95417&quot;&gt;troodon&lt;/a&gt;.

Sie haben es nicht verstanden.

Sie schauen bei der Bewertung Gleichverteilung lediglich auf den GINI. Allerdings sollte Ihnen zu denken geben, dass in den USA das Durchschnittsvermögen nur 6 mal so hoch über dem Median liegt, während in Deutschland das Durchschnittsvermögen 12 mal so hoch über dem Median liegt. Dass der GINI für die USA trotzdem schlechter ausfällt, lässt sich wahrscheinlich auf die vielen Superreichen zurückführen. Tatsache ist aber, dass ein Median, der näher am Durchschnitt liegt, auf eine gleichere Verteilung hinweist.

Ich bin kein Freund vom GINI Koeffizienten. Hier ist ein Beispiel:

Angenommen in einem Land besitzen 50% der Haushalte kein Vermögen, in der anderen Hälfte ist das Vermögen absolut gleich verteilt. Der GINI ist hier 0,5. In einem anderen Land besitzen 25% der Haushalte gleichverteilt 75% des Vermögens, während 75% der Haushalte die restlichen 25% des Vermögens auf sich vereinen, ist der GINI ebenfalls 0,5. Rechnen Sie es nach.

Es ist also wesentlich aussagekräftiger sich den Abstand zwischen Median und Durchschnitt anzuschauen, um etwas über die Gleichverteilung zu sagen. Und damit ist klar, dass die Haushaltsvermögen in den USA nicht nur höher, sondern auch gleicher verteilt sind als in Deutschland. Ihre ursprüngliche Aussage war also schon nicht richtig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-trommelfeuer-der-umverteiler-wirkt/#comment-95417">troodon</a>.</p>
<p>Sie haben es nicht verstanden.</p>
<p>Sie schauen bei der Bewertung Gleichverteilung lediglich auf den GINI. Allerdings sollte Ihnen zu denken geben, dass in den USA das Durchschnittsvermögen nur 6 mal so hoch über dem Median liegt, während in Deutschland das Durchschnittsvermögen 12 mal so hoch über dem Median liegt. Dass der GINI für die USA trotzdem schlechter ausfällt, lässt sich wahrscheinlich auf die vielen Superreichen zurückführen. Tatsache ist aber, dass ein Median, der näher am Durchschnitt liegt, auf eine gleichere Verteilung hinweist.</p>
<p>Ich bin kein Freund vom GINI Koeffizienten. Hier ist ein Beispiel:</p>
<p>Angenommen in einem Land besitzen 50% der Haushalte kein Vermögen, in der anderen Hälfte ist das Vermögen absolut gleich verteilt. Der GINI ist hier 0,5. In einem anderen Land besitzen 25% der Haushalte gleichverteilt 75% des Vermögens, während 75% der Haushalte die restlichen 25% des Vermögens auf sich vereinen, ist der GINI ebenfalls 0,5. Rechnen Sie es nach.</p>
<p>Es ist also wesentlich aussagekräftiger sich den Abstand zwischen Median und Durchschnitt anzuschauen, um etwas über die Gleichverteilung zu sagen. Und damit ist klar, dass die Haushaltsvermögen in den USA nicht nur höher, sondern auch gleicher verteilt sind als in Deutschland. Ihre ursprüngliche Aussage war also schon nicht richtig.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Tobias W.		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-trommelfeuer-der-umverteiler-wirkt/#comment-95480</link>

		<dc:creator><![CDATA[Tobias W.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Nov 2019 21:34:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-trommelfeuer-der-umverteiler-wirkt/#comment-95335&quot;&gt;troodon&lt;/a&gt;.

Hallo Herr Tischer,

meine Lebenskosten liegen hier in den USA im Verhältnis zu meiner Erwerbs- und Kaufkraft viel niedriger als in Deutschland.

Ich zahle hier Steuern und Sozialabgaben bei ungefähr ~25% meines Bruttoeinkommens - das etwa dreimal so hoch ist wie mein letztes Gehalt in Deutschland und mehr als 5 mal so hoch wie das Durchschnittseinkommen in Deutschland.

Die Mehrwertsteuer liegt hier bei knapp über 10%, Strom kostet USD0,08 die kWh. Sprit, Gas usw. sind ebenfalls deutlich billiger als in Deutschland. Nahrungsmittel, Miete, Immobilien usw. sind hier deutlich teurer - nicht auf Silicon Valley Niveau, aber eben auf Seattle Niveau.

Wir zahlen etwa USD5.000 im Jahr an Grundsteuern - die Hälfte davon geht an den örtlichen Schulbezirk, der wesentlich bessere Bildungs- und Betreuungsangebote bietet als öffentliche Schulen in Deutschland.

