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	Kommentare zu: Wir wollen es nicht wahrhaben: &#8220;Das Geld ist weg&#8221;	</title>
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	<description>Daniel Stelter ist die unabhängige Stimme zur Finanzkrise</description>
	<lastBuildDate>Tue, 20 Aug 2019 07:21:00 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Susanne Finke-Röpke		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-geld-ist-weg-wir-wollen-es-nur-nicht-wahrhaben/#comment-81804</link>

		<dc:creator><![CDATA[Susanne Finke-Röpke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Aug 2019 07:21:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Herrn Richard Ott:

Das sehe ich anders. Rund 85 % der Leute wählen Mainstreamparteien (also ohne AFD bzw. Splittergruppierungen). Die sehen zum großen Teil Tagesschau und selbst AFD-Wähler schauen immer mal wieder rein, nur dass sie vieles Politische nicht glauben. Wenn man aber die Tagesschau unterteilt, stellt man fest, dass man vieles schon glauben kann: den Wetterbericht, die Sportmeldungen, die vermeldeten Todesfälle Prominenter, Kulturmeldungen z.B. über Theaterpremieren, Berichte über Naturkatastrophen und Verkehrsunfälle, Wirtschaftsmeldungen wie z.B. Insolvenzen oder Fusionen und sogar manche politischen Inhalte (z.B. warum und wann und wie tritt Frau Nahles zurück). 

Das Problem ist eher, was die Tagesschau NICHT berichtet: Geldpolitische Harakiri-Maßnahmen, AFD-Reden im Bundestag, Originalaussagen von Viktor Orban, Argumente der Brexit-Befürworter, China-Argumente von militärischen Trumpberatern, Aussagen der Freien Presse Chemnitz zu &quot;Hetzjagden&quot;, Argumente von Herrn Thilo Sarrazin gegen seinen Parteiausschluss aus der SPD usw. 

Und das führt dazu, dass sich ganz viele Leute inzwischen über die sozialen Medien, Youtube, Schweizer Zeitungen, angelsächsische Finanzmedien, Tichys Einblick, Cicero, osteuropäische Fernsehsender, usw. zusätzlich informieren, um ein erweitertes Bild zu bekommen und die &quot;andere Seite&quot; zu hören. Wer Fremdsprachen kann, ist hier im Vorteil.

Der Medienwissenschafter Matthias Keppling hat es am besten formuliert:

&quot;Journalisten sind keine Lügner. Ein großer Teil der Journalisten sind Gläubige“, 

Wer einmal Heribert Prantl live gesehen hat, weiß, dass das stimmt. Nicht nur bei Journalisten, sondern auch bei Lehrern, Politikern, Sozialpädagogen, usw. Weniger bei Polizisten, Soldaten und Justizbeamten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Herrn Richard Ott:</p>
<p>Das sehe ich anders. Rund 85 % der Leute wählen Mainstreamparteien (also ohne AFD bzw. Splittergruppierungen). Die sehen zum großen Teil Tagesschau und selbst AFD-Wähler schauen immer mal wieder rein, nur dass sie vieles Politische nicht glauben. Wenn man aber die Tagesschau unterteilt, stellt man fest, dass man vieles schon glauben kann: den Wetterbericht, die Sportmeldungen, die vermeldeten Todesfälle Prominenter, Kulturmeldungen z.B. über Theaterpremieren, Berichte über Naturkatastrophen und Verkehrsunfälle, Wirtschaftsmeldungen wie z.B. Insolvenzen oder Fusionen und sogar manche politischen Inhalte (z.B. warum und wann und wie tritt Frau Nahles zurück). </p>
<p>Das Problem ist eher, was die Tagesschau NICHT berichtet: Geldpolitische Harakiri-Maßnahmen, AFD-Reden im Bundestag, Originalaussagen von Viktor Orban, Argumente der Brexit-Befürworter, China-Argumente von militärischen Trumpberatern, Aussagen der Freien Presse Chemnitz zu &#8220;Hetzjagden&#8221;, Argumente von Herrn Thilo Sarrazin gegen seinen Parteiausschluss aus der SPD usw. </p>
<p>Und das führt dazu, dass sich ganz viele Leute inzwischen über die sozialen Medien, Youtube, Schweizer Zeitungen, angelsächsische Finanzmedien, Tichys Einblick, Cicero, osteuropäische Fernsehsender, usw. zusätzlich informieren, um ein erweitertes Bild zu bekommen und die &#8220;andere Seite&#8221; zu hören. Wer Fremdsprachen kann, ist hier im Vorteil.</p>
<p>Der Medienwissenschafter Matthias Keppling hat es am besten formuliert:</p>
<p>&#8220;Journalisten sind keine Lügner. Ein großer Teil der Journalisten sind Gläubige“, </p>
<p>Wer einmal Heribert Prantl live gesehen hat, weiß, dass das stimmt. Nicht nur bei Journalisten, sondern auch bei Lehrern, Politikern, Sozialpädagogen, usw. Weniger bei Polizisten, Soldaten und Justizbeamten.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Susanne Finke-Röpke		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-geld-ist-weg-wir-wollen-es-nur-nicht-wahrhaben/#comment-81801</link>

		<dc:creator><![CDATA[Susanne Finke-Röpke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Aug 2019 07:07:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-geld-ist-weg-wir-wollen-es-nur-nicht-wahrhaben/#comment-81298&quot;&gt;Starchild&lt;/a&gt;.