Die Versorgung mit medizinischen Angeboten und Leistungen ist Weltklasse. Unsere Krankenkasse hier zahlt übrigens eine Behandlung unseres Sohns mit übernommenen Kosten um die USD30.000 im Jahr, die in Deutschland von den Kassen nicht bezahlt wird. In Deutschland müssten wir das aus unserem Netto bezahlen - und hoffen, dass wir überhaupt ein Therapieangebot in Deutschland finden, denn ohne Kassenübernahme gibt es in Deutschland für diese Therapien auch nur ein dünnes Angebot. Aus unserer Situation heraus betrachtet ist Deutschland in Sachen medizinischer Versorgung für bestimmte Schwerbehinderte ein Entwicklungsland. Dazu kommt die miserable Situation in Bezug auf Inklusion Behinderter.

Ich werde hier deutlich vor meinem Renteneintrittsalter ein Millionenvermögen erarbeitet haben - mit angestellter Erwerbsarbeit ohne Personalverantwortung. Wer kann das in Deutschland mit angestellter Erwerbsarbeit?!

Insofern hat mich Ihre Frage nach &quot;was mich das kostet&quot; doch etwas amüsiert. Ich habe durch meinen Weg aus Deutschland schnell meine eigene Validierung des Märchens vom reichen Land Deutschland bekommen - es gibt viele Regionen in der Welt, in der das Gras deutlich grüner ist als in Deutschland - jedenfalls für diejenigen, die eine gute Ausbildung haben und leistungsbereit sind.

beste Grüße aus Seattle,

Tobias W.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-trommelfeuer-der-umverteiler-wirkt/#comment-95335">troodon</a>.</p>
<p>Hallo Herr Tischer,</p>
<p>meine Lebenskosten liegen hier in den USA im Verhältnis zu meiner Erwerbs- und Kaufkraft viel niedriger als in Deutschland.</p>
<p>Ich zahle hier Steuern und Sozialabgaben bei ungefähr ~25% meines Bruttoeinkommens &#8211; das etwa dreimal so hoch ist wie mein letztes Gehalt in Deutschland und mehr als 5 mal so hoch wie das Durchschnittseinkommen in Deutschland.</p>
<p>Die Mehrwertsteuer liegt hier bei knapp über 10%, Strom kostet USD0,08 die kWh. Sprit, Gas usw. sind ebenfalls deutlich billiger als in Deutschland. Nahrungsmittel, Miete, Immobilien usw. sind hier deutlich teurer &#8211; nicht auf Silicon Valley Niveau, aber eben auf Seattle Niveau.</p>
<p>Wir zahlen etwa USD5.000 im Jahr an Grundsteuern &#8211; die Hälfte davon geht an den örtlichen Schulbezirk, der wesentlich bessere Bildungs- und Betreuungsangebote bietet als öffentliche Schulen in Deutschland.</p>
<p>Die Versorgung mit medizinischen Angeboten und Leistungen ist Weltklasse. Unsere Krankenkasse hier zahlt übrigens eine Behandlung unseres Sohns mit übernommenen Kosten um die USD30.000 im Jahr, die in Deutschland von den Kassen nicht bezahlt wird. In Deutschland müssten wir das aus unserem Netto bezahlen &#8211; und hoffen, dass wir überhaupt ein Therapieangebot in Deutschland finden, denn ohne Kassenübernahme gibt es in Deutschland für diese Therapien auch nur ein dünnes Angebot. Aus unserer Situation heraus betrachtet ist Deutschland in Sachen medizinischer Versorgung für bestimmte Schwerbehinderte ein Entwicklungsland. Dazu kommt die miserable Situation in Bezug auf Inklusion Behinderter.</p>
<p>Ich werde hier deutlich vor meinem Renteneintrittsalter ein Millionenvermögen erarbeitet haben &#8211; mit angestellter Erwerbsarbeit ohne Personalverantwortung. Wer kann das in Deutschland mit angestellter Erwerbsarbeit?!</p>
<p>Insofern hat mich Ihre Frage nach &#8220;was mich das kostet&#8221; doch etwas amüsiert. Ich habe durch meinen Weg aus Deutschland schnell meine eigene Validierung des Märchens vom reichen Land Deutschland bekommen &#8211; es gibt viele Regionen in der Welt, in der das Gras deutlich grüner ist als in Deutschland &#8211; jedenfalls für diejenigen, die eine gute Ausbildung haben und leistungsbereit sind.</p>
<p>beste Grüße aus Seattle,</p>
<p>Tobias W.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: troodon		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-trommelfeuer-der-umverteiler-wirkt/#comment-95466</link>

		<dc:creator><![CDATA[troodon]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Nov 2019 18:19:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-trommelfeuer-der-umverteiler-wirkt/#comment-95417&quot;&gt;troodon&lt;/a&gt;.

@ Tobias W
Es ging bei Ihnen auch im die Verteilung. „In kaum einem anderen OECD Land sind Vermögen ungleicher verteilt als in Deutschland“
Da darf man dann schon darauf hinweisen, dass es in den USA noch ungleicher als in D verteilt ist. Um mehr ging es mir nicht.

Das andere ist ein Binse:
&quot;Es fällt also nicht schwer zu argumentieren, dass Amerikaner sowohl im Mittel als auch im Durchschnitt reicher sind als deutsche Haushalte. &quot;
Ich würde nie etwas anderes behaupten. Die Deutschen verlassen sich leider sehr viel mehr, zu viel, auf den Staat. Dies kritisiere ich hier im Blog regelmäßig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-trommelfeuer-der-umverteiler-wirkt/#comment-95417">troodon</a>.</p>
<p>@ Tobias W<br />
Es ging bei Ihnen auch im die Verteilung. „In kaum einem anderen OECD Land sind Vermögen ungleicher verteilt als in Deutschland“<br />
Da darf man dann schon darauf hinweisen, dass es in den USA noch ungleicher als in D verteilt ist. Um mehr ging es mir nicht.</p>
<p>Das andere ist ein Binse:<br />
&#8220;Es fällt also nicht schwer zu argumentieren, dass Amerikaner sowohl im Mittel als auch im Durchschnitt reicher sind als deutsche Haushalte. &#8221;<br />
Ich würde nie etwas anderes behaupten. Die Deutschen verlassen sich leider sehr viel mehr, zu viel, auf den Staat. Dies kritisiere ich hier im Blog regelmäßig.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Tobias W.		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-trommelfeuer-der-umverteiler-wirkt/#comment-95464</link>

		<dc:creator><![CDATA[Tobias W.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Nov 2019 18:10:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-trommelfeuer-der-umverteiler-wirkt/#comment-95415&quot;&gt;Helge&lt;/a&gt;.

Dass Umverteilung notwendig ist, streitet niemand ab. Die Frage ist, welche Quelle ist die geeignete Quelle für eine Umverteilung, welche die richtigen Anreize setzt.

Und meine Meinung ist, dass die hohen Steuern und Abgaben auf Erwerbseinkommen schädlich sind. Arbeit lohnt sich nicht in Deutschland - vor allem nicht im direkten Vergleich mit vielen anderen entwickelten Ländern. Und verstehen Sie mich nicht falsch: ich kritisiere sowohl die zu hohe Abgabenbelastung in Deutschland von Löhnen als auch das Lohnniveau.

Ich bin nicht nur wegen der lächerlich hohen Steuer- und Abgabenlast aus Deutschland weggezogen, sondern auch weil ich nach drei Jahren im Ausland nicht nur die Hälfte Steuern und Abgaben zahle, sondern auch in etwa dreimal so viel im Jahr verdiene wie in Deutschland.