@starchild:

Ich hätte nie gedacht, dass es mir mal ergeht wie einem dieser seltsamen Spiegel-Redakteure oder Frau Merkel, aber hier ist es so. 

Wir beide verwenden für die Diskussion die gleichen deutschen Worte, aber diese haben offenbar eine unterschiedliche Bedeutung für uns. Damit Sie mich nicht falsch verstehen: ich lehne die gesetzeswidrige Einwanderungsduldung der Regierung ab und mache mir keine Illussionen über die Arbeitsethik von Asylbewerbern aus Afrika und dem Nahen Osten. 

Aber ich garantiere Ihnen, dass Sie mit dieser Aussage andere Mitbürger nicht  dazu bringen werden, über einen Wechsel des Wahlkreuzes von der Union zur AFD oder Ähnliches nachzudenken. Die Wortwahl ist zu drastisch und zu verallgemeinernd und schreckt (m.E. zurecht) Normalbürger davon ab, jemanden wie Ihnen ein politisches Amt anzuvertrauen. Ich kenne aber Ihre Erfahrungen nicht, denn wenn Sie oder eines Ihrer Familienmitglieder letzte Woche Bekanntschaft mit dem Messer eines jüngst immigrierten Drogenhändlers gemacht haben, sind Sie sehr wahrscheinlich emotional aufgewühlt.

Aber Sie machen m.E. einen Beobachtungsfehler: Sie unterstellen, dass Ihre Aussage, der sehr wahrscheinlich ein jahrelanger Denk- und Beobachtungsprozess vorangegangen ist, beim Empfänger in den gleichen Kontext gerät. Das ist häufig nicht der Fall. 

Damit will ich es bewenden lassen, denn es ist nicht meine Aufgabe, Herrn Dr. Stelter die Arbeit bzw. die Entscheidung über den Inhalt seines Blogs abzunehmen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-geld-ist-weg-wir-wollen-es-nur-nicht-wahrhaben/#comment-81298">Starchild</a>.</p>
<p>@starchild:</p>
<p>Ich hätte nie gedacht, dass es mir mal ergeht wie einem dieser seltsamen Spiegel-Redakteure oder Frau Merkel, aber hier ist es so. </p>
<p>Wir beide verwenden für die Diskussion die gleichen deutschen Worte, aber diese haben offenbar eine unterschiedliche Bedeutung für uns. Damit Sie mich nicht falsch verstehen: ich lehne die gesetzeswidrige Einwanderungsduldung der Regierung ab und mache mir keine Illussionen über die Arbeitsethik von Asylbewerbern aus Afrika und dem Nahen Osten. </p>
<p>Aber ich garantiere Ihnen, dass Sie mit dieser Aussage andere Mitbürger nicht  dazu bringen werden, über einen Wechsel des Wahlkreuzes von der Union zur AFD oder Ähnliches nachzudenken. Die Wortwahl ist zu drastisch und zu verallgemeinernd und schreckt (m.E. zurecht) Normalbürger davon ab, jemanden wie Ihnen ein politisches Amt anzuvertrauen. Ich kenne aber Ihre Erfahrungen nicht, denn wenn Sie oder eines Ihrer Familienmitglieder letzte Woche Bekanntschaft mit dem Messer eines jüngst immigrierten Drogenhändlers gemacht haben, sind Sie sehr wahrscheinlich emotional aufgewühlt.</p>
<p>Aber Sie machen m.E. einen Beobachtungsfehler: Sie unterstellen, dass Ihre Aussage, der sehr wahrscheinlich ein jahrelanger Denk- und Beobachtungsprozess vorangegangen ist, beim Empfänger in den gleichen Kontext gerät. Das ist häufig nicht der Fall. </p>
<p>Damit will ich es bewenden lassen, denn es ist nicht meine Aufgabe, Herrn Dr. Stelter die Arbeit bzw. die Entscheidung über den Inhalt seines Blogs abzunehmen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-geld-ist-weg-wir-wollen-es-nur-nicht-wahrhaben/#comment-81614</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Aug 2019 13:02:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=15587#comment-81614</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-geld-ist-weg-wir-wollen-es-nur-nicht-wahrhaben/#comment-81475&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@  Horst 

&#062;Angst vor dem Kollaps, Kernschmelze… Diese und ähnlich gelagerte Begriffe sind ihre Ansicht nach also keine Begriffe die Panik schüren sollen?&#062;

Nein, das sind sie nicht. 

Sie sind angesichts der Lage BERECHTIGTER Ausdruck dafür, dass die FOLGEN einer nicht von der Hand zu weisenden Entwicklung gravierend sein würden. 

&#062; … es wird ein Reinigungsprozess stattfinden, ohne dass es zu gravierenden Störungen im System kommen wird.&#062;

Im Augenblick ist „Reinigungsprozess, ohne dass …“  reines Wunschdenken, dem Sie mit „wird“ eine ZUKUNFTSGEWISSHEIT verleihen.  