Löhne, von denen man nicht leben kann, sind in Deutschland auch die Konsequenz eines zu niedrigen Mindestlohns, sowie der einfachen Tatsache, dass man in Deutschland mit Steuergeldern (Aufstockung und andere Transferleistungen) die windigen Geschäftsmodelle von Unternehmern subventioniert, die nur deshalb funktionieren, weil diese Unternehmer Niedriglöhne bezahlen, die vom Steuerzahler mit Transferleistungen ergänzt werden. Diesen Geschäftsmodellen gehört der Stecker gezogen. Staatliche Transferleistungen, die es Arbeitgebern ermöglichen Niedriglohnsektoren aufzubauen, sind eine der Ursachen des Problems. Die andere Ursache ist mangelnde Qualifikation und Bildung, sowie eine komplett fehlgeleitete (wenn nicht gar nicht existente) Einwanderungspolitik, die dazu führt, dass man sich Millionen Menschen ins Land holt, die man nicht soweit qualifizieren kann, dass sie zu Nettosteuerzahlern werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-trommelfeuer-der-umverteiler-wirkt/#comment-95415">Helge</a>.</p>
<p>Dass Umverteilung notwendig ist, streitet niemand ab. Die Frage ist, welche Quelle ist die geeignete Quelle für eine Umverteilung, welche die richtigen Anreize setzt.</p>
<p>Und meine Meinung ist, dass die hohen Steuern und Abgaben auf Erwerbseinkommen schädlich sind. Arbeit lohnt sich nicht in Deutschland &#8211; vor allem nicht im direkten Vergleich mit vielen anderen entwickelten Ländern. Und verstehen Sie mich nicht falsch: ich kritisiere sowohl die zu hohe Abgabenbelastung in Deutschland von Löhnen als auch das Lohnniveau.</p>
<p>Ich bin nicht nur wegen der lächerlich hohen Steuer- und Abgabenlast aus Deutschland weggezogen, sondern auch weil ich nach drei Jahren im Ausland nicht nur die Hälfte Steuern und Abgaben zahle, sondern auch in etwa dreimal so viel im Jahr verdiene wie in Deutschland.</p>
<p>Löhne, von denen man nicht leben kann, sind in Deutschland auch die Konsequenz eines zu niedrigen Mindestlohns, sowie der einfachen Tatsache, dass man in Deutschland mit Steuergeldern (Aufstockung und andere Transferleistungen) die windigen Geschäftsmodelle von Unternehmern subventioniert, die nur deshalb funktionieren, weil diese Unternehmer Niedriglöhne bezahlen, die vom Steuerzahler mit Transferleistungen ergänzt werden. Diesen Geschäftsmodellen gehört der Stecker gezogen. Staatliche Transferleistungen, die es Arbeitgebern ermöglichen Niedriglohnsektoren aufzubauen, sind eine der Ursachen des Problems. Die andere Ursache ist mangelnde Qualifikation und Bildung, sowie eine komplett fehlgeleitete (wenn nicht gar nicht existente) Einwanderungspolitik, die dazu führt, dass man sich Millionen Menschen ins Land holt, die man nicht soweit qualifizieren kann, dass sie zu Nettosteuerzahlern werden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Tobias W.		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-trommelfeuer-der-umverteiler-wirkt/#comment-95463</link>

		<dc:creator><![CDATA[Tobias W.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Nov 2019 17:59:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-trommelfeuer-der-umverteiler-wirkt/#comment-95417&quot;&gt;troodon&lt;/a&gt;.

Schauen Sie doch mal in die Forbes Liste, dann verstehen Sie warum. Es gibt in den USA wesentlich mehr Superreiche als in Deutschland.

Das Medianhaushaltsvermögen in den USA liegt übrigens bei um die USD100.000, das heißt die Hälfte der amerikanischen Haushalte besitzt mehr als USD100.000 - das ist etwa fünf mal so viel wie der Medianwert in Deutschland. Im Mittel sind die amerikanischen Haushalte also viel reicher als in Deutschland. Das trifft auch auf den Durchschnitt zu.

Und im Verhältnis betrachtet ist der Durchschnittswert in den USA zum Median etwa 6 mal so hoch. In Deutschland liegt das Verhältnis ungefähr bei 12. In anderen Worten: den Durchschnittswert erreichen anteilig mehr Amerikaner als Deutsche.

Es fällt also nicht schwer zu argumentieren, dass Amerikaner sowohl im Mittel als auch im Durchschnitt reicher sind als deutsche Haushalte. Und ja, das liegt auch an der Tatsache, dass die amerikanische Wirtschaftslandschaft weniger von privaten Kapitalgesellschaften geprägt ist als in Deutschland. In den USA beteiligen sich die meisten Haushalte aktiv als Anteilseigner bei öffentlich notierten Unternehmen - das ist auch einer der Hauptgründe für die bessere Vermögensentwicklung amerikanischer Haushalte im Vergleich zu einem Deutschland, in dem die meisten Unternehmen keine Kapitalbeteiligung durch eigene Mitarbeiter und Bürger vorsehen und Unternehmensmasse überwiegend von einem Eigentümer an seine Nachfahren vererbt wird.