Wenn Sie den Autoren Angstmache vorwerfen, kann man Ihnen Schönrednerei ankreiden.

Wie auch immer, wir werden sehen, wie sich die Dinge entwickeln. 

&#062;Nämlich, ebenso von Ihnen aufgezählt, weil die Regierungen in Zusammenarbeit mit den ZB eingreifen werden.&#062;

Das werden sie tun.  

Was das Ergebnis dieses Eingreifens sein wird, d. h. zu welchem REINIGUNGSPROZESS es führt bzw. zu welchem weiteren „VERSCHMUTZUNGSPROZESS“ im Sinne fortschreitender Systemlabilität ist längst nicht ausgemacht. 

Wenn ich mir z. B. die EU der letzten Jahre ansehe oder die Eurozonen seit 2010, erkenne ich jedenfalls FORTWÄHREND „gravierende Störungen“ im System. 

Dass man sie in der Vergangenheit leidlich im Griff gehabt hat, ist KEINE Garantie, dass es in Zukunft auch so sein wird.

Im Gegenteil:

Alles deutet darauf hin, dass sich mit den zunehmenden nationalen und internationalen Spaltungen in den Systemen die Grundlagen dafür eher verschlechtern als verbessern.  

Nur wer nichts erkennen will, sieht nicht, dass die Interessenkonflikte ZUNEHMEN.  

Sollte es gravierende Störungen mit möglicherweise erhöhtem Zerstörungspotenzial auf absehbare Zeit nicht mehr geben, müsste nicht in das System eingegriffen werden, sondern es müsst fundamental UMGESTALTET werden. 

Dafür, WIE das im Konsens der Betroffenen und Beteiligten geschehen könnte, fehlt mir jegliche Phantasie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-geld-ist-weg-wir-wollen-es-nur-nicht-wahrhaben/#comment-81475">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@  Horst </p>
<p>&gt;Angst vor dem Kollaps, Kernschmelze… Diese und ähnlich gelagerte Begriffe sind ihre Ansicht nach also keine Begriffe die Panik schüren sollen?&gt;</p>
<p>Nein, das sind sie nicht. </p>
<p>Sie sind angesichts der Lage BERECHTIGTER Ausdruck dafür, dass die FOLGEN einer nicht von der Hand zu weisenden Entwicklung gravierend sein würden. </p>
<p>&gt; … es wird ein Reinigungsprozess stattfinden, ohne dass es zu gravierenden Störungen im System kommen wird.&gt;</p>
<p>Im Augenblick ist „Reinigungsprozess, ohne dass …“  reines Wunschdenken, dem Sie mit „wird“ eine ZUKUNFTSGEWISSHEIT verleihen.  </p>
<p>Wenn Sie den Autoren Angstmache vorwerfen, kann man Ihnen Schönrednerei ankreiden.</p>
<p>Wie auch immer, wir werden sehen, wie sich die Dinge entwickeln. </p>
<p>&gt;Nämlich, ebenso von Ihnen aufgezählt, weil die Regierungen in Zusammenarbeit mit den ZB eingreifen werden.&gt;</p>
<p>Das werden sie tun.  </p>
<p>Was das Ergebnis dieses Eingreifens sein wird, d. h. zu welchem REINIGUNGSPROZESS es führt bzw. zu welchem weiteren „VERSCHMUTZUNGSPROZESS“ im Sinne fortschreitender Systemlabilität ist längst nicht ausgemacht. </p>
<p>Wenn ich mir z. B. die EU der letzten Jahre ansehe oder die Eurozonen seit 2010, erkenne ich jedenfalls FORTWÄHREND „gravierende Störungen“ im System. </p>
<p>Dass man sie in der Vergangenheit leidlich im Griff gehabt hat, ist KEINE Garantie, dass es in Zukunft auch so sein wird.</p>
<p>Im Gegenteil:</p>
<p>Alles deutet darauf hin, dass sich mit den zunehmenden nationalen und internationalen Spaltungen in den Systemen die Grundlagen dafür eher verschlechtern als verbessern.  </p>
<p>Nur wer nichts erkennen will, sieht nicht, dass die Interessenkonflikte ZUNEHMEN.  </p>
<p>Sollte es gravierende Störungen mit möglicherweise erhöhtem Zerstörungspotenzial auf absehbare Zeit nicht mehr geben, müsste nicht in das System eingegriffen werden, sondern es müsst fundamental UMGESTALTET werden. </p>
<p>Dafür, WIE das im Konsens der Betroffenen und Beteiligten geschehen könnte, fehlt mir jegliche Phantasie.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Thierry		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-geld-ist-weg-wir-wollen-es-nur-nicht-wahrhaben/#comment-81591</link>

		<dc:creator><![CDATA[Thierry]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Aug 2019 09:09:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-geld-ist-weg-wir-wollen-es-nur-nicht-wahrhaben/#comment-81342&quot;&gt;Zweifler&lt;/a&gt;.

@ Zweifler

Stimmt! Und wenn das so weitergeht, lasse ich mich zu Weihnachten in Gold aufwiegen.

NB: ich bin kein Leichtgewicht. Der Aga Khan seligen Angedenkens war&#039;s auch nicht - wohlweislich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-geld-ist-weg-wir-wollen-es-nur-nicht-wahrhaben/#comment-81342">Zweifler</a>.</p>
<p>@ Zweifler</p>
<p>Stimmt! Und wenn das so weitergeht, lasse ich mich zu Weihnachten in Gold aufwiegen.</p>
<p>NB: ich bin kein Leichtgewicht. Der Aga Khan seligen Angedenkens war&#8217;s auch nicht &#8211; wohlweislich.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alexander		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-geld-ist-weg-wir-wollen-es-nur-nicht-wahrhaben/#comment-81590</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Aug 2019 08:49:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-geld-ist-weg-wir-wollen-es-nur-nicht-wahrhaben/#comment-81475&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@ Horst

Genau wie unrentable Banken ihre Aktien nicht los bringen, müssten Schuldner die &quot;extrem am Ende sind&quot; höhere Kosten für Finanzierung bezahlen als solvente. Oder werden jetzt alle für ihr Scheitern belohnt, wie die Elenden der westlichen Sozialsysteme?

Wer bezahlt eigentlich den Preis dafür, dass sich Italien so günstig refinanzieren darf, wie seit 200 Jahren nicht mehr?
--&#062; Niemand kann nicht sein, weil solvente Schuldner die Währung teilen mit diesen Zombies. 

Wenn Bankengeschäftsmodelle die Schließung der Geldhäuser nahe legen, mangels Rendite - wozu dann noch wirtschaften? Weil die Gewinne woanders noch sprudeln? Wo eigentlich und in welchem Verhältnis zu den gesellschaftlichen Risiken?

Aktiengewinne sind auch dann Illusion, wenn man rechtzeitig zum Ausgang gelaufen ist - denn die Wechselwirkungen aus den Folgen der &quot;loosers of competition&quot; werden über die Währungs- und Ökonomieverwerfungen solidarisiert. 

Korrekte Gefühlsethiker haben sich durchgesetzt und erkennen immer mehr Geschäftsmodellen die Legitimation ab (Gen, Atom, Verbrennung, Chemie, Stahl + Kohle, Nahrung..)

Die Folgen dieser Entscheidung verträgt kein Markt, aber das Marktversagen spricht man den Teilnehmern zu, nicht den gesetzgebenden Gesinnungsethikern. 

Jedem Konkurs geht die intellektuelle Insolvenz der Geschäftsführung voran, selbst wenn es [un]&#038;(mittelbar) gewählte Kanzler und Präsidenten sind. 

&quot;Wir Feinde des allgemeinen Wahlrechts hören nicht auf, uns über den Enthusiasmus zu wundern,den die Wahl einer Handvoll Unfähiger durch einen Haufen Inkompetenter weckt.&quot;  (Nicolas Gomez Davila)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-geld-ist-weg-wir-wollen-es-nur-nicht-wahrhaben/#comment-81475">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@ Horst</p>
<p>Genau wie unrentable Banken ihre Aktien nicht los bringen, müssten Schuldner die &#8220;extrem am Ende sind&#8221; höhere Kosten für Finanzierung bezahlen als solvente. Oder werden jetzt alle für ihr Scheitern belohnt, wie die Elenden der westlichen Sozialsysteme?</p>
<p>Wer bezahlt eigentlich den Preis dafür, dass sich Italien so günstig refinanzieren darf, wie seit 200 Jahren nicht mehr?<br />
&#8211;&gt; Niemand kann nicht sein, weil solvente Schuldner die Währung teilen mit diesen Zombies. </p>
<p>Wenn Bankengeschäftsmodelle die Schließung der Geldhäuser nahe legen, mangels Rendite &#8211; wozu dann noch wirtschaften? Weil die Gewinne woanders noch sprudeln? Wo eigentlich und in welchem Verhältnis zu den gesellschaftlichen Risiken?</p>
<p>Aktiengewinne sind auch dann Illusion, wenn man rechtzeitig zum Ausgang gelaufen ist &#8211; denn die Wechselwirkungen aus den Folgen der &#8220;loosers of competition&#8221; werden über die Währungs- und Ökonomieverwerfungen solidarisiert. </p>
<p>Korrekte Gefühlsethiker haben sich durchgesetzt und erkennen immer mehr Geschäftsmodellen die Legitimation ab (Gen, Atom, Verbrennung, Chemie, Stahl + Kohle, Nahrung..)</p>
<p>Die Folgen dieser Entscheidung verträgt kein Markt, aber das Marktversagen spricht man den Teilnehmern zu, nicht den gesetzgebenden Gesinnungsethikern. </p>
<p>Jedem Konkurs geht die intellektuelle Insolvenz der Geschäftsführung voran, selbst wenn es [un]&amp;(mittelbar) gewählte Kanzler und Präsidenten sind. </p>
<p>&#8220;Wir Feinde des allgemeinen Wahlrechts hören nicht auf, uns über den Enthusiasmus zu wundern,den die Wahl einer Handvoll Unfähiger durch einen Haufen Inkompetenter weckt.&#8221;  (Nicolas Gomez Davila)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Horst		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-geld-ist-weg-wir-wollen-es-nur-nicht-wahrhaben/#comment-81586</link>

		<dc:creator><![CDATA[Horst]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Aug 2019 08:16:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-geld-ist-weg-wir-wollen-es-nur-nicht-wahrhaben/#comment-81475&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Angst vor dem Kollaps, Kernschmelze… Diese und ähnlich gelagerte Begriffe sind ihre Ansicht nach also keine Begriffe die Panik schüren sollen? Nun ja… 

Die wesentlichen Punkte, warum Bank Aktien Richtung Süden tendieren, haben sie aufgezählt, hier besteht Einigkeit.
Im wesentlichen sind dies Punkte, mit denen sich Marktteilnehmer anderer Segmente einer Volkswirtschaft auch konfrontiert sehen.