Sie haben sich mit Ihrer Argumentation ein schönes Eigentor geschossen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-trommelfeuer-der-umverteiler-wirkt/#comment-95417">troodon</a>.</p>
<p>Schauen Sie doch mal in die Forbes Liste, dann verstehen Sie warum. Es gibt in den USA wesentlich mehr Superreiche als in Deutschland.</p>
<p>Das Medianhaushaltsvermögen in den USA liegt übrigens bei um die USD100.000, das heißt die Hälfte der amerikanischen Haushalte besitzt mehr als USD100.000 &#8211; das ist etwa fünf mal so viel wie der Medianwert in Deutschland. Im Mittel sind die amerikanischen Haushalte also viel reicher als in Deutschland. Das trifft auch auf den Durchschnitt zu.</p>
<p>Und im Verhältnis betrachtet ist der Durchschnittswert in den USA zum Median etwa 6 mal so hoch. In Deutschland liegt das Verhältnis ungefähr bei 12. In anderen Worten: den Durchschnittswert erreichen anteilig mehr Amerikaner als Deutsche.</p>
<p>Es fällt also nicht schwer zu argumentieren, dass Amerikaner sowohl im Mittel als auch im Durchschnitt reicher sind als deutsche Haushalte. Und ja, das liegt auch an der Tatsache, dass die amerikanische Wirtschaftslandschaft weniger von privaten Kapitalgesellschaften geprägt ist als in Deutschland. In den USA beteiligen sich die meisten Haushalte aktiv als Anteilseigner bei öffentlich notierten Unternehmen &#8211; das ist auch einer der Hauptgründe für die bessere Vermögensentwicklung amerikanischer Haushalte im Vergleich zu einem Deutschland, in dem die meisten Unternehmen keine Kapitalbeteiligung durch eigene Mitarbeiter und Bürger vorsehen und Unternehmensmasse überwiegend von einem Eigentümer an seine Nachfahren vererbt wird.</p>
<p>Sie haben sich mit Ihrer Argumentation ein schönes Eigentor geschossen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Tobias W.		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-trommelfeuer-der-umverteiler-wirkt/#comment-95462</link>

		<dc:creator><![CDATA[Tobias W.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Nov 2019 17:49:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-trommelfeuer-der-umverteiler-wirkt/#comment-95317&quot;&gt;007&lt;/a&gt;.

Thomas,

das Zusammenrechnen der durch die Kapitalgesellschaft gezahlten Steuern und die Kapitalertragssteuern ändert aber nichts an der Sache, schließlich wirkt sich die Steuerlast des Unternehmens auch auf die Höhe des Gehalts aus, welches die Kapitalgesellschaft den Mitarbeitern zahlen kann - die Mitarbeiter sind nämlich ebenso wie die Eigentümer Stakeholder, deren wirtschaftlicher Erfolg als Stakeholder von Kosten und Gewinn nach Steuern abhängt. Wenn der Nach-Steuern-Gewinn steigt, gibt es mehr Spielraum für höhere Gehälter, wenn er sinkt, gibt es weniger Spielraum für Gehaltserhöhungen. Boni in den meisten Kapitalgesellschaften sind unmittelbar als variabler Bestandteil des Gehalts von dieser Dynamik abhängig. Die Eigentümer werden also durch die Unternehmenssteuern nicht besser oder schlechter gestellt, als die Mitarbeiter des Unternehmens, die auf ihr Gehalt viel höhere Steuern und Sozialabgaben zahlen, als derjenige, der nur Kapitalertragssteuern auf die Dividenden zahlt.

Dazu kommt, dass diese Zusammenrechnung schon deswegen problematisch ist, weil Sie Steuern zweier unterschiedlicher juristischer Personen zusammenrechnen, die vollkommen unabhängig voneinander agieren und entscheiden. Ein Unternehmen entscheidet sich vielleicht trotz Verlusts in einem Quartal oder Jahr für eine Dividende - in der Folge zahlte die Firma keine Steuern, die Dividende wurde vorher nicht mit Firmensteuern belastet, weil sie sich nicht aus Gewinn speiste. Nur ein Beispiel. Und auch die Höhe der Dividende legt die Kapitalgesellschaft selbst fest, nicht der (teilweise) Eigentümer.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-trommelfeuer-der-umverteiler-wirkt/#comment-95317">007</a>.</p>
<p>Thomas,</p>
<p>das Zusammenrechnen der durch die Kapitalgesellschaft gezahlten Steuern und die Kapitalertragssteuern ändert aber nichts an der Sache, schließlich wirkt sich die Steuerlast des Unternehmens auch auf die Höhe des Gehalts aus, welches die Kapitalgesellschaft den Mitarbeitern zahlen kann &#8211; die Mitarbeiter sind nämlich ebenso wie die Eigentümer Stakeholder, deren wirtschaftlicher Erfolg als Stakeholder von Kosten und Gewinn nach Steuern abhängt. Wenn der Nach-Steuern-Gewinn steigt, gibt es mehr Spielraum für höhere Gehälter, wenn er sinkt, gibt es weniger Spielraum für Gehaltserhöhungen. Boni in den meisten Kapitalgesellschaften sind unmittelbar als variabler Bestandteil des Gehalts von dieser Dynamik abhängig. Die Eigentümer werden also durch die Unternehmenssteuern nicht besser oder schlechter gestellt, als die Mitarbeiter des Unternehmens, die auf ihr Gehalt viel höhere Steuern und Sozialabgaben zahlen, als derjenige, der nur Kapitalertragssteuern auf die Dividenden zahlt.</p>
<p>Dazu kommt, dass diese Zusammenrechnung schon deswegen problematisch ist, weil Sie Steuern zweier unterschiedlicher juristischer Personen zusammenrechnen, die vollkommen unabhängig voneinander agieren und entscheiden. Ein Unternehmen entscheidet sich vielleicht trotz Verlusts in einem Quartal oder Jahr für eine Dividende &#8211; in der Folge zahlte die Firma keine Steuern, die Dividende wurde vorher nicht mit Firmensteuern belastet, weil sie sich nicht aus Gewinn speiste. Nur ein Beispiel. Und auch die Höhe der Dividende legt die Kapitalgesellschaft selbst fest, nicht der (teilweise) Eigentümer.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: troodon		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-trommelfeuer-der-umverteiler-wirkt/#comment-95417</link>

		<dc:creator><![CDATA[troodon]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Nov 2019 11:06:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=16873#comment-95417</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-trommelfeuer-der-umverteiler-wirkt/#comment-95225&quot;&gt;Tobias W.&lt;/a&gt;.

@ Tobias W
&quot;In kaum einem anderen OECD Land sind Vermögen ungleicher verteilt als in Deutschland&quot;

Na wie schön, dass dann wenigstens in den USA die Vermögen noch ungleicher verteilt sind als in Deutschland. GINI Vermögen 0,79 in D, 0,85 in USA. Liegt das in den USA jetzt auch am bösen Mittelstand oder zu geringer Erbschaftssteuer ?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-trommelfeuer-der-umverteiler-wirkt/#comment-95225">Tobias W.</a>.</p>
<p>@ Tobias W<br />
&#8220;In kaum einem anderen OECD Land sind Vermögen ungleicher verteilt als in Deutschland&#8221;</p>
<p>Na wie schön, dass dann wenigstens in den USA die Vermögen noch ungleicher verteilt sind als in Deutschland. GINI Vermögen 0,79 in D, 0,85 in USA. Liegt das in den USA jetzt auch am bösen Mittelstand oder zu geringer Erbschaftssteuer ?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Helge		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-trommelfeuer-der-umverteiler-wirkt/#comment-95415</link>

		<dc:creator><![CDATA[Helge]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Nov 2019 09:54:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=16873#comment-95415</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-trommelfeuer-der-umverteiler-wirkt/#comment-95225&quot;&gt;Tobias W.&lt;/a&gt;.

Lieber Tobias W.,

warum kritisieren Sie nur die staatlich organisierte Umverteilung und setzen nicht auch mal sozusagen eine Stufe tiefer, nämlich bei der Primärverteilung der Einkommen an? Umverteilung wird unnötig, wenn Arbeitnehmer Löhne erhalten, von denen sie ein Leben ohne staatliche Unterstützung finanzieren könnten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-trommelfeuer-der-umverteiler-wirkt/#comment-95225">Tobias W.</a>.</p>
<p>Lieber Tobias W.,</p>
<p>warum kritisieren Sie nur die staatlich organisierte Umverteilung und setzen nicht auch mal sozusagen eine Stufe tiefer, nämlich bei der Primärverteilung der Einkommen an? Umverteilung wird unnötig, wenn Arbeitnehmer Löhne erhalten, von denen sie ein Leben ohne staatliche Unterstützung finanzieren könnten.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Thomas M.		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-trommelfeuer-der-umverteiler-wirkt/#comment-95382</link>

		<dc:creator><![CDATA[Thomas M.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Nov 2019 21:33:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=16873#comment-95382</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-trommelfeuer-der-umverteiler-wirkt/#comment-95317&quot;&gt;007&lt;/a&gt;.

&quot;...und einen Steuersatz [bei Kapitaleinkünften], der pauschal bei 25% gedeckelt ist, während Arbeitnehmer auf ihr Erwerbseinkommen oft doppelt so viel Steuern und Abgaben zahlen müssen.&quot;

Der guten Ordnung halber: Bitte nicht die Steuern vergessen, die die Kapitalgesellschaft vor Ausschüttung an Eigentümer bereits bezahlt. Das sind in D rund 30%. Danach kommen erst die scheinbar niedrigen 25% bei der Ausschüttung. Wenn man das zusammenrechnet, ist man bei rund 50%.