Ergo: es wird ein Reinigungsprozess stattfinden, ohne dass es zu gravierenden Störungen im System kommen wird. Nämlich, ebenso von Ihnen aufgezählt, weil die Regierungen in Zusammenarbeit mit den ZB eingreifen werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-geld-ist-weg-wir-wollen-es-nur-nicht-wahrhaben/#comment-81475">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Angst vor dem Kollaps, Kernschmelze… Diese und ähnlich gelagerte Begriffe sind ihre Ansicht nach also keine Begriffe die Panik schüren sollen? Nun ja… </p>
<p>Die wesentlichen Punkte, warum Bank Aktien Richtung Süden tendieren, haben sie aufgezählt, hier besteht Einigkeit.<br />
Im wesentlichen sind dies Punkte, mit denen sich Marktteilnehmer anderer Segmente einer Volkswirtschaft auch konfrontiert sehen.</p>
<p>Ergo: es wird ein Reinigungsprozess stattfinden, ohne dass es zu gravierenden Störungen im System kommen wird. Nämlich, ebenso von Ihnen aufgezählt, weil die Regierungen in Zusammenarbeit mit den ZB eingreifen werden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Horst		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-geld-ist-weg-wir-wollen-es-nur-nicht-wahrhaben/#comment-81585</link>

		<dc:creator><![CDATA[Horst]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Aug 2019 08:05:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=15587#comment-81585</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-geld-ist-weg-wir-wollen-es-nur-nicht-wahrhaben/#comment-81475&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Alexander: kein Risiko, keine Rendite in Zins, der geringe Rest ist Gewinnbestandteil der Bank. Dass also die Aktienwerte gegen Süden tendieren, weil Gewinne schmaler ausfallen, dürfte daher nicht verwundern.
Ihre Schlussfolgerung ist daher nicht konkludent.
Wo immer sie bei Menschen wie mir Verschwörung entdecken wollen, bleibt ihr Geheimnis.

Und auch dass die Schuldner „extrem am Ende“ sind, bleibt ihre ganz individuelle Sicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-geld-ist-weg-wir-wollen-es-nur-nicht-wahrhaben/#comment-81475">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Alexander: kein Risiko, keine Rendite in Zins, der geringe Rest ist Gewinnbestandteil der Bank. Dass also die Aktienwerte gegen Süden tendieren, weil Gewinne schmaler ausfallen, dürfte daher nicht verwundern.<br />
Ihre Schlussfolgerung ist daher nicht konkludent.<br />
Wo immer sie bei Menschen wie mir Verschwörung entdecken wollen, bleibt ihr Geheimnis.</p>
<p>Und auch dass die Schuldner „extrem am Ende“ sind, bleibt ihre ganz individuelle Sicht.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: ruby		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-geld-ist-weg-wir-wollen-es-nur-nicht-wahrhaben/#comment-81538</link>

		<dc:creator><![CDATA[ruby]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Aug 2019 23:23:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-geld-ist-weg-wir-wollen-es-nur-nicht-wahrhaben/#comment-81475&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@Horst 
Zentralbanken sollen Druck auf die Politik machen?
Die FED vertreten durch Ben Bernanke ist ins House of Congress gegangen, um für staatliche Zusagen zur Abwendung des Meltdown, auch in Europa/EU zu betteln. Eine Zentralbank kann kein frisches Geld von ausserhalb ihrer Bilanz bekommen. Das ist technich mit dem Rechnungswesen nicht möglich, egal welche Stufigkeiten. Wertberichtigungen nach unter und oben können nur bei den betroffenen Verursachern erfolgen. Das machen Marktteilnehmer, die den Marktwert als Bilanzierungsansatz bestimmen. Das ist Marktwirtschaft]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-geld-ist-weg-wir-wollen-es-nur-nicht-wahrhaben/#comment-81475">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@Horst<br />
Zentralbanken sollen Druck auf die Politik machen?<br />
Die FED vertreten durch Ben Bernanke ist ins House of Congress gegangen, um für staatliche Zusagen zur Abwendung des Meltdown, auch in Europa/EU zu betteln. Eine Zentralbank kann kein frisches Geld von ausserhalb ihrer Bilanz bekommen. Das ist technich mit dem Rechnungswesen nicht möglich, egal welche Stufigkeiten. Wertberichtigungen nach unter und oben können nur bei den betroffenen Verursachern erfolgen. Das machen Marktteilnehmer, die den Marktwert als Bilanzierungsansatz bestimmen. Das ist Marktwirtschaft</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dietmar Tischer		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-geld-ist-weg-wir-wollen-es-nur-nicht-wahrhaben/#comment-81537</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Tischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Aug 2019 23:16:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=15587#comment-81537</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-geld-ist-weg-wir-wollen-es-nur-nicht-wahrhaben/#comment-81475&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@ Horst 

&#062; … wird damit aus meiner Sicht eine vermeintliche Panik geschürt.&#062;

Vergessen Sie die 80-Punkte-Linie – ich habe doch eingangs schon gesagt, dass sie  lediglich ein Indikator ist, der die Einschätzung von Marktteilnehmern wiedergibt. 