&quot;Die steuerliche Gesamtbelastung einer Kapitalgesellschaft mit Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer liegt überschlägig bei rd. 30 %. Es handelt sich dabei um einen groben Richtwert, der im Einzelfall höher oder niedriger liegen kann.&quot;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-trommelfeuer-der-umverteiler-wirkt/#comment-95317">007</a>.</p>
<p>&#8220;&#8230;und einen Steuersatz [bei Kapitaleinkünften], der pauschal bei 25% gedeckelt ist, während Arbeitnehmer auf ihr Erwerbseinkommen oft doppelt so viel Steuern und Abgaben zahlen müssen.&#8221;</p>
<p>Der guten Ordnung halber: Bitte nicht die Steuern vergessen, die die Kapitalgesellschaft vor Ausschüttung an Eigentümer bereits bezahlt. Das sind in D rund 30%. Danach kommen erst die scheinbar niedrigen 25% bei der Ausschüttung. Wenn man das zusammenrechnet, ist man bei rund 50%.</p>
<p>&#8220;Die steuerliche Gesamtbelastung einer Kapitalgesellschaft mit Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer liegt überschlägig bei rd. 30 %. Es handelt sich dabei um einen groben Richtwert, der im Einzelfall höher oder niedriger liegen kann.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-trommelfeuer-der-umverteiler-wirkt/#comment-95381</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Nov 2019 21:17:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=16873#comment-95381</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-trommelfeuer-der-umverteiler-wirkt/#comment-95335&quot;&gt;troodon&lt;/a&gt;.

@ Tobias W. 

Sie klingen schon etwas anders als zuvor:

Aus „… maßgeblich geprägt durch einen starken Lobbyismus… “  ist jetzt „Lobbyismus … ist einer der Gründe“ geworden.

Ich will aber nicht kleinlich sein, das müssen wir beide nicht haben.

Deshalb nur zu den zwei Punkten, bei denen ich die Dinge doch etwas anders sehe:

a) ich glaube schon, dass sie bessere staatliche Strukturen in Anspruch nehmen und freue mich für Sie, dass Ihnen das möglich ist. 

Nur: 

Wie sieht es mit den Kosten aus, die Sie zu tragen haben?

b) Ja, es ist richtig, dass leistungsorientiere Menschen in zu großer Zahl aus Deutschland auswandern. Es mag unterschiedliche Gründe dafür geben, aber die Besteuerung ist sicher einer – Sie werden nicht der einzige sein, für auch das eine Rolle gespielt hat. 

Wenn sie gehen, gibt es eben zu wenige.

Und wenn daraufhin die verbleibenden Menschen noch höher besteuert werden müssen, sind diese eben leistungsunwilliger. 
Die gesetzliche Regelung, Elternzeit zu nehmen und nicht zu arbeiten, sie aber durch Elterngeld etwas anzureichern, ist zwar kein Beweis für diese Auffassung, unterstützt sie aber schon. 

Jedenfalls gibt es Anreize, nicht maximal leistungswillig zu sein, was die Erwerbsarbeit anlangt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-trommelfeuer-der-umverteiler-wirkt/#comment-95335">troodon</a>.</p>
<p>@ Tobias W. </p>
<p>Sie klingen schon etwas anders als zuvor:</p>
<p>Aus „… maßgeblich geprägt durch einen starken Lobbyismus… “  ist jetzt „Lobbyismus … ist einer der Gründe“ geworden.</p>
<p>Ich will aber nicht kleinlich sein, das müssen wir beide nicht haben.</p>
<p>Deshalb nur zu den zwei Punkten, bei denen ich die Dinge doch etwas anders sehe:</p>
<p>a) ich glaube schon, dass sie bessere staatliche Strukturen in Anspruch nehmen und freue mich für Sie, dass Ihnen das möglich ist. </p>
<p>Nur: </p>
<p>Wie sieht es mit den Kosten aus, die Sie zu tragen haben?</p>
<p>b) Ja, es ist richtig, dass leistungsorientiere Menschen in zu großer Zahl aus Deutschland auswandern. Es mag unterschiedliche Gründe dafür geben, aber die Besteuerung ist sicher einer – Sie werden nicht der einzige sein, für auch das eine Rolle gespielt hat. </p>
<p>Wenn sie gehen, gibt es eben zu wenige.</p>
<p>Und wenn daraufhin die verbleibenden Menschen noch höher besteuert werden müssen, sind diese eben leistungsunwilliger.<br />
Die gesetzliche Regelung, Elternzeit zu nehmen und nicht zu arbeiten, sie aber durch Elterngeld etwas anzureichern, ist zwar kein Beweis für diese Auffassung, unterstützt sie aber schon. </p>
<p>Jedenfalls gibt es Anreize, nicht maximal leistungswillig zu sein, was die Erwerbsarbeit anlangt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Tobias W.		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-trommelfeuer-der-umverteiler-wirkt/#comment-95378</link>

		<dc:creator><![CDATA[Tobias W.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Nov 2019 20:08:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=16873#comment-95378</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-trommelfeuer-der-umverteiler-wirkt/#comment-95335&quot;&gt;troodon&lt;/a&gt;.