Der Artikel nimmt die Linie als ANLASS, darauf zu verweisen, dass der Index schon mehrmals auf diese Linie gefallen war und zwar dann, als die Fundamentaldaten – sagen wir – nicht unproblematisch waren oder Anlass zur Sorge gaben. 

Ohne ein Abprallen nach oben auszuschließen oder irgendeine Prognose über den weiteren Indexverlauf abzugeben, besagt der Artikel: 

Anhand der Fundamentaldaten, der Notenbankpolitik sowie der Konjunktur zeichnen sich gravierende Belastungen für die Banken ab.  

Ich verstehe nicht, wie ein derartiger VERWEIS Panik schüren soll. 

Sollen wir alles, was problematisch ist,  unter den Tisch kehren, weil es eine Panik oder eine vermeintliche Panik – von der ich nicht weiß, was sie sein soll – schüren könnte?

Wenn ich Ihre Aussage zu diesem Fall verallgemeinere, ist das anscheinend Ihre Auffassung. 

&#062;Der Autor disqualifiziert sich aus meiner Sicht dadurch, dass er suggeriert, eine Geschäftsbank benötigt 100% Zentralbank Geld für die Vergabe eines Kredites.&#062;

Ich lese im zitierten Satz und auch sonst im Artikel nichts von 100% Zentralbankgeld für die Vergabe von Krediten durch Geschäftsbanken.

Die Suggestion, die Sie erkennen  wollen, ist Ihre eigene. 

&#062;Für die Verschlechterungen der wirtschaftlichen Lage sind aus meiner Sicht nicht umfänglich die Regierungen verantwortlich zu machen, sondern vielmehr jeder Marktteilnehmer.&#062;

Dem ersten Teil des Satzes stimme ich zu. 

Es geht allerdings nicht um „umfänglich“, sondern der Formulierung Braunbergers nach um „vor allem“.  

Das ist etwas anderes.

Wenn für die Verschlechterungen der wirtschaftlichen Lage Ihrer Meinung nach  JEDER (!!) Marktteilnehmer verantwortlich sein soll, dann frage ich mich, warum SIE den STAAT investieren lassen wollen, um die schlechte Lage nicht weiter verschlechtern zu lassen bzw. sie zu verbessern. 

Entweder hätte der Staat FRÜER eingreifen sollen, um eine Verschlechterung der Lage zu verhindern – oder er sollte auch jetzt nicht eingreifen. 

Nur das ist konsequent. 

Wenn die Marktteilnehmer für die Malaise verantwortlich sind, sollen sie sich doch mit ihr herumschlagen. 

&#062;Auch interpretiere ich Braunbergers zweiten Satz nicht als Empfehlung, sondern eher als Schlussfolgerung, dahingehend, dass der Druck der Zentralbanken auf die Regierungen hinsichtlich erwähnter Maßnahmen zunehmen muss.&#062;

Sie interpretieren Braunberger so, wie er Ihnen passt - FALSCH.  

Hier ist die RICHTIGE Interpretation, wenn Sie den zweiten Satz als SCHLUSSFOLGERUNG aus dem ersten ansehen wollen:

Erster Satz:

&#062;Für die Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage sind in erster Linie Regierungen verantwortlich.&#062;

Es ist klar, was damit gemeint ist. Ob so ganz richtig oder nicht, sei dahingestellt, weil es jetzt nicht um Braunberger geht, sondern IHRE Interpretation des zweiten Satzes, der lautet:

&#062;Notenbanken tun nicht gut daran, Regierungen aus ihrer Verantwortung zu entlassen.&#062;

Heißt, als FOLGE aus dem ersten verstanden:

Die Notenbanken sollen die Regierungen nicht aus der Verantwortung entlassen – die lt. erstem Satz darin besteht, vor allem für die Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage gesorgt zu haben –, so dass sich bei weiterer Wahrnehmung dieser Verantwortung die Lage noch MEHR verschlechtern kann. 

Braunberger hat sich hier verrannt, aber nicht so, wie Sie ihn darstellen. 