Das ursächliche Problem liegt in der zu hohen Belastung des Faktors Arbeit. Der Lobbyismus der Familienunternehmer in Deutschland ist einer der Gründe, warum es politisch nicht zu einer Entlastung des Faktors Arbeit durch eine teilweise Umschichtung der Steuerlast auf den Faktor Vermögen kommt. Das abzustreiten ist absurd.

Und Sie haben Recht, statt die Steuerlast von Arbeit auf Vermögen umzuverteilen, könnte man die Ausgaben auch senken. Ich bin durchaus der Meinung, dass der Staat Einsparpotential hat - nicht nur bei Sozialausgaben, sondern auch bei Subventionen, Beamten usw. - nur: wo liegt die Grenze dieses Einsparpotentials? Viele Transferleistungen sind in Gesetze gegossen, aus denen sich Ansprüche ableiten, die nicht schnell beseitigt werden können. In anderen Worten: der Bund hat sich ohne Not viele massive Fixkosten kreiert, weil die Politik im letzten Jahrzehnt Wahlgeschenke verteilt hat.

Übrigens: in den USA gibt es einen Sozialstaat, insgesamt etwas schlanker und strenger, aber zu behaupten der Sozialstaat würde hier weitestgehend fehlen, ist einfach nur falsch. Als Vater eines schwerbehinderten Kindes mit besonderen Bedürfnissen kann ich Ihnen bescheinigen, dass wir hier mehr und bessere staatliche Strukturen in Anspruch nehmen, als in Deutschland zur Verfügung ständen, vor allem im Bereich Schule und Inklusion.

Zu behaupten, es gäbe in Deutschland nicht genügend Leute, die leistungsorientiert für sich sorgen können und das auch wollen kann ich nicht nachvollziehen. Schließlich wandern jedes Jahr zehntausender solcher Leute aus Deutschland aus. Das Problem ist nicht, dass es diese Leute nicht in Deutschland gibt, sondern dass diese Leute nicht in Deutschland bleiben wollen. Und weitergehend: dass Deutschland auch keine Anreize bietet, qualifizierte Einwanderer aus anderen Ländern anzulocken.

Sorgt dafür, dass sich Leistung wieder lohnt - dann werden die Leute auch Leistung bringen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-trommelfeuer-der-umverteiler-wirkt/#comment-95335">troodon</a>.</p>
<p>Das ursächliche Problem liegt in der zu hohen Belastung des Faktors Arbeit. Der Lobbyismus der Familienunternehmer in Deutschland ist einer der Gründe, warum es politisch nicht zu einer Entlastung des Faktors Arbeit durch eine teilweise Umschichtung der Steuerlast auf den Faktor Vermögen kommt. Das abzustreiten ist absurd.</p>
<p>Und Sie haben Recht, statt die Steuerlast von Arbeit auf Vermögen umzuverteilen, könnte man die Ausgaben auch senken. Ich bin durchaus der Meinung, dass der Staat Einsparpotential hat &#8211; nicht nur bei Sozialausgaben, sondern auch bei Subventionen, Beamten usw. &#8211; nur: wo liegt die Grenze dieses Einsparpotentials? Viele Transferleistungen sind in Gesetze gegossen, aus denen sich Ansprüche ableiten, die nicht schnell beseitigt werden können. In anderen Worten: der Bund hat sich ohne Not viele massive Fixkosten kreiert, weil die Politik im letzten Jahrzehnt Wahlgeschenke verteilt hat.</p>
<p>Übrigens: in den USA gibt es einen Sozialstaat, insgesamt etwas schlanker und strenger, aber zu behaupten der Sozialstaat würde hier weitestgehend fehlen, ist einfach nur falsch. Als Vater eines schwerbehinderten Kindes mit besonderen Bedürfnissen kann ich Ihnen bescheinigen, dass wir hier mehr und bessere staatliche Strukturen in Anspruch nehmen, als in Deutschland zur Verfügung ständen, vor allem im Bereich Schule und Inklusion.</p>
<p>Zu behaupten, es gäbe in Deutschland nicht genügend Leute, die leistungsorientiert für sich sorgen können und das auch wollen kann ich nicht nachvollziehen. Schließlich wandern jedes Jahr zehntausender solcher Leute aus Deutschland aus. Das Problem ist nicht, dass es diese Leute nicht in Deutschland gibt, sondern dass diese Leute nicht in Deutschland bleiben wollen. Und weitergehend: dass Deutschland auch keine Anreize bietet, qualifizierte Einwanderer aus anderen Ländern anzulocken.</p>
<p>Sorgt dafür, dass sich Leistung wieder lohnt &#8211; dann werden die Leute auch Leistung bringen.</p>
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