Er ist kein Dummkopf.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-geld-ist-weg-wir-wollen-es-nur-nicht-wahrhaben/#comment-81475">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@ Horst </p>
<p>&gt; … wird damit aus meiner Sicht eine vermeintliche Panik geschürt.&gt;</p>
<p>Vergessen Sie die 80-Punkte-Linie – ich habe doch eingangs schon gesagt, dass sie  lediglich ein Indikator ist, der die Einschätzung von Marktteilnehmern wiedergibt. </p>
<p>Der Artikel nimmt die Linie als ANLASS, darauf zu verweisen, dass der Index schon mehrmals auf diese Linie gefallen war und zwar dann, als die Fundamentaldaten – sagen wir – nicht unproblematisch waren oder Anlass zur Sorge gaben. </p>
<p>Ohne ein Abprallen nach oben auszuschließen oder irgendeine Prognose über den weiteren Indexverlauf abzugeben, besagt der Artikel: </p>
<p>Anhand der Fundamentaldaten, der Notenbankpolitik sowie der Konjunktur zeichnen sich gravierende Belastungen für die Banken ab.  </p>
<p>Ich verstehe nicht, wie ein derartiger VERWEIS Panik schüren soll. </p>
<p>Sollen wir alles, was problematisch ist,  unter den Tisch kehren, weil es eine Panik oder eine vermeintliche Panik – von der ich nicht weiß, was sie sein soll – schüren könnte?</p>
<p>Wenn ich Ihre Aussage zu diesem Fall verallgemeinere, ist das anscheinend Ihre Auffassung. </p>
<p>&gt;Der Autor disqualifiziert sich aus meiner Sicht dadurch, dass er suggeriert, eine Geschäftsbank benötigt 100% Zentralbank Geld für die Vergabe eines Kredites.&gt;</p>
<p>Ich lese im zitierten Satz und auch sonst im Artikel nichts von 100% Zentralbankgeld für die Vergabe von Krediten durch Geschäftsbanken.</p>
<p>Die Suggestion, die Sie erkennen  wollen, ist Ihre eigene. </p>
<p>&gt;Für die Verschlechterungen der wirtschaftlichen Lage sind aus meiner Sicht nicht umfänglich die Regierungen verantwortlich zu machen, sondern vielmehr jeder Marktteilnehmer.&gt;</p>
<p>Dem ersten Teil des Satzes stimme ich zu. </p>
<p>Es geht allerdings nicht um „umfänglich“, sondern der Formulierung Braunbergers nach um „vor allem“.  </p>
<p>Das ist etwas anderes.</p>
<p>Wenn für die Verschlechterungen der wirtschaftlichen Lage Ihrer Meinung nach  JEDER (!!) Marktteilnehmer verantwortlich sein soll, dann frage ich mich, warum SIE den STAAT investieren lassen wollen, um die schlechte Lage nicht weiter verschlechtern zu lassen bzw. sie zu verbessern. </p>
<p>Entweder hätte der Staat FRÜER eingreifen sollen, um eine Verschlechterung der Lage zu verhindern – oder er sollte auch jetzt nicht eingreifen. </p>
<p>Nur das ist konsequent. </p>
<p>Wenn die Marktteilnehmer für die Malaise verantwortlich sind, sollen sie sich doch mit ihr herumschlagen. </p>
<p>&gt;Auch interpretiere ich Braunbergers zweiten Satz nicht als Empfehlung, sondern eher als Schlussfolgerung, dahingehend, dass der Druck der Zentralbanken auf die Regierungen hinsichtlich erwähnter Maßnahmen zunehmen muss.&gt;</p>
<p>Sie interpretieren Braunberger so, wie er Ihnen passt &#8211; FALSCH.  </p>
<p>Hier ist die RICHTIGE Interpretation, wenn Sie den zweiten Satz als SCHLUSSFOLGERUNG aus dem ersten ansehen wollen:</p>
<p>Erster Satz:</p>
<p>&gt;Für die Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage sind in erster Linie Regierungen verantwortlich.&gt;</p>
<p>Es ist klar, was damit gemeint ist. Ob so ganz richtig oder nicht, sei dahingestellt, weil es jetzt nicht um Braunberger geht, sondern IHRE Interpretation des zweiten Satzes, der lautet:</p>
<p>&gt;Notenbanken tun nicht gut daran, Regierungen aus ihrer Verantwortung zu entlassen.&gt;</p>
<p>Heißt, als FOLGE aus dem ersten verstanden:</p>
<p>Die Notenbanken sollen die Regierungen nicht aus der Verantwortung entlassen – die lt. erstem Satz darin besteht, vor allem für die Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage gesorgt zu haben –, so dass sich bei weiterer Wahrnehmung dieser Verantwortung die Lage noch MEHR verschlechtern kann. </p>
<p>Braunberger hat sich hier verrannt, aber nicht so, wie Sie ihn darstellen. </p>
<p>Er ist kein Dummkopf.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alexander		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-geld-ist-weg-wir-wollen-es-nur-nicht-wahrhaben/#comment-81522</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Aug 2019 20:27:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=15587#comment-81522</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-geld-ist-weg-wir-wollen-es-nur-nicht-wahrhaben/#comment-81475&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

@ Horst

&#062;&#062; Für die Verschlechterungen der wirtschaftlichen Lage sind aus meiner Sicht nicht umfänglich die Regierungen verantwortlich zu machen, sondern vielmehr jeder Marktteilnehmer. 

Ihre Sicht spielt keine Rolle wenn die Mehrheit am Markt der Meinung ist, dass das Geschäftsmodell dieser Banken keine Geldanlage lohnt. 

Jedes Geschäftsmodell stirbt, wenn außer Risko keine Rendite bleibt. Rendite wird als Zins berechnet und der ist bekanntlich extrem niedig, auch wenn die Schuldner extrem am Ende sind.

Ich begrüße den Umstand sehr, dass ihresgleichen keine Erklärungsmuster außer Verschwörung und Marktversagen mehr hat. 
Auch dort zeichnet sich die Insolvenz ab.

Zombies sterben immer wenn es ein &quot;happy end&quot; geben soll.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-geld-ist-weg-wir-wollen-es-nur-nicht-wahrhaben/#comment-81475">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>@ Horst</p>
<p>&gt;&gt; Für die Verschlechterungen der wirtschaftlichen Lage sind aus meiner Sicht nicht umfänglich die Regierungen verantwortlich zu machen, sondern vielmehr jeder Marktteilnehmer. </p>
<p>Ihre Sicht spielt keine Rolle wenn die Mehrheit am Markt der Meinung ist, dass das Geschäftsmodell dieser Banken keine Geldanlage lohnt. </p>
<p>Jedes Geschäftsmodell stirbt, wenn außer Risko keine Rendite bleibt. Rendite wird als Zins berechnet und der ist bekanntlich extrem niedig, auch wenn die Schuldner extrem am Ende sind.</p>
<p>Ich begrüße den Umstand sehr, dass ihresgleichen keine Erklärungsmuster außer Verschwörung und Marktversagen mehr hat.<br />
Auch dort zeichnet sich die Insolvenz ab.</p>
<p>Zombies sterben immer wenn es ein &#8220;happy end&#8221; geben soll.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Richard Ott		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-geld-ist-weg-wir-wollen-es-nur-nicht-wahrhaben/#comment-81517</link>

		<dc:creator><![CDATA[Richard Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Aug 2019 19:33:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=15587#comment-81517</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-geld-ist-weg-wir-wollen-es-nur-nicht-wahrhaben/#comment-81475&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Ich sehe beim Bankenindex genauso wie bei allen Bankaktien eine sehr starke Unterstützungslinie bei &quot;0&quot;.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-geld-ist-weg-wir-wollen-es-nur-nicht-wahrhaben/#comment-81475">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Ich sehe beim Bankenindex genauso wie bei allen Bankaktien eine sehr starke Unterstützungslinie bei &#8220;0&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Horst		</title>
		<link>https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-geld-ist-weg-wir-wollen-es-nur-nicht-wahrhaben/#comment-81501</link>

		<dc:creator><![CDATA[Horst]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Aug 2019 16:50:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://think-beyondtheobvious.com/?post_type=stelterslektuere&#038;p=15587#comment-81501</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-geld-ist-weg-wir-wollen-es-nur-nicht-wahrhaben/#comment-81475&quot;&gt;Dietmar Tischer&lt;/a&gt;.

Wenn sie in dem von Ihnen verlinkten Artikel wieder und wieder auf eine 80 Punkte Linie verwiesen wird, die zur Zeit knapp unterschritten wird, dann wird damit aus meiner Sicht eine vermeintliche Panik geschürt. Denn, da diese Widerstandslinie bisher immer gehalten hat, selbst während der Finanzkrise, könne niemand wissen, was passieren könnte, wird diese Linie durchbrochen. Aber, es wird unangenehm, so der Grundtenor des Artikels.

Der Autor disqualifiziert sich aus meiner Sicht dadurch, dass er suggeriert, eine Geschäftsbank benötigt 100% Zentralbank Geld für die Vergabe eines Kredites.

Für die Verschlechterungen der wirtschaftlichen Lage sind aus meiner Sicht nicht umfänglich die Regierungen verantwortlich zu machen, sondern vielmehr jeder Marktteilnehmer. 

Auch interpretiere ich Braunbergers zweiten Satz nicht als Empfehlung, sondern eher als Schlussfolgerung, dahingehend, dass der Druck der Zentralbanken auf die Regierungen hinsichtlich erwähnter Maßnahmen zunehmen muss.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/das-geld-ist-weg-wir-wollen-es-nur-nicht-wahrhaben/#comment-81475">Dietmar Tischer</a>.</p>
<p>Wenn sie in dem von Ihnen verlinkten Artikel wieder und wieder auf eine 80 Punkte Linie verwiesen wird, die zur Zeit knapp unterschritten wird, dann wird damit aus meiner Sicht eine vermeintliche Panik geschürt. Denn, da diese Widerstandslinie bisher immer gehalten hat, selbst während der Finanzkrise, könne niemand wissen, was passieren könnte, wird diese Linie durchbrochen. Aber, es wird unangenehm, so der Grundtenor des Artikels.</p>
<p>Der Autor disqualifiziert sich aus meiner Sicht dadurch, dass er suggeriert, eine Geschäftsbank benötigt 100% Zentralbank Geld für die Vergabe eines Kredites.</p>
<p>Für die Verschlechterungen der wirtschaftlichen Lage sind aus meiner Sicht nicht umfänglich die Regierungen verantwortlich zu machen, sondern vielmehr jeder Marktteilnehmer. </p>
<p>Auch interpretiere ich Braunbergers zweiten Satz nicht als Empfehlung, sondern eher als Schlussfolgerung, dahingehend, dass der Druck der Zentralbanken auf die Regierungen hinsichtlich erwähnter Maßnahmen zunehmen muss.</p>
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